Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Minth International Ltd. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CST GmbHOsterwieckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Mit Sitz in Osterwieck Inhaltsverzeichnis: 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland 2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr 3. Investitionstätigkeiten 2019 4. Personal 2019 5. Lage des Unternehmens - Vermögenslage - Finanzlage - Ertragslage 6. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 6.1 Voraussichtliche Entwicklung 6.2 Risiken & Chancen 6.2.1 Risikomanagement 6.2.2 Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten 1. Grundlagen des Unternehmens Der vorliegende Lagebericht beschreibt die Situation der CST GmbH. Die CST GmbH wurde 2008 als Service Provider für Tier 1 Kunden im Automobile Sektor gegründet. Zum damaligen Zeitpunkt war die CST GmbH spezialisiert auf das Polieren und Eloxieren von Aluminiumzierleisten und Dachreling-Systemen. Im April 2013 wurde das Unternehmen von der Minth GmbH gekauft und ist seitdem ein 100%iges Tochterunternehmen der Minth GmbH in Unterschleißheim bei München. Die CST GmbH ist der einzige deutsche Produktionsstandort der Minth Gruppe und hat sich mit der kompletten Herstellung von Zierleisten und Dachreling-Systemen mittlerweile zum Tier 1 Lieferanten für die OEM-Kunden der Automobilindustrie entwickelt. Der Entwicklungsprozess von einem klassischen Lohnveredlungsbetrieb zu einem Tier 1 Lieferanten brachte tiefgreifende Veränderungen in allen Unternehmensbereichen mit sich. Dies betrifft vor allem die Personal-/Unternehmensstruktur, ERP-Systematik, das Qualitätsmanagementsystem, Gebäude- und Infrastruktur sowie das Produktportfolio. Die Anforderungen der OEMs bzgl. Produktqualität, Liefertreue und Liefersicherheit sind um ein Vielfaches höher als in der klassischen Lohnveredlung. Im Geschäftsjahr 2019 wurden, durch die in den Jahren vorher gestarteten Projekte, weitere Erfahrungen mit OEMs wie BMW, Daimler AG und Audi ausgebaut. Die Organisationsstruktur wurde gefestigt. Aufgrund mangelnder Erfahrung in der Massenproduktion hatte die CST anfangs Schwierigkeiten mit Engpässen und Qualitätsproblemen bei ihren Produkten. Nach Rücksprache mit den OEM-Kunden ernannte die Minth Gruppe ein spezialisiertes Managementteam, um die CST zu überwachen und sicherzustellen, dass die Produktion und Qualität der Produkte den Anforderungen entsprechen. Die Schlüsselpositionen für Qualitätsmanagement und Produktion wurden von erfahrenen Personen übernommen. Die Management-Systeme nach DIN EN ISO 14001:2015 wurden im August 2019 auditiert, erneut zertifiziert und werden regelmäßig überwacht. Ebenfalls wurden die regelwerkskonformen Anwendungen für das Managementsystem IATF 16949:2016 im September 2019 bescheinigt. Die Kontrollen für DIN ISO 50001 wurden im Mai 2017 durchgeführt. Die Zertifizierungen wurden im Jahr 2022 erneut überprüft und ausgestellt. Die neuen Fertigungstechnologien wie die mechanische Bearbeitung, inklusive Verwendung von Roboterzellen und thermischen Alterungsprozessen für Aluminium, wurden auch 2019 für Projekte für Dachrelinge unseres Kunden weiterhin angewendet. Der Umstieg in der Geschäftsstrategie auf die Direktbelieferung der OEMs bedeutete zusätzlich, dass das ursprüngliche Geschäft der Lohnbeschichtung weiter zurückgefahren wurde, um entsprechende Kapazitäten freizumachen. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Die deutsche Wirtschaft ist 2019 das zehnte Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum betrug laut des Statistischem Bundesamtes 0,6 %. Laut Angaben der Bundesregierung waren der private Konsum sowie Bau- und Unternehmensinvestitionen für das Wachstum ausschlaggebend, aber auch die staatlichen Konsumausgaben trugen dazu bei. Die Importe stiegen mit 1,9 Prozent stärker als die Exporte (0,9 Prozent), die sich nicht mehr so stark wie in der Vergangenheit erhöhten. Grund hierfür waren nicht zuletzt die verschiedenen Handelskonflikte sowie Probleme in der Autoindustrie. Die Zahl der Erwerbstätigen hat mit einem Jahresdurchschnitt von 45,3 Millionen einen neuen Höchststand erreicht. Es war ein Anstieg um rund 400.000 Personen gegenüber 2018. Der Überschuss von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialkassen machte unter dem Strich 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus, nach 1,9 Prozent im Vorjahr. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von plus 1,3 Prozent ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen. Ein Defizit hatte Deutschland zuletzt 2011 verbucht. 2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Im Jahr 2019 hat der Markt für Außenverkleidung zwar einen leichten Rückgang zu verzeichnen, sah allerding im Vergleich zu den späteren Jahren noch recht positiv aus. Die Automobilindustrie ist die größte Branche des Verarbeitenden Gewerbes und gemessen am Umsatz der mit Abstand bedeutendste Industriezweig in Deutschland. Die Zahl der direkt Beschäftigten in der deutschen Automobilindustrie betrug im Durchschnitt des Jahres 2019 knapp 833.000, rund 1.000 weniger als im Vorjahr. Der Jahresumsatz der deutschen Automobilindustrie betrug 2019 rund 436 Milliarden Euro. Nach China, den USA und Japan bleibt Deutschland die viertgrößte automobilproduzierende Nation. In den vergangenen Jahren ging es für die deutschen Fahrzeughersteller in China beim Geschäft immer nur aufwärts. Die gute Position der deutschen Automobilindustrie in China hängt auch damit zusammen, dass die Fahrzeuge für China zum größten Teil in China gebaut werden. Die Pkw-Fertigung in China hat sich seit 2010 nahezu verdreifacht. Die deutsche Automobilzuliefererindustrie ist sehr unterschiedlich. Familienunternehmen treffen auf Weltkonzerne, Unternehmen mit Dutzenden globaler Standorte auf kleine Spezialisten. Genauso individuell, wie diese Unternehmen sind, müssen die Antworten auf die Zukunftsfragen für jedes einzelne Unternehmen ausfallen. Bereits heute wird die Mehrzahl der Teile, die von Fahrzeugherstellern in den deutschen Werken verbaut werden, aus dem Ausland eingeführt. Die Internationalisierung für Hersteller und Zulieferer ist unverzichtbar. Das hat eine Studie des Center for Automotive Management und von Prof. Dr. Stefan Bratzel gezeigt: Die deutschen Hersteller treffen gerade an ihren Auslandsstandorten immer mehr auf internationale Zulieferer. Eine Kooperation zwischen deutschen Herstellern und deutschen Zulieferern ist daher weniger denn je selbstverständlich. Andererseits können global aufgestellte Zulieferer mit neuen Kunden aus Asien und Amerika ins Geschäft kommen. Laut VDA-Standortumfrage ist keine Zulieferindustrie so stark internationalisiert wie die Automobilhersteller, die 3000 Standorte weltweit hat. Seit dem Jahr 2010 ist dies ein erheblicher Zuwachs um rund 700 Standorte laut Umfrage. 2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Im Jahr 2019 konnte aus dem operativen Geschäft (einschließlich verbundener Unternehmen und Einmalgeschäften) ein Umsatz von Mio. EUR 34,94 (Vorjahr: Mio. EUR 26,46) erzielt werden. Damit wurde der Umsatz von 2018 um ca. 32 % gesteigert. Der geplante Umsatz von Mio. EUR 40,36 wurde damit jedoch um Mio. EUR 5,42 verfehlt. Die Umstellung vom reinen Oberflächenbearbeiter im Dienstleistungsbereich für die etablierten First Tiers im Sektor Zierleisten und Dachrelinge zum Systemlieferanten für die Fahrzeughersteller schritt im Jahr 2019 weiter voran. Die CST GmbH ist auch im Jahr 2019 konsequent der vorgegebenen Strategie der Minth Gruppe gefolgt. Zu den bereits etablierten Projekten kamen weitere Projekte hinzu. Serienproduktionen als Systemlieferant starteten im Jahr 2019. Der weitere Aus- und Aufbau der Prozesse wurde im Jahr 2019 weiter vorangetrieben. Durch die Prozessoptimierung wurde ca. 20% projektbezogene Mehrausbringung erreicht. Durch verbesserte Prozesskontrolle haben sich die Ofenzeit und Eloxalzeit von 5 Tagen auf 2-3 Tage reduziert. Der Materialfluss wurde durch räumliche Zusammenlegung der Montageabteilung verbessert. Der Anlauf der neuen Serienproduktionen als Systemlieferant hat das Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt, um den Mengen- und Qualitätsanforderungen der OEM entsprechend gerecht zu werden. Im Vergleich zur Umsatzentwicklung sind die Kosten für die angelaufenen Serienproduktionen einiger neuer Projekte überproportional gestiegen, um den hohen Termin- und Qualitätsansprüchen gerecht zu werden. Es gab im Jahr 2019 einen signifikanten Anstieg der Schnell-Lieferungen aufgrund von Beanstandungen bezüglich defekter Teile, einen erhöhten internen Ausschuss sowie umfangreiche Nacharbeit und Sortierarbeit. Gleichzeitig wurde die Gesellschaft von einigen OEMs aufgefordert, viele externe Berater vor Ort für die Projektkontrolle und Qualitätssicherung zu engagieren, was die Belastung zusätzlich erhöht hat. 3. Investitionstätigkeiten 2019 Weitere wesentliche Investitionen in die Halleninfrastruktur, Maschinenpark und Prozessentwicklung wurden im Jahr 2019 konsequent weitergeführt, um die notwendigen Produktionsgrundlagen zu schaffen. Hierbei wurde vorrangig in neue Technologien investiert, wie z.B. bei der notwendigen Erweiterung des Eloxalprozesses, um eine höhere PH-Beständigkeit zu gewährleisten. Im Jahr 2019 wurde bei CST in Ilsenburg ein neues Projekt platziert, welches 2020 erfolgreich in die Serienproduktion übergeben wurde. Für dieses neue Projekt wurden zwei Montageanlagen eingekauft. Zudem wurden Werkzeuge für die mechanische Bearbeitung, Poliererei und Eloxalanlage beschafft. Die Investitionssumme im Sachanlagenvermögen im Jahr 2019 betrug ca. TEUR 3.423 (2018: ca. TEUR 12.845). In die Anschaffung und Erweiterung von neuen Maschinen und Anlagen wurden insgesamt TEUR 3.093 investiert. In Höhe von ca. TEUR 1.838 erfolgten mit Fertigstellung Umbuchungen von fertigstellten Anlagen aus den geleisteten Anzahlungen für die Erweiterung des Maschinenparks sowie Anlagen im Bau. 4. Personal 2019 Aufgrund von Neuanläufen und Erweiterungen in der Produktion im Jahr 2019 war ein gesteuerter Aufbau von qualifiziertem Fachpersonal erforderlich. Konsequent wurde der Aufbau eines qualifizierten Managements in den Bereichen Qualität, Projektmanagement, Produktion, Logistik & Materialplanung, Personalwesen und Geschäftsführung geplant. Hierfür wurde auf bestehende personelle Ressourcen zurückgegriffen, aber auch über den Weg der Personalvermittlung nach Fachkräften gesucht. Der Personalbestand hat sich von im Quartalsdurchschnitt 160 Mitarbeitern im Jahr 2018 auf 211 Mitarbeiter im Jahr 2019 aufgebaut. Die Mitarbeiterqualifikation des bestehenden Teams mit geplanten Trainings- und Schulungsmaßnahmen wurde im Jahr 2019 intensiviert. Schulungen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Umweltmanagement und Qualität sind eingeplant. Eine Entwicklung und Implementierung von Personalprozessen, die diese Anforderungen sicherstellen, sind bereits in Planung. Der weitere Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Sensibilisierung und Orientierung aller Mitarbeiter bzgl. der neuen Anforderungen, die das First-Tier Business mit sich bringt, wie z.B. Kenntnisse der kundenspezifischen Forderungen, Managementtrainings und Problemlösungstechniken. Hinzu kommen Schulungen für den Betriebsrat, um eine gute Vertretung der Mitarbeiter zu gewährleisten. 5. Lage des Unternehmens - Vermögenslage - Finanzlage - Ertragslage Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2019 um TEUR 4.763 auf TEUR 5.423 (Vorjahr: TEUR 10.187) gesunken, was vor allem auf einen rasanten Anstieg der bezogenen Leistungen für angelaufene Serienproduktionen zurückzuführen ist. Insbesondere wirken sich die erstmalig in 2019 in den bezogenen Leistungen ausgewiesenen Aufwendungen für Personalleasing (+ TEUR 2.901) und die gestiegenen Energiekosten (+ TEUR 415) negativ auf das Rohergebnis aus. Durch den Anstieg des Personalbestands haben sich die Personalaufwendungen um TEUR 2.503 auf TEUR 8.389 (Vorjahr: TEUR 5.886) erhöht. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die CST GmbH 257 Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 4.004 erhöht, wobei der Anstieg im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Aufwendungen für Reparatur, Instandhaltung & Wartung (+ TEUR 1.030), erhöhten Ausgaben für Beratungs-, Buchführungs- und Prüfungskosten (+ TEUR 240) sowie erhöhten Aufwendungen für Abfallbeseitigung (+ TEUR 407) zurückzuführen ist. Durch die getätigten Investitionen im Bereich des Anlagevermögens erhöhte sich der Abschreibungsaufwand um TEUR 626 auf TEUR 3.674 in 2019 (Vorjahr: TEUR 3.048). Unter Berücksichtigung des negativen Zinsergebnisses von TEUR 621 (Vorjahr: TEUR 590), das im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme von Darlehen resultiert, hat die CST GmbH im Jahr 2019 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 14.774 (Vorjahr: TEUR 4.521) erzielt. Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 5.861 von TEUR 63.283 auf TEUR 69.144 gestiegen. Auf der Aktivseite resultiert dies aus einem Anstieg der Vorräte um TEUR 3.930 die mit der Erhöhung des Geschäftsvolumens und der Erweiterung des Standortes verbunden sind. Weiterhin hat einer Erhöhung von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 1.383 zum Anstieg der Bilanzsumme zum Bilanzstichtag geführt. Auf der Passivseite zeigt sich die Erhöhung der Bilanzsumme durch um TEUR 20.133 gestiegene Verbindlichkeiten. Innerhalb der Verbindlichkeiten ergaben sich um TEUR 16.189 gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie um TEUR 3.691 erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig wirkt sich die Reduzierung des Eigenkapitals auf TEUR 2.842 aus, die aus dem Jahresfehlbetrag 2019 resultiert. Die Finanzierung der Gesellschaft und die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit waren im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen durch Konzerndarlehen gewährleistet. Um die Liquidität aufgrund der Verlustsituation aufrechtzuerhalten, ist die Gesellschaft auf weitere finanzielle Unterstützung durch den Gesellschafter angewiesen. Zudem wurde eine harte Patronatserklärung seitens der Cheerplan (HK) Limited abgegeben, die der CST GmbH die nötige finanzielle Unterstützung zusagt. 6. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 6.1 Voraussichtliche Entwicklung Der Beginn der Coronakrise hat sich 2020 auf den internationalen Märkten massiv ausgewirkt. In nahezu allen Ländern der Welt gingen die Verkäufe teils drastisch zurück. Von den drei großen Absatzregionen musste Europa (EU27 & EFTA & UK) den größten Rückgang um rund ein Viertel verbuchen. In den USA gingen die Verkäufe von Pkw und Light trucks um ca. 15 % zurück. Der chinesische Markt erholte sich zwar vergleichsweise zügig, blieb aber im Gesamtjahr noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. Im Jahr 2021 sind die internationalen Märkte auf breiter Front gewachsen - das Vor-Corona-Niveau wurde aber insgesamt noch nicht erreicht. In Europa wurden im Jahr 2020 insgesamt knapp 12,0 Mio. Pkw neu zugelassen, 3,8 Mio. bzw. fast ein Viertel (-24 Prozent) weniger als im Vorjahr. Die fünf größten Märkte verbuchten durchweg zweistellige Rückgänge. In Deutschland sanken die Neuzulassungen um knapp ein Fünftel (-17 Prozent). Alle Länder, die zum europäischen Markt zählen, mussten das Jahr 2020 mit einer negativen Bilanz abschließen. In den vergangenen Monaten ist zwar eine leichte Erholung erkennbar, aber noch im Dezember lag der Pkw-Absatz in Europa mit mehr als 1,2 Mio. Einheiten 4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Gesellschaft wird voraussichtlich kurzfristig die Kostenstruktur nicht dramatisch ändern können, insbesondere sind die meisten Kosten im Vergleich zur Änderung des Verkaufsvolumens relativ fest. Nach den vorläufigen Ergebnissen wird die CST in 2020 voraussichtlich einen Verlust auf dem Niveau von 2019 erwirtschaften. Dies ist größtenteils auf die Neustrukturierung des Produktportfolios, die Optimierung der Produktionsprozesse mit neuen Technologien sowie Produkten, Einsatz neuer Technologien sowie Umstrukturierungen zurückzuführen. Für 2021 und 2022 zeichnet sich nach den vorläufigen Ergebnissen eine deutliche Ergebnisverbesserung ab, wobei die Gewinnzone noch nicht erreicht wird. Die Finanzierung wird durch Darlehen sichergestellt. Langfristig wird die Entwicklung einer gesunden Kostenstruktur angestrebt, die zu einem Break-Even und schließlich zur Profitabilität führt. Seit 2019 sind einige Projekte und Prozesse zur Verbesserung der Kostenstruktur nach Minth China verlagert worden. Im Jahr 2022 wurde ein Projekt erfolgreich aus der Serienproduktion gesteuert und wird seitdem mit Ersatzteilen bedient. Ab 2023 soll zu der Produktionslinie ein Warenhaus- und Zolllagerbereich geschaffen werden. Zukunftsorientiert erhalten wir im Warenhaus aus den globalen Minth Werken verschiedene Produkte, die umgepackt an OEMs ausgeliefert werden. Dadurch sollte künftig das Ergebnis der CST GmbH verbessert und Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Weiterentwicklung des Teams und der Organisationsstruktur steht in den kommenden Jahren weiterhin im Fokus und wird fortgeführt. Die wesentlichen Komponenten für den Erfolg des Unternehmensstandorts sind die Vertriebsarbeit sowie der Weiteraufbau von Qualität- und Projektmanagement. Trotz der negativen Auswirkungen des Ausbruchs der Corona Pandemie konnte fürs Jahr 2020 ein vorläufiger Umsatzanstieg auf Mio. EUR 44 verzeichnet werden. In den Folgejahren haben sich die vorläufigen Umsatzerlöse hingegen deutlich verringert. Im Jahr 2021 ergibt sich u.a. durch Verlagerung von Projekten ein Rückgang des Umsatzes um Mio. EUR 14 auf Mio. EUR 30 erzielt. Für 2022 wird ein Umsatzanstieg auf Mio. EUR 32 verzeichnet. Der Aufbau des Standortes sollte in den Folgejahren möglichst homogen und mit Augenmaß betrieben werden, um Probleme, die mit zu schnellem Wachstum verbunden sind, zu vermeiden. Es muss darauf geachtet werden, dass die nutzbaren vorhandenen menschlichen Ressourcen nicht überfrachtet werden und parallel zur Geschäftsentwicklung die Organisation der CST GmbH weiter aufgebaut und angepasst wird. Unsere Zielvorstellung für 2023 liegt bei einem Umsatz aus eigener Fertigung und Handelswaren von ca. Mio. EUR 32 der bereits mit nominiertem Geschäft festgeschrieben ist. Zuversichtlich stimmen die erfahrenen und hochmotivierten Mitarbeiter, eine Reihe von erfolgsversprechenden eingeführten Produkten sowie Produktideen für die weitere Zukunft. Die Minth Group wird mit ihren Konzernressourcen bei der Optimierung und Stabilisierung der CST GmbH in vielen Aspekten unterstützen. 6.2 Risiken & Chancen 6.2.1 Risikomanagement Die CST GmbH ist im OEM-Business tätig. Das hauptsächliche Risiko besteht darin, durch noch aufzubauendes Fachwissen oder nicht hinreichend ausgearbeitete Konzepte im Projektmanagement Kundenvertrauen zu verlieren. Dies würde auch unweigerlich zu erhöhten Kosten in der Implementierungsphase der neuen Projekte führen und das zukünftig neu zu erzielende Geschäft mit den OEMs gefährden. Der Abschluss von Neugeschäft mit den OEMs stellt eine Notwendigkeit dar, um weiterhin ein stetiges Wachstum der CST GmbH darzustellen. Zur Risikominimierung fungiert für uns die Minth GmbH als Serviceinstanz, welche der CST GmbH zur Seite steht, durch ein erfahrenes Team Geschäftsbeziehungen zu den einzelnen OEMs aufzubauen und zu verwalten. Die Minth GmbH unterstützt die CST GmbH bei der Aus- und Weiterbildung von notwendigem Fachpersonal in den Bereichen Projekt- und Vertriebsmanagement. Im Bereich des Human Resources und Finanzen gibt es eine enge Zusammenarbeit der verantwortlichen Personen in beiden Häusern. Der volkswirtschaftliche Ausblick ist mit hoher Unsicherheit verbunden. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Entwicklung der führenden Volkswirtschaften beeinflussen maßgeblich die Entwicklung der Automobilmärkte. Für die CST GmbH als Tier 1-Lieferant der Automobilindustrie ergeben sich daraus sowohl Chancen als auch Risiken. Für die Minth Gruppe, die maßgeblich für die CST GmbH ist, ist dabei die Entwicklung der europäischen Automobilproduktion von zentraler Bedeutung. Aufgrund des Ukraine-Russland Krieges erhöht sich der Druck auf die bereits strapazierten Lieferketten mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Marktpreis Situation. Die Steigerung von Marktpreisen für Rohstoffe, Energie und Frachten werden ausgewertet und streng überwacht. Entsprechende Einsparmaßnahmen werden definiert, darüberhinausgehende Effekte werden bei den Kunden weitgehend als Verkaufspreiserhöhungen umgesetzt. Auf Basis der aktuell verfügbaren Informationen besteht die Möglichkeit, dass für zahlreiche Rohstoffe in der Preisentwicklung der Höchstpreis erreicht ist. Nichtsdestotrotz sehen wir dies als hohes Risiko an, mit dem aktuell die gesamte Wirtschaft zu kämpfen hat. Weitere Risiken bestehen in einer zunehmenden Abschottung der Märkte im Zuge der Einführung protektionistischer Maßnahmen sowie die Gefahr einer weiteren Eintrübung der Beziehungen zwischen den USA und China sowie der EU und China. Die E-Mobilität birgt sowohl Chancen als auch Risiken für Unternehmen, da sie eine steigende Marktnachfrage und innovative Geschäftsmodelle ermöglicht, aber auch hohe Investitionskosten und Wettbewerbsdruck mit sich bringt. Die MINTH-Gruppe hat in Serbien, Tschechien, Polen und Frankreich umfangreiche Investitionen getätigt und liefert Batteriegehäuse an OEMs, um sich dem rasanten Wachstum der Elektrofahrzeugindustrie anzupassen. Am 31. Mai 2018 erfolgte von Seiten der Minth GmbH eine Zuführung i.H.v. Mio. EUR 25 in die Kapitalrücklagen. Alle Darlehensverbindlichkeiten der CST GmbH bestehen nur noch gegenüber verbundenen Unternehmen. Bestandsgefährdende Risiken liegen daher nicht vor. Aktuell sieht die Gesellschaft keine erhöhten Liquiditätsrisiken aufgrund des vorhandenen Bestands an Bankguthaben sowie der harten Patronatserklärung zugunsten der CST GmbH. Außerdem wird die Liquidität laufend vom Management überwacht. 6.2.2 Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten Wesentliche originäre Finanzinstrumente stellen die kurzfristigen Forderungen, die liquiden Mittel, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Für Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind laufzeitbezogen feste Zinssätze vereinbart, so dass für die Laufzeit keine Zinsänderungsrisiken bestehen. Darüber bestehen zum Bilanzstichtag keine bedeutenden Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten.
Ilsenburg, 11. August 2023 Ching Li Jimmy Wong, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma CST GmbH mit Sitz in Osterwieck beim Registergericht Stendal unter der Nummer HRB 7425 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 Satz 1 HGB ist Gebrauch gemacht worden, so dass die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung Rohergebnis zusammengefasst wurden. Trotz einer nach dem Bilanzstichtag eingetretenen bilanziellen Überschuldung wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung bilanziert, da nach den Finanzplanungen der Gesellschaft die Zahlungsfähigkeit sichergestellt ist. Darüber hinaus hat die Cheerplan (HK) Limited eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024 erteilt, die der CST GmbH die notwendige finanzielle Unterstützung zusagt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die anhand steuerlicher Abschreibungstabellen zugeordnet werden und nach der linearen Methode vorgenommen werden. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten ohne Umsatzsteuer bis zu EUR 800,00 betragen, wurden im Zugangsjahr in voller Höhe des Anschaffungswertes als Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 netto wurden bis 2016 in einem Sammelposten aktiviert und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Seit 2017 werden geringwertige Wirtschaftsgüter durch Sofortabschreibung in voller Höhe als Betriebsausgabe geltend gemacht. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Vom Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet, der sich aus den Marktpreisen am Abschlussstichtag ergibt. Die Anschaffungskosten wurden nach der Methode des gewogenen Durchschnitts ermittelt. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen erfolgt grundsätzlich zu den Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellkosten umfassen sämtliche Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. ihrem niedrigeren beizulegendem Wert am Bilanzstichtag bewertet. Erkennbare Risiken wurden durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen für Aufwendungen im Folgejahr. Der Sonderposten enthält Zuschüsse für Investitionen in das Anlagevermögen. Die Auflösung wurde entsprechend den verrechneten Abschreibungen der bezuschussten Anlagegegenstände vorgenommen. Der Buchwert beträgt TEUR 4.542 (Vorjahr: TEUR 4.865). Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte gem. § 256a HGB bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs. Bei Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr wurden die Vorschriften der §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Restlaufzeiten aller Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Das Stammkapital in Höhe von TEUR 250 ist in voller Höhe einbezahlt. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 25.000. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen TEUR 485 (Vorjahr: TEUR 279), Beratungsleistungen TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 56) sowie Gewährleistungen TEUR 133 (Vorjahr: TEUR 105). Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte abgesichert. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Verbindlichkeiten aus Steuern betragen TEUR 121 (Vorjahr: TEUR 67). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit i.H.v. TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 4.579 (Vorjahr: TEUR 4.011) gegenüber Gesellschaftern. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.583) aus latenten Steuern. V. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer sind bzw. waren: Herr Zhengxun Jin, Unterschleißheim (bis 07.02.2020) Herr Ching Li Jimmy Wong, Kelsterbach Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 7. Februar 2020 wurde Herr Zhengxun Jin als Geschäftsführer abberufen und Herr Ching Li Jimmy Wong blieb als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer bestehen. Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft Minth Group Limited, Cayman lslands, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis auf (§ 285 Nr. 14, 14a HGB). Der Konzernabschluss ist im Internet auf der Seite https://www.minthgroup.com/?post_type=financial&lang=en einsehbar. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die Zahl der durchschnittlich Beschäftigten während des Geschäftsjahres 2019 betrug 211 Mitarbeiter (Vorjahr: 160), davon 3 Werkstudenten bzw. geringfügig Beschäftigte sowie 208 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Nachtragsbericht Anfang 2020 kam es zu einem Ausbruch der weltweiten Corona-Pandemie. Die Corona-Pandemie hat starke Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaft. In der CST GmbH kam es aufgrund von Produktionsstillständen bei den OEMs zur Kurzarbeit von April bis Mai 2020. Eine verlässliche Einschätzung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie in ihrer Gänze ist derzeit nicht möglich. In den meisten Regionen sind die Aussichten auf eine Erholung des Automobilsektors aufgrund von weiterhin bestehenden Problemen in der Lieferkette, die sich durch den Ukraine-Krieg noch verschärft haben, sowie einem möglichen weiteren Aufflammen von COVID-19 eher begrenzt. Eine verlässliche Prognose ist sehr schwer. Die unterbrochenen Lieferketten bedrohen weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. Hier ist insbesondere die Versorgung mit Halbleitern zu nennen sowie der Ukraine-Krieg, der zu zusätzlichen Versorgungsengpässen insbesondere bei den Kabelbäumen führt und für einen erheblichen Anstieg der Energiepreise verantwortlich ist. Der Gegenstand der Gesellschaft wurde durch Änderung des Gesellschaftsvertrags am 25.08.2021 um die Errichtung und Unterhaltung von Zoll- und Verwahrungslagern und die Erbringung aller damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, die Erbringung von Dienstleistungen als Zollagent sowie die Erbringung von Logistik- und Transportdienstleistungen (samt Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit dem Erwerb, Design und Vertrieb von Verpackungsmaterialien stehen) erweitert. Die Gesellschaft wird künftig als Logistikzentrum in Europa innerhalb des Konzernverbunds fungieren. Darüberhinausgehende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 14.774 (Vorjahr: TEUR 4.521) auf neue Rechnung vorzutragen.
Unterschleißheim, 11. August 2023 Ching Li Jimmy Wong, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019
sonstige Berichtsbestandteile
Unterschleißheim, 11. August 2023 Ching Li Jimmy Wong, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.08.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CST GmbH, Osterwieck Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CST GmbH, Osterwieck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CST GmbH, Osterwieck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Magdeburg, den 28. August 2023 Deloitte
GmbH
gez. Michael Bornkampf, Wirtschaftsprüfer gez. Ingo Waeke, Wirtschaftsprüfer |
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