SAND Immobilien Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Frederik Umscheid seit 11.9.2025 | Prokura |
Philipp Staab seit 11.9.2025 | Prokura |
Mario Fischer seit 4.8.2017 | Prokura |
Nicole Sand seit 18.8.2008 | Prokura |
Sandra Baier seit 4.8.2008 | Prokura |
Joachim Staab seit 19.9.2007 | Geschäftsführer |
Astrid Kleinbach seit 19.9.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.00% | |
| 17.00% | |
| 16.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Sand Profile GmbHEigenbeteiligung | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 7 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sand Profile GmbHStockstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäftsverlauf und Lage Zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft wird durch die Geschäftsleitung im Einzelnen ausgeführt: Die SAND Profile GmbH löst kundenspezifische Anforderungen zu technischen Elastomeren und Thermoplasten in verschiedensten Anwendungsbereichen. Dazu entwickeln, konstruieren, produzieren, konfektionieren und handeln wir mit technischen Profilen und Formteilen aus Thermoplasten (Kunststoff) und Elastomeren (Gummi). Der Anteil der reinen Handelsware betrug im Jahr 2023 ca. 18 % vom Gesamtumsatz. Im Automotive Bereich werden Haltesysteme, auch aus textilen Materialien (Polyester), für die Sitzindustrie (vornehmlich Autositze) entwickelt, konstruiert, produziert und konfektioniert. Im Jahr 2023 betrug der Umsatzanteil aus diesem Bereich ca. 1 % vom Gesamtumsatz. Im Bereich Forschung und Entwicklung werden Entwicklungsaufträge für kundenspezifische Anwendungen übernommen und bis zur Serienreife geführt. Die einzelnen Produkt- und Produktionsbereiche unterscheiden wir in die Geschäftsfelder: Thermoplast: mit den Bereichen Kantenschutz und Kantenschutzdichtprofile, Bezugshaltesysteme, Kunststoffformteile und Kombiprofile und Elastomer: mit den Bereichen Kantenschutz und Kantenschutzdichtprofile, Gummiformteile und Konfektionierungen. Die Ertragslage im Berichtszeitraum konnte stetig gesteigert werden. Die Umsatzerlöse stiegen in ähnlichem Umfang wie im Vorjahr um T€ 3.681 (VJ T€ 4.001). Der Gesamumsatz beträgt T€ 67.614 ( VJ T€ 63.933 ). Diese Umsatzsteigerung führt, in Zusammenhang mit den gleichgebliebenen Aufwendungen im Material- und Energiebereich, zu einer deutlichen Steigerung des Jahresergebnisses auf 4.658 T€ (Vorjahr 3.550 T€). Insgesamt wurde die Prognose für 2023 übertroffen. Trotz globaler Herausforderungen konnte die positive Entwicklung der letzten Jahre, die lediglich durch zuletzt stark gestiegenen Energiepreise unterbrochen wurde, fast nahtlos fortgesetzt und die Marktstellung weiter gefestigt werden. Den durch das Wachstum, die internationale Ausrichtung, die Investitionen in den Aufbau und die Entwicklung der Auslandstöchter Tschechien, USA und den Joint Ventures China und Italien, sowie der Entwicklung neuer Produkte und Produktionsverfahren gestiegenen Anforderungen und Risiken an die Eigenkapitalausstattung und Liquidität wurde auch im Jahr 2023 Rechnung getragen. Eigenkapital und Liquidität Das Stammkapital beträgt zum 31.12.2023 unverändert T€ 1.000. Der im Jahr 2023 erwirtschaftete Jahresüberschuss nach Steuern beläuft sich auf 4.658 T€ (Vorjahr 3.550 T€). Unter Berücksichtigung der Gewinnvorträge aus dem Vorjahr von T€ 22.345 (VJ T€ 20.796), des Genussrechtes von Frau Angela Sand von T€ 2.000 und der Kapitalrücklage von T€ 40 ergibt sich ein Eigenkapital von insgesamt T€ 30.043 (Vorjahr T€ 27.386). Bei einer Bilanzsumme von T€ 42.024 (Vorjahr T€ 40.293) beträgt die Gesamteigenkapitalquote 71,49 % (Vorjahr 68,00%). Die Liquiditätslage hat sich nochmal deutlich verbessert. Es gab im Berichtsjahr keine Engpässe. Der Bestand betrug zum Bilanzstichtag T€ 4.505 (Vorjahr T€ 2.674). Gesellschafterverhältnis Die Gesellschafterverhältnisse haben sich im Jahr 2023 nicht geändert: Frau Angela Sand hält seit Oktober 2021 27% der Anteile, ihre Tochter Nicole Sand hält 37% der Anteile, Cornelius Sand - der Enkel von Frau Angela Sand - hält 10% der Anteile. Die beiden Geschäftsführer der SAND Profile GmbH, Frau Astrid Kleinbach (16%) und Herr Joachim Staab (10%) halten insgesamt 26 % der Anteile. B. Ausblick auf den künftigen Geschäftsverlauf Deutschland Vornehmliches Ziel bleibt gewonnene Aufträge auch für die Zukunft zu sichern und Neugeschäft zu akquirieren. Aufgrund unserer Stärken und Chancen sehen wir die Entwicklung für 2024 nach wie vor positiv, denn wir stehen auf einer gesunden finanziellen Basis, bauen unsere direkte Kundenbetreuung weiter aus, halten unsere breitgestreute Marktausrichtung und hohe Fertigungstiefe bei und durch unsere nach wie vor schlanke Organisation können wir Lösungen mit schnellen Durchlaufzeiten anbieten. Unsere kurzfristige Lieferfähigkeit, bedingt durch unseren Produktionsstandort mitten in Europa sowie unsere hohe Flexibilität bei Neuentwicklungen, bedingt durch eigene Konstruktion, Werkzeugbau und Musterfertigung bedeuten für unsere Kunden Planungs- und Versorgungssicherheit und dadurch auch Kosteneinsparung. Tschechien Die Niederlassung in CZ ist nach wie vor eine verlängerte Werkbank von Stockstadt. Wir werden das Jahr 2023 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen. Wie auch 2022 hat sich 2023 die Entwicklung auf CZ ausgewirkt, da wir sowohl im Extrusions- wie auch im Konfektionsbereich in erster Linie unsere Produktion in Stockstadt ausgelastet haben und die Umsätze in CZ deshalb gesunken sind. Im neuen Jahr stehen hauptsächlich die Überholung der bestehenden Anlagen auf dem Plan, technische Neuerungen aus Stockstadt werden auch in CZ eingeführt und die Investitionen belaufen sich auf ca. 100.000€, die aus dem Cash-Flow abgewickelt werden. Die Rückzahlung der bestehenden Darlehen inklusive Zinsen erfolgt vereinbarungsgemäß und störungsfrei. USA Die Niederlassung in den USA konnte den Umsatz des Vorjahres zwar nicht erreichen, hat aber mit einem EBIT von 7,6% ein deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr erreicht. Im vergangenen Jahr ist es uns gelungen durch Umorganisation die Personalsituation zu stabilisieren. Die neue Werksleitung in den USA gepaart mit regelmäßiger Unterstützung aus Deutschland hat sich als zielführend erwiesen und nicht nur Stabilität in die Prozesse, sondern auch in die Organisation gebracht. Auch wenn die Problematik der höheren Rohmaterialkosten nach wie vor vorhanden ist, sind wir leicht optimistisch auch im Jahr 2024 das Ergebnis bestätigen zu können. Die Inbetriebnahme des neuen Kanals an Linie 2 im Dezember versetzt uns in die Lage nun auch Weich-Gummiprofile an dieser Linie zu produzieren und ermöglicht uns damit eine Kapazitätserweiterung. Die Entwicklung im Superwahljahr 2024 ist sehr schwer einzuschätzen, auf der einen Seite sehen wir, dass es viele Möglichkeiten für uns gibt, durch technische Lösungen Neu-Kunden zu gewinnen. Auf der anderen Seite sind auch hier die Kunden sehr verhalten, was neue Investitionen angeht, da die Konjunktur rückläufig ist. Die Rückzahlung der bestehenden Darlehen inklusive Zinsen erfolgt vereinbarungsgemäß und störungsfrei. China Die Niederlassung in China hatte wieder ein gutes Geschäftsjahr, das mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen werden konnte. Die Umsätze konnten auf 17,5Mill. gesteigert werden und mit 13,5% ein gutes Ergebnis erzielt werden. Der Umzug in ein neues Gebäude in unmittelbarer Nähe ist erfolgt, dadurch ist eine bessere Organisation der Produktion möglich. Im Jahr 2024 ist die Schulung von 3 Mitarbeitern aus China in Deutschland geplant, um die Mitarbeiter weiterzubilden, Wissen zwischen den Niederlassungen auszutauschen und vor allen Dingen, um die Mitarbeiter auch langfristig an Sand China zu binden. Ähnlich wie in den USA ist in China die Fluktuation ein großes Problem und wir versprechen uns mit diesen Maßnahmen eine langfristige Bindung und den Erhalt des Knowhows in unserer chinesischen Tochtergesellschaft. Die Rückzahlung der Darlehen inkl. Zinsen erfolgt vereinbarungsgemäß und störungsfrei. Italien Die Niederlassung in Italien weist eine positive Entwicklung auf, die Extrusion läuft mittlerweile stabil im Zwei-Schicht-Betrieb, das Finishing ist je nach Auftragslage auch zweischichtig ausgelastet. Durch Umstrukturierungen in der zweiten Jahreshälfte ist es uns gelungen, die organisatorischen Probleme in den Griff zu bekommen und wir arbeiten mittlerweile in einem stabilen Team. Im neuen Jahr werden weitere Pressen, sowie alle Schneidanlagen von Fornitek zu SFA verlagert und somit ist die Konfektion dann auch zweischichtig ausgelastet und wir arbeiten an einem weiteren Auftrag von Aston Martin. Durch unseren neuen AD-Mitarbeiter werden wir auch die Extrusionsanlage weiter auslasten, um die kontinuierliche Produktion sicherzustellen. Die Rückzahlung der bestehenden Darlehen inklusive Zinsen erfolgt vereinbarungsgemäß und störungsfrei. C. Forschung und Entwicklung In 2023 haben wir uns weiterhin vorwiegend auf die Entwicklung neuer Werkzeugsysteme und die Verbesserung der Produktionsmaschinen und -prozesse konzentriert. Insgesamt belaufen sich die Aufwendungen im Bereich FuE im Jahr 2023 auf ca. € 2,5 Mio. (Vorjahr 2,4 Mio.). Dies entspricht ca. 3,7 % vom Umsatz. Wesentlichen Anteil daran hatte die Weiterentwicklung unseres Werkzeugsysteme und unserer technischen Anlagen und Maschinen. D. Sozialbericht Die Beschäftigtenzahl ist zum Bilanzstichtag mit 357 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Im Jahr 2023 stellten wir 29 Ausbildungsplätze (Vorjahr 35) zur Verfügung. Sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich bieten wir optimale Bedingungen für die Ausbildung. Unsere Fehl- und Ausfallzeiten liegen unter dem Branchenschnitt. Für Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen wurden im Jahr 2023 rd. T€ 90 aufgewendet. Diese Ausgaben werden im Jahr 2024 fortgeführt. Durch die Globalisierung und die Auslandstöchter finden qualifizierte und interessierte Mitarbeiter in unserem Unternehmen gute Perspektiven zur persönlichen Weiterentwicklung auch im internationalen Geschäft. Seit 01.01.2003 haben wir eine betriebliche Altersversorgung auf Basis einer vom Unternehmen finanzierten Direktversicherung eingeführt. Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen im Bereich Arbeits- und Umweltschutz wird durch ein externes Institut überwacht. Eine Überprüfung erfolgt in festen Zeitabständen. E. Chancen und Risiken für den künftigen Geschäftsverlauf Im Zentrum der Sand Profile stehen nach wie vor die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Dichtungssysteme in globale Märkte. Aufgrund unserer weltweiten Verkaufs- und Einkaufsaktivitäten sehen wir uns gut abgesichert von negativen Entwicklungen in einzelnen Ländern, auch wenn 80% unserer Aktivitäten in Europa liegen. Auch die Diversifikation unserer Kunden hilft uns, in Krisen unabhängig von bestimmten Branchen und Märkten zu sein. Wir haben für alle systemrelevanten Rohstoffe verschiedene Lieferanten in verschiedenen europäischen Ländern. Die Handelsbeschränkungen zwischen China, USA und Europa haben uns in der Vergangenheit nicht berührt. Auf die politische weltweite Entwicklung haben wir keinerlei Einfluss, versuchen aber die Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter (z. B. erhöhte Inflation) durch Ausgleichszahlungen abzumildern. Maßnahmen zur Energieeinsparung wurden und werden weiter vorangetrieben. Die Sicherung unserer IT-Struktur weltweit hat absolute Priorität für uns und steht im Mittelpunkt unseres IT-Sicherheitskonzept, das wir regelmäßig intern, wie extern überprüfen lassen. Dem Mangel an Fachpersonal versuchen wir seit Jahren durch eigene Ausbildung vorzubeugen, neue Arbeitszeitmodelle finden auch bei uns Einzug und wir versuchen durch die Standardisierung von Prozessen die Steigerung der Lohnkosten aufzufangen. Es gibt in Europa und unseres Wissens auch weltweit nicht einen einzigen Hersteller, der unser Portfolio aufweisen kann - dieser Grundstein unseres Erfolges gibt uns aber keinen Grund uns auszuruhen, ganz im Gegenteil, wir arbeiten täglich daran unser Alleinstellungsmerkmal auszubauen. Die Entwicklung im Jahr 2024 und in den darauffolgenden Jahren ist aber weiterhin unvorhersehbar, wie es in den vergangenen drei Jahren auch war. Prognosen zu treffen ist schwierig, dennoch wollen wir trotz der schwierigeren Rahmenbedingungen das Vorjahresergebnis und den Umsatz um ca. 3-5% steigern. Wir blicken verhalten positiv auf das neue Jahr. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Solche Vorgänge lagen nicht vor.
Stockstadt, 31.05.2024 Astrid Kleinbach, Geschäftsführerin Joachim Staab, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Bewertung wurde von der Going-Concern-Prämisse des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen mit den von den Versicherungsgesellschaften mitgeteilten Aktivwerten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 914.300,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.134.579,59 EUR (Vorjahr: 3.979.285,04 EUR) stellen in Höhe von 3.134.579,59 EUR (Vorjahr: 3.979.285,04 EUR) auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von 1.521.170,20 EUR (Vorjahr: 1.792.955,55 EUR) stellen in Höhe von 1.521.170,20 EUR (Vorjahr: 1.792.955,55 EUR) auch Forderungen aus sonstigen Vermögensgegenständen dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 113.087,00 EUR) stellen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 113.087,00 EUR) auch sonstige Verbindlichkeiten dar. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu unterbliebenen Abschreibungen auf Finanzanlagen Bezüglich eines Wertpapierdepots lag der Kurswert der festverzinslichen Wertpapiere bei 1.127 T€. Während der Buchwert bei 1.200 T€ lag. Trotz der Wertminderung wurde auf eine Abschreibung in Höhe von 73 T€ verzichtet. Die Wertminderung der Finanzinstrumente ist nicht von Dauer, da der Buchwert dem Nominalwert der Wertpapiere entspricht. Mit Ablauf der Laufzeit wird der Nominalwert zurückgewährt. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 303.000,00 EUR). Angaben über das Bestehen von Genussscheinen oder vergleichbaren Wertpapieren und Rechten Genussrechtskapital mit Eigenkapitalcharakter: Die Firma Sand Profile GmbH räumte ihrem Gesellschafter und Geschäftsführer Werner Sand mit Vertrag vom 28.12.2007 ein Genussrecht in Höhe von 2.000.000 EUR ein. Nach dem Tod von Werner Sand im Jahr 2013 ist im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge der Vertrag auf Angela Sand übergegangen. Nach § 1 des Genussrechtsvertrags besteht eine Gewinnbeteiligung von 25 % am Jahresüberschuss und am Liquidationserlös (Erfolgsabhängigkeit). Die Mindestvergütung beträgt 8 %. Nach § 2 nimmt das Genusskapital bis zur vollen Höhe am Verlust teil (Verlustteilnahme). Im Insolvenz- oder Liquidationsfall kann der Genussrechtsinhaber nach § 6 einen Rückzahlungsanspruch erst nach Befriedigung aller Gläubiger, deren Kapitalüberlassung nicht den Kriterien für eine Eigenkapital ausweis genügt, geltend machen (Nachrangigkeit). Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen. Er kann nach § 5 erstmals zum 31.12.2025 gekündigt werden (Langfristigkeit). Das Genussrechtskapital stellt damit bilanziell Eigenkapital dar und ist nach § 266 HGB innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der einer Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 87.482,00 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 6184 EUR. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Desweiteren wurden die Ansprüche aus einer verpfändeten Rückdeckungsversicherung (60 T€) mit den Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen (87 T€) saldiert. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Die Rückstellung für Werkzeugkosten stellt die preisgebundenen Lieferverpflichtungen für im laufenden Jahr oder in früheren Jahren erhaltene Werkzeugkostenbeiträge diverser Kunden dar. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.756.982,54 EUR und betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Verpfändung Bankguthaben 60.308,39 EUR Verpfändung Depot 1.200.000,00 EUR Abtretung Forderungen Liefg./Leistg. Sicherungsübereignung Waren Feuerversicherung Liegenschaften Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern wurden aufgrund der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellung und der Rückstellung für Altersteilzeit in der Handels- und Steuerbilanz gebildet. Die passiven latenten Steuern wurden aufgrund der unterschiedlichen Bewertung der Rückstellungen für Werkzeugkosten und Aufbewahrung in der Handels- und Steuerbilanz gebildet. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 29,13 %. Aktive latente Steuern
Passive latente Steuern
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: a) Immobilienleasing KALAMOS GmbH & Co. Immobilien KG: Am 16.01.2008 wurde mit der Firma KALAMOS GmbH & Co. Immobilien KG ein Leasingvertrag über die Nutzung des Produktions-, Lager- und Bürogebäude, Dr.- Patt-Straße 9-11, 63811 Stockstadt am Main geschlossen. Der Leasingvertrag hat eine Laufzeit von 27 Jahren und ist in zwei Mietperioden von 18 Jahre (erste Mietperiode) und weiteren 9 Jahren (zweite Mietperiode) aufgeteilt. Nach Ablauf der ersten Mietperiode hat die Sand Profile GmbH ein Ankaufsrecht am Leasingobjekt. Die in der ersten Mietperiode zu entrichten den Leasingraten einschließlich Mieterdarlehen betragen in Summe 18.160.605,58 EUR. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus einem Mieterdarlehen der Sand Profile GmbH in Höhe von 5.820.050,00 EUR und den für die Nutzung des Gebäudes zu entrichtenten Teil in Höhe von 12.340.555,58 EUR. Das Mieterdarlehen wird bei Ausübung des Ankaufsrechts zur Zahlung des Kaufpreises verwendet. Zum 31.12.2023 bestehen aus der ersten Mietperiode noch finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 2.040.162,46 EUR. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus einem Mieterdarlehen der Sand Profile GmbH in Höhe von 649.680,00 EUR und den für die Nutzung des Gebäudes zu entrichtenten Teil in Höhe von 1.390.482,46 EUR. Die in der zweiten Mietperiode zu entrichten den Leasingraten abzüglich der Rückführungen aus dem Mieterdarlehen betragen in Summe 480.364,06 EUR. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus den für die Nutzung des Gebäudes zu entrichtenten Teil in Höhe von 2.929.734,06 EUR abzüglich der Rückführungen aus dem Mieterdarlehen in Höhe von 2.449.370,00 EUR. b) Mietverträge mit der Sand Real Estate GmbH & Co. KG (vorher: Sand Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG): Über das Grundstück Dr.-Patt-Str. 7, 63811 Stockstadt besteht ein Mietvertrag bis zum 31.12.2028 mit der Firma Sand Real Estate GmbH & Co. KG. Die Mietverpflichtungen bis zum Ende der Laufzeit betragen 6.513.893,40 EUR. c) Mietverträge mit der Sand Equipment GmbH & Co. KG (vorher: Sand Technische Profile GmbH & Co. KG): Über Werkzeuge und Maschinen wurden Mietverträge abgeschlossen, aus denen die Mietverpflichtung bis zum Ende der Laufzeit ca. 2,50 Mio EUR beträgt. 2. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Bankdarlehen der Sand Real Estate GmbH & Co. KG, die zum 31.12.2023 insgesamt einen Saldo von 1.236.348,04 EUR aufweisen. Außerdem hat die Gesellschaft selbstschuldnerische Bürgschaften zur Absicherung von Bankdarlehen der Sand Equipment GmbH & Co. KG abgegeben, die zum 31.12.2023 insgesamt einen Saldo von 4.257.953,00 EUR aufweisen. Desweiteren haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für Leasingfinanzierungen der Sand Equipment GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft bürgt weiterhin für Bankdarlehen der Kalamos GmbH & Co. KG in Höhe von 1.000.000 EUR. Aufgrund der stabilen wirtschaftlichen Situation der Unternehmen ist das Risiko der Inanspruchnahme als gering einzustufen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 845.953,47 EUR enthalten. Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:
Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 237.691,52 EUR enthalten.
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frau Astrid Kleinbach Herr Joachim Staab Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* keine Daten vorhanden ** Zahlen aus 2021 Die Sand Profile Asia Company Ltd. ist wiederum zu 10% an der Sand Profile (HK) Company Ltd. beteiligt, so dass sich zusätzlich eine mittelbare Beteiligung an der Sand Profile (HK) Company Ltd. i. H. v. 5,10 % ergibt. Durch die unmittelbare und mittelbare Beteiligung der Sand Profile GmbH an der Sand Profile (HK) Company Ltd. ergibt sich insgesamt eine Beteiligung i. H. v. 45,10 %. Die Sand Profile (HK) Company Ltd. hält ihrerseits eine 100%-ige Beteiligung an der Sand Profile (Suzhou) Company Ltd., so dass sich eine mittelbare Beteiligung der Sand Profile GmbH i. H. v. 45,10 % ergibt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen erfolgten zu marktüblichen Bedingungen. Konzernzugehörigkeit Die Sand Profile GmbH stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Honorar des Abschlussprüfers Der Abschlussprüfer ist zugleich auch Konzernabschlussprüfer der Sand Profile GmbH. Das Honorar des Abschlussprüfers ist im Konzernanhang angegeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 4.657.564,38 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 27.003.446,22 EUR, der zu verwenden ist. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 2.000.000,00EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 25.003.446,22 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Stockstadt, den 24. Juni 2024 Astrid Kleinbach Joachim Staab sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Sand Profile GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sand Profile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sand Profile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 24. Juni 2024 DELTA
AUDIT GMBH
gez. Christian Müller, Wirtschaftsprüfer |
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