Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 10185
Eingetragen
12.12.2002
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Gegenstand der Gesellschaft sind alle mit dem Betrieb eines Automobilvertragshändlers verbundenen Geschäfte, insbesondere der Handel mit neuen Kraftfahrzeugen, der Handel mit gebrauchten Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und die Vermietung von Kraftfahrzeugen, Anhängern, Kfz-Zubehör sowie die Vermittlung von Finanzierungen, Versicherungen und Leasingverträgen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Dennis Bock
seit 2.1.2023
Geschäftsführer
Jochen Bovenkamp
seit 14.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
27.44%
M***** U***** H*******
14.37%
V***** J**** H*******
3.19%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.482.500 €
57.80%
Germany
1.082.500 €
42.20%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

aurego GmbH

Wuppertal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht

1. Gesamtwirtschaft und Automobilmarkt

Die deutsche Wirtschaft stagnierte im zweiten Quartal 2023, nach einem Rückgang des realen BIP um 0,1 Prozent im ersten Quartal. In beiden Quartalen war das Wachstum deutlich schwächer als zuvor erwartet. Die Reallohnverluste belasteten den privaten Konsum in der ersten Jahreshälfte 2023 weiter. Zusätzlich führte die schwache Dynamik der Auslandsnachfrage zu gedämpften Exporten. Der öffentliche Verbrauch ging im ersten Quartal zurück, was auf das schrittweise Auslaufen der COVID-19-bezogenen Ausgaben zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu stützte eine Erholung der Investitionen nach einem schwachen letzten Quartal 2022 das Wachstum. Die Wirtschaft in Deutschland im Jahr 2023 nun voraussichtlich um 0,4 Prozent schrumpfen. Dies ist eine Abwärtskorrektur im Vergleich zu dem in der Frühjahrsprognose prognostizierten Wachstum von 0,2 Prozent. Ein schwaches Gesamtergebnis für den Konsum und ein Rückgang der Bauinvestitionen werden sich den Prognosen zufolge negativ auf das Wachstum auswirken, obwohl es durch einen Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen unterstützt wird. Während die schwache Auslandsnachfrage die Exporte drückt, dürften die Nettoexporte aufgrund der sinkenden Importe positiv zum Wachstum beitragen.

Für 2024 wird ein Anstieg des realen BIP um 1,1 Prozent prognostiziert, der auf eine Erholung der Nachfrage zurückzuführen ist. Dies ist weniger als im Frühjahr prognostiziert, was auf eine Verlangsamung im Bausektor sowie auf ein weniger dynamisches Exportwachstum zurückzuführen ist.

(https://germany.representation.ec.europa.eu/news/sommerprognose-2023-eu-wirtschaft-wachst-lang)

2. Markt- und Branchenentwicklung

Die Branche des Groß- und Einzelhandels mit Pkw und Kraftwagen bis 3,5 Tonnen entwickelte sich bis 2019 positiv. Der stetige Anstieg des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens und eine gute konjunkturelle Entwicklung führten zu vermehrten Investitionen in Pkw. Jedoch verschlechterten sich durch die Coronakrise die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, was die Nachfrage nach Kraftwagen minderte. Zudem musste der stationäre Einzelhandel zeitweise geschlossen bleiben oder durfte nur unter strengen Auflagen öffnen. Dies führte in den Jahren 2020 und 2021 zu einem Umsatzeinbruch. Im aktuellen Jahr dürften die Folgen der Coronapandemie und des Ukraine-Krieges den Autohandel nur noch bedingt belasten. Der Branchenumsatz ist zwischen 2018 und 2023 mit einer Rate von durchschnittlich 1,5 % pro Jahr gestiegen. Im aktuellen Jahr dürfte der Branchenumsatz um 6 % auf 242,7 Milliarden Euro anwachsen.

Positive Effekte gehen im aktuellen Jahr von einem Anstieg des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens aus. Zusammen mit einem Preisanstieg bei Neuwagen und gebrauchten Fahrzeugen dürfte dies zum Umsatzwachstum beitragen. Insbesondere bei Elektrofahrzeugen, für die Verbraucher immer noch eine Förderung erhalten können, dürfte die Nachfrage weiterhin hoch sein. Während sich das verbesserte Konsumklima positiv auf die Nachfrage nach Pkw auswirken dürfte, wird das weiter schlechte Geschäftsklima den Branchenumsatz voraussichtlich limitieren. Produktionsunterbrechungen und verspätete Lieferungen vonseiten der Kraftwagenhersteller dürften sich im aktuellen Jahr auflösen und das Angebot an Neuwagen erhöhen. Wie schon in den letzten Jahren werden die Branchenakteure auch künftig mit einem starken Preiswettbewerb und zunehmender Konkurrenz aus dem Online-Handel konfrontiert sein. Agenturmodelle mit Kraftwagenherstellern dürften die Branche verändern. Ins Zentrum rücken die digitale Objektpräsentation und Modernisierungen von Autohäusern sowie neue Modelle der Pkw-Nutzung wie Auto-Abos.

Kompetente Mitarbeiter werden angesichts rückläufiger Kundenzahlen sowie einer vermehrten Fokussierung auf Serviceleistungen ebenfalls immer wichtiger.

Es wird erwartet, dass der Branchenumsatz in den kommenden fünf Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 2,4 % ansteigen und im Jahr 2028 einen Stand von 272,8 Milliarden Euro erreichen wird.

(IBIS World G45.11DE Branchenreport "Handel mit PKW"; Stand August 2023)

3. Geschäftsjahr der aurego GmbH

Das Geschäftsjahr 2022/2023 hat sich für die aurego GmbH als Herausforderung dargestellt. Die plötzliche Streichung der staatlichen Förderung für e-Autos war ein Schlag. Die Gestaltung des Verkaufsprozesses hat sich konsolidiert, nachdem wir die Sanierungsphase erfolgreich abgeschlossen haben.

Wir sind nunmehr in der Konsolidierungsphase auch wenn wir mit Sorgen in das Jahr 2024 schauen, in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Das Jahr 2023 war ein gutes Jahr für die aurego GmbH, trotz verschiedener Herausforderungen wie insbesondere die Kündigung diverser Neuwagenverträge mit Herstellern.

Die Annahme der neuen Händlerverträge des Stellantis Konzerns war aufgrund horrender, damit einhergehenden, Investitionskosten nicht zu verantworten.

4. Umsatz und Bruttoertrag

Der Umsatz im Jahr 2022/2023 erfüllte die Erwartungen trotz eines Rückgangs um 10.360 T€ , das Ergebnis ist deutlich positiv und konnte um rd. 80 T€ gesteigert werden. Der Bruttoertrag liegt auf Vorjahresniveau. Die Geschäftsleitung ist mit dem Verlauf des Jahres zufrieden.

5. Ertragslage

Durch die grundlegende Verschlechterung der Verfügbarkeit von Fahrzeugen und der Kompensation des fehlenden Umsatzes durch das Großhandelsgeschäft im Gebrauchtwagensegment ergibt sich ein nahezu unveränderters Rohergebnis.

Das Rohergebnis liegt mit +157 T€ auf Vorjahresniveau.

Wesentliche Verbesserungen des Jahresergebnisses ergeben sich durch die reduzierte Materialaufwendungen (-19 T€) sowie Einsparungen im Personalaufwand (-162 T€).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wuchsen per Saldo um 271 T€ an. Dieser Anstieg war insbesondere durch den Anstieg uneinbringlicher Forderungen um +94 T€ und erhöhten Mietaufwendungen +36 T€ bedingt.

Aufgrund neu aufgenommener Darlehen durch ein nahestehendes Unternehmen ist der Zinsaufwand auf 415 T€ angewachsen.

Die Vorjahresprognosen konnten eingehalten werden.

Insgesamt schätzt die Geschäftsführung das abgelaufene Geschäftsjahr als zufriedenstellend ein, da das positive Geschäftsergebnis wieder zu einem positiven Eigenkapital führte.

6. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich mäßig entwickelt. Der Bestand an Fahrzeugen im Anlagevermögen erhöhte sich um 1.020 T€. Dieser Trend zeigt sich ebenfalls im Bereich der Gebrauchtwagen, dessen Bestand um +98 T€ auf 5.240 T€ gestiegen ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um 912 T€ auf einen Betrag von 2.961 T€ angestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände entwickelten sich aufgrund geringerer Prämien und Boni der Hersteller rückläufig um -420 T€ auf 1.259 T€.

Die Darlehen aus Bankverbindlichkeiten konnten durch die Umstrukturierung der Fremdfinanzierung (+3.900 T€ durch ein nahestehendes Unternehmen) um -1.680 T€ gesenkt werden.

Die sonstigen Verbindlichkeiten entwickelten sich entsprechend gegenläufig und sind um 4.007 T€ angestiegen. Die Darlehen gegen ein nahestehendes Unternehmen in Höhe von 6.900 T€ werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Aufgrund der gestiegenen Bestände an Gebraucht- und Neufahrzeugen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 121 T€ gestiegen.

7. Finanzlage

Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 4.457 T€ konnte den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von -1.424 T€ und den negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -220 T€ decken.

Darüber hinaus wurde Liquidität aufgebaut.

Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres ausreichend und konnte jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen.

Die bestehenden Kreditlinien wurden im Jahr 2023 weniger in Anspruch genommen.

Die nicht in Anspruch genommene Kreditlinie beläuft sich zum Stichtag auf 2.567 T€.

8. Personal

Die aurego GmbH beschäftigt zum 30. September 2023 83 Mitarbeiter. Dies bedeutet, dass im Laufe des Jahres 2022/2023 rd. 12 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen haben.

Der Rückgang des Personalaufwandes ist durch weniger Mitarbeiter bedingt.

9. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a. Risikobericht

Als wesentliches Risiko wird die hohe Inflation sowie das hohe Zinsniveau gesehen. Beide Faktoren beeinflussen den Fahrzeugkauf. Die höheren Fahrzeugpreise sowie die hohen Finanzierungsraten belasten das Neuwagengeschäft. Inwieweit die Hersteller mit Sonderprogrammen entgegenwirken, bleibt abzuwarten.

Zum Stichtag 31. Mai 2023 wurde die Entscheidung zu den gekündigten Stellantis-Händlerverträgen fällig, für die seitens aurego und Stellantis bereits 2021 ein "Letter of Intent" unterschrieben wurde. Aufgrund der seitens Stellantis geforderten Standards, die bei der Unterzeichnung des LOI nicht bekannt waren, war die Annahme der neuen Verträge nicht zu verantworten.

Ebenso ist die Zusammenlegung der Opel Bank S.A. mit der PSA Bank GmbH per 03.April 2023 ein weiterer Meilenstein des neuen Geschäftsjahres und beinhaltet bei der Umstellung auf die Systeme der PSA Bank ein kurzfristiges Risiko bei der Abwicklung von Fahrzeugverkäufen der Marke Opel.

Global werden die Krisen für Halbleiter sowie der Ukraine-Konflikt die Automobilmarktentwicklung direkt durch mangelnde Lieferungen und indirekt durch Preissteigerungen bestimmen.

b. Chancenbericht

Als Chance ist die in der Branche zunehmende verstärkte Konkurrenz durch neue Pkw-Nutzungsmodelle zu sehen.

Im Vordergrund steht hierbei insbesondere die Nutzung eines Auto-Abos, bei dem zu einem festgelegten monatlichen Betrag alle laufenden Kosten wie Wartung, Reifen, Versicherung und Steuern abgegolten sind. Ebenso besteht der Kundenanreiz darin, nach einer kurzen Laufzeit (3-6 Monate) ein anderes Fahrzeug nutzen zu können.

Für aurego ergeben sich hierbei im Verbund mit Schwestergesellschaften Chancen, den Lebenszyklus der Fahrzeuge von Neuwagenbestellung über die Nutzung bis zum Gebrauchtwagenverkauf ganzheitlich abbilden zu können.

c. Prognosebericht

Die aurego GmbH ist angesichts der Markenvielfalt und des wachsenden Angebots für alternative Antriebe ebenso gut positioniert wie bei den verbleibenden 50% der Zulassungen im Bereich der Verbrennertechnologie.

Angesichts der nicht prognostizierbaren Lieferungen und Zahlungsströme seitens der Hersteller und Herstellerbanken ist die Finanzplanung mit etwaigen Abweichungen verbunden.

Es wird mit einem Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich für das kommende Geschäftsjahr gerechnet. Es wird mit einem rückläufigen Ergebnis für 2023/2024 gerechnet.

 

Wuppertal, 20. März 2024

Jochen Bovenkamp

Dennis Bock

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.147.050,59 3.120.241,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.334,00 9.816,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 17.334,00 9.816,00
II. Sachanlagen 4.124.603,67 3.105.312,09
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 122.289,00 145.171,00
2. technische Anlagen und Maschinen 136.607,00 156.553,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.865.707,67 2.803.588,09
III. Finanzanlagen 5.112,92 5.112,92
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.112,92 5.112,92
B. Umlaufvermögen 11.296.765,66 8.916.581,53
I. Vorräte 5.249.342,17 5.150.886,57
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.569,50 8.198,67
2. fertige Erzeugnisse und Waren 5.239.772,67 5.142.687,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.220.381,31 3.727.892,84
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.961.214,57 2.048.902,37
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.259.166,74 1.678.990,47
III. Wertpapiere 23.761,00 0,00
1. sonstige Wertpapiere 23.761,00 0,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.803.281,18 37.802,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.791,80 75.876,77
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.527.608,05 12.112.699,31

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 272.018,12 58.711,46
I. gezeichnetes Kapital 2.565.000,00 2.565.000,00
II. Kapitalrücklage 52,98 52,98
III. Verlustvortrag 2.506.341,52 2.638.818,37
IV. Jahresüberschuss 213.306,66 132.476,85
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 132,00 143,00
C. Rückstellungen 1.080.269,63 1.154.238,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 961.705,00 984.688,00
2. sonstige Rückstellungen 118.564,63 169.550,00
D. Verbindlichkeiten 14.175.188,30 10.899.606,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.051.889,07 4.761.913,23
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.519.927,48 2.540.527,69
3. sonstige Verbindlichkeiten 7.603.371,75 3.597.165,93
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.527.608,05 12.112.699,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.297.925,28 8.203.922,73
2. Personalaufwand 4.157.668,72 4.319.790,88
a) Löhne und Gehälter 3.411.560,25 3.582.304,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 746.108,47 737.486,86
3. Abschreibungen 445.029,60 356.237,93
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 445.029,60 356.237,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.138.299,99 3.097.835,37
5. Erträge aus Beteiligungen 70.594,50 4.356,89
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 422,44 8.041,88
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 414.637,25 309.980,47
8. Ergebnis nach Steuern 213.306,66 132.476,85
Jahresüberschuss 213.306,66 132.476,85

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die aurego GmbH mit Sitz in Wuppertal (eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal HRB 10185) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Abschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des GmbH-Gesetzes sowie ergänzender Vorschriften der Satzung aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Gliederung und Ausweis der Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren i.S.d. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Oktober bis zum 30. September des Folgejahres.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Abschluss zum 30. September 2023 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze richten sich nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die im Vorjahr angewandten Bewertungsmethoden und die Inanspruchnahme von Ausweis- und Ansatzwahlrechten wurden im laufenden Berichtsjahr beibehalten.

Die angewandten Bewertungsgrundsätze erläutern wir wie folgt:

Der Jahresabschluss wurde unter der Going-Concern Prämisse aufgestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu den Anschaffungskosten (vermindert um erhaltene Zuschüsse) abzüglich verrechneter Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Die Nutzungsdauern betragen:

Immaterielle Vermögensgegenstände 5 Jahre
Mietereinbauten auf fremden Grundstücken 2 bis 15 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 18 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre

Die Zugänge im Sachanlagevermögen werden monatsgenau abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Zugangswert bis zu 250,00 Euro werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang wird für das Zugangsjahr unterstellt (Abgangsfiktion). Bewegliche Vermögensgegenstände mit Werten zwischen 250,00 Euro und 1.000,00 Euro werden mit dem Wert des für die Steuerbilanz zu führenden sog. Sammelpostens angesetzt. Der Sammelposten enthält überwiegend EDV-Hardware sowie Büromaterial. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden TEuro 60 eingestellt. Der Wert der geringwertigen Anlagegüter beträgt zum 30. September 2023 TEuro 65. Eine handelsrechtliche Übernahme dieses rein steuerlichen Sammelpostens ist zulässig, da der Gesamtbetrag im Geschäftsjahr von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist.

Die Leih- und Vorführfahrzeuge werden - selbst bei kurzfristiger Verweildauer - im Sachanlagevermögen ausgewiesen. Dabei werden die zu Beginn eines Geschäftsjahres im Bestand befindlichen Fahrzeuge im Laufe des Geschäftsjahres als Abgänge, die am Ende des Geschäftsjahres vorhandenen Fahrzeuge als Zugänge des laufenden Geschäftsjahres behandelt. Das Ergebnis aus den Verkäufen dieser Fahrzeuge wird branchenüblich im Rohertrag der Gesellschaft erfasst, während die Buchgewinne und Buchverluste aus den übrigen Anlageabgängen grundsätzlich als sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst werden.

Die Leih- und insbesondere die Vorführfahrzeuge werden unterteilt in Fahrzeuge, die dem originären Geschäftsbetrieb dienen, und in sogenannte "Testwagen" oder "Tageszulassungen". Letztere werden handelsrechtlich nach dem vorstehend erläuterten Prinzip ebenfalls im Anlagevermögen ausgewiesen. Bei diesen Fahrzeugen handelt es sich dem Grunde nach jedoch um Lagerfahrzeuge, deren Vermarktung nur mit deutlichen Preisabschlägen nach Ablauf einer bestimmten Mindesthaltefrist möglich ist. Aus diesem Grunde werden die auf diese Fahrzeuge entfallenden Händlersubventionen nicht, wie bei den originären Leih- und Vorführwagen, direkt im Bezugsjahr als Ertrag vereinnahmt, sondern als Minderungen des Anschaffungspreises von den Anschaffungskosten abgesetzt. Der Ertrag aus den Händlersubventionen wird somit beim Verkauf der Fahrzeuge realisiert. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein Gesamtbetrag von TEuro 232 (Vj. TEuro 216) bei den Testwagen von den Anschaffungskosten abgesetzt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bzw. beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Neuwagen werden zum Vertragshändler-Nettopreis abzüglich aller Bonifikationen bzw. Ausgleichszahlungen bewertet. Die Gebrauchtwagen werden zu den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Einkaufspreisen laut Bewertung der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH des Monats September 2023 angesetzt. Ersatzteile, Zubehör und Reifen werden zum Vertragshändlereinkaufspreis abzüglich aller Rabatte, Boni, Wiederverkaufsnachlässe und geeigneter Abschläge bewertet. Kraft und Schmierstoffe werden zum gleitenden Durchschnittspreis oder zum niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel werden zu Nennwerten bewertet. Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Wertpapiere werden zum Nennwert ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten werden in der Höhe angesetzt, in der bis zum Bilanzstichtag Auszahlungen erfolgten, die Aufwand für das folgende Geschäftsjahr darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil betrifft eine Rücklage für Ersatzbeschaffung nach Abschnitt 6.6 EStR (ehemals R 35 EStR). Es wird von dem Wahlrecht des Artikels 67 Abs. 3 EGHGB Gebrauch gemacht, den vor dem 1. Oktober 2010 gebildeten Sonderposten mit Rücklageanteil auch nach Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes fortzuführen.

Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen werden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck sowie die Projected Unit Credit Methode verwendet. Die Abzinsung wurde zum 30. September 2023 mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten Zinssatz (10-Jahresdurchschnitt) von 1,81 % (Vorjahr 1,77%) vorgenommen. Bei Anwendung des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes von 1,66% (Vorjahr: 1,40%) ergäbe sich ein um TEuro 15 (Vorjahr TEuro 41) höherer Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung. Die aus Zinssatzänderungen resultierenden Effekte werden im Zinsaufwand ausgewiesen. Darüber hinaus wird ein Rententrend von 1,5 % unterstellt. Für Einzelzusagen ist keine Dynamik zu berücksichtigen. Der aus der Umstellung auf die neuen handelsrechtlichen Vorschriften zur Rückstellungsbewertung resultierende Unterschiedsbetrag von ursprünglich TEuro 207 wurde im Berichtsjahr mit 1/15 (= 14 TEuro) aufwandswirksam verrechnet.

Der ausschüttungsgesperrte Betrag i.S.d. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB zum 30. September 2023 beträgt Euro 15.083.

Die sonstigen Rückstellungen werden in dem Umfang gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf die Bildung der Rückstellungen für Gewährleistungen und Kulanzen ist im Geschäftsjahr verzichtet worden.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Einzelangaben zur Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und zu Haftungsverhältnissen

A. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung des in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Anlagevermögens, die Abschreibung des Geschäftsjahres sowie die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagespiegel am Ende des Anhangs ersichtlich.

B. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die fertigen Waren betreffen den Bestand an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen.

C. Forderungen aus Lieferung und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

D. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betragen Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 20.226,96) und werden in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

E. Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten

Die Laufzeit der übrigen sonstigen Vermögensgegenstände beträgt ein Jahr. Ferner ist ein Garantiekonto in Höhe von Euro 450.000,00 enthalten. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind unter anderem KFZ-Steuern und Lizenzgebühren die über die Laufzeit abgegrenzt sind.

F. Sonstige Rückstellungen nach § 285 Nr. 12 HGB

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Urlaubsansprüche, Gewährleistungen, Kulanzen und Jahresabschluss sowie Beratungskosten enthalten.

G. Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten (§285 Nr. 1 und 2 HGB)

bis 1 Jahr davon: > 1 bis 5 Jahre davon > 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.051.889,07 0,00 0,00 4.051.889,07
(4.271.805,15) (490.108,08) (0,00) (4.761.913,23)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 5.900.000,00 0,00 5.900.000,00
(0,00) (3.000.000,00) (0,00) (3.000.000,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.519.927,48 0,00 0,00 2.519.927,48
(2.540.527,69) (0,00) (0,00) (2.540.527,69)
sonstige Verbindlichkeiten 1.703.371,75 0,00 0,00 1.703.371,75
(506.363,93) (0,00) (0,00) (506.363,93)
8.275.188,30 5.900.000,00 0,00 14.175.188,30
(Vorjahr)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:

- Sicherungsübereignung der Geschäfts- und Leihfahrzeuge

- Verpfändung eines Garantiekontos in Höhe von Euro 450.000,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden in der Bilanz unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen und sind wie folgt besichert:

- Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Es bestehen im Übrigen keine Besicherungen durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte.

H. Sonstige Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen Euro 186.620,81 aus Steuern (Vorjahr: Euro 55.981,46). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen in Höhe von Euro 4.626,09 (Vorjahr: Euro 2.294,03).

I. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden in Zusammenhang mit bei Kreditinstituten in Anspruch genommenen Kreditlinien in Höhe von bis zu Euro 2.000.000,00 sowie Avale in Höhe von Euro 350.000,00.

Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres ausreichend und die Gesellschaft konnte jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen.

Die bestehenden Kreditlinien wurden im Jahr 2023 weniger in Anspruch genommen werden.

Die nicht in Anspruch genommene Kreditlinie beläuft sich zum Stichtag auf Euro 2.567.00.

J. Finanzielle Verpflichtungen

Die wesentlichen in der Bilanz nicht ausgewiesenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB belaufen sich im kommenden Jahr auf insgesamt TEuro 522 (Vorjahr: TEuro 522) und betreffen die Miete der beiden Standorte Elberfeld und Remscheid. Für die Jahre 2024 bis 2027 betragen die finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen TEuro 1.523.

Zusätzlich bestehen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB finanzielle Verpflichtungen aus Rücknahmeverplichtungen für verkaufte Fahrzeuge (Leasingverträge) in Höhe von TEuro 14.656 (Vorjahr: TEuro 20.547).

K. Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet Euro 33.455,84 (Vorjahr: Euro 16.903,77) aus Altersversorgung.

L. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von Euro 30.000,00 (Vorjahr: Euro 16.589,07).

M. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Aufwendungen aus Währungsumrechnungen ergeben sich nicht.

N. Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen beinhalten Euro 13.598,00 aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen.

IV. Sonstige Angaben

A. Finanzanlagen

Die aurego GmbH hat zum 30. September 2023 die nachfolgenden Beteiligungen:

Name, Sitz Eigenkapital
in TEuro
Anteil am Kapital
in %
Ergebnis
in TEuro
Techno Einkauf GmbH Norderstedt, Deutschland 43.724 2,1 4.774

* Ergebnis und Eigenkapital zum 31.12.2022 (Konzernabschluss)

B. Beschäftigte Personen

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 83 Personen (Vorjahr: 95) beschäftigt.

2023 2022
Angestellte 47 51
Gewerbliche Mitarbeiter 24 29
Auszubildende 12 15
83 95

C. Geschäftsführung

Im Jahr 2022/2023 bestand die Geschäftsleitung aus folgenden Mitgliedern:

Herrn Jochen Bovenkamp, Kaufmann, Gmund

Herrn Dennis Bock, Kaufmann, Waldbröl (ab 02. Januar 2023)

Herrn Amin Saib, Kaufmann, Düsseldorf (bis zum 14. Juli 2023)

Herrn Jan-Christoph Beeck, Kaufmann, Wuppertal (bis zum 29. Dezember 2022)

D. Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans

Die Angabe entfällt aufgrund von § 286 Absatz 4 HGB.

E. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, bestehen nicht.

F . Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschaftversammlung vor, das Ergebnis in Höhe von Euro 213.306,66 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wuppertal, 20. März 2024

Jochen Bovenkamp

Dennis Bock

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.09.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.937,34 13.133,00 0,00 144.070,34
130.937,34 13.133,00 0,00 144.070,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 627.144,31 212,68 0,00 627.356,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.142.678,82 24.369,82 0,00 1.167.048,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.458.688,16 3.469.738,50 2.559.600,96 5.368.825,70
6.228.511,29 3.494.321,00 2.559.600,96 7.163.231,33
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 5.112,92 0,00 0,00 5.112,92
5.112,92 0,00 0,00 5.112,92
6.364.561,55 3.507.454,00 2.559.600,96 7.312.414,59
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.09.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.121,34 5.615,00 0,00 126.736,37
121.121,34 5.615,00 0,00 126.736,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 481.973,31 23.094,68 0,00 505.067,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 986.125,82 44.315,82 0,00 1.030.441,64
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.655.100,07 372.004,10 523.986,14 1.503.118,03
3.123.199,20 439.414,60 523.986,14 3.038.627,66
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.244.320,54 445.029,60 523.986,14 3.165.364,00
Buchwerte
30.09.2023
EUR
30.09.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.334,00 9.816,00
17.334,00 9.816,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 122.289,00 145.171,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 136.607,00 156.553,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.865.707,67 2.803.588,09
4.124.603,67 3.105.312,09
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 5.112,92 5.112,92
5.112,92 5.112,92
4.147.050,59 3.120.241,01

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der aurego GmbH, Wuppertal, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der aurego GmbH, Wuppertal, für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

DR. WASSERMANN AUDIT GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Dr. Bernd Wassermann, Wirtschaftsprüfer

Dr. Boris Heller, Wirtschaftsprüfer

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