Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Profiness GmbH
Broicher Waldweg 40, 45478 Mülheim an der Ruhr, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Schreiber seit 12.4.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Profiness GmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht unserer Gesellschaft zum 31. Dezember 2023Firma: Profiness GmbH Sitz: Broicher Waldweg 42, 45478 Mülheim an der Ruhr (ab 2024: Broicher Waldweg 40) Geschäftsjahr: 01.01.2023 - 31.12.2023 I. Grundlagen des Unternehmens Die Profiness GmbH ist ein spezialisierter Anbieter im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik. Das Unternehmen vertreibt ein umfassendes Sortiment an Montagesystemen für Photovoltaikanlagen sowie sämtliche Verbindungselemente und Normteile, die im Zusammenhang mit deren Installation und Nutzung erforderlich sind. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft nahm im Jahr 2006 mit dem Handel von Verbindungselementen und Normteilen ihren Anfang. Bereits wenige Jahre später, im Jahr 2009, wurde das Leistungsangebot strategisch um Montagesysteme für Photovoltaikanlagen erweitert. Dieser Schritt erwies sich als richtungsweisend: In den Folgejahren entwickelte sich das Segment der Photovoltaik-Montagesysteme dynamisch und wurde rasch zum zentralen Geschäftsfeld des Unternehmens. Heute stellt es den überwiegenden Teil der betrieblichen Aktivitäten dar und prägt das Profil der Profiness GmbH maßgeblich. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie tragen mit ihrem Know-how und ihrer langjährigen Branchenerfahrung wesentlich dazu bei, die Kunden der Profiness GmbH zuverlässig mit hochwertigen Produkten zu versorgen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens im Markt nachhaltig zu sichern. II. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der branchenbezogenen Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war für die Profiness GmbH durch eine zweigeteilte Entwicklung im Photovoltaik-Markt geprägt. Zu Jahresbeginn profitierte das Unternehmen von der zum 01.01.2023 eingeführten Umsatzsteuerbefreiung für Endverbraucher beim Erwerb und der Installation von Photovoltaikanlagen. Diese Maßnahme führte zu einer erhöhten Nachfrage im Privatkundensegment. Im Großhandelsgeschäft hingegen zeichnete sich bereits seit Ende 2022 eine Beruhigung der zuvor überhitzten Marktsituation ab. Dieser Trend setzte sich im Laufe des Jahres fort, sodass insbesondere in der zweiten Jahreshälfte ein deutlicher Nachfragerückgang zu verzeichnen war. Der Markt für Photovoltaik-Montagesysteme entwickelte sich auch 2023 als stark wachsender Wachstumsmarkt, sowohl global als auch in Europa. In Deutschland wurde der Markt durch die Kombination aus politischen Förderungen, sinkenden Modulpreisen und energiepreisbedingter Eigenversorgung besonders stimuliert - mit einem deutlichen Anstieg bei gewerblichen Anlagen. Die Wachstumserwartungen bleiben hoch: Prognosen sehen auch für die kommenden Jahre anhaltenden dynamischen Ausbau voraus. Zusammenfassung im Überblick
Im Vergleich zur gesamten Photovoltaik-Branche ist im Bereich der Montagesysteme aufgrund des Wettbewerbs (gestiegene Anzahl der Anbieter seit 2022) und des weiter vorhandenen Materialüberhangs (ebenfalls resultierend aus den Jahren 2022 bis Mitte 2023) eher mit negativem Wachstum je Unternehmen zu rechnen. 2. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Profiness GmbH nach dem außergewöhnlich umsatzstarken Vorjahr 2022 einen erwarteten Rückgang der Erlöse. Während das Jahr 2022 in vielerlei Hinsicht durch eine außergewöhnlich hohe Nachfrage geprägt war, stellte sich im Berichtsjahr eine Normalisierung der Marktsituation ein. Diese Entwicklung schlug sich unmittelbar in den Umsatzzahlen nieder: Der Umsatz belief sich 2023 auf 31.272.377,69 € gegenüber 42.518.276,77 € im Vorjahr. Der Rückgang spiegelt damit vor allem die Marktkonsolidierung wider, die in der gesamten Branche für Photovoltaikanlagen zu beobachten ist. Trotz dieser Entwicklung konnte das Unternehmen seine solide Ertragskraft und Finanzstärke behaupten. Sowohl der Jahresüberschuss als auch die Liquiditätslage lagen weiterhin deutlich über dem Niveau der Geschäftsjahre bis 2021. Damit konnte die Profiness GmbH ihre Position am Markt festigen und gleichzeitig ihre finanzielle Stabilität wahren. • Betriebliche Leistung • 2023: 32.229.770 € • 2022: 39.348.966 € • Umsatzerlöse • 2023: 31.272.377,69 € • 2022: 42.518.276,77 € • Rohertrag • 2023: 31.763.284 € • 2022: 39.116.976 € • Jahresüberschuss • 2023: 2.254.852,50 € • 2022: 3.984.558,00 € • EBITDA • 2023: 3.539.916,67 € • 2022: 6.265.216,85 € • Umsatzrendite • 2023: 7,2 % • 2022: 9,4 % • Materialaufwand • 2023: 22.068.002,02€ • 2022: 35.431.769,59 € • Bilanzsumme • 2023: 11.549.369,76 € • 2022: 9.324.260,11 € b) Finanzlage Besonders hervorzuheben ist, dass die Gesellschaft durch eine gestärkte Eigenkapitalbasis und einen hohen Bestand an liquiden Mitteln auch in einer Phase rückläufiger Umsätze über eine robuste finanzielle Ausgangslage verfügt. Dies ermöglicht es, die laufenden Verpflichtungen zuverlässig zu erfüllen und gleichzeitig die notwendige Flexibilität für künftige Marktanpassungen zu bewahren. Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Steuerrückstellungen mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr. Die Gesellschaft ist fast schuldenfrei und hat ihre Liquidität weiter ausgebaut. Die Finanzmittel und kurzfristig realisierbaren Forderungen decken sämtliche kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen vollständig ab. • Eigenkapital • 2023: 8.661.971,52 € • 2022: 6.407.119,02 € • Eigenkapitalquote • 2023: 75,0 % (8.661.971,52 € / 11.549.369,76 €) • 2022: 68,7 % (6.407.119,02 € / 9.324.260,11 €) • Kapitalstruktur (Anteile Eigen- und Fremdkapital) • 2023: EK 75,0 % / FK 25,0 % • 2022: EK 68,7 % / FK 31,3 % • Verbindlichkeiten • 2023: 604.305,38 € • 2022: 428.936,32 € • Nettoverschuldung • 2023: Netto-Cash 5,5 Mio. € • 2022: Netto-Cash 4,3 Mio. € • Gesamtkapitalrendite • 2023: 13,2 % • 2022: 26,2 % c) Vermögenslage Das Anlagevermögen und die Vorräte sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die flüssige Mittel sind aufgrund gesunkener Forderungen aus Lieferung und Leistung und niedrigerer Vorräte gestiegen. 2023: 5.772.984,79, 2022: 2.831.147,37 Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind gesunken. 2023: 380.943,14, 2022: 480.948,14 Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sind aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements nicht nötig. 3. Gesamtaussage Die Vermögens- und Finanzlage ist nach wie vor zufriedenstellend stabil. Umsätze und Ergebnis sind infolge der Marktanpassung zurückgegangen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen und, sofern vereinbart, mit Skonto-Abzug realisieren.“ Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Profiness GmbH mit einem weiteren Rückgang der Umsatzerlöse. Hauptursache hierfür ist die anhaltende Konsolidierung innerhalb des Marktes für Montagesysteme, die nach aktueller Einschätzung einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren in Anspruch nehmen wird. Dieser Prozess führt zu einem intensiveren Wettbewerb, einer zunehmenden Preissensibilität sowie einer Reduzierung der Nachfragevolumina im Vergleich zu den Spitzenjahren. Das Unternehmen stellt sich darauf ein, dass sich die Umsätze in den kommenden Jahren auf das Niveau der Geschäftsjahre bis einschließlich 2021 zurückentwickeln könnten. Vor diesem Hintergrund werden gezielte Maßnahmen zur Anpassung der Kosten- und Organisationsstruktur vorbereitet, um die Profitabilität auch bei geringeren Erlösen sicherzustellen. Trotz des erwarteten Umsatzrückgangs ist die wirtschaftliche Gesamtlage der Profiness GmbH weiterhin solide. Der bestehende Auftragsbestand deckt sämtliche Fixkosten und laufenden Aufwendungen ab. Zudem verfügt die Gesellschaft über eine komfortable Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung, sodass auch in einer Phase reduzierter Marktaktivität Stabilität und Handlungsfähigkeit gewährleistet bleiben. 2. Risiko- und Chancenbericht Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch unser Eigenkapital ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben. Risiken aus Wechselkursschwankungen bestehen nicht, da grundsätzlich alle Geschäfte in EURO Währung abgewickelt werden. Markt-, Beschaffungs- und Qualitätsrisiken werden ebenso wie Personalrisiken laufend identifiziert und ihnen wird aktiv vorgebeugt. Anhand ausgewählter operativer Frühindikatoren versuchen wir voraussichtliche Entwicklungen in unserer Geschäftsplanung zu berücksichtigen und unsere Kapazitäten zu steuern. 3. Forschung- und Entwicklungsbericht Die Profiness GmbH intensiviert ihre Aktivitäten im Bereich der Produktentwicklung, mit dem Ziel, bestehende Produkte zu verbessern und innovative Neuheiten auf den Markt zu bringen. Diese Maßnahmen sollen die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig sichern. Weitere Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.
Mülheim, den 25.08.2025 Profiness GmbH gez. Michael Schreiber, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Profiness GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Profiness GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150.- Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort als geringwertige Wirtschaftsgüter gemäß § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Profiness GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Profiness GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SICO Gesellschaft für Siliconverarbeitung mbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für diePrüfungsurteile Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und wir haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, sofern einschlägig, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit anzugeben sowie dafür, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mülheim, 04. September 2025 gez. Sandra Mandt, Wirtschaftsprüferin |
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