Glauer Real Estate UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ernst-Peter Klein seit 30.11.2010 | Prokura |
Edgar Dr. Martin seit 1.2.2010 | Vorstandsmitglied |
Gregor Dr. Habermann seit 3.3.2009 | Prokura |
Andreas Dr. Hasse seit 8.6.2007 | Prokura |
Hermann Dr. Bährle seit 14.12.2004 | Prokura |
Gerd Rück seit 8.7.2004 | Prokura |
Bernhard Dr. Zloch seit 4.4.2002 | Vorstandsmitglied |
Haissam Katabi seit 19.3.2002 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KRAVAG-HOLDING AktiengesellschaftHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Ein Unternehmen der R+V Versicherungsgruppe Bericht über das Geschäftsjahr 2009KRAVAG-HOLDING AktiengesellschaftHeidenkampsweg 102, 20097 Hamburg, Tel. 040/23606-0 Eingetragen beim Amtsgericht Hamburg HRB 60646 Geschäftsbericht 2009Vorgelegt zur ordentlichen Hauptversammlung am 23. Juni 2010
LageberichtGeschäft und RahmenbedingungenGeschäftstätigkeitGegenstand des Unternehmens ist das Rückversicherungsgeschäft sowie die Beteiligung an Versicherungsunternehmen, Banken und sonstigen Unternehmen. Das Geschäftsgebiet umfasst das In- und Ausland. Bei den von der KRAVAG-HOLDING Aktiengesellschaft (im Folgenden KRAVAG-HOLDING) betriebenen Versicherungszweigen des in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäftes handelt es sich um die Kraftfahrt- und Transportversicherungen. Seit 2001 zeichnet die KRAVAG-HOLDING kein aktives Neugeschäft mehr. Zentraler Rückversicherer der KRAVAG-Gesellschaften ist seitdem die R+V Versicherung AG. Organisatorische und rechtliche StrukturDie Anteile der KRAVAG-HOLDING werden zu 100,0 % von der KRAVAG-SACH VVaG gehalten. Die KRAVAG-SACH VVaG ist die Obergesellschaft des KRAVAG-Konzerns und erstellt einen Konzernabschluss nach HGB, in den die KRAVAG-HOLDING einbezogen wird. Der Jahresabschluss der KRAVAG-HOLDING wurde nach den Vorschriften des HGB erstellt. Organisation der Leitung und KontrolleDie KRAVAG-Gesellschaften haben mit den Gesellschaften der R+V umfangreiche Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsvereinbarungen abgeschlossen. Die leistungsempfangenden Gesellschaften werden mit den Aufwendungen nach der Inanspruchnahme von Dienstleistungen belastet; sie haben hinsichtlich der ausgegliederten Betriebsbereiche Weisungs- und Kontrollrechte. Darüber hinaus besteht zwischen den Gesellschaften der R+V eine Vereinbarung über eine zentrale Gelddisposition und ein zentrales Finanzclearing. Die Vorstände der Gesellschaften der R+V und KRAVAG sind teilweise in Personalunion besetzt. Beziehungen zu verbundenen UnternehmenIn dem nach § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen hat der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die im Bericht erwähnten Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und dass sie andere berichtspflichtige Maßnahmen weder getroffen noch unterlassen hat. PersonalberichtZum 31. Dezember 2009 beschäftigte die Gesellschaft keine Mitarbeiter. VerbandszugehörigkeitDie Gesellschaft ist u. a. Mitglied des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Berlin. Geschäftsverlauf der KRAVAG-HOLDING im ÜberblickIm Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft keine gebuchten Bruttobeiträge mehr. Aus der Abwicklung der aus den Vorjahren übernommenen Schadenrückstellungen ergab sich ein positives Abwicklungsergebnis in Höhe von 2,5 Mio. Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro). Die Nettoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb beliefen sich mit 0,2 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr mit einem versicherungstechnischen Gewinn in Höhe von 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro). Das nichtversicherungstechnische Ergebnis belief sich auf 4,6 Mio. Euro (Vorjahr: 3,6 Mio. Euro). Hierbei stieg das Ergebnis aus Kapitalanlagen um 0,9 Mio. Euro auf 4,7 Mio. Euro. Der Saldo aus Sonstigen Erträgen und Sonstigen Aufwendungen bewegte sich mit - 0,2 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit belief sich auf 6,9 Mio. Euro (Vorjahr 7,4 Mio. Euro). Nach Berücksichtigung des Steueraufwands in Höhe von 2,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro) und einer Zuführung zu den anderen Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: 2,0 Mio. Euro) schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 4,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,0 Mio. Euro) ab. Geschäftsverlauf im übernommenen VersicherungsgeschäftIm Geschäftsjahr wurden die beiden noch verbliebenen Bestände der Kraftfahrt- und Transportversicherung weiter abgewickelt. KraftfahrtversicherungIm Geschäftsjahr fand in der Kraftfahrtversicherung - wie in den Vorjahren - ausschließlich die Abwicklung der Schadenreserven statt. Daraus resultierte ein versicherungstechnischer Gewinn in Höhe von 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro). TransportversicherungNachdem im Vorjahr noch ein geringfügiger gebuchter Bruttobeitrag realisiert wurde, wurden im Geschäftsjahr lediglich noch Schadenreserven aus Vorjahren abgewickelt. Hieraus resultierte ein Abwicklungsgewinn in Höhe von 0,5 Mio. Euro nach einem geringen Abwicklungsverlust in der Vorperiode. Nach Abzug der Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb ergab sich ein versicherungstechnischer Gewinn in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: - 0,3 Mio. Euro). ErtragslageVersicherungstechnisches ErgebnisDurch die weitere Abwicklung der verbliebenen Rückversicherungsverträge verminderten sich die Schadenreserven um 6,0 Mio. Euro auf 21,8 Mio. Euro. Insgesamt erzielte die Gesellschaft einen versicherungstechnischen Gewinn von 2,3 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro). KapitalanlageergebnisDie KRAVAG-HOLDING erwirtschaftete aus ihren Kapitalanlagen im abgelaufenen Geschäftsjahr ein ordentliches Ergebnis in Höhe von 4,2 Mio. Auf dem Rentenmarktwaren restriktive Bonitätseinstufungen eine Folge der Finanzkrise. Von daraus resultierenden Herabstufungen waren auch die Rentenanlagen der KRAVAG-HOLDING betroffen. Aufgrund der hohen Qualität der Anlagen in Zinsträger hatte die Gesellschaft jedoch bisher keine Zinsausfälle zu verzeichnen. Kapitalausfälle hatte die KRAVAG-HOLDING ebenfalls nicht zu verzeichnen. Per Saldo ergab sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ein außerordentlicher Ergebnisbeitrag in Höhe von 0,5 Mio. Euro. Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen der KRAVAG-HOLDING belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 4,7 Mio. Euro gegenüber 3,8 Mio. Euro im Vorjahr. Die Nettoverzinsung lag mit 5,1 % über dem Vorjahresergebnis in Höhe von 4,0 %. Sonstige Erträge und AufwendungenDie Sonstigen Erträge und Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Zinserträge bzw. -aufwendungen. GesamtergebnisAus dem versicherungstechnischen Ergebnis für eigene Rechnung (+ 2,3 Mio. Euro), dem Kapitalanlageergebnis (+ 4,7 Mio. Euro) und dem Saldo aus Sonstigen Erträgen und Aufwendungen (- 0,2 Mio. Euro) erzielte die KRAVAG-HOLDING einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 6,9 Mio. Euro. Nach Steuern in Höhe von 2,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro) verblieb ein Jahresüberschuss von 4,4 Mio. Euro (Vorjahr: 4,0 Mio. Euro). Aus dem Jahresüberschuss wurden TEUR 36 vorab der Gewinnrücklage zugeführt und 4,4 Mio. Euro als Bilanzgewinn ausgewiesen. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 4,4 Mio. Euro an die KRAVAG-SACH auszuschütten. FinanzlageKapitalstrukturDas gezeichnete Kapital in Höhe von 20,5 Mio. Euro und die Kapitalrücklage in Höhe von 23,3 Mio. Euro blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Nach Zuführung zu den Gewinnrücklagen und unter Einschluss des Bilanzgewinnes von 4,4 Mio. Euro belief sich das Eigenkapital insgesamt auf 70,2 Mio. Euro (Vorjahr: 65,7 Mio. Euro). Kapitalanlagen * in Mio. Euro
* inkl. Depotforderungen aus dem in
Rückdeckung übernommenen
Versicherungsgeschäft
VermögenslageBestand an KapitalanlagenDer Kapitalanlagenbestand der KRAVAG-HOLDING belief sich zum 31. Dezember 2009 auf 90,7 Mio. Euro. Die Gesellschaft ist mit ca. 95 % nahezu ausschließlich in Rentenpapiere investiert, die überwiegend Ratings im Investmentgrade aufweisen. Die auf die gesamten Kapitalanlagen bezogene Reservequote lag zum 31. Dezember 2009 mit 5,3 % über dem Vorjahreswert in Höhe von 0,2 %. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen. RisikoberichtRisikomanagementprozessDas Risikomanagement der KRAVAG-HOLDING ist als integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung in die Unternehmensstrategie eingebettet. Es umfasst alle systematischen Maßnahmen, um Risiken zu erkennen, zu bewerten und zu beherrschen. Hauptziel der Risikomanagementprozesse ist die Sicherstellung der Solidität und Sicherheit für Versicherungsnehmer und Anteilseigner sowie die langfristige Unternehmensfortführung. Darüber hinaus sollen mit Hilfe der Risikomanagementprozesse bestandsgefährdende Risiken und andere negative Entwicklungen, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können, frühzeitig erkannt und Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet werden. Ein über alle Gesellschaften der R+V implementierter Risikomanagementprozess, in den auch die KRAVAG-HOLDING einbezogen wird, legt Regeln zum Umgang mit Risiken fest und bildet die Grundlage für ein zentrales Frühwarnsystem. Auch Beteiligungen werden in das Risikomanagement der KRAVAG-HOLDING einbezogen. Die Grundsätze des R+V Risikomanagements basieren auf der verabschiedeten und jährlich zu aktualisierenden Risikostrategie der R+V. Im Konzernrisikohandbuch wird die Steuerung der Risiken mit umfangreichen Darstellungen zu Methoden, Prozessen und Verantwortlichkeiten dokumentiert. Ein Grundprinzip der Risikoorganisation und der Risikoprozesse ist die Trennung von Risikoüberwachung und Risikoverantwortung. Die identifizierten Risiken werden bei R+V den folgenden Risikokategorien zugeordnet: versicherungstechnisches Risiko, Marktrisiko, Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko, Konzentrationsrisiko, operationelles Risiko, strategisches Risiko und Reputationsrisiko. Auf Basis verbindlich festgelegter Kennzahlen und Schwellenwerte erfolgt vierteljährlich eine aktualisierte Indexbewertung aller bedeutenden Risiken der R+V in einer Datenbank. Bei Überschreitung eines definierten Indexwertes werden Maßnahmen eingeleitet. Zusätzlich wird durch eine gezielte Abfrage bei Führungskräften und Mitarbeitern gewährleistet, dass Risiken frühzeitig erkannt werden. Die identifizierten Risiken werden in der vierteljährlich stattfindenden Risikokonferenz abschließend bewertet. Das zentrale Risikoberichtswesen sorgt für Transparenz in der Berichterstattung. Bei Existenz gefährdenden Veränderungen von Risiken sind Ad-hoc-Meldungen an das zuständige Vorstandsmitglied und den Leiter der Risikokonferenz vorgesehen. Die risikorelevanten Unternehmensinformationen werden den zuständigen Aufsichtsgremien im regelmäßigen Turnus zur Verfügung gestellt. Einmal jährlich findet eine Risikoinventur statt. Gegenstand der Risikoinventur ist die Überprüfung und Dokumentation sämtlicher bekannter Einzel-und Kumulrisiken. Darüber hinaus werden die verwendeten Indikatoren und Schwellenwerte überprüft. Die Einhaltung der Regelungen des Risikomanagementsystems und deren Wirksamkeit werden durch die Interne Revision geprüft. Zur Behebung festgestellter Defizite werden Maßnahmen verabredet und von der Internen Revision regelmäßig nachgehalten. Versicherungstechnisches RisikoDas versicherungstechnische Risiko bezeichnet das Risiko, dass bedingt durch Zufall, Irrtum oder Änderung der tatsächliche Aufwand für Schäden und Leistungen vom erwarteten Aufwand abweicht. Die KRAVAG-HOLDING wickelt lediglich das aus den Erstversicherungsunternehmen der KRAVAG Gruppe (KRAVAG-LOGISTIC, KRAVAG-ALLGEMEINE) ehemals übernommene Geschäft ab. Die KRAVAG-HOLDING behält alle übernommenen Risiken im Selbstbehalt und sieht sich somit keinem Kreditrisiko von Retrozessionären ausgesetzt. Risiken aus FinanzinstrumentenIm Rahmen der Bereitstellung des Versicherungsschutzes für die Kunden sehen sich Versicherungsunternehmen im Rahmen der Kapitalanlageprozesse spezifischen Markt-, Kredit-, Liquiditäts- sowie Konzentrationsrisiken ausgesetzt. Diese können zu einem dauerhaften Wertverlust der Kapitalanlagen führen und - in letzter Konsequenz - die Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus Versicherungsverträgen gefährden. Insoweit haben die Risiken aus Finanzinstrumenten den Charakter eines Asset-Liability-Risikos. Die KRAVAG-HOLDING begegnet diesen Risiken durch Beachtung der generellen Leitlinie einer möglichst großen Sicherheit und Rentabilität bei Sicherstellung der jederzeitigen Liquidität. Durch Wahrung einer angemessenen Mischung und Streuung der Kapitalanlagen trägt die Anlagepolitik der R+V dem Ziel der Risikominimierung in besonderem Maße Rechnung. Die Einhaltung der Anlageverordnung sowie der aufsichtsrechtlichen Anlagegrundsätze und Regelungen wird bei R+V durch ein qualifiziertes Anlagemanagement, geeignete interne Kapitalanlagerichtlinien und Kontrollverfahren, eine perspektivische Anlagepolitik sowie sonstige organisatorische Maßnahmen sicher gestellt. Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten, strukturierten Produkten oder Asset Backed Securities sind in innerbetrieblichen Richtlinien explizit geregelt. Darin enthalten sind insbesondere Volumen- und Kontrahentenlimite. Durch ein umfangreiches und zeitnahes Berichtswesen werden die verschiedenen Risiken regelmäßig überwacht und transparent dargestellt. Bei Fortschreibung der Kapitalmarktsituation vom Jahresende 2009 auf den 31. Dezember 2010 unter Beibehaltung der in 2009 angewandten Methoden zur Ermittlung von dauerhaften Wertminderungen wird das Ergebnis aus Kapitalanlagen einen positiven Beitrag zum Jahresergebnis leisten. Auf organisatorischer Ebene begegnet R+V Anlagerisiken durch eine strikte funktionale Trennung von Handel, Abwicklung und Controlling. Die folgenden Erläuterungen zu den Risikokategorien Markt-, Kredit-, Liquiditäts- und Konzentrationsrisiko beziehen sich sowohl auf Risiken aus Finanzinstrumenten als auch auf Risiken aus sonstigen Bereichen. MarktrisikoDas Marktrisiko bezeichnet das Risiko, das sich direkt oder indirekt aus Schwankungen in der Höhe der Marktpreise für die Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Finanzinstrumente ergibt. Das Marktrisiko schließt das Währungskurs-, Zinsänderungs- und Asset-Liability-Risiko ein. Besondere Risikosituation an den KapitalmärktenBis Anfang März 2009 setzte sich der Abwärtstrend des Jahres 2008 auf den globalen Aktienmärkten zunächst fort. In den darauffolgenden Monaten kam es zu einer Trendwende, die bis zum Jahresende anhielt. Sowohl der DAX als auch der EURO Stoxx 50 lagen zum 31. Dezember 2009 deutlich über ihren Vorjahreswerten. Auf den Rentenmärkten weiteten sich die Risikoaufschläge (Spreads) zu Beginn des Jahres noch einmal erheblich aus. Bis zum Jahresende jedoch engten sich die Spreads wieder deutlich ein. Die Kapitalanlagen der KRAVAG-HOLDING wiesen im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Zinsausfälle auf. Kapitalausfälle waren ebenfalls keine zu verzeichnen. KRAVAG-HOLDING konnte sich den deutlichen Marktwertveränderungen insbesondere bei Nachrangdarlehen und ABS-Papieren nicht vollständig entziehen. Jedoch hat der vorsichtige Einsatz dieser Instrumente dazu geführt, dass sich die Ergebnisauswirkung in engen Grenzen gehalten hat. Die KRAVAG-HOLDING war zum Bilanzstichtag nicht in Tier-1-Kapital und ABS investiert. Für festverzinsliche Wertpapiere sowie für Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen wurde die Auswirkung einer Verschiebung der Zinskurve um einen Prozentpunkt nach oben oder nach unten auf den Zeitwert dieser Wertpapiere und Ausleihungen ermittelt. Im Rahmen der Standard-Berichterstattung werden unterjährig fortlaufend Stress-Simulationen zur Darstellung der Auswirkungen adverser Kapitalmarktszenarien auf die Bestands- und Ergebnisentwicklung durchgeführt. Als Simulationsparameter werden u.a. ein 35%iger Rückgang der Aktienkurse und eine Verschiebung der Zinskurve um 200 Basispunkte angesetzt. Darüber hinaus führt die KRAVAG-HOLDING für den Bestand aller zinstragenden Anlagen regelmäßig eine Durationsanalyse durch. KreditrisikoDas Kreditrisiko bezeichnet das Risiko, das sich aufgrund eines Forderungsausfalls oder aufgrund einer Veränderung der Bonität oder der Bewertung von Bonität (Credit-Spread) von Wertpapieremittenten und anderen Schuldnern ergibt, gegenüber denen das Unternehmen Forderungen hat. Zur Reduktion des Kreditrisikos werden hauptsächlich Investitionen bzw. Darlehensvergaben bei Emittenten und Schuldnern mit einer guten bis sehr guten Bonität vorgenommen. Die Einstufung der Bonität erfolgt in erster Linie mit Hilfe von Ratingagenturen und wird nach internen Richtlinien kontinuierlich überprüft. Das maximale Kreditrisiko des Portfolios wird quartalsweise ermittelt und der festgelegten Verlustobergrenze für das Kreditrisiko gegenübergestellt. Kontrahentenrisiken werden ferner durch ein Limitsystem begrenzt. 98,8 % (Vorjahr: 99,4 %) dieser Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren weisen ein Standard & Poor's Rating gleich oder besser als "A", mehr als 79 % (Vorjahr: mehr als 81 %) eines gleich oder besser als "AA" auf. Die Summe aller Anlagen bei Banken beläuft sich bei der KRAVAG-HOLDING auf 64,5 Mio. Euro. Mit 60,5 % handelt es sich bei diesen Anlagen überwiegend um Titel, für die eine besondere Deckungsmasse zur Besicherung existiert. 96,1 % dieser Anlagen sind zudem bei deutschen Banken investiert. Die KRAVAG-HOLDING war zum 31. Dezember 2009 nur zu einem geringen Anteil in den besonders stark von den Auswirkungen ihrer hohen Staatsverschuldung betroffenen Euro-Mitgliedsstaaten investiert. Anlagen in griechischen Staatsanleihen bestanden nicht. LiquiditätsrisikoDas Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass ein Unternehmen nicht oder nur zu erhöhten Kosten in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen. Die Liquidität der R+V Gruppe wird zentral gesteuert. Für alle Gesellschaften wird im Rahmen der Mehrjahresplanung eine integrierte Simulation zur Bestands- und Erfolgsentwicklung im Kapitalanlagebereich sowie zur Entwicklung des Cash Flows durchgeführt. Basis der Steuerung ist der prognostizierte Verlauf aller wesentlichen Zahlungsströme aus dem versicherungstechnischen Geschäft, den Kapitalanlagen und der allgemeinen Verwaltung. Im Rahmen der Neuanlage wird die Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Liquiditätserfordernisse kontinuierlich geprüft. Im Rahmen einer monatlich aktualisierten Liquiditätsberichterstattung für das laufende Jahr wird die erwartete Entwicklung des Cash Flows für die KRAVAG-HOLDING detailliert dargestellt. Darüber hinaus wird im Cash Management ergänzend eine taggenaue Planung der Zahlungsströme vorgenommen. Durch Stress-Simulationen wesentlicher versicherungstechnischer Parameter wird die Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität unter krisenhaften Marktbedingungen regelmäßig überprüft. Die Ergebnisse zeigen die Fähigkeit der KRAVAG-HOLDING, die eingegangenen Verpflichtungen jederzeit zu erfüllen. Auf Grund der für den gesamten Planungszeitraum prognostizierten jährlichen Liquiditätsüberschüsse und der hohen Fungibilität der Wertpapierbestände ist die jederzeitige Erfüllbarkeit der Verbindlichkeiten gegenüber unseren Versicherungsnehmern gewährleistet. KonzentrationsrisikoDas Konzentrationsrisiko bezeichnet das Risiko, das sich dadurch ergibt, dass das Unternehmen einzelne Risiken oder stark korrelierte Risiken eingeht, die ein bedeutendes Schaden- oder Ausfallpotenzial haben. Da die KRAVAG-HOLDING nur noch das von den KRAVAG Erstversicherungsunternehmen übernommene Geschäft abwickelt, ist die Gesellschaft keinen ausgeprägten Konzentrationsrisiken ausgesetzt. Das Anlageverhalten der KRAVAG-HOLDING ist darauf ausgerichtet, Risikokonzentration im Portfolio zu vermeiden und durch eine weitgehende Diversifikation der Anlagen eine Minimierung der Risiken zu erreichen. Hierzu trägt die Einhaltung der durch die Anlageverordnung und weiteren aufsichtsrechtlichen Bestimmungen vorgegebenen quantitativen Grenzen gemäß dem Grundsatz der angemessenen Mischung und Streuung bei. Eine Analyse der Emittentenstruktur des Bestandes ergab kein signifikantes Konzentrationsrisiko. Darüber hinaus bestehen im Rahmen der Anlagen bei Banken keine Konzentrationsrisiken bei einzelnen Kreditinstituten. Im IT-Bereich gewährleisten umfassende physische und logische Schutzvorkehrungen die Sicherheit von Daten und Anwendungen sowie die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes. Eine besondere Gefahr wäre der teilweise oder totale Ausfall von Datenverarbeitungssystemen. R+V hat durch zwei getrennte Rechenzentrumsstandorte mit Daten-und Systemspiegelung, besonderer Zutrittssicherung, sensiblen Brandschutzvorkehrungen und abgesicherter Stromversorgung über Notstromaggregate Vorsorge getroffen. Ein definiertes Wiederanlaufverfahren für den Katastrophenfall wird durch turnusmäßige Übungen auf seine Wirksamkeit überprüft. Datensicherungen erfolgen in unterschiedlichen R+V-Gebäuden mit hochabgesicherten Räumen. Als Maßnahme einer unabhängigen Prüfung der Desaster Recovery Capability werden darüber hinaus die Daten auf einen Bandroboter in einen ausgelagerten und entfernten Standort gespiegelt. Somit sind die Daten auch nach einem Totalverlust aller Rechenzentrumsstandorte in Wiesbaden vorhanden. Die Telekommunikationsinfrastruktur ist sowohl intern in den Gebäuden als auch für den Zugriff zum externen Netz hochredundant ausgelegt. Operationelles RisikoDas operationelle Risiko bezeichnet das Risiko von Verlusten aufgrund unzulänglicher oder fehlgeschlagener interner Prozesse oder aus mitarbeiterbedingten, systembedingten oder auch externen Vorfällen. Das operationelle Risiko umfasst auch Rechtsrisiken, jedoch nicht strategische Risiken und Reputationsrisiken. Das wesentliche Instrument zur Begrenzung der operationellen Risiken stellt das interne Kontrollsystem dar. Durch Regelungen und Kontrollen in den Fachbereichen und durch die Überprüfung der Anwendung und Wirksamkeit der internen Kontrollsysteme durch die Interne Revision wird dem Risiko von Fehlentwicklungen und dolosen Handlungen vorgebeugt. Auszahlungen werden weitestgehend maschinell unterstützt. Die Qualitätssicherung im IT-Bereich erfolgt durch etablierte Prozesse unter Verwendung von Best Practices. Alle servicerelevanten Ereignisse werden erfasst und entsprechend ihrer Klassifizierung verfolgt. In einer täglich stattfindenden Konferenz werden die aktuellen Themen behandelt und der Bearbeitung zugeordnet. In monatlich stattfindenden Konferenzen werden unter Beteiligung der IT-Bereichsleiter bei Überschreitung festgelegter Schwellenwerte in Bezug auf die Einhaltung von Service Level Agreements (z.B. Systemverfügbarkeiten und -antwortzeiten) Maßnahmen ergriffen. Diese Maßnahmen umfassen z.B. die Eskalation von Problemschwerpunkten, die Abstimmung und Nachverfolgung von Gegenmaßnahmen sowie die Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten zur Störungsvermeidung. Strategisches RisikoDas strategische Risiko ist das Risiko, das sich aus strategischen Geschäftsentscheidungen ergibt. Zu dem strategischen Risiko zählt auch das Risiko, das sich daraus ergibt, dass Geschäftsentscheidungen nicht einem geänderten Wirtschaftsumfeld (inkl. Gesetz- und Rechtsprechung) angepasst werden. Da die KRAVAG-HOLDING kein aktives Neugeschäft mehr zeichnet und ausschließlich nur noch Schadenrückstellungen abwickelt, besteht kein strategisches Risiko. RisikotragfähigkeitDie Berechnung der aufsichtsrechtlichen Risikotragfähigkeit (Solvabilitätsquote) der KRAVAG-HOLDING erfolgt unter Beachtung der aktuell geltenden, branchenbezogenen Gesetzgebung und beschreibt den Grad der Überdeckung der aufsichtsrechtlich geforderten Mindest-Solvabilitätsspanne durch verfügbare Eigenmittel. Die aufsichtsrechtliche Risikotragfähigkeit der KRAVAG-HOLDING überschreitet per 31. Dezember 2009 die geforderte Mindest-Solvabilitätsspanne. Genehmigungspflichtige Eigenmittel werden bei der Berechnung der Solvabilitätsquote nicht berücksichtigt. Auf Basis der im Rahmen der internen Planung angewendeten Kapitalmarktszenarien zeigt sich, dass die Solvabilitätsquote der KRAVAG-HOLDING auch zum 31. Dezember 2010 oberhalb der gesetzlichen Mindestanforderung liegen wird. Die Messung der ökonomischen Risikotragfähigkeit der R+V erfolgt mittels eines internen Risikokapitalmodells. Hierbei wird der Kapitalbedarf ermittelt, der notwendig ist, um mit vorgegebener Wahrscheinlichkeit eintretende Wertschwankungen ausgleichen zu können. Neben der quartalsweisen Ermittlung des Risikokapitalbedarfs und der als Risikodeckungsmasse zur Verfügung stehenden Eigenmittel setzt R+V dieses Modell für Ad-hoc Berichterstattungen und Planungsrechnungen ein. Aus der vorhandenen Risikodeckungsmasse der R+V werden Verlustobergrenzen im Sinne von Limiten für einzelne Risikokategorien abgeleitet. Die Analyse der ökonomischen Risikotragfähigkeit zeigt, dass die Risikodeckungsmasse der KRAVAG-HOLDING das benötigte Risikokapital übersteigt. Solvency IIDie EU-Kommission arbeitet seit einigen Jahren intensiv an einem neuen Aufsichtsmodell für Versicherungen mit dem Arbeitstitel Solvency II. Das Europäische Parlament hat die EU-Rahmenrichtlinie Solvency II im April 2009 verabschiedet. Die Zustimmung des Europäischen Rates erfolgte im Mai 2009, die Verabschiedung durch die EU-Finanzminister im November 2009. Die Solvency II-Richtlinie soll bis 2012 in nationales Recht umgesetzt werden. KRAVAG-HOLDING ist aufgrund ihrer Einbindung in die R+V Gruppe durch interne Projekte und Arbeitskreise sowie durch die Mitarbeit in Arbeitsgruppen des GDV und der BaFin auf die künftigen Herausforderungen eingestellt und schafft somit die Grundlage einer erfolgreichen Umsetzung der mit Solvency II einhergehenden Anforderungen. Hierzu gehört auch die aktive Teilnahme an den im Rahmen des Solvency II-Projektes stattfindenden Auswirkungsstudien zu Solvency II (QIS). Zusammenfassende Darstellung der RisikolageMittelfristig ist die weitere Entwicklung der Finanz-und Wirtschaftskrise mit den noch nicht endgültig absehbaren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft der Faktor mit dem größten Risikopotenzial für die Geschäftsentwicklung. Zudem ist langfristig eine anhaltende Niedrigzinsphase ein wesentliches Risiko. Die hier skizzierten Instrumente und Analysemethoden zeigen, dass der KRAVAG-HOLDING ein umfassendes System zur Verfügung steht, das im Sinne eines effizienten Risikomanagements den Erfordernissen der Identifikation und Bewertung von Risiken gerecht wird. Bis auf die weiterhin unsichere Entwicklung auf den Kapitalmärkten sind aus heutiger Sicht keine weiteren Entwicklungen erkennbar, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KRAVAG-HOLDING nachhaltig beeinträchtigen könnten. PrognoseberichtEntwicklung an den KapitalmärktenDie Wirtschaft und die Kapitalmärkte werden 2010 bei großer Unsicherheit wohl weiter konsolidieren. Die Kapitalmärkte werden insbesondere durch Zurückführung der außerordentlichen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen bestimmt werden. Zudem könnten sich eine Vielzahl von Einzelereignissen negativ auf die Aktien- und Rentenmärkte auswirken. Aus beiden Gründen werden deutliche Kurskorrekturen und leicht steigende Zinsen und Aktienkurse erwartet. Insgesamt richtet die KRAVAG-HOLDING ihre Kapitalanlagestrategie auf Sicherheit, Liquidität und Rendite aus. Die Chancen an den Kreditmärkten werden unter der Voraussetzung weiterhin hoher Qualität der Titel und breiter Streuung der Kreditrisiken genutzt. Der hohe Anteil festverzinslicher bonitätsstarker Wertpapiere im Kapitalanlagebestand sorgt dafür, dass die versicherungstechnischen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. Diese auf Sicherheit bedachte langfristige Anlagestrategie wird - unterstützt durch ein modernes Risikomanagement - auch 2010 bestimmend sein. KRAVAG-HOLDING im MarktDie KRAVAG-HOLDING wird auch in 2010 kein aktives Neugeschäft zeichnen, sondern die noch bestehenden Rückversicherungsverträge sukzessive abwickeln. Die wesentlichen Einflüsse auf das Ergebnis der Gesellschaft im Jahr 2010 kommen aus dem Geschäftsverlauf der Erstversicherungsunternehmen. Das seit 29. Mai 2009 hinsichtlich der Bilanzierungen und Bewertungen in Kraft getretene Bilanz-rechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist erstmals auf nach dem 31. Dezember 2009 beginnende Geschäftsjahre anzuwenden. Die sich daraus ergebenden rechtlichen und bilanziellen Auswirkungen wurden analysiert und bewertet. Erforderliche Maßnahmen für die Umsetzung hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung wurden initiiert.
Hamburg, 12. März 2010 Der Vorstand Betriebene VersicherungszweigeIm Geschäftsjahr wurden folgende Versicherungszweige (untergliedert nach Versicherungsarten) im übernommenen Versicherungsgeschäft betrieben: KraftfahrtversicherungKraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung Fahrzeugvollversicherung Fahrzeugteilversicherung TransportversicherungKaskoversicherung Valorenversicherung (gewerblich) Verkehrshaftungsversicherung GewinnverwendungsvorschlagVorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn von 4.400.000,-- Euro wie folgt zu verwenden:
Jahresabschluss 2009Bilanz zum 31. Dezember 2009*Aktivseite
* Bei Davon-Vermerken Vorjahreszahlen in Klammern. Gewinn- und-Verlustrechnung* vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009
* Bei Davon-Vermerken Vorjahreszahlen in Klammern. AnhangBilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss 2009 der KRAVAG-HOLDING Aktiengesellschaft wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) und nach Maßgabe der Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) aufgestellt. Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vermindert um Abschreibungen, bilanziert. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere einschließlich Strukturierte Produkte wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Soweit Gründe für eine in der Vergangenheit getätigte Abschreibung nicht mehr bestehen, wurden gemäß § 280 Abs. 1 HGB Zuschreibungen auf den Börsenkurs bis maximal zum Anschaffungswert vorgenommen. Sonstige Ausleihungen wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt, soweit nicht Einzelwertberichtigungen vorzunehmen waren. Agio- und Disagiobeträge wurden durch aktive und passive Rechnungsabgrenzungsposten auf die individuelle Laufzeit der jeweiligen Anlage zeitanteilig verteilt. Hierbei handelt es sich um die Abgrenzungen auf Namensschuldverschreibungen und Schuldscheindarlehen. Die Forderungen wurden grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert. Die übrigen Aktiva wurden mit Nominalwerten angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen wurden vorgenommen und aktivisch abgesetzt. Die Ermittlung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle richtete sich nach den Aufgaben der Zedenten. Die Anteile der Rückversicherer wurden nach den vertraglichen Vereinbarungen ermittelt. Der Wertansatz der übrigen nichtversicherungstechnischen Rückstellungen geht von dem voraussichtlichen Bedarf aus. Andere Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz - AktivaEntwicklung der Aktivposten C. II. und III. im Geschäftsjahr 2009 *
* Summenabweichungen sind rundungsbedingt.
C. Kapitalanlagen in Tsd. Euro
In den Buchwerten sind zum Nennwert bilanzierte Anlagen, um Agio und Disagio saldiert, berücksichtigt (87 Tsd. Euro). Für die Ermittlung der Zeitwerte wurden in der Regel Börsenkurse, respektive Marktpreise, zugrunde gelegt. Soweit darüber hinaus andere Wertansätze verwendet worden sind, entsprechen diese den Bestimmungen des § 56 RechVersV. Auf die Bildung von Anlagevermögen gemäß § 341b Abs. 2 HGB wurde verzichtet. Die Bewertungsreserven der gesamten Kapitalanlagen belaufen sich auf 4,8 Mio.Euro = 5,3%. C. II. 3. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
H. II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten
Erläuterungen zur Bilanz - PassivseiteA. I. Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital ist unverändert gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2008. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. A. II. Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage ist unverändert gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2008. Sie entfällt mit 21.287.834 Euro auf Agiobeträge gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. 1.983.813 Euro betreffen Zuzahlungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. A. III. Gewinnrücklagen
E. Versicherungstechnische Bruttorückstellungen 2009
E. Versicherungstechnische Bruttorückstellungen 2008
K. Rechnungsabgrenzungsposten
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1.1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung 2009
I. 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung 2008
1.4. Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle
Aus der Abwicklung der aus dem vorhergehenden Geschäftsjahr übernommenen Rückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle aus dem in Rückdeckung übernommenen Geschäft ergab sich ein Brutto-Gewinn von 2,5 Mio. Euro, der mit 2,0 Mio. Euro auf Kraftfahrt und mit 0,5 Mio. Euro auf Transport entfällt. I. 7. Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb
Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb entfallen ausschließlich auf Verwaltungsaufwendungen. 1.11. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung
Rückversicherungssaldo
II. 2. Aufwendungen für Kapitalanlagen
Sonstige AngabenAufsichtsratDr. Manfred MückeVorsitzender des Vorstands i. R. der KRAVAG-SACH Versicherung des Deutschen Kraftverkehrs VaG, - Vorsitzender - Heinz HerzigFulda (bis 7. Januar 2010) Dr. Hans-Jochen LeupeltGeschäftsführender Vorstand der SVG Schleswig-Holstein eG, Neumünster Bernhard MeyerVorsitzender des Vorstands der R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden (bis 31. Dezember 2009) Hans Joachim MichelsUniversal Transporte Michels GmbH, Paderborn (bis 6. März 2010) Thomas MüllerVorsitzender des Vorstands i. R. der R+V Allgemeine Versicherung AG Dr. Norbert RollingerVorsitzender des Vorstands der R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden (ab 12. März 2010) VorstandDr. Edgar Martin(ab 1. Januar 2010) Tassilo Sigg(bis 31. Dezember 2009) Dr. Bernhard ZlochHonorare des AbschlussprüfersFür Leistungen des Abschlussprüfers und seiner verbundenen Unternehmen i. S. § 285 Satz 1 Nr. 17 HGB wurden im Geschäftsjahr folgende Honorare als Aufwand erfasst:
Abschlussprüfer der KRAVAG-HOLDING Aktiengesellschaft ist die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.
Die Gesellschaft beschäftigte kein Personal. Die Bezüge des Vorstands betrugen 20.000 Euro (Vorjahr: 45.000 Euro). Als Vergütung erhielt der Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 34.784 Euro (Vorjahr: 28.483 Euro). Im Berichtszeitraum sind keine Geschäfte im Sinne des § 285 Satz 1 Nr. 21 HGB mit nahe stehenden Personen und Unternehmen getätigt worden. Die KRAVAG-SACH Versicherung des Deutschen Kraftverkehrs VaG ist an unserem gezeichneten Kapital mit 100 % beteiligt. Es besteht einheitliche Leitung gemäß § 18 AktG. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen keine aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse einschließlich Pfandbestellungen und Sicherungsübereignungen sowie Verbindlichkeiten aus der Begebung von Wechseln und Schecks. KonzernabschlussDie Gesellschaft macht von der Befreiungsvorschrift gemäß § 291 HGB Gebrauch und stellt keinen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf. Gemäß § 290 HGB stellt die KRAVAG-SACH Versicherung des Deutschen Kraftverkehrs VaG, Hamburg, einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der KRAVAG-HOLDING Aktiengesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt.
Hamburg, 12. März 2010 Der Vorstand Dr. Martin Dr. Zloch Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KRAVAG-HOLDING Aktiengesellschaft, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter der Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und der Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 15. März 2010 KPMG
AG
Henzler, Wirtschaftsprüfer Horst, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratsAufsichtsratDer Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands nach den gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorschriften überwacht und beratend begleitet. Herr Hans Joachim Michels, dessen Mandat als Aufsichtsratsmitglied turnusmäßig mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung endete, wurde durch die ordentliche Hauptversammlung am 24. Juni 2009 als Mitglied des Aufsichtsrats wiedergewählt. Herr Bernhard Meyer hat sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied fristgerecht zum 31. Dezember 2009 niedergelegt, da er zu diesem Zeitpunkt in den Ruhestand getreten ist. Zusammenarbeit mit dem VorstandDer Vorstand hat den Aufsichtsrat über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft regelmäßig und umfassend informiert. Dies erfolgte im Geschäftsjahr 2009 in drei Sitzungen, zu denen der Aufsichtsrat am 24. April 2009, 24. Juni 2009 und 7. Dezember 2009 zusammentrat sowie durch vierteljährliche schriftliche Berichte. In den Sitzungen hat der Aufsichtsrat mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands entgegengenommen und erörtert. Alle Maßnahmen, welche die Zustimmung des Aufsichtsrats erfordern, wurden eingehend beraten. Darüber hinaus wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats auch außerhalb der Sitzungen über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen in Kenntnis gesetzt. Im Vordergrund der Berichterstattung standen die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft, die Unternehmensplanung und -perspektive sowie die Finanzkennzahlen. Der Aufsichtsrat hat die weitere Entwicklung der Gesellschaft intensiv erörtert. Feststellung des JahresabschlussesDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 eingehend geprüft. Hierzu lag der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, der den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat, vor. Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 sowie der Lagebericht wurden von dem Aufsichtsrat geprüft. Der verantwortliche Wirtschaftsprüfer war in der Sitzung des Aufsichtsrates, in der der Jahresabschluss festgestellt wurde, anwesend und stand für zusätzliche Erläuterungen und Stellungnahmen zu Verfügung. Gegen den Abschluss sind keine Einwendungen zu erheben. Dem Prüfungsergebnis der gemäß § 341 k HGB beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat, schließt sich der Aufsichtsrat an. Der von dem Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 ist gebilligt und somit gemäß § 172 AktG festgestellt. Der vom Vorstand erstellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers hierzu lagen vor und wurden geprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Aufsichtsrat schließt sich dieser Beurteilung an und hat keine Einwendungen gegen die Erklärungen des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erhoben.
Hamburg, den 30. April 2010 Der Aufsichtsrat Dr. Mücke, Vorsitzender |
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