Apleona Logistics Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Böing seit 30.9.2019 | Geschäftsführer |
Marco Grundel seit 12.4.2018 | Prokura |
Dieter Junglas seit 12.4.2018 | Prokura |
Markus Niemeyer seit 5.9.2017 | Prokura |
Sandra Panothiokas seit 1.9.2015 | Prokura |
Frank Oberg seit 4.4.2014 | Prokura |
Pasquale Camposeo seit 11.6.2013 | Prokura |
Martin Schrimpf seit 16.8.2012 | Prokura |
Frank Oberg seit 7.2.2011 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbHBonnJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht 2006A. Darstellung des Geschäftsverlaufs• Die Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH (IMMS) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Deutsche Post AG. • Die Deutsche Post Immobilienservice GmbH hat mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 5. Oktober 2006 die Umfirmierung in Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH beschlossen. Der Eintrag im Handelsregister erfolgte am 13. Oktober 2006. • Gegenstand des Unternehmens ist das ganzheitliche Real Estate Management sowie ein umfassendes Servicemanagement für die Immobilien der Deutsche Post World Net. • Das Projekt "Project Reorganization of Corporate Services" (PRoCoS) konnte erfolgreich abgeschlossen und damit auch der Betriebsübergang der Abteilungen Technischer Service in die zum 1. Oktober 2005 neu gegründete Deutsche Post Technischer Service GmbH (DPTS) zum 1. Januar 2006 erfolgen. Die IMMS konnte somit ihre Rolle als reines Managementunternehmen weiter festigen. • Mit dem Verkauf der Deutsche Post Wohnen GmbH zum 31. Dezember 2005 wurden von der IMMS bundesweit fünf Gästehäuser zum l. Januar 2006 in die Objektbereuung übernommen. • Alle Handwerkerleistungen in den Bereichen Facility Management und betriebstechnische Einrichtungen (BTE) werden ab 1. Januar 2006 in der neu gegründeten Gesellschaft Deutsche Post Technischer Service gebündelt. Die Abrechnung der erbrachten Leistungen der DPTS erfolgt im Wege des Kooperationsverfahrens über die IMMS. Umsatz- und Ergebnisentwicklung • Mit Aufnahme der Geschäftstätigkeit der DPTS zum 1. Januar 2006 hat sich das Produktportfolio der IMMS dahin gehend verändert, dass nunmehr alle technischen Leistungen von der neu gegründeten DPTS erbracht werden, die als konzerninterner Kooperationspartner fungiert. Dies ist ursächlich für die Verlagerung des Umsatzes der IMMS mit ihren Business Partnern hin zur DPTS. • Durch die Neustrukturierung der Deutsche Post Retail GmbH zum 1. Januar 2006 und den damit verbundenen Übergang von mehr als 1.000 Filialen in die Deutsche Post AG kommt es zu einer Steigerung des Gesamtumsatzanteils der Deutsche Post AG von 21,9 % auf 29,7%. • Alle Leistungsbeziehungen zwischen Immobiliennutzer und der IMMS werden in konzerneinheitlichen Service Level Agreements (SLA) fixiert.
Beschaffung • Bei der Beschaffung von allgemeinen Bedarfsmitteln und IT-Leistungen partizipiert die IMMS an den hierfür zur Verfügung gestellten Rahmenverträgen der Deutsche Post AG. • Infrastrukturelle Leistungen werden auf der Basis von standardisierten Kooperationsverträgen, die in Abstimmung mit dem konzerninternen Shared Service Center Procurement Germany geschlossen werden, beschafft und entsprechend der tatsächlichen Inanspruchnahme Namens und für Rechnung der Lieferanten gegenüber dem Kunden der IMMS abgerechnet. • Im Rahmen einer konzernweiten Gesamtkooperation bestehen für bestimmte gebäude- und flächenbezogene Serviceleistungen bei Logistikzentren für Telekommunikation Dienstleistungsverträge mit der DeTe Immobilien GmbH, Münster. Investitionen Im Geschäftsjahr 2006 wurden insgesamt 145 T€ investiert (vergleiche Anlagengitter). Diese Investitionen verteilen sich auf:
Finanzierungsmaßnahmen bzw, -vorhaben Die IMMS betätigt sich nicht eigenständig am Finanzmarkt. Sie ist in das Konzern-Cash-Management-System der Deutsche Post AG eingebunden. Damit ist die jederzeitige Liquidität der Gesellschaft gewährleistet. Personal- und Sozialbereich, Angaben zur Arbeitnehmerschaft • Im Zuge der Neugründung bzw. des Betriebsübergangs der DPTS zum 1. Januar 2006 wechselten 404 Beschäftigte von der IMMS in die neue Gesellschaft. • In die IMMS wechselten 32 Beschäftigte, davon 19 Beschäftigte aus der SNL Verbundinstandhaltung und 13 Beschäftigte aus anderen Gesellschaften der Deutsche Post World Net. Neueinstellungen wurden nicht vorgenommen. Aus dem Unternehmen sind, neben den oben genannten 404 Beschäftigten, weitere 28 Beschäftigte ausgeschieden. Somit waren am 31. Dezember 2006 insgesamt 732 Personen beschäftigt. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres • Im Bereich Real Estate Germany, Europe wurden bestimmte Funktionen gesellschaftsübergreifend gebündelt. Hierfür wurde in einem ersten Schritt die Managementstruktur zum 1. Oktober 2006 neu definiert und ausgerichtet. B. Darstellung der LageVermögenslage • Aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hat das Anlagevermögen einen überschaubaren Umfang. Die Abnahme des Anlagevermögens auf einen Wert von 681 T€ ist dadurch bedingt, dass die mobilen Erfassungsgeräte (MDEGs) an die DPTS verkauft wurden. • Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist zum 1. Januar 2006 auf die DPTS übergegangen. • Durch die Abgabe der technischen Leistungen an die DPTS reduzierte sich der Bestand an unfertigen Dienstleistungen auf 20 T€. • Der deutliche Anstieg des Forderungsbestandes ergibt sich im Wesentlichen aus der Tatsache, dass die liquiden Mittel der IMMS mit Ausnahme der Bargeldbestände aufgrund der Teilnahme am konzerninternen Cash-Management unter den Forderungen ausgewiesen werden. Der Bestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8.623 T€ auf 28.921 T€. Dieser Anstieg ergibt sich aus der Abrechnung der infrastrukturellen Leistungen für Dezember 2006, die im Gegensatz zum Vorjahr erst im Zahllauf am 2. Januar 2007 reguliert wurden. Finanzlage • Die IMMS war in der Lage, Mittel im Cash-Management-System der Deutsche Post World Net anzulegen. Die Verbesserung des Finanzergebnisses um 140 T€ ist auf die veränderten Zahlungsbedingungen im Rahmen der Einführung einheitlicher Kooperationsverträge zurückzuführen. • Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind ausreichend gedeckt. Ertragslage • Die Umsatzentwicklung entsprach vor dem Hintergrund der Umsetzung von PRoCoS den Erwartungen. • Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit -3.999 T€ unter den Erwartungen. Der Vertust resultiert im Wesentlichen aus den einmaligen Mehrkosten im Zusammenhang mit der Umsetzung von PRoCoS. C. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung• Die IMMS ist als Tochtergesellschaft fest in den Konzern Deutsche Post World Net eingebunden. Mit der Deutsche Post AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Wesentliche Risiken, die sich kurz- und mittelfristig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ auswirken können, sind zum Berichtszeitpunkt nicht erkennbar. Anhaltspunkte für eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft bestehen weder in wirtschaftlicher noch in rechtlicher Hinsicht. • Die IMMS ist konzerninterner Dienstleister für Real Estate Management in der Deutsche Post World Net in Deutschland. Der Fokus der IMMS liegt auf der ganzheitlichen Bewirtschaftung aller Immobilien der DPWN in Deutschland. Auf dieser Basis hat die IMMS die Möglichkeit, an den Wachstumsstrategien des Core Business zu partizipieren. D. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGBVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft • Aufgrund der Entwicklung im Rahmen des Projektes PRoCoS ist die IMMS ausschließlich auf das Management rund um die Immobilie ausgerichtet. Der Strategie von Global Business Services folgend, liegt der Fokus auf Kostenoptimierung innerhalb des Konzerns und nicht auf Wachstum. • Es ist davon auszugehen, dass entfallende Bewirtschaftungsflachen im Zuge der Bestandsoptimierung durch hinzukommende Flächen im Rahmen der Akquisitionsstrategie des Konzerns ersetzt werden und damit die zu bewirtschaftenden Flächen in etwa konstant bleiben. • Zur Bündelung aller Immobilienaktivitäten und um die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Business Partner weiter voranzubringen, wird eine Verschmelzung der drei Gesellschaften Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH, Deutsche Post Immobilienentwicklung GmbH und Deutsche Post Bauen GmbH zu einer Gesellschaft angestrebt.
Bonn, 19. März 2007 Heinrich Hildesheim Georg Behrens Frank Peter Große Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006
Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagengitter)
Anhang 2006Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH, Bonn, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, WährungsumrechnungEntgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstande und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstande nach der linearen Methode vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von 410,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die Bemessung der Herstellungskosten für unfertige Leistungen erfolgte zu Einzelkosten und angemessener Teile notwendiger Gemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Neben den erforderlichen Einzelwertberichtigungen aus erkennbaren Risiken wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die erst im Folgejahr als Aufwand zu berücksichtigen sind. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden aufgrund versicherungsmathematischer Gutachten gebildet. Die Berechnungen entsprechen § 6a EStG. Als Rechnungsgrundlage für die Ermittlung der Rückstellungen dienen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 6 %. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle Ungewissen Verpflichtungen, Sämtliche Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die Verpflichtungen nach den Verhältnissen am Bilanzstichtag zu erfüllen. Die bilanzierten Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.737 T€ (Vorjahr: 1.984 T€), sonstige Forderungen von 9.239 T€ (Vorjahr: 1.733 T€) sowie Forderungen gegen die Gesellschafterin von 34.595 T€ (Vorjahr: 21.942 T€) enthalten. Von den Forderungen gegen die Gesellschafterin entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.061 T€ (Vorjahr: 827 T€), auf sonstige Forderungen 551 T€ (Vorjahr: 816 T€). Aus der Teilnahme am konzerninternen Konzern-Cash-Management resultieren 28.921 T€ (Vorjahr: 20.298 T€) sowie 4.061 T€ (Vorjahr: 0 €) aus der Ergebnisübernahme. Bei der Gesellschafterin handelt es sich um ein verbundenes Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in der Bilanz von € 2.556.459,41 € entspricht dem noch im Handelsregister eingetragenen nominellen Stammkapital von 5.000.000,00 DM. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen für Mitglieder der Geschäftsführung und einen Teil der leitenden Angestellten betragen 722 T€. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Eingangsrechnungen (2.006 T€), für Personal (4.079 T€) und für übrige Rückstellungen (54 T€) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 2.333 T€ (Vorjahr: 6.932 T€), sonstige Verbindlichkeiten von 17.059 T€ (Vorjahr; 3.309 T€) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von 2.270 T€ (Vorjahr: 1.890 T€) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin entfallen mit 1.351 T€ (Vorjahr: 906 T6) auf Lieferungen und Leistungen und mit 919 T€ (Vorjahr: 984 T€) auf sonstige Verbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten von 11.145 T€ beinhalten neben Verbindlichkeiten aus noch abzuführender Lohn- und Kirchensteuer von 666 T€, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die im Rahmen des Kooperationsmodells entstanden sind, von 10.393 T€ (Vorjahr: 4.254 T€). Haftungsverhältnisse und sonstige Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mit der Deutsche Post AG am 27. Dezember 1999 einen "Vertrag über die Mitübernahme von Pensionsverpflichtungen (Schuldbeitritt) sowie über die Leistung von Zuwendungen an eine mittelbare Versorgungseinrichtung" geschlossen. Als Folge tritt die Deutsche Post AG den Pensionsverpflichtungen der Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH für die von der Deutsche Post AG auf die Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH übergeleiteten Mitarbeiter bei, die vor der Überleitung unter den persönlichen Geltungsbereich des TV BZV/BRP gefallen und deren Anwartschaften auf die Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH übergegangen sind. Für die Übernahme dieser Verpflichtung leistet die Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH eine Aufwandserstattung an die Deutsche Post AG. Es bestehen aus den vorstehend genannten Gründen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen in Höhe von 2.376.401 €. Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten wurden nicht gewährt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Mietverträgen in Höhe von 30.050 T€ mit verbundenen Unternehmen, aus Leasingverträgen in Höhe von 1.069 €, insgesamt aus Bestellobligen in Höhe von 22.558 T€, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 22.423 T€. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Umsätze wurden ausschließlich im Inland für folgende Dienstleistungen erzielt:
Bestandsveränderung unfertiger Dienstleistungen und sonstige betriebliche Erträge Der Bestand an unfertigen Dienstleistungen wurde im Geschäftsjahr um 98 T€ verringert (Vorjahr: 630 T€). Dieser Rückgang resultiert aus der Übergabe aller technischen Leistungen an die Deutsche Post Technischer Service GmbH (DPTS) zum 1. Januar 2006. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, 702 T€ (Vorjahr: 1.411 T€), und der Weiterbelastung von Aufwendungen für Querschnittsfunktionen der Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH im Leistungsfeld Deutsche Post IMMOBILIEN 4.021 T€ (Vorjahr: 1.045 T€), sowie der durchgeführten Direktallokation von nichtabzugsfähigen Vorsteuern innerhalb der Deutsche Post World Net, 75 T€ (Vorjahr: 1.507 T€), zusammen. Materialaufwand Die Abnahme des Materialaufwandes um 41.148 T€ auf 18.557 T€ resultiert im Wesentlichen aus der Übergabe der technischen Leistungen an die DPTS. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Erhöhung im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1.855 T€ resultiert aus dem Mehrbedarf an Miet- und Leasingaufwendungen (2.226 T€), den geringeren Beratungskosten (1.298 T€) und den erhöhten periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen (619 T€). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen sind aus der Anlage von Geldern im konzerninternen Cash-Management entstanden. Steuern Für Zwecke der Gewerbe-, Körperschaft- und Umsatzsteuer gehört die Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH zum Organkreis der Deutsche Post AG. Sonstige AngabenGesellschafter Sämtliche Anteile wurden zum 31. Dezember 2006 von der Deutsche Post AG, Bonn, gehalten. Geschäftsführung Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren folgende Personen zu Geschäftsführern bestellt:
Herr Günther Meyer ist zum 31. März 2006 und Herr Rolf Albrecht zum 31. August 2006 als Geschäftsführer abberufen worden. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Kontrollgremium Der Gesellschafterausschuss setzte sich wie folgt zusammen:
Herr Günter Jordan ist am 1. Juni 2006 aus dem Gesellschafterausschuss abberufen worden. Die Mitglieder des Gesellschafterausschusses haben für ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 737 Mitarbeiter. Der Durchschnitt ergibt sich als vierter Teil der Summe aus den Zahlen der jeweils zum 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember beschäftigten Arbeitnehmer nach Köpfen. Die Mitglieder der Geschäftsführung wurden nicht mit in die Berechnung einbezogen.
Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH zum 31. Dezember 2006 wird in den entsprechend § 315a HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2006 der Deutsche Post AG, Bonn, einbezogen, der im Bundesanzeiger veröffentlicht und beim Handelsregister Bonn unter HRB 6792 hinterlegt wird. ErgebnisverwendungsvorschlagAuf Grund des mit der Deutsche Post AG bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ist kein Ergebnisverwendungsvorschlag zu machen.
Bonn, den 19. März 2007 Heinrich Hildesheim Georg Behrens Frank Peter Große Anlage Zum AnhangAnlagespiegel Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche Post Immobilien- und Servicemanagement GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe est es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung. dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschafts Vertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsalze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Geseffschaft und steift die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 19. März 2007 PricewaterhouseCoopers
Leifels, Wirtschaftsprüfer ppa. von Prondzinski, Wirtschaftsprüfer Bericht des GesellschafterausschussesDer Gesellschafterausschuss hat die schriftlichen Berichte der Geschäftsführung im abgelaufenen Geschäftsjahr beraten und die Geschäftsführung des Unternehmens überwacht. Er fasste die Beschlüsse in schriftlichen Umlaufverfahren. Die Geschäftsführung erstattete dem Gesellschafterausschuss während des Geschäftsjahres ausführlich Bericht über den Gang der Geschäfte. Der Gesellschafterausschuss erteilte mit Beschluss vom 22.05.2007 Entlastung für das Geschäftsjahr 2006. Die PwC Deutsche Revision AG hat den Jahresabschluss und den Lagebericht zum 31.12.2006 geprüft und erteilte den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der von der Geschäftsführung vorgelegte Jahresabschluss und der Lagebericht haben dem Gesellschafterausschuss vorgelegen, wurden von ihm geprüft und ohne Einwendungen gebilligt. Der Gesellschafterausschuss empfiehlt der Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss 2006 festzustellen. Der Gesellschafterausschuss dankt der Geschäftsführung und den Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2006 geleistete Arbeit.
Bonn, den 31.07.2007 Der Gesellschafterausschuss Günther Meyer, Vorsitzender GesellschafterbeschlussDie Deutsche Post AG mit dem Sitz in Bonn, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 6792, ist alleinige Gesellschafterin der Deutsche Post Real Estate Germany GmbH mit dem Sitz in Bonn, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 8191. Unter Verzicht auf alle satzungsmäßigen und gesetzlichen Frist- und Formerfordernisse der Ankündigung und Einberufung einer Gesellschafterversammlung fassen wir hiermit im schriftlichen Verfahren die folgenden Gesellschafterbeschlüsse:
Ein Ergebnisverwendungsbeschluss ist nicht erforderlich, da mit der Gesellschafterin ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags erhaltene Verlustausgleich beträgt 4.061.355,64 EUR.
Bonn, den 30. Oktober 2007 Deutsche Post AG ppa Dr. Bernd Boecken ppa. Peter Mißler |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen für Erziehung und Unterricht a. n. g.
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verlegen von Büchern
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen