FedEx Express Deutschland GmbH
Selbe AdressePaket- und Expressdienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tuomas Julian Resla seit 12.1.2022 | Geschäftsführer |
Charlotte Elisabeth M. Laureyssens seit 22.6.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
FedEx Express Holdings Deutschland GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FedEx Express Holdings Germany GmbHTroisdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.05.2023BILANZAKTIVA
ANHANGI. Allgemeine Angaben Die FedEx Express Holdings Germany GmbH, Haberstraße 2, 53842 Troisdorf, hat ihren Sitz in Troisdorf und wird beim Amtsgericht Siegburg unter der Handelsregisternummer HRB 4943 geführt. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten, Verwalten und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie die erlaubnisfreie Gewährung von Krediten ausschließlich an Gesellschaften der FedEx-Gruppe im Rahmen des § 2 Abs. 1 Nr. 7 Kreditwesengesetz, sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Mai 2023 ist entsprechend den gesetzlichen Regelungen des HGB (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. Die größenabhängi-gen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB sind in Anspruch genommen worden. Die Zuordnung der Vermögens- und Schuldposten in der Bilanz ist mit der des Vorjahres identisch. Die Vorjahresbeträge entsprechen den Werten der Bilanz des Vorjahres. Nach Maßgabe des Geschäftsanteilskauf- und Abtretungsvertrages vom 01. September 2022 sowie der Zustimmungsbeschlüsse der jeweiligen Gesellschafterversammlungen kam es mit Wirkung zum 01. September 2022 zur Veräußerung und Abtretung der Geschäftsanteile der 100%igen Tochterunternehmen Factora Factoring und Inkasso GmbH, Köln, sowie der TNT Akademie Gesellschaft für Training und Personalentwicklung mbH, Troisdorf, an das Mutterunternehmen FedEx Express Holdings Deutschland GmbH, Troisdorf. Mit der FedEx Express Holdings Deutschland GmbH, Troisdorf, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Seit dem Geschäftsjahr 2021/2022 besteht eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der FedEx Express Holdings DE GmbH, Kelsterbach, als Organträgerin. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2, 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen linear und zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegen-stände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet, da die geringwertigen Wirtschaftsgüter insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind. Anschaffungskosten bis € 800,00 von abnutzbaren, beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nominalwerten bilanziert. Als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung wird der Aktivüberhang aus der Saldierung von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Verpflichtungen für Pensionen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen erforderlich ist, um zukünftige Verpflichtungen abzudecken, angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende, objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Im Mai 2022 wurde im Zuge der Inanspruchnahme eines Kaufoptionsrechts ein Grundstück in Niedersachsen zu Anschaffungskosten in Höhe von T€ 2.205 erworben. Der aktivierte Betrag enthält die in den Vorjahren entrichteten Optionsentgelte. Im Juni 2022 wurden Anschaffungsnebenkosten in Höhe von T€ 123 nachaktiviert. Im Rahmen der konzernweiten Umstrukturierung hat die Gesellschaft ihre Anteile an der Factora Factoring und Inkasso GmbH, Köln, sowie der TNT Akademie Gesellschaft für Training und Personalentwicklung mbH, Troisdorf, an die Gesellschafterin FedEx Express Holdings Deutschland GmbH, Troisdorf, mit Wirkung zum 01. September 2022 veräußert. Diese Transaktion führte in den Finanzanlagen zu einem Rückgang von insgesamt T€ 58. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennbeträgen angesetzt und haben vertragsgemäß eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 279.344 (Vorjahr T€ 232.867) betreffen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 233.170 (Vorjahr T€ 230.361). Hiervon entfallen T€ 213.263 auf den Anspruch der Verlustübernahme aufgrund der bestehenden Ergebnisabführungsvereinbarung (Vorjahr T€ 210.574). Der Jahresfehlbetrag des Berichtsjahres beträgt T€ 2.689. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern in Höhe von T€ 47 (Vorjahr T€ 53) enthalten. Unmittelbare Pensionsverpflichtungen beziehen sich auf Verpflichtungen eines Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern im Zusammenhang mit betrieblichen Altersvorsorgeleistungen. Es handelt sich um Verpflichtungen, die direkt und ausschließlich vom Unternehmen selbst übernommen werden, ohne die Beteiligung eines externen Pensionsfonds oder einer Versicherungsgesellschaft. Im Rahmen dieser Verpflichtungen ist das Unternehmen dafür verantwortlich, Rentenleistungen an seine Mitarbeiter zu erbringen, basierend auf den vereinbarten Bedingungen und den arbeitsvertraglichen Vereinbarungen. Unmittelbare Pensionsverpflichtungen aus Beitragszusagen existieren bei der Gesellschaft. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt zum Stichtag T€ 154 (Vorjahr T€ 151). Die unmittelbaren Verpflichtungen der Gesellschaft ist über die Deutsche Treuinvest Stiftung abgesichert. Für die im Rahmen der Vermögensverwaltung erwirtschafteten Vermögensgegenstände bestehen entsprechende Verfügungsbeschränkungen. Die Bewertung erfolgte insoweit als Deckungsvermögen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens belaufen sich zum 31. Mai 2023 auf T€ 150 (Vorjahr T€ 136). Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Es ergibt sich ein Deckungskapital zum 31. Mai 2023 in Höhe von T€ 156 (Vorjahr T€ 161). Die Verpflichtungen wurden mit dem zum Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der Aktivüberhang von T€ 2 (Vorjahr T€ 10) wird unter dem Posten " Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Mai 2023 unverändert T€ 818 und ist vollständig eingezahlt. Zum 31. Mai 2023 werden T€ 318.050 als Kapitalrücklage ausgewiesen (Vorjahr T€ 318.050). Bei den Rückstellungen für Pensionen handelt es sich um mittelbare Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, die mit den Vermögensgegenständen der externen Unterstützungskasse, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet werden. Die Bewertung des zweckgebundenen Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Mittelbare Pensionsverpflichtungen bestehen für Teile der Mitarbeiter aus Leistungszusagen, die vor dem Jahr 2006 abgeschlossen wurden, und betragen zum Bilanzstichtag T€ 1.406. (Vorjahr T€ 1.400). Dem steht ein Deckungskapital der Unterstützungskasse zu Zeitwerten von T€ 1.293 (Vorjahr T€ 1.255) gegenüber. Zum 31. Mai 2023 besteht eine Unterdeckung in Höhe von T€ 113 (Vorjahr T€ 145). Diese Unterdeckung wird als Verpflichtung unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Der in der Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthaltene Zinsanteil (T€ 28, Vorjahr T€ 30) wird unter Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 23 (Vorjahr T€ 45) und unterliegt keiner Abführungssperre. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestanden am Bilanzstichtag nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 302.482 (Vorjahr T€ 255.567) betreffen Verbindlichkeiten aus dem automatisierten Cash-Manage-ment-System (ACMS) und diversen erhaltenen Managementleistungen. Wesentliche Zahlungsverpflichtungen bestehen gegenüber der FedEx Express Holdings Deutschland GmbH (T€ 187.694; Vorjahr T€ 187.694), der FedEx Express Deutschland GmbH (T€ 47.197; Vorjahr T€ 45.035) und der FedEx Express Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG (T€ 28.687; Vorjahr T€ 22.825). IV. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigt zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses 31. Mai 2023 keine Mitarbeiter mehr. Konzernverhältnisse Die alleinige Gesellschafterin der FedEx Express Express Holdings Germany GmbH, Troisdorf, ist die FedEx Express Holdings Deutschland GmbH, Troisdorf. Die Gesellschaft wird in den konsolidierten Jahresabschluss der FedEx Corporation in Wilmington / Delaware, USA, einbezogen, die den konsolidierten Jahresabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wurde bei der SEC in den Vereinigten Staaten eingereicht und kann auf der Website des Unternehmens unter http://investors.fedex.com abgerufen werden.
Troisdorf, den 13. Juni 2024 gez. Charlotte Elisabeth M. Laureyssens, gez. Tuomas Julian Resla Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24. Juni 2024 |
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