Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 2692
Eingetragen
9.5.1983
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus HolzHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Montage von Fenstern, Rolläden, Sonnenschutzanlagen und ähnlichen Bauelementen aus Kunststoff, sowie der Innenausbau und die Herstellung von Innentüren aus Holz. Die Gesellschaft ist befugt, im In- und Ausland unter der gleichen oder unter besonderer Firma Zweigniederlassungen zu errichten, sowie sich bei anderen Unternehmungen in jeder gesetzlich zulässigen Form zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Timo Reinhold Heep
seit 11.1.2013
Geschäftsführer
Burkhardt Heep
seit 11.1.2013
Geschäftsführer
Dieter Heep
seit 11.1.2013
Geschäftsführer
Ottomar Heep
seit 18.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heep Fenster GmbH

Hundsangen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Heep Fenster GmbH in Hundsangen ist Hersteller von Kunststofffenstern sowie -türen. Zu unseren Kunden zählen vorwiegend die gewerblichen - zum Teil sehr namhaften - Wiederverkäufer sowie etwaige Weiterverarbeiter. Daneben wird im geografischen Nahbereich auch konfliktfrei der Privatkundenbereich bedient.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist sowohl die innovative Verfahrensentwicklung als auch die Herstellung von gebrauchs- und pflegefreundlichen Fenstern, Rollläden, Sonnenschutzanlagen und ähnlichen Bauelementen aus Kunststoff sowie der Innenausbau und die Herstellung von Innentüren aus Holz. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wachstum der Weltwirtschaft schwächte sich laut IWF im Jahr 2023 auf 3,3% (Vorjahr 3,5%) ab.

Die gesamtwirtschaftliche Lage Deutschlands im Jahr 2023 war zunächst von einer sehr hohen Inflation, gestiegenen Energiepreisen, den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, Verunsicherungen in Zusammenhang mit dem Gebäudeenergiegesetz und dem im Vergleich der letzten zehn Jahre hohen Zinsniveau geprägt. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 gemäß Statistischem Bundesamtes einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,3% nach einem Zuwachs von 1,8% im Jahr 2022. Positiv ist zu bewerten, dass die Preissteigerungsraten zurückgingen, am deutlichsten in der zweiten Jahreshälfte.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 laut dem Statistischen Bundesamt preisbereinigt um 2,1%. Der Auftragseingang im Bereich des Bauhauptgewerbes verzeichnete im Jahr 2023 einen preis- und kalenderbereinigten Rückgang von 4,0%. Die Baugenehmigungen in Deutschland gingen deutlich um 29,4% zurück.

Der Fensterabsatz in Deutschland (Einheiten) war im Jahr 2023 trotz eines gestiegenen Umsatzvolumens von 4,5% = 243 Mio. Euro mit minus 8,9% deutlich rückläufig - Neubau minus 15,5%, Modernisierung minus 4,7%. Dabei sank der Fensterabsatz im Marktsegment Wohnbau um 10,6%, während im Bereich Nichtwohnbau ein Rückgang von minus 4,5% zu verzeichnen war. Es wurden insgesamt 14,1 Mio. (Vorjahr 15,5 Mio.) Fenstereinheiten abgesetzt.

Die Lieferketten normalisierten sich im Jahr 2023 wieder deutlich und zeigten sich stabiler als in den Vorjahren. Bei den Vorprodukten verzeichnete man ab der zweiten Jahreshälfte teils deutliche Preissenkungen, die jedoch von den deutlichen Preissteigerungen ab dem Jahr 2020 überkompensiert wurden.

Quellen: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. "Bauwirtschaft im Zahlenbild"; VFF Verband Fenster + Fassade "Herbsttagung Statistik & Markt", "Konjunktur und Baumarktentwicklung", Internationaler Währungsfonds (IWF)

2. Geschäftsverlauf

Die pandemiebedingten Erschwernisse in der Personalwirtschaft sind vollständig überwunden. Die Mengen- und Wertentwicklung des Geschäftsjahres 2023 sind für den Geschäftsbereich Kunststofffenster noch zufriedenstellend verlaufen. Eine Abkopplung von der allgemeinen Marktentwicklung der Bauelemente insbesondere in dem Rahmenmaterial Kunststoff ist jedoch nur zum Teil gelungen. Im Wesentlichen sind der Umsätze unter Einbeziehung der Bestandsveränderungen nur sanft zurückgegangen. Der weitere Anstieg des Wareneinsatzes einschließlich der enthaltenen Fremdleistungen konnte eingedämmt werden. Das Rohergebnis ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 von T€ 7.808 auf T€ 7.579 zurückgegangen. Der Wert der in Arbeit befindlichen Arbeiten [fertige und unfertige Erzeugnisse] ist auf T€ 1.519 gesunken und bewegt sich wie in Vorjahren auf einem üblichen Niveau. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr mit T€ 4.907 unverändert. Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen, im Wesentlichen bestehend aus Raumkosten (T€ 567), Fahrzeugkosten (€ 442) Instandhaltungsaufwendungen (T€ 219) und Werbe-/Reisekosten (T€ 157) sind mit T€ 1.830 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert.. Das Finanzergebnis, bestehend aus Zinserträgen von € 87 und Zinsaufwendungen von T€ 35, hat sich mit T€ 52 gegenüber dem Vorjahr um T€ 4 verbessert.

3. Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein positives Jahresergebnis in Höhe von T€ 289 erzielt. Die Gesamtbetriebsleistung hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um -2,60 % abgeschwächt. Die hiermit direkt verbundenen Aufwendungen konnten jedoch um rund -2,7 % gesenkt werden. Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist unverändert als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Skontoausnutzung zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum Teil mussten langfristige Zahlungsziele gewährt werden. Die Forderungsausfälle sind weiter auf niedrigem Niveau. Unsere Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr durch die Kreditaufnahme etwas verändert. Die Eigenkapitalquote ist weiterhin sehr solide und beträgt nunmehr bei 70,7 % der Bilanzsumme.

Der Anstieg des langfristig gebundenen Vermögens um T€ 795 basiert im Wesentlichen auf den Investitionen des Geschäftsjahres von T€ 1.375, saldiert mit den Tilgungen der Ausleihungen von T€ 90, den Abschreibungen auf Sachanlagen T€ 457 und den Buchwerten der Anlagenabgänge von T€ 33. Das langfristig gebundenen Fremdkapital in Form von Bankdarlehen und Pensionsrückstellungen beträgt 18,3 %, die kurzfristigen 11,0 % der Bilanzsumme.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr durch die Finanzierung der getätigten Investitionen aus dem Cash-Flow auslaufender Geschäftstätigkeit und dem Bestand an liquiden Mitteln verändert. Darlehensaufnahmen erfolgten im Berichtsjahr keine. Die sehr solide Ausstattung mit Eigenkapital konnte im gleichen Zeitraum um T€ 80 verbessert werden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Bei den Mitarbeitern sind 3 Geschäftsführer mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung bzw. Auflösung längerfristiger Rückstellungen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die Marktentwicklung bzw. die Wettbewerbssituation in der Bauwirtschaft und damit auch im Markt für Fenster und Türen stellt ein bedeutsames Einzelrisiko für die Heep Fenster GmbH dar.

Unsere Geschäftstätigkeit ist sehr stark von der Entwicklung der Baubranche und dem konjunkturellen Umfeld abhängig. Insbesondere die seit 2022 anhaltend hohen Zinsen für Hypothekendarlehen (ca. 3,6-3,7 % für Laufzeit 10 Jahre, Stand 30. Januar 2024) wirken sich im Wohnbau Neubau negativ aus.

Gleichzeitig belastet die Inflationsrate die Baukonjunktur. So meldete das Statistische Bundesamt für Januar 2024 eine vorläufige Inflationsrate von 2,9 % nach einer durchschnittliche Inflationsrate 2023 von 5,9 %, die die Konsum- und Baukonjunktur durch sinkende Kaufkraft, deutlich gestiegene Baukosten und erheblich gestiegene Finanzierungskosten belastet.

Der Rückgang bei Baugenehmigungen lag im Wohnungsneubau in den ersten elf Monaten 2023 bei fast 24 %. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. geht für das Jahr 2024 für die Sparte Wohnungsbau von einem realen Umsatzrückgang von weiteren 3,5 % aus. Der Verband Fenster + Fassade (VFF) erwartet entsprechend seiner Wirtschaftsprognose 2024 für den Fenstermarkt in Fenstereinheiten ein Minus von 2,4 % und für den Außentürenmarkt ein Minus von 0,9 %. Hierbei wird eine deutliche Verschiebung vom Neubau zugunsten der Sanierung erwartet. In diesem Marktsegment sind wir traditionell stark vertreten ist. Was Fenster und Türen betrifft, geht die Prognose beim Neubau im Wohnbereich von einem Markteinbruch von mehr als 34 % im Betrachtungszeitraum 2022-2024 aus.

Der Krieg in der Ukraine hatte ebenfalls weitreichende Auswirkungen und belastet weiterhin die Aussichten für ein Wirtschaftswachstum. Zwar sind die direkten Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die Heep Fenster GmbH sehr gering, da wir keinen Export in die direkt betroffenen Länder wie Russland, Belarus und die Ukraine tätigen. Mittelbar können sich jedoch erneut Risiken aufgrund einer weiteren Abkühlung der Konjunktur oder erneut ansteigender Beschaffungskosten ergeben.

Ertragsorientierte Risiken

Aufgrund der sich weiter abschwächenden Nachfrage und der schrumpfenden Auftragsbestände der deutschen Bauwirtschaft wird der Wettbewerb insbesondere im Segment des Rahmenmaterials Kunststoff zunehmen. Diese Auswirkungen auf die Preisbildung können unsere Preisfindungen negativ beeinflussen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Das fragile Gleichgewicht der Preisentwicklung auf der Beschaffungs- und der Absatzseite bleibt erhalten. Längerfristige Absatzpreise und kurzfristige Beschaffungspreise begegnen sich unverändert in einem Zielkonflikt.

Ein ernstes Risiko auf der Beschaffungsseite besteht in weiter steigenden Einkaufspreisen für Rohstoffe und Energieträger sowie Lieferengpässen bei den Lieferanten. Gegenüber dem Vorjahr stellen wir auf der Beschaffungsseite jedoch wieder sinkende Preise bei Rohstoffen, Zulieferprodukten und Energieträgern fest. Die Preise liegen jedoch teilweise immer noch deutlich über dem mehrjährigen Preisniveau. Weitere Risiken durch den Krieg in der Ukraine u. a. auf die Energiepreise sind nicht auszuschließen.

Die unverändert fortschreitenden Veränderungen der Vertriebskanäle, gerade in Verbindung mit der Digitalisierung und die Bewältigung des Generationenwechsels erfordern Maßnahmen, die im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen in allen betroffenen Bereichen mit Zusatzkosten verbunden sind.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und weiter ausgebauten Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen ganz überwiegend solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf sehr zuverlässige Lieferanten zugreifen. Erforderliche Ergänzungen im Sinne des Dual Sourcing wurden etabliert. Die Beziehungen konnten vertieft und erweitert werden. Nicht beherrschbare Lieferengpässe sind nicht zu erwarten.

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserer eigenen Warenprüfung durch.

Die Umsetzungen der spezifischen Verbesserungen im Wertschöpfungsprozess durch gezielte Investitionen verlaufen planmäßig. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch unverändert starke Konkurrenz der Anbieter aus dem europäischen Raum, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Die Indikatoren der Bauwirtschaft zeigen eine sich weiter verschlechternde Stimmung, der wir durch zuverlässige Auftragsabwicklung, Lieferzeitentreue und in beschränkten Segmenten auch durch die zertifizierte Montage begegnen.

Gesamtaussage

Wir sehen die künftige Entwicklung unverändert in einem europäischen Wettbewerbsumfeld mit anhaltender Dynamik, steigenden Beschaffungskosten und dem Druck der Durchsetzung der höheren Herstellungskosten auf der Absatzseite. Das Risiko knapper Personalressourcen i.V.m. mit steigenden Personalkosten bleibt andauernd präsent.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns weiterhin für die Bewältigung der künftigen Risiken sehr gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Prognosebericht

Der IWF hat zuletzt für das Jahr 2024 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,2%, und für 2025 3,3% prognostiziert. Für Deutschland erwartet man für 2024 angesichts der negativen Faktoren wie Konsumzurückhaltung, weiterhin hohes Zinsniveau und der daraus resultierenden rückläufigen Investitionsbereitschaft von Unternehmen und Verbrauchern lediglich ein sehr geringes Wachstum in Höhe von 0,3%. Derzeit wird für das Jahr 2025 mit einer moderaten Erholung der deutschen Wirtschaft - Wachstumsprognose plus 1,0% - gerechnet.

Wir sehen aktuell noch keine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Bauinvestitionen. Der Verband Fenster und Fassade VFF erwartet für den Fenstermarkt in seinem im April 2024 für 2024 veröffentlichten Ausblick einen weiteren Rückgang des Absatzvolumens um 6,4%. Im Neubau sieht man ein nochmaliges Mengenminus von 14,4% und im Bereich Modernisierung ein Minus von 1,9%. Im Wohnbau geht man von einer Mengenreduzierung von 6,6% aus, während für den Nichtwohnbau ein Mengenrückgang 6,0% vorausgesagt wird.

Für die Heep Fenster GmbH erwarten wir im Jahr 2024 einen Rückgang des Umsatzes gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 im unteren zweistelligen Prozentbereich. Für das EBIT 2024 rechnen wir mit einer Entwicklung in ähnlichen Relationen.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Es wird eine Zweigniederlassung in Meudt von der Gesellschaft unterhalten.

 

Hundsangen, 15. April 2025

gez. Ottomar Heep, Geschäftsführer

gez. Dieter Heep, Geschäftsführer

gez. Timo Heep, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

31.12.2023
31.12.2022
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 126.255,50 98,8
II. Sachanlagen 2.726.812,80 1.874,1
III. Finanzanlagen 998.136,49 1.083,3
3.851.204,79 3.056,2
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.407.404,96 1.685,6
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.736.410,07 2.914,0
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.497.016,40 3.908,4
7.640.831,43 8.508,0
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.502,73 74,9
11.559.538,95 11.639,1

Passivseite

31.12.2023
31.12.2022
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25,6
II. Gewinnrücklagen 12.450,99 12,4
III. Gewinnvortrag 7.844.261,94 7.561,6
IV. Jahresüberschuss 289.242,90 492,6
8.171.520,42 8.092,2
B. Rückstellungen 1.022.679,84 1.047,5
C. Verbindlichkeiten 2.360.121,33 2.464,1
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.217,36 35,3
11.559.538,95 11.639,1

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
T€
1. Rohergebnis 7.579.020,25 7.808,1
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.945.650,64 3.932,5
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 960.945,02 974,2
- davon für Altersversorgung: T€ 195,3 (Vorjahr T€ 240,1)
4.906.595,66 4.906,7
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 456.594,35 413,4
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.830.259,90 1.842,4
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.696,66 86,5
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.031,27 38,3
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 125.853,68 181,9
8. Ergebnis nach Steuern 311.382,05 511,9
9. Sonstige Steuern 22.139,15 19,3
10. Jahresüberschuss 289.242,90 492,6

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

A. Angaben zur Gesellschaft

Die Heep Fenster GmbH mit Sitz in Hundsangen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Montabaur, unter Nummer HRB 2692 eingetragen.

B. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Heep Fenster GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes, betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 HGB erstellt.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Angaben zu Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden im Interesse einer übersichtlichen Gliederung der Bilanz im Anhang angegeben.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Bilanzierungsmethoden

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen.

b) Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet:

Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear und im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Im Zugangsjahr erfolgte die Abschreibung pro rata temporis. Bei Anwendung der degressiven Abschreibung wurde ein planmäßiger Übergang auf die lineare Methode vorgenommen, wenn die lineare Abschreibungsmethode zu höheren Abschreibungsraten führte. Nach dem 31. Dezember 2009 angeschaffte oder hergestellte, bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden nur noch linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag lagen. Die Herstellungskosten enthalten neben Fertigungsmaterial- und Fertigungslohnkosten auch die aktivierungspflichtigen produktionsbezogenen Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Einzelwertberichtigungen wurden in erforderlichem Umfang gebildet.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert, beziehungsweise mit den Anschaffungskosten, bewertet. Der Ansatz von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert.

Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde als Abzinsungsfaktor der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und bekannt gemachte durchschnittliche Marktzins verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Aufgrund der Art der Zusage, war die künftige Gehalts- und Rentensteigerung bei der Bewertung der Pensionsverpflichtung zu berücksichtigen.

Folgende Bewertungsannahmen lagen der Berechnung des Erfüllungsbetrages zu Grunde:

- Rechnungszinsen von 1,82 % p. a. gemäß § 253 Abs. 2 HGB und Rückstellungsabzinsungsverordnung für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren,

- Bewertungsverfahren: Projected Unit Method (PUC-Methode)

- Rententrend 1,00 - 2,00 %,

- Fluktuationswahrscheinlichkeiten in Höhe von 0,0 %,

- Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck ab 01.01.2018

Dem Bilanzansatz liegt ein externes versicherungsmathematisches Gutachten zu Grunde.

In den Sonstigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen, unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen, gebildet worden. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für den Ausweis aktiver latenter Steuern hat die Gesellschaft von ihrem Wahlrecht nach § 274 Absatz 1 Satz 2 Gebrauch gemacht und auf einen Ansatz verzichtet.

D. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem folgenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten Ausleihungen an den Gesellschafter in Höhe von T€ 842 (Vorjahr: T€ 917).

Anschaffungs-/Herstellungskosten Stand 01.01.2023
Zugang
Umbuchungen
Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 168.093,90 30.994,00 30.830,30 0 229.918,20
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 52.376,8 -30.830,30 0 21.546,5
Summe I. 168.093,90 83.370,80 0 0 251.464,70
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.986.553,98 8.104,53 0,00 251253,85 2.743.404,66
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.386.365,25 214.839,52 0 17.690,00 1.583.514,77
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.063.262,5 0,00 0 1.063.262,5
Summe II. 4.372.919,23 1.286.206,55 0 268.943,85 5.390.181,93
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 917.424,60 0 0 75.421,79 842.002,81
2. Beteiligungen 25.000,00 0 0 0 25.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 126.054,87 0 0 14.457,18 111.597,69
4. Genossenschaftsanteile 1.025,00 4376,8 5.401,80
5. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 13.857,06 277,13 0 0 14.134,19
Summe III. 1.083.361,53 4653,93 0 89.878,97 998.136,49
Insgesamt 5.624.374,66 1.374.231,28 0 358.822,82 6.639.783,12
Abschreibungen Stand 01.01.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.296,90 55.912,30 0 125.209,20
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
Summe I. 69.296,90 55.912,30 0 125.209,20
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.479.874,86 245.851,53 226166,85 1.499.559,54
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.018.929,07 154.830,52 9.950,00 1.163.809,59
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
Summe II. 2.498.803,93 400.682,05 236.116,85 2.663.369,13
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
2. Beteiligungen 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
4. Genossenschaftsanteile 0 0 0 0
5. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0 0 0 0
Summe III. 0 0 0 0
Insgesamt 2.568.100,83 456.594,35 236.116,85 2.788.578,33
Buchwerte Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.709,00 98.797,00
2. Geleistete Anzahlungen 21.546,5 0,00
Summe I. 126.255,50 98.797,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.243.845,12 1.506.679,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.705,18 367.436,18
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.063.262,5 0,00
Summe II. 2.726.812,80 1.874.115,30
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 842.002,81 917.424,60
2. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 111.597,69 126.054,87
4. Genossenschaftsanteile 5.401,80 1.025,00
5. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 14.134,19 13.857,06
Summe III. 998.136,49 1.083.361,53
Insgesamt 3.851.204,79 3.056.273,83

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Forderungen in Höhe von T€ 1.131 (Vorjahr: T€ 1.168) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 1.264 (Vorjahr: € 1.297). Sie enthalten in Höhe von T€ 1.251 (Vorjahr: T€ 1.288) Forderungen gegen Gesellschafter.

Forderungen gegen Geschäftsführer

Einem Geschäftsführer wurde ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von T€ 54 mit einem Zinssatz von 1,7% p. a. gewährt.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft lt. Gesellschaftsvertrag/Handelsregistereintragung beträgt 50.000,00 DEM (umgerechnet: 25.564,59 EUR).

Pensionsrückstellungen

Gemäß § 246 Absatz 2 HGB wurde der Rückstellungsbetrag mit den Aktivwerten der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen saldiert. Zinserträge und -aufwendungen wurden saldiert. Der Saldo in Höhe von € 16.294,00 ist unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Der Saldierungsbetrag setzt sich wie folgt zusammen:

Pensionsrückstellung: 949.638,00
Aktivwerte Rückdeckungsversicherung - 452.812,28
Saldierungsbetrag 496.825,72

Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Absatz 8 HGB beträgt € 11.089,00.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

- Personalkosten-Rückstellung für nicht genommenen Urlaub, Überstunden, Prämien und Tantiemen in Höhe von T€ 352 (Vorjahr: T€ 340)

- Rückstellung für Gewährleistungen in Höhe von T€ 123 (Vorjahr: T€ 136)
- Rückstellung für Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 32)
- Rückstellung für Aufbewahrungskosten in Höhe von T€ 10 (Vorjahr: T€ 11)
- Rückstellung für Betriebsprüfungskosten in Höhe von T€ 9 (Vorjahr: T€ 6)

Verbindlichkeiten

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben zum 31. Dezember 2023 folgende Restlaufzeiten:

Bilanzposten Gesamt
T€
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
T€
Restlaufzeit größer ein Jahr
T€
Restlaufzeit größer fünf Jahre
T€
Gesamt 2.360 982 1.378 487
Vj.: 2.464 Vj.: 842 Vj.: 1.622 Vj.: 713
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.622 244 1.378 487
Vj.: 1.885 Vj.: 263 Vj.: 1.622 Vj.: 713
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 493 493 0 0
Vj.: 133 Vj.: 133 Vj.: 0 Vj.: 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 67 67 0 0
Vj.: 247 Vj.: 247 Vj.: 0 Vj.: 0
Sonstige Verbindlichkeiten 178 178 0 0
Vj.: 199 Vj.: 199 Vj.: 0 Vj.: 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.662 (Vorjahr: T€ 1.885) sind zum Teil durch Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlage, des Dichtungseinziehautomaten sowie der finanzierten Firmenfahrzeuge besichert. Des Weiteren sind die in Vorjahren finanzierten Produktionsanlagen sicherungsübereignet und auf Grundstücken der Gesellschafterin Grundschuldbestellungen erfolgt.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 45 (Vorjahr: T€ 52) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 21 (Vorjahr: T€ 32) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 67 (Vorjahr: T€ 247). Sie enthalten in Höhe von T€ 20 (Vorjahr: T€ 186) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von Mietverträgen für das folgende Jahr in Höhe von T€ 384 (Vorjahr: T€ 384).

Geschäftsführer

Als Geschäftsführer der Heep Fenster GmbH, Hundsangen, sind Herr Ottomar Heep, Herr Dieter Heep und Herr Timo Heep bestellt.

Die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit dem Hinweis auf § 286 Absatz 4 in Verbindung mit § 285 Nr. 9 a HGB.

Beteiligungen

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der Ottomar Heep Verwaltungs-GmbH,

Hundsangen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 € 53.332,82. Das Jahresergebnis 2023 beträgt € 3.654,08.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren in der Gesellschaft durchschnittlich 100 Mitarbeiter (Vorjahr: 105 Mitarbeiter) beschäftigt, davon 44 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 50 gewerbliche Mitarbeiter) und 56 Angestellte (Vorjahr: 55 Angestellte).

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nicht ereignet.

 

Hunsangen, den 15. April 2025

gez. Ottomar Heep, Geschäftsführer

gez. Dieter Heep, Geschäftsführer

gez. Timo Heep, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach §§ 327, 276, 288 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heep Fenster GmbH, Hundsangen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heep Fenster GmbH, Hundsangen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heep Fenster GmbH, Hundsangen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellung im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende, wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 17. April 2025

WTS Seil, Sauer & Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Seil, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023: 20.05.2025

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 20.05.2025:

,, ... der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 289.242,90 wird auf neue Rechnung vorgetragen."

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