FUJIFILM medwork GmbH
Medworkring 1, 91315 Höchstadt an der Aisch, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Masataka Akiyama seit 17.6.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Wirth seit 21.10.2022 | Geschäftsführer |
Tatsuhiko Saeki seit 30.7.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
FUJIFILM Europe B.V. | 97.11% |
FUJIFILM medwork GmbHEigenbeteiligung | 2.89% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.89% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FUJIFILM medwork GmbHHöchstadt a.d.AischJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht FüR DAS GESCHäFTSJAHR 2023/2024DER FUJIFILM MEDWORK GMBHA. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses FUJIFILM ist ein global agierender Technologiekonzern mit über 270 Gesellschaften. Neben den Geschäftsfeldern Imaging Solutions, Materials und Business Innovation soll in Zukunft vor allem das Healthcare Business, zu welchem u.a. auch die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Endoskopen gehört, weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, den Umsatzanteil von Healthcare von 32 % auf 50 % im Fiscal Year (FY) 2030 zu steigern. Die Produkte von FUJIFILM medwork - Instrumente für die therapeutische Endoskopie - ergänzen das Angebot der Muttergesellschaft ideal und schließen eine Wettbewerbslücke. Darüber hinaus ist die Erschließung des Geschäftsfeldes Bronchoskopie geplant, in dem FUJIFILM medwork im Geschäftsjahr 2024 die ersten Produkte auf den Markt bringen wird und weitere Entwicklungsprojekte gestartet hat. Mit unserer Marketingstrategie "EndoSolutions - from screening to treatment" untermauern wir die Zielsetzung, unseren Kunden nicht mehr nur ein einzelnes Produkt, sondern Systemlösungen anzubieten. Darauf aufbauend hat FUJIFILM medwork eine Midterm-Strategie für die Bereiche Core-GI, HPB und Pulmonologie entwickelt. Zudem wurden einige wichtige Lücken im Produktportfolio geschlossen, Zulassungen in neuen Zielmärkten erreicht und die ersten Produktakten unter der MDR erfolgreich zertifiziert. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen ein nachhaltiges und solides Wachstum verzeichnet. Im Jahr 2021 wurde, u.a. bedingt durch die Corona-Krise und die damit verbundene Verschiebung bzw. Reduzierung von endoskopischen Behandlungen, das Umsatz-Budget nicht erreicht. Im Jahr 2022 konnte gegenüber 2021 ein leichtes Umsatzwachstum erzielt werden, das Budget wurde jedoch erneut nicht erreicht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde das EBIT durch konsequentes Kostenmanagement und moderates Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. 1.1 Entwicklung der Branche Markterhebungsdaten zufolge verzeichnete der Medizintechnikmarkt im Jahr 2023 in Deutschland ein Wachstum von ca. 4,8 % gegenüber dem Jahr 2022. Trotz dieses Wachstums stehen viele Unternehmen aufgrund steigender Logistik-, Rohstoff- und Energiekosten sowie der hohen Kosten für die Umsetzung der Medical Device Regulation (MDR) weiterhin unter Druck. Als Chance sehen wir, dass unsere Kunden dem Thema Nachhaltigkeit mehr Bedeutung einräumen. Hier sind wir durch unseren Footprint und unsere Aktivitäten im Bereich Energie- und Abfallmanagement sehr gut aufgestellt. Mittelfristig streben wir eine Zertifizierung nach ISO 14001 an. Die führenden Marktbegleiter sind überwiegend Konzerne. Daneben begleiten uns einige kleine bis mittelgroße Anbieter, v.a. aus China mit einer sehr aggressiven Preispolitik. Unsere Umsatzerlöse erzielen wir aus nationalen sowie internationalen Verkäufen. National arbeiten wir flächendeckend mit der auf endotherapeutische Instrumente spezialisierten Vertriebsorganisation von FUJIFILM Deutschland. Ein nicht unerheblicher Teil der Umsätze wird dabei mit dem Vertragsgeschäft erwirtschaftet. Im Exportvertrieb kooperieren wir landesspezifisch mit unseren Schwestergesellschaften sowie Distributoren. 1.2 Geschäftsergebnis Im Wirtschaftsjahr konnten wir ein deutlich positives Betriebsergebnis erwirtschaften und haben unser Budgetziel in dieser Kategorie übertroffen. 1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsätze blieben in diesem Wirtschaftsjahr 6% unter dem Budgetziel. Gegenüber dem Vorjahr konnte jedoch eine Steigerung von 10,6 % erreicht werden. 1.4 Analyse und Erläuterung von finanziellen Leistungsindikatoren Die stabile Rohergebnismarge von 66 % und nachhaltiges Kostenmanagement führten zu einem positiven EBIT. Mit der aktuellen Eigenkapitalquote von 69,4 % ist das Unternehmen sehr solide positioniert. 1.5 Produktion Im Bereich Produktion führen wir unsere Automatisierungsstrategie fort und beschäftigen uns mit dem Insourcing von Kerntechnologien. Auf operativer Ebene stehen die weitere Verbesserung des Produktionsoutputs, der Gutteilquote und der OEE (Overall Equipment Efficiency) im Fokus. 1.6 Beschaffung Wir haben mit allen wesentlichen Zulieferern Rahmenverträge und Qualitätssicherungsrahmenvereinbarungen zur nachhaltigen Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung unserer Materialbeschaffung abgeschlossen. Insgesamt arbeiten wir nachhaltig mit einer hervorragenden Lieferfähigkeit. Im Rahmen der MDR werden wir mit unseren bisherigen OEM-Lieferanten auf ein OBL-Konstrukt umstellen, um hier den regulatorisch erforderlichen Rahmen zu schaffen. Mit unserem größten Lieferanten haben wir das Vertragswerk bereits umgestellt, bei allen anderen Lieferanten gibt es gute Fortschritte. Um nachhaltig profitables Wachstum zu erzielen, werden wir unser Lieferantenportfolio ständig kritisch hinterfragen und optimieren müssen, besonders im Hinblick auf Beschaffungspreise aus sogenannten best-cost countries. 1.7 Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 (01.04.2023 - 31.03.2024) wurden T€ 542,1 in die Kernbereiche des Unternehmens investiert. Der Großteil entfiel auf Produktionsanlagen und Werkzeuge. 1.8 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Ein Großteil der im Geschäftsjahr getätigten Investitionen wurde aus dem Cashflow finanziert. Leasingverträge gab es ausschließlich für neue Firmenfahrzeuge und Business Bikes. 1.9 Personal und Sozialbereich In diesem Geschäftsjahr beschäftigten wir zum Stichtag 31.03.2024 144 Mitarbeiter. Der Altersdurchschnitt lag bei 39,87 Jahren, ohne Auszubildende bei 40,30 Jahren. Die Verteilung zwischen weiblichen und männlichen Mitarbeitern liegt bei einem Verhältnis von 52,08% zu 47,92%. Auch im abgelaufenen Jahr weisen wir eine zufriedenstellende Gesundheitsquote von 93,75 % auf, knapp unter dem deutschen Mittelwert (93,95%). In nahezu allen Abteilungen des Unternehmens arbeiten wir mit flexiblen Arbeitszeitmodellen mit Gleitzeit und teilweise auch Vertrauensarbeitszeit. Die erhöhte Flexibilität und Transparenz trug zu einer entscheidenden Verbesserung in den Ergebnissen der jährlichen Mitarbeiterumfrage bei. Der Schwerpunkt für das kommende Geschäftsjahr liegt im Bereich Talentmanagement. Ein wichtiges Hauptziel ist die Steigerung von Qualifikation und Kompetenz unserer Mitarbeiter. Nachhaltig praktizieren wir dies auch mit internen und externen Coachings. Unser Gesundheitsangebot haben wir ebenfalls erweitert und bieten neben verschiedenen Sportangeboten auch Physiotherapie und Ernährungsberatung an. Zur Platzierung des Employer Brandings wird die noch stärkere Präsenz unseres Unternehmens in der Region und der regelmäßige Austausch in Unternehmensnetzwerken beitragen. Dies gelingt uns unter anderem durch lokale PR (insbesondere Social Media und Sponsorings), die Erweiterung unserer Ausbildungsaktivitäten, Präsenz bei Ausbildungsbörsen, in Technikerschulen und Hochschulen sowie durch soziales und sportliches Engagement. All diese Aktivitäten trugen dazu bei, dass wir im Geschäftsjahr auch in kritischen Bereichen wie F&E, Quality Management und Regulatory viele Schlüsselpositionen besetzen konnten. 1.10 Beurteilung der wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung schätzt die Unternehmensentwicklung weiterhin als herausfordernd, aber insgesamt positiv ein. Voraussetzung hierfür ist Umsatzwachstum mit neuen Produktentwicklungen und in neuen Zielmärkten wie Lateinamerika und Middle East. 2. Darstellung der Lage 2.1 Ertragslage Nachfolgend wird die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr dargestellt.
Die Rohergebnismarge beträgt 66 % (Vorjahr 65 %). Die Personalaufwendungen liegen im erwarteten Bereich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bleiben in der budgetierten Toleranz. Die EBIT-Marge hat sich bei 5 % im Gegensatz zum Vorjahr erhöht. 2.2 Vermögenslage
Die verfügbare Liquidität ist trotz der getätigten Tilgungen von langfristigen Darlehensverbindlichkeiten weiterhin gut.
Die Eigenkapitalquote von 69,4 % ist nach wie vor überdurchschnittlich hoch. In Verbindung mit den nachhaltig erzielten Ergebnissen der Vergangenheit, der Zugehörigkeit zum FUJIFILM-Konzern und unseren strikten Zahlungsgewohnheiten genießen wir bei unseren Geschäftspartnern, Lieferanten und Kreditinstituten hohes Ansehen. 2.3 Finanzlage Die Erhöhung des Finanzmittelfonds resultiert im Wesentlichen aus den im Berichtsjahr gewährten Gesellschafterdarlehen. Die konzerninterne Finanzierung versetzt uns in die Lage, den bestehenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Durch ein internes Darlehen von FUJIFILM ist die Finanzierung zu jeder Zeit gesichert. B. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen- und Risikobericht Aufgrund ihrer operativen Tätigkeiten ist die FUJIFILM medwork GmbH naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Potenzielle und für uns relevante Risiken überwachen wir im Rahmen des Risikomanagements. Sofern angebracht, begrenzen wir die Risiken frühzeitig durch geeignete Maßnahmen. Parallel zum Risikomanagement nutzen wir sich bietende Chancen beständig, um die nachhaltig positive Entwicklung der FUJIFILM medwork GmbH voranzutreiben. Ein wichtiger Bestandteil unseres Risikomanagements ist unser internes Berichtswesen. Dieses unterstützt uns maßgeblich bei der Erstellung der betriebsnotwendigen Kennzahlen, deckt aber auch mögliche Risiken auf, welche wir mit geeigneten Gegenmaßnahmen reduzieren können. Als wesentliche Risiken schätzen wir die aktuellen Kostensteigerungen, den Preisverfall am Markt, die Unsicherheit bei Lieferketten, den Fachkräftemangel und den Mehraufwand durch die MDR ein. Durch kontinuierliche Maßnahmen in allen Unternehmensbereichen dämmen wir dieses Risiko für uns ein. Daneben sehen wir nach wie vor Risiken für unseren Absatzmarkt, hervorgerufen durch Niedrigpreisanbieter aus Asien, die Marktanteile über ihren Kostenvorteil bei der Herstellung gewinnen wollen. Die Wahrscheinlichkeit einer Auswirkung auf unsere Geschäfte sehen wir als gering bis mittel an. Wir begegnen diesem Risiko durch qualitativ hochwertige, innovative und anwenderfreundliche Produkte sowie dem konstanten Ausbau unseres Kundenstamms im In- und Ausland, bei dem unsere Markenstrategie sehr gute Resonanz findet. Darüber hinaus werden wir ausgewählte Produkte kostenseitig optimieren. Chancen sehen wir in der weiteren Konzentration auf das FUJIFILM medwork Produktportfolio in Verbindung mit den im Zeitraum von 2024-2026 geplanten Markteinführungen neuer Produkte. Deren kontinuierliche Erneuerung und Erweiterung unterstützt unsere strategische EndoSolutions-Markenbildung - from screening to treatment. Durch die geplante Erschließung neuer Märkte in Ländern mit wachsendem Potential sowie stärkerem Engagement in attraktiven außereuropäischen Märkten verringern wir unsere Abhängigkeit von unserem Heimatmarkt Deutschland. Über die Zusammenarbeit mit ausgewählten Distributoren und Vertriebstöchtern der FUJIFILM-Gruppe haben wir das Ziel der globalen Verbreitung von FUJIFILM medwork Produkten. Als Systemlieferant für die Bereiche Prävention, Diagnose und Therapie verstärken wir unsere strategische Zukunftsplanung und schaffen für uns neue Anwendungsbereiche. 2. Prognosebericht Wir weisen darauf hin, dass der Prognosebericht naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet ist. Wir erwarten, dass die Medizintechnik eine Wachstumsbranche bleiben wird, mit weltweiten Zuwachsraten von ca. 4 bis 6 Prozent jährlich. Dafür sprechen sowohl die Fortschritte in der Medizintechnik durch technologische Neu- und Weiterentwicklungen, die demografische Entwicklung, die steigende Bedeutung des Gutes "Gesundheit" sowie die hohen Gesundheitsinvestitionen vieler Schwellenländer. Es ist davon auszugehen, dass unsere Marktbegleiter und Marktneueinsteiger im Standardgeschäft weiterhin aggressiv agieren werden. Die Entwicklung zentraler Einkäufe sowie Zusammenschlüsse unserer Kunden in Einkaufsgemeinschaften in Europa, zum Teil auch grenzüberschreitend, ist bereits weit fortgeschritten, was die Preisaggressivität des Wettbewerbs fördert. Der gesamte Vertriebsprozess wird seit 2021 von der FUJIFILM-Gruppe übernommen. Dadurch soll das Geschäft außerhalb Europas weiter ausgebaut werden, sodass wir eine weitere Diversifizierung unserer Absatzmärkte erreichen. Entsprechende Länderzulassungen wurden bereits getätigt oder sind in der Umsetzung. Insgesamt rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzwachstum von ca. 5% und einem positiven Betriebsergebnis. Auch die Kostenstrukturen werden weiterhin an die Verkaufserlöse angepasst. Wichtige Maßnahmen sind zeitliche Verschiebung von Investitionen, kontinuierliche Kostenoptimierungsmaßnahmen und Priorisierung in den Personalentscheidungen. Durch die vor allem in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Geschäftsjahres geplanten Launches wollen wir den Grundstein für zukünftiges Wachstum legen. C. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung bildet für FUJIFILM medwork eine außerordentlich wichtige Grundlage zur Stabilisierung und den weiteren Ausbau unserer Produktionsstätten in Deutschland. Nachhaltig stellen wir durch Innovationen mit hohem Praxisnutzen und Vorteilen für Anwender und Patient auch unsere Kompetenz bei Kunden im globalen Markt unter Beweis. Wir forcieren solche Innovationen und Produktweiterentwicklungen mit klaren Entwicklungszielen und durch Kooperationen mit Universitäten, Key-Opinion-Leadern und Schlüsselkunden. Notwendige Investitionen werden mittels Cashflow oder über Innovationsprogramme getätigt. Über unsere Midterm-Planung, welche die Produkt-Roadmap bis einschließlich 2026 umfasst, haben wir Vorentwicklungsprojekte und strategische Innovationsfelder definiert, die unsere Vision 2030 substantiell unterstützen sollen. Eine globale Marketingstrategie, welche in Zusammenarbeit mit weltweiten Projektpartnern erstellt wurde, bildet die Grundlage neuer Marktzugänge und Geschäftsfelder. Unsere Mission für das Geschäftsjahr 2024 definiert weiterhin unsere Fokusbereiche MDR, neue Produktentwicklungen und globale Zulassungen.
Höchstadt, den 08. Juli 2024 FUJIFILM medwork GmbH Stefan Wirth Yoshiki Kimura Tatsuhiko Saeki BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1.4.2023 - 31.3.2024I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die FUJIFILM medwork GmbH mit Sitz in Höchstadt a.d. Aisch ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter der Registernummer HRB 8407 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss ist nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bewertung der Aktiva und Passiva trägt allen erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Neuzugänge mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 Euro und 1.000,00 Euro sind in einem Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben. Neuzugänge mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro sind sofort abgeschrieben worden. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten oder, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips gem. § 253 Abs. 4 HGB, zu niedrigeren Tageswerten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte mit den Herstellungskosten auf der Grundlage einer artikelspezifischen Sollkalkulation. Die Aktivierung erfolgte mit den Material- und Fertigungskosten, wobei bestimmte Fertigungsgemeinkosten in zulässigem Umfang mittels Zuschlagssätzen eingerechnet sind. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Der Bestand an Katalogen, Mustermappen und Waren wurde mit den Anschaffungskosten oder, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde für ausländische Forderungen eine Pauschalwertberichtigung von 2,75% gebildet. Liquide Mittel werden zum Nennwert bewertet. Die aktiven RAP beinhalten die Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres, die bereits in dieser Periode geleistet wurden. Rückstellungen/Verbindlichkeiten Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens der Gesellschaft ist als Anlage dargestellt. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Liefer- und Leistungsforderungen. Davon entfallen TEuro 3.088,7 (Vorjahr: TEuro 2.826,4) auf die Gesellschafterin. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (Vorjahr ebenfalls Euro 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit Euro 7.163.340,92 (Vorjahr Euro 6.601.014,98) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und beinhalten ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEuro 7.050,0 (Vorjahr TEuro 6.550,0) und im Übrigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens erstellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. Euro 498,48 (Vorjahr Euro 873,88) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i.H.v. Euro 368,95 (Vorjahr Euro 1.451,31) enthalten. Im Personalaufwand sind Aufwendungen aus der Altersversorgung in Höhe von Euro 70.982,41 (Vorjahr Euro 79.019,44) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von Euro 374.373,60 (Vorjahr Euro 103.233,61) enthalten. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft hat keine Verbindlichkeiten im Sinne des § 251 HGB, insbesondere keine Bürgschaftsverpflichtungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aufgrund der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb der Vermögensgegenstände wurde sich bei Abschluss der Verträge gegen einen Kauf und für eine Miete / Leasing entschieden. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden folgende Mitarbeiter beschäftigt.
Geschäftsführer der Gesellschaft - Herr Toshihisa Iida (bis 07.06.2023) - Herr Yoshiki Kimura, Kaufmann (ab 07.06.2023) - Herr Tatsuhiko Saeki, Kaufmann - Herr Stefan Wirth Da sich bei der Angabe der Gesamtbezüge die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen ließen, wird auf diese Angabe in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernverhältnisse Die FUJIFILM medwork GmbH ist eine unmittelbare Tochtergesellschaft der FUJIFILM Europe B.V., Tilburg/Niederlande. Den größten Konzernkreis bildet die FUJIFILM Holdings Corporation, Tokio/Japan. Der Konzernabschluss wird auf der Homepage der Gesellschaft unter https://ir.fujifilm.com/en/investors.html veröffentlicht. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Höchstadt, den 08. Juli 2024 FUJIFILM medwork GmbH Stefan Wirth Yoshiki Kimura Tatsuhiko Saeki Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FUJIFILM medwork GmbH, Höchstadt a.d. Aisch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FUJIFILM medwork GmbH, Höchstadt a.d. Aisch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FUJIFILM medwork GmbH, Höchstadt a.d. Aisch, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 15. Juli 2024 ADKL
AG
Peter Volprecht, Wirtschaftsprüfer Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer |
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