Q Point GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Gräber seit 19.8.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Sander seit 15.7.2019 | Prokura |
Thomas Helmut Frenzel seit 15.4.2019 | Geschäftsführer |
Bernd Holz seit 24.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 98.89% | |
Ammann Bauausrüstung AG | 1.11% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ammann Verdichtung GmbHHennefJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Ammann Verdichtung GmbH mit Sitz in Hennef (kurz AVD) ist ein in der Branche führender innovativer Hersteller von Baumaschinen und gehört zum Firmenverbund der Ammann-Gruppe, Schweiz, mit weltweiter Präsenz. Die AVD produziert und vertreibt Verdichtungsgeräte für den Straßen- und den Erschließungsbau. Die Spannweite reicht vom Stampfer bis zum Walzenzug, vom Anbauverdichter bis hin zum intelligenten Verdichtungssystem. Dabei werden die am Standort Hennef produzierten Stampfer, Rüttelplatten, handgeführten Walzen und Anbauverdichter weltweit vertrieben. Darüber hinaus werden von der Schwestergesellschaft Ammann Czech Republic a.s., Nove Mesto nad Metuji (Tschechien), produzierte Grabenwalzen, Tandemwalzen (mittlere Reihe), Walzenzüge, Tandem- und Gummiradwalzen (schwere Reihe) und kleine Fertiger in Deutschland vertrieben.
Forschung und Entwicklung Im Jahr 2023 wurde die Entwicklung einer Palette von vollelektrischen Platten und Stampfern weiter vorangetrieben. Alle diese Modelle wurden im Laufe des Jahres 2023 präsentiert und verkauft. Die Serienproduktion der eAPF 12/40 und eAPF 12/50 der vorwärtslaufenden Platten startete im 2. Quartal 2023 und der eATR 60/68 (Stampfer) wird seit dem 3. Quartal 2023 in Serie gebaut. In der Produktreihe der reversierbaren Platten wurden die Modelle weiter optimiert. Im Bereich der APF-Reihe wurden neben den bisher verwendeten Motoren weitere alternative Motorvarianten auf die Maschinen aufgebaut, um die Abhängigkeit von Lieferanten zu reduzieren und um sehr preisorientierten Kunden günstigere Alternativmotorisierungen anzubieten. Die ARW 65 wurde komplett überarbeitet und seit Anfang 2023 erfolgreich auf dem Markt angeboten. Zusätzlich wurde eine Variante mit einer lenkbaren Bandage entwickelt, welche im Frühjahr 2024 im Markt eingeführt werden wird. Zusätzlich wurde zu diesem Produkt auch noch eine Variante mit einem Honda Motor entwickelt, welche in den USA verkauft werden soll, um auch in diesem großen Markt Anteile zu gewinnen. Die Entwicklung eines 3D-Compactors (dreidimensional angetriebene, vollelektrische Maschine) wurde weiter vorangetrieben. Der Prototyp wurde bereits Ende 2022 fertiggestellt und weiter optimiert. Im Jahr 2024 ist es das Ziel, einer Serienreife möglichst nah zu kommen und erste Modelle in Feldtests zu geben. Im Jahr 2023 wurden die Patentrechte für dieses weltweit neue Konzept für Ammann geschützt. Der Aufwand für Forschung und Entwicklung im Jahre 2023 betrug insgesamt wiederum etwas mehr als 2,0 Mio. EUR. B. Wirtschaftsbericht Konjunkturelle Lage Im ersten Halbjahr lag die Herstellung von Maschinen und Anlagen deutlich über dem Vorjahr, was dem sehr hohen Auftragsbestand (Auftragsreichweite im Januar 2023 ca. 8 Monate) folgte. Die Supply Chain hatte sich zu Beginn des Jahres deutlich verbessert und die Aufträge konnten zügig abgearbeitet werden. In den ersten Monaten bis einschließlich April 2023 konnten Monat für Monat neue Rekordwerte sowohl in der Produktion als auch in den Auslieferungen und somit dem Umsatz erzielt werden. Ab April 2023 wurde der Auftragseingang deutlich geringer und im 2. Halbjahr 2023 wurde deutlich, dass sich die wirtschaftliche Lage deutlich abkühlt. In der Produktion wurde entsprechend reagiert, Kapazitäten abgebaut und dann ab Oktober 2023 Kurzarbeit angemeldet. Für das Jahr 2024 prognostizieren die VDMA-Volkswirte einen weiteren Abschwung der Wirtschaft von bis zu 10 % voraus, so dass die Produktion aktuell mindestens bis April 2024 in Kurzarbeit verbleiben wird. Dies entspricht auch den Erwartungen vieler anderer Unternehmen im Maschinenbau und diese schätzen ihre Geschäftslage ähnlich ein, so dass erst für das Jahr 2025 mit einer Erholung zu rechnen ist. Allerdings ist das aktuelle Niveau der Wirtschaft immer noch deutlich über den letzten Krisenjahren. Quelle: VDMA Deutschland Konjunkturbulletin Dezember 2023 Geschäftsverlauf Markt Deutschland Der Beginn des Jahres 2023 war geprägt von einem sehr hohen Auftragsbestand, welcher aus dem Lieferengpass im Jahre 2022 resultierte. Die hohen Auftragseingänge aus 2022 konnten nicht abgearbeitet werden, so dass die AVD mit einem sehr hohen Auftragsbestand in das Jahr startete, der im ersten Halbjahr 2023 weitestgehend abgearbeitet wurde. Im Verlauf des Jahres 2023 wurden neue Auftragseingänge ab April monatlich immer geringer, sodass die Produktion der AVD fast ausschließlich mit der Abarbeitung der bestehenden Aufträge aus dem Jahr 2022 beschäftigt war. Im zweiten Halbjahr setzte sich dieser Trend nicht nur fort, sondern es kam auch dazu, dass bestellte Maschinen von den Händlern nicht mehr abgerufen wurden und Lieferterminverschiebung kamen, aufgrund der sehr gut gefüllten Lägern. Im letzten Quartal das Jahres 2023 schwächte sich der Auftragseingang im Bereich der Neumaschinen rapide ab. Trotz diverser Sonderverkaufskampagnen erholte sich der Auftragseingang nicht und daher wurde ab Oktober für die produktiven Bereiche Kurzarbeit angemeldet. Diese Entwicklung deckt sich auch mit der Prognose und den Auswertungen der wichtigsten Institute CECE, VDMA, IFO und traf den kompletten Markt der Baumaschinenindustrie. Trotz dieses schwachen Marktes konnte sich die AVD bei den Marktanteilen in den einzelnen Sparten recht gut behaupten und diese halten. Im Jahr 2023 fanden in Deutschland keine großen Messen statt. Die AVD nahm lediglich an einer kleineren Messe in Karlsruhe teil, auf der die neuen Produkte vorgestellt werden konnten. Export Die deutschen Exporte von handgeführten Verdichtungsgeräten beliefen sich im Zeitraum Januar bis November 2023 Angaben von Eurostat zufolge auf 161,8 Mio. Euro - plus 7,0 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Top 5 Exportländer waren hierbei USA, Kanada, Frankreich, Polen und die Niederlande. Deutschland konnte somit seinen Status als Exportnation Nummer 1 in diesem Produktsegment verteidigen. Die Exporte der in China produzierten leichten Verdichtung, schwächten sich in Jahr 2023 sehr stark ab und wurden hauptsächlich in Länder wie Russland, USA, Deutschland, Mexiko und Australien geliefert. Das Geschäft in den USA entwickelte sich dank des Einsatzes der Ammann Niederlassung bis September 2023 außerordentlich gut. Das Vertriebsnetz wurde weiter ausgebaut und die Lieferfähigkeit war ab Mitte 2023 immer geben. Dann kühlte sich aber die Nachfrage an leichten Verdichtungsmaschinen ab, speziell war das sehr stark im Bereich der vorwärts laufenden Platten der Fall. Der Auftragseingang brach, im Vergleich zu 2022, um ca. 25 % ein. Lagerbestände der Händler in den USA sind seit September 2023 auf einem zu höheren Niveau. OEM Doosan/Bobcat Das OEM-Geschäft mit Bobcat verlief im Jahr 2023 für EMEA (Europe, Mittle East, Africa) weit unter den Erwartungen und Forecast. Im Jahr 2023 entschied Bobcat USA, den Brand Doosan bei den Verdichtungsmaschinen nicht weiter fortzuführen. Die geplanten Mengen wurden jedoch komplett auf das Volumen von Bobcat USA hinzuaddiert. Die Forecast-Zahlen für 2024 blieben sowohl bei Bobcat EMEA als auch in den USA deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Es wird im Jahresverlauf mit einer Erholung der Bestellsituation gerechnet. After Sales / Service Der Gesamtumsatz lag in Deutschland auf Vorjahresniveau. Bis Oktober wurden die Vorjahreswerte übertroffen. Danach setzte sich jedoch auch im Ersatzteilverkauf der rückläufige Markt durch. Die beiden größten Kunde konnten den Umsatz deutlich über dem Vorjahr um rund 10 % steigern. 80 % des Umsatzes sind weiterhin dem Verkauf von Ersatzteilen für Light Equipment anzurechnen. Die Schulungssaison 2023 war wie gewohnt positiv. Die Schulungen waren alle ausgebucht und auch die leichte Preiserhöhung wurde akzeptiert. Es mussten vier Zusatzschulungen angeboten werden, um den Anmeldungen gerecht zu werden. Produktion Das ursprünglich geplante Produktionsbudget für das Jahr 2023 betrug 28.000 Einheiten. Im Laufe des Jahres war das Unternehmen durch ausbleibende Neuaufträge gezwungen, beginnend im April 2023, in insgesamt vier Schritten auf ein Volumen von 20.300 Maschinen zurückzufahren. Erschwerend kam hinzu, dass auch die Planungen des OEM Bobcat Geschäftes sich rückläufig darstellte und bei weitem nicht dem geplanten Volumen entsprach. Ab September wurden bestellte und produzierte Maschinen von den Ammann Händlern nicht mehr abgerufen und in das Jahr 2024 verschoben. Somit blieb und keine andere Möglichkeit, als ab dem 1. November 2023 Kurzarbeit anzumelden und die Produktion massiv zu reduzieren. Im Jahr 2023 wurden letztlich 20.044 Maschinen produziert. Der Orderbacklog der AVD ist im Laufe des Jahres 2023 deutlich abgearbeitet worden und diente bis in den Herbst hinein dazu, die Produktion auf relativ hohem Niveau zu halten. Die Teileversorgung durch die Lieferanten war im Gegensatz zu den Vorjahren jederzeit gegeben und konnte dies entsprechend unterstützen. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ergebnis- und Vermögenslage Das Ergebnis nach Steuern beträgt 1.057 TEUR. Die Verschlechterung zum Vorjahr um 2.131 TEUR resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsätze. Das Nettoumlaufvermögen (Vorräte zuzüglich Kundenforderungen abzüglich Lieferantenverbindlichkeiten, inkl. Verbund) hat sich im Saldo um 1.382 TEUR im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Der Aufbau Vorratsvermögens um 4.800 TEUR ist den Abnahmeverpflichtungen aufgrund höherer Bestellmengen durch die Lieferengpässe aus dem Vorjahr geschuldet. Es konnten nicht alle Bestellungen abgesagt oder verschoben werden, somit sind die Teile ins Lager gegangen. Damit einher geht eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Ammann BauAusrüstung AG, Langenthal/Schweiz, um 1.757 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 2.526 TEUR. Die Zahlungsfähigkeit war aufgrund der Cash-Pool-Vereinbarungen mit dem Mutterunternehmen jederzeit gegeben. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosen und Chancen Konjunktureller Ausblick Das Jahr 2024 wird nach aktuellem Stand für die AVD ein Jahr der Stagnation darstellen. Gleichzeitig werden wir uns darauf vorbereiten müssen, schnellstmöglich auf eine geänderte Wirtschaftslage reagieren zu können. Wachstum wird im Jahr 2024 aller Voraussicht nach nicht möglich sein, da die aktuelle wirtschaftliche Situation und Auftragslage dies nicht zulassen. Es kommt also darauf an, gut vorbereitet zu sein, um den Moment des Aufschwungs der Branche zu erkennen und sich schnell darauf anzupassen. Dann wäre ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr möglich. Die beiden abgelaufenen Jahre 2022 und 2023 haben gezeigt, dass der eingeschlagene Weg, auf alternative Beschaffungskanäle zurückzugreifen, absolut korrekt und zielführend gewesen ist. Daher wird die B-Sourcing Strategie weiter vorangetrieben, um die Flexibilität damit weiter zu erhöhen. Von unseren Lieferanten erwarten wir im Jahr 2024 keine übermässigen Preissteigerungen und haben uns zum Ziel gesetzt, die Herstellkosten unserer Produkte, um ca. 2 % abzusenken. Auftragsbestand Der Auftragsbestand der AVD zum Ende des Jahres 2023 entspricht einer Auftragsreichweite von ca. 2 Monaten. Aktuell sind die Lagerbestände unserer Händler und Kunden weltweit sehr hoch, so dass wir von einem weiteren Nachfragerückgang in 2024 ausgehen müssen. Es wird erst in der zweiten Jahreshälfte 2024 eine Erholung geben um damit eine größere Nachfrage nach unseren Maschinen. Ab November 2024 rechnen wir mit positiven Auftragseingängen für das Frühjahresgeschäft 2025. Deutschland Die wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland gehen bei den Baumaschinen von einer leicht zurückgehenden Lage aus. Die Auftragseingänge der großen Händler in Deutschland bleiben aktuell aus, da alle Händler ihre Maschinenläger gut gefüllt haben. Aktionen, die den Abverkauf fördern sind alle aufgegleist. Sobald die Nachfrage wieder ansteigt, werden Verfügbarkeit und Lieferzeit über den Erfolg und die Marktanteile in Deutschland entscheiden. Die Produktion der AVD ist sehr flexibel aufgestellt, sodass einem Wachstum nichts im Wege steht. Export Der Ausblick für die größten Märkte stellt sich wie folgt dar: Frankreich: Wirtschaftlich wird Frankreich im Jahr 2024 auf dem Niveau von 2023 bleiben. In einzelnen Produktgruppen ist eine Belebung ab dem 2. Quartal möglich. UK und Irland: Der Umsatz war im Jahr 2023 deutlich geringer als im Vorjahr und aktuell haben die Händler immer noch zu hohe Bestände. Großprojekte wie der Ausbau des Schnellzugnetzes in UK und Förderprogramme der Regierung im Bereich der Infrastruktur, haben bisher ihre Wirkung verfehlt. Dennoch wird mit einem leichten Wachstum gerechnet. Benelux: Der Umsatz in dieser Region lag leicht unter dem des Vorjahres. Die Bestände der Händler sind auf einem normalen Niveau. Wir rechnen mit einer Seitwärtsbewegung in diesen Ländern. Nordics und Baltics: Die Region Skandinavien hat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen hohen Umsatzeinbruch zu verzeichnen. Die Bestandssituation ist zu hoch, dennoch wird von einer Erholung der Region ausgegangen. Polen: Der Auftragseingang blieb im Jahr 2023 völlig hinter den Erwartungen zurück. Die Lagerbestände sind aktuell hoch. Die Aussichten für 2024 sind dennoch positiv, da immer noch staatlich geförderte Subventionen im Bereich Infrastruktur laufen. Wir rechnen hier mit einer mäßigen Steigerung zum Vorjahr. Afrika und Mittlerer Osten: Es wurde eine sehr gute Steigerung zum Vorjahr erreicht. Die Aussichten insbesondere in Afrika sind auch im Jahr 2024 durchweg positiv. Lateinamerika: Das Jahr 2023 zeigte im Verkauf eine leichte Steigerung. Der Fokus auf diese Region bleibt und das Händlernetz wird weiter optimiert. USA und Kanada: Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr stark gesteigert werden. Das Händlernetz in den USA wird weiter ausgebaut und auch wird damit begonnen, größere Vermieter in den Fokus zu nehmen. Risikobericht Die AVD wird über die Amhold-Gruppe vom Hauptsitz in Langenthal/Schweiz ausgeführt. Die Gruppenrichtlinien gewährleisten eine einheitliche bzw. angemessene Behandlung von Risiken und deren Kommunikation im Konzern. So bestimmen beispielsweise im Finanzbereich Richtlinien und Vorgaben den geregelten Einsatz entsprechender Instrumente. Es gilt der oberste Grundsatz der Risikobegrenzung. Das Eingehen von Finanz- und Währungsrisiken ist grundsätzlich nur in Verbindung mit unseren Geschäftsprozessen zulässig. Grundsätzlich sind Währungsrisiken aus Beschaffungs- oder Absatzgeschäften zu sichern, entweder durch gruppeninternes Netting für Intercompany-Geschäfte oder durch Kurssicherungen, wobei ein Großteil der Geschäfte in EUR-Kontrakten abgewickelt wird. Zinssicherungen durch geeignete Instrumente sind vorgesehen. Forderungsrisiken werden soweit möglich durch Kreditsicherungen und durch ein straffes Debitorenmanagement begrenzt. Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnet die AVD durch eine Vielzahl von Maßnahmen zur Qualitäts- und Verfahrenssicherung sowie durch ein angemessenes Umweltmanagement. Die AVD ist außerdem nach ISO 9001:2015 sowie nach ISO14001:2015 zertifiziert. Die Einhaltung der Standards wird jährlich durch den TÜV Rheinland mittels Audits überprüft und bestätigt. Mittels Versicherungen und auch Haftungsausschlüssen in den Verträgen erfolgt der Ausschluss oder zumindest die Begrenzung der Folgen möglicher Schadensfälle und Haftungsrisiken. Präventiv achtet die AVD auf die strikte Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften sowie eine umfassende rechtliche Beratung, um den möglichen Risiken aus dem vielfältigen steuerlichen, umweltrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Umfeld zu begegnen. Die Überwachung und Steuerung der wirtschaftlichen Risiken aus der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt im AVD-Controllingsystem. Risikofaktoren werden dort genau verfolgt und analysiert. Durch das Ammann-gruppenweite Berichtssystem ist die sachgerechte und zeitnahe Information des Managements sichergestellt, sodass Fehlentwicklungen frühzeitig erkennbar sind, um rechtzeitig und angemessen gegenzusteuern. Im Jahr 2023 bestanden keine den Fortbestand der Gesellschaft AVD gefährdenden Risiken. Aktuell ist keine konkrete Entwicklung erkennbar, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft für die Zukunft nachhaltig und bestandsgefährdend beeinträchtigen könnte. Weiterhin spürbar sind in Deutschland die Auswirkungen der Erhöhung der Energiepreise sowie der volatilen Entwicklung auf den Transportsektor. Die so entstehenden Engpässe führen sehr häufig dazu, dass sich Lieferungen verspäten und/oder verteuern. Auf Grund der Erfahrungen aus dem Jahr 2022 wurde in allen Beschaffungsbereichen der Aufbau von alternativen Beschaffungskanäle vorangetrieben, wodurch jederzeit auf Lieferengpässe von Lieferanten reagiert werden konnte. Im Jahr 2024 liegt der Fokus daher auf der Sicherstellung von Lieferkapazitäten, der weiteren Verbesserung der Lieferqualität sowie auf dem weiteren Ausbau der B-und C-Sourcing Strategie. Hierbei ist flexibles, geschicktes und intelligentes Handeln seitens des Einkaufs gefragt, um die Preise stabil halten zu können und die Materialbedarfe jederzeit zu decken. Gleichzeitig müssen die Lagerbestände so gesteuert werden, dass diese in der optimalen Menge zur Verfügung stehen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ausführungen im HGB Anhang auf Seite 8. Umsatzprognose Vorjahr und für 2024 Für 2023 wurde mit einer Steigerung des Umsatzes von 18% gerechnet. Tatsächlich war der Nettoumsatz jedoch um ca. 8.8 Mio. EUR geringer als im Jahr 2022, was einem Minus von 12,4% entspricht. Für das Jahr 2024 wird mit einem höheren Rückgang des Umsatzes als von 2022 auf 2023 gerechnet. Ergebnisprognose Vorjahr und für 2024 Das Ergebnis nach Steuern wird sich im Jahr 2024 gegenüber 2023 leicht verschlechtern.
Hennef, den 09.02.2024 gez. Bernd Holz, Geschäftsführer gez. Thomas Frenzel, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Bewertung und Gliederung 1. Allgemeine Angaben Die Ammann Verdichtung GmbH mit Sitz in Hennef, HRB 1949, Amtsgericht Siegburg - im Folgenden kurz Gesellschaft genannt - hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB wurden angewandt. Zusammenfassungen und Saldierungen wurden, bis auf die Verrechnung der aktiven und passiven latenten Steuern nach § 274 HGB, nicht vorgenommen. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde aufgrund einer Konzernvorgabe eine Umgliederung der Verpackungskosten vom sonstigen betrieblichen Aufwand in den Materialaufwand vorgenommen. Daher kann es zu Unvergleichbarkeiten zwischen dem Abschlussjahr und dem Vorjahr kommen. 2. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und geleistete Anzahlungen hierauf werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten für selbst erstellte Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Werte des in 1991 angeschafften Betriebsgrundstücks und des im Jahr 1992 fertiggestellten Neubaus von Fabrik- und Bürogebäude wurden nach Art. 67 Abs. 4 S. 2 EGHGB zum 1. Januar 2010 angepasst. Das Fabrik- und Bürogebäude wird gemäß § 253 Abs. 3 HGB linear abgeschrieben. Die Abschreibungen des übrigen Sachanlagevermögens werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bemessen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Nutzungsdauern betragen für:
Zugänge von Anlagegütern mit Anschaffungskosten bis 250 Euro werden sofort aufwandswirksam erfasst. Ab 2018 werden Zugänge mit Anschaffungskosten von 251 bis 800 Euro sofort vollständig abgeschrieben. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen, Handelswaren zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Marktpreisen zum Bilanzstichtag aktiviert. Für Werkzeuge und Hilfsmaterialien wird ein Festwert ausgewiesen, der jährlich überprüft und angepasst wird. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind, berücksichtigt werden. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung oder des Vertriebs in die Herstellungskosten einbezogen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Vorratsbewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der halbfertigen Erzeugnisse ist auf der Basis von Reichweiten ermittelt worden. Für die Bewertung von Fertigerzeugnissen und Handelswaren wurden die Konzernrichtlinien angewandt. Abgesehen von den handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen, im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung, in notwendigem Umfang alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen werden zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr werden laufzeitadäquat abgezinst. Für die Diskontierung wird der amtliche Zinssatz der Deutschen Bundesbank angewendet. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen zum überwiegenden Teil den Lieferungs- und Leistungsbereich (1.800 TEUR). Gegenüber Gesellschaftern bestehen folgende Forderungen: Umsatzsteuerforderung (226 TEUR) gegenüber der Amhold GmbH Beteiligungsverwaltung In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge für Kurzarbeitergeld (43 TEUR) und eine Forschungszulage (82 TEUR) enthalten. 3. Gewinnrücklagen In die Gewinnrücklage gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 2 EGHGB wurden die Zuschreibungen zur Korrektur der niedrigeren Wertansätze des Betriebsgrundstücks sowie der Fabrik- und Bürogebäude aufgrund steuerlicher Abschreibungen gemäß § 254 HGB (a. F.) eingestellt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen vorwiegend Verpflichtungen aus dem Garantiebereich (350 TEUR) und aus dem Personalbereich (438 TEUR). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, der Amhold GmbH Beteiligungsverwaltung in Höhe von 6.059 TEUR (Vorjahr: 6.014 TEUR) und der Ammann BauAusrüstung AG aus dem Cash-Pool in Höhe von 9.258 TEUR (Vorjahr: 7.500 TEUR). Verbindlichkeiten in Höhe von 1.601 TEUR (Vorjahr: 2.512 TEUR) gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Diese Verbindlichkeiten sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber der Amhold GmbH Beteiligungsverwaltung in Höhe von 6.000 TEUR haben eine Restlaufzeit von 24 Monaten. Alle sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Für sonstige übliche Eigentumsvorbehalte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen keine besonderen Sicherheiten. 6. Latente Steuern Die vorliegenden passiven latenten Steuern sind in gleicher Höhe durch aktive latente Steuern, die sich aus steuerlichen Verlustvorträgen ergeben, kompensiert worden. Die passiven latenten Steuern betreffen die Bilanzpositionen Grund/Boden und Gebäude. Die Bewertung wurde mit einem Steuersatz von 29,84 % vorgenommen. Von dem Wahlrecht nach § 274 HGB zum Ansatz des aktiven Überhangs wurde kein Gebrauch gemacht. Die Bilanzierung der latenten Steuern erfolgt aufgrund einer steuerlichen Organschaft beim Organträger. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen ausschließlich fremden Dritten gegenüber. Die Miet- und Leasingverträge laufen bis 2029. Es bestehen keine Rücknahmeverpflichtungen aus Verkaufsgeschäften, da im Jahr 2023 alle alten Verträge ausgelaufen und keine neuen Verträge hinzugekommen sind. Ferner bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem ab 1. Januar 2015 gültigen Lizenzvertrag für handgeführte Verdichtungs-Technologie mit der Ammann Schweiz AG. Der Lizenzvertrag ist auf drei Jahre geschlossen und verlängert sich um weitere drei Jahre, wenn dieser nicht vor Ablauf der Frist gekündigt wird. Es entsteht eine umsatzbezogene Jahreslizenzgebühr in Höhe von 4,4 % der maßgebenden Umsatzerlöse. Daraus resultieren mögliche sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2.584 TEUR auf Basis des geplanten Umsatzes 2024 und über die Restlaufzeit des Vertrags von voraussichtlichen 9.286 TEUR. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber assoziierenden Unternehmen bestehen nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen somit insgesamt 9.913 TEUR. Risiken aus den finanziellen Verpflichtungen bestehen in Form von Abflüssen liquider Mittel aus den Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen nicht mehr. Vorteile aus den finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus der Nutzung des Vertragsgegenstands, sowie der Verbesserung der Liquiditätssituation. III. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen sowie regionalen Märkten wie folgt auf:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von 129 TEUR aus Fördergeldern und 189 TEUR periodenfremde Erträge aufgrund der zeitversetzten Berechnung von Messekosten enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Wertberichtigungen auf Forderungen Debitoren Dritte in Höhe von 253 TEUR enthalten. Weiterhin sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 102 TEUR enthalten, die aus der zeitversetzten Berechnung von 78 TEUR Messekosten und 24 TEUR Beratungskosten resultieren. IV. Sonstige Angaben 1. Aufgliederung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl des Geschäftsjahres 2023 beträgt:
2. Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen: Herr Bernd Holz, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Herr Thomas Frenzel, Dipl.-Ing. (FH) Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 3. Stammkapital Das Stammkapital betrug in 2023 EUR 9.000.000,00 und ist vollständig eingezahlt. 4. Mutterunternehmen Gesellschafter der Ammann Verdichtung GmbH sind:
Mit notarieller Beurkundung vom 16. Dezember 2014 wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Amhold GmbH Beteiligungsverwaltung (Alfeld) als Organträger und der Ammann Verdichtung GmbH (Hennef) als Organgesellschaft abgeschlossen. Der Vertrag gilt ab dem Geschäftsjahr 2014. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 23. Dezember 2014. Der Jahresabschluss der Ammann Verdichtung GmbH wird in den Konzernabschluss der Ammann Group Holding AG, Basel (Schweiz), einbezogen. 5. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar wird voraussichtlich TEUR 30 betragen. Das Honorar wird ausschließlich für Prüfungsleistungen berechnet. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Ammann Verdichtung GmbH hat mit Datum vom 16. Dezember 2014 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Amhold GmbH Beteiligungsverwaltung, Alfeld, abgeschlossen. Gemäß § 2 Abs. 1 des Ergebnisabführungsvertrags ist für die Ermittlung des abzuführenden Betrages in analoger Anwendung des § 301 AktG der Jahresüberschuss zunächst mit den handelsrechtlichen Verlustvorträgen zu verrechnen. Jahresverluste sind dagegen auszugleichen. Die Ammann Verdichtung GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn in Höhe von 1.057 TEUR vor Ergebnisabführung erzielt. Dieser Jahresgewinn wird dem herrschenden Unternehmen nicht abgeführt und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 7. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.
Hennef, den 9. Februar 2024 gez. Bernd Holz, Geschäftsführer gez. Thomas Frenzel, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Ammann Verdichtung GmbH, Hennef Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ammann Verdichtung GmbH, Hennef, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ammann Verdichtung GmbH, Hennef, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 4. März 2024 FALK
GmbH & Co KG
Jacek Wiench, Wirtschaftsprüfer Kathrin Mindnich, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 der Ammann Verdichtung GmbH, Hennef, wurde von der Gesellschafterversammlung am 11. März 2024 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.056.901,51 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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