Doka Distribution Center Apolda GmbH

Ludwig-Edinger-Straße 3, 99510 Apolda, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 513868
Eingetragen
6.10.2017
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit Wasch-, Putz- und ReinigungsmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
ist die Lagerung, Reinigung und Sanierung von Schalungsmaterial sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten, namentlich dessen Vertrieb von und an Tochtergesellschaften der Doka GmbH, A- 3300 Amstetten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Troll
seit 14.10.2020
Geschäftsführer
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Doka Distribution Center Apolda GmbH

Apolda

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen des Konzerns

Die Doka Distribution Center Apolda GmbH, Apolda, im folgenden DC genannt, agiert als innerbetrieblicher Logistikdienstleister für den Doka Konzern. Das DC steuert die Material- und Warenflüsse innerhalb eines definierten Versorgungszirkels mit dem Ziel, alle Bedarfssignale der jeweiligen Doka-Gesellschaften innerhalb des Versorgungszirkels in der geforderten Menge und Qualität zum richtigen Zeitpunkt zu bedienen. Durch die zentrale Steuerung soll die mittlere Versorgungssicherheit für den Doka-Kunden erhöht werden und gleichzeitig eine Bestandsoptimierung im Konzern möglich sein.

Die Bestände des DCs werden mittels fortschrittlicher Planungsalgorithmen den zukünftig erwarteten Bedarfssignalen laufend angepasst. Dazu kauft das DC das geforderte Schalungs­material in Gebrauchtqualität aus dem Mietpark der zum Versorgungszirkel gehörenden Landesorganisationen oder Neumaterial aus den Production-Units zu. Die Materialversorgung der Landesorganisationen erfolgt weitestgehend nach dem Push-Prinzip.

Das DC ist in die Doka Group der Umdasch Group AG mit Sitz in Amstetten/Österreich eingegliedert. Das Schalungsmaterial entwickelt, produziert und liefert die Muttergesellschaft. Somit finden im DC keine unmittelbaren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten statt.

Zum Versorgungszirkel des DC gehören Deutschland, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Belgien, Niederlande, Frankreich, Großbritannien und Irland. In geringem Ausmaß werden darüberhinausgehend die Österreichische, die Schweizer, zahlreiche osteuropäische Doka Landesgesellschaften sowie Doka Niederlassungen und Distribution Center in Übersee beliefert.

Nach wie vor erfolgt der mit etwas mehr als 55 % größte Teil der Geschäftstätigkeit des DC aus Lieferungen in Deutschland. 35 % des Volumens entfielen auf Lieferungen in den Versorgungszirkel, der Rest verteilte sich auf alle übrigen Länder und Einheiten. Somit hatte auch die Entwicklung des deutschen Bauhauptgewerbes maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit im DC.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung des deutschen Bauhauptgewerbes 2023

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) prognostizierte zum Jahreswechsel einen Umsatz im Bauhauptgewerbe von knapp 155 Mrd. Euro für das Jahr 2023, was einem realen Rückgang von 7 % gleichkommt. Grund hierfür war der Mix aus stark gestiegenen Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten, der sich zunehmend auf die Nachfrage nach Bauleistungen niederschlägt. Die Prognosen des ZDB haben sich bewahrheitet: Das Baujahr 2023 geht als schwaches Baujahr in die Geschichtsbücher ein. Preisbereinigt ergibt sich für alle Betriebe ein Umsatzminus von 5,5 %, der Auftragseingang ist real um 4,4 % zurückgegangen. Am stärksten getroffen hat es dabei den Wohnungsbau, wo Auftragsrückgänge von real 20 % zu verzeichnen sind.

Das Ergebnis 2023 der drei Bausektoren fällt dabei folgendermaßen aus:

Wohnungsbau: realer Umsatzrückgang von 12 %
Wirtschaftsbau: realer Umsatzrückgang von 1 %
Öffentlicher Bau: realer Umsatzrückgang von 2 %

2.2 Geschäftsentwicklung des DC 2023

Als Hauptkunde forderte die Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH mit kontinuierlichen Auftragseingängen die Leistungsfähigkeit des DC. Der Personalbestand ist in 2023 mit durchschnittlich 79 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben. Die fristgerechte Bedienung aller eingelasteten Aufträge ist weiterhin gewährleistet. Auslieferspitzen konnte das DC im März und August verzeichnen.

Aufgrund der in Europa weiterhin stabilen Bautätigkeit, wurde das dritte Quartal mit dem Juli, August und September zu einem erfreulich auslieferstarken Quartal. In diesem Zeitraum zeigte sich auch der Bedarf vieler unserer angebundenen Landesorganisationen, die Optimierung der lokalen Mietparkbestände zu fokussieren. Diese Optimierungsbestrebung ist fortwährender Begleiter aller wirtschaftlicher Maßnahmen des DC, da als zentrale Aufgabe die Stärkung der Versorgungssicherheit bei gleichzeitiger Optimierung der Bestände gilt. Die weitere Bereinigung des Produktsortiments um ertragsschwache Artikel sowie die Steigerung der Umschlags­geschwindigkeit bei den Schnelldrehern haben hier positive Effekte erzielt. Die Bestandsreichweitenentwicklung stieg auf 133 Tage zum Jahresende 2023, Grund für diesen Anstieg ist die strategische Bevorratung mit einer neuen Produktgruppe, welche im Jahr 2024 den Markteintritt in Europa haben wird.

Die Unternehmenssteuerung erfolgt nach Konzernvorgaben im Rahmen des internen Rechnungswesens. Für das Management stehen vor allem die mit anderen Konzerngesellschaften erzielten Umsatzerlöse und das erreichte EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Mittelpunkt der eigenen Zielsetzung. Die Ermittlung der oben genannten Steuerungsgrößen weicht von den Auswertungen des externen Rechnungswesens vor allem hinsichtlich konzerninterner Verrechnungen von Dienstleistungen und kalkulatorischer Kosten (Sozialrate, Abschreibungen) ab und ist somit mit der Gewinn- und Verlustrechnung nur bedingt vergleichbar.

2.3 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jah­res­über­schuss von TEUR 838 erzielt.

Die Vorjahres Prognose für das Jahr 2023 zu den Umsatzerlösen wurde um 2,6 % unterschritten. Das EBIT des Jahres 2022 von TEUR 1.267 konnte im Geschäftsjahr auf TEUR 2.287 verbessert werden.

Der Jahresüberschuss 2023 von TEUR 838 hat sich im Vergleich zum Jah­res­über­schuss im Vorjahr von TEUR 982 verschlechtert. Die Abnahme der Umsatzerlöse um TEUR 9.432 (8,6 %) und der sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR°11) sowie der Zunahme der Zinsaufwendungen (TEUR 789) standen insbesondere die Abnahme des Materialaufwandes (TEUR 9.217), die Abnahme des Personalaufwandes (TEUR 116), die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 590) und die Zunahme des Zinsertrags (TEUR 164) gegenüber. Infolge des geringeren positiven Ergebnisses sanken die periodengerechten Steuern vom Einkommen und Ertrag um TEUR 16.

Die Umsatzerlöse belaufen sich in 2023 auf TEUR 100.875. Die Abnahme gegenüber dem Vorjahr beträgt TEUR 9.432. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Ausliefervolumen 2023 um 8,6 % gesunken. Haupttreiber für das gesunkene Ausliefervolumen war der Volumenrückgang mit der Schwestergesellschaft Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH.

Wurde der Hauptteil der Umsatzerlöse bislang in Deutschland mit der Schwestergesell­schaft Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH erzielt (55 % in 2022) überwiegt in 2023 der Umsatzanteil mit Schwestergesell­schaften im Ausland mit 56 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind geprägt von Kursgewinnen (TEUR 174).

Bei den Materialaufwendungen sind die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren um TEUR 9.174 gesunken. Diese Abnahme des Materialaufwandes ist auf die gesunkenen Umsatzerlöse zurückzuführen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um TEUR 43 gesunken. Insgesamt nahmen die Materialaufwendungen um 10 % ab.

Die Personalaufwendungen sind hauptsächlich aufgrund geringerer Prämien um TEUR°116 gesunken.

Als größter Posten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Frachtaufwendungen, die um TEUR 766 auf TEUR 4.077 zurückgegangen sind, und die Mietaufwendungen für Immobilien, die um TEUR 117 auf TEUR 1.091 gestiegen sind, zu nennen.

Zinserträge entstehen aus der Forderungsverzinsung.

Zinsaufwendungen generieren sich aus der Konzernfinanzierung und haben aufgrund gestiegener Zinssätze zugenommen.

Der Jah­res­über­schuss nach Steuern beträgt in 2023 TEUR 838 (i. Vj. TEUR 982).

2.4 Finanzlage

Das Finanzmanagement erfolgt unter Berücksichtigung der Konzernmöglichkeiten und strebt unter Einbeziehung der Konzerngegebenheiten ein optimales Zinsergebnis an. Die Fremd­finanzierung erfolgt hauptsächlich durch Konzernmittel. Die Finanzierung durch den Konzern entkoppelt das DC stärker von der Entwicklung des Kreditmarktes.

Zahlungsverpflichtungen werden unter Ausnutzung der Fälligkeit und Skonti bedient.

Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 464. Die Verbesserung um TEUR 8.126 gegenüber dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus der Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen. Gegenläufig hat sich die Zunahme der Vorräte, die Abnahme der Rückstellungen, die Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen und die Abnahme des Jahresüberschusses ausgewirkt.

Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich in 2023 ein Mittelabfluss von TEUR 423 (i. Vj. TEUR 379), hauptsächlich bedingt durch Zugänge in das Sachanlagevermögen (TEUR 428. Im Rahmen der Unternehmensstrategie werden weiterhin nur die notwendigen Investitionen in das Sachanlagevermögen getätigt. Diese restriktive Investitionspolitik wird in den Folgejahren beibehalten. Bestellobligos sowie Investitionsverpflichtungen bestehen nicht.

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR 4.000 und resultiert aus der teilweisen Tilgung eines Gesellschafterkredites.

Insgesamt verringert sich der im Vorjahr positive Finanzmittelfonds aus flüssigen Mitteln und dem Cash-Pooling aus der Konzernfinanzierung um TEUR 3.959 auf TEUR 0.

Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität, um jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Eine von der Muttergesellschaft über das gewährte Darlehen hinaus zusätzlich gewährte Kreditlinie von EUR 1 Millionen wurde nicht in Anspruch genommen.

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme nahm um TEUR 3.958 ab.

Die Abnahme des Gesamtvermögens resultiert hauptsächlich aus der Abnahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR°4.129) und aus dem Cash-Pooling (TEUR 3.959). Grund hierfür sind die konjunkturell bedingten, geringeren Abnahmemengen im letzten Quartal. Demgegenüber haben die Vorräte aufgrund der strategischen Bevorratung mit Gerüsten um TEUR 2.993 zugenommen.

Die Abnahme des Gesamtkapitals ergibt sich im Wesentlichen aus der Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR°1.147) und aus der teilweisen Tilgung des Konzerndarlehens (TEUR 4.000), sowie der Abnahme der Rückstellungen um TEUR 539.

Das Eigenkapital hat sich um den Jah­res­über­schuss in Höhe von TEUR 838 erhöht.

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bei gesunkener Bilanzsumme von im Vorjahr 28,7 % auf 33,5 %.

2.6 Zusammenfassung

Insgesamt sieht die Geschäftsführung der DC den Geschäftsverlauf und den Jah­res­über­schuss positiv.

In 2023 verfügte das DC mit 33,5 % (i. Vj. 28,7 %) über eine solide Eigenkapitalquote und über ausreichend finanzielle Mittel, sodass sie ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nach­kommen konnte.

Chancen- und Risikobericht in abnehmender Bedeutungsreihenfolge

3.1 Zur Lage des deutschen Bauhauptgewerbes

Für das Jahr 2024 prognostiziert der HDB einen weiteren realen Umsatzrückgang von 3,5 %. Insbesondere der dramatische Einbruch im Bereich Wohnungsbau ist hier ausschlaggebend. Gründe hierfür sind die nach wie vor sehr hohen Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten, aber auch fehlende Planungssicherheit durch unklare politische Rahmenbedingungen.

Die Prognosen für die drei Bausektoren:

Der Auftragseinbruch im Wohnungsbau von 2023 wird sich laut Einschätzungen der Verbände 2024 fortsetzen. Es ist erneut mit einem realen Umsatzrückgang von 12 % zu rechnen. Wurden im Jahr 2023 noch 270.000 Wohnungen fertiggestellt, werden es laut Schätzungen 2024 nur noch 200.000 Einheiten sein - beides verfehlt das Ziel der Bundesregierung (jährlich 400.000 Wohnungen) bei Weitem, was die Lage auf dem bereits angespannten Wohnungsmarkt weiter verschärfen wird.

Anders stellt sich die Lage im Wirtschaftsbau dar. Für 2024 erwarten die Experten ein preisbereinigtes Wachstum von 2 %. Einem leichten Rückgang im Hochbau stünde ein deutlicheres Wachstum im Wirtschaftstiefbau - auch aufgrund von größeren Einzelaufträgen der Deutschen Bahn und der Stromversorger - gegenüber.

Im Öffentlichen Bau rechnen die Verbände mit einem leichten realen Umsatzwachstum von 1 %. Unabweisbare Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen des Öffentlichen Baus und auf allen Ebenen (Bund, Länder, Kommunen) sind laut der Verbände weiterhin gegeben.

3.2 Zur Lage des DC

Wie in den Vorjahren stellt auch in Zukunft die Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH den volumenseitig wichtigsten Geschäftspartner dar, mit dem enge Prozessverknüpfungen und Leistungsbeziehungen bestehen. Für 2024 erwartet die Geschäftsführung einen Rückgang der Ausliefervolumina im Vergleich zum Vorjahr. Hauptgrund ist die aktuelle negative Entwicklung im Bauhauptgewerbe (prognostiziert -5 %). Die dafür notwendigen Abwicklungskapazitäten wurden geschaffen und qualifiziert. Im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses fokussiert das DC in den operativen Bereichen Lager sowie Wareneingang und -ausgang auf die Weiterentwicklung der Abwicklungstools. Zu diesem Zweck wurde mit Q2 2021 das im Konzern genutzte Lagerverwaltungssystem am Stand­ort Apolda implementiert und in 2023 weiter optimiert. Die daraus zu erwartenden Kosteneinsparungen ergeben sich aus optimierten Lagerprozessen, einer effizienteren Ressourcennutzung und geringeren internen Kosten durch Vermeidung von Fehlern. Diese Maßnahmen tragen erheblich zum strategischen Ziel des DCs, der Erhöhung der Lieferfähigkeit bei gleichzeitiger Optimierung der Gesamtbestände in den Vertriebsorganisationen, bei.

Die Geschäftsentwicklung vom DC steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Entwicklung des Bauhauptgewerbes in den zu versorgenden Märkten. Als Risiken sehen wir in erster Linie den sich ändernden Materialmix, der sich aus einer marktseitigen Bedarfsverlagerung vom kommerziellen Wohnbau hin zu großen Infrastrukturprojekten ergibt. Diese Projekte sind in ihrer Häufigkeit geringer als der bisherige Projektmix und erfordern große Materialmengen, die aber auch in Abhängigkeit des Anfalls der Projekte einen höheren durchschnittlichen Lagerbestand und somit größere Kapitalbindung verursachen. Chancen ergeben sich für das DC durch das gesteigerte Serviceportfolio.

Das Doka Distribution Center Apolda sieht sich mit dem Russland-Ukraine Konflikt mit einer Herausforderung konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet sein konnte. Bereits getroffene und ggf. noch zu treffende Maßnahmen auf der Beschaffungsseite richten sich nach den aktuellen Handelsbeschränkungen und Sanktionen.

Die künftige Rohmaterialverfügbarkeit stellt ein Risiko dar, die gesetzten Ziele für 2024 zu erreichen.

Zusätzlich wird das DC aufgrund von Bündelungseffekten als zentrale Sammel- und Umverteilungsstelle im Sinne eines Cross-Docks genutzt, was eine kontinuierliche Auslastung sicherstellt. Negativ wird sich in 2024 die angespannte wirtschaftliche Lage in Deutschland und Westeuropa auswirken, welches ein niedrigeres Volumen im DC fordert.

Ausblickend sieht die Geschäftsführung die weitere Entwicklung mit Skepsis, da man in bisher nicht bekanntem Ausmaß direkt von politischen Entscheidungen in Deutschland und den Ländern des zugeordneten Versorgungszirkels betroffen ist. Andererseits sieht die Geschäftsführung, dass das DC durch die Investitionen in das Lagerverwaltungssystem der letzten beiden Jahre, dem stabilen Personalstamm und flexiblen internen und externen Prozessen die Fähigkeit hat, sich rasch den ändernden Marktgegebenheiten anzupassen.

4 Unternehmensführung

Basis unseres Unternehmenserfolgs sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um dies langfristig sicherzustellen, investieren wir unaufhörlich in gezielte Weiterbildungsmaßnahmen. Die zu erwartende Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 erfordert eine Senkung des Personalstandes. Die angestoßenen Organisationsentwicklungsmaßnahmen im Bereich des Yard Operations werden das Betätigungsfeld der Mitarbeiter durch digitale Lagerverwaltungstools weiter anreichern. Zudem werden die Prozesse weiter standardisiert, um den Mitarbeiteraustausch auch auf internationaler Ebene zu vereinfachen.

5 Prognosebericht

Um die Leistungsfähigkeit und somit den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern, werden die Ziele der Vorjahre auch in 2024 uneingeschränkt weiterverfolgt. Das bedeutet einen Fokus auf die Erhöhung der Lieferfähigkeit der angebundenen Vertriebsorganisationen bei gleichzeitiger Optimierung der Bestände. Da der Versorgungszirkel in 2024 unverändert bleibt, erwartet das DC im kommenden Jahr eine sinkende Volumenentwicklung von ca. 10 %.

Organisations- und Prozessentwicklungen passieren mit der Zielsetzung, wesentliche Effizienzsteigerungsmaßnahmen umzusetzen und so wachsende Leistungsanforderung bei gleichbleibendem Fixkostenniveau sicherzustellen. Im Rahmen dessen wird das DC weiterhin Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung vornehmen, um die Lagerverwaltung für die kommenden Herausforderungen nachhaltig zu rüsten.

Laut Planung liegen die Umsätze mit den Konzerngesellschaften in 2024 10 % unter Vorjahresniveau. Für das EBIT rechnen wir mit einem positiven Ergebnis von ca. EUR 1 Mio. Insgesamt gesehen ist das DC weiterhin sehr gut aufgestellt.

Die vorstehenden Ergebniserwartungen konzentrieren sich auf den eingangs beschriebenen Versorgungszirkel als Haupttätigkeitsfeld und betreffen somit nicht nur das Inland. Sie beruhen sowohl auf Erfahrungswerten als auch auf Annahmen und sind insofern mit Unsicherheiten behaftet. Eventuelle Abweichungen zwischen den Planungen und den tatsächlichen Ergebnissen beinhalten sowohl Chancen als auch Risiken.

 

Apolda, 29. März 2024

Doka Distribution Center Apolda GmbH

Michael Troll

Bilanz zum 31. Dezember 2023

A k t i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen



Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche



Rechte und Bauten einschließlich der



Bauten auf fremden Grundstücken
385,00
1.541,00
2. Technische Anlagen und Maschinen
192.711,00
172.034,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und



Geschäftsausstattung
889.884,00
647.904,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
30.687,50


1.082.980,00
852.166,50
B. Umlaufvermögen



I. Vorräte



Waren
35.294.763,95
32.301.932,23
II. Forderungen und sonstige



Vermögensgegenstände



2. Forderungen gegen verbundene



Unternehmen 3.468.021,87
11.555.914,03
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.348.763,70 4.816.785,57 439.109,98 11.995.024,01
III. Kassenbestand, Guthaben bei



Kreditinstituten und Schecks
100,49
245,72
C. Aktive latente Steuern
13.654,00
16.700,00


40.125.304,01
44.313.901,96


41.208.284,01
45.166.068,46



P a s s i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR
A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 7.800.000,00 7.800.000,00
III. Gewinnvortrag 4.166.208,44 3.183.753,77
IV. Jahresüberschuss 838.038,29 982.454,67

13.804.246,73 12.966.208,44
B. Rückstellungen

1. Steuerrückstellungen 86.200,00 462.941,46
2. Sonstige Rückstellungen 415.523,29 578.216,54

501.723,29 1.041.158,00
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9,58 9,35
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 913.057,91 487.266,63
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.495.601,38 30.642.326,59
4. Sonstige Verbindlichkeiten 493.645,12 29.099,45

26.902.313,99 31.158.702,02

41.208.284,01 45.166.068,46

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023 2022

EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse
100.875.275,79
110.306.948,45
2. Sonstige betriebliche Erträge
196.040,25
185.423,22
3. Materialaufwand



a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und



Betriebsstoffe und für bezogene Waren



b) Aufwendungen für bezogene -86.553.777,20
-95.728.062,59
Leistungen




-1.131.796,41 -87.685.573,61 -1.174.955,82 -96.903.018,41
4. Personalaufwand



a) Löhne und Gehälter -2.996.321,71
-3.111.114,09
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen



für Altersversorgung und für



Unterstützung -657.205,33 -3.653.527,04 -658.493,79 -3.769.607,88
- davon für Altersversorgung



EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -



5. Abschreibungen auf Sachanlagen
-191.457,66
-179.056,07
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
-7.211.904,37
-7.801.537,15
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
211.560,89
47.294,91
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
-1.243.918,57
-453.931,08
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
-458.457,39
-450.061,32
10. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss
838.038,29
982.454,67

Anhang für das Geschäftsjahr 2023


Die Doka Distribution Center Apolda GmbH ist nach § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft, hat ihren Sitz in Apolda, Landkreis Weimarer Land, und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena (HRB Nr. 513868).

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Doka Distribution Center Apolda GmbH (DC) für das Geschäftsjahr 2023 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das DC wurde 2017 mit dem Zweck gegründet, innerhalb des Umdasch Group AG Konzerns die Lagerbestände zu zentralisieren und die Lieferfähigkeit der Konzerngesellschaften zu optimieren. Das DC unterhält keine Geschäftsbeziehungen zu externen Kunden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Folgende Nutzungsdauern finden Anwendung:


Nutzungsdauer
(Jahre)
Gebäude, Außenanlagen 7 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 4 bis 14
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 20


Bei den Zugängen wird ausschließlich nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, um die Anlagengegenstände auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzuschreiben.

In den Vorräten haben wir die Handelswaren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, haben wir in ausreichendem Maße vorgenommen.

Forderungen und sonstige Ver­mögens­gegen­stände sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert bilanziert. Für alle erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung Vorsorge ge­troffen.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Von dem Wahlrecht der Aktivierung von aktiven latenten Steuern wird Gebrauch gemacht.

Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren errechnet. Als Rechnungsgrundlage dienten die "Heubeck-Richttafeln 2018G".

Im Gutachten für Jubiläumsverpflichtungen wurde die Fluktuation gemäß AON Standardtabelle berücksichtigt. Als Rechnungszinsfuß wurde der von der Deutschen Bundesbank zum 30. November 2023 veröffentlichte Satz von 1,19 % zugrunde gelegt. Dabei wurde von einer durchschnittlichen Restlaufzeit von zehn Jahren ausgegangen. Es wird ein Eintritt in den Ruhestand mit 67 Jahren unterstellt.

Die anderen Rückstellungen haben wir in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beur­teilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Den erkennbaren Risiken haben wir angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten haben wir mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs, die mittel- und längerfristigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs oder zum ungünstigeren Anschaffungskurs am Bilanzstichtag be­wertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anschaffungskosten sowie der Abschreibungen wird im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Ver­mögens­gegen­stände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.468 (i. Vj. TEUR 11.556) betreffen mit TEUR 3.468 (i. Vj. TEUR 7.597) Lieferungen und Leistungen, davon TEUR 11 (i. Vj. TEUR 43) gegen Gesellschafter und Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 3.959).

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

Aktive latente Steuern

Die Auswertung der Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergibt einen aktiven latenten Steueransatz bei den Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen und den nicht realisierten Währungsverlusten. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 30,1 % zugrunde. Der Betrag der angesetzten aktiven latenten Steuern unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Passiva

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.000.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 7.800.

Bilanzgewinn


TEUR
Bilanzgewinn 31. Dezember 2022 4.166
Ausschüttung 2023 0
Jah­res­über­schuss 2023 838
Bilanzgewinn 31. Dezember 2023 5.004


Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Vorsorgen vor allem für Jubiläumszahlungen, noch nicht genommenen Urlaub, Gleitzeitguthaben, Prämien und Tantiemen, aus­stehende Rechnungen, Instandhaltungen, Berufsgenossenschaft und Energiekosten.

Verbindlichkeiten

Die Angaben zu Restlaufzeiten und zur Besicherung sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) dargestellt.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 4.527 (i. Vj. TEUR 6.642), aus Darlehen von TEUR 20.000 (i. Vj. TEUR 24.000) und aus dem Cash Pooling von TEUR 968. TEUR 20.468 (i. Vj. TEUR 25.032) betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung der Bruttoumsätze nach Tätigkeitsbereichen und nach geografisch bestimmten Märkten:


2023 2022

TEUR % TEUR %
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen



Verkauf 34 0,1 49 0,1
Umsatz mit verbundenen Unternehmen



davon aus



Verkauf 92.603 91,8 101.480 92,0
Dienstleistung 8.238 8,1 8.778 7,9

100.841 99,9 110.258 99,9

100.875 100,0 110.307 100,0
Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten



Inland 44.365 44,0 60.909 55,2
Ausland 56.510 56,0 49.398 44,8

100.875 100,0 110.307 100,0


Zinsergebnis

Das Zinsergebnis enthält Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 212 (i. Vj. TEUR 47) sowie Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.243 (i. Vj. TEUR 454).

Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Beträge in Höhe von TEUR 174 (i. Vj. TEUR 127) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Beträge in Höhe von TEUR 597 (i. Vj. TEUR 543) aus der Währungsumrechnung enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus dem Ergebnis einer normalen Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 (i. Vj. des Jahres 2022) und umfassen die Gewerbeertragsteuern sowie die Körperschaftsteuer. Darüberhinaus wurde der aktive latente Steueransatz im Geschäftsjahr reduziert.

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:


2023 2022
Angestellte 18 16
Arbeiter 61 63

79 79


Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 5.875.

Die Summe der künftigen Zahlungen aus Pkw-Leasingverträgen beläuft sich für das kom­mende Jahr auf TEUR 5 und die Folgejahre bis 2028 auf TEUR 6.

Die Summe der künftigen Mietzahlungen für Gebäude und Geräte beträgt für das nächste Jahr TEUR 1.406 und die Folgejahre bis 2028 TEUR 4.458, davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.114 für das nächste Jahr.

Bestellobligos oder Investitionsverpflichtungen bestehen nicht.

Abschlussprüferhonorar

Das von unserem Abschlussprü­fer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 49, davon entfallen TEUR 44 auf Abschlussprü­fungsleistungen und TEUR 5 auf Steuerberatungsleistungen.

Ergebnisverwendung

Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn (Gewinnvortrag zuzüglich Jah­res­über­schuss) von EUR 5.004.246,73.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den verwendungsfähigen Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Ge­schäfts­jah­res nicht eingetreten.

Mitglieder der Organe und Gesamtbezüge

Die Geschäftsführung bildet:

Michael Troll, Eisenberg Geschäftsführer
Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Umdasch Group AG, Amstetten/ Österreich. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Umdasch Group AG einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Firmenbuchgericht am Sitz der Umdasch Group AG erhältlich.

 

Apolda, den 29. März 2024

Doka Distribution Center Apolda GmbH

Michael Troll

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023


Anschaffungskosten

1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2023

EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen




1. Grundstücke, grundstücksgleiche




Rechte und Bauten einschließlich der




Bauten auf fremden Grundstücken 17.580,00 0,00 0,00 0,00 17.580,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 306.687,32 52.239,65 1.109,73 0,00 357.817,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und




Geschäftsausstattung 1.106.186,23 375.734,51 37.875,11 30.687,50 1.474.733,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.687,50 0,00 0,00 -30.687,50 0,00

1.461.141,05 427.974,16 38.984,84 0,00 1.850.130,37

Kumulierte Abschreibungen

1.1.2023 Abschrei-
bungen des
Geschäfts-
jahres
Abgänge 31.12.2023

EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche



Rechte und Bauten einschließlich der



Bauten auf fremden Grundstücken 16.039,00 1.156,00 0,00 17.195,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 134.653,32 31.272,65 819,73 165.106,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und



Geschäftsausstattung 458.282,23 159.029,01 32.462,11 584.849,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00

608.974,55 191.457,66 33.281,84 767.150,37

Buchwerte

31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR
Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte und Bauten einschließlich der

Bauten auf fremden Grundstücken 385,00 1.541,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 192.711,00 172.034,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung 889.884,00 647.904,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.687,50

1.082.980,00 852.166,50

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023



davon mit einer Restlaufzeit von
Art der
Verbindlichkeiten
Gesamt-
betrag
bis zu
einem Jahr
ein bis
fünf Jahre
mehr als
fünf Jahre
Gesicherte
Beträge

EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten geg. Kreditinstituten 9,58 9,58 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 9,35 9,35 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 913.057,91 913.057,91 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 487.266,63 487.266,63 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber




verbundenen Unternehmen 25.495.601,38 5.495.601,38 20.000.000,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 30.642.326,59 6.642.326,59 24.000.000,00 0,00 0,00
- davon gegenüber Gesellschaftern - 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 25.031.890,80 1.031.890,80 24.000.000,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 493.645,12 493.645,12 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 29.099,45 29.099,45 0,00 0,00 0,00
- davon aus Steuern - 381.833,34 381.833,34 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 27.927,88 27.927,88 0,00 0,00 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit - 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

26.902.313,99 6.902.313,99 20.000.000,00 0,00 0,00
(Vorjahr) 31.158.702,02 7.158.692,67 24.000.000,00 0,00 0,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Doka Distribution Center Apolda GmbH, Apolda
Prü­fungs­ur­teile

Wir haben den Jahresabschluss der Doka Distribution Center Apolda GmbH, Apolda, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Doka Distribution Center Apolda GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prü­fung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prü­fungs­ur­teile

Wir haben unsere Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Ver­ant­wortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprü­fers für die Prü­fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prü­fung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prü­fungs­ur­teile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprü­fer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Ab­schluss­prü­fung durchgeführte Prü­fung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prü­fung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prü­fungs­ur­teile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prü­fung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prü­fung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prü­fungs­ur­teil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prü­fungs­ur­teil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prü­fungs­ur­teil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prü­fung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prü­fung feststellen.

 

München, den 31. Mai 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kirch, Wirtschaftsprüfer

Schulz-Roos, Wirtschaftsprüfer

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