Doka Distribution Center Apolda
GmbH
Apolda
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1 Grundlagen des Konzerns
Die Doka Distribution Center Apolda GmbH, Apolda, im
folgenden DC genannt, agiert als innerbetrieblicher
Logistikdienstleister für den Doka Konzern. Das DC
steuert die Material- und Warenflüsse innerhalb eines
definierten Versorgungszirkels mit dem Ziel, alle
Bedarfssignale der jeweiligen Doka-Gesellschaften innerhalb
des Versorgungszirkels in der geforderten Menge und
Qualität zum richtigen Zeitpunkt zu bedienen. Durch
die zentrale Steuerung soll die mittlere
Versorgungssicherheit für den Doka-Kunden erhöht
werden und gleichzeitig eine Bestandsoptimierung im Konzern
möglich sein.
Die Bestände des DCs werden mittels
fortschrittlicher Planungsalgorithmen den zukünftig
erwarteten Bedarfssignalen laufend angepasst. Dazu kauft
das DC das geforderte Schalungsmaterial in
Gebrauchtqualität aus dem Mietpark der zum
Versorgungszirkel gehörenden Landesorganisationen oder
Neumaterial aus den Production-Units zu. Die
Materialversorgung der Landesorganisationen erfolgt
weitestgehend nach dem Push-Prinzip.
Das DC ist in die Doka Group der Umdasch Group AG mit
Sitz in Amstetten/Österreich eingegliedert. Das
Schalungsmaterial entwickelt, produziert und liefert die
Muttergesellschaft. Somit finden im DC keine unmittelbaren
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten statt.
Zum Versorgungszirkel des DC gehören
Deutschland, Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark,
Belgien, Niederlande, Frankreich, Großbritannien und
Irland. In geringem Ausmaß werden
darüberhinausgehend die Österreichische, die
Schweizer, zahlreiche osteuropäische Doka
Landesgesellschaften sowie Doka Niederlassungen und
Distribution Center in Übersee beliefert.
Nach wie vor erfolgt der mit etwas mehr als 55 %
größte Teil der Geschäftstätigkeit des
DC aus Lieferungen in Deutschland. 35 % des Volumens
entfielen auf Lieferungen in den Versorgungszirkel, der
Rest verteilte sich auf alle übrigen Länder und
Einheiten. Somit hatte auch die Entwicklung des deutschen
Bauhauptgewerbes maßgeblichen Einfluss auf die
Geschäftstätigkeit im DC.
2 Wirtschaftsbericht
2.1 Entwicklung des deutschen Bauhauptgewerbes 2023
Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB)
prognostizierte zum Jahreswechsel einen Umsatz im
Bauhauptgewerbe von knapp 155 Mrd. Euro für das Jahr
2023, was einem realen Rückgang von 7 % gleichkommt.
Grund hierfür war der Mix aus stark gestiegenen Bau-,
Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten, der sich zunehmend
auf die Nachfrage nach Bauleistungen niederschlägt.
Die Prognosen des ZDB haben sich bewahrheitet: Das Baujahr
2023 geht als schwaches Baujahr in die
Geschichtsbücher ein. Preisbereinigt ergibt sich
für alle Betriebe ein Umsatzminus von 5,5 %, der
Auftragseingang ist real um 4,4 % zurückgegangen. Am
stärksten getroffen hat es dabei den Wohnungsbau, wo
Auftragsrückgänge von real 20 % zu verzeichnen
sind.
Das Ergebnis 2023 der drei Bausektoren fällt
dabei folgendermaßen aus:
Wohnungsbau: realer Umsatzrückgang von 12 %
Wirtschaftsbau: realer Umsatzrückgang von 1 %
Öffentlicher Bau: realer Umsatzrückgang
von 2 %
2.2 Geschäftsentwicklung des DC 2023
Als Hauptkunde forderte die Deutsche Doka
Schalungstechnik GmbH mit kontinuierlichen
Auftragseingängen die Leistungsfähigkeit des DC.
Der Personalbestand ist in 2023 mit durchschnittlich 79
Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr gleichgeblieben. Die
fristgerechte Bedienung aller eingelasteten Aufträge
ist weiterhin gewährleistet. Auslieferspitzen konnte
das DC im März und August verzeichnen.
Aufgrund der in Europa weiterhin stabilen
Bautätigkeit, wurde das dritte Quartal mit dem Juli,
August und September zu einem erfreulich auslieferstarken
Quartal. In diesem Zeitraum zeigte sich auch der Bedarf
vieler unserer angebundenen Landesorganisationen, die
Optimierung der lokalen Mietparkbestände zu
fokussieren. Diese Optimierungsbestrebung ist
fortwährender Begleiter aller wirtschaftlicher
Maßnahmen des DC, da als zentrale Aufgabe die
Stärkung der Versorgungssicherheit bei gleichzeitiger
Optimierung der Bestände gilt. Die weitere Bereinigung
des Produktsortiments um ertragsschwache Artikel sowie die
Steigerung der Umschlagsgeschwindigkeit bei den
Schnelldrehern haben hier positive Effekte erzielt. Die
Bestandsreichweitenentwicklung stieg auf 133 Tage zum
Jahresende 2023, Grund für diesen Anstieg ist die
strategische Bevorratung mit einer neuen Produktgruppe,
welche im Jahr 2024 den Markteintritt in Europa haben wird.
Die Unternehmenssteuerung erfolgt nach
Konzernvorgaben im Rahmen des internen Rechnungswesens.
Für das Management stehen vor allem die mit anderen
Konzerngesellschaften erzielten Umsatzerlöse und das
erreichte EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im
Mittelpunkt der eigenen Zielsetzung. Die Ermittlung der
oben genannten Steuerungsgrößen weicht von den
Auswertungen des externen Rechnungswesens vor allem
hinsichtlich konzerninterner Verrechnungen von
Dienstleistungen und kalkulatorischer Kosten (Sozialrate,
Abschreibungen) ab und ist somit mit der Gewinn- und
Verlustrechnung nur bedingt vergleichbar.
2.3 Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein
Jahresüberschuss von TEUR 838 erzielt.
Die Vorjahres Prognose für das Jahr 2023 zu den
Umsatzerlösen wurde um 2,6 % unterschritten. Das EBIT
des Jahres 2022 von TEUR 1.267 konnte im Geschäftsjahr
auf TEUR 2.287 verbessert werden.
Der Jahresüberschuss 2023 von TEUR 838 hat sich
im Vergleich zum Jahresüberschuss im
Vorjahr von TEUR 982 verschlechtert. Die Abnahme der
Umsatzerlöse um TEUR 9.432 (8,6 %) und der sonstigen
betrieblichen Erträge (TEUR°11) sowie der Zunahme
der Zinsaufwendungen (TEUR 789) standen insbesondere die
Abnahme des Materialaufwandes (TEUR 9.217), die Abnahme des
Personalaufwandes (TEUR 116), die Abnahme der sonstigen
betrieblichen Aufwendungen (TEUR 590) und die Zunahme des
Zinsertrags (TEUR 164) gegenüber. Infolge des
geringeren positiven Ergebnisses sanken die
periodengerechten Steuern vom Einkommen und Ertrag um TEUR
16.
Die Umsatzerlöse belaufen sich in 2023 auf TEUR
100.875. Die Abnahme gegenüber dem Vorjahr
beträgt TEUR 9.432. Im Vergleich zum Vorjahr ist das
Ausliefervolumen 2023 um 8,6 % gesunken. Haupttreiber
für das gesunkene Ausliefervolumen war der
Volumenrückgang mit der Schwestergesellschaft Deutsche
Doka Schalungstechnik GmbH.
Wurde der Hauptteil der Umsatzerlöse bislang in
Deutschland mit der Schwestergesellschaft Deutsche
Doka Schalungstechnik GmbH erzielt (55 % in 2022)
überwiegt in 2023 der Umsatzanteil mit
Schwestergesellschaften im Ausland mit 56 %.
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind
geprägt von Kursgewinnen (TEUR 174).
Bei den Materialaufwendungen sind die Aufwendungen
für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für
bezogene Waren um TEUR 9.174 gesunken. Diese Abnahme des
Materialaufwandes ist auf die gesunkenen Umsatzerlöse
zurückzuführen.
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um
TEUR 43 gesunken. Insgesamt nahmen die Materialaufwendungen
um 10 % ab.
Die Personalaufwendungen sind hauptsächlich
aufgrund geringerer Prämien um TEUR°116 gesunken.
Als größter Posten in den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen sind die Frachtaufwendungen, die
um TEUR 766 auf TEUR 4.077 zurückgegangen sind, und
die Mietaufwendungen für Immobilien, die um TEUR 117
auf TEUR 1.091 gestiegen sind, zu nennen.
Zinserträge entstehen aus der
Forderungsverzinsung.
Zinsaufwendungen generieren sich aus der
Konzernfinanzierung und haben aufgrund gestiegener
Zinssätze zugenommen.
Der Jahresüberschuss nach Steuern
beträgt in 2023 TEUR 838 (i. Vj. TEUR 982).
2.4 Finanzlage
Das Finanzmanagement erfolgt unter
Berücksichtigung der Konzernmöglichkeiten und
strebt unter Einbeziehung der Konzerngegebenheiten ein
optimales Zinsergebnis an. Die Fremdfinanzierung
erfolgt hauptsächlich durch Konzernmittel. Die
Finanzierung durch den Konzern entkoppelt das DC
stärker von der Entwicklung des Kreditmarktes.
Zahlungsverpflichtungen werden unter Ausnutzung der
Fälligkeit und Skonti bedient.
Der positive Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 464. Die
Verbesserung um TEUR 8.126 gegenüber dem Vorjahr
resultiert hauptsächlich aus der Abnahme der
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene
Unternehmen. Gegenläufig hat sich die Zunahme der
Vorräte, die Abnahme der Rückstellungen, die
Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen und die
Abnahme des Jahresüberschusses ausgewirkt.
Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich in
2023 ein Mittelabfluss von TEUR 423 (i. Vj. TEUR 379),
hauptsächlich bedingt durch Zugänge in das
Sachanlagevermögen (TEUR 428. Im Rahmen der
Unternehmensstrategie werden weiterhin nur die notwendigen
Investitionen in das Sachanlagevermögen getätigt.
Diese restriktive Investitionspolitik wird in den
Folgejahren beibehalten. Bestellobligos sowie
Investitionsverpflichtungen bestehen nicht.
Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit
beträgt TEUR 4.000 und resultiert aus der teilweisen
Tilgung eines Gesellschafterkredites.
Insgesamt verringert sich der im Vorjahr positive
Finanzmittelfonds aus flüssigen Mitteln und dem
Cash-Pooling aus der Konzernfinanzierung um TEUR 3.959 auf
TEUR 0.
Die Gesellschaft verfügt über ausreichende
Liquidität, um jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen
zu erfüllen. Eine von der Muttergesellschaft über
das gewährte Darlehen hinaus zusätzlich
gewährte Kreditlinie von EUR 1 Millionen wurde nicht
in Anspruch genommen.
2.5 Vermögenslage
Die Bilanzsumme nahm um TEUR 3.958 ab.
Die Abnahme des Gesamtvermögens resultiert
hauptsächlich aus der Abnahme der Forderungen gegen
verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen
(TEUR°4.129) und aus dem Cash-Pooling (TEUR 3.959).
Grund hierfür sind die konjunkturell bedingten,
geringeren Abnahmemengen im letzten Quartal.
Demgegenüber haben die Vorräte aufgrund der
strategischen Bevorratung mit Gerüsten um TEUR 2.993
zugenommen.
Die Abnahme des Gesamtkapitals ergibt sich im
Wesentlichen aus der Abnahme der Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und
Leistungen (TEUR°1.147) und aus der teilweisen Tilgung
des Konzerndarlehens (TEUR 4.000), sowie der Abnahme der
Rückstellungen um TEUR 539.
Das Eigenkapital hat sich um den
Jahresüberschuss in Höhe von TEUR
838 erhöht.
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bei
gesunkener Bilanzsumme von im Vorjahr 28,7 % auf 33,5 %.
2.6 Zusammenfassung
Insgesamt sieht die Geschäftsführung der DC
den Geschäftsverlauf und den
Jahresüberschuss positiv.
In 2023 verfügte das DC mit 33,5 % (i. Vj. 28,7
%) über eine solide Eigenkapitalquote und über
ausreichend finanzielle Mittel, sodass sie ihren
finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen
konnte.
Chancen- und Risikobericht in abnehmender
Bedeutungsreihenfolge
3.1 Zur Lage des deutschen Bauhauptgewerbes
Für das Jahr 2024 prognostiziert der HDB einen
weiteren realen Umsatzrückgang von 3,5 %. Insbesondere
der dramatische Einbruch im Bereich Wohnungsbau ist hier
ausschlaggebend. Gründe hierfür sind die nach wie
vor sehr hohen Bau-, Finanzierungs- und
Lebenshaltungskosten, aber auch fehlende Planungssicherheit
durch unklare politische Rahmenbedingungen.
Die Prognosen für die drei Bausektoren:
Der Auftragseinbruch im
Wohnungsbau von 2023 wird sich laut
Einschätzungen der Verbände 2024 fortsetzen. Es
ist erneut mit einem realen Umsatzrückgang von 12 % zu
rechnen. Wurden im Jahr 2023 noch 270.000 Wohnungen
fertiggestellt, werden es laut Schätzungen 2024 nur
noch 200.000 Einheiten sein - beides verfehlt das Ziel der
Bundesregierung (jährlich 400.000 Wohnungen) bei
Weitem, was die Lage auf dem bereits angespannten
Wohnungsmarkt weiter verschärfen wird.
Anders stellt sich die Lage im
Wirtschaftsbau dar. Für 2024 erwarten die
Experten ein preisbereinigtes Wachstum von 2 %. Einem
leichten Rückgang im Hochbau stünde ein
deutlicheres Wachstum im Wirtschaftstiefbau - auch aufgrund
von größeren Einzelaufträgen der Deutschen
Bahn und der Stromversorger - gegenüber.
Im
Öffentlichen Bau rechnen die Verbände mit
einem leichten realen Umsatzwachstum von 1 %. Unabweisbare
Investitionsbedürfnisse in nahezu allen Baubereichen
des Öffentlichen Baus und auf allen Ebenen (Bund,
Länder, Kommunen) sind laut der Verbände
weiterhin gegeben.
3.2 Zur Lage des DC
Wie in den Vorjahren stellt auch in Zukunft die
Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH den volumenseitig
wichtigsten Geschäftspartner dar, mit dem enge
Prozessverknüpfungen und Leistungsbeziehungen
bestehen. Für 2024 erwartet die
Geschäftsführung einen Rückgang der
Ausliefervolumina im Vergleich zum Vorjahr. Hauptgrund ist
die aktuelle negative Entwicklung im Bauhauptgewerbe
(prognostiziert -5 %). Die dafür notwendigen
Abwicklungskapazitäten wurden geschaffen und
qualifiziert. Im Sinne eines kontinuierlichen
Verbesserungsprozesses fokussiert das DC in den operativen
Bereichen Lager sowie Wareneingang und -ausgang auf die
Weiterentwicklung der Abwicklungstools. Zu diesem Zweck
wurde mit Q2 2021 das im Konzern genutzte
Lagerverwaltungssystem am Standort Apolda
implementiert und in 2023 weiter optimiert. Die daraus zu
erwartenden Kosteneinsparungen ergeben sich aus optimierten
Lagerprozessen, einer effizienteren Ressourcennutzung und
geringeren internen Kosten durch Vermeidung von Fehlern.
Diese Maßnahmen tragen erheblich zum strategischen
Ziel des DCs, der Erhöhung der Lieferfähigkeit
bei gleichzeitiger Optimierung der Gesamtbestände in
den Vertriebsorganisationen, bei.
Die Geschäftsentwicklung vom DC steht in
unmittelbarem Zusammenhang mit der Entwicklung des
Bauhauptgewerbes in den zu versorgenden Märkten. Als
Risiken sehen wir in erster Linie den sich ändernden
Materialmix, der sich aus einer marktseitigen
Bedarfsverlagerung vom kommerziellen Wohnbau hin zu
großen Infrastrukturprojekten ergibt. Diese Projekte
sind in ihrer Häufigkeit geringer als der bisherige
Projektmix und erfordern große Materialmengen, die
aber auch in Abhängigkeit des Anfalls der Projekte
einen höheren durchschnittlichen Lagerbestand und
somit größere Kapitalbindung verursachen.
Chancen ergeben sich für das DC durch das gesteigerte
Serviceportfolio.
Das Doka Distribution Center Apolda sieht sich mit
dem Russland-Ukraine Konflikt mit einer Herausforderung
konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet sein konnte.
Bereits getroffene und ggf. noch zu treffende
Maßnahmen auf der Beschaffungsseite richten sich nach
den aktuellen Handelsbeschränkungen und Sanktionen.
Die künftige Rohmaterialverfügbarkeit
stellt ein Risiko dar, die gesetzten Ziele für 2024 zu
erreichen.
Zusätzlich wird das DC aufgrund von
Bündelungseffekten als zentrale Sammel- und
Umverteilungsstelle im Sinne eines Cross-Docks genutzt, was
eine kontinuierliche Auslastung sicherstellt. Negativ wird
sich in 2024 die angespannte wirtschaftliche Lage in
Deutschland und Westeuropa auswirken, welches ein
niedrigeres Volumen im DC fordert.
Ausblickend sieht die Geschäftsführung die
weitere Entwicklung mit Skepsis, da man in bisher nicht
bekanntem Ausmaß direkt von politischen
Entscheidungen in Deutschland und den Ländern des
zugeordneten Versorgungszirkels betroffen ist. Andererseits
sieht die Geschäftsführung, dass das DC durch die
Investitionen in das Lagerverwaltungssystem der letzten
beiden Jahre, dem stabilen Personalstamm und flexiblen
internen und externen Prozessen die Fähigkeit hat,
sich rasch den ändernden Marktgegebenheiten
anzupassen.
4 Unternehmensführung
Basis unseres Unternehmenserfolgs sind unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um dies langfristig
sicherzustellen, investieren wir unaufhörlich in
gezielte Weiterbildungsmaßnahmen. Die zu erwartende
Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 erfordert eine
Senkung des Personalstandes. Die angestoßenen
Organisationsentwicklungsmaßnahmen im Bereich des
Yard Operations werden das Betätigungsfeld der
Mitarbeiter durch digitale Lagerverwaltungstools weiter
anreichern. Zudem werden die Prozesse weiter
standardisiert, um den Mitarbeiteraustausch auch auf
internationaler Ebene zu vereinfachen.
5 Prognosebericht
Um die Leistungsfähigkeit und somit den
Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern, werden die Ziele
der Vorjahre auch in 2024 uneingeschränkt
weiterverfolgt. Das bedeutet einen Fokus auf die
Erhöhung der Lieferfähigkeit der angebundenen
Vertriebsorganisationen bei gleichzeitiger Optimierung der
Bestände. Da der Versorgungszirkel in 2024
unverändert bleibt, erwartet das DC im kommenden Jahr
eine sinkende Volumenentwicklung von ca. 10 %.
Organisations- und Prozessentwicklungen passieren mit
der Zielsetzung, wesentliche
Effizienzsteigerungsmaßnahmen umzusetzen und so
wachsende Leistungsanforderung bei gleichbleibendem
Fixkostenniveau sicherzustellen. Im Rahmen dessen wird das
DC weiterhin Investitionen in die Betriebs- und
Geschäftsausstattung vornehmen, um die Lagerverwaltung
für die kommenden Herausforderungen nachhaltig zu
rüsten.
Laut Planung liegen die Umsätze mit den
Konzerngesellschaften in 2024 10 % unter Vorjahresniveau.
Für das EBIT rechnen wir mit einem positiven Ergebnis
von ca. EUR 1 Mio. Insgesamt gesehen ist das DC weiterhin
sehr gut aufgestellt.
Die vorstehenden Ergebniserwartungen konzentrieren
sich auf den eingangs beschriebenen Versorgungszirkel als
Haupttätigkeitsfeld und betreffen somit nicht nur das
Inland. Sie beruhen sowohl auf Erfahrungswerten als auch
auf Annahmen und sind insofern mit Unsicherheiten behaftet.
Eventuelle Abweichungen zwischen den Planungen und den
tatsächlichen Ergebnissen beinhalten sowohl Chancen
als auch Risiken.
Apolda, 29. März
2024
Doka
Distribution Center Apolda GmbH
Michael
Troll
Bilanz zum 31. Dezember 2023
A k t i v a
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
| Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche |
|
|
|
|
| Rechte
und Bauten einschließlich der |
|
|
|
|
| Bauten
auf fremden Grundstücken |
|
385,00 |
|
1.541,00 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
|
192.711,00 |
|
172.034,00 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
|
889.884,00 |
|
647.904,00 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
|
0,00 |
|
30.687,50 |
|
|
1.082.980,00 |
|
852.166,50 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
|
|
| I.
Vorräte |
|
|
|
|
| Waren |
|
35.294.763,95 |
|
32.301.932,23 |
| II.
Forderungen und sonstige |
|
|
|
|
| Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| 2.
Forderungen gegen verbundene |
|
|
|
|
| Unternehmen |
3.468.021,87 |
|
11.555.914,03 |
|
| 3.
Sonstige Vermögensgegenstände |
1.348.763,70 |
4.816.785,57 |
439.109,98 |
11.995.024,01 |
| III.
Kassenbestand, Guthaben bei |
|
|
|
|
| Kreditinstituten
und Schecks |
|
100,49 |
|
245,72 |
| C.
Aktive latente Steuern |
|
13.654,00 |
|
16.700,00 |
|
|
40.125.304,01 |
|
44.313.901,96 |
|
|
41.208.284,01 |
|
45.166.068,46 |
P a s s i v a
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| A.
Eigenkapital |
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
7.800.000,00 |
7.800.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
4.166.208,44 |
3.183.753,77 |
| IV.
Jahresüberschuss |
838.038,29 |
982.454,67 |
|
13.804.246,73 |
12.966.208,44 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| 1.
Steuerrückstellungen |
86.200,00 |
462.941,46 |
| 2.
Sonstige Rückstellungen |
415.523,29 |
578.216,54 |
|
501.723,29 |
1.041.158,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
9,58 |
9,35 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
913.057,91 |
487.266,63 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
25.495.601,38 |
30.642.326,59 |
| 4.
Sonstige Verbindlichkeiten |
493.645,12 |
29.099,45 |
|
26.902.313,99 |
31.158.702,02 |
|
41.208.284,01 |
45.166.068,46 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
|
100.875.275,79 |
|
110.306.948,45 |
| 2.
Sonstige betriebliche Erträge |
|
196.040,25 |
|
185.423,22 |
| 3.
Materialaufwand |
|
|
|
|
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und |
|
|
|
|
| Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
|
|
|
|
| b)
Aufwendungen für bezogene |
-86.553.777,20 |
|
-95.728.062,59 |
|
| Leistungen |
|
|
|
|
|
-1.131.796,41 |
-87.685.573,61 |
-1.174.955,82 |
-96.903.018,41 |
| 4.
Personalaufwand |
|
|
|
|
| a)
Löhne und Gehälter |
-2.996.321,71 |
|
-3.111.114,09 |
|
| b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen |
|
|
|
|
| für
Altersversorgung und für |
|
|
|
|
| Unterstützung |
-657.205,33 |
-3.653.527,04 |
-658.493,79 |
-3.769.607,88 |
| -
davon für Altersversorgung |
|
|
|
|
| EUR
0,00 (i. Vj. EUR 0,00) - |
|
|
|
|
| 5.
Abschreibungen auf Sachanlagen |
|
-191.457,66 |
|
-179.056,07 |
| 6.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
-7.211.904,37 |
|
-7.801.537,15 |
| 7.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
|
211.560,89 |
|
47.294,91 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
-1.243.918,57 |
|
-453.931,08 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
-458.457,39 |
|
-450.061,32 |
| 10.
Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss |
|
838.038,29 |
|
982.454,67 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
Die Doka Distribution Center Apolda GmbH ist nach
§ 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft,
hat ihren Sitz in Apolda, Landkreis Weimarer Land, und ist
eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena
(HRB Nr. 513868).
Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Doka
Distribution Center Apolda GmbH (DC) für das
Geschäftsjahr 2023 wurden nach den Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB) und nach den Vorschriften des
GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.
Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz
bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht
werden können, sind überwiegend im Anhang
aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach
dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Das DC wurde 2017 mit dem Zweck gegründet,
innerhalb des Umdasch Group AG Konzerns die
Lagerbestände zu zentralisieren und die
Lieferfähigkeit der Konzerngesellschaften zu
optimieren. Das DC unterhält keine
Geschäftsbeziehungen zu externen Kunden.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger Abschreibungen
bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Folgende
Nutzungsdauern finden Anwendung:
|
Nutzungsdauer
(Jahre) |
| Gebäude,
Außenanlagen |
7 bis 50 |
| Technische Anlagen und
Maschinen |
4 bis 14 |
| Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
1 bis 20 |
Bei den Zugängen wird ausschließlich nach
der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben.
Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten
bis EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben.
Außerplanmäßige Abschreibungen
werden vorgenommen, um die Anlagengegenstände auf den
niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich
dauernder Wertminderung abzuschreiben.
In den Vorräten haben wir die Handelswaren zu
durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu den
niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Vorräte unterliegen keiner
planmäßigen Abschreibung. Abwertungen für
Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit
ergeben, haben wir in ausreichendem Maße vorgenommen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind
grundsätzlich mit ihrem Nennwert bilanziert. Für
alle erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigung
Vorsorge getroffen.
Flüssige Mittel sind zum Nennwert bilanziert.
Von dem Wahlrecht der Aktivierung von aktiven
latenten Steuern wird Gebrauch gemacht.
Die Rückstellung für
Jubiläumsverpflichtungen wurde nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren errechnet. Als
Rechnungsgrundlage dienten die "Heubeck-Richttafeln 2018G".
Im Gutachten für Jubiläumsverpflichtungen
wurde die Fluktuation gemäß AON Standardtabelle
berücksichtigt. Als Rechnungszinsfuß wurde der
von der Deutschen Bundesbank zum 30. November 2023
veröffentlichte Satz von 1,19 % zugrunde gelegt. Dabei
wurde von einer durchschnittlichen Restlaufzeit von zehn
Jahren ausgegangen. Es wird ein Eintritt in den Ruhestand
mit 67 Jahren unterstellt.
Die anderen Rückstellungen haben wir in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages
angesetzt. Den erkennbaren Risiken haben wir angemessen und
ausreichend Rechnung getragen.
Verbindlichkeiten haben wir mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und
-verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs, die
mittel- und längerfristigen
Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum
Devisenkassamittelkurs oder zum ungünstigeren
Anschaffungskurs am Bilanzstichtag bewertet.
Erläuterungen zur Bilanz
Aktiva
Anlagevermögen
Die Entwicklung der Anschaffungskosten sowie der
Abschreibungen wird im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang)
dargestellt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von TEUR 3.468 (i. Vj. TEUR 11.556) betreffen mit
TEUR 3.468 (i. Vj. TEUR 7.597) Lieferungen und Leistungen,
davon TEUR 11 (i. Vj. TEUR 43) gegen Gesellschafter und
Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 0 (i.
Vj. TEUR 3.959).
In den Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
ausgewiesen.
Aktive latente Steuern
Die Auswertung der Differenzen zwischen Handels- und
Steuerbilanz ergibt einen aktiven latenten Steueransatz bei
den Rückstellungen für
Jubiläumsverpflichtungen und den nicht realisierten
Währungsverlusten. Der Berechnung liegt ein Steuersatz
von 30,1 % zugrunde. Der Betrag der angesetzten aktiven
latenten Steuern unterliegt einer Ausschüttungssperre.
Passiva
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.000.
Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 7.800.
Bilanzgewinn
|
TEUR |
| Bilanzgewinn 31.
Dezember 2022 |
4.166 |
| Ausschüttung
2023 |
0 |
|
Jahresüberschuss 2023 |
838 |
| Bilanzgewinn 31.
Dezember 2023 |
5.004 |
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten Vorsorgen
vor allem für Jubiläumszahlungen, noch nicht
genommenen Urlaub, Gleitzeitguthaben, Prämien und
Tantiemen, ausstehende Rechnungen, Instandhaltungen,
Berufsgenossenschaft und Energiekosten.
Verbindlichkeiten
Die Angaben zu Restlaufzeiten und zur Besicherung
sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang)
dargestellt.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen von TEUR 4.527 (i. Vj. TEUR 6.642), aus Darlehen
von TEUR 20.000 (i. Vj. TEUR 24.000) und aus dem Cash
Pooling von TEUR 968. TEUR 20.468 (i. Vj. TEUR 25.032)
betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Aufgliederung der Bruttoumsätze nach
Tätigkeitsbereichen und nach geografisch bestimmten
Märkten:
|
2023 |
2022 |
|
TEUR |
% |
TEUR |
% |
| Aufgliederung nach
Tätigkeitsbereichen |
|
|
|
|
| Verkauf |
34 |
0,1 |
49 |
0,1 |
| Umsatz mit verbundenen
Unternehmen |
|
|
|
|
| davon aus |
|
|
|
|
| Verkauf |
92.603 |
91,8 |
101.480 |
92,0 |
| Dienstleistung |
8.238 |
8,1 |
8.778 |
7,9 |
|
100.841 |
99,9 |
110.258 |
99,9 |
|
100.875 |
100,0 |
110.307 |
100,0 |
| Aufgliederung nach
geographisch bestimmten Märkten |
|
|
|
|
| Inland |
44.365 |
44,0 |
60.909 |
55,2 |
| Ausland |
56.510 |
56,0 |
49.398 |
44,8 |
|
100.875 |
100,0 |
110.307 |
100,0 |
Zinsergebnis
Das Zinsergebnis enthält Zinserträge aus
verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 212 (i. Vj.
TEUR 47) sowie Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen
in Höhe von TEUR 1.243 (i. Vj. TEUR 454).
Währungsumrechnung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Beträge in Höhe von TEUR 174 (i. Vj. TEUR 127)
und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
Beträge in Höhe von TEUR 597 (i. Vj. TEUR 543)
aus der Währungsumrechnung enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren
aus dem Ergebnis einer normalen
Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 (i. Vj. des
Jahres 2022) und umfassen die Gewerbeertragsteuern sowie
die Körperschaftsteuer. Darüberhinaus wurde der
aktive latente Steueransatz im Geschäftsjahr
reduziert.
Sonstige Angaben
Anzahl der Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
|
2023 |
2022 |
| Angestellte |
18 |
16 |
| Arbeiter |
61 |
63 |
|
79 |
79 |
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen beträgt TEUR 5.875.
Die Summe der künftigen Zahlungen aus
Pkw-Leasingverträgen beläuft sich für das
kommende Jahr auf TEUR 5 und die Folgejahre bis 2028
auf TEUR 6.
Die Summe der künftigen Mietzahlungen für
Gebäude und Geräte beträgt für das
nächste Jahr TEUR 1.406 und die Folgejahre bis 2028
TEUR 4.458, davon gegenüber verbundenen Unternehmen
TEUR 1.114 für das nächste Jahr.
Bestellobligos oder Investitionsverpflichtungen
bestehen nicht.
Abschlussprüferhonorar
Das von unserem Abschlussprüfer für
das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar
beträgt TEUR 49, davon entfallen TEUR 44 auf
Abschlussprüfungsleistungen und TEUR 5 auf
Steuerberatungsleistungen.
Ergebnisverwendung
Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein
verwendungsfähiger Bilanzgewinn (Gewinnvortrag
zuzüglich Jahresüberschuss) von
EUR 5.004.246,73.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
verwendungsfähigen Gewinn auf neue Rechnung
vorzutragen.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem
Schluss des Geschäftsjahres nicht
eingetreten.
Mitglieder der Organe und Gesamtbezüge
Die Geschäftsführung bildet:
Michael Troll, Eisenberg Geschäftsführer
Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB
wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der
Umdasch Group AG, Amstetten/ Österreich. Diese stellt
den Konzernabschluss für den größten und
den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der
Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den
Konzernabschluss der Umdasch Group AG einbezogen. Der
Konzernabschluss ist beim Firmenbuchgericht am Sitz der
Umdasch Group AG erhältlich.
Apolda, den 29. März
2024
Doka
Distribution Center Apolda GmbH
Michael
Troll
Entwicklung
des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
|
Anschaffungskosten |
|
1.1.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchung |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche |
|
|
|
|
|
| Rechte
und Bauten einschließlich der |
|
|
|
|
|
| Bauten
auf fremden Grundstücken |
17.580,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
17.580,00 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
306.687,32 |
52.239,65 |
1.109,73 |
0,00 |
357.817,24 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
1.106.186,23 |
375.734,51 |
37.875,11 |
30.687,50 |
1.474.733,13 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
30.687,50 |
0,00 |
0,00 |
-30.687,50 |
0,00 |
|
1.461.141,05 |
427.974,16 |
38.984,84 |
0,00 |
1.850.130,37 |
|
Kumulierte
Abschreibungen |
|
1.1.2023 |
Abschrei-
bungen des
Geschäfts-
jahres |
Abgänge |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche |
|
|
|
|
| Rechte
und Bauten einschließlich der |
|
|
|
|
| Bauten
auf fremden Grundstücken |
16.039,00 |
1.156,00 |
0,00 |
17.195,00 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
134.653,32 |
31.272,65 |
819,73 |
165.106,24 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
458.282,23 |
159.029,01 |
32.462,11 |
584.849,13 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
608.974,55 |
191.457,66 |
33.281,84 |
767.150,37 |
|
Buchwerte |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| Sachanlagen |
|
|
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche |
|
|
| Rechte
und Bauten einschließlich der |
|
|
| Bauten
auf fremden Grundstücken |
385,00 |
1.541,00 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
192.711,00 |
172.034,00 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
| Geschäftsausstattung |
889.884,00 |
647.904,00 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
30.687,50 |
|
1.082.980,00 |
852.166,50 |
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
|
|
davon mit
einer Restlaufzeit von |
|
Art der
Verbindlichkeiten |
Gesamt-
betrag |
bis zu
einem Jahr |
ein bis
fünf Jahre |
mehr als
fünf Jahre |
Gesicherte
Beträge |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Verbindlichkeiten geg.
Kreditinstituten |
9,58 |
9,58 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
9,35 |
9,35 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
913.057,91 |
913.057,91 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
487.266,63 |
487.266,63 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber |
|
|
|
|
|
| verbundenen
Unternehmen |
25.495.601,38 |
5.495.601,38 |
20.000.000,00 |
0,00 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
30.642.326,59 |
6.642.326,59 |
24.000.000,00 |
0,00 |
0,00 |
| - davon gegenüber
Gesellschaftern - |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
25.031.890,80 |
1.031.890,80 |
24.000.000,00 |
0,00 |
0,00 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
493.645,12 |
493.645,12 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
29.099,45 |
29.099,45 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| - davon aus Steuern
- |
381.833,34 |
381.833,34 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
27.927,88 |
27.927,88 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| - davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit - |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
26.902.313,99 |
6.902.313,99 |
20.000.000,00 |
0,00 |
0,00 |
| (Vorjahr) |
31.158.702,02 |
7.158.692,67 |
24.000.000,00 |
0,00 |
0,00 |
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Doka Distribution Center Apolda GmbH, Apolda
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Doka Distribution
Center Apolda GmbH, Apolda, - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Doka Distribution Center Apolda GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des
Jahresabschlusses und des Lageberichts in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt.
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und
Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung
des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und
zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte
Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung
stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus
dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das
Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, ist höher als das Risiko, dass aus
Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose
Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die
Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten
Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren.
Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres
Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten
Angaben abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung
sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
München, den 31. Mai
2024
KPMG
AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Kirch,
Wirtschaftsprüfer
Schulz-Roos,
Wirtschaftsprüfer
|