I.Z.P. Personaldienste GmbH

Constantinstraße 80, 50679 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 32642
Eingetragen
21.12.1999
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung sowie Durchführung von Dienst- und Werkverträgen;

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Weckwert
seit 26.9.2024
Geschäftsführer
Dietmar Weckwert
seit 28.8.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dietmar WeckwertDW Management GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

I.Z.P. Personaldienste GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell und Entwicklung

Die I.Z.P. Personaldienste (im Folgenden auch I.Z.P. genannt) wurde 1999 von Dietmar Weckwert in Köln gegründet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Köln verteilt seine Kernkompetenzen Zeitarbeit und Personalvermittlung im Berichtsjahr 2023 über sechs Standorte in Nordrhein-Westfalen.

Als familiengeführtes Unternehmen legen wir Wert auf persönliche Beratung und Betreuung. Kurze Wege, schnelle, auch unbürokratische Lösungen und ständige Erreichbarkeit sind die Grundlage unserer Arbeit.

Unser Branchenschwerpunkt liegt auf den Berufsgebieten Gewerbe und Technik. Aber auch andere Berufsgruppen, zum Beispiel aus dem kaufmännischen Bereich, werden von uns bei Bedarf in enger Kooperation mit unseren Kunden angesprochen.

2. Niederlassungen

Die I.Z.P. Personaldienste GmbH führt keine im Handelsregister angegebenen Zweigniederlassungen. Sie führte im Berichtsjahr unselbständige Standorte in den folgenden Städten:

• Dortmund

• Gummersbach (Schließung zum 31.07.2024)

• Euskirchen

• Bonn

• Neuwied (Schließung zum 31.05.2024)

3. Forschung und Entwicklung

Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erbringt das Unternehmen aufgrund der oben genannten ausschließlichen Dienstleistungen nicht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Zwischenfazit 2023 fällt zweigeteilt aus. In den ersten drei Monaten war die Geschäftsentwicklung durchaus positiv und konnte zunächst an die erfreuliche Vorjahrestendenz weiter anknüpfen. Ab dem zweiten Quartal hingegen drehte sich das Bild und in nahezu allen Branchen war - trotz des üblicherweise zu diesem Zeitpunkt einsetzenden Frühjahrswachstums - ein spürbar abnehmender oder zumindest stagnierender Mitarbeiterbedarf erkennbar.

Die Personaldienstleistung war schon immer ein vorgelagerter Indikator für die unmittelbar folgende gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland. Und dieses Spiegelbild zeigt sehr deutlich, wie verunsichert oder teilweise auch problembehaftet die allgemeine Geschäfts- und Stimmungslage auf Unternehmensseite ist.

Einerseits haben viele Branchen noch immer mit einer stark schwankenden Auftragslage oder gar Produktionsausfällen zu kämpfen, die sich in Nachpandemiezeiten durch die Ukraine-Krise - samt dazugehöriger Lieferkettenprobleme und einem drastischen Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise - in den vergangenen 12 Monaten weiter verschärft haben.

Andererseits wirken sich auch politische Maßnahmen und Vorgaben eher bremsend statt förderlich auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aus. Egal ob es um Themen wie Klima- und Energiewandel, internationale Fachkräftezuwanderung oder digitale Zukunftsthemen geht, ist oftmals leider keine klare Strategie und zielgerichtete, zeitnahe Unterstützung durch die Bundesregierung erkennbar. Die Unternehmen werden leider mit vielen Sorgen und Zukunftsfragen alleine oder zumindest viel zu lange im Ungewissen gelassen, was im Bestfall zur unternehmerischen Zurückhaltung - im schlimmsten Fall allerdings irgendwann sogar zur Abwanderung ins Ausland oder einer drohenden Insolvenz führt.

Die unmittelbaren Auswirkungen auf uns als Personaldienstleister lassen sich daher ganz einfach zusammenfassen: Unsere Kunden müssen die Mitarbeiterplanung im Vergleich zu früheren Jahren deutlich zurückhaltender und kurzfristiger gestalten, was in Zeiten des ansteigenden Fachkräfte- und Bewerbermangels unsere Reaktionszeit für eine Stellenbesetzung auf oftmals nur wenige Tage reduziert. Wo früher also noch ein planbarer Personalbedarf mit ein paar Wochen Vorlaufzeit vorhanden war, gilt es momentan die Mitarbeiterdecke "quasi auf Sicht" von heute auf morgen neu anzupassen.

Hinzu kommt die steigende Inflation, die mit einer dramatischen Lohn-Preis-Spirale einhergeht. Ein Effekt, der für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und natürlich auch für uns als Personaldienstleister gleichermaßen mit großen Herausforderungen verbunden ist.

Quelle: https://www.dekra-arbeit.de/de/zeitarbeit-als-indikator-der-gesamtwirtschaftlichen-entwicklung-in-deutschland.html

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der wirtschaftliche Umsatz ist von T € 15.836 im Vorjahr um T € 7.241 auf T € 8.595 gesunken.

Unsere durchschnittliche Anzahl externer Mitarbeiter*innen ist von 492 in 2022 auf 239 in 2023 gesunken.

a. Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T € T € T € %
Betriebsergebnis 30,67 508,85 -478,18 -93,97
Zinsergebnis -6,71 -7,29 -0,58 -7,96
Steuerergebnis 4,99 -165,61 -170,60 -103,01
Neutrales Ergebnis -58,87 0,00 -58,87 -
Jahresergebnis -29,92 335,95 365,87 -108,91

Das neutrale Ergebnis besteht ausschließlich aus periodenfremden Personalaufwendungen aufgrund von Nachzahlungen von Sozialversicherungsabgaben für die Jahre 2019 bis 2022.

b. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist im Vorjahresvergleich gestiegen von 63,3 % im Jahre 2022 auf 66,9 % im Jahre 2023.

Der Liquiditätsgrad II hat sich zum Vorjahr von 283,4 % auf 331,7 % geändert, die kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten sind demnach vollständig durch kurzfristig verfügbare Mittel abgedeckt

c. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 298,47 413,66 -115,19 -27,85
kurzfristige Vermögenswerte 1.578,84 1.751,80 -172,96 -9,87
langfristige Vermögenswerte 104,01 155,03 -51,02 -32,91
liquide Mittel 237,45 1.809,20 -1.571,75 -86,88
Passiva
Eigenkapital 1.483,81 2.613,72 -1.129,91 -43,23
langfristige Verbindlichkeiten 190,00 260,00 -70,00 -26,92
kurzfristige Verbindlichkeiten 544,96 1.255,97 -711,01 -56,61
Bilanzsumme 2.218,77 4.129,69 -1.910,92 -46,27

Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um 115,19 T€ auf 298,47 T€ gesunken. Kurzfristige Vermögensgegenstände haben sich 2023 gegenüber dem Vorjahr verringert. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich 2023 gegenüber dem Vorjahr verringert. Unsere Zahlungsfähigkeit ist jederzeit gegeben und wird ausschließlich aus Eigenkapital finanziert.

3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzmanagement

Das Finanzmanagement des Konzerns umfasst unter anderem das Cash- und Liquiditätsmanagement

4. Gesamtaussage

Im Lagebericht des Vorjahres wurde ein Umsatzeinbruch von ca. 30% prognostiziert, welcher bereits mit einer hohen Unsicherheit behaftet war. Das Geschäftsjahr 2023 brachte der I.Z.P. Personaldienste GmbH eine tatsächliche Umsatzeinbuße von fast 50% ein. Das Betriebsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr bemerkbar gesunken und liegt weit hinter unseren Erwartungen.

Grund hierfür ist die verhaltene Nachfrage und eine damit verbundene, stark gesunkene Zahl der Mitarbeiter*innen des Zeitpersonals. Die konzentrierten Nachfragen von Kunden nach Fachkräften konnten nicht bedient werden, was wir auf den Fachkräftemangel zurückführen. Hinzu kommen Sozialversicherungsaufwendungen in nicht irrelevanter Höhe für Vorjahre aufgrund einer Betriebsprüfung.

Von Kreditinstituten eingeräumte Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen.

In 2023 ergaben sich keine Forderungsausfälle.

III. Niederlassungsbericht

Es wurden keine Niederlassungen im Geschäftsjahr geschlossen und keine weiteren eröffnet. Hinsichtlich weiterer Eröffnungen besteht derzeit keine Planung. Eine Schließung der Niederlassungen Neuwied und Gummersbach sind für das Jahr 2024 bereits beschlossen. Die Hauptniederlassung wird zum Jahresende innerhalb von Köln in neue Mieträumlichkeiten ziehen.

IV. Prognose- und Risikobericht

Optimistische Zukunftsaussichten - Wirtschaftliche Herausforderungen und Chancen

Die Unternehmen blicken positiv auf das vierte Quartal und erwarten weiteres Wachstum. Im Jahr 2024 wird eine noch stärkere Erholung prognostiziert, was das Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit des Sektors stärkt.

Die globale Wirtschaft sieht sich mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, von politischen Unsicherheiten bis hin zu ökologischen Krisen. Trotz dieser Herausforderungen hat die Zeitarbeitsbranche ein bemerkenswertes Wachstum gezeigt. Dieses Wachstum ist nicht nur ein Zeichen der Stärke, sondern auch ein Indikator dafür, wie flexibel und anpassungsfähig die Branche auf Veränderungen reagieren kann.

Quelle:https://www.arcusplan.de/blog/konjunkturindex-zeitarbeit-2023-analyse

Trotz positiver Prognosen für die Branche, besteht für die I.Z.P. in 2024 weiterhin die Herausforderung, im hohen Wettbewerb zu bestehen. Der Bedarf an Fachkräften ist hoch, die Verfügbarkeit gering. Es handelt sich um einen hart umkämpften Markt, in dem Faktoren wie Preisdumping weiterhin eine große Rolle spielen - auch für das Ergebnis und den Fortbestand der I.Z.P.

Der steigende Wettkampf, zwischen etablierten vertriebsstärkeren Unternehmen mit größerem Kundenstamm, um externes Personal, Fachkräfte und junge Talente für das interne Stammpersonal, ist eine erhebliche Belastung für die I.Z.P. Auch die in den letzten Jahren stark verschärfte Regulatorik (Höchstüberlassungsdauer, Equal Pay), erschwert die Situation.

2024 kommen wir nicht an wesentlichen Einschnitten im Kostenapparat vorbei. Die Schließung der Niederlassungen Neuwied und Gummersbach sind entschieden. Ebenfalls werden im Bereich des Stammpersonals Einsparungen und Restrukturierungen vorgenommen werden müssen.

Des Weiteren müssen interne Strukturen sowie die Organisation geprüft und ggf. reformiert werden. Bei der Betriebsprüfung der deutschen Rentenversicherung im Prüfungsjahr mussten wir feststellen, dass Regularien im Alltag nicht eingehalten und dadurch hohe Nachzahlungen aufgerufen wurden. Es gilt, dies dringend und umgehend für die Zukunft abzustellen. Dies hat für uns höchste Priorität.

Die Hauptniederlassung wird innerhalb von Köln in neue Räumlichkeiten, in zentralerer Lage mit verbesserter, sehr guter Verkehrsanbindung ziehen und verspricht sich hierdurch einen höhen Zulauf von neuem Personal.

Im ersten Quartal des neuen Jahres fand eine Prüfung unserer unbefristeten Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis durch die Bundesagentur für Arbeit und des Zolls statt. Diese ergab Beanstandungen, die unseres Erachtens jedoch nur unwesentliche Mängel darstellen und es wurden uns keinerlei Auflagen gemacht. Im Schlussgespräch bestätigte man uns insgesamt ein strukturiertes Arbeiten. Für besagte Mängel haben wir umgehend Verbesserungen in unseren Arbeitsalltag eingeführt.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes bewertet die Geschäftsleitung die Geschäftsentwicklung als herausfordernd.

Weil es aufgrund der nach wie vor niedrigen Arbeitslosenquote in Deutschland immer schwieriger wird, geeignete Mitarbeiter*innen für Kundeneinsätze zu finden, ergibt sich für uns auch im Jahr 2024 ein weiterer Umsatzrückgang von ca. 30%. Diese Entwicklung aufgrund der zunehmenden Regulierungen und des gleichzeitigen Fachkräftemangels zeichnet sich auch bereits in den ersten fünf Monaten des neuen Geschäftsjahres weiter deutlich ab.

Diesem Trend gilt es jetzt umgehend entgegenzuwirken. Hierzu sind erste Maßnahmen in Richtung Kosteneinsparungen im Bereich der Verwaltung, der Mietkosten und weiteren Fixkosten vorgenommen worden. Aber auch der Neukundenakquise wird nun mit großem Eifer nachgegangen. Diese Maßnahmen werden bis zum Jahresende verstärkt ausgeweitet, jedoch rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 dennoch mit einem voraussichtlichen Jahresfehlbetrag von ca. 100 T€.

 

Köln, den 30. August 2024

I.Z.P. Personaldienste GmbH

Weckwert, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 298.470,00 413.664,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10,00 10,00
II. Sachanlagen 298.460,00 413.654,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 298.460,00 413.654,00
B. Umlaufvermögen 1.912.687,64 3.714.626,10
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.675.240,88 1.905.430,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 104.013,30 155.029,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 237.446,76 1.809.195,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.608,00 1.399,87
Aktiva 2.218.765,64 4.129.689,97

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.483.806,17 2.613.721,79
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.458.806,17 2.588.721,79
davon Gewinnvortrag 2.588.721,79 2.252.768,42
B. Rückstellungen 185.095,30 487.892,42
C. Verbindlichkeiten 549.864,17 1.028.075,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 10.181,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 10.181,48
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 272.048,83 277.910,46
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 82.048,83 17.910,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 190.000,00 260.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 277.815,34 739.983,82
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 277.815,34 739.983,82
Passiva 2.218.765,64 4.129.689,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.647.380,01 15.934.382,63
2. Personalaufwand 7.781.712,53 14.322.741,08
a) Löhne und Gehälter 6.300.489,31 11.682.978,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.481.223,22 2.639.763,01
davon für Altersversorgung 23.356,84 22.961,69
3. Abschreibungen 103.135,80 125.863,52
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 103.135,80 98.558,65
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 27.304,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 785.491,04 969.064,89
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.505,04 5.986,65
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.215,41 13.273,66
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.987,11 165.608,91
8. Ergebnis nach Steuern -24.682,62 343.817,22
9. sonstige Steuern 5.233,00 7.863,85
10. Jahresfehlbetrag 29.915,62 -335.953,37
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.588.721,79 2.252.768,42
12. Ausschüttung 1.100.000,00
13. Bilanzgewinn 1.458.806,17 2.588.721,79

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: I.Z.P. Personaldienste GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: 32642

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Geschäftsausstattung richtet sich nach den amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, welcher nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt wurde.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Ausstehende Urlaubstage 61.932,27
Personalkosten 0,00
Abschluss- und Prüfungskosten 21.500,00
Arbeitszeitkonten 71.783,03
Schwerbehindertenabgabe 29.880,00
Berufsgenossenschaft 0,00
Sonstige 0,00
Summe 185.095,30

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.013,11 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 60.013,11 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 914.253,39 10.351,80 70.065,64
Summe Sachanlagen 914.253,39 10.351,80 70.065,64
Summe Anlagevermögen 974.266,50 10.351,80 70.065,64
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 60.013,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 60.013,11
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 854.539,55
Summe Sachanlagen 0,00 854.539,55
Summe Anlagevermögen 0,00 914.552,66
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.003,11 0,00 0,00 0,00 60.003,11
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 60.003,11 0,00 0,00 0,00 60.003,11
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 500.599,39 103.135,80 47.655,64 0,00 556.079,55
Summe Sachanlagen 500.599,39 103.135,80 47.655,64 0,00 556.079,55
Summe Anlagevermögen 560.602,50 103.135,80 47.655,64 0,00 616.082,66
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10,00 10,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10,00 10,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 298.460,00 413.654,00
Summe Sachanlagen 0,00 298.460,00 413.654,00
Summe Anlagevermögen 0,00 298.470,00 413.664,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Anzahl der Arbeitnehmer betrug in 2023 durchschnittlich 239 (VJ: 492).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Dietmar Weckwert ausgeübter Beruf: Kaufmännischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 277.910,46
Rückzahlungen im Berichtsjahr 17.910,46
Neuvergaben im Berichtsjahr 12.048,83
= neuer Kreditbestand 272.048,83

Zum Zinssatz und den Rückzahlungsbedingungen ist hier folgendes zu berichten:

Ein Darlehen, welches zum 31.12.2023 einen Darlehensstand i.H.v. 20.000,00 EUR ausweist, sowie eines mit einem Stand i. H. v. 50.000,00 EUR, wird mit einem Zinssatz von 6,0% p.a. verzinst, während alle anderen Darlehen mit 4,5% verzinst werden. Die bis zum 31.12.2023 aufgelaufenen Zinsen i. H. v. 12.048,83 EUR wurden am 26.03.2024 an den Geschäftsführer überwiesen. Von der oben genannten Gesamtsumme sind 70.000,00 EUR in 2024, weitere 45.000,00 EUR im Jahr 2025, der Rest i.H.v. 145.000,00 EUR im Jahr 2028 zurück zu zahlen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 29.915,62 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags aus dem Vorjahr i.H.v. 2.588.721,79 EUR und Gewinnausschüttung i.H.v. 1.100.000,00 EUR ergibt sich ein Betrag von 1.458.806,17 EUR, der zu verwenden ist.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Köln,15.10.2024

Dietmar Weckwert

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

"

An die I.Z.P. Personaldienste GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der I.Z.P. Personaldienste GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der I.Z.P. Personaldienste GmbH, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ratingen, am 30. August 2024

CURACON GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Zweigniederlassung Ratingen

Wendt, Wirtschaftsprüfer

Lorke, Wirtschaftsprüferin"

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