Hölker Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Hölker seit 16.5.2023 | Prokura |
Heinz Hölker seit 24.2.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
APS, Automative Products Solutions-Germany GmbHGescherJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Entwickung des Anlagevermögens 2023
Anhang zum 31.12.20231. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der APS, Automative Products Solutions-Germany GmbH (Amtsgericht Coesfeld, HRB 100069) für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der geltenden Vorschriften erstellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) zugrunde gelegt. Nach den in § 267 Abs. 1 u. 4 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses a) Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten agesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer orientiert sich an den steuerlichen Vorgaben. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern der Gesellschaft. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit bei Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, wurde dieser angesetzt (Imparitätsprinzip). b) Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen gegenüber Gesellschafter Dieser Posten enthält kurzfristige Ausleihungen gegenüber dem Gesellschafter, der Hölker Holding GmbH, Gescher. Eigenkapital/Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss i.H.v. EUR 232.166,57 auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen mit T€ 85 auf Gewährleistungsrückstellungen, mit T€ 22 auf Personalrückstellungen und mit T€ 41 auf übrige Rückstellungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert und haben folgende Fristigkeiten:
Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 6.567.851,18 Euro durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit diesen Verbindlichkeiten verbunden: 1) Grundpfandrechte (Grundschulden) in Höhe von € 550.000,00 2) Globalzession sämtlicher Forderung aus Lieferungen und Leistungen 3) Sicherungsübereignung des Warenlagers 4) Sicherungsübereignung einer Maschine 3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i.H.v. T€ 7 (Vorjahr T€ 114) enthalten. In den Lohnaufwendungen ist eine Abfindung an einen französischen Mitarbeiter i.H.v. T€ 71 enthalten. Die außerordentlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Patenverletzung i.H.v. T€ 25. 4. Sonstige Pflichtangaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug 41 (Vorjahr 39). Diese unterteilen sich in 9 weibliche und 32 männliche Arbeitnehmer. Es handelt sich im Wesentlichen um kaufmännische Mitarbeiter. Geschäfte mit nahestehenden Personen, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen würden, lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betrugen T€ 221. Diese betreffen Leasing- und Mietverträge. Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen: Heinz Hölker, Kaufmann, Coesfeld Von der Schutzklausel des §286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge Gebrauch gemacht. 5. Nachtragsbericht Es gibt keine besonderen Vorgänge, die nach dem Geschäftsjahr 2023 eingetreten sind und die wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.
Gescher, den 16. Oktober 2024 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die APS Automative Products Solutions-Germany GmbH wurde am 09. Dezember 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Gescher, Schuckertstraße 4. Ein wesentlicher Schritt zur selbstbestimmten Anpassung der Unternehmensstrategie wurde mit der Übernahme der 50%-Anteile des bisherigen Anteilseigners IN.CO. International S.P.A. in 2022 vollzogen. Dadurch wurde die Grundlage für eine schnelle und teilweise grundlegende Neustrukturierung der Vertriebs- und Fertigungsstrategie geschaffen. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Versorgung des internationalen Aftermarktes mit technisch anspruchsvollen Ersatzteilen für Nutzfahrzeuge (LKW, Busse, Anhänger). Dabei werden sowohl der europäische Markt als auch über 30 Drittländer beliefert. Der Fokus auf ressourcenschonende Produkte folgt den gesellschaftlichen, politischen und industriellen Anforderungen im Rahmen der Circular Economy (Kreislaufwirtschaftsgesetz / End-of-Life-Vehicles-Regulation). Alle Prozesse und Fertigungsstätten wurden diesbezüglich analysiert und gegebenenfalls angepasst. Dies führte unter anderem zu einer Rückverlagerung der bisher ausgelagerten Produktionen in verschiedene Länder nach Deutschland. Mit dem im Jahr 2023 eröffneten Tec-Center hat die APS nun die Möglichkeit, die eigene Produktentwicklung zu beschleunigen und zu stärken. Die dort vorhandenen Test- und Produktvalidierungsmöglichkeiten sind die Basis zur Erfüllung der Vorgaben der Teile- und Fahrzeughersteller um auch diese als Kunden zu gewinnen. Ende 2023 wurde mit dem Aufbau einer neuen Produktionsstätte in Gescher-Hochmoor begonnen. Durch gezielte Diversifikation und das Erkennen sowie Ausnutzen von Marktnischen wird eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Die unter der Marke rema-germany vertriebenen, im Vergleich zu neuen Teilen verbesserten Produkte, werden hauptsächlich über international vertretene Einkaufsgruppen und Großhändler vertrieben, die durch den Vertrieb und Länderrepräsentanzen unterstützt werden. Bemerkenswert ist hier das aktive Interesse von Handelsgruppen an der Aufnahme der rema-Produkte in ihr Sortiment. Die Internationalisierung des Geschäfts wurde vorangetrieben und mit den ersten Verträgen in Ost- und Südeuropa erfolgreich ausgebaut. Auch das Interesse der Teile und Fahrzeughersteller an den rema-Produkten ist hervorzuheben. Erste Projekte wurden umgesetzt, welches die Fokussierung der APS auf ressourcenschonende und qualitativ hochwertige Fertigung bestätigt. Steuerungsrelevante Kennzahlen sind Umsatzerlöse und EBIT. 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 betrug das Wirtschaftswachstum in Europa ungefähr 0,7% - 1%, in Deutschland 0,2% -0,4%. Die Inflation in der Eurozone belief sich auf 5%-6%, in Deutschland 6%-7%. Die hohe Inflation hatte eine dämpfende Wirkung auf das Wirtschaftswachstum, da die Kaufkraft der Verbraucher sank und die Produktionskosten für Unternehmen stiegen. Der Markt für Nutzfahrzeugersatzteile in Europa stieg im Jahr 2023 um 3%-5% verglichen zum Vorjahr. Der Geschäftsverlauf für 2023 war zufriedenstellend. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.126 T€ von 15.966 T€ auf 17.092 T€. Der Umsatz in Deutschland stieg um 961 T€ auf 8.836 T€. In Europa (exkl. Deutschland) stieg der Umsatz um 633 T€ auf 7.985 T€. Im Hauptmarkt Frankreich sank jedoch der Umsatz um 213 T€ auf 2.379 T€. Im Export außerhalb Europas sank der Umsatz ebenfalls um 469 T€ auf 271 T€. Die Materialaufwandsquote sank bezogen auf die Umsatzerlöse von 73,32% im Vorjahr auf 60,84 % im Jahr 2023. Das Geschäftsjahr schloss mit einem EBIT von 688 T€ (Vorjahr: 517 T€) ab, was einer EBIT-Marge von 4,2 % (Vorjahr: 3,0 %) entspricht. Abschreibungen auf das Anlagevermögen beliefen sich in 2023 auf insgesamt 135 T€. Für das Geschäftsjahr 2024 sind neben kleineren noch größere Investitionen in die Fertigung am Standort Gescher-Hochmoor als auch in die Logistik am Hauptstandort in Gescher von ca. 150 T€ geplant. Die APS Automative Products Solutions-Germany GmbH verfügte zum Stichtag über 30 Vollzeitbeschäftigte, 8 Teilzeitkräfte und 5 geringfügig Beschäftigte. Für das Jahr 2023 hatten wir einen Umsatz von 17.000 T€ prognostiziert. Dieser wurde erreicht und liegt mit 92 T€ darüber. Die Prognose des Ergebnisses vor Abschreibungen und Steuern wurde erreicht. Das Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern beträgt 515 T€ und liegt mit 65 T€ über dem maximal prognostizierten Wert von T€ 450. 3. Lage der Gesellschaft Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um 993 T€ auf 11.697 T€. Auf der Aktivseite setzt sie sich aus Anlagevermögen in Höhe von 872 T€ und Umlaufvermögen sowie sonstigen Aktiva in Höhe von 10.825 T€ zusammen. Die Anlagenintensität sank von 7,8 % auf 7,5 %. Das Umlaufvermögen (einschließlich der Rechnungsabgrenzungsposten) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 954 T€ und beinhaltet die Erhöhung des Warenbestandes aufgrund des erhöhten Umsatzes und der daraus resultierenden Verfügbarkeit um 660 T€ auf 8.745 T€, die Minderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 76 T€ auf 1.577 T€, die Erhöhung der Forderungen gegen Gesellschafter um 222 T€ auf 301 T€, die Erhöhung g der sonstigen Vermögensgegenstände um 144 T€ auf 168 T€ und die Erhöhung der Guthaben bei Kreditinstituten um 7 T€ auf 16 T€. Der Rechnungsabgrenzungsposten vermindert sich um 3 T€ auf 17 T€. Kapitalstruktur und Finanzlage Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss des Berichtsjahres von 232 T€ auf T€ 1.964. Die Eigenkapitalquote stieg somit vor dem Hintergrund der gestiegenen Bilanzsumme auf 16,9 % gegenüber 16,3 % im Vorjahr. Zur Finanzierung von Teilen des Anlagevermögens (Grundstücke und Bauten) sowie zur teilweisen Finanzierung des Umlaufvermögens bestehen mittel- bzw. langfristige Darlehen, die zum Bilanzstichtag insgesamt mit 936 T€ (Vorjahr: 1.064 T€) valutieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Stichtag 5.632 T€, davon aus Kontokorrentverbindlichkeiten 5.504 T€ sowie 128 T€ aus dem kurzfristigen Teil der Darlehensverbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über eine Kontokorrentlinie in Höhe von insgesamt 5.750 T€, die am Bilanzstichtag zu 5.504 T€ in Anspruch genommen wurde. Zum 31.08.2024 betragen die Kontokorrentverbindlichkeiten 5.187 T€ bei einer Kontokorrentlinie von 5.750 T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um 125 T€ auf 2.389 T€. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1.126 T€ von 15.967 T€ auf 17.093 T€. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von 232 T€ erzielt. 4. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die nachfolgend aufgeführten Risiken und Chancen entsprechen in ihrer Reihenfolge der Relevanz für den Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Der Betrachtungszeitraum umfasst eine Periode von 12 Monaten. Es gibt Marktbegleiter, die sowohl in einzelnen Produktsegmenten als auch in einzelnen Vertriebssparten vertreten sind. Durch die Fokussierung der APS haben sich Synergien mit solchen Marktbegleitern ergeben, die zu ersten Abstimmungen und Verkaufserfolgen für die APS führten. Die anhaltende Rohstoffknappheit und -verteuerung führt zu einer mangelnden und extrem verteuerten Teileverfügbarkeit bei OEMs. Da für die Fertigung der rema-Austauschteile nur 10-20 % des Materials im Vergleich zur Fertigung bei OEMs benötigt wird, ist eine größere Verfügbarkeit bei stabileren Kosten gegeben. Fahrzeughersteller verkaufen immer mehr Fahrzeuge im sogenannten Full Leasing und/oder mit Wartungsverträgen (durchschnittlich 5 Jahre). Diese erhöhen die Kundenbindung und erschweren den freien Teilehandel, da für diese Reparaturen nur Originalteile vom Fahrzeughersteller verwendet werden dürfen. Dennoch sind Fahrzeughersteller an kundenorientierten Lösungen interessiert, was zu Gesprächen zwischen Fahrzeugherstellern und APS bzgl. möglicher Lieferung von rema-Produkten führt. Durch die Umstellung der Vertriebsstruktur unter Einbeziehung des funktionserfüllenden Großhandels ist eine höhere Marktabdeckung für Nutzfahrzeuge älter als 5 Jahre unabhängig von den Aktivitäten der Fahrzeughersteller gewährleistet. Bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer der Fahrzeuge in Deutschland und Europa von ca. 8-14 Jahren bestehen für die APS große gesicherte Absatzmöglichkeiten in den nächsten Jahren. Durch lange Lieferzeiten aufgrund von Fremdfertigung im europäischen Ausland besteht das Risiko einer höheren Kapitalbindung und geringeren Flexibilität bei Produktionsanpassungen. Die schrittweise Umstellung auf eine Inlandsproduktion ermöglicht eine kurzfristige Reaktion auf Bedarfsschwankungen. Die noch bestehenden Auftragsfertiger im europäischen Ausland wurden in die Digitalisierung der APS eingebunden, sodass ein Echtzeit-Monitoring aller Vorgänge vorgenommen werden kann. Der Erfolg der APS wird maßgeblich durch qualifiziertes Personal bestimmt. Neben dem Management und der Geschäftsführung, deren Kontinuität gewährleistet ist, tragen motivierte und qualifizierte Mitarbeiter entscheidend zum Erfolg bei. Fluktuation im qualifizierten Bereich wird weitgehend vermieden, durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung als auch die Einbeziehung in die Weiterentwicklung des Unternehmens. Der Aufbau eines schlagkräftigen Teams im neuen Tec-Center und die Erweiterung um zwei Mitarbeiter in der Versuchs- und Validierungsabteilung der APS sind positiv hervorzuheben. Zum Ausgleich möglicher Forderungsausfälle und Inkasso besteht eine Warenkreditversicherung. Zusätzlich besteht eine weitere Warenkreditversicherung zur Absicherung des Exportgeschäftes außerhalb Europas. Für eventuelle Ausfälle fakturierter Leistungen wurden darüber hinaus, nach ausführlicher Betrachtung des Sachverhalts, bilanzielle Vorsorge in Form von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Darüber hinaus bestehen bei grenzüberschreitenden Geschäften latente Steuer- und Haftungsrisiken, die bei formellen Verstößen eintreten können. Zur Sicherstellung der Finanzierung sind ausreichend Kreditlinien vereinbart worden. Im Rahmen der Kontokorrent-/Geldmarktkreditverträge wurden Kreditrahmenverträge ohne bestimmte Laufzeit zu üblichen Bankbedingungen abgeschlossen. Die Beibehaltung der vorhandenen Linien ist in der Unternehmensplanung berücksichtigt. Gegenwärtig gibt es keine Indikatoren, die auf eine abweichende Beurteilung hindeuten. Die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nicht nur für kapitalmarktorientierte Unternehmen, sondern auch ab dem 01.01.2025 für bestimmte Größenklassen überschreitende Unternehmen, wird ebenfalls positiv zur Entwicklung der APS Umsätze mit seinen rema-Produkten beitragen. Endkunden die wiederaufgearbeitete Teile von APS verbauen, können damit Ihren CO 2 Footprint erheblich reduzieren. Dieses beeinflusst in der Zwischenzeit auch Entscheidungen ob Fahrzeuge neu angeschafft oder repariert werden. Bei einer Reparatur ist der negative CO 2 Impact erheblich geringer als bei einem neu zu produzierenden Fahrzeug oder Trailer. Gesamtbild der Risikolage Aktuell sind keine Risiken vorhanden, deren Eintritt die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der APS, Automative Product Solutions-Germany GmbH derart verschlechtern könnte, dass sich hieraus eine Bestandsgefährdung des Unternehmens ergeben könnte. Durch die in 2023 neu vereinbarten Kreditlinien ist die Liquidität gesichert. Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um die zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Eine weitere Diversifikation der Produktpalette sowie die Erschließung neuer Märkte wird aktiv vorangetrieben 5. Voraussichtliche Entwicklung Die Geschäftsleitung prognostiziert für das Jahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 19.000 T€ und ein EBIT zwischen 750 T€ - 800T€.
Gescher, den 16. Oktober 2024 Die Geschäftsführung Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die APS, Automative Products Solutions-Germany GmbH, Gescher Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der APS, Automative Products Solutions-Germany GmbH, Gescher, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der APS, Automative Products Solutions-Germany GmbH, Gescher, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 17. Oktober 2024 DR.
VON DER HARDT & PARTNER mbB
Michael Huth, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der APS, Automative Products Solutions-Germany GmbH, Gescher, wurde am 15.11.2024 festgestellt. |
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