Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 114005
Vorher
Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH
Eingetragen
5.11.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen Maschinen
Gegenstand
Der Vertrieb von neuen und gebrauchten Landmaschinen, Kommunal- und Grundstückspflegemaschinen, Zubehör und Ersatzteile, vorwiegend an gewerbliche Abnehmer, der Betrieb von Reparaturwerkstätten sowie die Ausübung aller hiermit zusammenhängenden Geschäfte und Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mathias Urbanek
seit 26.8.2024
Geschäftsführer
Tino Neumann
seit 13.10.2022
Geschäftsführer
Jörg Kleinschmidt
seit 17.5.2022
Prokura
Prokura
Thomas Breyer
seit 4.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Thomas BreyerZweite Breyer Holding GmbH+1
95.00%
M****** U******
5.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
287.000 €
50.00%
Germany
258.300 €
45.00%

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH

Sülzetal (vormals: Altenweddingen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

A. Grundlage des Unternehmens

Gegenstand unseres Unternehmens ist der Vertrieb von neuen und gebrauchten Landmaschinen, Landmaschinenzubehör und Landmaschinenersatzteilen, vorwiegend an gewerbliche Abnehmer. Dazu gehört der Betrieb von Landmaschinen-Reparaturwerkstätten sowie die Ausübung aller mit einem Landmaschinenbetrieb zusammenhängenden Geschäften und Tätigkeiten. Wir betreiben unsere Geschäftstätigkeiten in Altenweddingen und darüber hinaus an vier weiteren Standorten. Die Betriebsimmobilien sind im Besitz der Breyer Holding GmbH (Gesellschafterin) und werden durch diese vermietet. Ergänzend wurden in Magdeburg weitere Büroräume angemietet zur Unterbringung der mit der Unternehmensgröße ebenfalls gewachsenen Verwaltung.

Die Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH bildet das Herzstück der Breyer Holding-Gruppe. Mit der Übernahme des Geschäftsbetriebes der Peter Clausen Landtechnik GmbH zum 01.01.2018 hat sich die Unternehmensgruppe insgesamt wesentlich vergrößert. Die dazu gegründeten Unternehmen Landtechnik LVA Brandenburg GmbH und LVA Schleswig-Holstein GmbH sind unter dem Dach der Zweiten Breyer Holding GmbH-Gruppe zusammengefasst. Die beiden Unternehmensgruppen treten gemeinsam am Markt auf und profitieren von der gemeinsamen Nutzung von Organisationsstrukturen. Dennoch agieren sie jeweils wirtschaftlich selbständig.

B. Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf (§ 289 Abs. 1 HGB)

Unter Berücksichtigung der erneut schwierigen Rahmenbedingungen blickt die Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück. Es ist uns gelungen, den Umsatz gegenüber dem Vorjahr konstant zu halten (+5,6% gegenüber Plan). Dazu haben alle Geschäftsbereiche gleichermaßen beigetragen, was wir als Beleg für die Stabilität unseres Geschäftsmodells sehen. Der Jahresüberschuss liegt bei 720 TEUR (Vorjahr 171 TEUR).

Bei den John Deere Neumaschinen haben vor allem die Traktoren zur Zielerreichung beigetragen. Mit einem Marktanteil von 34,5% konnten wir unsere sehr gute Marktposition wiederum verteidigen. Der Absatz von Erntemaschinen stellt für uns unverändert eine große Herausforderung dar. Besonders in diesem Segment sehen wir in einer flexibleren Einkaufspolitik des Herstellers Potenzial zur Generierung von Projekten. Die sonstigen Neumaschinen entsprachen umsatz- und ertragsseitig unserer Planung. Der Absatz von Gebrauchtmaschinen lag deutlich über unseren Erwartungen, was hinsichtlich der schwierigeren Vermarktungssituation in Osteuropa umso bemerkenswerter ist. Darüber hinaus konnte auch der Bereich Ersatzteile an die sehr guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen. Durch die trockenen Witterungsbedingungen während der Ernte 2019 war wie im Vorjahr der Verschleiß der Maschinen geringer als üblich. Insofern sind die stabilen Erträge aus dem Werkstattbereich ein positives Zeichen für die kontinuierliche Entwicklung unseres Service-Angebotes. Hier sehen wir perspektivisch weiteres Ertragspotenzial.

Im Geschäftsjahr 2019 haben wir Investitionen in Höhe von 340 TEUR getätigt. Diese Investitionen verteilen sich auf alle 5 Standorte des Unternehmens und sind mit Schwerpunkt im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung mit 326 TEUR realisiert worden. Dem gegenüber stehen Abgänge in Höhe von 758 TEUR (historische Anschaffungskosten).

Der Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen beschäftigte durchschnittlich 161,1 Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2019. Diese Anzahl setzt sich aus 94,4 Angestellten (Vorjahr 87,2) und 66,7 Arbeitern (Vorjahr 73,5) zusammen.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Landtechnik-Branche ist geprägt durch eine enge Koppelung an die konjunkturelle Entwicklung der Agrarproduktion. Dies führt regelmäßig zu zyklischen Schwankungen. Veränderungen der Erzeugerpreise, Agrar-Subventionen oder der Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Biomasse haben ebenso unmittelbare Auswirkungen auf das Investitionsverhalten wie die Witterungsbedingungen und zunehmende Regulierungen.

Dennoch wird die Landwirtschaft ein Wirtschaftszweig mit langfristig hohem Investitionsbedarf bleiben, weil eine Erhöhung der Produktivität zwingend erforderlich ist.

Aber auch die zunehmenden Regulierungen hinsichtlich des Einsatzes von Pflanzenschutz- oder Düngemitteln stellen steigende Anforderungen an die Maschinen. Da Landmaschinen bereits eine ausgereifte Technologie haben, wird die Entwicklung von Detail-Innovationen und ein Vorsprung im Bereich Informations-Technologie für den künftigen Erfolg der Landtechnik-Unternehmen ausschlaggebend sein.

Die Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH ist einer der umsatzstärksten John Deere-Vertriebspartner in Deutschland. John Deere ist nicht nur der weltweit größte Hersteller der Branche, die Produkte genießen aufgrund ihrer Qualität und innovativen Technologie auch eine hohe Akzeptanz beim Kunden. 2019 feierte John Deere mit einem Marktanteil von 21,4% bei Traktoren 20 Jahre ununterbrochene Marktführerschaft. Mit John Deere hat die Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH einen starken Partner zur Sicherung der guten Marktposition.

Die Landwirte in unserem Vertriebsgebiet hatten 2019 bereits das zweite Jahr in Folge mit schwierigen klimatischen Bedingungen zu kämpfen, insbesondere anhaltender Trockenheit, und damit einhergehenden Ertragseinbußen. In Verbindung mit nur mäßigen Erzeugerpreisen vor allem für Marktfrüchte hat sich die finanzielle Lage der meisten Agrar-Betriebe verschlechtert. Zwar hielten viele Firmen an geplanten Investitionen im Maschinenbereich fest, insgesamt hat die Investitionsbereitschaft dennoch kein zufriedenstellendes Niveau erreicht. Branchenvertreter fordern regelmäßig verlässliche wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Im Zuge der Corona-Krise rücken diese Forderungen und die Bedeutung der Branche wieder verstärkt in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung.

Lage

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft zeigt anhand nachfolgender Darstellungen und Kennzahlen folgendes Bild.

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
AKTIVA
Anlagevermögen 1.274.298 1.348.199
Umlaufvermögen 25.341.013 26.294.333
26.615.311 27.642.531
PASSIVA
Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital 8.797.360 8.077.228
Mittel- und kurzfristiges Fremdkapital 17.817.951 19.565.303
26.615.311 27.642.531

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft ist den nachstehenden Bilanzwerten zu entnehmen.

LANGFRISTIG GEBUNDENES VERMÖGEN
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 29.138 34.566
Sachanlagen 1.210.160 1.278.633
Finanzanlagen 35.000 35.000
1.274.298 1.348.199
MITTEL- UND KURZFRISTIG GEBUNDENES VERMÖGEN
Umlaufvermögen
Vorräte 18.464.709 21.474.770
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.608.927 4.553.599
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 186.587 167.769
25.260.223 26.196.138
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 80.789 98.195
GESAMTVERMÖGEN 26.615.311 27.642.531

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist den nachstehenden Bilanzwerten zu entnehmen.

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
LANGFRISTIG VERFÜGBARES KAPITAL
Eigenkapital 8.797.360 8.077.228
MITTEL- UND KURZFRISTIG VERFÜGBARES KAPITAL
Rückstellungen 523.753 555.535
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.424.350 15.300.110
Erhaltene Anzahlungen 460.457 162.250
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.442.230 2.398.529
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.150 11.663
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 142.017 194.865
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 66.100
Sonstige Verbindlichkeiten 818.993 875.854
Rechnungsabgrenzungsposten 0 397
17.817.950 19.565.303
GESAMTKAPITAL 26.615.311 27.642.531

Zur Darstellung der Vermögensstruktur werden jeweils in vergleichender Gegenüberstellung mit dem Vorjahr die Bilanzzahlen der Aktivseite dem langfristigen bzw. dem mittel- und kurzfristig gebundenen Vermögen zugeordnet.

Zur Darstellung der Kapitalstruktur werden die Bilanzwerte der Passivseite dem Eigen- bzw. Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb des Fremdkapitals eine Zuordnung nach langfristiger bzw. mittel- und kurzfristiger Verfügbarkeit erfolgt.

Als kurzfristig werden dabei die Positionen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, als mittelfristig die mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren und als langfristig diejenigen Posten dargestellt, deren Restlaufzeit mehr als fünf Jahre beträgt.

Entsprechend der nachfolgenden Darstellung ist die Gesellschaft mit Eigenkapital ausgestattet.

Eigenkapital und Eigenkapitalquote Eigenkapital
EUR
Eigenkapitalquote
%
Geschäftsjahr 2017 7.906.630 38,92
Geschäftsjahr 2018 8.077.228 29,22
Geschäftsjahr 2019 8.797.360 33,05

Unter Einbeziehung des langfristig zur Verfügung stehenden Kapitals stellt sich im Vergleich zum Vorjahr die Deckung des Anlage- und Umlaufvermögens wie folgt dar:

Deckung des Anlagevermögens 31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
Eigenkapital 8.797.360 8.077.228
Anlagevermögen 1.274.298 1.348.199
Deckung 7.523.062 6.729.030
Deckung 690,37 599,11

Die Deckung des langfristig gebundenen Vermögens ist durch das Eigenkapital gegeben.

Deckung des Umlaufvermögens 31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
Mittel- und kurzfristiges Fremdkapital 17.817.951 19.565.304
Umlaufvermögen 25.341.013 26.294.333
Deckung 70,31 74,41

Das Umlaufvermögen wird über das mittel- und kurzfristige Fremdkapital unter Hinzurechnung des verbleibenden Eigenkapitals gedeckt.

Finanzlage

Die Finanzstruktur der Gesellschaft ist den nachstehenden Bilanzwerten zu entnehmen.

Finanzstruktur 31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital
Eigenkapital 8.797.360 8.077.228
langfristiges Fremdkapital (> 5 J.) 0 0
Rückstellungen 523.753 555.535
Mittel- und kurzfristiges Fremdkapital 17.294.198 19.009.769
26.615.311 27.642.531

Der nachstehend ermittelte Cash-flow gibt den Überschuss der regelmäßigen Betriebseinnahmen über die regelmäßigen Betriebsausgaben an, der für Investitionen, Darlehenstilgung und Ausschüttung zur Verfügung steht.

Cash-flow 31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
Jahresüberschuss 720.132 170.599
+ Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen 383.928 433.876
Cash-flow 1.104.059 604.474

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern stellt sich im Zweijahresvergleich wie folgt dar:

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
Rohergebnis 13.385.169 12.652.711
Betriebsergebnis 1.267.709 564.912
Jahresergebnis 720.132 170.599
zu Beginn der Periode zur Verfügung stehendes EK 8.077.228 7.906.630

C. Prognosebericht

Wir gehen auch 2020 von einem relativ stabilen Umsatz im Neumaschinenbereich aus. Bei den Gebrauchtmaschinen werden wir uns verstärkt auf die inländischen Märkte fokussieren, müssen aber mit rückläufigen Umsätzen vor allem in den bisherigen Absatzmärkten rechnen. Im Bereich Ersatzteile erwarten wir ebenfalls geringere Umsätze. Potenzial sehen wir im weiteren Ausbau von Kundenbindungsprogrammen und Service-Angeboten. Letzteres wird gleichzeitig zu einer Steigerung der Werkstatt-Effizienz und der Service-Erträge führen.

Mit Blick auf die anhaltend stagnierende Entwicklung des Landtechnikmarktes haben wir in der LVA GmbH sehr konservativ geplant. Wir erwarten einen leicht rückläufigen Umsatz in Höhe von 61.500 TEUR, und ausgehend von höheren Service-Erträgen ein Ergebnis vor Steuern von ca. 600 TEUR.

Unser Unternehmen besitzt hoch motivierte Mitarbeiter, die durch ihre Qualifikation unseren Kunden innovative Spitzenprodukte verkaufen können sowie dazu den fachlich anspruchsvollen Service bieten. Wir sind überzeugt, dass das Service- und Dienstleistungsangebot auch künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Der Personalaufbau wird sich an den Erfordernissen der Gesellschaft ausrichten.

D. Chancen- und Risikobericht

Die Chancen für eine positive Weiterentwicklung unseres Unternehmens sind grundsätzlich und langfristig als gut zu bewerten. Das nachhaltige Geschäftsmodell und die solide Kapitalbasis gewährleisten aus unserer Sicht eine hinreichende Stabilität auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Die bereits vorhandene Markt-Präsenz vor allem von John Deere-Maschinen in unserem Vertriebsgebiet sowie die mittelfristigen Branchenprognosen zeigen unsere gute Ausgangslage für eine künftige erfolgreiche Entwicklung.

Mit der Vergrößerung der Unternehmensgruppe durch die Unternehmen der Zweiten Breyer Holding können wir zudem auf breiterer Basis zukunftsfähige Strukturen schaffen, Prozesse optimieren und nicht zuletzt für unsere Kunden einen Mehrwert bieten. Durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch, Bündelung von Kompetenzen und Spezialisierung profitieren alle Unternehmen der Gruppe gegenseitig von den jeweiligen Stärken der anderen.

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind und sich trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lassen.

Risiko-Management

Wir haben in unserem Haus ein Controlling-System implementiert, das über geeignete Steuerungsinstrumente die möglichen Risiken regelmäßig analysiert und erforderliche Maßnahmen ableitet. Neben wichtigen Ertragskennzahlen wie Umsatz, Aufwand und Fixkosten werden auch der Auftragsvorlauf sowie die Produktivität im Unternehmen fortlaufend ausgewertet. Zudem ergänzt ein Bestandsmanagement der Vorräte und ein straffes Forderungsmanagement unser Handlungsspektrum der internen Steuerung. Des Weiteren wird die Liquiditätslage sowohl kurz- als auch mittelfristig permanent überprüft und dokumentiert, um mögliche Engpässe bereits im Vorfeld auszuschließen.

Nachfolgend werden Risiken dargestellt, welche für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind:

Marktumfeld- und Branchenrisiken

Nach wie vor sind die Rahmenbedingungen für die Landwirte in Deutschland schwierig. Neben weiteren regulatorischen Einschränkungen (Düngemittelverordnung) war auch der Witterungsverlauf im Frühjahr in unserer Region nicht optimal (Trockenheit, Spätfröste). Darüber hinaus sind die Auswirkungen der Corona-Krise zu berücksichtigen. Auch wenn die erstgenannten Faktoren auf die Landwirtschaft einen stärkeren Einfluss haben, wird eine gegebenenfalls aus der Krise resultierende längerfristige Rezession das Investitions-Verhalten unserer Kunden negativ beeinflussen. Eine konkrete Beurteilung der möglichen Auswirkungen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

Wirtschaftliche Risiken

Die Kunden der Gesellschaft sind im Wesentlichen landwirtschaftliche Betriebe, die ebenso wie die Gesellschaft selbst bodenständig sind. Diese sowohl branchenmäßige als auch regionale Spezialisierung minimiert zunächst das Marktrisiko. Zum Erhalt dieser Kundenbasis sind jedoch ein nachhaltig guter Service und attraktive Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen eine wesentliche Voraussetzung.

Die Erfüllung der komplexen Produkt- und Serviceanforderungen sowie das Vorhalten eines ausreichenden Filialnetzes führen tendenziell zu steigenden Kosten. Diese sind allerdings nicht unmittelbar mit einer adäquaten Umsatzsteigerung verbunden, sondern tragen vor allem dem zunehmenden Wettbewerb Rechnung. Daraus folgend werden die Rohertrags-Margen weiter unter Druck bleiben und erfordern ein striktes Kostenmanagement.

Rechtliche Risiken

Der Geschäftsführung sind keine rechtlichen bestandsgefährdeten Risiken bekannt.

Die Risiken, welche die Gesellschaft betreffen, sind im Lagebericht umfassend dargestellt. Aus heutiger Sicht sind die dokumentierten Risiken beherrschbar. Die Geschäftsführung sieht keine wesentlichen weiteren Risiken oder andere Tatsachen, die eine Bestandsgefährdung darstellen können.

Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Forschung und Entwicklung wird nicht betrieben.

Zweigniederlassungen (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Die Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH ist im Vertriebs- und Verkaufsgebiet an fünf Standorten vertreten mit dem Hauptsitz in Altenweddingen, sowie Filialen in Schöppenstedt, Schopsdorf, Süplingen und Kusey. Damit werden Verkauf, Dienstleistung und Service professionell in einem optimierten stationären Netz für den Kunden vorgehalten.

 

Sülzetal OT Altenweddingen, den 30. März 2020

Thomas Breyer

Ronny Kudwin

BILANZ zum 31. Dezember 2019

Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH, Sülzetal OT Altenweddingen

AKTIVA

EUR 31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.805,00 11.233,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 16.333,00 23.333,00
29.138,00 34.566,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.373,00 105.165,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.110.787,00 1.173.467,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.000,00 0,00
1.210.160,00 1.278.632,50
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 35.000,00 35.000,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.027,20 926,62
2. fertige Erzeugnisse und Waren 18.455.952,67 21.419.329,26
3. geleistete Anzahlungen 7.729,10 54.513,67
18.464.708,97 21.474.769,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.378.575,67 1.383.953,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 252.207,21 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 346.760,31 406.052,52
4. Forderungen gegenüber Gesellschaftern 2.316.000,00 2.372.000,00
5. sonstige Vermögensgegenstände 315.384,14 391.593,06
6.608.927,33 4.553.599,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 186.586,96 167.769,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 80.789,24 98.194,53
26.615.310,50 27.642.531,42

PASSIVA

EUR 31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 7.817.228,26 7.646.629,66
III. Jahresüberschuss 720.131,50 170.598,60
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 74.843,00
2. sonstige Rückstellungen 523.752,96 480.692,17
523.752,96 555.535,17
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.424.349,90 15.300.109,81
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 460.456,79 162.249,80
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.442.230,15 2.398.528,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.150,27 11.662,86
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 142.017,37 194.865,42
6. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 66.100,00
7. sonstige Verbindlichkeiten 818.993,30 875.853,93
17.294.197,78 19.009.370,54
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 397,45
26.615.310,50 27.642.531,42

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2019 bis 31.12.2019

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 63.058.641,04 63.106.183,51
2. andere aktivierte Eigenleistungen 1.642.047,91 1.503.211,43
3. sonstige betriebliche Erträge 281.209,29 315.538,03
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 51.596.729,11 52.272.221,52
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.194.482,02 5.087.754,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.266.360,26 6.460.842,28 1.266.901,78
- davon für Altersversorgung EUR 186.019,75 (EUR 183.279,15)
6. Abschreibungen auf immat. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 383.927,99 433.875,81
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.272.689,51 5.299.267,48
8. Erträge aus Beteiligungen 24.351,58 37.774,86
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.834,70 68.214,94
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 58.617,22 (EUR 46.124,44)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 266.377,67 267.409,01
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 354.398,27 211.527,44
12. Ergebnis nach Steuern 740.119,69 191.965,36
13. sonstige Steuern 19.988,19 21.366,76
14. Jahresüberschuss 720.131,50 170.598,60

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH hat Ihren Sitz in Sülzetal OT Altenweddingen und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HRB 114005.

Der Jahresabschluss der Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften (§ 284 Abs. 2 Nr. 1HGB)

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte entsprechend den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der besonderen Regelungen für Kapitalgesellschaften. Die Umsatzerlöse wurden gemäß § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG ausgewiesen.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Gegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wurde durch eine unterzeichnete Inventur nachgewiesen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit den Nennbeträgen bewertet. Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen wurden geprüft und durch angemessene Einzelwertberichtigungen in Höhe von 70 TEUR (Vorjahr: 86 TEUR) berücksichtigt. Ferner wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 28 (Vorjahr: 11 TEUR) gebildet.

Die Bilanzierung der sonstigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 260 TEUR. Hierbei handelt es sich um ein an die Breyer Holding GmbH gewährtes Darlehen (§ 268 Abs. 4 HGB).

Forderungen und Verbindlichkeiten im Kreis der "Breyer-Gruppe" werden unter Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen, obwohl teilweise keine gesetzliche Verbindung im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB vorliegt.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 524 TEUR
enthalten folgende Beträge (§ 285 Nr. 12 HGB)
- Tantiemen und Sonderzahlungen Arbeitnehmer 162 TEUR
- Urlaub und Überstunden Arbeitnehmer 137 TEUR
- Gewährleistungsverpflichtungen 102 TEUR
- Prüfungs- und Abschlusskosten 77 TEUR
- Sonstige 46 TEUR
- Verpflichtungen aus Wertkontenvereinbarungen Mitarbeiter 135 TEUR
abzgl. Wertguthaben aus Wertkonten -135 TEUR
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 819 TEUR
beinhalten Verbindlichkeiten
- aus Steuern 665 TEUR
- aus kreditorischen Debitoren 120 TEUR
- sonstige Verbindlichkeiten 33 TEUR
- aus Sozialversicherung 1 TEUR

Zum Ausweis der Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 5 HGB wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Gliederungsschema entspricht § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG.

Sonstige Pflichtangaben gemäß § 285 i.V.m. § 288 HGB und Erläuterungen zum Jahresergebnis und zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ferner bestehen folgende wesentliche Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen:

Mietverträge:

Mit der Breyer Holding GmbH bestehen für Büroräume und Werkstätten in Altenweddingen sowie in Magdeburg, Schöppenstedt, Schopsdorf, Süplingen und Kusey Mietverträge. Die Mietaufwendungen betragen für Altenweddingen monatlich 28.000,00 EUR, für Schöppenstedt monatlich 17.000,00 EUR, für Schopsdorf monatlich 4.000,00 EUR, für Süplingen monatlich 3.000,00 EUR und für Kusey monatlich 8.430,00 EUR.

Des Weiteren bestehen noch Mietvertäge für die Räumlichkeiten in Altenweddingen mit Aufwendungen von monatlich 600,00 EUR (bis Juli 2019 monatlich 500 EUR) und in Magdeburg von monatlich 2.580,00 EUR.

Leasingverträge:

Es bestehen Leasingverträge für Pkw mit der Volkswagen Leasing GmbH und der MKG Bank in einer Summe von rd. 16 TEUR monatlich.

Die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (§ 285 Nr. 10 HGB) sind:

 

Thomas Breyer, Altenweddingen, Kaufmann

 

Ronny Kudwin, Domersleben, Kaufmann

Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres Beschäftigten Arbeitnehmer - § 285 Nr. 7 HGB -

Angestellte 94,4 (Vorjahr: 87,2)
Arbeiter 66,7 (Vorjahr: 73,5)

Mutterunternehmen dieser Kapitalgesellschaft ist die Breyer Holding GmbH mit Sitz in Sülzetal OT Altenweddingen, die den Jahresabschluss im Bundesanzeiger offenlegt (§285 Nr. 14 HGB).

Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB: 30 TEUR, davon 17 TEUR für Abschlussprüfung und 13 TEUR für Steuerberatung.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB)

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind bis zur Erstellung des Jahresabschlusses nicht eingetreten.

Verwendung des Jahresüberschusses (§ 285 Nr. 34 HGB):

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 720.131,50 EUR in die Gewinnrücklage einzustellen.

Nach Beschluss vom 14. September 2020 wurde die Verwendung des Jahresüberschusses wie vorgeschlagen beschlossen.

 

Sülzetal OT Altenweddingen, den 27. März 2020

Thomas Breyer

Ronny Kudwin

ANLAGENSPIEGEL

Anschaffungs-, und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 258.538,01 10.459,02 -23.541,17 0,00 245.455,86
2. Geschäfts- oder Firmenwert 35.000,00 0,00 0,00 0,00 35.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 293.538,01 10.459,02 -23.541,17 0,00 280.455,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 808.237,43 0,00 0,00 0,00 808.237,43
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.675.411,32 326.041,47 -734.065,58 0,00 3.267.387,21
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.000,00 0,00 0,00 3.000,00
Summe Sachanlagen 4.483.648,75 329.041,47 -734.065,58 0,00 4.078.624,64
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 35.000,00 0,00 0,00 0,00 35.000,00
35.000,00 0,00 0,00 0,00 35.000,00
Summe Anlagevermögen 4.812.186,76 339.500,49 -757.606,75 0,00 4.394.080,50
Abschreibungen
Stand 01.01.2019
EUR
Zugang Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 247.305,01 8.887,02 -23.541,17 232.650,86
2. Geschäfts- oder Firmenwert 11.667,00 7.000,00 0,00 18.667,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 258.972,01 15.887,02 -23.541,17 251.317,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 703.072,43 8.792,00 0,00 711.864,43
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.501.943,82 359.248,97 -704.592,58 2.156.600,21
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.205.016,25 368.040,97 -704.592,58 2.868.464,64
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.463.988,26 383.927,99 -728.133,75 3.119.782,50
Buchwerte
Stand 01.01.2019
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.233,00 12.805,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.333,00 16.333,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 34.566,00 29.138,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 105.165,00 96.373,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.173.467,50 1.110.787,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.000,00
Summe Sachanlagen 1.278.632,50 1.210.160,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 35.000,00 35.000,00
35.000,00 35.000,00
Summe Anlagevermögen 1.348.198,50 1.274.298,00

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit von Sicherheit
Gesamt
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Art Höhe
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.424.349,90 11.749.349,90 1.675.000,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen 460.456,79 460.456,79 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.442.230,15 2.442.230,15 0,00 0,00 Eigentumsvorbehalt
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.150,27 6.150,27 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 142.017,37 142.017,37 0,00 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 818.993,30 818.993,30 0,00 0,00
Summe 17.294.197,78 15.619.197,78 1.675.000,00 0,00

WIEDERGABE DES BESTÄTIGUNGSVERMERKES

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 der Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH unter dem Datum vom 04. Juni 2019 den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Landmaschinen Vertrieb Altenweddingen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Die Veröffentlichung und/oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der vorliegenden Fassung abweichenden Form bedarf unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Tätigkeit hingewiesen wird.

UNTERZEICHNUNG DES PRÜFUNGSBERICHTS

Der Prüfungsbericht wird gem. § 321 V HGB unter Berücksichtigung von § 32 WPO wie folgt unterzeichnet.

 

Hannover, 15. Juni 2020

DRANGMEISTER, SCHOLZ & COLLEGEN GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Scholz, Wirtschaftsprüfer

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