Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 6568
Vorher
7 days Marc Staperfeld GmbH7days jobwear GmbH
Eingetragen
15.10.1999
Branche
Herstellung von Arbeits- und BerufsbekleidungGroßhandel mit TextilienGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Textilien aller Art sowie der Handels mit Accessoires.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tarek Keßler
seit 13.10.2025
Geschäftsführer
Jens Eisenblätter
seit 15.5.2024
Geschäftsführer
Christina West
seit 9.11.2023
Prokura
Jerrit Kube
seit 9.11.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Medi Pearl Holding S.á.r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
65.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SD workwear GmbH (vormals: 7days jobwear GmbH)

Lotte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1 Geschäftsmodell

Die 7days jobwear GmbH ist ein Omnichannel-Versender für modische Berufsbekleidung mit Schwerpunkt auf dem Segment Kleidung für Mitarbeiter im Gesundheitssektor.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Branche

Die multiplen Krisen der vergangenen Jahre, insbesondere die Corona-Pandemie als auch die Energiekrise, haben deutliche Spuren an der deutschen Wirtschaftsleistung hinterlassen. Zusätzlich zum dem seit Frühjahr 2022 stattfindenden Ukraine-Konflikts, intensivierte sich die Phase des Krieges und Terrors durch den Krieg im Nahen Osten. Die unsicheren Rahmenbedingungen bremsen die deutsche Wirtschaftsleistung, die sich 2023 sogar leicht sinkend gegenüber dem Vorjahr entwickelt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Destatis). Die Stagnation spiegelt sich ebenfalls im Vergleich mit dem Euro-Währungsgebiet wider. Deutschland verzeichnet das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums seit Beginn der Corona-Pandemie. Preissteigerungen auf allen Wirtschaftsstufen und der reale Einkommensverlust stellen für Haushalte und Unternehmen eine hohe Belastung dar.

Die gewerblichen Erzeugerpreise sind in Deutschland um 2,4 % im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 leicht gesunken, bleiben jedoch auf einem hohen Niveau, nachdem sie in den Jahren 2021 (+10,5 % gegenüber 2020) und 2022 (+32,9 % gegenüber 2021) sehr stark gestiegen waren. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,9 %, da in vielen Bereichen die Preise im Jahresverlauf auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar weiter anstiegen. Die Inflationsrate für 2023 ist somit weiterhin auf einem hohen Stand. Die Teuerung der Energie konnte durch Entlastungsmaßnahmen abgemildert werden, Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark. Und auch die Kerninflation ist weiterhin hoch, ausgelöst durch die in den Dienstleistungsbereichen verzögerten Preissteigerungen und zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten.

Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung ist immer noch gegenwärtig. Zu den Risiken für die zukünftigen Entwicklung zählen die Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise, der Fachkräftemangel, die sinkende Inlandsnachfrage, hohe Arbeitskosten sowie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.

Die Entwicklungen unserer Branche sind weiterhin als positiv zu betrachten. Die Gesundheitswirtschaft ist eine Wachstumsbranche mit erheblicher ökonomischer Bedeutung für den Standort Deutschland. Der Trend nach Berufsbekleidung mit modischem und funktionellem Anspruch setzt sich fort. In Kombination mit zunehmendem Bestellverhalten über Onlineshops und einer daraus resultierenden permanenten Verfügbarkeit entwickelt sich das kundenspezifische Nachfrageverhalten weiterhin positiv. Auswirkungen auf den Beschaffungsmärkten (insbesondere steigende Bezugspreise) sowie den Absatzmärkten (Entwicklung des verfügbaren Realeinkommens) werden kritisch zu beobachten sein.

2.2 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, ist jedoch weiterhin auf dem Niveau der starken letzten Jahre. Der Umsatz verfehlte die ambitionierten Wachstumsziele deutlich. Der Auslöser hierfür liegt in dem hohen Preisniveau in Kombination mit dem gesunkenen realen Nettoeinkommen und der daraus resultierenden Konsumrückhaltung.

Die stagnierenden Umsätze sowie Kostensteigerungen belasten das Ergebnis, sodass zwar das Ergebnis relativ leicht unter dem Vorjahr lag und somit die gute Ergebniseffizienz der Vorjahre gesichert wurde, absolut das Ergebnis jedoch weit unter der Planerwartung liegt. Die Basis des betrieblichen Erfolgs bildet weiterhin zum einen die Ausrichtung aller Aktivitäten auf die Bedürfnisse unserer Kunden als auch die Aktivierung und Reaktivierung potenzieller Kunden. Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis.

2.3 Vermögenslage

In der nachfolgenden Übersicht zum Vermögens- und Kapitalaufbau haben wir den Bilanzposten zum 31. Dezember 2023 die zusammengefassten Vergleichszahlen des Vorjahres gegenübergestellt.

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022 Abw.
T€ % T€ % T€
Anlagevermögen 1.227 7,1 523 3,8 704
Umlaufvermögen 16.051 92,5 13.135 95,9 2.916
Rechnungsabgrenzungsposten 64 0,4 38 0,3 26
17.342 100,0 13.696 100,0 3.646

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022 Abw.
T€ % T€ % T€
Eigenkapital 5.620 32,4 5.620 41,0 0
Rückstellungen 1.926 11,1 1.577 11,5 349
Verbindlichkeiten 9.796 56,5 6.499 47,5 3.297
17.342 100,0 13.696 100,0 3.646

Dem Anlagevermögen von T€ 1.227 steht Eigenkapital von T€ 5.620 gegenüber. Das Anlagevermögen ist damit fristenkongruent finanziert.

Der Anstieg des Umlaufvermögens ist im Wesentlichen auf die gestiegenen flüssigen Mittel (+ T€ 2.735) zurückzuführen.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus den höheren Verbindlichkeiten im Verbundbereich (+ T€ 3.226).

Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 %-Punkte auf 32,4 % gesunken.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine langfristigen Finanzverbindlichkeiten.

Insgesamt weist die Gesellschaft solide Vermögens- und Finanzstrukturen auf.

2.4 Finanzlage

Die nachstehend dargestellte Kapitalflussrechnung stellt die Herkunft und die Verwendung von Finanzierungsmitteln dar. Für die Analyse der Mittelherkunft und der Mittelverwendung wurden die Kapitalflüsse in die Bereiche laufende Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert.

2023
T€
2022
T€
Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 12.545 -13.000
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -966 -119
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -8.843 -17.161
Veränderung der Zahlungsmittel 2.736 -4.280
Zahlungsmittelbestand am 01.01. 2.007 6.287
Zahlungsmittelbestand zum 31.12. 4.743 2.007

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist wesentlich geprägt durch das Jahresergebnis vor Gewinnabführung. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist auf die Zugänge im Anlagevermögen zurückzuführen. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft im Wesentlichen Auszahlungen an die Muttergesellschaft im Zusammenhang mit dem Ergebnisabführungsvertrag.

Durch eine Finanzplanung ist gewährleistet, dass die Gesellschaft jederzeit in der Lage ist, ihren kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2.5 Ertragslage

In der nachfolgenden Übersicht werden die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres und des Vorjahres gegenübergestellt.

2023
T€
2022
T€
Abweichung
T€
Rohergebnis 22.422 23.193 -771
Personalaufwand 1.919 1.843 76
Abschreibungen 262 166 96
Andere Aufwendungen 7.770 8.291 -521
Betriebsergebnis (EBIT) 12.471 12.893 -422
Finanzergebnis -2 -2 0
Ergebnis vor Ertragsteuern 12.469 12.891 -422
Ergebnisabführung 12.469 12.891 -422
Jahresüberschuss 0 0 0

Das Rohergebnis hat sich im Geschäftsjahr aufgrund von geringeren Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahr um -T€ 771 auf T€ 22.422 verringert.

Der Personalaufwand ist im Geschäftsjahr um T€ 76 auf T€ 1.919 gestiegen.

Das Betriebsergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag betrug T€ 12.469 (Vorjahr: T€ 12.891). Der Rückgang um -T€ 422 gegenüber dem Vorjahr ist auf die dargestellten Faktoren zurückzuführen.

2.6 Personalbereich

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ergibt sich im Geschäftsjahr wie folgt:

Anzahl
Voll- und Teilzeitkräfte 54

3 Prognosebericht

Bezogen auf unsere finanziellen Leistungsindikatoren erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein deutliches Umsatzwachstum über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 und ein proportionales Ergebniswachstum. Zur Zielerreichung sollen insbesondere eine deutliche Intensivierung und zielgerichtete Optimierung von Marketingkampagnen beitragen. Auch im Jahr 2024 werden das Produktportfolio und die Vermarktungsaktivitäten weiter an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet.

Die Geschäftsführung beobachtet die aktuellen Entwicklungen, um jederzeit kurzfristig reagieren zu können.

4 Chancen und Risiken

Der Erfolg der 7days jobwear GmbH hängt im Wesentlichen von der Attraktivität der Produkte und einer passenden Servicequalität für die Kunden sowie von der Konkurrenzsituation im relevanten Markt ab. Die 7days jobwear GmbH analysiert fortlaufend die Entwicklung der Kundenwünsche und allgemeine Markttrends. Auf Basis dieser Erkenntnisse erfolgt sowohl eine permanente Weiterentwicklung des Produktportfolios als auch der Servicequalität, um so auch zukünftig ein attraktives Gesamtangebot für die Kunden vorhalten zu können.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Für die zukünftige Entwicklung der Unternehmen stellt sich die Internationalisierung und die Erweiterung der Geschäftsfelder der 7days Gruppe als Chance dar. Zusätzlich sollen die Marktanteile des Kerngeschäfts gesichert und ausgeweitet werden.

Sowohl für den Beschaffungs- als auch für den Absatzmarkt stellt die Entwicklung der Inflation auf einem weiterhin hohen Niveau eine Herausforderung dar. Dies betrifft durch den Kaufkraftverlust zum einen den Absatzmarkt. Auf der anderen Seite führen höhere Preise auch zu Herausforderungen auf dem Beschaffungsmarkt. Es wird angenommen, dass durch die Stabilisierung der Lieferketten und einem besseren Gleichgewicht von Nachfrage und Angebot die Inflation sinken wird. Durch den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel wächst die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer. Zukünftig werden Lohnanstiege erwartet. Durch staatliche Maßnahmen, wie der höheren Mehrwertsteuer für Gas, dem gestiegenen Netzentgelt für Strom sowie dem erhöhten CO 2 -Preis, werden Steigerungen des Energiepreises erwartet. Daher wird angenommen, dass die Inflation zwar sinken, aber weiterhin über dem Ziel der Notenbanken liegen wird.

Als weiteres Risiko auf dem Absatzmarkt ist der steigende Wettbewerb im Onlinegeschäft zu sehen. Außerdem besteht das Risiko, dass private Haushalte in eine "Stagnationserwartung" verfallen und dies das Konsumverhalten beeinflusst.

Hohe Einkaufspreise und Störungen der Lieferketten von bezogenen Artikeln durch geopolitische Einflüsse stellen die Risiken auf dem Beschaffungsmarkt dar.

Außerdem stellen das aktuelle Niveau und die Entwicklung der Zinsen eine Herausforderung dar. Es wird davon ausgegangen, dass schnelle Zinssenkungen nicht eintreten werden.

Der zunehmende Fachkräftemangel stellt eine Herausforderung dar, da wichtige Projekte und Weiterentwicklungen nicht so schnell wie gewünscht vorangetrieben werden können.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken ist als erhöht einzustufen. Auswirkungen dieser Risiken sind sowohl sinkende Umsatzerlöse als auch sinkende Margen.

Die Geschäftsführung überwacht regelmäßig die Risiken, um kurzfristig Maßnahmen ergreifen zu können. Aus heutiger Sicht sind die Unternehmensrisiken begrenzt und es liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

5 Bestehende Niederlassungen

Eingetragene Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Lotte, den 26. März 2024

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 843.137,04 89.840,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 200.920,00 216.512,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 299,00 3.839,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.631,00 212.770,00
383.850,00 433.121,00
1.226.987,04 522.961,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 8.613.485,13 8.667.537,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 254.123,44 357.344,46
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.440.085,63 2.102.851,70
2.694.209,07 2.460.196,16
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.742.876,50 2.007.238,97
16.050.570,70 13.134.972,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.963,71 38.099,71
17.341.521,45 13.696.032,90

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 65.000,00 65.000,00
II. Kapitalrücklage 54.474,98 54.474,98
III. Bilanzgewinn 5.500.984,97 5.500.984,97
5.620.459,95 5.620.459,95
B. Rückstellungen 1.926.435,00 1.576.780,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.990.458,56 5.764.062,33
2. Übrige Verbindlichkeiten 804.167,94 734.730,62
9.794.626,50 6.498.792,95
17.341.521,45 13.696.032,90

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 22.421.870,60 23.192.637,27
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.589.406,79 -1.524.452,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: € 1.880,26 (Vorjahr: € 2.455,92) -329.972,02 -318.885,40
-1.919.378,81 -1.843.338,16
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -261.690,32 -165.879,41
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.770.340,49 -8.290.677,43
5. Betriebsergebnis 12.470.460,98 12.892.742,27
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.500,00 -1.500,00
7. Finanzergebnis -1.500,00 -1.500,00
8. Ergebnis nach Steuern 12.468.960,98 12.891.242,27
9. Sonstige Steuern -272,00 -532,70
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -12.468.688,98 -12.890.709,57
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1 Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lotte und ist beim Amtsgericht Steinfurt im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 6568 mit der Firma 7days jobwear GmbH eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den bei deren Entwicklung angefallenen Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB wurden mit dem Nennwert bzw. in Höhe der zugrundeliegenden Verbindlichkeit angesetzt.

3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 371.340,37 897.686,75 -4.681,01 1.264.346,11
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 488.261,08 21.520,79 0,00 509.781,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 57.085,64 0,00 0,00 57.085,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 643.017,64 46.522,82 -30.814,30 658.726,16
1.188.364,36 68.043,61 -30.814,30 1.225.593,67
1.559.704,73 965.730,36 -35.495,31 2.489.939,78
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 281.500,37 144.386,71 -4.678,01 421.209,07
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 271.749,08 37.112,79 0,00 308.861,87
2. Technische Anlagen und Maschinen 53.246,64 3.540,00 0,00 56.786,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 430.247,64 76.650,82 -30.803,30 476.095,16
755.243,36 117.303,61 -30.803,30 841.743,67
1.036.743,73 261.690,32 -35.481,31 1.262.952,74
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 843.137,04 89.840,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 200.920,00 216.512,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 299,00 3.839,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.631,00 212.770,00
383.850,00 433.121,00
1.226.987,04 522.961,00

4 Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag € (Vorjahr
€)
bis zu 1 Jahr € (Vorjahr
€)
über 1 Jahr bis 5 Jahre € (Vorjahr
€)
über 5 Jahre € (Vorjahr
€)
1. Verbindlichkeiten gegenüber 8.990.458,56 8.990.458,56 0,00 0,00
verbundenen Unternehmen (5.764.062,33) (5.764.062,33) (0,00) (0,00)
2. Übrige Verbindlichkeiten 804.167,94 804.167,94 0,00 0,00
(734.730,62) (734.730,62) (0,00) (0,00)
9.794.626,50 9.794.626,50 0,00 0,00
(6.498.792,95) (6.498.792,95) (0,00) (0,00)

5 Erläuterungen zur Bilanz

5.1 Gewinnvortrag gem. § 268 Abs. 1 S. 2 HGB

Im Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 5.500.985,00 (Vorjahr: € 5.500.985,00) enthalten.

5.2 Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 8.904.209,57 (Vorjahr: € 5.683.222,14) enthalten.

6 Sonstige Angaben

6.1 Anzahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
Kaufmännische Angestellte 20 24
Gewerbliche Arbeitnehmer 32 32
Aushilfen 2 0
54 56

6.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im 2023

Der Geschäftsführung gehörten im 2023 an:

Herr Stephan Rönn, Diplom-Kaufmann,

Herr Jörg Burtscheidt, Diplom-Betriebswirt (bis 30. Juni 2023),

Herr Jerrit Kube, Betriebswirt (WAH) (ab 21. Juni 2023).

Der bisherige Geschäftsführer Jörg Burtscheidt ist durch Gesellschafterbeschluss vom 21. Juni 2023 mit Wirkung zum 30. Juni 2023 abberufen worden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 24. Juli 2023. Der Geschäftsführer Jerrit Kube ist durch Gesellschafterbeschluss vom 21. Juni 2023 bestellt worden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 9. November 2023.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

6.3 Konzernabschluss

Die 7days HoldCo GmbH, Lotte, stellt als Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf, der beim Unternehmensregister offengelegt wird.

Die 7days HoldCo GmbH, Lotte, stellt als Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf, der beim Unternehmensregister offengelegt wird.

6.4 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

6.4.1 Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag wie folgt:

31.12.2023
31.12.2022
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 78.661.514,20 87.134.704,78
- davon gegenüber Dritten für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen (78.661.514,20) (87.134.704,78)
78.661.514,20 87.134.704,78

Die Haftungsverhältnisse für die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen in voller Höhe für die Gesellschafterin.

Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme gem. § 285 Nr. 27 HGB

Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wurde als gering eingeschätzt, weil die Geschäftsleitung davon ausgeht, dass die zugrunde liegenden Vertragsverhältnisse von allen Parteien ordnungsgemäß erfüllt werden.

6.4.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden 2023es, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:

Verpflichtung aus: 2023 T€ p. a. 2022 T€ p. a.
Mietverträge 400 377
Leasingverpflichtungen 24 28
424 405

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt.

Die Restlaufzeit der Mietverträge beläuft sich auf mindestens drei Jahre.

 

Lotte, den 26. März 2024

Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 26. März 2024 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 28. März 2024 erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die 7days jobwear GmbH, Lotte,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der 7days jobwear GmbH, Lotte, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 7days jobwear GmbH, Lotte, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 28. März 2024

PKF WMS GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberater Rechtsanwälte

Dominik Lockhorn, Wirtschaftsprüfer

Nina Symalla, Wirtschaftsprüferin

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