Einzelhandel mit Bekleidung
FACELIFT brand building technologies GmbH
Gerhofstraße 19, 20354 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julius Markus Ernst seit 7.7.2025 | Prokura |
Teja Dietrich Werner Töpfer seit 24.4.2023 | Geschäftsführer |
Rogan-Peter Höffgen seit 22.3.2023 | Prokura |
Fabian Schmidt seit 21.7.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Facelift brand building technologies GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Facelift brand building technologies GmbH, HamburgGrundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Facelift brand building technologies GmbH ("Facelift") ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) mit Sitz in Hamburg, die im Februar 2011 gegründet wurde. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung von Software (genauer "Software as a Service") und die Bereitstellung verwandter Services für Unternehmen, die ihre eigene(n) Marke(n), Produkte oder Services auf Plattformen sozialer Netzwerke vermarkten wollen. Der Fokus von Facelift liegt in der Entwicklung und dem Betrieb einer umfangreichen Marketing Technologie Cloud Lösung ("Facelift Cloud"). Haupteinnahmequelle ist der Verkauf von mehrjährigen Nutzungsrechten (Subscriptions) an der Facelift Cloud. Dabei fallen teilweise auch zusätzliche Service- oder Setupgebühren für die individuelle Kundeneinrichtung an. Die Facelift ist international ausgerichtet und hat ein Auslandsbüro in Paris. Facelift hält 100% an der Facelift France SAS mit Sitz in Paris. Die in 2022 akquirierte Quintly GmbH wurde zum 1.1.2023 auf die Gesellschaft verschmolzen. Die von der Quintly erworbene Social Media Analytics Anwendung soll weiterhin als "Standalone Produkt" vertrieben werden und die Technologie selbst soll in die Analytics Lösung der Facelift Cloud integriert werden, um den Funktionsumfang zu steigern. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa bleibt im Jahr 2023 weiterhin angespannt. Mit einem Wirtschaftswachstum von etwa 0,6%, sind sowohl die aktuellen Daten des IFO-Institutes als auch der Europäischen Kommission vorsichtig optimistisch. Beide Institutionen hatten für 2023 ein Wachstum von etwa 0,3% prognostiziert. Dieser geringe Anstieg lässt sich durch den Wiederanstieg der Wirtschaftstätigkeit begründen, welcher durch einen Inflationsrückgang und eine robuste Entwicklung auf den Arbeitsmärkten zurückzuführen ist. In Deutschland waren die Erwartungen durch die Inflation ebenfalls verhalten. Das BIP-Wachstum lag bei etwa -0,3%, verglichen mit den Prognosen von -0,1% im Jahr 2022. Die anhaltende Inflation und die Stagnation der gesamtwirtschaftlichen Leistung sind hierfür die Hauptgründe.[1][2] Die Diskrepanzen zwischen den Prognosen und dem tatsächlichen Verlauf der Wirtschaft in 2023 lassen sich auf mehrere Faktoren zurückführen. Zum einen wirkten sich die anhaltend hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen negativ auf die Konjunktur aus. Diese Preisentwicklungen dämpften das Wirtschaftswachstum und hemmten somit die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, was Investitionen und Konsumausgaben beeinträchtigte. Des Weiteren trug eine geringere Nachfrage sowohl im Inland als auch im Ausland zum Rückgang des BIP bei. Dies könnte auf verschiedene Gründe zurückzuführen sein, darunter möglicherweise eine Unsicherheit in den Märkten oder eine allgemeine Abschwächung der globalen Wirtschaftstätigkeit. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass trotz der Erholung von den Auswirkungen des Corona-Jahres 2020 die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 keine nachhaltige Fortsetzung dieser Erholung verzeichnen konnte. Dies deutet darauf hin, dass strukturelle Probleme oder andere externe Faktoren die wirtschaftliche Dynamik beeinflussten. Schließlich trugen spezifische Entwicklungen in bestimmten Industriezweigen zum Rückgang des BIP bei, insbesondere im Produzierenden Gewerbe.[3] Branche Die deutsche IT-Branche verzeichnet trotz herausfordernder wirtschaftlicher Bedingungen ein deutliches Umsatzwachstum. Der Digitalverband Bitkom prognostiziert für 2024 einen Anstieg der Umsätze im Bereich Informationstechnologie und Telekommunikation um 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro. Dieses Wachstum liegt weit über dem Durchschnitt anderer Wirtschaftszweige und hat positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, mit einem erwarteten Anstieg der Beschäftigten um 36.000 auf 1,368 Millionen. Die Investitionsbereitschaft in der IT-Branche bleibt hoch, was sich in einem positiven Geschäftsklima widerspiegelt. Ein Großteil der Unternehmen plant, ihre Investitionen zu erhöhen, insbesondere in Software und Forschung & Entwicklung. Die IT wird weiterhin als entscheidender Wachstumstreiber angesehen, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Software-Infrastruktur von Unternehmen. Trotz eines Rückgangs im Vorjahr erlebt der Markt für IT-Hardware wieder ein deutliches Wachstum, angetrieben vor allem durch Dienstleistungen wie Infrastructure-as-a-Service und den Bereich der Unterhaltungselektronik. Die Telekommunikationsbranche bleibt insgesamt stabil, wobei Investitionen in Telekommunikationsinfrastruktur weiterhin hoch sind. Deutschland hinkt im internationalen Vergleich beim Wachstum der IT- und Telekommunikationsumsätze hinterher, was eine verstärkte Investitionstätigkeit seitens der Unternehmen und der Regierung erfordert.[4] Ertragslage Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist um TEUR 13.923 gesunken. Ausschlaggebend waren die im Vorjahr erzielten Umsätze im Advertising Budget TEUR 14.431. Die Gesellschaft fokussiert sich seit dem Geschäftsjahr auf die Umsätze der Abo-Verkäufe. Der Umsatz der Abo-Erlöse (Subscription Revenues) stieg durch die Integration der Quintly Kunden leicht an (TEUR 814). Die jährliche Wachstumsrate (CAGR[5]) der Abo-Umsätze zeigt damit über die letzten 3 Jahre stabile 3% Umsatzzuwachs. Das operative Ergebnis (EBITDA bereinigt; EBITDA ohne einmalige Sonderaufwendungen für Restrukturierungen im Personalbereich in Höhe von TEUR 413 und der Umbuchung rückgestellter Provisionen aus dem ARAP in Höhe von TEUR 482) ist im Geschäftsjahr auf TEUR 431 gestiegen. Die Restrukturierungskosten sind die Folge von zwei in 2023 durchgeführten Personalreduzierungsmaßnahmen. Die Umbuchung der Provisionen ist das Resultat der Erkenntnis, dass der Aufwand einer Provision im Aufwandsmonat entsteht und aufgrund der Provisions-Vertragsgestalltung nicht abgrenzungsfähig ist. Die in den Vorjahren erfolgte Ingestion in zusätzliches Vertriebspersonal und dessen Entwicklung, als auch die Strategie mit niedrigeren Preisen neue Marktsegmente zu erschließen, erzielte nicht den geplanten Effekt, weshalb die erwarteten Neuumsätze nicht erbracht wurden.
Nach dem Ende 2022 initiierten Personalabbau erfolgte in 2023 ein zusätzlicher Abbau, um die Kosten zu reduzieren. In diesem Rahmen wurde auch der Vertriebsbereich umgebaut und die Führungsstruktur verkleinert. Finanzlage / Liquidität Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist durch den strategischen Konzern DuMont Mediengruppe sowie ausreichende Bankenkreditlinien gesichert. Die externe Kreditlinie wurde durch eine Kapitaleinlage des Shareholders abgelöst, um die Zinskosten zu reduzieren und das Eigenkapital zu stärken. Im Geschäftsjahr wurde insbesondere in die Produktentwicklung und den Umbau der Organisation investiert. Aufgrund des negativen Cashflows wurde zusätzliche Liquidität durch den Gesellschafter UNITED Marketing Technology bereitgestellt. Unter anderem wurden insgesamt im Jahr 2023 EUR 65,99 Mio. in die Kapitalrücklagen eingestellt. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verpflichtungen zu erfüllen. Vermögens- und Kapitalstruktur
* inkl. nachrangiger Gesellschafterverbindlichkeiten Das Anlagevermögen reduzierte sich im Geschäftsjahr per Saldo um TEUR 1.017. Die Reduzierung ist resultiert aus der Abschreibung der selbstgeschaffenen Vermögensgegenstände und der Abschreibung der zum 1.1.2023 verschmolzenen Quintly GmbH. Aus der Verschmelzung wurden für die Marke, die Software und den Firmenwert insgesamt TEUR 4.627im Anlagevermögen aktiviert. Die Vermögenswerte werden linear abgeschrieben. Des Weiteren wurden die Anschaffungskosten an der Facelift France SAS um TEUR 83 erhöht. Die stets verlängerte Earn Out-Vereinbarung endete zum 31.12.2023. Das Umlaufvermögen sank um TEUR 795 was größtenteils auf die Reduzierung der Forderungen aus Lieferung und Leistung um TEUR 956 zurück geht. Zum Jahreswechsel 2022/2023 wurden bereits im Dezember 2022 zur Optimierung der Liquidität früher Rechnungen geschrieben, was zu diesem hohen Vorjahreswert führte. Ende 2023 war dies nicht der Fall. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um TEUR 177 und die sonstigen Vermögensgegenstände sanken um TEUR 223. Dies, und die Erhöhung der Finanzmittel um TEUR 561 führt zum oben Saldo des Umlaufvermögens. Das ausgewiesene Eigenkapital ist trotz des im Geschäftsjahr erwirtschafteten Jahresfehlbetrages weiterhin positiv. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 37,9%. Finanzielle Leistungsindikatoren Der in der Vergangenheit genutzte Leistungsindikator CARR[6] wurde in 2023 durch den leichter zu berechnenden und besser vergleichbaren MRR[7] ersetzt. Dieser entspricht dem monatlichen Abo-Umsatzerlösen. Diese lagen in 2023 bei TEUR 17.358 (VJ TEUR 16.722) und steigerten sich somit um 4%. Dieser Anstiegt ist dem Zukauf der Quintly Kunden geschuldet. Die laufenden Verträge wurden in das Kundenmanagementsystem übertragen und sind in den folgenden Analysen enthalten.
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Der relevanteste nicht finanzielle Leistungsindikator bei Facelift ist die Churn Rate. Sie bemisst den Wert der Kunden, die ihr Kündigungsrecht nach einer Vertragslaufzeit genutzt haben und das Vertragsverhältnis beenden. Hat ein Vertragsvolumen von TEUR 100 in einem Monat sein Vertragsende, und werden davon TEUR 80 verlängert, so ergibt das eine Churn Rate von 20%, ungeachtet davon, wie viele Kunden in diesem Wert enthalten sind. Folglich führt eine konstante Churn Rate bei steigendem Umsatzvolumen zu steigendem Churn Volumen. Dieser steigende Wert muss durch steigende Vertriebsleistung kompensiert werden. Die Churn Rate in 2023 war mit 27% einen Prozentpunkt besser als im Vorjahr (28%). Die in 2022 eingeführte 3-Preis Logik wurde in 2023 verändert, da der niedrigere Preis nicht zu der angenommenen Steigerung der Vertragsabschlüsse geführt hat. Der Leistungsinhalte der Pakete wurde verändert und der Einstiegspreis lag zum Ende des Jahres bei EUR 1.199 pro Monat. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose Der im letzten Budget 2023 geplante Nettoumsatzanstieg von 10% konnte nicht erreicht werden. Die Gründe liegen im verstärkten Wettbewerb, einer Sättigung des Marktes und der fehlenden Anpassung der Facelift Vertriebsabteilung auf aktuelle Marktlage. Nachdem im April 2023 eine neue Geschäftsführung eingesetzt wurde, wurde die Vertriebsabteilung auf Schwachstellen untersucht und notwendige Maßnahmen eingeleitet. Der Vertrieb wurde personell als auch prozessual umfassend umstrukturiert. Die oben erwähnte Veränderung der Produktpakete und die damit einhergehende Preissteigerung zeigten im Q4 erste Erfolge und bestätigten die These, dass das Produkt bei höherem Preis von Neukunden nachgefragt wird. Jedoch muss die reduzierte Vertriebsabteilung in 2024 umfassende Schulungsmaßnahmen erhalten und in ihrer Stärke, nach den Umstrukturierungen, wieder zulegen. Nachdem neue Vertriebsmitarbeiter eine gewisse Zeit benötigen, um Erfolge im Vertrieb zu erzielen, ist in 2024 keine Umsatzsteigerung geplant. Der Aufbau einer leistungsstarken Vertriebsabteilung und die Erhöhung der Geschwindigkeit neue Produktfeatures stehen in diesem Jahr im Vordergrund. Der gesättigte Markt, in dem eine Steigerung des Marktanteils nur dadurch möglich ist, den Anteil des Wettbewerbs zu reduzieren, erfordert ein schnelleres Hervorbringen von Innovationen. Für das Jahr 2024 ist kein Personalaufbau geplant und Neubesetzungen bei Eigenkündigungen werden nur in dringenden Bedarfsfällen getätigt. Insgesamt planen wir für 2024 eine MRR von TEUR 17.430 und eine ARR von TEUR 17.661. Wir erwarten ein EBITDA von TEUR -2.316. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Auch die Facelift ist in ihrem operativen Geschäft Risiken ausgesetzt, die die Unternehmensentwicklung negativ beeinflussen und im Extremfall den Bestand des Unternehmens gefährden können. Zurzeit sind keine solcher bestandsgefährdenden Risiken erkennbar, deren Eintritt überwiegend wahrscheinlich ist. Risiken Der Markt an technologiebasierten Marketing-Lösungen nimmt kontinuierlich zu. Trotzdem könnten sich Kunden entscheiden, keine Subskriptionen für unsere Cloud-Lösung abzuschließen oder bei Ablauf des Vertrages nicht zu verlängern bzw. auf Konkurrenzprodukte auszuweichen. Dies könnte zu höheren Kundenakquisitionskosten, sowie zu einer weiter anhaltenden Konsolidierung im Markt führen. Als einer der europäischen Marktführer im Bereich All-in-One Marketing-Cloud, und vor dem Hintergrund eines weiterwachsenden Marktes, schätzt Facelift dieses Risiko als gering ein. Aufgrund der globalen Geschäftstätigkeit von Facelift, als auch dessen Kunden, unterliegt die Gesellschaft unterschiedlichen, gelegentlich miteinander in Konflikt stehenden, gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen. Um den Regularien zu Datenschutz und IT-Sicherheit speziell in Deutschland zu begegnen, hat sich Facelift frühzeitig nach "ISO 27001 Informationssicherheit" zertifizieren lassen. Daher werden Risiken im regulatorischen Bereich, auch nach dem Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) im Mai 2018 als gering eingeschätzt. Mit der IT-Sicherheit einher geht das Risiko von Cyberattacken. Das generelle Risiko von Cyberattacken nimmt stetig zu. Durch diverse Prüfungen, Penetrationstests, sowie entsprechender Software wirkt Facelift diesen Risiken jedoch entgegen, so dass wir das individuelle Risiko als gering einschätzen. Im technischen Bereich besteht aufgrund der schnellen Weiterentwicklung von und dem Entstehen neuer sozialen Netzwerke das Risiko, dass unser Produkt nicht länger kompatibel ist, Fehlfunktionen enthält und gegebenenfalls dem technischen Fortschritt nicht Stand hält. Facelift begegnet diesen Risiken mit kontinuierlichen Updates, umfangreichen Tests und Anpassungen unseres Produktes an die Vielfalt und die Neuerungen der sozialen Netzwerke und digitalen Medien im Allgemeinen. Nicht zuletzt wurden und werden deshalb kontinuierlich Investitionen in das Produkt vorgenommen. Daher wird das Risiko als gering eingestuft. Das Risiko der Fluktuation und damit eines Verlustes von Know-how ist vorhanden. Dem wird allerdings mit einer nachhaltigen Personalstrategie im Wege einer persönlichen Ansprache durch die Geschäftsführung, von Incentives und weiteren Personalbindungsmaßnahmen entgegengewirkt. Aufgrund der Marktposition und der ausgezeichneten Reputation ist davon auszugehen, dass das Unternehmen unter anderem durch innovative Softwareentwicklung hochqualifiziertes und gut ausgebildetes Personal weiterhin anziehen kann. Das Risiko des Verlustes wird als gering eingeschätzt. Die Gesellschaft unterliegt dem Risiko des Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe des Buchwertes. Außenstände werden im operativen Bereich kontinuierlich überwacht sowie über mehrere Inkasso Firma professionell nachgehalten. Möglichen Ausfällen wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Ausfallrisiko wird deshalb zukünftig weiterhin als gering eingeschätzt. Chancen Während Facelift das vergangene Jahr mit einem verstärkten Wettbewerb konkurrieren musste, ist davon auszugehen, dass sich diese Situation erhalten bleibt. Der Wettbewerb hat sich ebenfalls in 2023 einer Kostenoptimierung durch Personalabbau unterzogen und somit für den Wettbewerb in 2024 gerüstet. Der steigende Leitzins in USA und der EU zeigt zwar eine Veränderung des Investitionsverhaltes von (Risiko-) Kapitalgebern, jedoch zeigen sich keine Anzeichen auf eine sich verschärfende Situation was dazu führt, dass Investitionen in SaaS Unternehmen abgestoßen und die damit einhergehenden Verluste akzeptiert werden. Da UNITED Marketing Technologies als Gesellschafter einen strategischen und langfristigen Plan mit Facelift und der United Holding verfolgt, wird auch 2024 weiteres Kapital zur Verfügung gestellt, um den Wandel zur Profitabilität zu vollenden. Die Integration der Quintly Technologie soll in 2024 weiter vorangetrieben werden und die Funktionalität verbessern. Dies soll Kunden zu einem Vertragsabschluss bewegen, welchen die "alten" Analytics Funktionen nicht ausgereicht haben. Ziel der Wachstumsstrategie ist des Weiteren die Steigerung des Kundenwertes im Rahmen einer kontinuierlichen Steigerung an SaaS Umsätzen und Profitabilität ("Customer Life Time Value").
Hamburg, 26. April 2024 Facelift brand building technologies GmbH Die Geschäftsführung Teja Töpfer [1] IFO Institut. (2023). Konjunkturprognose Winter 2023. [2] Europäische Kommission. (2023). Europäische Wirtschaftsprognose - Herbst 2023. [3] Statistisches Bundesamt Deutschland. (2024). Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland. [4] Bitkom. (2024). Digitalbranche zeigt sich von Krise unbeeindruckt. 5 CAGR: Compound annual growth rate [6] CARR: Committed Annualized Recurring Revenue; der Leitstungsindikator wird durch die Extrapolation der gezeichneten Umsätze zum Jahresende ermittelt. Hierbei finden die tatsächlichen Laufzeiten der Verträge, zum Beispiel eine unterjährige Laufzeit oder einer später beginnenden Laufzeit, keine explizite Berücksichtigung. Eine Überleitung der Zahlen in die GuV ist deshalb nicht möglich. [7] Monthly recurring revenue. Wiederkehrender Umsatz im Rahmen eines Abonements (Subscription) BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Facelift brand building technologies GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Facelift brand building technologies GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinnund Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Facelift brand building technologies GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß§ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 26. April 2024 Grant
Thornton AG
Gez. Clemens, Wirtschaftsprüfer Gez. Pritsch, Wirtschaftsprüfer ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Facelift brand building technologies GmbH, HamburgAllgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Zum 01.01.2023 wurde die quintly GmbH, Ennepetal auf die FACELIFTbrand building technologies GmbHverschmolzen. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma FACELIFT brand building technologies GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 117436 eingetragen. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften maßgebend. Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- und Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben. Unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen wird eigenentwickelte Software ausgewiesen. Diese wird, mit den bei der Entwicklung angefallenden Aufwendungen inklusive angemessener Teile der Gemeinkosten, als Aktivposten in der Bilanz aufgenommen. Die Nutzungsdauer wird mit 5 Jahren angesetzt. Der Nutzungs- und Abschreibungsbeginn ist die jeweilige vollständige Inbetriebnahme und Vermarktung der einzelnen Softwaremodule. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt oder ebenfalls mit dem niedrigeren beizulegenden wahrscheinlichen Rückzahlungswert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden zum Nominalwert bewertet. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden in Höhe von TEUR 1.818 (i.Vj. TEUR 3.180) aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr 2023 Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 1.818 (i.Vj. TEUR 3.180) an. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 38 (Vj.: TEUR 38) ist voll eingezahlt. Verlustvortrag Der Verlustvortrag hat sich wie folgt entwickelt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen oder wurden im Wesentlichen gebildet für ausstehende Rechnungen (TEUR 229; i.Vj. TEUR 269), für ausstehende Provisionsansprüche (TEUR 177; i.Vj. TEUR 206), für ausstehende Boni und Tantieme (TEUR 69; i.Vj. TEUR 198) sowie Personalrückstellungen für Urlaub und Abfindungsansprüche (TEUR 370; i.Vj. TEUR 354).
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 562 sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben alle, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 5.515 (i.Vj. TEUR 5.758) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 61 (i.Vj. TEUR 11). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Gesellschaft entfallen hauptsächlich auf Nutzungsentgelte aus Software as a Service (SaaS), in diesem Zusammenhang erbrachten Dienstleistungen sowie Werbegeldern.
Durch die Aufgabe der Kategorie "Advertising Budgets" haben sich die Umsatzerlöse deutlich verringert. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 244),aus bereits abgeschriebenen Forderungen (TEUR 33) sowie aus Erträgen aus Währungsumrechnungen (TEUR 7). Aufwendungen für bezogene Leistungen Der Aufwand für Leistungen besteht im Wesentlichen aus dem Bezug von Kosten für Freelancer (Facelift France + Fremde) in Höhe von TEUR 2.621, von Partnerprodukten in Höhe von TEUR 1.307, sowie weiteren Vertriebs- und Betriebskosten in Höhe von TEUR 621. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Mieten und Raumkosten (TEUR 1.119), Werbe- und Reisekosten (TEUR 841), und lfd. Kosten für Software-Lizenzen (TEUR 695). Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus jährlichen Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen:
Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre: Aus der Aktivierung TEUR selbst geschaffener immaterieller Vermögengestände 10.455 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Geschäftsführung Daniel Oliver Augsten, Kaufmann, Osnabrück (bis 24. März 2023) Benjamin Schroeter, Kaufmann, Hamburg, (ab 24. März 2023) Teja Töpfer, Kaufmann, Hamburg (ab 24. März 2023) Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 159 (Vj: 162). Dies verteilt sich auf die Bereiche[1] Tech Ops mit 0 (Vj: 18 wechseln zu S&M), S&M mit 86 (Vj: 56), R&D mit 58 (Vj. 70) und G&A mit 15 (Vj: 18). Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der FACELIFT brand building technologies GmbH wird in den Konzernabschluss der DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG, Köln, einbezogen. Die DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG, Köln, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Angaben zum Anteilsbesitz
* Geschäftsjahr 2023 ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von TEUR 3.663 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 26.04.2024 FACELIFTbrand building technologies GmbH Die Geschäftsführung Teja Töpfer [1]Tech Ops = Technical Operation; S&M = Sales & Marketing, R&D = Research & Development, G&A = General & Administration. |
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