Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 7241
Vorher
A*LEASE Autovermietung GmbH
Eingetragen
7.3.1989
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Entwicklung und der Vertrieb von vornehmlich auf LED-Technik beruhender Lichtkonzepte

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Wiesbaden
21.250 €
83.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

A*LEASE Autovermietung GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum 31.12.2012

Lagebericht

Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Das Neugeschäft im Mobilienleasing ist nach deutlichem Zuwachs im letzten Jahr (+14,2 %) um nur insgesamt 1,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Den größten Zuwachs gab es im PKW-Bereich (+6,3 %). Am meisten dazu gewonnen haben die herstellernahen Leasinggesellschaften mit einem Plus von 5,4 %. Die unabhängigen Leasinggesellschaften konnten ihr Neugeschäftsvolumen auf dem Niveau des Vorjahres halten.

(Quelle: BDL Rundschreiben, Betriebswirtschaft, Trendmeldung IV. Quartal 2012, Az.: 4/03)

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Geschäftsaktivität umfasst überwiegend den Ankauf und das Zurückvermieten von Kraftfahrzeugen und anderen Mobilien von der A*LEASE Auto- und Anlagenleasing GmbH, Wiesbaden, (Doppelstockfinanzierungsmodell). Für diese Doppelstock-finanzierung wurde von der Gesellschaft ein Rahmenvertrag mit der A*LEASE Auto- und Anlagenleasing GmbH geschlossen. In geringem Umfang werden von der Gesellschaft auch Finanzierungsleasingverträge und Vermietungsverträge außerhalb des beschriebenen Rahmenvertrages Dritten angeboten.

Das Neugeschäft der Gesellschaft resultiert aus dem Doppelstockfinanzierungsmodell.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ein Neugeschäft (inkl. Verlängerungen) i. H. v. TEUR 614 (Vj. TEUR 966) erzielt.

Von dem kontrahierten Neugeschäft konnten TEUR 535 im Berichtsjahr in aktivierbares Leasingvermögen umgesetzt werden. Der größte Anteil entfiel mit 64,4 % auf Sonstige Objekte.

Als Finanzdienstleistungsinstitut sind wir einer eingeschränkten Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank unterworfen.

Ertragslage

Das Gesamtjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 44 ab.

Die Gesellschaft erstellt eine Substanzwertrechnung nach BDL-Schema (vereinheitlichtes Schema des Bundesverbandes deutscher Leasingunternehmen), die auch den Wert der vertraglich unterlegten, künftigen Erträge zeigt. Wir verweisen auf unsere diesbezüglichen Anhangsangaben. Unter Berücksichtigung des bilanziellen Eigenkapitals hat sich der Substanzwert um TEUR 94 (-38 %) auf TEUR 155 verringert. Grund für den Rückgang des Substanzwertes sind das reduzierte Neugeschäft, Steuerzahlungen, Teilwertabschreibungen und die Erhöhung der Einzelwertberichtigungen.

Nach dem Grundsatz der verlustfreien Restabwicklung wurde zum Bilanzstichtag geprüft, inwieweit die zukünftigen Erträge die noch anfallenden Aufwendungen decken. Dabei werden den zukünftigen Erträgen aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungsposten bzw. aus der Summe der noch ausstehenden Leasingraten einschließlich des erwarteten Verwertungserlöses aus dem Verkauf des Leasingobjektes nach Ablauf der Grundmietzeit die zukünftigen noch anfallenden Aufwendungen gegenübergestellt.

Für diesen Unterschiedsbetrag wurde eine Risikovorsorge als Drohverlustrückstellung i.H.v. 84 TEUR (Vj. TEUR 78) gebildet, die im Anhang dargestellt ist.

Finanzlage

Die Finanzierung der Leasinggegenstände erfolgt überwiegend durch regresslose Forfaitierung der vertraglichen Mietansprüche und in geringem Umfang aus eigenen Mitteln.

Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über ausreichend liquide Mittel.

Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft wird überwiegend durch das Leasingvermögen bestimmt, das zu 34 % (Vj. 46 %) aus sonstigen Mobilien und 40 % (Vj. 54 %) aus Personenkraftwagen besteht.

Insgesamt verfügt die Gesellschaft über geordnete wirtschaftliche Verhältnisse.

Risikobericht

Durch die Einstufung als Finanzdienstleistungsinstitut müssen wir die Vorschriften des § 25 a KWG beachten und umsetzen. Diese Vorschriften werden durch die "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) konkretisiert.

Ziel des Risikomanagements ist es zu jeder Zeit sicherzustellen, dass die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft gegeben ist.

Zum Jahresende wird ein Risikobericht erstellt, der das gesamte risikorelevante Geschäft beurteilt. Fällt die Beurteilung für ein Geschäft negativ aus, so wird das Geschäft in die Risikotragfähigkeitsrechnung einbezogen und dem Risikodeckungspotenzial (Substanzwert zzgl. Eigenkapital) gegenübergestellt.

Das risikorelevante Geschäft wurde einem Stressszenario unterzogen. Hierfür haben wir die Buchwerte bzw. Marktwerte der Objekte um 50 % reduziert und bei den Geschäften, die bisher nicht in die Risikoberechnung eingeflossen sind, einen Forderungsausfall von 20 % angenommen. Der Risikobetrag im Stressszenario betrug TEUR 77. Bei einer Risikodeckungsmasse von TEUR 132 verbleibt zum Stichtag eine freie Risikodeckungsmasse von TEUR 54.

Wir haben unser bestehendes Risikomanagement an die aufsichtsrechtlichen Anforderungen der Bankenaufsicht angepasst und ein Risikohandbuch mit einer Geschäfts- und Risikostrategie entwickelt.

Die Risikoarten Adressenausfallrisiko, Marktpreisrisiko, Liquiditätsrisiko und Operationelles Risiko wurden nach wesentlichen und nicht wesentlichen Risiken für die Gesellschaft untersucht.

Adressenausfallrisiko:

Unter dem Adressenausfallrisiko wird das Kundenbonitätsrisiko verstanden. Da der überwiegende Teil unserer Forderungen gegenüber der A*LEASE Auto- und Anlagenleasing GmbH, Wiesbaden, besteht, existierte zum Stichtag nur ein geringes Risiko für die Gesellschaft. Dieses geringe Adressenausfallrisiko ist im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung analysiert worden. Zum Stichtag betrug das wesentliche Risiko für unsere Gesellschaft TEUR 33.

Marktpreisrisiko:

Das Markpreisrisiko bezeichnet potenzielle Verluste, die aus nachteiligen Marktwertänderungen entstehen können, wie z.B. Zinsänderungsrisiken oder Verwertungsrisiken.

Da alle Forderungen durch Forfaitierung mit einem fest vereinbarten Zinssatz an unsere Refinanzierungspartner verkauft sind, gibt es für die Gesellschaft kein Zinsänderungsrisiko.

Das Objektverwertungsrisiko erachten wir als gering, da wir Vollamortisationsverträge abschließen, bei denen das Restmietwertrisiko durch eine Schlussrate des Mieters abgedeckt ist.

Währungsrisiken sind ausgeschlossen, da alle Verträge auf EUR lauten und keine Fremdwährungskonten existieren.

Wir haben das Marktpreisrisiko als nicht wesentlich eingestuft.

Liquiditätsrisiko:

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die aktuelle oder künftige Gefahr, dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Da die Gesellschaft einen Liquiditätsvertrag mit der A*LEASE Auto- und Anlagenleasing GmbH, Wiesbaden, abgeschlossen hat, zählt dieses Risiko zu den nicht wesentlichen Risiken.

Operationelles Risiko:

Das Operationelle Risiko stellt die Gefahr von Verlusten dar, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Mitarbeitern, Systemen oder durch externe Ereignisse verursacht werden - einschließlich Rechtsrisiken.

Für die Gesellschaft zählt hier das Veritätsrisiko zu den operationellen Risiken, d.h. die Gesellschaft haftet für den rechtlichen Bestand der Forderung. Der Anteil der Kundenforderungen, die nicht gegenüber der A*LEASE Auto- und Anlagen Leasing GmbH bestehen, ist jedoch sehr gering und die Gesellschaft hatte noch nie einen Veritätsschaden.

Wir zählen dieses Risiko daher zu den nicht wesentlichen Risiken.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine berichtenswerten Vorgänge.

Prognosebericht und Ausblick

Es ist für das Geschäftsjahr 2013 geplant, das Doppeltstockgeschäft komplett einzustellen. Es bestehen seitens der Geschäftsführung Überlegungen der Verschmelzung mit der A*LEASE- Auto- und Anlagen-Leasing GmbH, der Liquidation oder des Verkaufs der Gesellschaft.

 

Wiesbaden, im März 2013

Dr. Ulrike Müller

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012 31.12.2011
  EUR EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute      
täglich fällig   56.965,26 158.182,39
2. Forderungen an Kunden   135.589,64 58.633,42
darunter:      
gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten 91.690,24 EUR (Vj. 21.772,23 EUR)      
3. Leasingvermögen   1.567.778,00 2.208.848,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände   29.493,16 33.689,76
5. Rechnungsabgrenzungsposten   2.100,84 27.201,02
6. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   106.435,28 150.761,87
Summe Aktiva   1.898.362,18 2.637.316,46

Passiva

     
  31.12.2012 31.12.2011
  EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
täglich fällig   82.824,24 16.445,38
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden      
andere Verbindlichkeiten      
täglich fällig   1.515,79 7.218,69
3. Sonstige Verbindlichkeiten   13.542,90 0,00
4. Rechnungsabgrenzungsposten   1.705.749,25 2.436.696,39
5. Rückstellungen      
a) Steuerrückstellungen 0,00   26.611,00
b) andere Rückstellungen 94.730,00 94.730,00 150.345,00
6. Eigenkapital      
a) gezeichnetes Kapital 25.564,59   25.564,59
b) Bilanzverlust -131.999,87   -176.326,46
  -106.435,28    
- Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 106.435,28 0,00 150.761,87
Summe Passiva   1.898.362,18 2.637.316,46

Gewinn- und Verlustrechnung

  2012 2011
  EUR EUR EUR
1. Leasingerträge 1.366.726,21   2.378.899,56
2. Leasingaufwendungen -530.935,96 835.790,25 -1.134.110,72
3. Zinserträge aus      
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 2.795,98   3.449,42
b) Abzinsung von Bilanzposten 1.670,00   2.255,00
4. Zinsaufwendungen aus Abzinsungen -1.001,78 3.464,20 -94,98
5. Sonstige betriebliche Erträge   27.770,24 79,68
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
andere Verwaltungsaufwendungen   -38.575,37 -47.298,79
7. Abschreibungen auf Leasingvermögen   -715.606,34 -980.041,29
8. Zuführung zu Rückstellunge im Leasinggeschäft   -68.516,39 -249.711,74
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   44.326,59 -26.573,86
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00 27.552,00
11. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag)   44.326,59 978,14
12. Verlustvortrag   -176.326,46 -177.304,60
13. Bilanzverlust   -131.999,87 -176.326,46

Anhang

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der A*LEASE Autovermietung, Wiesbaden, zum 31. Dezember 2012 ist in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt worden. Desweiteren wurden aufgrund der Eigenschaft der Gesellschaft als Finanzdienstleistungsinstitut die Vorschriften des Kreditwesengesetzes (KWG) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) beachtet.

Als Leasinggesellschaft, die Finanzierungsleasingverträge als Leasinggeber im Sinne des (i.S.d.) § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG abschließt, sind wir verpflichtet, den Jahresabschluss nach der RechKredV aufzustellen. Gemäß § 340a Abs.1 HGB sind, unabhängig von der Größe und Rechtsform, die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind mit dem Nennwert bilanziert.

Das Leasingvermögen ist mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung, für im Geschäftsjahr aktivierte Vermögensgegenstände, erfolgte auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der degressiven Abschreibungsmethodik. Das Leasingvermögen i.S.d. IDW HFA 1/1989 wird entsprechend den steuerlichen Zurechnungsvorschriften der Gesellschaft zugerechnet.

Im Geschäftsjahr wurde eine außerplanmäßige Abschreibung auf das Leasingvermögen, aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung eines bestimmten Leasinggegenstandes, vorgenommen.

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Leasingvermögens ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. Anlagevermögen zur eigenbetrieblichen Nutzung ist nicht vorhanden.

Aufwand oder Ertrag aus Einzahlungen bzw. Auszahlungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag wurden als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert.

Das Wahlrecht zur Aktivierung für den Aktivüberhang latenter Steuern wurde gem. § 274 Abs. 1 HGB nicht in Anspruch genommen.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Von den Verrechnungsvorschriften des § 10 RechKredV wurde Gebrauch gemacht, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und tragen den am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Der Rückstellungen für Buchwertrisiken aus Vermögensabgängen sind gem. § 253 Absatz 2 HGB auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes fristenkongruent diskontiert worden.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterungen zur Bilanz:

Bei den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden handelt es sich um täglich fällige Forderungen. Unter den Forderungen gegenüber Kunden besteht eine Forderung gegenüber der A*LEASE Auto- und Anlagen Leasing GmbH, Wiesbaden, in Höhe von (i. H. v.) TEUR 92 (Vj. TEUR 22). Eine weitergehende Restlaufzeitengliederung gemäß § 9 RechKredV entfällt.

Nach dem Unternehmenssteuerreformgesetz ist für Geringwertige Wirtschaftsgüter ein Sammelposten in wesentlicher Höhe im Geschäftsjahr 2008 (Anschaffungskosten TEUR 690) gebildet worden. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Jahr 2011 veräußert. Die steuerliche Abschreibung beträgt letztmalig TEUR 138.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche gegen das Finanzamt Wiesbaden in Höhe von TEUR 29,5 (Vj. TEUR 33,7) enthalten.

Zahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen (hier Mietsonderzahlungen), wurden als Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind Vorauszahlungen von Raten aus Mietverträgen i. H. v. insgesamt TEUR 2 (Vj. TEUR 7) ausgewiesen.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten bestehen gegenüber dem Finanzamt Wiesbaden i.H.v TEUR 14 (Vj. TEUR 0). Sie betreffen Umsatzsteuerverbindlichkeiten für den Voranmeldungszeitraum November und Dezember 2012 und wurden im Januar bzw. Februar 2013 bezahlt.

Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die nach der Nettomethode gebildeten Nutzungsüberlassungsverpflichtungen und die Mietsonderzahlungen. Die Posten werden über die Laufzeit der Verträge planmäßig bzw. zum Ende der Vertragslaufzeit aufgelöst. Die Auflösungen werden unter den Leasingerträgen erfasst.

Im Rahmen der Finanzierungen sind die jeweiligen vermieteten Leasinggegenstände an die Finanzierungsgeber sicherungsübereignet.

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Drohverlustrückstellungen i. H. v. TEUR 83 (Vj. TEUR 78) für zukünftige Buchverlustrisiken. Die Drohverlustrückstellung für den künftigen Mietausfall eines Leasingvertrages, die im letzten Jahr i.H.v. TEUR 62 gebildet wurde, ist mit TEUR 44 in Anspruch genommen worden. Der Restbetrag i.H.v. TEUR 28 wurde aufgelöst.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 schließt mit einem Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 106 (Vj. TEUR 151) ab. Dem stehen Erträge aus zukünftigen Leasingraten des vorhandenen Vertragsbestandes, die überwiegend forfaitiert sind, aus dem bilanzierten Vertrags- und Objektbestand von TEUR 261 gegenüber, die bei planmäßigem Vertragsverlauf ausreichen, um die Verluste auszugleichen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung:

Die Leasingerträge beinhalten insbesondere die Mietraten aus dem überwiegend inländischen Leasinggeschäft, die Veräußerungserlöse aus den Anlagenabgängen, Erträge aus der Auflösung des Passiven Rechnungsabgrenzungsposten aus forfaitierten Leasingraten, Restmietwerten sowie aus Mietsonderzahlungen.

Unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ist die Auflösung der Drohverlustrückstellung für den künftigen Mietausfall eines Leasingvertrages i.H. v. TEUR 28 ausgewiesen.

In den Leasingaufwendungen sind, entsprechend der Bruttodarstellung der Anlagenabgänge, die aus den Abgängen resultierenden Bucheffekte bzw. die in Anspruch genommenen Rückstellungen für Buchverluste erfasst.

Desweiteren wurden unter anderem der Aufwand für die Auflösung des Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sowie die zu zahlenden Leasingraten an die A*LEASE Auto- und Anlagen Leasing GmbH, Wiesbaden, erfasst.

Es wurden im Geschäftsjahr planmäßige Abschreibungen auf Leasinggegenstände i.H.v. TEUR 673 (Vj. TEUR 980) und außerplanmäßige Abschreibungen auf Leasinggegenstände gem. § 253 Abs.3 S. 3 HGB i.H.v. insgesamt TEUR 43 (Vj. TEUR 0) vorgenommen.

Unter den Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen sind TEUR 9 (Vj. TEUR 213) Einzelwertberichtigungen gebildet worden.

Aus der Neubewertung der Drohverlustrückstellungen für voraussichtliche Abgangsbuchverluste wurden unter den Zinserträgen Erträge i.H.v. TEUR 1,7 (Vj. TEUR 2,3), aufgrund der Abzinsung auf den Erfüllungsbetrag, ausgewiesen.

Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen berücksichtigen im Wesentlichen das Geschäftsbesorgungshonorar i. H. v. TEUR 25 (Vj. TEUR 30) gegenüber der A*LEASE Auto- und Anlagen Leasing GmbH sowie das Abschlussprüferhonorar für die Jahresabschlussprüfung 2012 i. H. v. TEUR 9,5 (Vj. TEUR 9,5) gemäß § 285 Nr. 17 HGB.

Das Jahresergebnis soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i. H. v. TEUR 125 (Vj. TEUR 344) aus abgeschlossenen Doppelstock-Leasingverträgen mit der A*LEASE Auto- und Anlagenleasing GmbH, Wiesbaden. Die Laufzeit der geschlossenen Leasingverträge beträgt noch zwischen 10 und 12 Monaten.

Alleinige Geschäftsführerin war im Geschäftsjahr Frau Dipl.-Kaufmann Dr. Ulrike Müller, Wiesbaden. Hinsichtlich der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge an die Geschäftsführung der Gesellschaft wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Frau Dr. Ulrike Müller, als eine für die Gesellschaft handelnde Person, besitzt zum Bilanzstichtag 71 % der Anteile an der A*LEASE Auto- und Anlagen-Leasing GmbH, Wiesbaden, welches ein anderes Unternehmen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB ist. Das Eigenkapital dieses Unternehmens beträgt zum 31. Dezember 2012 TEUR -3.528 unter Berücksichtigung eines Jahresüberschusses i. H. v. TEUR 2 das durch künftige Erträge aus dessen Vertragsbestand bei planmäßigem Verlauf ausgeglichen wird.

Die Geschäfte der A*LEASE Autovermietung GmbH wurden im Geschäftsjahr geführt durch die Geschäftsführerin Dr. Ulrike Müller, Bankkauffrau.

 

Wiesbaden, den 28. März 2013

Dr. Ulrike Müller, Geschäftsführerin

Der Jahresabschluss der A*LEASE Autovermietung wurde von der Gesellschafterversammlung am 16.08.2013 festgestellt.

Anlagespiegel

  Anschaffungskosten
  Vortrag zum
1.1.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am
31.12.2012
EUR
Leasingvermögen        
1. Immaterielle Leasingvermögensgegenstände 103.697 0 103.697 0
2. Materielle Leasingvermögensgegenstände 3.670.533 535.417 1.145.035 3.060.914
Gesamt 3.774.230 535.417 1.248.733 3.060.914
  Abschreibungen Restbuchwerte
  Vortrag zum
1.1.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am
31.12.2012
EUR
31.12.2012
EUR
Leasingvermögen          
1. Immaterielle Leasingvermögensgegenstände 72.588 15.555 88.143 0 0
2. Materielle Leasingvermögensgegenstände 1.492.794 700.052 699.709 1.493.136 1.567.778
Gesamt 1.565.382 715.606 787.852 1.493.136 1.567.778

Bestätigungsvermerk

Den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Jahresbilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der A*LEASE Autovermietung GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 22. Mai 2013

KPMG-AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heinz, Wirtschaftsprüfer

Eichholz, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Gesellschafter beschließen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 44.326,59 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wiesbaden, den 16. August 2013

A*LEASE Autovermietung GmbH

Dr. Ulrike Müller

Hanns-Jochen Peters

Dr. Joachim Müller

Substanzwert

  2012
TEUR
2011
TEUR
1. Bilanzielles Eigenkapital -106 -151
+ Steuerrückstellungen 0 27
Bereinigtes Eigenkapital -106 -124
2. Zukünftige Erträge 1.722 2.476
3. Zukünftige Aufwendungen -1.484 -2.131
Ergebnis aus 2. ./. 3. 238 345
4. Künftige Verwaltungsaufwendungen 0 0
5. Mehrerlösbeteiligung 23 28
6. Substanzwert des bilanzierten Vertrag- und Objektbest. (Saldo aus 2. bis 5.) 261 373
7. Substanzwert aus dem kontrahierten, aber noch nicht bilanzwirksam gewordenen Vertragsbestand 0 0
8. Substanzwert/Erweitertes betriebswirtschaftl. EK (Saldo aus 1., 6. und 7.) 155 249

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