Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 508849
Eingetragen
21.2.2013
Branche
Be- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und NatursteinenGewinnung von Kaolin und anderem kaolinhaltigen Ton und LehmGewinnung von anderen Natursanden und Kies
Gegenstand
ist die Gewinnung, Aufbereitung und der Vertrieb von Schiefermaterial für verschiedene Industrie- und Baustoffanwendungen, insbesondere zur Herstellung von Dachbahnen und Dachschindeln, zur Garten- und Landschaftsgestaltung und als Zuschlagsstoff oder Füllstoff, sowie die Durchführung aller damit zusammenhängender Geschäfte und Handlungen für eine höchstwertige Vermarktung des Rohstoffes.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Noak
seit 26.2.2025
Prokura
Marcus Gensch
seit 17.1.2020
Geschäftsführer
Michael Grümpel
seit 31.7.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Firma Arno Debus GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Firma Arno Debus GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Arno Debus GmbH & Co. KG

Untersiemau

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau

1. Grundlagen des Konzerns

Unter Führung der Arno Debus GmbH & Co.KG ist der Konzern in den Bereichen Asphalt, Natursteine, Recycling und Logistik tätig.

In Nordbayern, Thüringen und Südsachsen werden eigene Naturstein und Asphaltbetriebe betrieben. Die Produkte werden für den Hoch-, Tief-, Wasser- und Verkehrswegebau hergestellt und verwendet. Darüber hinaus werden Baureststoffe aus dem Straßen-, Hoch- und Tiefbau recycelt und auch eingelagert. Das Segment Logistik bietet Baustoff-Logistik an.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Lt. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Statistischem Bundesamt und Ifo Instituts hat die Baubranche einen Umsatzrückgang von real 5,1 % (i.Vj. - 6 %) hinnehmen müssen. Im Bereich des öffentlichen Baus lag der preisbereinigte Umsatzrückgang des Bauhauptgewerbes 2022 mit 6,2 % unter dem Durchschnittswert von 5,1 %, während im Wirtschaftsbau "nur" eine Reduzierung von real 4,4 % zu verzeichnen war.

Die Produktion von Asphalt blieb in 2022 nach Angaben des Deutschen Asphaltverbandes weitgehend unverändert im Vergleich zum Vorjahr; die Mischgutproduktion stieg um rd. 2,6 % auf das Niveau von 2014/2015.

Im Natursteinbereich brach lt. der Auswertungen des Bayerischen Industrieverbands Steine und Erden e.V., Fachabteilung Naturstein Industrie die Produktion um ca. 8,4 % im abgelaufenen Geschäftsjahr ein; der Umsatz konnte dagegen um 2,8 % gesteigert werden.

Das Transportaufkommen in Deutschland sank im Bereich des Straßenverkehrs weiter um 1,1 % gegenüber dem Vorjahr - im Vorjahr 3,0 % - (Quelle: Bundesministerium für Digitales und Verkehr).

Damit schlugen sich die Verwerfungen, u.a. ausgelöst durch den Ausbruch des Ukrainekonflikts und den daraus resultierenden Störungen der Lieferketten, sowie die Auswirkungen einer weltweiten geänderten Geld- und Zinspolitik in der Realwirtschaft nieder.

Finanzielle (jeweils vor Konsolidierung) und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Debus-Gruppe nutzt zur internen Steuerung - entsprechend den Gegebenheiten des jeweiligen Geschäftsbereichs - im Wesentlichen folgende finanzielle (jeweils vor Konsolidierung) und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:

Umsätze

Betriebsergebnis

Tonnage

Die Umsätze setzen sich zusammen aus den Erlösen für Asphalt, Recycling, Gestein (einschl. Nebenleistungen) und Logistik (einschl. Lagermiete und Handling), Werkstatterlöse sowie aus dem Ergebnis des Handelsgeschäfts.

Der Unterschied zwischen den Umsatzerlösen und Umsätzen betrifft z.B. den Ausweis von Fracht- und Tankstellenerlösen.

Das Betriebsergebnis ist berechnet: Umsätze ./. Kosten (einschl. kalkulatorischer Kosten und Verwaltungskosten, ohne neutrale Kosten) vor Ertragsteuern.

Die Tonnage bezieht sich auf die verkaufte Menge an Asphalt, Gestein und Recycling.

Geschäftsentwicklung

Die Entwicklung der Absatzmenge im Asphalt und Natursteinbereich ist bei den einzelnen Gesellschaften stark durch das Ausschreibungsverhalten des Bundes, der einzelnen Bundesländer und der kommunalen Bedarfsträger beeinflusst.

Die Debus-Gruppe konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Ziele, gemessen an den finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren, insgesamt nicht vollumfänglich erreichen. Während die Tonnage des Vorjahres nicht ganz erreicht wurde, übertrafen die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis über alle Sparten die Leistungsindikatoren 2021.

Dies ist vor dem Hintergrund des zentralen Themas in 2022, extrem steigende und damit kaum kalkulierbare Material- und Energiepreise sowie den eingeschränkten Möglichkeiten, Absatzpreiserhöhungen am Markt zeitnah durchzusetzen, zu sehen. Die Strategie, konsequent nur deckungsbeitragsstarke Aufträge auszuführen, hat sich trotzdem ein weiteres Mal bewährt.

Die Konzernumsatzerlöse stiegen um 16,5 % gegenüber dem Vorjahr - nach 18,7 % in 2021. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 ergibt sich eine Zunahme von 26,4 %; hierbei profitierten die Geschäftsbereiche im unterschiedlichen Ausmaß (jeweils vor Konsolidierung).

Im Asphaltbereich stieg die Absatzmenge weiter über das Niveau der Geschäftsjahre vor Corona; das Durchschnittspreisniveau konnte gegenüber dem Geschäftsjahr 2019 gesteigert werden. Im Vergleich zur Planung wurde das Durchschnittspreisniveau überschritten.

Im Natursteinbereich lag der Absatz leicht über dem Absatz des Geschäftsjahres 2019, jedoch unter dem Absatz 2021; das durchschnittliche Preisniveau konnte im Vergleich zu 2019 angemessen gesteigert werden. Die Planwerte für 2022 wurden leider nicht erreicht.

Die Umsatzerlöse im Logistikbereich erhöhten sich im Vergleich des Vorjahres, erfreulicherweise im Bereich der Spedition, und übertrafen das Niveau des Geschäftsjahres 2019; der Planwert wurde nahezu erreicht. Zudem stiegen die Leistungsindikatoren durch den Erwerb weiterer Anteile an einer Logistikgesellschaft, die in 2022 erstmals vollkonsolidiert wird.

Vermögenslage

Die Zugänge bei den Sachanlagen in Höhe von insgesamt 7,2 Mio. € betreffen i.W. Ersatzinvestitionen. Den Zugängen stehen Abschreibungen von 5,3 Mio. € gegenüber.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme verminderte sich um 1,4-Prozentpunkte bei einer um 7,7 % gestiegenen Bilanzsumme. Den Zugängen mit 7,2 Mio. € standen Abschreibungen von 5,3 Mio. € gegenüber. Das Umlaufvermögen war i.W. durch eine weitere Zunahme der Forderungen um insgesamt 1,5 Mio. € sowie der Guthaben bei Kreditinstituten um insgesamt 2,5 Mio. € geprägt.

Die betragsmäßig wesentlichen Rückstellungen - für Rekultivierungsverpflichtungen sowie für unterlassene Instandhaltung - erhöhten sich insgesamt um 20,3 %. Dies sind u.a. Konsequenzen aus der Geldpolitik der Europäischen Gemeinschaft mit deutlich gestiegenen Zinssätzen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig reduziert.

Die Vermögenslage ist wie in den Vorjahren ausgewogen.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 konnten sämtliche Sparten ihre Umsatzerlöse ausweiten, wobei der Asphaltbereich den größten Zuwachs verzeichnen konnte.

Das Rohergebnis wurde auf 37,5 Mio. € nach 34,9 Mio € im Vorjahr gesteigert. Der Rückgang des Konzernjahresüberschusses ist im Wesentlichen durch eine über die Erhöhung des Rohergebnisses liegende Zunahme der Abschreibungen und Reparaturaufwendungen bedingt.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 13,9 Mio. € (Vj.: 10,7 Mio. €) erwirtschaftet.

Die Liquiditätsgrade 1 bis 3 sind im Vergleich zum Vorjahr noch einmal angestiegen. Die erreichten Liquiditätsgrade betrachten wir weiterhin als angemessen.

Alle Bankdarlehen wurden in EURO aufgenommen und haben regelmäßig eine mittel bis langfristige Laufzeit. Die Laufzeit der Gesellschafterverbindlichkeiten ist kurzfristig, können aber bei Bedarf jederzeit verlängert werden.

Zusätzlich zu den Bankdarlehen standen zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzte Kreditlinien in ausreichender Höhe bei verschiedenen Banken zur Verfügung.

Der Konzern ist jederzeit in der Lage gewesen, seinen finanziellen Verpflichtungen zeitgerecht nachzukommen.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurden insgesamt rd. 7,2 Mio. € investiert. Der wesentliche Teil entfällt auf den Asphaltbereich.

Für das Geschäftsjahr 2023 sind Investitionen (Anlagenzugänge und Leasing) in Höhe von 10,7 Mio. € geplant; überwiegend handelt es sich um Ersatzbeschaffungen.

Entwicklung der einzelnen Sparten

Die Zahlenangaben beziehen sich jeweils auf Werte vor Konsolidierung.

Asphaltbereich

Die bedeutendste Gesellschaft der Debus-Gruppe im Bereich der Asphaltproduktion ist die amo-Asphalt GmbH & Co. KG mit Sitz in Untersiemau/Coburg. Die Gesellschaft unterhielt vier Asphaltwerke. Ferner übernimmt die Gesellschaft auf der Basis von Verwaltungsbesorgungsverträgen die kaufmännische Verwaltung für 15 Gesellschaften. Die Umsatzerlöse sind um 16 % gestiegen.

Die MBG-Baustoff-Gesellschaft mbH mit Sitz in Untersiemau/Coburg, betrieb zwei Asphaltwerke im südthüringischen und westsächsischen Raum. Die Umsatzerlöse erreichten das Vorjahresniveau.

Die Voigtsgrüner Asphalt Mischwerke GmbH & Co. KG Hirschfeld mit Sitz in Hirschfeld/Sachsen hatte im Geschäftsjahr zwei Asphaltwerke mit den Standorten Zwickau und Langenhessen. Die Umsatzerlöse stiegen um mehr als die Hälfte.

Die CAG Chemnitz-Asphalt-Gesellschaft mbH & Co. KG mit Sitz in Chemnitz/Sachsen konnte ihre Marktposition weiter festigen. Die Umsatzerlöse nahmen um 34 % zu.

Die MWS Mischwerk Saalfeld GmbH + Co. Kommanditgesellschaft mit Sitz in Saalfeld/Thüringen konsolidierte ihre Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau.

Natursteinbereich

Die Debus Naturstein GmbH & Co. KG mit Sitz in Untersiemau/Coburg betrieb den Natursteinbetrieb in Serkendorf. Die Umsatzerlöse erreichten nahezu das Vorjahresniveau.

Die RT Recycling und AufbereitungsGmbH & Co. KG Thüringen mit Sitz in Stadtilm betrieb im Geschäftsjahr drei Natursteinwerke einschließlich der Ablagerung von Baureststoffen. Die Umsatzerlöse stiegen um 8 %.

Die Hartsteinwerk Hüttengrund GmbH mit Sitz in Sonneberg/Thüringen übertrafen wieder die Umsatzerlöse von 2019.

Die Hartsteinwerke Hof GmbH mit Sitz in Köditz/Hof hat im Geschäftsjahr zwei Natursteinwerke an den Standorten Köditz und Tauperlitz betrieben. Im Marktgebiet Ostoberfranken, Südthüringen und Westsachsen musste ein Rückgang der Umsatzerlöse um 7 % gegenüber dem Vorjahr hingenommen werden.

Die Natursteine Fahsel GmbH mit Sitz in Bockau beliefert mit seinem Natursteinwerk den sächsischen Markt. Nach der Wiedereröffnung in 2021 stiegen die Umsatzerlöse im ersten vollen Geschäftsjahr; ein Vergleich mit dem wirtschaftlichen "Rumpfgeschäftsjahr" aus 2021 ist nicht sinnvoll.

Die WNS Werra Naturstein GmbH & Co. KG mit Sitz in Auengrund/Thüringen betreibt den Natursteinbetrieb Crocker Berg und Einlagerungsgeschäft für unbelastete Baureststoffe im benachbarten Betrieb Crock. Die Umsatzerlöse konnten mehr als verdoppelt werden.

Die Debus Schiefer GmbH mit Sitz in Lehesten/Thüringen gewinnt und vertreibt hochwertige Schieferprodukte. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sanken auf das Niveau des Geschäftsjahres 2020.

Logistikbereich

Die beiden Logistikgesellschaften, Debus & Dinkel GmbH mit Sitz in Untersiemau/Coburg sowie die SDV-Logistik GmbH & Co.KG mit Sitz in Berg, erbringen Baustoff-Logistikleistungen überwiegend für Konzerngesellschaften. Die Umsatzerlöse stiegen um 22 % bzw. konnten nahezu gehalten werden im Vergleich zum Vorjahr.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns war zum Bilanzstichtag als auch zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts nach den Erkenntnissen des Geschäftsjahres 2023 geordnet. Die Gesamtentwicklung des Konzerns schätzen wir in einem andauernd schwieriger werdenden Umfeld weiterhin als günstig ein.

3. Umweltbestimmungen, Arbeitssicherheit, Qualitätssicherung

Arbeitsanweisungen zur Verfüllung von Gruben und Steinbrüchen wurden vor Jahren in Kraft gesetzt. In Verbindung mit den Erlaubnisbescheiden legen sie den Rahmen fest, welche Materialien zur Verfüllung angenommen werden dürfen und welche Schritte bei der Einlagerung der angenommenen Materialien einzuhalten sind. Die Richtlinien werden laufend entsprechend den Verwaltungsanweisungen aktualisiert. Weiterhin überwachen wir regelmäßig die Umsetzung der Richtlinien vor Ort. Mit dieser Vorgehensweise wollen wir das Risiko, dass Verstöße gegen Umweltbestimmungen entstehen und damit Umweltrisiken verursacht werden, wirksam minimieren.

4. Prognose, Chancen und Risikobericht

Künftige Geschäftsentwicklung und wesentliche Geschäftschancen

Der Ausblick bezieht sich im Wesentlichen auf den Prognosezeitraum von einem Jahr und basiert auf der Zusammensetzung der Debus-Gruppe in diesem Zeitraum. Er berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Aufstellung vorliegenden Erkenntnisse, die Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Debus-Gruppe haben können. Basis der Prognose ist die Planung des Geschäftsverlaufs.

Der Konflikt in der Ukraine und mögliche Implikationen für die Versorgungssicherheit werden aufmerksam beobachtet. Die derzeit geltenden Restriktionen, bedingt durch Sanktionen, sind in dem Ausblick verarbeitet.

Weiterhin gehen wir davon aus, dass die Corona-Pandemie nur noch indirekten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Branche haben wird (kein bzw. geringer Bestand an Ausschreibungen).

Die makroökonomische Situation in Deutschland wird infolge einer beginnenden Rezession sowie eines auf hohem Niveau verharrenden Inflations- und Zinsniveaus ebenfalls aufmerksam beobachtet.

So wird für 2023 von den verschiedenen Wirtschaftsinstituten - einschließlich der Bundesregierung - die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland von + 0,2 % (März 2023) bis - 0,5 % (Juni 2023) gesehen. Der Schwerpunkt der Prognosen liegt im negativen Bereich, wie zuletzt vom DIW mit - 0,4 % (Juli 2023).

Die deutsche Bauwirtschaft ist im Abschwung. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe erwartete bereits per Ende Februar für das Jahr 2023 einen realen Umsatzrückgang von 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Dabei ist die Sparte "öffentlicher Bau" mit einem preisbereinigten Minus von 5 % noch relativ stabil im Vergleich zum Wohnungsbau mit - 9%. Die Erhebungen des Statistischen Bundesamts bestätigten diese Einschätzung mit einem Rückgang der Umsatzerlöse im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten von real nahezu 6 % für das erste Halbjahr 2023.

Im Bereich Naturstein sank die Produktion im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 9,1 % (Vorjahresvergleich 2022/2021: - 2,6 %), während die Umsatzerlöse um 6,4 % (Vorjahresvergleich 2022/2021: 5,9 %) stiegen lt. Bayerischer Industrieverband Steine und Erden e.V., Fachabteilung Naturstein - Industrie. Für 2024 und 2025 sieht das DIW in seinem Wochenbericht 36/37/2023 im Nichtwohnungsbau die größten realen Zuwachsraten, die überwiegend vom öffentlichen Bau getragen werden; "...kräftige Auftragszahlen im Tiefbau (deuten) auf einen beständigen Wirtschaftsbau hin." Abzuwarten bleibt, ob die Auftragszahlen primär die Wärme- und Energiewende betreffen oder den Ausbau von Verkehr und Digitalisierung.

Für den Bereich Logistik wurde - Stand per Juni 2023 - in Deutschland für 2023 ein weiterer Rückgang von 0,6 % des Transportaufkommens des inländischen Straßengüterverkehrs erwartet; damit soll das Transportaufkommen von 2019 bis 2026 jeweils um 0,5% p.a. zunehmen (Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Stand März 2023). Tatsächlich lag der kalenderbereinigte Lkw-Maut-Fahrleistungsindex im Juli 2023 2,0 % unter dem Durchschnitt der letzten 24 Monate (Bundesministerium für Digitales und Verkehr).

Chancen sehen wir weiterhin insbesondere in dem anhaltend schlechten Zustand des deutschen Verkehrsnetzes sowie dem - mittelfristig - steigenden Verkehrsaufkommen, das immer dringender zusätzliche Investitionen in die Verkehrswege erfordert. Der Haushalt für Bundesfernstraßen bildet mit einer Ausgabensteigerung von 1,3 % auf 8.322 Mio. € für 2023 (lt. Investitionsrahmenplan 2019-2023) eine gute Basis. Zusätzlich sehen wir Impulse durch die - wenn auch langsame - Wiederaufnahme der regulären Ausschreibungsaktivität nach den Corona-Beschränkungen. Durch unsere Marktpräsenz, unserer modernen technischen Ausstattung sowie der weiteren Optimierung unseres Geschäftsmodels sehen wir gute Chancen für weiteres Wachstum der Debus-Gruppe.

Wir bleiben deshalb bei der bisher verhaltenen optimistischen Einschätzung für die kommenden Jahre.

Die angemessene finanzielle Ausstattung der Unternehmensgruppe sowie ihre regionale Diversifikation stellen eine solide Grundlage für die Bewältigung der gegenwärtigen Situation und ihrer Folgen dar. Darüber hinaus besteht ein ausreichender Spielraum, dass die Debus-Gruppe gestärkt aus der momentanen Situation hervorgeht.

Als Konsequenz der Unsicherheit der öffentlichen Haushalte halten wir weiterhin an dem Ziel fest, laufend Kosteneinsparungs- bzw. Effizienzsteigerungsmaßnahmen einzuleiten und die Investitionen für die kommenden Geschäftsjahre auf notwendige Ersatzbeschaffungen zu konzentrieren.

Für das Geschäftsjahr 2023 gehen wir auf Basis der finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren vor Konsolidierungsmaßnahmen von nachstehender Entwicklung aus:

Wir erwarten Gesamtumsätze leicht unterhalb der Umsätze des Geschäftsjahres 2022. Wir sehen langfristig die notwendige Entwicklung, Preissteigerungen unserer Rohstoffe schnell weiter zu belasten.

Die Tonnage sollte nach unserer Einschätzung zumindest in etwa unverändert bleiben.

Die Betriebsergebnisse der einzelnen Bereiche werden sich in 2023 voraussichtlich stabilisieren. In allen Bereichen erwarten wir eine Steigerung im Vergleich zum Niveau des Geschäftsjahres 2022 - entsprechend unserer Einschätzung der Preise im Sommer 2023 mit weiterhin volatiler Preisentwicklung. Wir gehen davon aus, dass wir eine Trendumkehr erreichen werden, da wir Preissteigerungen bei den Einkaufspreisen durch entsprechende Anpassungen auf den Absatzmärkten zügiger als in der Vergangenheit durchsetzen können.

Insgesamt erwarten wir ein zufriedenstellendes Betriebsergebnis, das leicht über dem des Vorjahres liegen wird.

Risikobetrachtung

Unsere wesentlichen Risiken sehen wir in der

konjunkturellen Entwicklung, der regionalen Branchenentwicklung, der Investitionstätigkeit der öffentlichen Haushalte,

Verhalten unserer Wettbewerber,

Preisentwicklung unserer Rohstoffe,

Dauer und Ausmaß der Konsequenzen im Zusammenhang mit der aktuellen Energiesituation.

In der Marktentwicklung bestehen Risiken, dass sich die derzeit sich weiter abschwächende Branchenkonjunktur mittelfristig nicht umkehrt bzw. die regionale Wirtschaft sich noch schwächer entwickelt als prognostiziert. Weltweit steigende Zinsen, anhaltend hohe Inflationsraten, rückläufige Steuereinnahmen sowie zunehmend steigende Sozialausgaben engen den Spielraum für Infrastrukturinvestitionen immer weiter ein. Das Investitionsvolumen der öffentlichen Haushalte kann nur durch Umschichtungen innerhalb der Haushalte oder durch erhöhte Verschuldung finanziert werden, deren Rückführung gegenwärtig immer teurer wird. Daraus resultierend kann ein über das derzeit bestehende Niveau hinausgehender Wettbewerbs und Preisdruck entstehen, da die Baufirmen auf ein immer noch auf ein niedriges Angebot an Ausschreibungen treffen, was teilweise aus den Einschränkungen der Corona-Pandemie herrührt; das von der Bundesregierung angekündigte "Deutschlandtempo" mittels Bürokratieabbau ist in vielen Bereichen noch nicht erkennbar. Somit bestehen im Bereich Asphalt und Naturstein auf Grund der regionalen Haushaltspolitik und der Überkapazitäten auf Seiten der Anbieter weiterhin Risiken einer rückläufigen Nachfrage nach Produkten für den Verkehrswegebau bzw. nach Preisrückgängen. Insolvenzen oder Zahlungsstockungen bei unseren Kunden werden sich in der gegenwärtigen Situation infolge des Zahlungsverhaltens der Endauftraggeber nicht ausschließen lassen.

Im Bereich der Rohstoffbeschaffung bestehen die größten Risiken in Form der - nicht abschätzbaren und/oder extrem volatilen - Preisentwicklung von Einsatzstoffen wie z.B. Energie, Kraftstoff und Bitumen. Vor allem Bitumen ist für den Geschäftsbereich Asphalt ein äußerst bedeutsamer Einsatzstoff. Die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit kann zu einem entscheidenden Thema werden, wenn die weltweite Erdölförderung sinkt, die Raffinerien mittels weiterer Veredelungen das Angebot an Bitumen reduzieren oder höhere Umweltauflagen an die Herstellung/Verarbeitung von Bitumen gestellt werden.

Die Energiesituation ist in ihrer derzeitigen Ausprägung kaum steuer- und damit planbar. Die negativen Folgen daraus betreffen uns als energieintensive Branche besonders. Zum einen wurde die Versorgungssicherheit durch den Ukrainekonflikt von heute auf morgen in Frage gestellt mit entsprechenden Preiswirkungen. Zum anderen werden durch die anhaltende Diskussion über befristet subventionierte Energie (z.B. Industriestrom) Entscheidungen über langfristige Investitionen in nachhaltige Energieprojekte nahezu unmöglich. Die rückwirkend umgesetzten Entschädigungszahlungen aus den öffentlichen Haushalten können bestenfalls abmildernde Kosteneffekte haben, bringen aber die Energiesituation strategisch nicht voran.

Sämtliche Risiken werden kontinuierlich von unseren Fachbereichen und den operativen Einheiten beobachtet, überwacht und in verschiedenen Arbeitskreisen und Jour fixe der Führungsebenen kontinuierlich analysiert. Auf Veränderungen bei den exogenen Faktoren reagieren wir durch Anpassungen in unserer marktorientierten Matrixorganisation, unserer Marktpräsenz und Angebotspalette sowie in unseren strategischen bzw. operativen Planungen.

Mit einem Risikomanagement einschließlich eines organisatorisch installierten betriebswirtschaftlichen und technischen Controllingbereichs, der u. a. eine strategische 3-Jahres-Planung, eine operative Jahresplanung mit monatlichen Betriebsabrechnungen umfasst, soll die Entwicklung der zukünftigen Risiken zeitnah erkannt werden. Auf dieser Basis können dann über geeignete Gegenmaßnahmen frühzeitig entschieden und kurzfristig umgesetzt werden, unter Beteiligung aller Service- und Ergebnisbereiche.

Das unternehmerische Controlling verfolgt die Umsetzung der operativen Planungen auf allen betrieblichen Ebenen, die in regelmäßigen Abständen den aktuellen Entwicklungen angepasst werden. Auf Basis monatlicher betriebswirtschaftlicher und technischer Auswertungen werden zweckmäßige Ansatzpunkte für Steuerungsmaßnahmen gefunden und Entscheidungen für Zielvorgaben eingeleitet.

Finanzielle Flexibilität und Unabhängigkeit bildet für die Debus-Gruppe eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Unternehmensentwicklung. Die Grundzüge der Finanzpolitik des Konzerns legt die Geschäftsführung fest, deren Umsetzung durch die Finanzabteilung verantwortet wird. Sie steuert gruppenweit die Verwendung vorhandener Liquiditätsüberschüsse sowie die Bereitstellung und Inanspruchnahme von Bankdarlehen und Bürgschaften auf Basis der zu beobachtenden Entwicklungen auf den Geld- und Kapitalmärkten.

Sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung bzw. außerordentliche Risiken (wie z.B. Personal, Organisations-, IT, Rechtsrisiken oder Compliance) werden nicht gesehen.

Aus heutiger Sicht sind keine Risiken zu erkennen, die den Bestand der Debus-Gruppe gefährden könnten.

Wir gehen davon aus, dass wir mittels unseres Risikomanagements und der daraus abzuleitenden Maßnahmen weiterhin den Risiken erfolgreich begegnen können und damit die möglichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering einschätzen.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Debus-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie wirtschaftliche, politische und strategische Entwicklungen beziehen. Die Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir nach gründlicher Prüfung auf Basis uns zum Zeitpunkt der Drucklegung des Geschäftsberichts zur Verfügung stehender Informationen getroffen haben. Da sie jedoch auch von Faktoren abhängen, die nicht unserem Einfluss unterliegen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Prognosen abweichen.

 

Untersiemau, den 23. November 2023

gez. Hans Ullrich Debus

gez. Sebastian Debus

gez. Christian Debus

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022

ARNO DEBUS GMBH & CO. KG, UNTERSIEMAU

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 42.160.080,03 40.289.477,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.625.824,40 1.827.114,88
1. entgeltlich erworbene Konzessionen 1.558.487,00 1.541.591,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 188.613,68
3. geleistete Anzahlungen 67.337,40 96.910,20
II. Sachanlagen 40.199.761,66 38.279.452,93
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.211.266,25 16.077.822,13
2. technische Anlagen und Maschinen 13.545.778,11 15.353.222,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.625.445,07 5.723.043,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 817.272,23 1.125.365,02
III. Finanzanlagen 334.493,97 182.909,24
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 168.952,00 168.951,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 106.040,97 3.457,24
3. Beteiligungen 59.501,00 10.501,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 39.887.336,95 35.875.752,29
I. Vorräte 6.449.334,01 5.621.222,08
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.688.411,07 2.692.722,76
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.760.922,94 2.572.624,32
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 355.875,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.958.975,83 3.293.478,46
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.809.998,07 1.948.063,37
2. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 22.139,54 95.784,48
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.399,37 15.121,59
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.120.438,85 1.234.509,02
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 29.479.027,11 26.961.051,75
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 48.605,11 59.492,99
- davon Disagio: EUR 3.090,33 (Vorjahr: EUR 7.690,98)
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 168.348,54 168.558,73
82.264.370,63 76.393.281,06

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. EIGENKAPITAL 22.212.856,15 19.165.997,61
I. Kapitalanteile 310.000,00 310.000,00
1. Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafterin 0,00 0,00
2. Kapitalanteile der Kommanditisten 310.000,00 310.000,00
II. Rücklagen 19.066.542,57 16.178.534,40
III. nicht beherrschende Anteile 2.836.313,58 2.677.463,21
B. AUSGLEICHSPOSTEN FÜR AKTIVIERTE EIGENE ANTEILE 30.000,00 30.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 16.344.192,68 13.478.574,60
1. Steuerrückstellungen 1.946.435,54 848.893,60
2. sonstige Rückstellungen 14.397.757,14 12.629.681,00
D. VERBINDLICHKEITEN 43.677.321,80 43.718.708,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.125.253,17 17.477.207,65
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.402.568,23 5.832.715,95
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 408.680,78 355.808,58
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 16.079.103,26 17.216.203,62
5. sonstige Verbindlichkeiten 3.661.716,36 2.836.773,05
- davon aus Steuern: EUR 1.084.501,15 (Vorjahr: EUR 727.020,33)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 9.322,64 (Vorjahr: EUR 6.705,79)
82.264.370,63 76.393.281,06

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 90.542.889,06 77.748.044,33
2. Erhöhung / Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 156.756,36 -443.203,25
3. andere aktivierte Eigenleistungen 10.965,30 143.523,30
4. sonstige betriebliche Erträge 3.491.836,16 3.026.002,92
5. Materialaufwand -53.183.419,64 -42.432.599,73
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -42.924.979,05 -31.725.395,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -10.258.440,59 -10.707.203,96
6. Personalaufwand -13.909.955,59 -13.248.973,01
a) Löhne und Gehälter -11.398.572,98 -10.744.331,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.511.382,61 -2.504.641,63
- davon für Altersversorgung: EUR 87.063,38 (Vorjahr: EUR 79.777,22)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.276.890,84 -4.456.247,59
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -13.797.221,85 -11.565.437,89
9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 1.035,99
10. Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -63.959,03 -12.899,02
11. Erträge aus Beteiligungen 5.892,56 5.897,85
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 5.892,56 (Vorjahr: EUR 5.897,85)
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.836,34 6.398,64
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen -14.400,00 0,00
14. Aufwendungen aus Verlustübernahme -17.431,37 -15.219,18
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -574.541,80 -1.063.183,99
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 9.598,49 (Vorjahr: EUR 11.025,53)
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.763.477,82 -1.640.374,81
- davon Aufwendungen aus latenten Steuern: EUR 210,19 (Vorjahr: EUR 32.444,80)
17. Ergebnis nach Steuern 5.636.877,84 6.052.764,56
18. sonstige Steuern -94.919,24 -85.746,95
19. Jahresüberschuss 5.541.958,60 5.967.017,61
20. Einstellungen in Gewinnrücklagen -2.857.669,65 -1.908.554,34
21. Gewinnanteile nicht beherrschende Anteile -973.338,72 -916.561,48
22. Verlustanteile nicht beherrschende Anteile 92.012,08 46.912,14
23. Ergebnisverteilung bei Personengesellschaften -1.802.962,31 -3.188.813,93
24. Konzernbilanzgewinn 0,00 0,00

Konzernanhang 2022

Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau

Grundlagen

Die Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coburg unter HR A 287 eingetragen.

Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt. In den Konzernabschluss sind alle Tochterunternehmen einbezogen, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Konsolidierungskreis

Im Geschäftsjahr 2022 ist die SDV-Logistik GmbH & Co. KG, Berg neu in den Konsolidierungskreis einbezogen worden. Die Gesellschaft wurde zum 15. März 2022 erstkonsolidiert. Im Vorjahreskonzernabschluss wurde die Gesellschaft at equity bilanziert.

In den Konzernabschluss wurden folgende Unternehmen einbezogen, an denen die Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau, als Mutterunternehmen, direkt oder indirekt über Tochtergesellschaften die einheitliche Leitung ausübt:

Kapitalanteile
%
Direkte Beteiligungen
amo-Asphalt GmbH & Co. KG, Untersiemau 100,00
Debus Naturstein GmbH & Co. KG, Untersiemau 51,00
Debus & Dinkel GmbH, Untersiemau 100,00
Debus Schiefer GmbH, Lehesten 100,00
SDV-Logistik GmbH & Co. KG, Berg 95,00
Indirekte Beteiligungen bezogen auf die jeweilige Obergesellschaft
MWS Mischwerk Saalfeld GmbH + Co. Kommanditgesellschaft, Saalfeld 100,00
MBG-Baustoff-Gesellschaft mbH, Untersiemau 100,00
Hartsteinwerk Hüttengrund GmbH, Sonneberg 100,00
WNS Werra Naturstein GmbH & Co. KG, Auengrund 100,00
RT Recycling- und Aufbereitungs-GmbH & Co. KG Thüringen, Stadtilm 99,50
Hartsteinwerke Hof GmbH, Köditz 87,00
CAG Chemnitz-Asphalt-Gesellschaft mbH & Co. KG, Chemnitz 85,00
Voigtsgrüner Asphalt-Mischwerke GmbH & Co. KG Hirschfeld, Hirschfeld 1) 50,00
Naturstein Fahsel GmbH, Bockau 2 ) 50,00

1) Die Gesellschaft wird auf Grund der vertraglichen Beherrschungsmöglichkeit konsolidiert.

2 ) Die Gesellschaften wird at equity konsolidiert.

Nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden die folgenden Unternehmen, an denen die Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau, als Mutterunternehmen direkt oder indirekt über Tochterunternehmen die einheitliche Leitung ausübt.

Kapitalanteile
%
Arno Debus Verwaltungs-GmbH, Untersiemau 100,00
RT Verwaltungs-GmbH, Stadtilm 100,00
CAG Chemnitz-Asphalt-Verwaltungs-GmbH, Chemnitz 85,00
amo-Asphalt-Verwaltungs-GmbH, Untersiemau 100,00
Debus Naturstein Verwaltungs-GmbH, Untersiemau 51,20
WNS Naturstein Verwaltungs-GmbH, Auengrund 100,00
Asphalt-Mischwerke GmbH, Hirschfeld 50,00
MWS Mischwerk Saalfeld Verwaltungs-GmbH, Saalfeld 100,00
SDV Verwaltungs GmbH, Berg 95,00

Die aufgeführten Gesellschaften wurden wegen geringer bzw. untergeordneter Bedeutung nicht einbezogen. Die Gesellschaften, an denen die Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau, Beteiligungen hält (vgl. Anteilsbesitzliste), wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht einbezogen.

Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 2 und 4 HGB enthält die Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022.

Die Geschäftsjahre der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stimmen überein und entsprechen dem Geschäftsjahr der Muttergesellschaft. Gemäß § 299 Abs. 1 HGB wird der Konzernabschluss auf den gleichen Stichtag (31. Dezember 2022) aufgestellt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung wird bei Tochterunternehmen, deren Erstkonsolidierung vor dem Inkrafttreten der Änderungen durch das BilMoG erfolgt ist, nach der Buchwertmethode durchgeführt. Für Erstkonsolidierungen, die nach dem Inkrafttreten der Änderungen durch das BilMoG erfolgen, wird die Konsolidierung nach der Neubewertungsmethode vorgenommen.

Die sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses werden als Geschäftswert ausgewiesen oder sind bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens des jeweiligen Tochterunternehmens zugeschrieben worden und werden unter der Position "andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesen.

Der aktive Unterschiedsbetrag gemäß at equity Bilanzierung nach § 312 Abs. 1 HGB beträgt TEUR 7 (davon Firmenwert TEUR 7). Der Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Anteile konzernfremder Gesellschafter sind vom jeweils am Bilanzstichtag vorhandenen konsolidierungspflichtigen Kapital ermittelt und als "nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden aufgerechnet.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie andere konzerninterne Erträge mit den dazugehörigen Aufwendungen erfolgsneutral verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). Zwischengewinne aus konzerninternen Verkäufen von Anlage- und Vorratsvermögen wurden eliminiert.

Latente Steuern

Für temporäre Differenzen zwischen den Jahresabschlüssen der einzelnen Gesellschaften und der Konzernbilanz wird aufgrund der Zwischengewinneliminierung ein Abgrenzungsposten für latente Steuern ausgewiesen.

Aktive latente Steuern aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften werden abweichend von DRS 18 im Konzernabschluss nicht gebildet. Aus Konsolidierungsmaßnahmen resultierende aktive latente Steuern wurden gebildet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Grundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet (Nutzungsdauer vier Jahre). Die Geschäftswerte werden über betriebsindividuelle Nutzungsdauern abgeschrieben. Diese betragen 3 bzw. 15 Jahre. Diese Einschätzung von der Geschäftsführung ist begründet durch die voraussichtliche Bestandsdauer des erworbenen Standorts sowie das erwartete Verhalten der Wettbewerber im Absatzgebiet des erworbenen Standorts.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet (Nutzungsdauer 2 bis 25 Jahre). Soweit erforderlich, wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Abschreibungen für Substanzverringerungen auf Abbaugrundstücke werden entsprechend der Gesteinsausbeute bezogen auf das Gesteinsvorkommen vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden gemäß den steuerrechtlichen Vorschriften in einem Sammelposten zusammengefasst und über eine Laufzeit von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Einstandspreisen bzw. zu den niedrigeren Preisen der letzten Anlieferung zuzüglich Frachten und abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet. Für bestimmte Hilfs- und Betriebsstoffe wurden Festwerte gebildet.

Die fertigen Erzeugnisse werden mit den Material- und Fertigungseinzelkosten, notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie dem anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens bewertet.

Das Niederstwertprinzip ist eingehalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt; allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Für das in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltene allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 2 bzw. 3 % (i. Vj. 2 bzw. 3 %) der nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Disagien werden zeitanteilig über die Darlehenslaufzeiten oder über die Zinsbindungsfristen verteilt.

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden wegen der Zwischenergebniseliminierung im Vorratsvermögen gebildet. Sie wurden zum Stichtag 31. Dezember 2022 mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 11,2 % für Personengesellschaften und 27,0 % für Kapitalgesellschaften berechnet. Aus der Zwischenergebniseliminierung resultieren aktive latente Steuern.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Anfalls auf Basis des steuerlichen Gewinns dotiert.

Der Rückstellung für Jubiläumszuwendungen wurde der Barwert der zukünftig an die Mitarbeiter zu erbringenden Geldleistungen unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 1,54 % (i. Vj. 1,49 %) zugrunde gelegt. Ein Fluktuationsabschlag wurde in der Weise berücksichtigt, dass in den ersten fünf Jahren der Betriebszugehörigkeit der einzelnen Mitarbeiter auf eine Rückstellungsbildung verzichtet wurde.

Rückstellungen für Räumung und Rekultivierung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem den erwarteten Restlaufzeiten der Standortnutzung entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen siebenjährigen Marktzinssatz zum 31. Dezember 2022 abgezinst.

Die Rückstellung für Räumung und Rekultivierung soll die zu erwartenden Aufwendungen für die Wiederherstellung der Standorte abdecken. Die Gesellschaft ist verpflichtet, die genutzten Flächen zu rekultivieren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sowie der natürliche Samenflug berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens des Konzerns ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich (Anlage zum Konzernanhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen betreffen TEUR 22 (i. Vj. TEUR 96) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen TEUR 6 (i. Vj. TEUR 15) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Posten in Höhe von TEUR 307 (i. Vj. TEUR 178) enthalten. Hierbei handelt es sich um Vorsteuer, die erst nach dem Bilanzstichtag gezogen werden kann.

Kapitalanteile

Die Kapitalanteile der Kommanditisten betragen TEUR 310; die Festeinlagen sind voll eingezahlt.

Nicht beherrschende Anteile

Der Posten resultiert aus der Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Gesellschaften und umfasst die Fremdanteile aus den Eigenkapitalpositionen der Tochterunternehmen.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen:

31.12.2022
TEUR
Gewerbesteuer 1.321
Körperschaftsteuer einschl. Solidaritätszuschlag 606
Sonstige 19
1.946

Sonstige Rückstellungen

Es handelt sich um Rückstellungen für:

31.12.2022
TEUR
Rekultivierung 7.816
Unterlassene Instandhaltung 2.605
Urlaubsrückstände und Überstunden 1.524
Gewährleistungen 1.108
Prüfungs- und Beratungskosten 427
Tantiemen 206
Drohverluste 271
Ausstehende Rechnungen 144
Übrige 297
14.398

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben die nachstehenden Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit Sicherheiten
31.12.2022
TEUR
bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
TEUR
Kreditinstituten 17.125 3.485 9.579 4.061 15.810
(Vorjahr) (17.477) (3.348) (9.903) (4.226) (17.477)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.403 3.505 2.898 0 3.942
(Vorjahr) (5.833) (2.853) (2.750) (230) (3.861)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 409 409 0 0 0
(Vorjahr) (356) (356) (0) (0) (0)
Gesellschaftern 16.079 16.079 0 0 0
(Vorjahr) (17.216) (17.216) (0) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 3.662 3.662 0 0 0
(Vorjahr) (2.837) (2.837) (0) (0) (0)
davon aus Steuern 1.085 1.075 0 0 0
(Vorjahr) (727) (727) (0) (0) (0)
Summe 43.678 27.140 12.477 4.061 19.752
(Vorjahr) (43.719) (26.610) (12.653) (4.456) (21.338)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von Gegenständen des Sachanlagevermögens und durch Grundschulden besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte von Gegenständen des Anlagevermögens besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr laufende Verrechnungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen wie im Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.505 resultieren in Höhe von TEUR 147 aus Investitionsvorhaben sowie in Höhe von TEUR 2.358 aus Verpflichtungen mehrjähriger Leasingverträge.

Pensionsverpflichtungen

Durch unterlassene Zuführungen zu der Pensionsrückstellung in den Vorjahren für Altzusagen vor dem 1. Januar 1987 gem. Art. 28 Abs. 2 EGHGB kommt es zu einem Fehlbetrag von insgesamt TEUR 149 (i. Vj. TEUR 149).

Der Fehlbetrag gem. Art. 28 Abs. 2 EGHGB wird auf der Grundlage von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen ermittelt. Die Leistungen hängen in der Regel von der Beschäftigungsdauer und dem Entgelt der Mitarbeiter ab. Die betriebliche Altersversorgung erfolgt auf Basis von individuellen Leistungszusagen. Die Pensionsrückstellungen für Leistungszusagen werden nach dem PUCM-Verfahren ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet.

Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Für die Abzinsung wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,78 % angesetzt. Eine Rentendynamik wurde nicht eingerechnet.

Latente Steuern

In der Bilanz angesetzte latente Steuern entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

31.12.2021
TEUR
Veränderung
TEUR
31.12.2022
TEUR
Aktive latente Steuern 169 -1 168

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die aktiven latenten Steuern aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung leicht vermindert.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Geschäftsbereichen:

2022 2021
TEUR % TEUR %
Asphaltbereich 64.613 59,59 54.243 57,99
Natursteinbereich 35.095 32,36 32.628 34,88
Logistik 7.408 6,83 5.384 5,75
Übrige 1.324 1,22 1.290 1,38
108.440 100,00 93.545 100,00
Konsolidierung der Innenumsätze -17.897 -15.797
90.543 77.748

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die wesentlichen periodenfremden Erträge und Aufwendungen sind:

2022
TEUR
Buchgewinne Anlagenabgänge 235
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.623
Lieferantennachlässe Vorjahr 177
Minderung Einzelwertberichtigungen 194
Erhöhung Einzelwertberichtigungen -27
Buchverluste Anlagenabgänge -17
Kundennachlässe / Lieferantennachforderungen -60
2.125

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 49 (i. Vj. TEUR 0) aus einer Schadenersatzleistung realisiert.

Abschreibungen

Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 5.291 (i. Vj. TEUR 4.456) beinhalten außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 94 (i. Vj. TEUR 0). Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 14 (i. Vj. TEUR 0) vorgenommen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen für die Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 72 (i. Vj. TEUR 530).

Sonstige Angaben

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

2022 2021
Arbeiter 181 177
Angestellte 83 80
264 257

Erläuterungen zum Eigenkapitalspiegel

Der Konzern-Eigenkapitalspiegel wurde analog DRS 22 unter Berücksichtigung der Besonderheiten einer Kommanditgesellschaft erstellt.

Geschäftsführer

Komplementär-GmbH ist die Arno Debus Verwaltungs-GmbH, Untersiemau (gezeichnetes Kapital: TEUR 30), mit den Geschäftsführern

Herrn Dipl.-Kfm. Hans Ullrich Debus (Strategie der Debus-Gruppe),

Herrn Sebastian Debus (Verwaltung der Debus-Gruppe),

Herrn Christian Debus (Vertrieb der Debus-Gruppe).

Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird die Befreiungsvorschrift gemäß § 314 Abs. 3 HGB ausgeübt.

Abschlussprüferhonorar

Für die Tätigkeit des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses wurden im Gesamtjahr folgende Honorare berechnet:

Abschlussprüfungsleistungen: TEUR 206
AndereBestätigungsleistungen: TEUR 6
Steuerberatungsleistungen: TEUR 62

Inanspruchnahme von Erleichterungen für Tochtergesellschaften gemäß § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB

Die Erleichterungen der §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB nehmen die Gesellschaften

Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau

amo-Asphalt GmbH & Co. KG, Untersiemau

MWS Mischwerk Saalfeld GmbH + Co. Kommanditgesellschaft, Saalfeld

Debus Naturstein GmbH & Co. KG, Untersiemau

Hartsteinwerk Hüttengrund GmbH, Sonneberg

WNS Werra Naturstein GmbH & Co. KG, Auengrund

RT Recycling- und Aufbereitungs-GmbH & Co. KG Thüringen, Stadtilm

Hartsteinwerke Hof GmbH, Köditz

MBG-Baustoff-Gesellschaft mbH, Untersiemau

Voigtsgrüner Asphalt-Mischwerke GmbH & Co. KG Hirschfeld, Hirschfeld

CAG Chemnitz-Asphalt-Gesellschaft mbH & Co. KG, Chemnitz

Debus & Dinkel GmbH, Untersiemau

Debus Schiefer GmbH, Lehesten

in Anspruch.

 

Untersiemau, den 23. November 2023

gez. Hans Ullrich Debus

gez. Sebastian Debus

gez. Christian Debus

Die Billigung des Konzernabschlusses durch die Gesellschaft fand am 5. Dezember 2023 statt.

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Zugänge auf Grund von Veränderungen des Konsolidierungskreises
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen 2.262.669,81 0,00 0,00 -9.510,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.852.207,83 18.443,00 94.213,44 0,00
3. geleistete Anzahlungen 96.910,20 0,00 0,00 -3.318,60
5.211.787,84 18.443,00 94.213,44 -12.828,93
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.011.923,89 2.440.171,08 0,00 -117.040,26
2. technische Anlagen und Maschinen 71.849.233,42 236.362,90 0,00 -2.185.913,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.559.610,08 3.626.192,40 292.340,04 -1.017.475,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.125.365,02 717.855,06 0,00 -9.936,41
142.546.132,41 7.020.581,44 292.340,04 -3.330.365,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 204.550,00 14.401,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 40.459,50 170.000,00 0,00 -67.416,27
3. Beteiligungen 282.869,54 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 20.000,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.399,75 0,00 0,00 0,00
6. sonstige Ausleihungen 300.000,00 0,00 0,00 0,00
852.278,79 184.401,00 0,00 -67.416,27
148.610.199,04 7.223.425,44 386.553,48 -3.410.610,67
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Umbuchungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen 26.254,20 2.279.413,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2.964.864,27
3. geleistete Anzahlungen -26.254,20 67.337,40
0,00 5.311.615,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 323.664,06 41.658.718,77
2. technische Anlagen und Maschinen 626.958,93 70.526.642,17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.388,45 33.526.055,25
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.016.011,44 817.272,23
0,00 146.528.688,42
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 218.951,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 143.043,23
3. Beteiligungen 0,00 282.869,54
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 20.000,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 4.399,75
6. sonstige Ausleihungen 0,00 300.000,00
0,00 969.263,52
0,00 152.809.567,29
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2022
EUR
Zugänge auf Grund von Veränderungen des Konsolidierungskreises
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen 721.078,81 0,00 9.358,20 -9.510,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.663.594,15 0,00 301.270,12 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.384.672,96 0,00 310.628,32 -9.510,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.934.101,76 0,00 623.271,05 -109.920,29
2. technische Anlagen und Maschinen 56.496.010,94 0,00 2.408.440,39 -1.923.587,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.836.566,78 104.164,04 1.934.551,08 -974.671,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
104.266.679,48 104.164,04 4.966.262,52 -3.008.179,28
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.599,00 0,00 14.400,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 37.002,26 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 272.368,54 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 20.000,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.399,75 0,00 0,00 0,00
6. sonstige Ausleihungen 300.000,00 0,00 0,00 0,00
669.369,55 0,00 14.400,00 0,00
108.320.721,99 104.164,04 5.291.290,84 -3.017.689,61
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
Zuschreibungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen 0,00 720.926,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2.964.864,27
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 3.685.790,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 23.447.452,52
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 56.980.864,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 25.900.610,18
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 106.328.926,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 49.999,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 37.002,26
3. Beteiligungen 49.000,00 223.368,54
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 20.000,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 4.399,75
6. sonstige Ausleihungen 0,00 300.000,00
49.000,00 634.769,55
49.000,00 110.649.487,26
NETTOBUCHWERTE
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen 1.558.487,00 1.541.591,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 188.613,68
3. geleistete Anzahlungen 67.337,40 96.910,20
1.625.824,40 1.827.114,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.211.266,25 16.077.822,13
2. technische Anlagen und Maschinen 13.545.778,11 15.353.222,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.625.445,07 5.723.043,30
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 817.272,23 1.125.365,02
40.199.761,66 38.279.452,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 168.952,00 168.951,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 106.040,97 3.457,24
3. Beteiligungen 59.501,00 10.501,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
6. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
334.493,97 182.909,24
42.160.080,03 40.289.477,05

Aufstellung des Anteilsbesitzes der Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau zum 31. Dezember 2022

Gezeichnetes Kapital/Festkapital Beteiligungsanteil gem. § 16 AktG
Name und Sitz der Gesellschaft Währung nominal unmittelbar
%
mittelbar
%
Pos.
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Inland
1. FRAWA-Baustoffe GmbH & Co. KG, Kronach EUR 150.000 33,3 0,0
2. FRAWA-Baustoffe-Verwaltungs-GmbH, Kronach EUR 27.000 33,3 0,0
3. MBC Mülsener Bauchemie GmbH, Mülsen 1) EUR 25.000 40,0 0,0
4. KWI-Naturstein GmbH, Naumburg 1) EUR 50.000 50,0 0,0
Inland
5. Naturstein Fahsel GmbH, EUR 25.100 0,0 50,0
Bockau
Eigenkapital Ergebnis
Name und Sitz der Gesellschaft des letzten Geschäftsjahres 1)
TEUR TEUR
Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Inland
1. FRAWA-Baustoffe GmbH & Co. KG, Kronach 154 4
2. FRAWA-Baustoffe-Verwaltungs-GmbH, Kronach 45 1
3. MBC Mülsener Bauchemie GmbH, Mülsen 1) 4 -3
4. KWI-Naturstein GmbH, Naumburg 1) -41 -4
Inland
5. Naturstein Fahsel GmbH, Bockau -119 -66

1) Die Zahlen des Beteiligungsunternehmens entsprechen dem Jahresabschluss 31. Dezember 2021.

Kapitalflussrechnung

Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert dargestellt. Die Ermittlung erfolgt unter analoger Anwendung des Deutschen Rechnungslegungs-Standards Nr. 21 (DRS 21) unter Berücksichtigung der Besonderheiten einer Kommanditgesellschaft.

2022
Periodenergebnis 5.542
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.242
+ Zunahme der Rückstellungen 1.738
- / + Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen -152
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.580
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.351
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -224
+ Zinsaufwendungen 451
- Sonstige Beteiligungserträge -6
+ Ertragsteueraufwand 1.763
- Ertragsteuerzahlungen -232
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 13.893
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 267
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.021
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -18
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -14
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -36
+ Erhaltene Zinsen 30
+ Erhaltene Dividenden und Erträge aus Beteiligungen 6
= Cashflow aus Investitionstätigkeit -6.786
Free Cashflow 7.107
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 4.008
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -4.517
- Gezahlte Zinsen -481
- Gezahlte Dividenden -3.116
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -526
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -4.632
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 2.475
+ / - Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 43
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 26.961
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 29.479
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungsmittel 29.479

Konzerneigenkapitalspiegel

aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Kapitalanteile Summe
Kapitalanteil persönlich haftender Gesellschafter Kapitalanteile Kommanditisten
Festkapital
EUR
Variables Kapital
EUR
Festkapital
EUR
Variables Kapital
EUR
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 0,00 0,00 310.000,00 0,00 310.000,00
Erhöhung/-herabsetzung der Kapitalanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00 -1.802.962,31 -1.802.962,31
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 1.802.962,31 1.802.962,31
Umgliederung in den Aktivposten "Nicht durch Konzerneigenkapital gedeckter Fehlbetrag"
Stand am 31. Dezember 2022 0,00 0,00 310.000,00 0,00 310.000,00
aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Gewinnrücklagen
EUR Rücklage gemäß Gesellschaftsvertrag
EUR
Sonstige Gewinnrücklagen
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 256.000,00 0,00 15.922.534,40
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 30.338,52
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 2.857.669,65
Stand am 31. Dezember 2022 256.000,00 0,00 18.810.542,57
aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen Summe
Summe
EUR
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 15.922.534,40 16.178.534,40
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 30.338,52 30.338,52
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 2.857.669,65 2.857.669,65
Stand am 31. Dezember 2022 18.810.542,57 19.066.542,57
aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
Differenzbetrag für das gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernergebnis soweit durch Eigenkapital gedeckt
EUR
Eigenkapital
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 0,00 0,00 16.488.534,40
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 -1.802.962,31
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 30.338,52
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 4.660.631,96
Stand am 31. Dezember 2022 0,00 0,00 19.376.542,57
aktuelles Jahr Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/ Verluste
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende, durch Eigenkapital nicht gedeckte Verluste
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 1.382.297,68 1.295.165,53 0,00
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -721.226,93 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 1.778,67 0,00 -3.028,01
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 888.085,60 -6.758,96
Stand am 31. Dezember 2022 1.384.076,35 1.462.024,20 -9.786,97
aktuelles Jahr Nicht beherrschende Anteile
Eigenkapital
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 2.677.463,21 19.165.997,61
Gutschriften auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -721.226,93 -2.524.189,24
Änderungen des Konsolidierungskreises -1.249,34 29.089,18
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 881.326,64 5.541.958,60
Stand am 31. Dezember 2022 2.836.313,58 22.212.856,15

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Arno Debus GmbH & Co. KG, Untersiemau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 30. November 2023

HLB Dr. Hußmann & Kollegen PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Stefan Lütke, Wirtschaftsprüfer

Mattias Bahmann, Wirtschaftsprüfer

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