Beteiligungsgesellschaften
GGEW Trading GmbHLiquidiert
64625 Bensheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GGEW Trading GmbHBensheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018A. Grundlagen des Unternehmens Die GGEW Trading GmbH (im folgenden GGEW Trading) ist gemäß ihrem Geschäftszweck für die Beschaffung und Optimierung des Energiebezugs für ihre Gesellschafter tätig. Die Gesellschafter sind die GGEW Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk Bergstraße Aktiengesellschaft, Bensheim, mit einem Beteiligungsverhältnis von 84,96% und die Beteiligungsgesellschaft der Stadt Lampertheim mbH, Lampertheim mit 15,04%. Hierzu bedient sie sich der zahlreichen Kontakte zu Handelspartnern am deutschen Strom- und Gasmarkt, zu denen auch Häuser aus dem europäischen Ausland zählen. Dank ihrer kompetenten und professionellen Abwicklung der Handelsgeschäfte ist die GGEW Trading zu einem anerkannten Partner am deutschen Energiehandelsmarkt etabliert. Während erstmals seit dem Gaswirtschaftsjahr 2013/2014 alle Gasbezugsgeschäfte und die entsprechenden Belieferungen der GGEW AG und der Energieried -ähnlich wie die Strombezüge- ausschließlich und unmittelbar über die GGEW Trading abgewickelt wurden, war in 2018 nun das fünfte volle Geschäftsjahr, in dem sie die komplette Eindeckung für die Mütter im Gas übernahm, Hierfür deckt Sie sich bei wechselnden und etablierten Marktpartnern ein. Die wichtigsten Produkte bestehen aus den handelbaren Tages- bis Jahreskontrakten sowie aus Flexibilitätsgeschäften. Alle Produkte werden ausschließlich mit physischer Erfüllung abgeschlossen. Im Kurzfristhandel wird das Gesamtportfolio der Gesellschafter im Strom wie im Gas optimiert. Es werden keine Zweigniederlassungen unterhalten. Die Gesellschaft verzeichnet keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. B. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In Deutschland stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamts um 1,5% gegenüber dem Jahr 2017. Positive Wachstumsimpulse kamen 2018 vor allem aus dem Inland: Sowohl die privaten Konsumausgaben (+1,0 %) als auch die staatlichen Konsumausgaben (+1,1 %) waren höher als im Vorjahr. Die Zuwächse fielen jedoch deutlich niedriger aus als in den letzten drei Jahren. Die preisbereinigten Bruttoinvestitionen legten insgesamt im Vorjahresvergleich um 4,8 % zu. In Ausrüstungen wurde 4,5 % mehr investiert als im Vorjahr. Die Bauinvestitionen stiegen um 3,0 %; vor allem in den öffentlichen Tiefbau wurde deutlich mehr investiert als ein Jahr zuvor. Die sonstigen Anlagen, zu denen unter anderem die Ausgaben für Forschung und Entwicklung gehören, lagen um 0,4 % über dem Vorjahresniveau. Darüber hinaus haben sich im Jahr 2018 die Vorratsbestände in der Wirtschaft erhöht, was ebenfalls zum Wachstum beigetragen hat. Die deutschen Ausfuhren stiegen im Jahresdurchschnitt 2018 weiter, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren: Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 2,4 % höher als 2017. Die Importe nahmen im gleichen Zeitraum mit +3,4 % stärker zu. Somit bremste der Außenbeitrag das deutsche BIP-Wachstum rein rechnerisch leicht (-0,2 Prozentpunkte). Der Primärenergieverbrauch in Deutschland ist im letzten Jahr deutlich gesunken: Die verbrauchte Energiemenge, die direkt in den Energiequellen vorhanden ist und noch nicht in Strom, Wärme oder Benzin umgewandelt wurde, lag 2018 rund fünf Prozent unter dem Vorjahreswert (mehr zum Thema Primärenergie erfahren Sie hier). Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) schätzt, dass der jährliche Verbrauch von knapp 13.600 auf etwa 12.900 Petajoule (PJ) zurückgegangen ist. Damit ist der Wert erstmals seit 2014 wieder gesunken. Vor allem der Verbrauch von Steinkohle ging zurück: um mehr als elf Prozent, weil deutlich weniger Steinkohle in Kraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet wurde. Der Primärenergieverbrauch in Deutschland erhöhte sich um 0,9% auf 462,3 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten in 2017. Zu dem höheren Energieverbrauch gegenüber 2016 trugen wesentlich das gesamtwirtschaftliche Wachstum, die Zunahme des Energieverbrauchs im produzierenden Gewerbe sowie das weitere Bevölkerungswachstum bei. Die Witterung spielte 2017 kaum eine Rolle. Laut Berechnungen gingen die spezifischen CO 2 Emissionen gegenüber dem Vorjahr um 5,7% zurück. Dieser starke Rückgang ist auf die erhöhte Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie der höheren Auslastung der Gaskraftwerke bei zeitgleichem Rückgang der Stromerzeugung aus Steinkohlekraftwerken zurückzuführen. Die deutschen Photovoltaikanlagen speisten 2018 etwa 45,7 TWh ins öffentliche Netz ein, das waren 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zubau von 3,2 Gigawatt erhöhte die installierte Gesamtleistung auf 45,5 Gigawatt (Stand Ende November). Die maximale Solarleistung wurde am 2. Juli 2018 um 13:15 Uhr mit etwa 32 Gigawatt erreicht, das waren 39 Prozent der gesamten Stromerzeugung zu diesem Zeitpunkt. Von April bis August 2018 war die monatliche Stromerzeugung von PV-Anlagen höher als von Steinkohlekraftwerken. Die Windenergie produzierte 2018 ca. 111 TWh und war damit die zweitstärkste Energiequelle nach der Braunkohle. In zehn Monaten übertraf die Windstromproduktion die Erzeugung aus Steinkohle und Kernenergie. Die maximal erzeugte Leistung betrug ca. 45,9 GW am 8. Dezember um 12: 00 Uhr. Der Anteil von onshore Wind betrug 87,4 TWH, ein Plus von 2 TWh. Offshore Wind konnte die Produktion von 17,4 TWh in 2017 auf über 18,8, TWh in 2018 steigern. Das Gros des Offshore Windstroms wurde mit 16,6 TWh in der Nordsee erzeugt. Gemeinsam produzierten Solar- und Windenergieanlagen 2018 ca. 157 TWh und liegen damit in Summe vor Braunkohle, Steinkohle und Kernenergie. Das Verhältnis zwischen Solar- und Windanlagenleistung ist jedoch unausgewogen, Ende 2018 fehlten 16 GW installierter Solarleistung zum optimalen Verhältnis Wind-Solar. Die Wasserkraft trug aufgrund des extrem trockenen Sommers nur mit 17 TWh zur Stromerzeugung bei. Das ist der zweitniedrigste Wert der letzten 30 Jahre. Von Mai bis Dezember lag die monatliche Stromerzeugung unter der des Vorjahres. Die Biomasse lag mit ca. 44,8 TWh genau auf dem Niveau des Vorjahres. In Summe produzierten die erneuerbaren Energiequellen im Jahr 2018 etwa 219 TWh und legten damit um 4,3 Prozent gegenüber 2017 zu. Damit erreichten sie einen Anteil von über 40 Prozent an der öffentlichen Nettostromerzeugung. Die Nettostromerzeugung aus Kernkraftwerken lag mit 72,1 TWh auf dem Vorjahresniveau. Braunkohlekraftwerke produzierten 131,3 TWh netto. Das sind ca. 2,7 TWh bzw. 2 Prozent weniger als in 2017. Die Braunkohlekraftwerke reagierten flexibler auf niedrige Börsenstrompreise als in den vergangenen Jahren und drosselten ihre Leistung auf unter 6 GW, wie z.B. am 05.01.2018 und am 08.12.2018. Die Drosselung erfolgt hauptsächlich bei niedrigen oder negativen Börsenstrompreisen. Nach wie vor sind Braunkohlekraftwerke aber noch unflexibel in ihrer Reaktion auf hohe Einspeisung von Erneuerbarer Energien. Die Nettoproduktion aus Steinkohlekraftwerken betrug 75,7 TWh und damit 6 TWh bzw. 7,4 Prozent niedriger als im Jahr 2017. Gaskraftwerke verzeichneten den stärksten Rückgang: Sie haben 40 TWh netto für die öffentliche Stromversorgung produziert und lagen damit 9,1 TWh bzw. 18,5% unter dem Niveau des Vorjahres. Gaskraftwerke im Bergbau und im verarbeitenden Gewerbe produzierten zusätzlich ca. 20 bis 25 TWh für den industriellen Eigenbedarf. b. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:
Das Geschäftsjahr 2018 schließt mit einem gegenüber dem Vorjahr geminderten Jahresüberschuss von T€ 103 ab. Der Rückgang des Jahresüberschusses und des Rohergebnisses zum Vorjahr resultiert insbesondere aus der vor allem preisbedingt reduzierten Rohergebnis. Dem gegenüber blieben die übrigen Ergebnisposten weitgehend stabil. Die Gründe hierzu liegen in der Ausweitung des Geschäftes zur Optimierung des Gesamtportfolios. DIe Materialaufwandsquote lag im Geschäftsjahr 2018 stabil bei 98,7% (im Vorjahr: 98,4 %) Die Umsatzrentabilität betrug 0,15%. Im Vorjahr 2017 lag dieser Wert bei 0,29%. Der Personalaufwand änderte sich aufgrund der konstanten Personalstruktur nur geringfügig. Der sonstige betriebliche Aufwand betrifft -wie im Vorjahr- vor allem Kosten der allgemeinen Verwaltung. Finanzlage Insgesamt wurde 2018 ein Cashflow von T€ 144 erzielt:
Die Liquidität 2. Grades (einzugsbedingte Liquidität in %) unter Berücksichtigung der flüssigen Mittel und der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie der sonstigen Rückstellungen und der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 131%. Es besteht somit eine Überdeckung der kurzfristigen Vermögenswerte im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital. Das Unternehmen verfügt in 2018 über ausreichende Mittel zur Deckung des laufenden Finanzbedarfs. Die Gesellschaft war über das ganze Geschäftsjahr in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die uneingeschränkte Zahlungsfähigkeit ist auch zurzeit gegeben. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt folgende Übersicht:
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 990 vermindert. Das Eigenkapital nahm gegenüber dem Vorjahr absolut leicht zu, die Eigenkapitalquote stieg auf mit 24,2% gegenüber dem Vorjahr 21,9%. Insgesamt ist unsere wirtschaftliche Lage, wie sie sich als Ergebnis der Betrachtung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage aufzeigt, als gut zu bezeichnen. C) Chancen- und Risikobericht Die konjunkturellen sowie energiewirtschaftlichen Risiken resultieren hauptsächlich aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld, die vor allem für den europäischen und deutschen Energiehandelsraum politischer Natur sind. Im Zuge des Brexit-Prozesses, der Neuausrichtung der US-amerikanischen Wirtschafts- und Handelspolitik, sowie den angespannten Wirtschaftsbeziehungen zu Russland und einem weiter erstarkenden China sorgen für zunehmende Unsicherheit der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Infolgedessen könnten sich deutsche Exporte und auch die inländische Investitionsnachfrage reduzieren. Die Expansion der Weltwirtschaft wird sich im Verlauf des Projektionszeitraums verlangsamen. Der Aufschwung in der Weltkonjunktur, dürfte sich auch im Jahr 2020 weiter verlangsamen. In den dann folgenden Jahren wird die Weltwirtschaft voraussichtlich weiter an Fahrt verlieren (vgl. Kieler Konjunkturberichte, ifw Kiel, Institut für Weltwirtschaft). In diesem mit Unsicherheiten versehenen Umfeld blieb das Hauptaugenmerk der GGEW Trading gemäß Ihres Geschäftszwecks, für die Muttergesellschaft nachhaltig einen wettbewerbsfähigen Energie-Einkaufspreis für die Folgejahre zu erzielen. Ein erhöhtes Kontrahentenrisiko sehen wir nicht, da sich unsere Handelspartner aus Großversorgern und kommunalen Unternehmen zusammensetzen. Ein Handel im Investmentbereich und finanzielle Kontrakte werden von der GGEW Trading nicht durchgeführt. Wir sehen uns daher gegen ein Ausfallrisiko durch Diversifizierung und aufgrund unserer internen Risikobewertung gut geschützt. Die betriebliche Tätigkeit birgt Risiken von technischen Ausfällen (Energieversorgung, EDV-Stärung, etc.), die zu temporären Ausfällen führen können. Deren Eintrittswarhscheinlichkeit wird jedoch als gering eingestuft. Risiken aus dem Geschäftsbetrieb der Gesellschaft welche versicherbar sind, wurde durch üblichen Versicherungsschutz minimiert. Potenzielle Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, bestanden zum Bilanzierungszeitpunkt nicht. D) Prognosebericht Für die kommenden zwei Jahre sehen wir die GGEW Trading GmbH gut aufgestellt. Das Unternehmen ist ein etablierter und anerkannter Partner an den deutschen Strom- und Gashandelsmärkten. Die dortigen Aktivitäten hängen dabei naturgemäß von der Gesamtentwicklung der Konjunktur ab. Aufgrund Ihrer Rolle als aktive Mitgestalterin der energiewirtschaftlichen Zukunftsstrategien im Gesamtkonzern der GGEW AG sieht sich die GGEW Trading GmbH für die nächste Dekade um Umfeld einer digitalisierten Wirtschaft bestens gerüstet. Die GGEW Trading hat ihre Handelsaktivitäten auch in 2019 weiter ausbauen und Handelspartner dazu gewinnen können. Das Gesamtportfolio der Muttergesellschaft kann somit auch künftig mit kurz-, mittel- und langfristigen Handelskontrakten gefüllt werden. Durch die zunehmende Diversifizierung des Beschaffungsportfolios konnten wir das Beschaffungsrisiko auch 2018 optimierend steuern und die Potenziale der unterjährigen Strukturierung des Portfolios positiv nutzen. Für das Jahr 2019 geht die Planung von einem stabilen Jahresergebnis bei voraussichtlich vergleichbarem Umsatzvolumen aus. Dies wird auch für das Jahr 2020 verfolgt. E) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt durch die Auftragsabwicklung für ihre Gesellschafterinnen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen regelmäßig gezahlt.
Bensheim, den 29. März 2019 GGEW Trading GmbH Martin Hennig, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2018Firma GGEW Trading Lampertheim GmbH, Sitz BensheimRegistergericht Amtsgericht Darmstadt Handelsregisternummer HRB 62081 I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie wendet jedoch freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB an. Für die Aufstellung der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang zum 31. Dezember 2015 wurden gemäß § 122 Abs. 1 Nr. 4 HGO die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften angewendet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden soweit zulässig degressiv ansonsten linear vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Ausgaben bis zum Bilanztag, welche Aufwand für Folgeperioden darstellen, wurden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Angaben zur Bilanz
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung wurde aus dem Bilanzgewinn 2017 in Höhe von € 200.411,23 an die Gesellschafter € 100.000,00 ausgeschüttet und der restliche Betrag in Höhe von € 100.411,23 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2018 beinhaltet daher ausschließlich den Jahresüberschuss 2018 in Höhe von € 102.562,18. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen mit T€ 140,0 (Vorjahr T€ 155,0), sowie weitere kleinere Positionen. Die Forderungen und Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Nennenswerte Steuerlatenzen bestehen nicht. IV. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr bestand, ohne Berücksichtigung der Geschäftsführung, ein Beschäftigungsverhältnis mit zwei Arbeitnehmern. Im Geschäftsjahr 2018 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Martin Hennig, Diplom-Betriebswirt (FH), 64560 Riedstadt. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit. Im Geschäftsjahr bestand ein Aufsichtsrat, dem folgende Mitglieder angehörten:
Im Geschäftsjahr wurden Sitzungsgelder an die Mitglieder des Aufsichtsrats in Höhe von EUR 1.200,00 geleistet. Von der Schutzklausel nach §286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 31. Dezember 2018 nicht. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marküblichen Preisen abgewickelt. Der Jahresabschluss der GGEW Trading Lampertheim GmbH wird einbezogen in den Konzernabschluss der GGEW, Gruppen-Gas- und Elektrizitätswerk Bergstraße Aktiengesellschaft, Bensheim. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis und zugleich für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. V. Jahresergebnis und Vorschlag zur GewinnverwendungVon der Geschäftsleitung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2018 in Höhe von Euro 102.562,18 in die Freien Rücklagen einzustellen.
Bensheim, den 29.März 2019 Martin Hennig sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.11.2019 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GGEW Trading GmbHPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GGEW Trading GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GGEW Trading GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 12. April 2019 BKB
Bayer, Kwasny, Brauer, Deutsch + Co. GmbH
Peter Bayer, Wirtschaftsprüfer Thorsten Hans, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Wärmeversorgung Bergstraße GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
GGEW net GmbH
Selbe AdresseElektrizitätsverteilung
Karl Sommer Tiefbau GmbH
Selbe AdresseSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen