steep partner GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Ruhland seit 6.3.2025 | Prokura |
Ulrico Polic seit 6.3.2025 | Geschäftsführer |
Franz Tümler seit 6.3.2025 | Geschäftsführer |
Christine Wüste seit 6.3.2025 | Prokura |
Tilo Schneider seit 19.9.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.54% | |
| 9.76% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
steep GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Unternehmen Die steep GmbH mit Sitz in Bonn ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter der Nummer HRB 8533 eingetragen. Grundlagen und Methoden Der Jahresabschluss der steep GmbH, Bonn, ist nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierung und Bewertung Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagen werden ebenfalls zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Bei den planmäßigen Abschreibungen wird überwiegend von folgenden Nutzungsdauern ausgegangen: drei bis fünf Jahre für immaterielle Vermögensgegenstände, 20 bis 50 Jahre für Gebäude, 10 bis 25 Jahre für Grundstückseinrichtungen, fünf bis 15 Jahre für technische Anlagen und Maschinen, drei bis 14 Jahre für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 250,00 werden voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Anlagegüter mit einem Wert zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre abgeschrieben. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Abschreibungen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stehen zu Anschaffungskosten (grundsätzlich gleitender Durchschnittspreis) oder zu einem niedrigeren Wert, sofern dieser geboten oder zulässig ist, zu Buche. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen geminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer, sind angemessene Abschläge vorgenommen worden. Bei der Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen wurde von den Herstellungskosten ausgegangen, die nach Maßgabe der handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Kosten bemessen wurden. Wertberichtigungen erfolgen unter Berücksichtigung der jeweiligen Auftragswerte und der voraussichtlich noch anfallenden Kosten bis zur Fertigstellung. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind gegebenenfalls durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. Das allgemeine Delkredererisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen gedeckt. Die auf fremde Währung lautenden Forderungen werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Fremdwährungsguthaben werden mit dem zum Bilanzstichtag geltenden Fremdwährungskurs umgerechnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen angesetzt. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit-Methode) angewendet. Der angewendete, auf den Bilanzstichtag prognostizierte Rechnungszinsfuß beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,78 %). Es wird der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre zugrunde gelegt. Es wurden die Richttafeln Heubeck 2018 G verwendet. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit unverändert 3,00 % und Anpassungen der laufenden Renten mit ebenfalls unverändert 2,25 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf € 282.274,00 (Vorjahr € 1.357.759,00). Dieser Betrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen war zum 1. Januar 2010 eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen erforderlich. Diese beträgt insgesamt T€ 9.928. Die Gesellschaft hat in den Jahren 2010 bis 2019 den Betrag entsprechend Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu einem Fünfzehntel angesammelt. Im Geschäftsjahr 2020 wurde bereits der Gesamtbetrag in Höhe der zu dem Zeitpunkt noch offenen 5/15 von T€ 3.309 zugeführt. Somit ist seit 2020 die Höchst-Pensionsrückstellung gebildet. Die Rückdeckungsversicherungen erfüllen die Definition des Deckungsvermögens und werden in Höhe des versicherungsmäßigen Deckungskapitals gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit dem Rückstellungsbetrag für die zugehörige Altersversorgungsverpflichtung saldiert (Saldierungsgebot gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen passiviert. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die auf fremde Währung lautenden Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung am Bilanzstichtag berücksichtigt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten sowie ihre Veränderungen sind in der "Entwicklung des Anlagevermögens" dargestellt. Finanzanlagen Anteilsbesitz der steep GmbH, Bonn
Die Gesellschaft wurde 2019 gegründet. Ein Jahresabschluss liegt noch nicht vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen in Höhe von unverändert T€ 13.146 und in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 852 (Vorjahr T€ 977) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 16.044 (Vorjahr T€ 16.211) und die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 740 (Vorjahr T€ 851). Flüssige Mittel Von den flüssigen Mitteln sind T€ 3.507 (Vorjahr T€ 3.863) für Avale hinterlegt. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31.12.2023
Eigenkapital Der Bilanzgewinn beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe € 12.665.578,94 (Vorjahr € 9.424.348,06). Pensionsrückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen belaufen sich vor der Verrechnung mit Deckungsvermögen auf T€ 40.618 (Vorjahr T€ 43.145). Der Marktwert (versicherungsmäßiges Deckungskapital) des verrechneten Deckungsvermögens beträgt T€ 1.848 (Vorjahr T€ 1.843). Der Marktwert entspricht den Anschaffungskosten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen vor allem Rückstellungen im Personalbereich (Prämien, Mehrarbeit, ausstehende Urlaubstage) (T€ 3.007), für ausstehende Rechnungen (T€ 761), Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 247), Preisprüfungsrisiken (T€ 215), Renovierung von Mietobjekten (T€ 176), Jahresabschlusskosten (T€ 118) und Jubiläumsleistungen (T€ 108). Verbindlichkeiten
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 2.830 (Vorjahr T€ 1.816) und auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 4.837 (Vorjahr T€ 5.134). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Sie beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 21 (Vorjahr T€ 13). Personalaufwand In den Aufwendungen für Altersversorgung werden Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen mit Inanspruchnahmen, Auflösungen und Umbuchungen saldiert. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 28 (Vorjahr T€ 19) sowie auch Aufwendungen durch Lieferverzug in Höhe von T€ 256 (Vorjahr T€ 529) enthalten. Finanzergebnis
Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 HGB wurden in der Vergangenheit - soweit es zum Tragen kam - die im Finanzergebnis auszuweisenden Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen mit den Erträgen aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen saldiert. 2022 und 2023 gab es keine zu saldierenden Erträge. Sonstige Angaben Beschäftigte Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl beträgt:
Periodenfremde Erträge/Aufwendungen
2023 betreffen die periodenfremden Erträge zum größten Teil Auflösungen von Rückstellungen. In den periodenfremden Aufwendungen sind zum großen Teil Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen enthalten. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Für Pensionsverpflichtungen gegenüber einem früheren Mitglied der Geschäftsführung wurden T€ 33 zurückgestellt. Für ein Aufsichtsratsmitglied wird ein Verrechnungskonto geführt. Dieses wurde fremdüblich (2,97 % bis 4,61 %) verzinst. Zum 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft Forderungen gegen das Aufsichtsratsmitglied in Höhe von T€ 1.234 (Vorjahr T€ 1.372). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus langfristigen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen für unbewegliche und bewegliche Anlagegegenstände sowie für Wartungsverträge u.ä. Zahlungsverpflichtungen mit einem Gesamtbetrag von T€ 14.738 (Vorjahr T€ 16.332). Vom Gesamtbetrag haben T€ 3.822 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, T€ 6.528 eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren und T€ 4.388 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der steep GmbH, Bonn, wird in den Konzernabschluss der steep holding GmbH, Bonn, einbezogen. Der Konzernabschluss wird zusammen mit dem Konzernlagebericht und dem Bestätigungsvermerk im Unternehmensregister bekannt gemacht werden. Die Gesellschaft ist daher nach § 291 Abs. 2 S. 1 HGB von der Verpflichtung befreit, selbst einen Konzernabschluss aufzustellen. Gesamthonorar für Abschlussprüfungs- und Steuerberatungsleistungen Das Gesamthonorar für Abschlussprüfungs- und Steuerberatungsleistungen wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB in dem von der steep holding GmbH, Bonn, aufzustellenden Konzernabschluss angegeben. Organe Aufsichtsrat Seit 2009 besteht ein Aufsichtsrat, dem folgende Mitglieder angehören:
Geschäftsführung Herr Peter Pützfeld, Diplom-Kaufmann Herr Karsten Schwind, Bilanzbuchhalter Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Jahresabschlusses, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, haben sich nicht ereignet. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn € 6.200.000,00 auszuschütten und € 15.057.849,07 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bonn, den 5. Februar 2024 Peter Pützfeld Karsten Schwind Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Gesellschaft ist ein mittelständisches Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Bonn und über 40 weiteren Standorten überwiegend in Deutschland. Das Dienstleistungsspektrum setzt sich aus den einzelnen Bereichen von "steep" zusammen: S für Service, T für Training, E für Engineering, E für Energie und P für Products. Die steep GmbH untergliedert sich in die fünf Betriebsbereiche Defence, IT-Services, Managed Services in Partnership, Training und Facility Management. Es werden zum 31. Dezember 2023 750 Mitarbeiter (inkl. Auszubildende) beschäftigt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäftsverlauf Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 konnten wir mit einem sehr hohen Auftragsbestand starten und im Laufe des Jahres nochmals deutlich ausweiten. Die durch Corona bedingten spürbaren Verzögerungen in den Lieferketten haben sich erfreulicherweise aufgelöst. Der Bereich Defence steuerte auch in diesem Jahr wieder mit rd. 54,5 % den größten Anteil zur Gesamtleistung des Unternehmens bei. Die geplanten Leistungen konnten für den Bereich nicht vollständig abgerechnet werden, das erwartete Ergebnis wurde dennoch deutlich übertroffen. Die Verzögerungen, die sich in verschiedenen Projekten ergaben, konnten durch zusätzliche Aufträge kompensiert werden. Der Geschäftsbereich IT konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 erneut ein positives Ergebnis erwirtschaften, die Planzahlen in der Gesamtleistung fast erreichen und durch ein weiterhin stringentes Kostenmanagement das geplante Ergebnis deutlich übertreffen. In diesem Bereich wird eine weitere Konsolidierung und ein stringenteres Personalmarketing für die weitere Entwicklung aufgesetzt. Im Bereich Managed Services in Partnership wurde der Planumsatz um rd. 6,0 % unterschritten. Durch den Personalmangel im Bereich der Justiz und eigener Kapazitätsengpässe konnten häufig nicht die geplanten Schichten in den Werkstätten durchgeführt werden. Zum Ende der Berichtsperiode konnte trotz alledem noch ein positives Ergebnis, leicht unter Plan, erreicht werden. Der Geschäftsbereich Training setzt seinen Aufwärtstrend weiter fort. Zu den bisherigen Trainingsstandorten konnten im Berichtszeitraum weitere Standorte hinzugewonnen werden. Die Umsätze sowie das Ergebnis übersteigen bereits das Niveau der Jahre vor den pandemiebedingten Einschränkungen. Im Bereich Facility Management ist erfreulicherweise die Bereichsleitung zu Beginn des Berichtsjahres zurückgekehrt. Die Vertragsverlängerung in Schrobenhausen und die Umstrukturierung des Managements haben hier zu einer deutlichen Verbesserung in der Performance und zu einer Stabilisierung des Umsatzes geführt. Wir sehen hier gute Möglichkeiten, den Vertrag zukünftig wieder zu erweitern, so dass der Umsatz mit dem Kunden perspektivisch wachsen wird. 2.2. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr 2023 um 5,2 Mio. € auf 89,0 Mio. €. Das Anlagevermögen ist um 4,6 Mio. € gestiegen. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 0,6 Mio. €. Die Veränderungen der Vermögenslage im Berichtsjahr 2023 lassen sich im Wesentlichen wie folgt erläutern: Beim Anlagevermögen wirkt sich insbesondere der Anstieg im Bereich der Bauten auf fremden Grundstücken um 1,6 Mio. €, der anderen Anlagen um 1,1 Mio. € sowie der Anlagen im Bau um 1,8 Mio. € aus. Im Bereich des Umlaufvermögens wirken sich überwiegend die deutliche Erhöhung der Vorräte um 12,2 Mio. € sowie der Abbau der flüssigen Mittel um 12,8 Mio. € aus. Beim langfristigen Fremdkapital sind die Pensionsrückstellungen mit 38,8 Mio. € um 2,5 Mio. € gesunken. Sie betragen 43,6 % der Bilanzsumme. Zu beachten ist, dass die Rückdeckungsansprüche in Höhe von 1,8 Mio. € auf Grund der Qualifizierung als Planvermögen mit den Pensionsrückstellungen verrechnet wurden. Im Berichtsjahr wurden den Steuerrückstellungen 1,6 Mio. € zugeführt. Die sonstigen Rückstellungen stiegen um 0,6 Mio. € auf 5,6 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen zum Stichtag um 0,8 Mio. € auf 9,2 Mio. € ab. Die sonstigen Verbindlichkeiten und der passive Rechnungsabgrenzungsposten stiegen um 1,0 Mio. € und betragen zum Bilanzstichtag 8,4 Mio. €. 2.3. Finanzlage Das Eigenkapital beträgt 24,5 Mio. € nach 19,1 Mio. € im Vorjahr (27,5 %, im Vorjahr 22,8 % der Bilanzsumme). Die Eigenkapitalquote ist damit durch den hohen Jahresüberschuss trotz einer Gewinnausschüttung in Höhe von 3,2 Mio. € gestiegen. Die Gesellschaft muss nach wie vor keine Bankkredite in Anspruch nehmen. Sie verfügt mit 16,1 Mio. € über sehr hohe liquide Mittel. Die Liquiditätsgrade zum Bilanzstichtag sind weiterhin überdurchschnittlich hoch. 2.4. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind mit 125,0 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr um 14,3 Mio. € gestiegen. Der Rohertrag hat sich von 64,6 Mio. € um 4,8 Mio. € auf 69,4 Mio. € erhöht. Die Materialeinsatzquote zur Gesamtleistung beträgt 49,1 % gegenüber 42,0 % im Vorjahr. Der Materialeinsatzanteil ist damit um 7,1 %-Punkte gestiegen. Die übrigen Aufwendungen für die Betriebsleistung sind im Vergleich zum Vorjahr von 55,9 Mio. € auf 57,9 Mio. € gestiegen. Sie betragen in Relation zur Gesamtleistung 42,4 %. Das Betriebsergebnis liegt bei 12,3 Mio. €. Das Zinsergebnis beträgt -0,3 Mio. €. Die darin enthaltenen Zinsaufwendungen betragen 0,8 Mio. € und beinhalten fast ausschließlich die Zinsaufwendungen für Pensionsverpflichtungen. Die Zinsaufwendungen für Altersvorsorgeverpflichtungen werden durch Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes im Zinsergebnis ausgewiesen. Trotz der immer noch recht hohen Zinsbelastung schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 8,6 Mio. €. 2.5. Investitionen Die Sachanlagenzugänge betragen 6,1 Mio. €. Dabei entfielen die größten Investitionen auf den Neubau einer Produktionshalle in Bonn und den Umbau eines Trainingscenters. Die Abschreibungen auf die Sachanlagen betragen 1,6 Mio. €. Das Sachanlagevermögen beträgt damit 14,1 Mio. € (im Vorjahr 9,7 Mio. €). 2.6. Personal Der Personalstand (inkl. Auszubildende) ist zum Jahresende mit insgesamt 750 Mitarbeitern ganz leicht über Vorjahresniveau. Es ergaben sich 158 Zugänge und 130 Abgänge. 18 Auszubildende absolvieren eine Ausbildung. Der Anteil der Mitarbeiterinnen liegt bei 34,2 %. Das Durchschnittsalter beträgt wie im Vorjahr ca. 47 Jahre. Gut qualifiziertes und motiviertes Personal bildet für uns die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiche Dienstleistungserbringung. Als technisches Dienstleistungsunternehmen sind wir von den Folgen des Fachkräftemangels unmittelbar betroffen und müssen diesen durch gezielte Maßnahmen entgegenwirken. Das Recruiting von Fachkräften stellt mehr denn je eine große Herausforderung dar. Durch die Einführung von WhatsApp-Bewerbungen bieten wir interessierten Bewerberinnen und Bewerbern einen zusätzlichen sehr unkomplizierten Weg der Kontaktaufnahme. Basierend auf den Anforderungen unserer Kunden und unserer eigenen Unternehmensziele werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gezielt weiterentwickelt und gefördert. Neben bereichsbezogenen Qualifizierungsmaßnahmen wird in regelmäßigen Mitarbeitergesprächen der individuelle Entwicklungsbedarf besprochen, und daraus werden mitarbeiterbezogene Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten abgeleitet. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich innerhalb des Unternehmens zu wertvollen Fach- und Führungskräften entwickelt und sich innerhalb ihres Fachgebiets sehr tiefgründiges Spezialwissen angeeignet. Im Rahmen der Nachfolgeplanung muss auch zukünftig sichergestellt werden, dass das Wissen und die Erfahrung generationsübergreifend weitergegeben werden. Neben dem bereits bestehenden Angebot an Benefits wollen wir dieses Angebot weiter ausbauen, um weiterhin als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. 2.7. Geschlechterquote (Erklärung zur Unternehmensführung) Unter Berücksichtigung des Frauenanteils an der Gesamtbelegschaft (rd. 34,2 %) ist der Frauenanteil im Aufsichtsrat mit einer Frau von drei Aufsichtsratsmitgliedern (33,3 %) angemessen. Der Anteil soll erhalten bleiben. Es ist nicht beabsichtigt, in absehbarer Zeit eine Frau zur Geschäftsführerin zu bestellen. Auf Grund der überwiegend technischen Ausrichtung des Unternehmens ist die Besetzung der beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung mit entsprechenden Kandidatinnen oft problematisch. Der Frauenanteil in diesem Bereich inkl. Stabsstellen liegt bei eins zu dreizehn (7,7 %). Eine Anhebung der Quote wird in den nächsten Jahren angestrebt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Das Jahr 2024 beginnt wie das Vorjahr mit einem Auftragsbestand auf hohem Niveau. Darüber hinaus liegen uns in den Bereichen mit Projektgeschäft wieder einige vielversprechende Anfragen vor. Die Bereiche mit statischen Verträgen lassen nur wenig Spielraum für wachsende Umsätze zu. Die Neuausrichtung des Bereichs IT wird fortgesetzt. Die erste Planung für das neue Geschäftsjahr zeigt einen stabilisierten Umsatz mit einem positiven Ergebnis. Ziel ist es, diesen Bereich stärker mit dem Bereich Defence zu verzahnen und damit weiter Synergien zu generieren. Das Potential liegt auch hier im Bereich der Projekte für den öffentlichen Auftraggeber. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 zeigt einen leichten Anstieg im Umsatz. Die Lieferkettenprobleme, insbesondere im Bereich Stahl- und Hardwareprodukte, sollten in diesem Jahr nicht mehr zum Tragen kommen. Allerdings ist damit zu rechnen, dass wir durch die Kostensteigerungen für Material und Personal im Ergebnis nicht proportional zum steigenden Umsatz profitieren. Die bisherigen Anpassungen unserer internen Prozessabläufe führen zu mehr Effizienz unserer Dienstleistungen sowie der Administration. Zielorientierte Investitionen in Themen der Digitalisierung haben uns dabei unterstützt. Inzwischen haben wir die TISAX-Zertifizierung erreicht und arbeiten an der Erweiterung zur Zertifizierung nach ISO 27001. Darüber hinaus sind weitere Investitionen in die Digitalisierung geplant. Die BETATECH GmbH hat sich im Umsatz stabilisiert und im Ergebnis durch Kostenoptimierung nochmals deutlich gesteigert. Die Ergebnisse der letzten Jahre sowie die Planung für das Jahr 2024 zeigen weiterhin eine positive Entwicklung. Der Markt im Bereich Mobilfunk wird sich weiter konsolidieren, und das Unternehmen wird davon profitieren. Die Synergien der BETATECH mit dem Bereich IT-Services der steep GmbH tragen weiterhin Früchte. Das werden wir in den kommenden Jahren weiter nutzen bzw. ausbauen. Die Personalgewinnung ist und bleibt eine der wesentlichen Herausforderungen, der wir mit der Ausbildung in verschiedenen Berufsbildern begegnen wollen. Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Lageberichterstattung. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten, insbesondere vor dem Hintergrund der noch nicht absehbaren sonstigen politischen Entwicklungen im Bereich der öffentlichen, insbesondere der Verteidigungshaushalte sowie der europaweiten Zinspolitik und deren Wirkung auf die Renditen, Investitionsvorhaben sowie die Budgets der Kunden, verbunden. Die tatsächlich erreichbaren Ergebnisse können u.a. auf Grund der nur schwer zu prognostizierenden Margenentwicklung - insbesondere in konkurrenzstarken Wettbewerbssituationen - wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Für das Jahr 2024 wird auf Basis der derzeitigen Geschäftseinschätzung unter Einbeziehung möglicher Chancen und Risiken für die steep GmbH eine Gesamtleistung in einer Größenordnung von 139 Mio. € sowie ein deutlich positives operatives Ergebnis erwartet, welches leicht unter dem des Vorjahresergebnisses liegen dürfte. Die bisherige Geschäftsentwicklung zu Beginn des Jahres 2024 scheint unsere Erwartungen zu bestätigen und lässt für die zukünftigen Berichtsperioden weiteres Zuwachspotential in Umsatz und Ergebnis vermuten. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir derzeit mit keiner wesentlichen Veränderung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 3.2. Chancen- und Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken sind zum Zeitpunkt der Lageberichterstattung nicht bekannt. Mit Managementsystemen in den Bereichen Datenschutz, IT-Sicherheit, Risiko-, Qualitäts-, Umwelt- und Projektmanagement werden die Geschäftsaktivitäten der steep GmbH überwacht. Im Rahmen unseres weiter entwickelten Risikomanagementsystems werden die Chancen und Risiken regelmäßig analysiert und bewertet. Die Erfolge bei den wiederkehrenden Begutachtungen durch unabhängige, externe Stellen bestätigen die Effizienz dieser Führungsinstrumente. Die Gesellschaft ist in der Lage, schnell und flexibel auf jegliche Art von Veränderungen zu reagieren. Eine Re-Zertifizierung nach ISO 9001 und ISO/EC 27001 wurde in 2023 abgeschlossen. Darüber hinaus wurde in 2023 die TISAX-Zertifizierung erteilt. Der Bereich Defence konnte im abgelaufenen Jahr erneut operativ im Ergebnis besser als geplant abschließen. Der Umsatz blieb leicht hinter den Erwartungen zurück, da sich zwei Abnahmen in Projekten ins Jahr 2024 verschoben haben. Im Bereich der Wettbewerber und Zulieferer ist vermehrt eine Konsolidierung zu beobachten, die wir mit Interesse zur Kenntnis nehmen. Wir können weiter davon ausgehen, dass unser Hauptkunde uns als zuverlässigen Partner schätzt. Die Planungen für das Geschäftsjahr 2024 lassen auf steigenden Kapazitätsbedarf des ÖAG schließen. Die dafür erforderlichen Flächen-, Personal- und Materialbedarfe bereiten wir bereits vor. Unsere Lösungen zur stationären Ferndetektion von Personen und Fahrzeugen sowie die Bodenkontrollstationen, die mobilen Gefechtsstände sowie unsere Systeme für mobile Netzwerke sind als Produkte weiterhin stabil etabliert und werden weiterhin nachgefragt. Hier haben wir bereits zusätzliche Beauftragungen erhalten, weitere sind zu erwarten. Die Ergebnisse des IT-Bereiches waren in 2023 deutlich geringer als noch in der Vorperiode. Der Umsatz ist im Vergleich zu 2022 um 4,8 % gesunken. Das Ergebnis war dennoch, im Wesentlichen durch die weitere Konsolidierung des Leistungsportfolios und ein deutlich strafferes Kostenmanagement, höher als geplant. Die personellen und organisatorischen Veränderungen aus dem Vorjahr zeigen ihre Wirkung. Der Bereich wird sich weiter auf die bereits etablierten Dienstleistungen und auf die Entwicklungen von am Markt nachgefragten neuen Produkten konzentrieren und sich stärker an den Projekten aus dem Bereich Defence beteiligen. Die teilprivatisierten Anteile der JVA Hünfeld in Hessen sowie der JVA Heidering bei Berlin ermöglichen dem Bereich MsiP, die Verträge mit den bislang beauftragten Dienstleistungen durchzuführen und in den vorgegebenen Grenzen auszubauen. Der Geschäftsbereich Training hat im abgelaufenen Geschäftsjahr im Umsatz das Vor- Corona-Niveau wieder erreicht und in einigen Abteilungen sogar deutlich überschritten. Auch beim Ergebnis konnte man das gesetzte Ziel übertreffen. Für die Planung 2024 traut sich der Bereich wiederum eine Steigerung der Gesamtleistung und der Ergebnisse zu, da im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 wieder weitere Standorte dazugewonnen wurden. Erfreulich ist auch, dass wir im Rahmen der Altersnachfolge die Leitung des Geschäftsbereiches fließend auf einen Nachfolger übertragen konnten. Der Bereich ist damit bestens auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereitet. Wir sind optimistisch, unseren Marktanteil weiter ausbauen zu können. Laufende Anfragen lassen auf ein weiterhin anwachsendes Geschäft schließen. Das Facility Management wird in Zukunft im Rahmen seiner statischen, standortgebundenen Verträge in Ulm und Schrobenhausen das bisherige Niveau der Deckungsbeiträge beibehalten. Erste Indikatoren sprechen allerdings dafür, dass wir den seit Anfang 2023 auf reduziertem Niveau laufenden Vertrag in Schrobenhausen kurzfristig wieder deutlich ausbauen und über die ursprünglichen Umsätze hinaus weiter entwickeln können. Die Entwicklung im Bereich Personal ermöglicht uns, den Markt im Bereich FM nun effizienter zu analysieren und weitere Angebote zu platzieren. Wir erwarten eine Erweiterung der Geschäftstätigkeit in den nächsten zwei bis drei Jahren. 4. Forschungs- und Entwicklungsleistungen Das Unternehmen erbringt in sehr geringem Maße Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Diese Leistungen werden speziell im Bereich IT-Engineering für ausgesuchte Themen im Bereich der Sensorik und der Entwicklung von Schutzgehäusen für IT-Komponenten erbracht. 5. Berichte über Zweigniederlassungen Wir unterhalten in sechs europäischen Ländern Zweigniederlassungen entsprechend der nachstehenden Aufstellung:
Bonn, den 5. Februar 2024 Peter Pützfeld Karsten Schwind Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die steep GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der steep GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der steep GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Honnef, den 16. Februar 2024 WEP
Hamacher & Pax
Michael Meyerhof, Wirtschaftsprüfer Michael Hamacher, Wirtschaftsprüfer AG Bonn, HRB 8533Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat überwachte die Geschäftsführung der steep GmbH im Geschäftsjahr 2023 und beriet sie bei der Führung der Geschäfte des Unternehmens. Der Aufsichtsrat informierte sich über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens regelmäßig und umfassend durch schriftliche und mündliche Berichte. Die Informationen erfassten die Geschäftsentwicklung, finanzielle Lage, Unternehmensplanung, Strategien zu Wachstum und Rentabilität sowie Risiken und Risikomanagement der steep GmbH. Der Aufsichtsrat trat im Geschäftsjahr 2023 zu zwei Sitzungen (31.03.2023 und 27.10.2023) zusammen, in der sich der Aufsichtsrat anhand schriftlicher und mündlicher Berichterstattung der Geschäftsführung mit wichtigen Geschäftsvorgängen befasste. Die WEP Hamacher & Pax Partnerschaftsgesellschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss der steep GmbH und den entsprechenden Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Allen Mitgliedern des Aufsichtsrats lagen der Jahresabschluss, der dazugehörigen Lagebericht, der Vorschlag der Geschäftsführung zur Gewinnverwendung sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers vor. Der Vertreter des Abschlussprüfers nahm an der Beratung des Jahresabschlusses der steep GmbH in der Aufsichtsratssitzung am 12.04.2024 teil und erläuterte die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss der steep GmbH für das Geschäftsjahr 2023 gebilligt. Der Aufsichtsrat hat der Gesellschafterversammlung der steep GmbH vorgeschlagen, den Jahresabschluss 2023 festzustellen und vom Bilanzgewinn in Höhe EURO 21.257.849,07 einen Teilbetrag in Höhe EURO 6.200.000,00 € an die Gesellschafter der steep GmbH gemäß dem Verhältnis ihrer Beteiligung auszuschütten sowie den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EURO 15.057.849,07 auf neue Rechnung vorzutragen. Weiter hat der Aufsichtsrat entschieden, der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen und die WEP Hamacher& Pax Partnerschaftsgesellschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 zu wählen.
Bonn, den 12.04.2024 Für den Aufsichtsrat der steep GmbH Matthias Möseler, Vorsitzender Bericht nach dem Entgelttransparenzgesetz Aufgrund der technischen Ausprägung unseres Dienstleistungsspektrums sowie dem immer noch geringen prozentualen Anteil von Frauen in technischen Berufen, beschäftigt die steep GmbH seit ihrer Gründung mehr Männer als Frauen. Statistische Angaben zur Stammbelegschaft des Unternehmens:
Im Zeitraum vom 31.12.2019 bis zum 31.12.2022 ist der Personalbestand der steep GmbH um 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesunken, der Anteil der Mitarbeiterinnen im Verhältnis zu den Mitarbeitern liegt unverändert bei ca. 35%. Die Mehrheit der Mitarbeiterinnen war in den produktiven Abteilungen des Unternehmens beschäftigt, ca. 17% der Mitarbeiterinnen war in den eher verwaltenden, administrativen Bereichen des Unternehmens tätig. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit einer Vollzeitkraft in unserem Unternehmen liegt bei 40 Stunden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen vermehrt von der Möglichkeit Gebrauch, im Rahmen einer individuellen Vereinbarung, in Teilzeit zu arbeiten.
Die individuellen Bedürfnisse und Wünsche unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei der Festlegung der Arbeitszeiten und Arbeitstage bestmöglich berücksichtigt. Im Rahmen unserer flexiblen Arbeitszeitmodelle wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben, Arbeitsbeginn und Arbeitsende variabel zu gestalten. Dabei wird ein Aufbau sowie der stunden- oder tageweise Abbau der Arbeitszeitsalden ermöglicht. Wir bieten dadurch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, die vereinbarte Arbeitszeit individuell zu gestalten und bei familiären oder anderen privaten Verpflichtungen flexibel agieren zu können. Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Unternehmen: Die berufliche Ausbildung von Nachwuchskräften wird im Zuge des Fachkräftemangels immer wichtiger. Wir bieten eine fundierte und praxisnahe Ausbildung in kaufmännischen, technischen und IT-Berufen an und haben die Anzahl der Ausbildungsplätze von 13 (Stand: 31.12.2019) auf 17 erhöht. Bei der Bewerberauswahl gelten für männliche und weibliche Kandidaten die gleichen Kriterien. Durch die niedrige Anzahl weiblicher Bewerberinnen für die technischen Ausbildungsberufe liegt der Anteil unserer weiblichen Auszubildenden nur bei ca. 17,6% (Stand: 31.12.2022) und ist damit im Vergleich zum Stand am 31.12.2019 um 5,5%-Punkte gesunken:
Die Besetzung offener Stellen erfolgt unter Berücksichtigung der zuvor definierten Anforderungsprofile. Bei vakanten Stellen wird geprüft, ob interne Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter sich für die jeweilige Funktion eignen, beispielsweise im Rahmen der persönlichen Entwicklung. Die Prüfung interner und externer Bewerbungen erfolgt anhand der objektiven Kriterien des Anforderungsprofils. Dabei werden weibliche und männliche Bewerbungen gleichermaßen berücksichtigt. Wie auch schon im Jahr 2019, besteht die 2. Führungsebene, die direkt an die Geschäftsführung berichtet, aus 7 Personen. Nach dem Austritt einer weiblichen Führungskraft im Jahr 2021, ist auf dieser Ebene nur noch eine Frau vertreten. In der 3. und 4. Führungsebene (Abteilungsleiter / Teamleiter / Projektleiter) beschäftigen wir eine Vielzahl weiblicher Führungskräfte, die ihre Vorbildfunktion sehr gut wahrnehmen und hervorragende Arbeit verrichten.
Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene interne und externe Qualifizierungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die gezielte Förderung unserer Nachwuchskräfte, die Zertifizierung unserer Trainerinnen und Trainer, Projektleiterschulungen oder Mentoring-Programme. Das modular aufgebaute Führungsnachwuchsprogramm wurde zuletzt im Zeitraum November 2021 bis Juni 2022 (FNG-7) durchgeführt. Unserer Gehaltsstruktur liegt der Gleichbehandlungsgrundsatz zugrunde. Es erfolgt keine Differenzierung zwischen der Arbeitsleistung von Männern und Frauen. Es gilt nach wie vor der Grundsatz: gleiches Gehalt für gleiche Arbeit. Wir sind nicht tarifgebunden und orientieren uns an marktüblicher Vergütung. In regelmäßigen Abständen werden die Gehälter überprüft und im Bedarfsfalle erfolgen Gehaltsanpassungen für die Gesamtbelegschaft. Bei der Festlegung der Gehälter für die jeweiligen Stelleninhaber berücksichtigen wir die fachliche und persönliche Kompetenz eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin im Hinblick auf die zu erfüllenden Aufgaben, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle. |
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