Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 12519
Vorher
INWERK Internet-Werksverkauf GmbH
Eingetragen
27.5.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Entwicklung und der Betrieb von ecommerce Lösungen und der damit verbundene Handel mit und die Vermittlung von Produkten und Dienstleistungen, insbesondere für den Einsatz in Büro, Werkstatt und Industrie.

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Sporket
seit 15.12.2025
Geschäftsführer
Thorsten Wolf Louis
seit 13.10.2025
Geschäftsführer
Heinz Knolle
seit 27.2.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Inwerk Management GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Inwerk GmbH

Meerbusch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

Die Inwerk GmbH ist ein mehrfach mit Design-, Innovations- und Arbeitgeberpreisen ausgezeichnetes Unternehmen. In Deutschland zählt Inwerk zu den digital führenden und zu den erfolgreichsten Omnichannel-Unternehmen der Büroeinrichtungsbranche. Unser marktweit herausragendes Leistungs-Portfolio umfasst Planung, Entwicklung, Herstellung, Handel und Dienstleistungen. Inwerk Kunden profitieren von einer wohl einzigartigen Kombination aus:

+ Designentwicklung, Konstruktion und Herstellung eigener Büromöbelsysteme |

+ Red Dot Design Award, German Design Award, Stahl-Innovationspreis

+ E-Commerce mit rund 10 Mio. Artikelvarianten | CHIP Leading Shops, focus bester online Shop

+ Deutschlands wohl größter Büromöbel-Fachausstellung: FORUM FÜR BÜROKULTUR

+ persönlicher Fachberatung und Büroeinrichtungskonzeption | Ranga Yogeshwar: Innovationspreis TOP100, FOCUS BUSINESS: Top Arbeitgeber Mittelstand

+ hoher Warenverfügbarkeit: ca. 20.000 Bürodrehstühle, ca. 5.000 elektrisch höhenverstellbare Schreibtische, ca. 2.500 Sideboards und Schränke und Büro-Modulküchen

Wirtschaftliche Situation

Unsere Auftragslage ist anhaltend positiv und erlaubt einen zuversichtlichen Ausblick auf das Jahr 2020. Immer mehr Konzernkunden wählen Inwerk als Partner zur kompletten Einrichtung von Büros und Kreativräumen. Online Bestellungen ohne Planung und Beratung nehmen zu. Der Umsatz stieg im zweistelligen prozentualen Bereich. Wir erwarten ein Umsatzwachstum auch 2020 und EBITA-Wachstum vor allem in den Bereichen der selbstentwickelten und einzigartigen Büromöbelsysteme Made-By-Inwerk (MBI), wie wir es insgesamt seit der Unternehmensgründung in jedem Jahr erreichen konnten.

Investitionen

Investitionen durch die Einführung einer neuen ERP Lösung und in ein neues Shopsystems mit dem wir in der Branche bisher nicht vorhandene Funktionen digitalisieren sowie der Baubeginn unserer zweiten Arena für einzigartige New Work Kundenerlebnisse liefern die Basis für die Festigung der besonderen Marktposition und dem Wachstum in den kommenden 5 und mehr Jahren. Sämtliche Investitionen werden aus dem operativ erwirtschafteten Ergebnis bedient.

Inwerk Agenda 2025

Das "Inwerk LAB-3®" an unserem Standort Biebertal auf rund 12.500qm Fläche soll Ende 2020 bezogen werden. Das Leitmotiv: Digitalisierung verstehen wir als Chance und Herausforderung zugleich. Produktivitätssteigerungen werden überall angestrebt, doch besteht mancherorts noch Verunsicherung, wie der digitale Transformationsprozess mit neuen digitalen und agilen Arbeitsplätzen organisatorisch erfolgreich gelingt. Mit dem LAB-3 geben wir eine erlebbare Antwort auf "New Work": Wir kombinieren Raum-in-Raum-Systeme mit flächengliedernden Möbelsystemen und leistungsfähigen Akustiklösungen als Mikroarchitektur des Open Space. Sie bildet den Rahmen für ein offenes 'Ökosystem', in dem unterschiedliche Arbeitsstile möglich und frei wählbar sind.

Während wir im "Forum für Bürokultur" in NRW auf 3.500qm Arbeitswelten und eine riesige Büromöbelauswahl präsentieren, wird im neuen LAB-3® die Bürokonzeption den Schwerpunkt bilden auch mit dem Anspruch, für unser eigens Team ein besonders attraktiver Arbeitgeber zu bleiben und auch darin Branchenbester zu sein.

Entwickler/Hersteller mit Innovationspotenzial

Die von Inwerk entwickelten und mit verlängerter Werkbank hergestellten Produkte sind zum einen modulare Systemplattformen, zum anderen digitale Systeme. Sie sind das Ergebnis unseres interdisziplinären Innovations-Managementsystems. Mehrere der von unseren Ingenieuren und unserem Designteam kreierten Produkte wurden nicht nur mit Design- und Innovationspreisen ausgezeichnet, sondern gingen auch in umfangreichen Qualitätsvergleichen der Fachpresse als Testsieger hervor.

Spezialist für Produkte

Unser Portfolio besteht aus weltweit gefertigten Büromöbeln (multiplesourcing) und unseren eigenen Design-Büromöbelserien Made in Germany. Ergänzt wird diese Vielfalt durch spezialisierte Zulieferer für kundenspezifische Sonderlösungen in allen Wertigkeitsstufen. Unsere Kunden haben damit Zugriff auf ein in der Breite wie in der Tiefe einzigartiges und ständig aktualisiertes Büromöbelangebot welches im Bereich der MBI-Produkte googleweit einzigartig ist. Führende Distributoren zeigen zunehmendes Interesse an unseren MBI-Produktserien.

Spezialist für Dienstleistungen

Die Auslieferungen an unsere Kunden erfolgen sowohl auf direktem Weg von Herstellerpartnern als auch von unseren eigenen Lagerstandorten, in denen wir Produkte aus unterschiedlichen Fertigungen zusammenführen und besonders stark nachgefragte Produkte verfügbar halten. Die Zustellung der Ware wird von internationalen Speditionen ausgeführt und durch lokale Serviceteams ergänzt.

Mit "InKonzept" haben wir die Büroplanung als einer der ersten in unserer Branche systematisiert, was Inwerk-Kunden Zeit und Kosten spart, die wirtschaftliche Umsetzung sichert und die betriebsbereite Fertigstellung von Büros beschleunigt.

Spezialist für ein nachhaltiges Kundenerlebnis - digital

Unser Kundenportfolio ist breit diversifiziert ohne Abhängigkeit von großen Abnehmern. Bisher haben wir rund 400.000 Kunden bedient. Damit sind rund 10% aller Unternehmen in Deutschland Inwerk-Kunden.

Unsere Kunden erleben Inwerk sowohl als bestens organisierten, digital zugänglichen Distanzhändler als auch ganz persönlich durch die Präsenz des Partners Inwerk vor Ort an den Standorten in NRW und Hessen. Unsere Fachberater stehen telefonisch und in den Ausstellungen an beiden Standorten als feste Ansprechpartner zur Verfügung. Als besonderen Service bieten wir von weither angereisten Kunden die kostenlose Übernachtung in den designorientiert eingerichteten Zimmern unseres Gästehauses an.

Inwerk-Kunden haben durchgängig und insbesondere Digital Zugriff auf unser Angebot durch das seit über 19 Jahren kontinuierlich weiterentwickelte Omnichannel-System aus Online, Phone, Field (Kundenbesuche) und Show.

Mit unseren digitalen und realen Erlebnisangeboten kommen wir B2B-Kunden entgegen, die grundsätzlich Wert auf Prozessoptimierung legen und Zeit sparen wollen. Wir schaffen authentische Kundenerlebnisse, erhöhen damit Kundenbindungen und ermöglichen sichere Kaufentscheidungen z. B. durch die Entwicklung eigener transparenter Online-Konfiguratoren und der Agenda 2025. In unserer Ausstellung bringen wir zudem die Beacon-Technologie zum Einsatz, womit wir unseren Kunden die Möglichkeit zur eigenständigen Produktrecherche ermöglichen. Damit bauen wir unser Image als eines der digital führenden Unternehmen der Branche aus. Den Ausbau unseres Omnichannel-Systems setzen wir konsequent fort und machen unser Angebot gezielt kanalübergreifend verfügbar. So decken wir sämtliche Bedarfe des Marktes sowohl produkt- als auch dienstleistungsseitig ab.

In ökologischer Verantwortung

In allen Bereichen unserer Geschäftstätigkeit übernehmen wir Verantwortung zum Schutz der Umwelt. Bei der Entwicklung und Auswahl der Produkte, die wir in unser Angebot aufnehmen, beachten wir als Prämissen ökologische Aspekte der Fertigung, schadstoff- und emissionsfreie Materialien sowie die lange Nutzungsdauer und hohe Recyclingquote der Produkte. Auch in unserem eigenen Arbeitsalltag folgen wir dieser Leitlinie durch den sparsamen Verbrauch von komplett regenerativ erzeugtem Strom und anderen Ressourcen. Firmenfahrzeuge werden ausschließlich als Elektrofahrzeug gewählt. Dabei bieten wir Mitarbeitern und Kunden die Möglichkeit, an den Inwerk-Standorten kostenlos Strom zu tanken.

Risiken

In erster Linie gilt es zu beobachten, ob die positive gesamtwirtschaftliche Lage eine Konjunkturschwäche erfährt, die die Büromöbelbranche temporär miteinbeziehen kann. Auch wenn wir in vergangenen Krisenzeiten robust mit Wachstum reagierten, arbeiten wir intensiv am Erhalt und Ausbau unserer sehr guten Wettbewerbsposition. Global-Player könnten schnell und weitreichend digitalisieren und Marktanteile besetzen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 4.586.352,91 3.773.729,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.656.723,11 1.306.385,58
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.656.723,11 1.306.385,58
II. Sachanlagen 231.786,00 205.709,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 231.786,00 203.709,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.000,00
III. Finanzanlagen 2.697.843,80 2.261.635,21
1. sonstige Finanzanlagen 2.697.843,80 2.261.635,21
B. Umlaufvermögen 15.732.128,66 10.686.855,95
I. Vorräte 2.687.018,77 1.173.068,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.800.664,61 2.276.339,31
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.800.664,61 2.276.339,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 18.817,96 18.817,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.244.445,28 7.237.447,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 39.173,52 19.820,07
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.357.655,09 14.480.405,81

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 14.948.700,47 9.489.824,91
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 9.464.824,91 4.859.439,93
III. Jahresüberschuss 5.458.875,56 4.605.384,98
B. Rückstellungen 1.820.647,16 1.373.402,58
C. Verbindlichkeiten 3.588.307,46 3.617.178,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.690,53 2.132,73
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.690,53 2.132,73
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.584.616,93 3.615.045,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.584.616,93 3.615.045,59
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.357.655,09 14.480.405,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 15.001.224,65 12.710.694,86
2. Personalaufwand 3.945.918,04 3.611.753,88
a) Löhne und Gehälter 3.387.938,23 3.124.247,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 557.979,81 487.506,63
davon für Altersversorgung 12.191,85 12.437,86
3. Abschreibungen 636.072,41 611.893,90
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 636.072,41 611.893,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.616.552,04 1.920.100,03
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 713,35 677,39
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 80.268,78 84.522,00
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.421.662,27 2.045.403,54
7. Ergebnis nach Steuern 5.461.288,67 4.606.065,51
8. sonstige Steuern 2.413,11 680,53
9. Jahresüberschuss 5.458.875,56 4.605.384,98

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Inwerk GmbH hat ihren Sitz in Meerbusch und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neuss (Abt. B Register-Nr.: 12519).

Der Jahresabschluss der Inwerk GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Für den Anhang wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibung angesetzt. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beträgt für Immaterielle Vermögensgegenstände (Software) 3 - 5 Jahre, für Fuhrpark 6 Jahre und Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren.

Zugänge zu geringwertigen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesen Anhang zu entnehmen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Den Anschaffungskosten hinzugerechnet wurden auch die Bezugskosten.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben, bis auf Kautionen in Höhe von EUR 42.567,28, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen die Aufwendungen für Tantiemen, zukünftige Betriebsprüfungen, Urlaub, Aufbewahrung und die Jahresabschluss- und Prüfungskosten enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im geschäftsüblichen Umfang (z.B. Mietverträge, Leasingverträge).

IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 72.

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Herr Dipl. Ing. Jens Hohenbild, Ingenieur

Herr Dipl. Päd. Bernd Klingelhöfer, Kaufmann

Jens Hohenbild Bernd Klingelhöfer

 

Meerbusch, den 19. Oktober 2020

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.595.548,78 864.197,03 0,00 0,00 0,00 3.459.745,81
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.595.548,78 864.197,03 0,00 0,00 0,00 3.459.745,81
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 620.149,39 171.884,91 0,00 97.251,26 0,00 694.783,04
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.000,00 0,00 0,00 2.000,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 622.149,39 171.884,91 0,00 99.251,26 0,00 694.783,04
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 2.261.635,21 575.429,23 0,00 139.220,64 0,00 2.697.843,80
Summe Finanzanlagen 2.261.635,21 575.429,23 0,00 139.220,64 0,00 2.697.843,80
Summe Anlagevermögen 5.479.333,38 1.611.511,17 0,00 238.471,90 0,00 6.852.372,65
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.289.163,20 513.859,50 0,00 0,00 0,00 1.803.022,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.289.163,20 513.859,50 0,00 0,00 0,00 1.803.022,70
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 416.440,39 122.212,91 0,00 75.656,26 0,00 462.997,04
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 416.440,39 122.212,91 0,00 75.656,26 0,00 462.997,04
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.705.603,59 636.072,41 0,00 75.656,26 0,00 2.266.019,74
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.656.723,11
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.656.723,11
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 231.786,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 231.786,00
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 2.697.843,80
Summe Finanzanlagen 0,00 2.697.843,80
Summe Anlagevermögen 0,00 4.586.352,91

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2020 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Inwerk GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2019 bis 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unter Einbeziehung der Buchführung - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Inwerk GmbH, Krefelder Str. 78-82, 40670 Meerbusch für das Geschäftsjahr vom 1.1.2019 bis 31.12.2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) habe ich in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2019 bis zum 31.12.2019.

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerung auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während meiner Prüfung feststellen.

 

Braunfels, den 5. November 2020

Wolfgang Niemann, Vereidigter Buchprüfer

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