Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 6299
Vorher
Auto-Wolf Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
20.11.1969
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist An- und Verkauf von Autos, Autoersatzteilen und Autozubehör, sowie Reparaturen für Kraftfahrzeuge. Zur Erreichung dieses Zweckes ist die Gesellschaft befugt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu errichten, zu erwerben und sich an solchen zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicole Wolf-Kizilkan
seit 14.1.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dorsten
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Wolf GmbH

Marl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Autohaus Wolf GmbH

A. Wirtschaftsbericht

Im Jahr 2023 befand sich Deutschland überwiegend im Abschwung. Der sprunghafte Anstieg der Energiepreise im Jahr 2022 hatte die nach der Pandemie einsetzende Erholung schnell wieder beendet. Im März 2023 erreichte die Kerninflationsrate mit 7,8 % ihren Höhepunkt. Dadurch wurde den privaten Haushalten Kaufkraft entzogen. Die Leitzinsen sind seit Juli 2022 um über vier Prozentpunkte gestiegen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % gesunken. Die Arbeitsmarktdaten sind trotz der konjunkturellen Schwäche weiter relativ stabil. Für 2023 wird eine leicht verbesserte Arbeitslosenquote von 5,7 % ausgewiesen. Im gesamten Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise um 5,9 % angestiegen, wobei dies in erster Linie auf die hohen Preisanstiege bis in den Frühling des letzten Jahres zurückzuführen ist. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte seit Mitte des Jahres 2022 die Leitzinsen sehr kräftig angehoben, um der historisch hohen Inflation zu begegnen. Im Laufe des Jahres 2023 haben sich die monetären Bedingungen im Euroraum infolge der geldpolitischen Straffung weiter verschlechtert.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verlief im Jahr 2023 insgesamt gedämpft, aber mit erheblichen regionalen Unterschieden. Während sich das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in den USA nach einem moderaten ersten Halbjahr im dritten Quartal deutlich beschleunigte, stagnierte das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union (EU) weitgehend. In der EU hielten sich die Verbraucher trotz der soliden Arbeitsmärkte angesichts der gestiegenen Strom- und Gaspreise und der Unsicherheit im Zuge des Kriegs in der Ukraine mit Ausgaben zurück.

In unseren Kundenindustrien konnten vorhandene Auftragsbestände weiter abgearbeitet werden, nachdem sich die Störungen in den Lieferketten weitgehend zurückgebildet hatten. Dieser Nachholeffekt führte insbesondere in der Automobilindustrie, die zuvor von erheblichen Lieferproblemen betroffen war, zu hohen Wachstumsraten.

Zum Jahresabschluss erreichte die Pkw-Inlandsproduktion im Dezember ein Volumen von 264.500 Einheiten, knapp 1 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres. Insgesamt liefen 2023 somit 4,1 Mio. Pkw von den Bändern, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion allerdings noch um 12 Prozent unter dem damaligen Wert. Der Export lag im Dezember leicht unter dem Vorjahresniveau. Mit 214.100 Pkw sank das Exportvolumen im vergangenen Monat verglichen mit dem Vorjahresmonat um 1 Prozent. Im Gesamtjahr 2023 wurden 3,1 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert, 17 Prozent mehr als 2022. Damit bleibt der Export um knapp 11 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als 3,5 Mio. neue Pkw aus Deutschland exportiert wurden.

Im Dezember sank der Auftragseingang aus dem Inland bei den deutschen Herstellern um 14 Prozent. Insgesamt gingen die Inlandsorder 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zurück.

Besser entwickelt sich der Auftragseingang aus dem Ausland: Dieser legte im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 5 Prozent zu. Im Gesamtjahr waren aber auch die ausländischen Auftragseingänge rückläufig. Sie sanken um 3 Prozent. Insgesamt wurden im Gesamtjahr 2023 5 Prozent weniger Aufträge registriert als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind im Dezember im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Mit 241.900 Einheiten wurden 23 Prozent weniger neue Pkw zugelassen als im Dezember 2022. Allerdings war der Jahresendspurt im Jahr 2022 stark durch die damalige Reduktion des Umweltbonus für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und das komplette Auslaufen für Plug-In-Hybride (PHEV) geprägt. Dies hatte zu einem kräftigen Sondereffekt zum Jahresende geführt, da Kundinnen und Kunden Pkw-Käufe vorzogen, um von der noch höheren Förderung zu profitieren. Aufgrund der ursprünglich geplanten Reduzierung des Umweltbonus kam es auch am Jahresende 2023 zu einem Vorzugseffekt, der sich aber weniger stark auswirkte als im Vorjahr. Das abrupte Ende des Umweltbonus am 17. Dezember wird sich in den Neuzulassungen vor allem 2024 auswirken.

Die Bilanz für das Gesamtjahr bleibt im Verhältnis zum Vorjahr positiv: 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 Prozent mehr als 2022. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ: Im vergangenen Jahr wurden 21 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als 2019.

Im Dezember 2023 wurden 72.550 Elektrofahrzeuge neu registriert. Dies entspricht einem Rückgang von gut 58 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei lagen sowohl PHEV (-74 Prozent), als auch BEV (-48 Prozent) unterhalb des Vorjahresniveaus. Das veränderte Förderungsregime schlug sich auch in der Gesamtjahresperspektive deutlich nieder: Im Jahresverlauf wurden insgesamt 700.200 Elektro-Pkw neu zugelassen, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein genauerer Blick offenbart allerdings, dass BEV in den letzten zwölf Monaten um 11 Prozent zulegten, während der Markt für PHEV um 51 Prozent schrumpfte.

Im Vergleich zum Vorjahr 2022 hat sich der Gesamtumsatz der Gesellschaft nur minimal auf 17,15 Mio. Euro gesteigert. Der Neuwagenumsatz hat sich von 7,3 Mio. Euro auf 7,5 Mio. Euro erhöht. Der Vorführwagenumsatz hat sich nochmals von 0,7 Mio. Euro auf 0,4 Mio. Euro verringert. Der Gebrauchtwagenumsatz ist von 4,6 Mio. Euro in 2022 auf 4,1 Mio. Euro zurückgegangen. In dem Segment Werkstatt konnte ein leichter Umsatzplus verzeichnet werden. Im Segment Ersatzteile konnte der Umsatz von 1,3 Mio. Euro auf knapp 1,4Mio. Euro erhöht werden.

Das Rohergebnis liegt mit rd. 3,6 Mio. Euro über dem Vorjahreswert in Höhe von 3,3 Mio. Euro. Der Personalaufwand 2023 beträgt knapp über 1,3 Mio. Euro und liegt somit etwas über dem Niveau des Vorjahres. Bei den Zinsaufwendungen ist aufgrund des erhöhten Zinsniveaus eine Erhöhung gegenüber dem Wert von 2022 zu verzeichnen. Unsere Positionierung am Markt betrachten wir nach jahrelanger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gut und gefestigt. Die Finanzlage kann als solide und gesichert bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten sind stabil. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

B. Risikobericht

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Risiken durch Schwerverkäuflichkeit oder niedrigeren Marktpreisen im Bereich des Vorratsvermögens wird durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Ziele gezahlt.

C. Prognosebericht

Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Zum 10.11.2024 hat die Gesellschaft den Händlervertrag mit der Marke Jaguar abgegeben und bei der Marke Land Rover erwarten wir auf Grund der Rezession und Kaufzurückhaltung mit einem Stückzahlenrückgang, jedoch mit erhöhten Erlösen.

Im Gebrauchtwagenbereich wird sich aufgrund des geringen Bestandes ebenfalls ein Umsatzrückgang ergeben. Aufgrund der hohen Werkstattauslastung werden im Werkstattbereich und Ersatzteilbereich im Vergleich zum Vorjahr stabile Zahlen erwartet.

Der Gesamtumsatz für das Jahr 2024 lag bei 14 Mio. Euro. Insgesamt wird auch in Zukunft mit rückläufigen aber dennoch positiven Ergebnissen gerechnet.

Es sind umfangreiche Investitionen hinsichtlich der Neugestaltung unseres Hauses sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, gemäß den Vorgaben des Herstellers Jaguar Land Rover Deutschland, geplant.

Aufgrund der Pandemie Entwicklung, der nun geänderten Anforderung des Herstellers und der noch nicht final erteilten Genehmigung der Stadt Marl haben sich die geplanten baulichen Investitionen verzögert und in die Jahre 2025 / 2026 verschoben.

Im Bereich Personalentwicklung werden keine wesentlichen Veränderungen hinsichtlich der Arbeitnehmerzahlen aktuell erwartet.

Durch die Einführung der neuen Hybrid- und Elektromodelle wird langfristig mit stabilen Marktanteilen und entsprechenden Erträgen gerechnet.

Eine gesunde Eigenkapitalausstattung von knapp 44 % und stabile Auslastung im After-Sales Bereich werden sich positiv auswirken, so dass weiterhin mit einer positiven Ertragslage zu rechnen ist.

Die vorausgesagte Eintrübung der Konjunktur, sowie die Kampagne gegen den Verbrennungsmotor werden zu einer Veränderung des Käuferverhaltens und zu einer Kaufzurückhaltung des Verbrauchers führen. Es wird erwartet, dass der Kunde vermehrt Elektro- und Hybridmodelle fordert. Der allgemeine Preiskampf wird auf Grund der verringerten Marge seitens des Herstellers mit unverminderter Härte weitergeführt. Ein Fokus wird auf den Bestand und die Kosten gelegt werden, um ein attraktives Angebot mit positiven Erträgen ständig im Angebot und lieferfähig zu haben. Dies setzt weiterhin eine ständige, intensive Marktbeobachtung voraus.

Insgesamt sehen wir uns für die zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet.

 

Marl, den 05. Mai 2025

Nicole Wolf-Kizilkan, Geschäftsführerin

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 373.197,64 314.251,71
I. Sachanlagen 347.197,64 313.992,58
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.860,00 35.979,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.015,00 5.872,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.795,00 48.331,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 266.527,64 223.810,58
II. Finanzanlagen 26.000,00 259,13
B. Umlaufvermögen 11.463.220,31 9.754.127,98
I. Vorräte 4.589.165,59 3.922.591,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 906.681,62 907.838,29
1. Forderungen gegen Gesellschafter 115.287,65 90.259,39
2. sonstige Vermögensgegenstände 791.393,97 817.578,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.967.373,10 4.923.697,75
Summe Aktiva 11.836.417,95 10.068.379,69

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.115.245,98 4.507.673,77
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 83.735,65 83.735,65
III. Gewinnvortrag 4.023.938,12 3.506.838,56
IV. Jahresüberschuss 857.572,21 767.099,56
B. Rückstellungen 773.623,57 823.950,60
C. Verbindlichkeiten 5.947.548,40 4.736.755,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.661.544,06 4.293.770,60
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.661.544,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.293.770,60
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.286.004,34 442.984,72
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.286.004,34 3.533.842,98
Summe Passiva 11.836.417,95 10.068.379,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.659.046,92 3.314.438,69
2. Personalaufwand 1.343.414,73 1.293.031,06
a) Löhne und Gehälter 1.160.435,71 1.135.709,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 182.979,02 157.321,52
davon für Altersversorgung 3.923,35 3.814,94
3. Abschreibungen 256.507,37 23.880,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 256.507,37 23.880,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 702.792,94 803.745,22
5. Erträge aus Beteiligungen 4,74 5,06
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.932,24 1.778,47
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 85.517,18 19.350,77
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 453.342,47 402.501,63
9. Ergebnis nach Steuern 866.409,21 773.712,56
10. sonstige Steuern 8.837,00 6.613,00
11. Jahresüberschuss 857.572,21 767.099,56

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Autohaus Wolf GmbH, Marl

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Autohaus Wolf GmbH hat ihren Sitz in 45770 Marl. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter der Nummer 6299 in der Abteilung B eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach § 242 ff. sowie § 264 ff. (Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften) des HGB aufgestellt. Ergänzend hierzu wurden Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Aufstellung wurden daher teilweise die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ansatz- und Bewertungswahlrechte Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit niedrigere Tageswerte bestanden, zu diesen angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Darüber hinaus wurden für allgemeine Risiken bei den verbleibenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.

Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nominalwert.

Die Bewertung der Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert.

Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in einer gesonderten Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Laufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen weniger als ein Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, Berufsgenossenschaft, Gewährleistungsansprüche, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufbewahrungspflicht.

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten betragen: in Euro:

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.661.544,06
davon über 5 Jahre 0,00
davon zwischen 1- 5 Jahren 0,00
davon unter 1 Jahr 4.661.544,06
erhaltene Anzahlungen 137.016,80
davon unter 1 Jahr 137.016,80
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 456.533,01
davon unter 1 Jahr 456.533,01
Sonstige Verbindlichkeiten 692.454,53
davon über 5 Jahre 0,00
davon zwischen 1- 5 Jahren 0,00
davon unter 1 Jahr 692.454,53

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind komplett durch entsprechende Grundpfandrechte und persönliche Bürgschaften gesichert.

Zum 31.12.2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Mietverträgen mit einer jährlichen Belastung in Höhe von 119.847,38 Euro und in Form von Leasingverträgen in Höhe von 6.174,60 Euro.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Es wurden Vorauszahlungen für die Körperschaftsteuer in Höhe von 55.335,00 Euro geleistet. Die Vorauszahlungen für den Solidaritätszuschlag beliefen sich auf 3.040,00 Euro.

Die Gewerbesteuervorauszahlungen beliefen sich auf 216.967,00 Euro.

Es wurden Rückstellungen für Steuern in Höhe von 386.103,16 Euro eingestellt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer: 23

Geschäftsleitung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Nicole Wolf-Kizilkan, Marl, geführt.

Der ausgeübte Beruf des Geschäftsführers entspricht der Organstellung. Auf Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird unter Hinweis auf § 286 4 HGB verzichtet.

Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG

Gegenüber dem Geschäftsführer-Gesellschafter bestehen mittelbar zum Bilanzstichtag 31.12.2023 nachfolgende Rechte und Pflichten:

Forderungen gegenüber Nicole Wolf-Kizilkan: 115.287,65 Euro

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von 857.572,21 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Marl, den 5. Mai 2025

Nicole Wolf-Kizilkan, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Wolf GmbH, Marl

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Autohaus Wolf GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Autohaus Wolf GmbH, Marl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bottrop, den 5. Mai 2025

IMB Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ingolf Müller, Wirtschaftsprüfer"

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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Aktueller Abdruck
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2 nahegelegene Organisationen

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