RUIBAN International Holding GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Dr.-Ing. Aretz seit 11.1.2021 | Geschäftsführer |
Peter Dr. Vossen seit 11.5.2020 | Prokura |
Arnd Dr. rer. pol. Hagedorn seit 5.3.2010 | Geschäftsführer |
Holger Dipl-Ing. Vespermann seit 20.10.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
L. Possehl & Co. mbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EUROQUARZ GmbHDorstenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023 (zur Offenlegung)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023(zur Offenlegung)
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die EUROQUARZ GmbH hat ihren Sitz in Dorsten und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen unter der Registernummer HRB 7106. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Bilanz wurde das gesetzliche Gliederungsschema des § 266 HGB verwendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Ansatz planmäßiger linearer Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten die erforderlichen Gemeinkosten. Mineralgewinnungsrechte werden entsprechend der Substanzminderung abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von 250 Euro bis zu 800 Euro werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips grundsätzlich mit den ermittelten Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips grundsätzlich mit den Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten die erforderlichen Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus Gründen der Schwergängigkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten, unter Abzug von angemessenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bemessung der übrigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Einzelrisiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) gesondert dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind bis auf ein Darlehen an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 740 TEuro (Vorjahr: 740 TEuro) innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 13.946 TEuro (Vorjahr: 11.161 TEuro) auf finanzielle Forderungen und 60 TEuro (Vorjahr: 64 TEuro) auf den laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Hierin sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0 TEuro (Vorjahr: 0 TEuro) enthalten. Eigenkapital/Ausschüttungssperre Der Unterschiedsbetrag zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 17 TEuro (Vorjahr: 69 TEuro) unterliegt der Ausschüttungssperre. Pensionsrückstellungen Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgte anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 2. November 2023. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen betreffen frühere Mitglieder der Geschäftsführung. Es wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,79 %). Der Zinssatz wurde für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren ermittelt. Als Grundlage dienen dabei die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Diskontierungssätze. Für die Berechnung werden die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Künftig erwartete Kostensteigerungen sind bei der Ermittlung des Barwertes der erworbenen Anwartschaft mit einem Prozentsatz von 2,25 % (Vorjahr: 2,00 %) berücksichtigt. Der Aufwand durch die Änderung des Rechnungszinses bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von - 6 TEuro (Vorjahr: 16 TEuro) wird in dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen saldiert ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 17 TEuro. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vom 2. November 2023 angesetzt. Der Berechnung werden die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Bewertung liegen ein Abzinsungssatz von 1,07 % (Vorjahr: 0,59 %) und ein Einkommenstrend von 2,75 % (Vorjahr: 2,75 %) zugrunde. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 137 TEuro sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Gegenstände des Anlagevermögens gesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen 6.340 TEuro (Vorjahr: 5.346 TEuro) auf finanzielle Verbindlichkeiten und 0 TEuro (Vorjahr: 8 TEuro) auf den laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Bei vorstehenden Verbindlichkeiten handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. Die ausgewiesenen Bankverbindlichkeiten haben folgende Fristigkeiten: Bankverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem bis fünf Jahren bestehen in Höhe von 79 TEuro (Vorjahr: 79 TEuro). Bankverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von 39 TEuro (Vorjahr: 59 TEuro). Alle anderen Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Bestellobligo an Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 199 TEuro, aus Dauerschuldverhältnissen (Miet- und Pachtverträge) in Höhe von 78 TEuro sowie aus der Einbringung von Grundstücken in eine neu gegründete Gesellschaft in Höhe von 424 TEuro. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:
Davon waren im Berichtsjahr 13 Mitarbeiter (im Vorjahr: 14) in Teilzeit beschäftigt. Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Leiharbeitnehmer beträgt 1 (im Vorjahr: 2). Die Gesellschaft beschäftigte zum Jahresende insgesamt 127 Mitarbeiter (Vorjahr: 134 Mitarbeiter), davon 13 Auszubildende. Anteilsbesitz zu 100 %: PK Rohstoffe GmbH, Duisburg Eigenkapital zum 31.12.2023: 7.375 TEuro Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023: 1.978 TEuro Anteilsbesitz zu 74 % bis 50 %: Gremmler Bauchemie GmbH, Essen (Beteiligung: 50 %) Eigenkapital zum 31.12.2023: 9.045 TEuro (lt. Jahresabschluss vor Prüfung) Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023: 968 TEuro (lt. Jahresabschluss vor Prüfung) WST Quarz GmbH, Hünxe (mittelbare Beteiligung: 50 %) Eigenkapital zum 31.12.2023: 3.111 TEuro (lt. Jahresabschluss vor Prüfung) Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023: 164 TEuro (lt. Jahresabschluss vor Prüfung) PAGEL Spezial-Beton GmbH & Co. KG, Essen (Beteiligung: 74 %) Eigenkapital zum 31.12.2023: 3.500 TEuro Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023: 5.036 TEuro PAGEL Technische Mörtel GmbH & Co. KG, Essen (mittelbare Beteiligung: 74 %) Eigenkapital zum 31.12.2023: 10 TEuro Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023: 105 TEuro PAGEL Spezial-Beton Beteiligungs-GmbH, Essen (Beteiligung: 74 %) Eigenkapital zum 31.12.2023: 46 TEuro Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023: 2 TEuro PAGEL SAS, Poissy/Frankreich (mittelbare Beteiligung: 70 %) Eigenkapital zum 31.12.2023: 1.118 TEuro Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023: 120 TEuro Anteilsbesitz zu 20 %: PAGEL Concrete Technologies, Mumbai Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 lag zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung nicht vor. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehören an:
Zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angabe gemacht. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der L. Possehl & Co. mbH, Lübeck, die als oberste Muttergesellschaft den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Nachtragsbericht Die Gesellschaft hat sich mit notarieller Urkunde vom 17. November 2023 verpflichtet, in die am gleichen Tag gegründete Neue Energie Salzbergen GmbH & Co. KG, Dorsten, Grundstücke im Wert von insgesamt 424 TEuro einzulegen. Die Gesellschaft hält 50 % der Anteile. Der weitere Gesellschafter hat sich verpflichtet, den Betrag von 424 TEuro als Bareinlage zu leisten. Die Leistung der Einlagen wird voraussichtlich noch im ersten Quartal 2024 erfolgen. Auf den Grundstücken befindet sich ein See, auf dem eine Floating Photovoltaik Anlage betrieben werden soll. Im Übrigen sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Dorsten, 29. Februar 2024 EUROQUARZ GmbH Geschäftsführung Dr. Arnd Hagedorn Dr. Jürgen Aretz Entwicklung des Anlagevermögens der EUROQUARZ GmbH, Dorsten im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Der Tätigkeitsschwerpunkt der EUROQUARZ GmbH liegt in der Gewinnung, Aufbereitung und Verarbeitung (Trocknung, Mischung, Absackung) von Quarzsanden und Quarzkiesen (0 bis 8 mm). Die Fähigkeit unserer Mischanlagen, nicht nur Sand, sondern diesen auch mit pulverförmigen Zusatzstoffen (wie Zement) mischen zu können, ist in Kombination mit der eigenen Sand- und Kiesaufbereitung und -trocknung unter Berücksichtigung der Qualität der eingesetzten Rohstoffe ein marktrelevantes Alleinstellungsmerkmal. Wegen des schnellen und kostengünstigen Zugriffs auf eine Vielzahl von Einzelkörnungen in fast beliebig kleinen Chargen und wegen der eher unüblich kleinen Mischer sind unsere Anlagen für die kostengünstige Bearbeitung kleiner und mittlerer Misch-Chargen (von 5 bis 100 t Chargengröße) geeignet. Über diese Kerntätigkeit hinaus werden eine Reihe weiterer Marktsegmente (z.B. Sportplatzsande) bedient. Zur Abrundung des Sortiments werden darüber hinaus Handelsgeschäfte getätigt. Die EUROQUARZ GmbH hält strategische Beteiligungen an den folgenden Unternehmen:
B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Die deutsche Volkswirtschaft ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % geschrumpft. Nach wie vor sind die Preise hoch, die Finanzierungsbedingungen ungünstig und die in- und ausländische Nachfrage gering. Dies dämpfte die Konjunktur, verhinderte einen weiteren Anstieg der Wirtschaftsleistung und sorgte dafür, dass die gesamtwirtschaftliche Erholung im vergangenen Jahr ins Stocken kam. Auch die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,8 %; die staatlichen Konsumausgaben reduzierten sich vor allem aufgrund der weggefallenen staatlich finanzierten Corona-Maßnahmen preisbereinigt um 1,7 %. Die Bauinvestitionen stiegen nach Angaben des vero - Verband der Bau- und Rohstoffindustrie e.V. auf rund 491 Mrd. Euro in 2023. Dies entspricht vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Baupreise einer nominalen Veränderung gegenüber dem Vorjahr von 5,9 %; real sind die Bauinvestitionen wie im Vorjahr um 1,6 % gesunken. Dabei erhöhte sich der Wohnungsbau nominal um 5,5 % auf rund 300 Mrd. Euro (real: -0,2 %); der öffentliche Bau nahm um 8,9 % auf 59 Mrd. Euro zu (real: -0,2 %). Der Wirtschaftsbau stieg um 5,7 % auf 132 Mrd. Euro (real: -1,3 %). Die schwache Entwicklung im Bau ist auf die nach wie vor relativ hohen Baupreise und die gestiegenen Bauzinsen zurückzuführen, die insbesondere den Wohnungsbau ausbremsten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes reduzierte sich die Baukies- und Bausandproduktion in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 um -11,5 % im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wertmäßig beträgt der Rückgang -0,6 %. Im Bereich Quarzsand und Quarzkies reduzierte sich die Produktion in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 um -3,5 %. Wertmäßig ergibt sich hingegen ein Zuwachs von +10,9 %. Im Bereich Transportbeton sank die Produktion in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 um -15,2 % bei einem Wertzuwachs von +5,1 %. Die Zementproduktion ging in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 um -13,9 % zurück bei einem wertmäßigen Zuwachs von 17,9 %. 2. Geschäftsverlauf Der Umsatz der EUROQUARZ GmbH sank um 1,2 Mio. Euro (-4,5 %, von 26,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 25,4 Mio. Euro). Ein nennenswerter Produktionsrückgang für zwei Schlüsselkunden konnte nicht durch die im Wesentlichen erfolgreich umgesetzten Preiserhöhungen kompensiert werden. Die Entwicklung bei EUROQUARZ deckt sich mit den statistischen Zahlen unserer Zuliefer- und Abnehmerindustrie. Wertmäßige Zuwächse stehen deutlichen Produktions- und Absatzmengenrückgängen gegenüber. Im Berichtsjahr wurden 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro) in Sachanlagen investiert. Bei der größten Einzelinvestition handelte es sich um zwei Siebmaschinen für die Betriebsstätte in Laußnitz. Nach wie vor wirkt sich die Betriebseinstellung in Salzbergen negativ aus. Die privatrechtlichen Gründe für die Stundung des Betriebes konnten erst Ende des Jahres 2023 beigelegt werden. 3. Ertragslage Die Gesellschaft hat ein um die Erträge aus Beteiligungen korrigiertes Ergebnis vor Steuern von 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) erzielt. Der weitere Anstieg bei den spezifischen Einkaufspreisen für Rohstoffe und insbesondere Energie konnte durch eine Steigerung der Verkaufspreise kompensiert werden. So stieg die Rohertragsmarge von 48,8 % vom Umsatz im Vorjahr auf 49,5 % vom Umsatz im Berichtsjahr. Unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses ergab sich ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe 6,3 Mio. Euro (Vorjahr: 5,3 Mio. Euro). 4. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 36,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 37,1 Mio. Euro im Berichtsjahr. Wesentliche Veränderungen ergaben sich aus der Erhöhung der Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote der EUROQUARZ GmbH verringert sich zum Abschlussstichtag von 71 % im Vorjahr auf 69 % im Berichtsjahr. Dies liegt an einem geschlossenen Gewinnabführungsvertrag mit der Mutterunternehmung. Somit ist der Jahresüberschuss nicht mehr dem Eigenkapital zuzuordnen, sondern den Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Beschäftigung im Berichtsjahr war deutlich niedriger als in der Prognose des vorhergehenden Lageberichts. Das operative Ergebnis lag leicht über dem geplanten Niveau. Im Dezember 2023 hat sich die Stimmung im Bauhauptgewerbe gegenüber den Vormonaten wieder verschlechtert. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang des Umsatzes um rund 3,5 Prozent. Im Wohnungsneubau wird ein erneuter Einbruch der realen Umsätze gegenüber dem Vorjahr um etwa real 12 % erwartet. Im Wirtschaftsbau 2024 soll ein preisbereinigtes Wachstum von 2 % erreichbar sein. Dem leichten Rückgang im Hochbau steht deutlicheres Wachstum im Tiefbau gegenüber, u.a. aufgrund von größeren Einzelaufträgen (Deutsche Bahn, Stromversorger). Die Konjunkturprognose für das Bauhauptgewerbe 2024 sieht einen realen Umsatzrückgang um 3,5 % auf die Industrie zukommen. Entsprechend prognostiziert der ifo-Geschäftsklimaindex (Dez. 2023) nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,9 % für 2024. Diese Prognosen werden sich auch auf das Geschäft der EUROQUARZ auswirken. Zwar wird versucht, moderate Preissteigerungen bei den Kunden zu erreichen, aufgrund des Nachfragerückgangs ist jedoch erneut mit Absatzmengenrückgang zu rechnen. Die erwartbare Wiederinbetriebnahme des Werkes Salzbergen sollte dazu beitragen, dass EUROQUARZ für 2024 ein weiter steigendes Ergebnis erreicht, so dass wir leichte Steigerungen bei Umsatzerlösen und Ergebnis erwarten. Aus unseren Tochterunternehmen erwarten wir gegenüber dem Vorjahr merklich geringere Beteiligungserträge, so dass wir insgesamt mit einem deutlich geringeren Jahresergebnis rechnen. EUROQUARZ hat ein Risikomanagementsystem zur frühzeitigen Erkennung unternehmensgefährdender Risiken erarbeitet. Das Risikomanagementsystem wird durch das zertifizierte Qualitätsmanagement- und Umweltmanagement-System unterstützt und regelmäßig überprüft. Seit Mai 2008 verfügt die Gesellschaft auch über ein System für Arbeitssicherheit im Werk Dorsten. Durch ein transparentes Berichtswesen werden frühzeitig Abweichungen bei wesentlichen Eckdaten erkannt, so dass notwendige Maßnahmen eingeleitet bzw. operative Änderungen durchgeführt werden können. Trotz derartiger Maßnahmen können Risiken nicht vollständig ausgeschlossen werden. Wesentliche Einzelrisiken werden im Folgenden beschrieben: Für rohstoffbasierte Unternehmen stellt eine möglicherweise mangelhafte Sicherung des Zugangs zu Kies- und Sandlagerstätten ein hohes Risiko dar. Dieser Aspekt hat für die Tätigkeit der Gesellschaft zentrale Bedeutung. Die Sicherung der Lagerstätten obliegt unmittelbar der Geschäftsführung. Fremdwährungsrisiken wird dadurch begegnet, dass Ein- und Verkaufskontrakte nahezu ausschließlich in Euro abgewickelt werden. Rechtliche Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus Reklamations- und Gewährleistungsansprüchen, Schadenersatzforderungen sowie Rechtsstreitigkeiten. Erkennbare rechtliche Risiken werden entweder durch Versicherungen oder, soweit bereits erkennbare Verpflichtungen bestehen, in ausreichendem Maße durch Rückstellungen abgedeckt. Für den Gewinnungsbereich des Werkes Dorsten besteht weiterhin die Verpflichtung zur Wiederverfüllung und Rekultivierung bzw. Renaturierung der ausgekiesten Abbaufelder. Das Unternehmen geht davon aus, dass diese Verpflichtung auch zukünftig zeitnah und vollständig erfüllt werden kann. Chancen für eine nachhaltige Umsatz- und Ergebnissteigerung werden insbesondere in der unmittelbaren räumlichen Nähe von Trocken- und Mischwerk gesehen. Die daraus resultierende Kosteneffizienz bei gleichzeitig hoher Flexibilität lässt zusätzliche Aufträge von verbundenen Unternehmen aber auch von externen Kunden erwarten.
Dorsten, 29. Februar 2024 EUROQUARZ GmbH Geschäftsführung Dr. Arnd Hagedorn Dr. Jürgen Aretz Feststellung des Jahresabschlusses und ErgebnisverwendungUnsere alleinige Gesellschafterin, die Possehl Spezialbau GmbH, Sprendlingen, hat in der Gesellschafterversammlung vom 2. Mai 2024 den Jahresabschluss, der nach einer Gewinnabführung von € 6.339.897,11 einen Jahresüberschuss von € 0,00 ausweist, festgestellt und beschlossen, den Gewinnvortrag in Höhe von € 5.783.963,41 auf neue Rechnung vorzutragen. In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der nachfolgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EUROQUARZ GmbH, Dorsten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EUROQUARZ GmbH, Dorsten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EUROQUARZ GmbH, Dorsten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 8. März 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Florian Riedl, Wirtschaftsprüfer Werner Metzen, Wirtschaftsprüfer |
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