MSA Maschinen-Systeme-Anlagen Aktiengesellschaft

Laudenbacher Weg 4, 97753 Karlstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 6564
Eingetragen
18.5.1999
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
sind die Projektierung, Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von, der Service an und der Handel mit Anlagen, Maschinenbau- und Systemkomponenten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MSA Maschinen-Systeme-Anlagen Aktiengesellschaft

Karlstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 919.173,00 1.137.621,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.400,00 6.212,00
II. Sachanlagen 916.773,00 1.131.409,00
B. Umlaufvermögen 4.383.903,63 3.494.438,37
I. Vorräte 2.482.912,12 2.008.982,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 690.881,88  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.178.738,89 1.441.026,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 722.252,62 44.429,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.120,00 15.655,00
Aktiva 5.314.196,63 4.647.714,37

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.933.763,27 2.628.133,65
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Gewinnrücklagen 514.136,00 514.136,00
III. Gewinnvortrag 1.943.997,65  
IV. Jahresüberschuss 350.629,62  
V. Bilanzgewinn / Bilanzverlust   1.988.997,65
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 94,00
C. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 3.687,00 4.951,00
D. Rückstellungen 474.604,00 283.316,00
E. Verbindlichkeiten 1.870.409,36 1.687.586,72
F. Rechnungsabgrenzungsposten 31.733,00 43.633,00
Passiva 5.314.196,63 4.647.714,37

Anhang

1. Allgemeine Hinweise zum Unternehmen

Die MSA Maschinen-Systeme-Anlagen Aktiengesellschaft mit Sitz in Karlstadt ist im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter HRB 6564 eingetragen.

2. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften bzw. der Sondervorschriften nach dem AktG aufgestellt worden.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, im wesentlichen im Anhang aufgeführt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses ist vor Ergebnisverwendung erfolgt.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen entsprechend Ihrer Nutzungsdauer bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen (pro rata temporis).

Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, die auf Basis der Vollkosten unter Abzug der nicht aktivierungsfähigen und -pflichtigen Kosten ermittelt werden. Die Herstellungskosten beinhalten damit neben den Einzelkosten auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten und den Wertverzehr des Anlagevermögens. Die Verwaltungsgemeinkosten werden nicht aktiviert.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Vom Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen, wird Gebrauch gemacht.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

4. Erläuterungen zur Bilanz

 a) Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Für die periodengerechte Verteilung eines Zuschussbetrags in Höhe von EUR 3.687,00 (Vj. EUR 4.951,00) wurde im Jahr 2015 ein Sonderposten für Investitionszuschüsse gebildet. Der Sonderposten wird parallel zur Abschreibung des Vermögensgegenstands ertragswirksam aufgelöst.

b) Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 1.517.054,72 (Vj. EUR 1.245.896,35) und Verpflichtungen von über fünf Jahren in Höhe von EUR 25.863,56 (Vj. EUR 104.682,05) enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten solche aus Steuern in Höhe von EUR 133.798,62 (Vj. EUR 140.480,99). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen EUR 35.255,63 (Vj. EUR 46.037,66).

Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Sicherungsübereignung des Anlagevermögens und der Vorräte, Abtretung der Kundenforderungen. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten Sicherheiten in branchenüblichen Umfang.

c) Haftungsverhältnisse

Mängelhaftungen gegenüber Kunden wurden in Höhe von EUR 49.863,68 durch Bankbürgschaften abgesichert.

5. Sonstige Angaben

a) Personalentwicklung

Bei der Gesellschaft waren im laufenden Geschäftsjahr durchschnittlich 73 Personen beschäftigt.

b) Organe der Gesellschaft

Vorstand: Dr. Bernd Völker

Aufsichtsrat: Herbert Gumpp, Unternehmensberater (Vorsitzender, verstorben am 20.06.2022)
Wilhelm Stöhr, Maschinenbautechniker (Vorsitzender)
Klaus Löber, Diplomingenieur (Stellvertreter)
Thorsten Stöhr, Realschuldirektor
Susanne Stöhr, Diplom-Psychologin

c) Aktien

Das Grundkapital besteht aus 125.000 Namensaktien.

d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Firma hatte zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von bis zu einem Jahr von TEUR 488 (Vj. TEUR 549) und zwischen zwei und fünf Jahren von TEUR 1.211 (Vj. 1.642). Verpflichtungen von über fünf Jahren bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

e) Sonstige Angaben

Von den Erleichterungen gemäß §§ 274a, 288 und 325 Abs. 1 S. 1 HGB wird Gebrauch gemacht, soweit sich aus den Darstellung nichts anderes ergibt.

Karlstadt, den 06.12.2023

Dr. Bernd Völker

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 14.07.2023 festgestellt.

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