BTL Bio-Test Labor GmbH SagerheideLiquidiert

Birkenallee 19, 18184 Thulendorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 4637
Eingetragen
14.5.1993
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und DesinfektionsmittelnErbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Gegenstand
Betrieb eines chemisch-technischen Labors, insbesondere die Entwicklung, Untersuchung und Weiterentwicklung von Pflanzenschutzmitteln.

Historie

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Management

NameRolle
Udo Albert Hoffmann
seit 19.9.2025
Liquidator
Liquidator
Thomas Thieme
seit 6.7.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

BTL Bio-Test Labor GmbH Sagerheide

Sagerheide

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Bilanz

AKTIVA

  31.12.2011
EUR
31.12.2011
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN   154.866,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   557,00
II. Sachanlagen   154.309,00
B. UMLAUFVERMÖGEN   225.716,31
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   111.440,16
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   114.276,15
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   19.907,89
SUMME Aktiva   400.490,20

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2011
EUR
A. EIGENKAPITAL   256.141,71
I. Gezeichnetes Kapital   25.564,59
II. Gewinn- und Verlustvortrag   201.133,86
III. Jahresüberschuss   29.443,26
IV. Jahresfehlbetrag   0,00
V. buchmäßiges Eigenkapital   256.141,71
B. RÜCKSTELLUNGEN   101.592,24
C. VERBINDLICHKEITEN   42.756,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 39.228,49  
SUMME Passiva   400.490,20

Anhang 2011

der BTL Bio-Test Labor GmbH

1. Allgemeines

Die Gesellschaft ist nach den Größenkriterien des § 267 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften fanden die Regelungen des GmbH-Gesetzes Beachtung.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanz ist in Kontenform aufgestellt worden. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die in § 275 Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Weise ausgewiesen.

Die Bilanz zum 31. Dezember 2011 entspricht im Ausweis und in der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schuldposten den für Kapitalgesellschaften geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über die Nutzungsdauer der Anlagegüter verteilt. Für Zugänge im Geschäftsjahr von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurden die Abschreibungen zeitanteilig berechnet.

Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 150,00 nicht übersteigen bzw. EUR 150,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wurden die Bestimmungen des § 6 Absatz 2 und 2a EStG beachtet.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Flüssige Mittel sind mit dem Nominalwert zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Der Ansatz der Rückstellungen erfolgte in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind insgesamt in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Berechnung der Versorgungsverpflichtung erfolgte entsprechend den Bestimmungen des § 249 HGB i. V. m. § 252 bis 255 HGB.

Nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB ist die Versorgungsverpflichtung in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen. Die Bewertung beruht auf der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien).

Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegen das vertragliche Pensionierungsalter sowie folgende Bewertungsannahmen zugrunde:

-ein Rechnungszins von 5,14 % p. a. gemäß § 253 Abs. 2 HGB und Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren.

-ein Rententrend in Höhe von 2 % p. a., sofern keine anderweitige vertragliche Vereinbarung getroffen wurde.

- Fluktuationswahrscheinlichkeiten in Höhe von 0,00 % p.a.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

3. Einzelangaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Höhe der Abschreibungen ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Sonderabschreibungen wurden im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht gegeben.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen weist die Gesellschaft u.a. Forderungen aus Kautionen und Steuerforderungen aus.

Rechnungsabgrenzungsposten

Für Zahlungen, die erst nach dem Bilanzstichtag Aufwendungen darstellen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Hierbei handelt es sich um Kfz-Steuern, Versicherungen, Fachliteratur, Rundfunk- und Telefongebühren und Miete.

Stammkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt gemäß Gesellschaftsvertrag EUR 25.564,59.

Rückstellungen

Unter Beachtung der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes hat die Gesellschaft die Rückstellungen aus Pensionsverpflichtungen gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Anspruch aus Rückdeckungsversicherung saldiert. Der Bewertung lag das versicherungsmathematische Gutachten der Aachener und Münchener Lebensversicherung AG über die Wertansätze zum Bilanzstichtag 2011 zugrunde.

Der Rückstellungs-Istwert beträgt zum 31. Dezember 2011 EUR 231.674,00. Die Bewertung des Anspruchs aus der Rückdeckungsversicherung erfolgte mit den fortgeführten Anschaffungskosten i.H.v. EUR 138.635,00.

Unter den Steuerrückstellungen weist die Gesellschaft Ertragsteuern aus 2011 (TEUR 0,4; Vorjahr: TEUR 13,8) und latente Ertragsteuern (TEUR 4,7; Vorjahr: TEUR 4,9) aus.

Sonstige Rückstellungen werden für Aufwendungen für Jahresabschluss- und Beratungskosten (TEUR 3,5; Vorjahr: TEUR 3,5) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 41,6 und mit einer Restlaufzeit bis fünf Jahre 1,2 TEUR.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse sind insbesondere in den Tätigkeitsbereichen der Gesellschaft, wie die Entwicklung, Untersuchung und Weiterentwicklung von Pflanzenschutzmitteln erzielt worden.

Steuerliche Sonderabschreibungen wurden nicht vorgenommen.

5. Sonstige Angaben

Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Dr. Thomas Thieme, Diplombiologe und Udo Hoffmann, Diplombiologe.

 

Rostock, im November 2012

Dr. Thomas Thieme, Geschäftsführer

Udo Hoffmann, Geschäftsführer

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