Herstellung von Margarine u. ä. Nahrungsfetten
Mogatec GmbH
Im Grund 14, 09430 Drebach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Gränitz seit 17.11.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Wetzel seit 22.7.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mogatec GmbHDrebachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von hochwertigen Gerätesystemen für Forst und Garten sowie innovativer Antriebssysteme für den Bereich Elektromobilität. Im Bereich der Baugruppenfertigung sind wir besonders auf die Herstellung von Getriebe-, Kupplungs- und Schneidesystemen spezialisiert. Ergänzt wird unser Sortiment durch die Dienstleistung der Kabelkonfektion, der Herstellung von 3-D Druckteilen sowie Erprobungs- und Prüfdienstleistungen im Geräte- und Komponentenumfeld. Unsere Kunden sind überwiegend Wiederverkäufer sowie in sehr geringem Umfang Endverbraucher. 2. Entwicklung Im Bereich der Produktentwicklung liegt unser Fokus nach wie vor auf der Integration modernster Akkutechnik in unsere Produktsegmente. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir aufgrund von eingegangenen Projektaufträgen weiter in Entwicklungskapazitäten in Höhe von +860 T € investieren. Wir beschäftigen in diesem Bereich 23 Mitarbeiter (Vj 21). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Ukraine-Konflikt hat auch im zweiten Jahr die globalwirtschaftlichen Verläufe in starkem Maße mitbestimmt. Darunter fallen Auswirkungen auf Lieferketten, die Auswirkungen gestiegener Energiekosten und deren Verfügbarkeit sowie das Verbraucherverhalten. Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2023 nach Information des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 3,1 %. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt das globale Verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens der Stützungsmaßnahmen im Zuge der Covid-Krise und der schwierigen finanziellen Bedingungen Schwächen. Darüber hinaus haben die nach der Pandemie eingetretene Verschiebung der Nachfrage in Richtung des Dienstleistungssektors sowie die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lage zu einer Investitionszurückhaltung geführt. Die Wirtschaftsleistung der EU ist im Berichtszeitraum um 3,4 % gestiegen. Die Wirtschaft Deutschlands hatte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ein Wachstum von 1,8 %. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise des Vorjahres, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die Effekte aus der deutlich geringeren Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf 2023 ist geprägt gewesen von einem sich sehr stark abgekühltem Konsumverhalten und führte ab Q3 zu einem deutlichen Rückgang der Auslastung unserer Anlagen, des Absatzes sowie Umsatzes. Die Gesellschaft beschäftigte im zurückliegenden Geschäftsjahr im Mittel 401 Mitarbeiter (Vorjahr 380), einschließlich 9 Auszubildende und 2 Werkstudenten. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Gesellschafterwechsel, durch den wir seit 1. April 2023 Teil der STIHL-Gruppe sind. Im Berichtszeitraum haben wir trotz der temporären schwierigen Marktgegebenheiten weiterhin in Werterhaltungsmaßnahmen unserer Firmenkomplexe an den Standorten Ehrenfriedersdorf, Hilmersdorf und Drebach investiert. Unseren Maschinen- und Anlagenpark haben wir weiter modernisiert und erweitert. Die Garantiequote für unsere Produkte bewegte sich wie in den Vorjahren bereits auf einem niedrigen Niveau von unter 1 %. 3. Lage a) Ertragslage Das Geschäftsjahr konnten wir nicht im Bereich unseres Plans abschließen. Maßgeblich dafür waren das Abflachen des Konsumverhaltens sowie eine stark restriktive Bevorratung der Handelsstufen. Die Umsatzerlöse sind um 29,96 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung sowie aktivierte Eigenleistungen) ist im Jahresvergleich gesunken und liegt bei 70,26 %. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten auf gleichem Niveau geblieben. Begründet ist dies trotz des temporären Rückgangs der Auslastung durch die Beschäftigungssicherung in Hinblick auf die sich abzeichnende Erholung im folgenden Geschäftsjahr. Als zentrales Mittel zur Sicherung der Beschäftigung haben wir in der zweiten Jahreshälfte auf das Mittel der Kurzarbeit zurückgegriffen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 19,78% gesunken. Die Ertragssteuern sind entsprechend dem veränderten Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr um 1.409 T € gesunken. Der Jahresüberschuss liegt bei insgesamt 2.827 T € und damit unter dem Vorjahresergebnis. Die Geschäftsleitung ist in Anbetracht der Rahmenbedingungen mit dem Jahresergebnis zufrieden. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin gut. Die Bilanzsumme ist insbesondere aufgrund des Rückgangs der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 11,5 % gesunken. Grund hierfür ist das im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufige Geschäft zum Jahresende. Die Eigenkapitalquote ist von 48,47 % auf 60,84 % der Bilanzsumme gestiegen. Die Aufwendungen für Zinsen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 62 T € erhöht. Dies resultiert maßgeblich aus der Finanzierung des Vorratsvermögens. Wir sind durch ein gezieltes Finanzmanagement darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets unter Ausnutzung der Skontovereinbarungen sowie grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unseren kurzfristigen Finanzbedarf werden wir weiter in ähnlichem Kreditrahmen abdecken und auch künftig für den kurzfristigen Bedarf die firmengruppeninternen Finanzierungsmöglichkeiten sowie die Kreditlinie unserer Hausbank nutzen. Die Liquidität ist durch vorhandene Mittel und firmengruppeninterne Instrumente gesichert. c) Investitionen Die Investitionen in das Anlagevermögen erfolgten 2023 gemäß der Planung. Für 2024 sind weitere Investitionen in unsere Fertigungskernkompetenzen, in Produktionsoptimierung und -automatisierung in Höhe von 4.000 T € geplant. d) Vermögenslage Die Vermögenslage ist weiterhin solide. Das Anlagevermögen ist um 594 T € gestiegen. Wesentliche fertiggestellte Investitionen des Geschäftsjahres betreffen technische Anlagen und Maschinen sowie Gebäude. Die Vorräte haben sich im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 1.628 T € erhöht. Dies begründet sich mit bereits eingegangenen Abnahmeverpflichtungen bei gegenläufigem Produktionsbedarf. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 8.504 T € gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Aufbau der sonstigen Vermögensgegenstände um 376 T € betrifft Forderungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit für Lohn- und Gehaltsersatzleistungen sowie Steuererstattungsansprüche. Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 738 T € gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen sowohl kurz- sowie mittel- und langfristige Darlehen. Sie sind um 5.331 T € gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Abbau begründet sich maßgeblich aus der vorfristigen Tilgung von Darlehen. Dem entgegen steht die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 9.892 T €, hauptsächlich durch die Inanspruchnahme des firmengruppeninternen Cash Pools. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, existieren aufgrund des Gesellschafterwechsels nicht mehr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 8.491 T € gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um 3.652 T € gesunken. Dies betrifft überwiegend den Abbau von Steuerverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber (Alt-) Gesellschaftern. 4. Kennzahlen Unsere Kennzahlen EBIT, EBITDA und Eigenkapitalrentabilität haben sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert, sie befinden sich jedoch weiterhin auf einem soliden Niveau. a) Finanzielle Leistungsindikatoren Der Gewinn vor Ertragsteuern und Zinsergebnis (EBIT) beträgt 4.161 T € (Vorjahr 8.793 T€). Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragssteuern, Abschreibungen (EBITDA) beträgt 6.284 T€ (Vorjahr 10.670 T€). Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis bezogen auf Eigenkapital) beträgt 10,1 % (Vorjahr 24,1 %). b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Wert unseres Unternehmens wird auch von nichtfinanziellen Einflussfaktoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern, inkludieren Technologiepositionen und Umweltbelange. Eine hohe Kundenzufriedenheit stellen wir weiterhin nur sicher, indem wir einen intensiven Austausch pflegen, Kundenbedürfnisse ermitteln und uns in Form von Leistungsbewertungen messen lassen. Dadurch ist es uns in den vergangenen Jahren möglich gewesen, unser Leistungsniveau stetig zu erhöhen und wir erreichten im vergangenen Geschäftsjahr einen Zufriedenheitswert von 1,53 (in einer Skala von 1,0 (höchstmögliche Bewertung) bis 4,0). Wir streben an, diesen Wert weiterhin zu verbessern und im kommenden Jahr einen Wert unter 1,50 zu erzielen. Einen starken Fokus setzen wir weiterhin auf eine Diversifizierung unseres Kundenportfolios. Im Bereich der Kabelkonfektion bestehen gefestigte Kundenbeziehungen. Im Bereich Gartentechnik werden Kundenbeziehungen durch gemeinsame Entwicklungsprojekte gestärkt. Den Zufriedenheitsindex unserer Kunden zu Lieferungen und Leistungen konnten wir auf gleichem Niveau halten. Im Bereich Mitarbeiter setzen wir weiterhin unseren Fokus auf die Mitarbeiterförderung. Nur durch permanente Schulung können wir ein hohes Maß an Kompetenz und Engagement abbilden. Durch regelmäßige Lohn- und Gehaltsanpassungen sowie freiwillige soziale Aufwendungen stärken wir die Mitarbeiterbindung an unsere Gesellschaft. Um den Anspruch an unsere Kunden als Technologieträger weiterhin gerecht zu werden, arbeiten wir ständig an der Erweiterung unseres Portfolios und investieren stetig in Ausrüstung im Bereich R & D und der Aktualisierung unseres Softwarepaketes, um weiterhin als Kompetenzpartner gelten zu können. Das Lieferantennetzwerk ist engmaschig und umfasst eine breite Spanne, von regionalen bis globalen Zulieferern. Damit sind wir in der Lage, sehr zeitnah auf Bedarfs- und Terminschwankungen reagieren zu können. Die Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig bewertet, zusammen mit den Partnern ausgewertet und es wird eine kontinuierliche Verbesserung angestrebt. Hierbei konnten wir die Lieferanten wiederholt auf einem sehr positiven Niveau einordnen. Für das kommende Geschäftsjahr planen wir wieder mit einem Wert von 95% (100% höchstmögliche Bewertung). Damit unsere Lieferanten die Parameter unserer Zusammenarbeit noch besser verstehen, haben wir einen Standard definiert und als zentrale Qualitätssicherheitsvereinbarung ausgegeben. Die Prozesse in unserem Unternehmen basieren auf dem Anliegen, die Umwelt zu schützen und sicher zu produzieren. Wir legen besonderes Augenmerk auf den integrierten Umweltschutz und eine nachhaltige Produktion. Er beginnt bereits in der Produktentwicklung und der Anlagenplanung. Unser Unternehmen arbeitet ständig daran, seine Produktionsprozesse zu verbessern, um Ressourcen zu schonen sowie den Energieeinsatz pro Erzeugnis zu reduzieren. Diese Aspekte sind nach unserer Überzeugung wichtige Bausteine einer zukunftssichernden Positionierung im Wettbewerb. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als sehr solide ein. Die Umsatzerlöse sowie Ergebniswerte haben sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr zwar reduziert, sind gemessen an den schwierigen Rahmenbedingungen allerdings als positiv einzuschätzen. Wir sehen weiterhin Optimierungsmöglichkeiten, um auch bei den anhaltenden Rahmenbedingungen, Wachstumspotenziale aufzudecken. III. Prognosebericht Die Prognosen für die weltwirtschaftliche Entwicklung sind im Zweijahreshorizont sehr gedämpft infolge der anhaltenden kriegerischen Handlungen auf Weltebene und der damit einhergehenden negativen Zukunftsaussichten für Wirtschaftsräume. Aktuell prognostiziert die OECD für die beiden Wirtschaftsjahre ein weltwirtschaftliches Wachstum von knapp 3 %. Die europäischen und außereuropäischen Geschäftsbeziehungen können weiterhin durch erhöhte Fertigungskosten und damit einhergehenden deutlichen Preisveränderungen beeinträchtigt werden. Der Absatz kann dadurch negativ beeinflusst werden. Wegen der regelmäßigen Neubewertung unsererseits zu den Auswirkungen der sich verändernden geopolitischen Lage, können wir flexibel reagieren. Aktuell sehen wir uns ausreichend gerüstet, die Kapazitäten und die Produktion aufrechtzuerhalten. Ebenso schätzen wir die Liquiditätsausstattung zu den möglichen Stockungen und Ausfällen als ausreichend ein. Wir planen keine wesentlichen Änderungen unseres Produktionsprofils. Um unsere Marktposition als zuverlässiger Partner und Lieferant weiter zu festigen, arbeiten wir permanent an der Optimierung und Weiterentwicklung unserer Produkte und Prozesse sowie an einem Ausbau unserer Entwicklungskapazitäten. In enger Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten werden wir uns dabei noch stärker auf qualitativ hochwertige Technologien spezialisieren. Unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren werden wir weiterhin analysieren und optimieren. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einem moderaten Rückgang der Umsatzerlöse. Bei der Kostenstruktur planen wir mit einer leichten Verbesserung, sodass wir davon ausgehen das Jahresergebnis, EBIT sowie EBITDA vom Vorjahr wiederholen zu können. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Aufgrund der weiterhin anhaltenden Unsicherheiten im Hinblick auf die globale wirtschaftliche und politische Situation bestehen nachfragebedingte Risiken in einzelnen Absatzmärkten. Wir werden die Entwicklungen in diesen Bereichen weiterhin genau beobachten und versuchen, Alternativmärkte zu erschließen sowie Alternativprodukte zu entwickeln. Zusätzlich bestehen Risiken in der kontinuierlichen Verfügbarkeit sowie durch Preisverwerfungen für produktionswichtige Rohstoffe und Komponenten, wie z.B. Stahl, Kunststoffe, Lithium-Akkus sowie elektronische Bauteile. Dem treten wir im Materialeinkauf mit langfristig abgeschlossenen Rahmenverträgen und Lieferantendiversifizierung entgegen und sichern dadurch ein flexibles Reagieren auf kurzfristige Kundenanforderungen und Lieferausfälle. Die stark schwankenden Kursentwicklungen der Währungspartner USD und CNY zum EURO verstärken den bereits vorhandenen Kosten- und Preisdruck, insbesondere für die Beschaffung von Komponenten aus Fernost. Wir wirken dem durch kalkulationsbasierende und auftragsbezogene Devisentermingeschäfte entgegen und durch die Verlagerung der Beschaffung zurück in die Eurozone. b) Ertragsorientierte Risiken Der weiter vorherrschende hohe Margen- und Wettbewerbsdruck, insbesondere hervorgerufen durch die starke Konkurrenz ausländischer Anbieter, erfordert eine optimale Ausnutzung unserer Produktionskapazitäten. Eine ständige Verbesserung und Optimierung unserer internen und externen Prozesse sind dafür unabdingbar. Nach wie vor hohen ertragswirksamen Einfluss haben schwankende Import- und Exportpreise aufgrund volatiler Devisenkurse und Logistikkosten. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist, dank der firmengruppeninternen Finanzierungsmöglichkeiten sowie der guten Zusammenarbeit mit unserer Hausbank, sehr gut und es sind auch weiterhin keine Risiken erkennbar. Für unsere Geschäfte mit Fremdwährungen, sowohl auf der Beschaffungs- wie auch Verkaufsseite, schließen wir Devisensicherungsgeschäfte ab. Damit versuchen wir, die Auswirkungen des äußerst volatilen Währungsmarktes auf unser Unternehmen zu reduzieren. Ein ständig aktualisierter Liquiditätsplan gibt Aufschluss über die aktuelle Finanzlage. Dies bildet die Grundlage dafür, Tendenzen einer Verschiebung im Frühstadium erkennen und lenken zu können. Unser Unternehmen finanziert sich sowohl im kurz-, mittel- und langfristigen Finanzbedarf über einen firmengruppenweiten Cash Pool sowie mit Bankkrediten der Hausbank. Die Investitionen in Maschinen und Anlagen erfolgen sowohl eigenfinanziert als auch über Mietkauf und Bankdarlehen. Im Einkauf versuchen wir für alle wichtigen Artikel zwei gleichwertige Lieferanten zu haben. Die Einkaufspreise können je Marktsituation schwanken. Wir versuchen, mit jährlichen Rahmenverträgen die Einkaufspreise stabil zu halten und achten darauf, dass die Lieferanten unsere Qualitätsanforderungen zu marktgerechten Preisen erfüllen. Unsere Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Qualitätskontrollen und -audits direkt beim Lieferanten vor Ort durch. Wir sind an einer langfristigen Lieferantenbeziehung interessiert und begleiten unsere Lieferanten durch gezielte Fördermaßnahmen. Für die bis zum Berichtsstichtag bekannten Risiken wurden im Jahresabschluss ausreichend Rückstellungen gebildet. 2. Chancenbericht In der konsequenten Ausrichtung auf die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Geräte und Komponenten, in der Anwendung und Umsetzung moderner und flexibler Produktionsabläufe und in der weiter sehr engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Lieferanten, werden wir uns stark am Markt behaupten können. Wir verstehen uns auch weiterhin als zuverlässigen Systemanbieter für den Bereich moderner Gartengeräte und werden unsere Marktposition durch die Implementierung moderner, zukunftsorientierter Fertigungs- und Bauteiltechnologien weiter festigen und ausbauen. 3. Zusammenfassung Die vorgenannten Chancen und Risiken betreffen den gewöhnlichen, mittel- und langfristigen Geschäftsbetrieb der Gesellschaft. Zu den Chancen und Risiken aus den Folgen der vielen kriegerischen Auseinandersetzungen, nicht nur des Ukraine-Konfliktes, wird auf die Angaben im Prognosebericht verwiesen. Wir sehen die finanziellen Risiken der künftigen Entwicklung vor allem in stark variierenden Logistik- und Transportkosten, in hohen Energiepreisen, in der Verknappung von Rohstoffen und in stark schwankenden Kursen auf den Finanzmärkten. Mit unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation treten wir diesen Entwicklungen entgegen. Als modernes und flexibel aufgestelltes Unternehmen blicken wir optimistisch in die Zukunft. Wir werden in unserem Marktsegment weiter eine führende Rolle einnehmen und die gute Marktposition festigen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel unseres konsequenten Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Unternehmen verfolgt dabei eine konservative Risikopolitik. Um Ausfallrisiken zu umgehen, verfügen wir über ein Debitorenmanagement, die Ausfallversicherungssumme wird entsprechend aktuellen Umsätzen stetig angepasst. Überschreitungen der Versicherungssumme werden automatisch abgeglichen und der Verkaufsabteilung vor Versand einer Lieferung angezeigt. Wir haben einen solventen Kundenstamm, mit dem zum überwiegenden Teil eine langjährige und vielschichtige Geschäftsbeziehung besteht. Währungsrisiken wird durch Devisentermingeschäfte begegnet. Verbindlichkeiten werden immer innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird über unser Finanzbuchhaltungsprogramm systemtechnisch ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über alle Zahlungsausgänge und Zahlungseingänge vermittelt. Auf diesem Liquiditätsplan basieren auch Umlaufmittelfinanzierungsentscheidungen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Die Geschäftsleitung bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die erbrachten Leistungen im Geschäftsjahr 2023. Ohne unser überaus engagiertes und einsatzbereites Mitarbeiterteam wäre das Geschäftsergebnis nicht erreicht worden.
Drebach, den 28. März 2024 gez. Alexander Gränitz, Geschäftsführer gez. Tobias Wetzel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Mogatec GmbH hat ihren Sitz in Drebach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter 19159 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Mogatec GmbH ist am 31.12.2023 eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zum 01.04.2023 fand ein Gesellschafterwechsel statt. Neuer Gesellschafter ist die STIHL International mit beschränkter Haftung, Waiblingen, welche mehr als 50 % der Anteile der Gesellschaft erworben hat. Aufgrund des Gesellschafterwechsels sind Angaben in der Bilanz teilweise nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Des Weiteren wird die Gesellschaft erstmalig in den Konzernabschluss der STIHL International mit beschränkter Haftung, Waiblingen, einbezogen. Aufgrund konzerneinheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsregelungen ergeben sich ebenfalls Änderungen im Jahresabschluss der Gesellschaft. Wesentliche Auswirkungen werden im Abschnitt D. und E. beschrieben. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden generell beibehalten. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden an den gesetzlichen Vorschriften ausgerichtet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3-5 Jahren linear pro rata temporis abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungssätze werden anhand der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt. . Zugänge zu den Sachanlagen werden linear pro rata temporis abgeschrieben. Für das Sachanlagevermögen werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem Durchschnittsverfahren gem. § 240 Abs. 4 HGB. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst), die fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Vorräte wurden Abschläge nach Gängigkeit der Produkte vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 1% (im Vorjahr: 1%) auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Mittel- und langfristige unverzinsliche Forderungen sind zum Barwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden entsprechend der periodengerechten Abgrenzung der Aufwendungen ermittelt, soweit Zahlungen vor Abschluss des Geschäftsjahres geleistet wurden. Das Eigenkapital ist zu Nennwerten angesetzt. Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind nur in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich hieraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Auf Grund des zum 01.04.2023 vollzogenen Gesellschafterwechsels betragen die Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 € (Vorjahr: 162.390,93 €). Aufgrund der neuen Gesellschafterstruktur bestehen zum Stichtag keine Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Dafür werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen erstmalig ausgewiesen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlauszeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf 464.763,23 € (Vorjahr: 0,00€). Die Forderungen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen für arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen mit 267 T€ (Vorjahr: 464 T€), Gewährleistungsverpflichtungen mit 154 T€ (Vorjahr: 222 T€), Drohverlustrückstellung in Höhe von 143 T€, ausstehende Rechnungen mit 17 T€ (Vorjahr: 328 T€) sowie für übrige Rückstellungen mit 102 T€ (Vorjahr: 65 T€). Verbindlichkeiten Aufgrund der neuen Gesellschafterstruktur bestehen zum Stichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Dafür werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erstmalig ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen gleichzeitig Verbindlichkeiten im Rahmen des Cashpoolings (9.521 T€) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (371 T€) dar. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 9.521 T€. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
In Klammern angegebene Werte betreffen die Zahlen des Vorjahres. *) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten gesichert Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden in Höhe von 1,8 Mio. €, Sicherungsübereignung von Maschinen und des Warenlagers besichert. Derivate Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat zur Absicherung des geplanten Einkaufs Devisentermingeschäfte im Umfang von T-US-$ 8.195 abgeschlossen. Der gemäß Stichtagskurs beizulegende Wert zum Bilanzstichtag beträgt T€ 7.416. Latente Steuern Aktive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Aufwendungen und Erträgen. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen wurden mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 29,5 % bewertet. Zu berücksichtigende steuerliche Verlustvorträge bestanden nicht. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 780 T€, davon 274 T€ in 2024 fällig. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf Tätigkeitsbereiche sowie auf geographisch bestimmte Märkte wie folgt:
sonstige betriebliche Erträge Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen 793,6 T€ auf Erträge aus Kursgewinnen (Vorjahr: 1.287 T€). Personalaufwand Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung betreffen 7,5 T€ (Vorjahr: 9 T€) die Altersversorgung. sonstige betriebliche Aufwendungen Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen 143 T€ auf die Drohverlustrückstellung (Vorjahr: 0 T€) sowie 1.004 T€ auf Aufwendungen aus Kursverlusten (Vorjahr: 440 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten aufgrund der einzuhaltenden Konzern-Bilanzierungsrichtlinie erstmalig Aufwendungen für Leiharbeiter in Höhe von 684 T€. Diese wurden im Vorjahr in Höhe von 2.582 T€ unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. F. sonstige Angaben Angaben über die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Zu allein vertretungsberechtigten Geschäftsführern waren im Jahr 2023 bestellt: • Herr Tobias Wetzel, Diplom-Ingenieur Maschinenbau, Geschäftsführer techn. Bereich (Key Account OEM, Technik+Entwicklung, QM, Produktionsmanagement) • Herr Alexander Gränitz, Kaufmann, Geschäftsführer kaufm. Bereich (Einkauf, Personalmanagement, Kaufm. Abteilung, IT, Lager + Logistik, Service) Angaben über die Mitglieder des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2023 gebildet und enthält folgende Mitglieder: • Herr Dr. Clemens Schaller - Vorsitzender des Aufsichtsrats, Selbstständiger Berater • Herr Martin Schwarz - stellvertretender Vorsitzender, Vorstand Produktion und Materialwirtschaft der STIHL AG • Frau Ingrid Jägering, Vorständin Finanzen der STIHL AG • Frau Anke Kleinschmit, Vorständin Entwicklung der STIHL AG • Herr Erik Rainer Jachmann, Geschäftsführer ikra GmbH Angaben über Tätigkeitsvergütungen und Kredite an Unternehmensorgane Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung macht die Gesellschaft von dem Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Forderungen aus Krediten oder Vorschüssen gegenüber Organmitgliedern bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf 22 T€. Zahl der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug 2023:
Abschlussprüferhonorar Für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer 35 T€. Es entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Mogatec GmbH wird in den Konzernabschluss der Stihl International Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Waiblingen, einbezogen. Stihl International Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Waiblingen, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von Stihl Holding AG & Co. KG, Waiblingen, erstellt und im Bundesanzeiger offengelegt. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus Gewinnvortrag und Jahresüberschuss, auf neue Rechnung vorzutragen.
Drebach, den 28. März 2024 MOGATEC GmbH gez. Tobias Wetzel, Geschäftsführer gez. Alexander Gränitz, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Mogatec GmbH, DrebachPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mogatec GmbH, Drebach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mogatec GmbH, Drebach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 11. April 2024 MOOG Partnerschaftsgesellschaft mbB WIrtschaftsprüfungsgesellschaft Kästner, Wirtschaftsprüfer Rogoll, Wirtschaftsprüfer |
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