Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 177036
Vorher
midge medical UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
24.5.2016
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Gegenstand
Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb medizintechnischer Anwendungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Michael Diebold
seit 3.7.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

14 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 14 angezeigt

Germany
210.074 €
44.73%
Germany
146.108 €
31.11%
Germany
37.884 €
8.07%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

midge medical GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 5.542.750,84 2.949.572,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.388.259,84 2.765.957,35
II. Sachanlagen 129.491,00 158.615,49
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 830.133,58 1.377.573,93
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 653.843,12 1.107.532,39
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 509.512,50 872.703,24
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 176.290,46 270.041,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.869,99 36.896,99
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.348.687,65  
Aktiva 8.726.442,06 4.364.043,76

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 0,00 3.348.297,70
I. Gezeichnetes Kapital 48.995,00 48.995,00
II. Kapitalrücklage 7.029.339,76 7.029.339,76
III. Verlustvortrag 3.730.037,06 975.800,71
IV. Jahresfehlbetrag 5.696.985,35 2.754.236,35
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 2.348.687,65  
B. Rückstellungen 1.504.008,58 12.648,04
C. Verbindlichkeiten 7.222.433,48 1.003.098,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.872.433,48 1.003.098,02
davon gegenüber Gesellschaftern 5.465.671,48  
Passiva 8.726.442,06 4.364.043,76

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Firmenname laut Registergericht: midge medical GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 177036

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der einzig in der Bilanz enthaltene selbstgeschaffenen immaterielle Vermögensgegenstand ist der "Corona-Selbsttest". Dieser Schnelltest war zum Bilanzstichtag noch nicht fertiggestellt. Die Entwicklungskosten des Berichtsjahres wurden als fortgeführte Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Das Wahlrecht zur Aktivierung in der Handelsbilanz ist im Wirtschaftsjahr 2020 ausgeübt worden. Einen Forschungsaufwand gab es auch in diesem Kalenderjahr zum selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstand "Corona-Selbsttest" nicht und musste demnach nicht abgegrenzt werden. Damit ergibt sich keine Abgrenzung von Forschung und Entwicklung. In den diesjährigen aktivierten fortgeführten Herstellungs- und Anschaffungskosten sind wie im Aktivierungsjahr 2020 nur die unmittelbar zuzurechnenden Kosten einbezogen worden. Nicht einbezogen wurden die notwendigen Gemeinkosten.

Weil der Schnelltest zum Bilanzstichtag noch nicht fertiggestellt war, wurden keine Abschreibungen vorgenommen. Eine Aktivierung war auch in diesem Wirtschaftsjahr möglich, weil nach Angaben der Geschäftsführung, diese eindeutig die Aufwendungen durch entsprechende Lastenhefte seit 2020 benennen, zuweisen und auf deren Werthaltigkeit hin zuordnen kann und es auch in diesem Jahr keine Forschungsphase gab.

Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug zum Endes dieses Geschäftsjahres - einschließlich des eigenen Personalaufwands - 4.779.590,84 EUR. Dieser bildet ebenfalls den bewerteten Bilanzansatz. In diesem Posten sind zudem die Vorstudie, die CAD-Studien, die QM Tests und das Verfahren an sich, Entwicklungskosten des Containers, des Devices und der zugehörigen Kunststoffteile sowie der NFC basierten Software enthalten. Zum großen Teil wurden diese Leistungen durch die jeweiligen beauftragten Fremdleister nach genauen Vorgaben der Gesellschaft ausgeführt.

In der Steuerbilanz wurden und werden die Aufwendungen durch das steuerliche Aktivierungsverbot als Aufwand behandelt. Für den im Rahmen der Handelsbilanz angesetzten Betrag wird künftig eine Ausschüttungssperre zu berücksichtigen sein. Das bedeutet, das die Erträge aus diesen selbstgeschaffenen Vermögensgegenstand, abzüglich der passiven latenten Steuern aufgrund des Gläubigerschutzes, erst ausgeschüttet werden dürfen, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen abzüglich eines Verlustvortrages oder zuzüglich eines Gewinnvortrages dem Gesamtbetrag der Erträge mindestens entsprechen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Das Bankguthaben wurde jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern setzen sich aus von den gegebenen Wandledarlehen - gegeben von der  Gesellschaftern in 2021 - in Höhe von 5.290.000 EUR nebst denn bis dahin aufgelaufenen Zinsen dieser von 38.093,75 EUR zusammen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Zur Besseren Verdeutlichung der Entwicklung des Anlagevermögens wird ein Anlagenspielgel aufgeführt.

Ausschüttungssperre

Über den Unterschiedsbetrag in der Steuer- und Handelsbilanz zum selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstand besteht zum Gläubigerschutz eine Ausschüttungssperre. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB dieser Ausschüttungssperre unterliegt, weißt im Abschlussjahr die nachfolgende Höhe aus:



bisherige aktivierte Leistungen:
4.779.590,84 EUR
abzgl. handelsrechtliche Abschreibungen zum Bilanzstichtag:
0,00 EUR
Betrag der Ausschüttungssperre zum Bilanzstichtag:
4.779.590,84 EUR



Daraus ergibt sich die in der Bilanz aufgeführte passivierte Rückstellungen für latente Steuern von 1.475.000,00 EUR. Durch die handelsrechtliche Aktivierung und das steuerlicher Aktivierungsverbot vom immateriellen Vermögensgegenstand und dem darin begründeten Unterschied von Handels- und Steuerbilanz wird hier ggf. der Möglichkeit in den Folgejahren Gewinne zu erzielen und den daraus entsehenden Steuern, Rechnung getragen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

1.
Die Vertragserfüllungsbürgschaft (AVAL) ggü. der Scheer GmbH zum Vertrag über zu den Kosten zur Anschaffung und Implementierung des SAP S/4 HANA Systems zur Erfüllung sämtlicher vertraglichen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 186.187,98 EUR. Dieser Betrag ist als Bankbürgschaft über ein Bankkonto beim Bankhaus Herzogpark AG hinterlegt und wurde am am 02.11.2021 an die Gesellschaft abzgl. entstandener Avalprovisionen an die Gesellschaft ausgezahlt. Darüber hinaus ergab sich daraus keine wirtschaftliche Belastung.

2.
Der Mietvertrag ggü. der Tempelhof Immobilien GmbH & Co. KG über die Mietflächen an der Colditzstraße 36 in 10299 Berlin. Dieser hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2026. Die jährliche Miete betrug 185.488,75 EUR zzgl. Nebenkosten 71.108,52 EUR. Die Staffelung um 2,5 % beginnt am 01.01.2024 sowie danach alle 12 Monate. Für die Haftung aus dem Mietausfall wurde eine Barkaution hinterlegt und bilanziert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 45. Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen 37 Personen beschäftigt (im Vorjahr: 46).

Unterschrift der Geschäftsführung

 

 Berlin, den 22.11.2022, gezeichnet, der Geschäftsführer Herr Michael Diebold

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 24.11.2022 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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