Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 10567
Eingetragen
8.2.2010
Branche
Arztpraxen für AllgemeinmedizinErbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Gegenstand
1. Der ausschließliche Zweck der Gesellschaft ist die unmittelbare Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der Wohlfahrtspflege. Die Gesellschaft stärkt und sichert die stationäre Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Landkreis Würzburg durch Ergänzung einzelner Fachrichtungen der Main-Klinik Ochsenfurt um Leistungen im ambulanten Bereich. 2. Der Gesellschaftszweck wird verwirklicht durch Errichtung und Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums gemäß § 95 SGB V räumlich angegliedert an das Krankenhaus als ambulante fachübergreifende ärztlich geleitete Einrichtung. Das Medizinische Versorgungs-zentrum behandelt vorwiegend gesetzlich krankenversi-cherte Patienten und somit mindestens zu zwei Drittel hilfsbedürftige Personen im Sinn des §§ 66 Abs. 3 und 53 der Abgabenordnung. 3. Die Gesellschaft ist berechtigt, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Art. 75 LKrO, der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und unter Beachtung der Gemeinnützigkeit (§ 2a) alle Geschäfte und sonstigen Maßnahmen vorzunehmen, die dieser Zweckbestimmung unmittelbar zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Christian Schell
seit 10.4.2018
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg Anstalt des öffentlichen Rechts
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Main-Klinik MVZ GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Mit jeweils einem Vertragsarztsitz für Chirurgie/Unfallchirurgie sowie für Innere Medizin konnte die Gesellschaft zum 1. Oktober 2010 ihren Geschäftsbetrieb aufnehmen.

Die Main-Klinik MVZ GmbH, Würzburg (im Folgenden: MVZ genannt) ist 100%ige Tochter der Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH, Würzburg (im Folgenden: Main-Klinik genannt). Zur Main-Klinik besteht eine unmittelbare und somit zu Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg AöR eine mittelbare umsatzsteuerliche Organschaft.

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheits- und des Wohlfahrtswesens. Durch die gemeinnützige Zweckbindung wurde der Gesellschaft die Gemeinnützigkeit nach § 52 AO zugesprochen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Gründung und der Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren im Sinne des § 95 SGB V zur Erbringung aller hiernach zulässigen ärztlichen und nichtärztlichen Leistungen und aller hiermit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten sowie die Bildung von Kooperationen mit ambulanten und stationären Leistungserbringern der Krankenbehandlung, der Vorsorge und Rehabilitation sowie nichtärztlichen Leistungserbringern im Bereich des Gesundheitswesens einschließlich des Angebots und der Durchführung neuer ärztlicher Versorgungsformen, wie die integrierte Versorgung.

Die Tätigkeitsschwerpunkte liegt im Bereich Chirurgie (1 Vertragsarztsitz) und Orthopädie (0,5 Vertragsarztsitz) in der umfassenden Versorgung im gesamten Fachgebiet. Der Chefarzt der Unfallchirurgie ist darüber hinaus als Durchgangsarzt für berufsgenossenschaftliche Patienten (insb. Arbeitsunfälle) tätig.

In der Chirurgie / Orthopädie sind die Chefärzte Dr. Berglehner und Dr. Wierlemann sowie die Oberärzte Bredenbröcker, Kehrt, Soufi (seit 01.10.2022) und Hüller (ab 01.04.2023) zu je einem Viertel auf den Vertragsarztsitzen tätig. Hier wird mittlerweile von Seiten der KV nicht mehr zwischen chirurgischer und orthopädischer Qualifikation unterschieden. Inhaber eines der beiden Facharzttitel können auf beiden Sitzen uneingeschränkt tätig werden.

Im Bereich Innere Medizin (2 Vertragsarztsitze) werden seit dem 1. Oktober 2012 alle Formen der ambulanten gastroenterologischen, kardiologischen und rheumatologischen Diagnostik angeboten. Darüber hinaus werden auch Patienten mit Herzschrittmachern ambulant betreut.

In der Inneren Medizin haben sich in der ersten Hälfte 2023 eine ganze Reihe von Änderungen ergeben. Dr. Thalmann, bisher Inhaber eines vollständigen Kassenarztsitzes reduzierte zum 01.04.2023 seinen Tätigkeitsumfang auf einen 0,75 Sitz. Aus abrechnungstechnischer Sicht hat diese Änderung keine Auswirkung, das spezielle Spektrum der Tätigkeit von Dr. Thalmann konnte die vorgegebenen Budgets nie voll ausschöpfen, stattdessen wurde seit jeher ein beträchtlicher Teil der entsprechenden Leistung extrabudgetär abgerechnet.

Der freigewordene 0,25-Sitz wurde zum 01.04.2023 mit Chefarzt Dr. Hans Klingel besetzt, der vor allem im bereits von Dr. Thalmann bespielten Tätigkeitsfeld der Gastroenterologie hochspezialisierte diagnostische und interventionelle Leistungen anbieten kann.

Jeweils ein weiterer 0,25-Sitz ist wie bisher durch Chefarzt Dr. Joachim Stenzel sowie seit 01.04.2023 durch Oberarzt Dr. Martin Höhn (in Nachfolge von Dr. Franz Rustige) besetzt, beide bedienen den Bereich der allgemeinen Inneren Medizin und bieten umfassende diagnostische und endoskopische Leistungen an.

Der verbleibende 0,5-Sitz konnte zum 01.07.2023 mit der Kardiologin Dr. Kristina Baar nachbesetzt werden. Frau Dr. Baar bietet hochspezialisierte kardiologische Diagnostik an und soll perspektivisch in Zusammenarbeit mit der Klinik Kitzinger Land auch interventionelle Herzkatheter-Untersuchungen durchführen.

Damit sind zum ersten Mal seit längerer Zeit alle vorhandenen Sitze in Chirurgie und Innerer Medizin besetzt und auch perspektivisch gut aufgestellt. Unter diesem Aspekt darf mit einem Anstieg des Umsatzes im Vergleich zu den Vorjahren zu rechnen sein.

Bereits zum Jahresbeginn 2023 konnte das MVZ einen anästhesistischen Arztsitz erwerben. Gemäß den Regularien der KV mussten und müssen die bisherigen Sitz-Inhaber Frau Dr. Niehaus und Herr Dr. Held zunächst noch in geringem Umfang weiter beschäftigt werden. Eine Nachbesetzung oder ergänzende Besetzung mit anderen Ärztinnen oder Ärzten war im Jahr 2023 deshalb noch nicht möglich. Entsprechend gering fiel der Tätigkeitsumfang aus, es wurden lediglich Narkosen bei ambulanten Operationen erbracht.

In guter Zusammenarbeit mit der KV konnte aber zum 01.01.2024 eine wichtige und zukunftsweisende Veränderung bewirkt werden: Zwei Fachärzte für Anästhesie mit der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" konnten jeweils eine 0,25-Zulassung übernehmen und werden im Jahr 2024 Spezial-Sprechstunden für Schmerzpatienten anbieten. Dieser Teil-Aspekt des Fachgebiets Anästhesie ist ambulant derzeit stark unterversorgt und im Vergleich zu anderen Gebieten der ambulanten Medizin vergleichsweise gut vergütet.

Natürlich sind hier Anfangs-Investitionen in zusätzliches Personal und eine gewisse räumliche und operative Grundausstattung vonnöten, dies hält sich jedoch in einem überschaubaren Rahmen. Für das Jahr 2024 ist der Aufbau eines funktionierenden Sprechstunden-Betriebs anvisiert, mittelfristig soll der komplette Anästhesie-Sitz schmerztherapeutisch bespielt werden.

Die Kompetenz der MVZ- und Klinikärzte und die moderne apparative Ausstattung der Main-Klinik können damit umfassend im ambulanten Bereich genutzt werden. Die Main-Klinik sieht in einer den Kernbereichen der stationären Versorgung zugehörigen Praxis an der Klinik eine überaus sinnvolle Ergänzung und Bereicherung in der medizinischen Versorgung der regionalen Bevölkerung. Dabei steht insbesondere die patientenorientierte Zusammenarbeit mit niedergelassenen Hausärzten im Mittelpunkt.

Somit ist es zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie gelungen, im MVZ mit voller Besetzung, moderner Ausstattung und einer medizinisch stringenten Ausrichtung ohne externe Erschwernisse arbeiten zu können. Dies zeigt bereits heute positive Effekte auf Patientenzahl und generierten Umsatz, für 2024 ist mit einer weiteren positiven Entwicklung zu rechnen.

Anzumerken bleibt auf jeden Fall, dass der EBM grundsätzlich ein Abrechnungskatalog für die wenig spezialisierte Versorgung großer Patientenzahlen ist. Höher spezialisierte oder technisierte Leistungen mit ebenso höherem Zeitaufwand werden meist nur ungenügend vergütet. Es sind aber gerade diese Leistungen, die das Main-Klinik MVZ an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Medizin anbieten möchte und muss.

Grundsätzlich befindet sich die ambulante fachärztliche Versorgung in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld: Klar erkennbar ist ein politischer Wille zur Stärkung und Aufwertung der Hausärzte, dem auch entsprechende finanzielle Mittel folgen werden. Es ist kaum anzunehmen, dass dies nicht auch zu einer weiteren Umverteilung finanzieller Ressourcen von den Fach- zu den Hausärzten führen wird. Allerdings ist der Prozess der politischen Willensbildung hierzu noch nicht abgeschlossen.

In der Gesellschaft sind Herr Dr. Thalmann sowie alle medizinischen Fachangestellten beschäftigt. Zusammen mit dem bei der Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH beschäftigten Sekretariats- und Ambulanzpersonal sind diese Beschäftigten gemeinsam im MVZ und in den Chefarztsekretariaten der Inneren Abteilung und der Chirurgie tätig.

Ansonsten wird das fachärztliche Personal der Main-Klinik für die Gesellschaft tätig. Das Rechtsverhältnis zur Main-Klinik (insb. Personal, Ausstattung, Raumnutzung) wird durch einen Kooperationsvertrag geregelt.

Die technische und medizintechnische Ausstattung des MVZ entspricht dem aktuellen Stand der Technik, größere Investitionen neben den üblichen, verschleißbedingten Ersatzbeschaffungen sind nicht geplant.

In allen im MVZ zusammengeführten Teil-Praxen existiert ein strukturiertes Qualitätsmanagement analog zu den Vorgaben der Main-Klinik.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gemeinwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Verlauf des Geschäftsjahres ergaben sich keine wesentlichen Änderungen der allgemeinen oder branchenspezifischen Rahmenbedingungen. Die Abrechnung von Leistungen bei gesetzlich versicherten Patienten unterliegt der Gesamtentwicklung des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs; hier gab es insgesamt zwar Steigerungsraten von mehreren Prozent, die aber hauptsächlich dem allgemeinärztlichen Bereich zugutekamen. Für die Abrechnung von fachärztlichen GKV-Leistungen gab es im abgelaufenen Jahr über den Ausgleich der allgemeinen Teuerung hinaus keine nennenswerte Verbesserung, ebenso wird zukünftig keine zu erwarten sein.

2. Geschäftsverlauf

Aktuell sind insgesamt sechs chirurgische, fünf internistische und drei anästhesistische Fachärztinnen und -ärzte auf den 4,5 Vertragsarztsitzen der Gesellschaft tätig. Die Inanspruchnahme der einzelnen Ärzte zeigte sich über das Jahr betrachtet auf dem Niveau des Vorjahres, kleinere Potentiale für eine Ausweitung der Fallzahlen bestehen in allen Bereichen.

3. Ertragslage

Das Jahresergebnis der Praxis beläuft sich im Jahr 2023 auf TEUR -70 (i. Vj. TEUR -12). Der geplante Jahresüberschuss für 2023 lag bei TEUR 3 und weicht damit vom Ist-Ergebnis um TEUR 73 ab. Die Abweichung begründet sich insbesondere auf außerplanmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte (Arztsitze).

Die Erlöse aus ambulanten Leistungen der Gesellschaft betragen TEUR 769 (i. Vj. TEUR 694) und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 75 gestiegen. Die sonstigen Erträge innerhalb der Position Umsatzerlöse betragen TEUR 773 (i. Vj. TEUR 741). Die Umsätze belaufen sich somit auf TEUR 1.542 (i. Vj. TEUR 1.435). Sonstige betriebliche Erträge bestehen im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 67). Die Veränderung zum Vorjahr resultiert aus Nachzahlungen bezüglich U1/U2-Erstattungen. Demgegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.624 (i. Vj. TEUR 1.514). Darin enthalten sind der Personalaufwand in Höhe von TEUR 636 (i. Vj. TEUR 675), bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 299 (i. VJ. TEUR 283), Abschreibungen in Höhe von TEUR 101 (i. Vj. TEUR 47), sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 586 (i. Vj. TEUR 508) (u. a. Verwaltungskosten) sowie das Finanzergebnis in Höhe von TEUR -1 (i. Vj. TEUR -1). Die Veränderung im Posten Abschreibung begründet sich auf eine außerplanmäßige Abschreibung. Der Kaufpreis der zum 01.01.2023 zwei halben angeschafften Arztsitze Anästhesie bezog sich in erster Linie auf die übernommene Patientenkartei. Diese stellte sich als nicht nachhaltig heraus. Des Weiteren ist ab dem 01.01.2024 geplant, das Praxiskonzept auf die Versorgung von Schmerzpatienten umzustellen.

Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 39 auf TEUR 636 (i. Vj. TEUR 675) reduziert. Die Mitarbeiteranzahl betrug im Geschäftsjahr rund 16 Personen mit 11,75 Vollkraftanteilen (i. Vj. rund 13,11,46). Der Personalaufwand entwickelte sich trotz leicht gestiegener Personenanzahl rückläufig. Die Personalaufwandsquote beträgt im Geschäftsjahr 40,9 % und ist gegenüber dem Vorjahr gesunken (i. Vj. 44,6 %). Die Materialaufwandsquote beläuft sich auf 19,3 % (i. Vj. 18,8 %) und ist um 0,5 %-Punkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

4. Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 176 (i. Vj. TEUR -119) erwirtschaftet. Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein negativer Cashflow von TEUR -63 (i. Vj. TEUR -63). Unter Berücksichtigung des negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -17 (i. Vj. TEUR -17), ergibt sich eine Verbesserung des Finanzmittelfonds aus flüssigen Mitteln um TEUR 95 (i. Vj. TEUR -199) auf TEUR -93 (i. Vj. TEUR -189).

Für die im Geschäftsjahr 2023 kurzfristig benötigten liquiden Mittel wurde das Cash-Management in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag besteht bei Kreditinstituten eine Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 97 (i. Vj. TEUR 209). Das Darlehen zur Finanzierung des Praxiskaufs gegenüber Kreditinstituten reduzierte sich auf TEUR 4 (i. Vj. TEUR 20).

Unterjährig erfolgt eine regelmäßige Überwachung der Liquidität. Die Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr 2023 vertraglich im Cash-Management des Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg AöR eingebunden. Das Cash-Management wurde durchgehend angewendet. Das vertraglich vereinbarte Cash-Management besteht auch in den Folgejahren, sodass für das Geschäftsjahr 2024 ein evtl. bestehender, kurzfristiger Kapitalbedarf wie im Vorjahr über die Cash-Managementfinanzierung abgedeckt wird.

5. Vermögenslage

Das Anlagevermögen beläuft sich auf TEUR 133 (i. Vj. TEUR 170) und beinhaltet im Wesentlichen die Praxiswerte der erworbenen Kassenarztsitze, entgeltlich erworbene Lizenzen und medizinische Geräte.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 243 (i. Vj. TEUR 199) und enthalten insbesondere die Abrechnungen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen im Geschäftsjahr 2023 keine (i. Vj. TEUR 83).

Die Gesellschaft verfügt über ein Stammkapital von TEUR 25 (i. Vj. TEUR 25).

Bei einem Jahresfehlbetrag von TEUR -70 (i. Vj. TEUR -12) errechnet sich zuzüglich des Gewinnvortrages von TEUR 156 (i. Vj. TEUR 169) und zuzüglich des Stammkapitals ein Eigenkapital von TEUR 112 zum Ende des Geschäftsjahres 2023 (i. Vj. TEUR 181).

Die wesentlichen Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 97 (i. Vj. TEUR 209) sowie aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 101 (i. Vj. TEUR 0).

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zur Bilanz zum 31. Dezember 2022 um TEUR 76 auf TEUR 380 (i. Vj. TEUR 456) gesunken. Der Eigenkapitalanteil beträgt 29,4 % (i. Vj. 39,8 %).

6. Gesamtaussage

Das Jahresergebnis beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR -70 (i. Vj. TEUR -12) und ist somit um TEUR 73 niedriger als der geplante Jahresüberschuss von TEUR 3. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 107 gestiegen und die Aufwendungen haben sich um TEUR 110 auf TEUR 1.624 erhöht. In 2023 wurde ein positiver Cash-Flow erwirtschaftet, daraus ergibt sich eine Minderung der Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf TEUR -93. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen TEUR 97 (i. Vj. 209), da Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 93 enthalten sind. Das Anlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen die erworbenen Kassenarztsitze sowie entgeltlich erworbene Lizenzen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen enthalten insbesondere die Abrechnungen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung.

C. Chancen-/Risiko- und Prognosebericht

Zum 01.04.2024 konnte ein weiterer 0,5-Vertragsarztsitz im Fachgebiet Chirurgie/Orthopädie erworben werden. Dieser Sitz wird auf Sicht weiter vom bisherigen Sitzinhaber im Rahmen einer Anstellung bespielt werden.

Über das vorhandene Berichtwesen und Controlling ist die Main-Klinik MVZ GmbH, Würzburg, in der Lage, bestandsgefährdende Risiken rechtzeitig zu erkennen, zu kommunizieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Mit Hilfe von monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Entwicklung.

Nachfolgende Risiken werden nach ihrer Relevanz absteigend dargestellt.

Mit Wegfall aller staatlich verordneten Corona-Beschränkungen zum 07.04.23 stand einer Rückkehr zum Normalbetrieb nichts mehr im Wege, das Nachfrageverhalten der Patientinnen und Patienten hat sich ebenfalls normalisiert.

Der Krieg in der Ukraine hat auf den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft keine erkennbaren Auswirkungen. Alle wesentlichen Kostensteigerungen hinsichtlich Beschaffungen und Material fallen in der Muttergesellschaft an. Die inflationsbedingt zu erwartenden hohen Lohnsteigerungen schlagen aufgrund der Ausgestaltung des Kooperationsvertrags ebenfalls nur zu einem geringen Teil in die MVZ-GmbH durch. Der "Markt", auf dem die Gesellschaft agiert, ist so lokal geprägt und insbesondere durch die Kostenübernahme durch Krankenkassen so vom übrigen Wirtschaftsgeschehen entkoppelt, dass diesbezüglich keine Veränderungen zu erwarten sind.

Nennenswerte weitere Risiken für die Gesellschaft sind derzeit nicht zu erkennen. Im Rahmen des bestehenden Kooperationsvertrages mit der Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH besteht eine umfassende Absicherung hinsichtlich Nutzung bestehender Räumlichkeiten und Geräte, Investitionen etc.

Auf der Erlösseite bestehen gewisse Einschränkungen, die im Wesentlichen aus den Budgetbeschränkungen im Rahmen des Systems der Kassenärztlichen Vereinigung resultieren. So kann das vorhandene Budget trotz steigender Fallzahlen nicht beliebig erweitert werden.

Forderungen bestehen im Wesentlichen gegen die Kassenärztliche Vereinigung Bayern. Das Ausfallrisiko wird grundsätzlich als sehr gering eingeschätzt. Mittels einer laufenden Überwachung der Zahlungseingänge wird möglicher Wertberichtigungsbedarf frühzeitig erkannt.

Hinsichtlich der Personal- und Sachkosten erfolgten in den letzten Jahren jeweils adäquate Anpassungen im Rahmen der Gesamtvergütung zwischen Kostenträgern und Krankenversicherungen, derzeit gibt es keine Hinweise auf eine Abkehr von diesem Verfahren.

Die Geschäftsführung geht auf Basis des Wirtschaftsplanes 2024 von einem negativen Jahresergebnis 2024 von TEUR -11 aus. In den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres 2024 hat sich die Inanspruchnahme der Leistungen für Chirurgie/Orthopädie und der Inneren Medizin in beiden Leistungsbereichen als konstant erwiesen.

 

Würzburg, den 25. Juni 2024

Main-Klinik MVZ GmbH

Die Geschäftsführer

gez. Eva von Vietinghoff-Scheel

gez. Christian Schell

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 132.507,60 170.103,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.238,60 48.586,72
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.485,00 25.265,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.753,60 18.752,60
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 4.569,12
II. Sachanlagen 113.269,00 121.517,00
Einrichtung und Ausstattungen 113.269,00 121.517,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 247.716,28 285.979,22
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 247.716,28 285.979,22
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 243.381,95 198.803,34
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 83.490,81
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.334,33 3.685,07
380.223,88 456.082,94

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 111.742,07 181.408,23
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 156.408,23 168.758,94
III. Jahresfehlbetrag -69.666,16 -12.350,71
B. RÜCKSTELLUNGEN 50.525,00 51.196,00
Sonstige Rückstellungen 50.525,00 51.196,00
C. VERBINDLICHKEITEN 217.956,81 223.478,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 97.332,41 208.790,73
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.469,55 87,64
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 963,37 2.617,52
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 101.093,02 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 16.098,46 11.982,82
- davon aus Steuern: EUR 8.054,59 (Vorjahr: EUR 5.514,80)
380.223,88 456.082,94

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 1.542.216,53 1.435.064,20
2. Sonstige betriebliche Erträge 12.120,25 67.036,71
3. Materialaufwand -299.184,04 -282.947,12
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -475,00 0,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -298.709,04 -282.947,12
4. Personalaufwand -636.226,57 -675.079,88
a) Löhne und Gehälter -526.912,77 -537.016,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -109.313,80 -138.063,39
- davon für Altersversorgung: EUR 198,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -101.018,25 -46.745,84
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -586.353,75 -508.219,20
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.220,33 -1.459,58
8. Ergebnis nach Steuern -69.666,16 -12.350,71
9. Jahresfehlbetrag -69.666,16 -12.350,71

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Main-Klinik MVZ GmbH, Ochsenfurt, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Obwohl die Gesellschaft als kleine Kapitalgesellschaft gilt, stellt sie gemäß Art. 82 Abs. 1 Nr. 2 BayLKrO und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags den Jahresabschluss und den Lagebericht nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung der für Gesellschaften mit beschränkter Haftung geltenden Vorschriften auf.

Die Main-Klinik MVZ GmbH mit Sitz in Würzburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter HRB 10567 eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei den entgeltlich von Dritten erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich ausschließlich um Kassenarztsitze. Diese wurden bei Zugang mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über 10 Jahre. Die betriebliche Nutzungsdauer von 10 Jahren entspricht der voraussichtlichen Bestandsdauer der übernommenen Werte aufgrund beschränkter Zulassungsvoraussetzungen in dem Versorgungsgebiet. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für bewegliche Vermögensgegenstände liegt zwischen 3 und 8 Jahren.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalbetrag angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Das Eigenkapital wird zu Nominalwerten angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet worden und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Preissteigerungen wurden entsprechend berücksichtigt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die zum 01.01.2023 angeschafften zwei halben Arztsitze Anästhesie wurden per 31.12.23 außerordentlich abgeschrieben. Der Kaufpreis bezog sich in erster Linie auf die übernommene Patientenkartei. Diese stellte sich als nicht nachhaltig heraus. Des Weiteren ist ab dem 01.01.2024 geplant das Praxiskonzept auf die Versorgung von Schmerzpatienten umzustellen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen keine zum Geschäftsjahresende 2023 (i. Vj. TEUR 83).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 243 (i. Vj. TEUR 199). Sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 4).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 (i. Vj. TEUR 25) ist voll einbezahlt und wird ausschließlich von der Main Klinik Ochsenfurt gGmbH, Würzburg, gehalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 51 (i. Vj. TEUR 51) beinhalten rückständige Urlaubs- und Überstundenansprüche in Höhe von TEUR 43 (i. Vj. TEUR 51) sowie erstmals eine Rückstellung für Prüfungskosten bezüglich des Jahresabschlusses, Steuererklärungen und die Veröffentlichung des Jahresabschlusses in Höhe von TEUR 7. Bisher wurde diese Rückstellung zentral für alle Gesellschaften im KU gebildet und über die KU Umlage verteilt. Seit 2023 werden diese Rückstellungen, zur besseren Übersichtlichkeit, in den einzelnen Gesellschaften direkt gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus nachfolgender Aufstellung ersichtlich.

davon mit folgenden Restlaufzeiten
31.12.2023
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 97 97 0 0
(209) (209) (4) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2 2 0 0
(0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1 1 0 0
(3) (3) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 101 101 0 0
(0) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 16 16 0 0
(12) (12) (0) (0)
218 218 0 0
Vorjahr (223) (219) (4) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren aus einem Darlehen zur Finanzierung für den Praxiskauf im Jahr 2014 in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 20) sowie aus Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 93 (i. VJ TEUR 189). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 101 (i. Vj. TEUR 0) und bestehen überwiegend aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bzgl. dem Kooperationsvertrag von Main-Klinik und MVZ.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023
TEUR
2022
TEUR
Ambulante Leistungen 769 694
Sonstige Erträge 773 741
1.542 1.435

Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt.

In den ambulanten Leistungen sind keine periodenfremden Erträge (i. Vj. TEUR 3) enthalten.

Die Umsatzerlöse enthalten überwiegend Erstattungen der Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH gemäß Kooperationsvertrag für die Tätigkeit der Vorzimmer in Höhe von TEUR 767 (i. Vj. TEUR 730). Periodenfremden Erträge sind im Geschäftsjahr keine enthalten (i. Vj. TEUR 3). Aus Gründen der Transparenz werden diese zu den Umsatzerlösen hinzugerechnet.

Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträge bestehen im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 67). Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 7 (i. VJ. TEUR 25) betreffen U1 Erstattungen.

Personalaufwand

Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 39 auf TEUR 636 (i. Vj. TEUR 675) reduziert. Die Mitarbeiteranzahl betrug im Geschäftsjahr rund 16 Personen mit 11,75 Vollkraftanteilen (i. Vj. rund 13 mit 11,56 VK). Der Personalaufwand entwickelte sich trotz leicht gestiegener Personenanzahl rückläufig.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u. a. Aufwendungen für den Zentralen Verwaltungsdienst in Höhe von TEUR 530 (i. Vj. TEUR 467) enthalten. Diese Aufwendungen ergeben sich aus dem Kooperationsvertrag mit der Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH. Des Weiteren sind die Verwaltungskosten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns in Höhe von TEUR 29 (i. Vj. TEUR 24) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 1 (i. VJ. TEUR 37). Im Vorjahr betrafen diese Nachzahlungen für die Geschäftsjahre 2018 bis 2021 auf Grund einer Sozialversicherungsprüfung.

E. Ergänzende Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse und keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar gliedert sich gemäß § 285 Nr. 17 HGB wie folgt:

- Abschlussprüferleistungen TEUR 5

Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter der Main-Klinik MVZ GmbH, Würzburg, betrug im Jahresdurchschnitt 16 (i. Vj. 13) Köpfe. Die Anzahl der Mitarbeiter setzt sich, getrennt nach Dienstarten, wie folgt zusammen:

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Ärztlicher Dienst 3 1
Medizinisch-technischer Dienst 13 12
16 13

Gesellschafter

Alleiniger Gesellschafter ist die Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH, Würzburg, mit einer Beteiligung am Stammkapital von TEUR 25.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Geschäftsführer

Zu Geschäftsführern bestellt sind:

- Herr Prof. Dr. Alexander Schraml, Vorstand von Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg - Anstalt des öffentlichen Rechts -, Würzburg (bis 31.03.2023),

- Herr Christian Schell Geschäftsführer der Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH und Main-Klinik MVZ GmbH, Ochsenfurt,

- Frau Eva von Vietinghoff-Scheel Geschäftsführerin der Main-Klinik Ochsenfurt gGmbH und Main-Klinik MVZ GmbH, Ochsenfurt, Vorständin von Das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg - Anstalt des öffentlichen Rechts -, Würzburg.

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

F. Nachtragsbericht

In guter Zusammenarbeit mit der KV konnte zum 01.01.2024 eine wichtige und zukunftsweisende Veränderung bewirkt werden: Zwei Fachärzte für Anästhesie mit der Zusatzbezeichnung "Spezielle Schmerztherapie" konnten jeweils eine 0,25-Zulassung übernehmen und werden im Jahr 2024 Spezial-Sprechstunden für Schmerzpatienten anbieten.

Zum 01.04.2024 konnte ein weiterer 0,5-Vertragsarztsitz im Fachgebiet Chirurgie/Orthopädie erworben werden. Dieser Sitz wird auf Sicht weiter vom bisherigen Sitzinhaber im Rahmen einer Anstellung bespielt werden.

Ansonsten haben keine besonderen oder wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag stattgefunden.

G. Unterzeichnung des Jahresabschlusses nach § 245 HGB

 

Würzburg, den 25. Juni 2024

Main-Klinik MVZ GmbH

Die Geschäftsführer

gez. Eva von Vietinghoff-Scheel

gez. Christian Schell

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.117,50 0,00 0,00 39.117,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 595.457,61 49.525,00 -4.569,12 649.551,73
3. Geleistete Anzahlungen 4.569,12 0,00 4.569,12 0,00
639.144,23 49.525,00 0,00 688.669,23
II. Sachanlagen
Einrichtung und Ausstattungen 187.866,58 13.897,13 0,00 201.763,71
827.010,81 63.422,13 0,00 890.432,94
Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.852,50 9.780,00 0,00 23.632,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 576.705,01 69.093,12 0,00 645.798,13
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
590.557,51 78.873,12 0,00 669.430,63
II. Sachanlagen
Einrichtung und Ausstattungen 66.349,58 22.145,13 0,00 88.494,71
656.907,09 101.018,25 0,00 757.925,34
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15.485,00 25.265,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.753,60 18.752,60
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 4.569,12
19.238,60 48.586,72
II. Sachanlagen
Einrichtung und Ausstattungen 113.269,00 121.517,00
132.507,60 170.103,72

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 8. Juli 2024 festgestellt.

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