Beteiligungsgesellschaften
Moncler Deutschland GmbH
Richard-Wagner-Straße 19, 80333 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Laurent Oliver Westermeyr seit 15.12.2017 | Geschäftsführer |
Gianluca Giusti seit 15.12.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Industries S.p.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Moncler Sylt GmbHAufgelöst | 51.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Moncler Deutschland GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023MONCLER Deutschland GmbHAKTIVA
PASSIVA
GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt. Die MONCLER Deutschland GmbH hat ihren Sitz in München und wird beim Registergericht München unter der Nummer HR B 108 959 geführt (§ 264 Abs. 1 HGB). Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit in der Darstellung haben wir bestimmte Angaben und Vermerke nicht in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern in den nachfolgenden Erläuterungen gemacht. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten aktiviert und planmäßig linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Waren werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Warenbestand wird zum Bilanzstichtag gemäß dem Warenwirtschaftssystem erfasst und mindestens einmal jährlich körperlich aufgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Fremdwährungspositionen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag (§ 256 a HGB) bewertet. B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen (§ 284 Abs. 3 HGB) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. In der Vergangenheit wurde ein entgeltlich erworbener Firmenwert über die Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In der Bilanzposition Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 16.420.463,92 (hierbei handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.383.783,93 und Forderungen aus dem Cash-Pooling- Vertrag in Höhe von EUR 15.036.679,99) sind Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) in Höhe von EUR 15.878.870,76 (Vj. EUR 25.669.698,68) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 2.238 betreffen Rückstellungen für Ertragsteuern der Veranlagungsjahre 2022 und 2023. Die sonstigen Rückstellungen (Angaben nach § 285 Nr. 12 HGB) betreffen vor allem Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche, Überstunden und Prämien in Höhe von TEUR 864 und für die Gleichverteilung der Mietaufwendungen von Staffelmietverträgen über die gesamte Mietzeit in Höhe von TEUR 596. 4. Verbindlichkeiten In der Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (hierbei handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 20.870.811,65) sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) in Höhe von EUR 19.456.973,90 (Vj. EUR 20.502.499,77). Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert und haben jeweils eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS VOM 1.1.- 31.12.2023MONCLER Deutschland GmbH
C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Angaben nach § 285 Nr. 4 HGB Die Umsatzerlöse wurden regional in Höhe von TEUR 52.051 (Vj. TEUR 42.277) in Deutschland und in Höhe von TEUR 30.443 (Vj. TEUR 25.438) in Österreich erzielt. 2. Angaben nach § 285 Nr. 32 HGB In der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Steuererstattungen in Höhe von TEUR 1.644 für frühere Jahre enthalten, die nach Unterzeichnung eines Advanced Pricing Agreements zwischen den Ländern Italien, Deutschland und Österreich in 2023 von den deutschen und österreichischen Finanzbehörden ausgezahlt wurden. D. SONSTIGE PFLICHTANGABEN 1. Angaben nach § 285 Nr. 3 a HGB Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Mietverträge (netto) in Höhe von TEUR 64.681. Hiervon sind TEUR 9.644 innerhalb eines Jahres fällig. Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 32.583 und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 22.454. 2. Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB Die Berichtsgesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 152 Angestellte (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. 3. Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 4. Angaben nach § 285 Nr. 10 HGB Geschäftsführer: Herr Gianluca Giusti, Geschäftsführer (Finanzen, Controlling) Herr Laurent Westermeyr, Geschäftsführer (Recht, Organisation) Herr Robert Philippe Eggs, Geschäftsführer (Marketing, Vertrieb) 5. Angaben nach § 285 Nr. 14 HGB Den Konzernabschluss stellt die MONCLER SpA mit Sitz in Mailand, Italien, auf. Die Offenlegung erfolgt im "registro imprese di Milano". 6. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich auf in:
7. Angaben nach § 285 Nr. 29 HGB Die aktiven latenten Steuern, die mit einem Steuersatz von 30,93% berechnet wurden, basieren darauf, dass die Einzelwertberichtigung einer Forderung gegen ein insolvenzgefährdetes Unternehmen in Höhe von TEUR 1.300 im Rahmen der Steuererklärung 2023 als nicht abzugsfähige Betriebsausgabe berücksichtigt wurde. 8. Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB Aufgrund des weiterhin bestehenden Russland-Ukraine-Konflikts und der Unsicherheiten am Energiemarkt und Beschaffungsmarkt für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Beschaffung von Ressourcen, Lieferketten für Rohmaterial und die Energieversorgung mögliche Risikofaktoren mit sich bringen können. 9. Angaben nach § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 7.239.531,51 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 12.851.988,93 in den Bilanzgewinn einzustellen und den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 20.091.520,44 auf neue Rechnung vorzutragen. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Unternehmen und Geschäftstätigkeit Die MONCLER Deutschland GmbH, München, ist als Vertriebsgesellschaft für ihre 100 %- ige Muttergesellschaft, der Industries S.p.A. mit Sitz in Mailand, in Deutschland und Österreich tätig. In Österreich wird eine steuerliche Betriebstätte geführt. Die MONCLER Deutschland GmbH vertreibt ausschließlich Produkte der Marke MONCLER als Großhändler (Vermittlung der Waren an ausgesuchte Einzelhändler in Deutschland und Österreich) in Deutschland. Des Weiteren unterhält sie als Einzelhändler eigene Ladengeschäfte für die Marke MONCLER in München (München Stadt und München Flughafen), Frankfurt (Frankfurt Stadt und Frankfurt Flughafen), Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Wien, Salzburg und Kitzbühel sowie Outletgeschäfte in Metzingen (Deutschland) sowie in Parndorf (Österreich). Zusätzlich betrieb die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zeitweise zwei Outletstores in Wertheim und Ingolstadt. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die ab dem ersten Quartal 2022 eingetretene Eindämmung der Corona-Pandemie führte zu positiven Effekten auf die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023. Der im Februar 2022 ausgebrochene Russland-Ukraine-Krieg brachte zwar weitere Unsicherheit und teilweise exorbitante Preissteigerungen für Energie und Rohmaterialien sowie Unterbrechungen bei den Lieferketten, hatte aber im Luxusbereich insgesamt keinen so negativen Einfluss wie auf andere Branchen. Grundsätzlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Unsicherheit bei den Kunden in den nächsten Jahren zu negativen Effekten in der Geschäftsentwicklung führt, aber bisher ist die Gesellschaft davon wenig betroffen. In diesem Zusammenhang ist es extrem wichtig, dass die finanzielle Stärke des MONCLER- Konzerns eine hohe finanzielle Unabhängigkeit garantiert, um die betrieblichen Anforderungen und Entwicklungsprozesse weiterhin zu unterstützen. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass die Geschäftstätigkeit der MONCLER Deutschland GmbH trotz des noch andauernden Russland-Ukraine-Kriegs und dessen negativer Folgen auf die Preisentwicklung und die Weltwirtschaft kontinuierlich weitergehen wird. Insgesamt konnten im Geschäftsjahr sowohl in Deutschland als auch in Österreich Ergebnisse erzielt werden, mit denen die Konzern- und Geschäftsleitung zufrieden sind. Ertragslage: Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Gesellschaft ein EBIT von TEUR 7.497 (Vj. 8.907). Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um ca. 22% und betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 82.494. Der Materialaufwand konnte im Verhältnis zu den Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahr um 1,7%-Punkte reduziert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken stark gegenüber dem Vorjahr, weil die im Vorjahr erhaltenen Corona-Zuschüsse in 2023 nicht mehr anfielen. Aufgrund des Anstiegs der Mitarbeiterzahl auf durchschnittlich 152 stiegen die Personalkosten um TEUR 1.950 auf TEUR 8.309. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich vor allem aufgrund der Mieten für neue Ladengeschäfte, die im Geschäftsjahr 2023 bei allen Geschäften für alle 12 Monate anfielen. Das Finanzergebnis betrug TEUR 472 und konnte aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus durch höhere Zinserträge im Rahmen des Cash-Poolings generiert werden. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sanken wegen in Höhe von TEUR 420 aktivierter latenter Steuern und Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 1.644, die nach der im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Einigung mit den italienischen, deutschen und österreichischen Steuerbehörden verbucht werden konnten. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 7.240. Vermögenslage und Finanzlage: Die Bilanzsumme der MONCLER Deutschland GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 56.761 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.959 reduziert. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 20.792 und verringerte sich aufgrund einer im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Ausschüttung, die höher als der Jahresüberschuss 2023 (TEUR 7.240) war. Die Eigenkapitalquote liegt zum Bilanzstichtag im Berichtsjahr bedingt durch die Ausschüttung bei 36,6 % (Vorjahr 46,9 %). In 2023 wurden Investitionen in die Ladengeschäfte, in Deutschland insbesondere in die Erweiterung des Geschäfts in Hamburg und in Österreich hauptsächlich in die Neueinrichtung des Ladengeschäfts in Wien, getätigt. Die Gesamtinvestitionen in den Positionen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau betrugen in Deutschland und Österreich insgesamt TEUR 10.580. 3. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt neben dem Büro in München jeweils zwei Ladengeschäfte in München (München Stadt und München Flughafen) und Frankfurt (Frankfurt Stadt und Frankfurt Flughafen) und jeweils ein Ladengeschäft in Berlin, Hamburg und Düsseldorf sowie einen Outletstore in Metzingen. Im Rahmen der Betriebsstätte in Österreich betreibt die Gesellschaft Ladengeschäfte in Wien, Salzburg, Kitzbühel und einen Outletstore in Parndorf. Daneben betrieb die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zeitweise zwei Outletstores in Wertheim und Ingolstadt. 4. Chancen- und Risikobericht, Prognosebericht Auch das Jahr 2024 wird neue ökonomische Anforderungen und Unsicherheiten mit sich bringen, welche bei der internationalen wirtschaftlichen Ausrichtung der MONCLER- Gruppe berücksichtigt werden müssen. Die Covid-19 Pandemie scheint überstanden zu sein, aber der anhaltende Russland-Ukraine-Krieg bringt weiterhin Unsicherheiten in der Weltwirtschaft (Preissteigerungen beim Einkauf von Energie und Waren, Störung der weltweiten Lieferketten, große Unsicherheiten bei den Konsumenten und infolgedessen eine merkliche Kaufzurückhaltung), die zu Risiken in der Geschäftsentwicklung führen können. Die MONCLER-Gruppe führt hinsichtlich ihrer Lieferketten aus, dass weder Rohmaterialien aus der Ukraine oder Russland bezogen werden noch sie mit anderen Produktionsunternehmen zusammenarbeitet, die in diesen Ländern ansässig sind. Des Weiteren geht die MONCLER-Gruppe derzeit davon aus, dass die trotz wachsender, nicht nur auf die geopolitische Situation zurückzuführenden Produktionskosten und steigenden Logistikkosten die Umsätze im Luxusbereich nicht stark beeinflussen werden und deshalb keinen negativen Einfluss auf die zukünftige Profitabilität und die Geschäftsentwicklung der MONCLER-Gruppe haben werden. Auch im Jahr 2024 bleibt die makroökonomische und geopolitische Lage unsicher und die weitere Entwicklung ist nicht vorhersehbar. Als Antwort auf die volatile Wirtschaftslage bleibt die MONCLER-Gruppe weiterhin auf ihre operative Flexibilität und Reaktionsfähigkeit fokussiert und investiert in ihre Organisationsstruktur und Human Ressources. Mit dem Portfolio einzigartiger Marken und dem vorhandenen know how steuert die MONCLER-Gruppe auf solidem Kurs durch die unsicheren Zeiten und die kommenden Marktentwicklungen mit dem Ziel, auf einem soliden Wachstumskurs zu bleiben. Die wichtigsten Entwicklungsstrategien sind dabei:
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die deutsche Gesellschaft und die MONCLER-Gruppe weiterhin wachsen und auch in Zukunft zufriedenstellende Ergebnisse erzielen werden.
München, im April 2024 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MONCLER Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MONCLER Deutschland GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MONCLER Deutschland GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sich einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, den 17. Mai 2024 Strohmaier
& Heubl Partnerschaft
Otto Strohmaier, Wirtschaftsprüfer Ludwig Heubl, Wirtschaftsprüfer Die Gesellschafterversammlung der Moncler Deutschland GmbH hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 26. Juli 2024 festgestellt. |
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