USM operations gmbh
Alte Dübener Landstraße 7, 04356 Leipzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Saskia Kleie seit 15.3.2023 | Prokura |
Sebastian Gerhardt seit 15.3.2023 | Prokura |
Andreas Melzer seit 2.1.2019 | Prokura |
Beate Lößner seit 2.1.2019 | Prokura |
André Gerber seit 29.8.2018 | Geschäftsführer |
Edgar Kistner seit 19.10.2017 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
USM operations gmbhLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023 DER USM OPERATIONS GMBH, LEIPZIG A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die USM operations gmbh ist ein auf industrielle Montageprozesse spezialisiertes Unternehmen. Es werden Montage- und Logistikleistungen zu USM-Möbel und Möbelbausysteme erbracht. Quelle: Auszug aus der Veröffentlichung VDM vom 21. August 2023: Die deutsche Möbelindustrie hat derzeit mit einem erheblichen Nachfragerückgang zu kämpfen, wie Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK), bei der Jahres-Wirtschaftspressekonferenz in Köln berichtete. Die Auftragseingänge der deutschen Möbelhersteller liegen laut der verbandsinternen Statistik teils erheblich unter dem Vorjahr. Auf die einzelnen Segmente bezogen sieht das so aus: Wohnmöbel rund 12 Prozent Minus beim wertmäßigen Auftragseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum, Polstermöbelindustrie rund 10 Prozent Minus und bei den Küchenmöbeln liegt dieser um gut 2 Prozent unter dem Vorjahr. Bezogen auf die Stückzahlen stellt sich die Lage dort allerdings noch negativer dar. Von Januar bis Juni 2023 verzeichneten die rund 430 deutschen Möbelhersteller (mit mehr als 50 Beschäftigten) laut amtlicher Statistik einen Umsatz von 9,5 Mrd. Euro, ein Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Dieser Rückgang spiegelt die tatsächliche Marktlage unserer Einschätzung nach nur unzureichend wider", sagte Kurth. Ausschlaggebend für den - angesichts der schwachen Auftragslage - bisher noch vergleichsweise moderaten Umsatzrückgang seien die notwendigen Preisanpassungen, Auftragsüberhänge aus dem Vorjahr sowie statistische Effekte, etwa durch vermehrte Nachmeldungen infolge von Projektverzögerungen. Der Inlandsumsatz entwickelte sich vor dem Hintergrund des spürbaren Nachfragerückgangs mit minus 1,2 Prozent rückläufig. Der Auslandsumsatz der deutschen Möbelindustrie konnte dagegen mit plus 2 Prozent leicht zulegen. Beim Blick auf die aktuelle Umsatzentwicklung zeigen sich erhebliche Differenzen zwischen den einzelnen Segmenten der deutschen Möbelindustrie. Nach Angaben der amtlichen Statistik verzeichnete die Küchenmöbelindustrie in der ersten Jahreshälfte 2023 einen Umsatzanstieg um 6,7 Prozent auf rund 3,5 Mrd. Euro, was nach Auffassung der Möbelverbände aufgrund der genannten Sonderfaktoren jedoch deutlich überzeichnet sei. Die Hersteller von Polstermöbeln registrierten dagegen einen leichten Umsatzrückgang von 0,1 Prozent auf rund 580 Mio. Euro. Die Umsatzentwicklung beim größten Segment der Möbelindustrie - den sonstigen Möbeln (darunter Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel) sowie Möbelteilen - fiel mit minus 9,6 Prozent auf 3 Mrd. Euro negativer aus als im Branchendurchschnitt. Das kleinste Segment der Branche - die Matratzenindustrie - vermeldete schließlich ein deutliches Umsatzminus in Höhe von 19,3 Prozent auf rund 270 Mio. Euro. Dieser Rückgang ist neben dem Nachfrageeinbruch im zweiten Quartal auch auf statistische Sondereffekte zurückzuführen. Anders als während der Pandemie wiesen die Investitionsgütersegmente der Möbelindustrie im bisherigen Jahresverlauf einen dynamischeren Konjunkturverlauf auf als die konsumgüternahen Segmente. Die Büromöbelindustrie registrierte mit einem Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro ein Wachstum um 8,4 Prozent. Die Hersteller von Laden- und sonstigen Objektmöbeln lagen um 6,6 Prozent über dem Vorjahreswert und erzielten einen Umsatz von rund 1 Mrd. Euro. "Angesichts des schwierigen Marktumfelds korrigieren wir unsere Prognose für das Gesamtjahr 2023 nach unten und gehen nun für die deutsche Möbelindustrie von einem Umsatzrückgang von 5 bis 7 Prozent aus", berichtete Kurth. Auch für das kommende Jahr sei mit weiter schwierigen Bedingungen für die Branche zu rechnen. "Die Verbraucher sind angesichts der Inflation und der langwierigen politischen Debatte über das Heizungsgesetz verunsichert und scheuen die Anschaffung langfristiger Konsumgüter", stellte Kurth fest. Von der Politik seien jetzt Impulse zur Belebung der Konsumausgaben und des Bauumfelds gefragt. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresüberschuss von rund TEUR 223 (Vorjahr TEUR 207) abgeschlossen Die Ertragslage basiert auf einem Gewinnzuschlag auf die mit der Leistungserbringung entstandenen Kosten. 3. Beschaffung Materialaufwendungen gibt es im Wesentlichen für die Beschäftigung von Leiharbeitskräften. 4. Investitionen Im Jahr 2023 haben wir TEUR 108 in Sachanlagen investiert. Der Großteil davon entfiel auf Betriebseinrichtungen zur Kapazitätserweiterung und IT-Hardware. Für 2024 planen wir Investitionen von rund TEUR 525 vorwiegend im Bereich Betriebseinrichtungen, IT-Hardware und im Fuhrpark. 5. Finanzierung Die Finanzierung erfolgt aus dem laufenden Geschäft und über die USM-Gruppe. 6. Personal- und Sozialbereich In 2023 waren durchschnittlich 111 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 98). Die USM operations gmbh ist auf die Bereiche Montage, Lager und Logistik fokussiert. B. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs incl. Geschäftsergebnis 1. Ertrags- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 haben wir mit einem Jahresüberschuss von rund TEUR 223 beendet. Das Rohergebnis konnte um TEUR 1.110 gesteigert werden. Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Vorjahresvergleich um TEUR 21 erhöht. Die Aufwendungen für das Personal haben sich aufgrund einer Zunahme der Beschäftigtenzahl und aufgrund von Steigerungen bei den Löhnen und Gehältern gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.064 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weisen im Vorjahresvergleich keine nennenswerte Veränderung auf. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund TEUR 956 auf TEUR 5.537 reduziert. Das Anlagevermögen hat sich um TEUR 671 verringert. Abschreibungen von TEUR 779 stehen Gesamtinvestitionen im Berichtsjahr von TEUR 108 gegenüber. Die Abschreibungs- und die Finanzpolitik haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Entwicklung der Investitionen in das Anlagevermögen stellt sich im Vergleich der letzten fünf Jahre wie folgt dar:
Ein Großteil der Investitionen in 2023 entfiel auf Betriebseinrichtungen und IT-Hardware. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 138 auf TEUR 1.869 erhöht. 2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich von 88,3 % in 2022 auf 85,8 % im Berichtsjahr verringert. Es erfolgte eine Gewinnausschüttung von TEUR 207. Die Kapitalrücklage wurde zusätzlich um TEUR 1.000 zurückgeführt. Im Bereich der Verbindlichkeiten kommt es zu einem Rückgang um TEUR 9 auf TEUR 222. Es bestehen im Geschäftsjahr keine Bankverbindlichkeiten. Die benötigten Mittel für die Investitionstätigkeit sowie die vorgenommene Ausschüttung und die teilweise Rückzahlung der Kapitalrücklage konnten durch den operativen CashFlow erwirtschaftet werden. Die langfristigen Schulden und Rückstellungen haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 57 erhöht. Im Bereich der kurzfristigen Schulden und Rückstellungen ist eine Verringerung von TEUR 29 zu verzeichnen. Die wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse der USM operations gmbh waren im Geschäftsjahr und sind zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts geordnet. 3. Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch die Geschäftsleitung Aus unserer Sicht ist die Vermögens- und Ertragslage zufriedenstellend. Durch die Weiterberechnung unserer Aufwendungen im Cost-Plus-Verfahren wird ein positives Ergebnis erzielt. Die Finanzlage stellt sich ebenfalls als zufriedenstellend dar. Zum Bilanzstichtag waren flüssige Mittel bzw. Bankguthaben in Höhe von TEUR 663 vorhanden. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war jederzeit gesichert. 4. Unternehmensinternes Steuerungssystem Das unternehmensinterne Steuerungssystem besteht im Wesentlichen aus einer operativen Jahresplanung, die unterjährig durch regelmäßige Managementsitzungen überwacht und aktualisiert wird. Standardisierte Berichte zur Ertrags- und Finanzlage werden zudem für Kontroll- und Steuerungszwecke des Unternehmens genutzt. 5. Vergleich des Geschäftsverlaufs mit den Prognosen des Vorjahres Insgesamt wurde die Prognose für 2023 erreicht. Die positive Entwicklung zeigt sich in höheren Umsatzerlösen und einem gestiegenen Jahresergebnis. C. Prognose-, Chancen- und Risiken-Bericht 1. Prognosebericht 1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 0,25 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3 % etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0 % deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. Quelle: BMWK - Anhaltende wirtschaftliche Schwäche im Winterhalbjahr 2023/24 1.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die deutsche Möbelindustrie hat im vergangenen Jahr laut amtlichen Zahlen rund 18 Milliarden Euro umgesetzt, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Sowohl auf dem Heimatmarkt (minus 4,6 Prozent) als auch im Auslandsgeschäft (minus 3,6 Prozent) entwickelte sich der Umsatz rückläufig. Die Exportquote belief sich auf 33,4 Prozent. "Unsere Branche leidet schon seit etlichen Monaten unter der Kaufzurückhaltung der Konsumenten, deren Ursachen wir in der Inflation, der eingebrochenen Baukonjunktur, der politischen Verunsicherung und den geopolitischen Krisen sehen. Von der schwachen Nachfrage sind vor allem die verbrauchernahen Möbelsparten betroffen und weniger die Investitionsgütersegmente wie Büro- und Ladenausstattung", berichtet Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der deutschen Möbelindustrie. Quelle: VDM Verband der Deutschen Möbelindustrie 1.3 Erwartete Vermögens- und Ertragslage, Investitionen, Finanzierung Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer positiven Entwicklung unseres Unternehmens. Die Dienstleistungen werden auf weitere Märkte ausgeweitet; so kamen in 2023 die Schweiz vollständig und zusätzliche alle kleineren EU-Märkte hinzu. Wir rechnen für 2024 sowohl beim Umsatz als auch beim Jahresergebnis im Vergleich zu 2023 mit einer leichten Erhöhung. Bei der finanziellen Ausstattung des Unternehmens erwarten wir keine nennenswerte Veränderung. In 2024 werden wir vorwiegend Investitionen zur Erweiterung der Montage- und Lagerkapazitäten sowie im Fuhrpark vornehmen. 2. Chancen- und Risiken-Bericht 2.1 Finanzielle Chancen und Risiken Finanzielle Risiken, d.h. Zinsänderungs-, Refinanzierungs- und Kreditrisiken, liegen nicht vor. Wir sehen eher finanzielle Chancen aufgrund unserer zufriedenstellenden Finanzlage. Bankdarlehen werden wohl auch zukünftig nicht benötigt. 2.2 Strategische Chancen und Risiken Im Rahmen von Geschäftsleitungssitzungen mit dem Verwaltungsrat werden in regelmäßigen Abständen die Geschäftsentwicklung (Auftragseingang, Ertragslage und Liquidität) sowie ihre wesentlichen Einflussfaktoren diskutiert und beurteilt sowie ggf. Maßnahmen zur Gegensteuerung bei ungünstigen Entwicklungen beschlossen. Mögliche Geschäftsprozess- und Projektrisiken werden im Rahmen von Projektsitzungen laufend beobachtet und gesteuert. Die qualitativ hochwertigen und modular flexibel einsetzbaren Möbel und ihr zunehmender Investitionswert als langlebiger Designklassiker sind positive Abgrenzungskriterien von den Wettbewerbern im Geschäfts- als auch Privatkunden Bereich. Die Geschäftsleitung sieht langfristig weder bestandsgefährdende noch entwicklungsbeeinträchtigende Gegebenheiten für die Gesellschaft. 2.3 Operative Chancen und Risiken Das Kaufverhalten der Konsumenten und Unternehmen wird wesentlich von grundlegenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und natürlichen Einflüssen geprägt. Die Aufgabe des Herstellers USM wird es zunehmend sein, sich den schnell ändernden gesellschaftlichen und ökonomischen Verhältnissen anzupassen. Dabei steht die erfolgreich gelebte Unternehmenskultur - mit den Kernwerten Qualität, Modularität und Nachhaltigkeit - im Zentrum der Bestrebungen die Resilienz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter zu steigern und die Unternehmung zukunftssicher aufzustellen. Notwendig ist eine hoch effiziente Unternehmung, die mit stark engagierten und eigendisziplinierten USM-Beschäftigte in Montage, Logistik und allen administrativen Bereichen erfolgreich agiert. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die freundschaftlich kooperative und ökonomisch effiziente Zusammenarbeit mit allen relevanten Fachabteilungen innerhalb der USM-Gruppe. Insbesondere mit dem Headquarter der USM in Münsingen, der USM U. Schärer Söhne GmbH in Bühl, sowie allen weiteren Unternehmen der USM-Gruppe. Notwendige Montage- und Logistikstrukturen werden in Abstimmung mit den USM-Gesellschaften ausgebaut. 3. Beurteilung der Gesamtrisiko- und Chancensituation durch die Unternehmensleitung Der Geschäftsführung sind keine Risiken bekannt, die eigenständig oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Leipzig, den 11. April 2024 USM operations gmbh André Gerber BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023USM OPERATIONS GMBH, LEIPZIGA K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
USM OPERATIONS GMBH, LEIPZIG ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben Die USM operations gmbH hat ihren Sitz in Leipzig und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig unter der Nummer HRB 33425 eingetragen. Der Jahresabschluss der USM operations gmbh, Leipzig, wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den Regelungen des GmbH Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, erfasst. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Zugänge des Geschäftsjahres werden linear abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen sind mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag passiviert. Alle bis zum Bilanzstichtag verursachten und bis zum Tag der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Bei der Bemessung langfristiger Rückstellungen wurden jährliche zweiprozentige Preis-und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihren künftigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren betragen TEUR 454 (Vj. TEUR 462). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie auch im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten sind - wie auch im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 5) enthalten, die zugleich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 222.981,21 (bestehend aus dem Jahresüberschuss von EUR 222.981,21 und dem Gewinnvortrag von EUR 0,00) auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
2. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Unternehmensorgane hat die Gesellschaft die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Zu Geschäftsführern sind bestellt: André Gerber, der Beruf ist mit der Organstellung identisch, Aeschlen ob Gunten / Schweiz 4. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 99 Arbeiter und 12 Angestellte beschäftigt. 5. Unternehmensbeziehungen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der USM U. Schärer Söhne AG, Münsingen / Schweiz, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist in der Schweiz einsehbar. Direktes Mutterunternehmen ist die USM U. Schärer Söhne GmbH, Bühl / Baden.
Leipzig, den 11. April 2024 USM operations gmbh André Gerber
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die USM operations gmbh, Leipzig Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der USM operations gmbh, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der USM operations gmbh für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, den 12. April 2024
Feststellung des Jahresabschlusses / Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der USM operations GmbH wurde am 27. Juni 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Dort wurde auch beschlossen, den Jahresüberschuss von EUR 222.981,21 in voller Höhe als Dividende auszuschütten. |
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