ESB Engineering System Bau GmbH

Lütke Haar 13, 59602 Rüthen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 7704
Eingetragen
27.11.2006
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnArchitekturbüros für HochbauGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Handel und Beratung mit, sowie Vertrieb von Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Siewers
seit 8.9.2025
Prokura
Susanne Gröblinghoff
seit 5.12.2016
Prokura
Christian Oel
seit 4.3.2008
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ESB Engineering System Bau GmbH

Rüthen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Firma ESB Engineering-System-Bau GmbH mit ihrem Sitz in Rüthen / Sauerland produziert seit vielen Jahren an weltweit unterschiedlichen Standorten. Unser Unternehmen steht für ein umfangreiches Standardprogramm für logistische Lösungen. Unter den eingetragenen Eigenmarken rolltainer®, nestainer®, rolldolly®, gummitex® und tainergrip® bieten wir Transport- und Logistiksysteme wie Rollbehälter, Kommissionierwagen sowie Transportroller hergestellt wahlweise aus den Materialien Kunststoff, Holz und Metall in verschiedensten Standardabmessungen an. Abgerundet wird unser Programm mit einem breiten Sortiment an Zubehörteilen sowie Gitteraufsatzrahmen, Kunststoffpaletten, isolierten Behältern, Kunststoffbehältern, Eimer und Tonnen in unterschiedlichen Varianten, Farben und Abmessungen.

Der Vertrieb wird unterstützt durch die Firma FEIL rolltainer GmbH, die besonders das große Endkundengeschäft für die Firma ESB betreut.

Das Außenlager in Rüthen hält ein riesiges Sortiment auf einer Lagerfläche von ca. 14.500 qm mit aktuell über 12.000 Paletten für unsere Kunden bereit. Hierbei handelt es sich größtenteils um Standardware für den europäischen Markt. Auch kundenindividuelle Rahmenaufträge werden hier zwischengelagert, um die langen Lieferzeiten aus den unterschiedlichen Ländern zu überbrücken und um unsere Kunden schnell und "just in time" bedienen zu können.

Die Mitarbeiter der Firma ESB sind von über 70 auf 33 Mitarbeiter gesunken. Die in den Vorjahren erbrachten Dienstleistungen für nahestehende Unternehmen in den Bereichen Vertrieb, Lager und Verwaltung gehört nicht mehr zum Aufgabengebiet von ESB. Die Mitarbeiter wurden entsprechend an die nahestehenden Unternehmen übergeben.

In Slavicín (Tschechische Republik) produziert unser in 2021 erworbenes Beteiligungsunternehmen ESB-Iron CZ s.r.o. Drahtgitterbehälter für unser umfangreiches Produktprogramm. Weitere Beteiligungsfirmen sind in der Ukraine und in Rumänien ansässig.

Das Unternehmen arbeitet stetig an der Weiterentwicklung seiner Produkte sowie an der Entwicklung neuer Produkte und Anwendungsbereiche. Mit Unterstützung unserer Kunden sowie unserer eigenen Konstruktionsabteilung erhält die Abteilung Forschung und Entwicklung einen sehr hohen Stellenwert in unserem Unternehmen. Diese Abteilung wurde auch in dem letzten Jahr mit neuen Mitarbeiter deutlich verstärkt.

B. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Geschäftsverlauf, Ertragslage, Finanzlage, Vermögenslage

In der geschäftlichen Entwicklung setzt die ESB Engineering System Bau GmbH ihren positiven Verlauf der Vorjahre fort. Die Umsatzerlöse sanken im Jahr 2023 um 24,0 % auf 34,1 Mio. EUR. Dieses ist besonders zurückzuführen auf die preisliche Entwicklung der Materialien. So wurden die Rohstoffe und Handelsware, die im Jahre 2022 deutlich teurer eingekauft wurden, fast wieder zu Normalpreisen beschafft, was sich dann in den Umsätzen deutlich widerspiegelt. Die Materialaufwandsquote mit 80,0 % hat sich gegenüber dem Vorjahr mit 83,7 % entsprechend deutlich reduziert. Der Personalbedarf wurde durch den Wegfall der Dienstleistungsaufgaben an nahestehende Unternehmungen um TEUR 2.178 auf TEUR 1.979 reduziert (52,4 %). Die betrieblichen Erträge (TEUR 379) sind bedingt durch den Wegfall der Dienstleistungsaufgaben um TEUR 1.206 TEUR gegenüber Vorjahr gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.894) erhöhen sich im Wesentlichen durch die Mehrkosten der Warenabgabe sowie über den Einkauf von Dienstleistungen für die Bereiche IT, Marketing und Rechnungswesen. Diese Aufgabenbereiche sind in 2023 an einem nahestehenden Unternehmen beauftragt worden. Der erhöhte Lagerbestand und die deutliche Umsatzsteigerung aus dem 4. Quartal 2022 wurde teilweise fremdfinanziert. Daher sind die Zinsen (TEUR 153) nochmals deutlich gestiegen (TEUR 88,9). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (TEUR 672) erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 48 und beinhalten mit TEUR 334 Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und mit TEUR 338 Gewerbesteuer für den Veranlagungszeitraum 2023.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.434 sowie mit einem positiven Betriebsergebnis von TEUR 2.107 ab. Die Eigenkapitalrentabilität ist aufgrund des ähnlichem Vorjahresergebnisses und durch die Thesaurierung des Vorjahresergebnisses gestiegenen Eigenkapitals von 33,6 % im Vorjahr auf 27,8 % gesunken. Die Umsatzrentabilität mit 4,2 % liegt durch die preisbedingten Umsatzrückgänge höher als im Vorjahr (3,2 %)

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen (TEUR 371) hat sich im Berichtsjahr um TEUR 70 vermindert. Den Zugängen von TEUR 131 stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 201 gegenüber.

Die Finanzanlagen (TEUR 351) betreffen im Wesentlichen die Beteiligung an produzierende Gesellschaften in Osteuropa für unsere Produkte.

Das Vorratsvermögen betrifft mit TEUR 8.589 Handelswaren sowie mit TEUR 585 geleistete Anzahlungen auf Vorräte und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.793 (= 16,3 %) vermindert. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen bedingt durch reduzierte Warenbezugskosten aufgrund deutlich verminderte Rohstoffpreise.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen um TEUR 1.049 gestiegen.

Die Eigenkapitalquote mit 47,4 % ist gegenüber dem Vorjahr mit 36,9 % deutlich gestiegen. Ursache hierfür ist das gegenüber dem Vorjahr ähnliche Jahresergebnis bei einer um TEUR 682 gesunkenen Bilanzsumme. Die Gewinne werden wie in den Vorjahren thesauriert und dienen zur Finanzierung des weiteren Wachstums.

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.347) haben sich im Berichtsjahr aufgrund des deutlich niedrigeren Einkaufsvolumens und der stark gesunkenen Preise um TEUR 559 (=19,2 %) reduziert. Sie werden regelmäßig innerhalb der gegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen im Wesentlichen zur Finanzierung der hohen Lagerbestände und haben im Jahr 2023 um TEUR 1.653 abgenommen.

C. Prognose- Chance- und Risikobericht

Die deutsche Wirtschaft erholt sich in den kommenden Jahren, wenn auch verzögert. Gegenwärtig bremsen vor allem noch die schwache Auslandsnachfrage in der Industrie, der zögerliche private Konsum und die infolge der geldpolitischen Straffung höheren Finanzierungskosten für Investitionen. Doch ab Beginn des Jahres 2024 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder auf einen Expansionspfad einschwenken und nach und nach Fahrt aufnehmen. Die Exporte steigen infolge wieder wachsender ausländischer Absatzmärkte, und die privaten Haushalte weiten ihre Konsumausgaben aus. Denn ihre realen Einkommen erhöhen sich dank eines stabilen Arbeitsmarktes, kräftig steigender Löhne und rückläufiger Inflation deutlich. Die privaten Investitionen sinken hingegen zunächst noch und liefern erst 2026 wieder moderate Impulse.

Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) legt nach dieser Projektion 2024 kalenderbereinigt um 0,4 % zu, nach einem leichten Rückgang um 0,1 % im laufenden Jahr. In den Jahren 2025 und 2026 wächst die Wirtschaft um 1,2 % beziehungsweise 1,3 %. Im Vergleich zur Juni Projektion wurde die BIP Rate für 2024 deutlich und für 2025 leicht herabgesetzt. Maßgeblich sind eine schwächere Auslandsnachfrage, der langsamer anziehende Konsum und straffere Finanzierungskonditionen.

Die Inflation in Deutschland ist auf dem Rückzug, aber für eine grundsätzliche Entwarnung ist es noch zu früh. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) dürfte die Teuerungsrate im laufenden Jahr auf jahresdurchschnittlich 6,1 % zurückgehen und sich im kommenden Jahr mehr als halbieren, auf 2,7 %. Die Teuerung von Energie lässt stark nach und auch bei Nahrungsmitteln ist sie deutlich rückläufig. Die Kernrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) erreicht erst im laufenden Jahr ihren Höhepunkt von 5,1 %. Im kommenden Jahr geht auch sie deutlich auf 3,0 % zurück. Dann stellen Lieferengpässe kein so großes Problem mehr dar, und die Gewinnmargen normalisieren sich. Die geldpolitische Straffung entfaltet zunehmend ihre Wirkung. Ab 2025 lässt das starke Lohnwachstum deutlicher nach, wenngleich es weiter hoch bleibt. Daher geht die Kernrate graduell weiter auf 2,3 % im Jahr 2026 zurück. Die Gesamtrate ermäßigt sich auf 2,2 %.

Sie liegt damit immer noch auf erhöhtem Niveau. Verglichen mit der Projektion vom Juni wurde die Inflationsrate 2024 spürbar und 2025 leicht abwärtsrevidiert.

Die Staatsfinanzen profitieren davon, dass temporäre Stützungsmaßnahmen allmählich enden. Dies ist gewichtiger als steigende Aufwendungen etwa für Verteidigung und Renten. Die Defizitquote sinkt daher 2023 auf 2 % und 2024 auf 1,3 %. In den Folgejahren bleibt sie unverändert.

Die Schuldenquote geht zurück und liegt 2026 wieder in der Nähe von 60 %. Die finanzpolitische Ausrichtung und ihr Einfluss auf die Wirtschaft sind nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Schuldenbremse insbesondere für die Jahre ab 2025 unsicher.

Bedingt durch die mögliche Ausweitung der bestehenden geopolitischen Konflikte sieht sich die Gesellschaft dem Risiko ausgesetzt, dass Lieferketten nachhaltig gestört oder unterbrochen werden.

Weiterhin besteht für ESB das Risiko, dass durch den Konflikt im Roten Meer und der damit verbundenen Unsicherheiten die Seefrachtraten weiterhin ansteigen werden. Die deutlich längeren Seefrachtzeiten und die dadurch resultierende Containerknappheit und erhöhten Kosten werden das Ergebnis im Jahr 2024 negativ beeinflussen.

Aktuell wird davon ausgegangen, dass der Ukrainekrieg das Wachstum der Gesellschaft zwar etwas verlangsamen, jedoch nicht bremsen wird.

Ein weiteres wesentliches Risiko besteht für die Gesellschaft in Form schwankender Umrechnungskurse für Fremdwährungen. Hier wird durch laufende Abschlüsse von Devisentermingeschäften in USD und auch in RMB entgegen gewirkt.

Das Risiko steigender Rohstoffpreise haben wir durch die stetige Anpassung unserer Lieferverträge und dem Abschluss langfristiger Preisvereinbarungen gemildert. Allerdings müssen wir auch in 2024 mit Volatilitäten in dem Rohstoffeinkauf rechnen. Das Forderungsmanagement wird fortlaufend optimiert. Außenstände und Ausfallrisiken sowie die Bonität von Großkunden werden stetig überwacht.

Wir gehen im Jahr 2024 von den gleichen Umsätzen wie im Vorjahr aus, erwarten allerdings im Ergebnis Einbußen aufgrund der hohen Seefrachtraten. Mit unserer in den letzten Jahren kontinuierlich fortgesetzten deutschlandweiten und europäischen Expansion steigt die Wahrnehmung der Marktteilnehmer für das Unternehmen ESB Engineering System Bau GmbH mit dem Vertriebspartner FEIL rolltainer GmbH.

Hier wirken mehrere Faktoren mit, die unser Geschäft weiterwachsen lassen. So werden nach langer Entwicklungszeit im Jahr 2024 neue Produkte eingeführt, die sicherlich kurzfristig vom Markt in größeren Mengen abgerufen werden. Zudem hilft uns unsere sehr hohe Lagerverfügbarkeit an Rollbehältern und ähnlichem logistischen Equipment in Rüthen, womit wir unsere Kunden sofort bedienen können. Durch die unterschiedlichen Produktionsstandorte weltweit können wir die Produktion der Ukraine auf andere Standorte aufteilen. Eine äußerst schlanke Verwaltung am Standort in Rüthen halten zusätzlich die Gemeinkosten niedrig, sodass wir weiterhin absolut wettbewerbsfähige Preise dem Markt anbieten können.

Wesentliche Chancen der zukünftigen Entwicklung werden in der fortlaufenden Optimierung des Warensortiments, einer Verbesserung der Logistik und der internen Abläufe sowie unsere stetigen Maßnahmen zur Qualitätskontrolle und -steigerungen gesehen.

Die Identifizierung von Risiken erfolgt fallweise und ist nicht formalisiert. Die übrigen betriebsimmanenten Risiken sind ausreichend versichert.

Durch die stetige Anpassung unserer Lieferverträge und dem Abschluss langfristiger Preisvereinbarungen werden aufkommender Preissteigerungen gemildert. Das Forderungsmanagement wird fortlaufend optimiert. Außenstände und Ausfallrisiken sowie die Bonität von Großkunden werden stetig überwacht.

Dem stetig steigenden Wettbewerbsdruck wird durch eine stetige Verbesserung unserer Produktqualität sowie einer Verbesserung und Ausweitung von Kundenserviceleistungen entgegengewirkt. Zusätzlich wird unsere durch die große Lagerkapazität garantierte jederzeitige Lieferbereitschaft auch zukünftig unsere Marktposition stärken und ausbauen.

Mit unserer Konstruktionsabteilung und unseren Kunden arbeiten wir an einer stetigen technischen Verbesserung unserer Produkte und der Entwicklung von verbesserten und innovativen, dem Markttrend entsprechenden Neuheiten.

Die Gesellschaft unterhält keine eigenständigen Zweigniederlassungen

Und auch die aktuelle Nachfragesituation lässt erkennen, dass sich die Entwicklung unseres Unternehmens fortsetzen wird, soweit es zu keinem konjunkturellen Einbruch unserer Wirtschaft kommt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine ähnliche Gesamtleistung mit einem leicht reduzierten Vorsteuerergebnis.

 

Rüthen, 31. Juli 2024

ESB Engineering-System-Bau GmbH

gez. Christian Oel

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 721.215,65 540.624,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 145,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 145,00
II. Sachanlagen 370.585,50 440.547,50
1. technische Anlagen und Maschinen 213.028,50 203.961,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.507,00 234.536,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.050,00 2.050,00
III. Finanzanlagen 350.622,15 99.932,15
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 350.472,15 99.782,15
2. sonstige Finanzanlagen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 15.272.713,91 16.135.352,38
I. Vorräte 9.174.590,54 10.967.190,66
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 0,00 46,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.095.716,83 5.167.458,74
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.895.868,43 1.846.859,87
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 940.785,30 298.050,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.259.063,10 3.022.548,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.406,54 702,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 641,90 599,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.994.571,46 16.676.576,53

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.586.195,37 6.152.141,06
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 6.127.141,06 4.682.412,12
III. Jahresüberschuss 1.434.054,31 1.444.728,94
B. Rückstellungen 1.450.727,85 1.374.733,72
C. Verbindlichkeiten 6.957.150,24 9.148.972,75
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.038.714,65 4.691.971,23
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.346.502,12 2.906.368,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.571.933,47 1.550.633,52
davon aus Steuern 134.026,38 265.657,09
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.007,48 2.787,72
D. Passive latente Steuern 498,00 729,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.994.571,46 16.676.576,53

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.212.712,76 8.905.986,63
2. Personalaufwand 1.979.168,45 4.157.429,38
a) Löhne und Gehälter 1.627.126,15 3.536.728,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 352.042,30 620.700,86
davon für Altersversorgung 37.631,56 11.883,62
3. Abschreibungen 201.270,59 288.086,65
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 201.270,59 288.086,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.893.935,48 2.390.540,68
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 72.139,58 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 122.292,74 81.210,29
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 153.604,16 80.843,82
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 672.163,01 624.130,45
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 231,00 241,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.434.863,81 1.446.165,94
9. sonstige Steuern 809,50 1.437,00
Jahresüberschuss 1.434.054,31 1.444.728,94

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die ESB Engineering - System - Bau GmbH hat ihren Sitz in Rüthen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Arnsberg unter der Registernummer HR B 7704.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB angewandt. Die Bilanz ist nach § 266 Absatz 2 und 3 HGB gegliedert.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang ausgeführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 2 HGB.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Sachanlagen und Finanzanlagen werden gemäß § 253 Absatz 3 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, sofern abnutzbar vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauern von einem bis 14 Jahren grundsätzlich linear vorgenommen.

Innerhalb der Vorräte werden die Handelswaren einzeln mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der anteiligen Beschaffungskosten (Frachten, Einkaufsprovisionen) oder gemäß § 253 Absatz 4 HGB mit dem niedrigeren Tageswert zum Bilanzstichtag bewertet.

Den im Vorratsvermögen erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit ergeben, ist durch hinreichende Bewertungsabschläge Rechnung getragen worden.

Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nominalwert bilanziert oder, sofern die Forderungen auf fremder Währung lauten, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel, Rechnungsabrechnungsposten und Posten des Eigenkapitals sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind mit dem in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Sofern die Verbindlichkeiten auf fremde Währung lauten, sind diese mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 enthaltenen Anlagegegenstände ist auf Blatt 6 dargestellt.

2. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Tantiemen 140.122,00 165.367,00
Provisionen 86.995,35 113.433,00
Gewährleistungen 136.000,00 178.000,00
Urlaub 26.997,44 71.786,32
Boni 104.728,15 101.974,23
Übrige 42.812,62 38.000,00
537.655,56 668.560,53

3. Verbindlichkeiten

Gegliedert nach Restlaufzeiten bestehen folgende Verbindlichkeiten:

Gesamt- davon mit einer Restlaufzeit
betrag
EUR
kleiner 1 J.
EUR
1 bis 5 J.
EUR
größer 5 J.
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.038.714,65 1.433.305,39 1.524.159,23 81.250,00
Vorjahr: 4.691.971,23 1.697.517,41 2.751.406,80 243.750,00
Verbindlickeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.346.502,12 2.346.502,12 0,00 0,00
Vorjahr: 2.906.368,00 2.906.368,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.571.933,47 1.571.933,47 0,00 0,00
Vorjahr: 1.550.633,52 1.550.633,52 0,00 0,00
Summe 6.957.150,24 5.351.740,98 1.524.159,23 81.250,00
Summe Vorjahr: 9.148.972,75 6.154.518,93 2.751.406,80 243.750,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (EUR 3.038.714,65) sind durch Abtretung aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Sicherheitsübereignung des Warenlagers und Bürgschaften von TEUR 20.140 besichert.

4. Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen sind verrechnet angesetzt. Die zu Berechnung der latenten Steuern verwendeten Ertragssteuersätze liegen bei 15,825 % für die Körperschaftsteuer (einschließlich Solidaritätszuschlag) und 15,575 % für die Gewerbesteuer unter Berücksichtigung eines Gewerbesteuer-Hebesatzes von 445 %.

Die passivischen Steuerlatenzen von EUR 498,00 (Vorjahr: EUR 729,00) ergeben sich aus den steuerlich höheren Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen sowie aus gebildeten Investitionsabzugsbeträgen.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aufgrund von bereits abgeschlossenen Rechtsgeschäften ergeben sich zum Bilanzstichtag folgende Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen:

EUR
Geschäftsjahr 2024 861.853,07
Geschäftsjahr 2025 908.056,01
Geschäftsjahr 2026 891.727,38

6. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 7.665, welche bisher nicht in Anspruch genommen worden sind.

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt beschäftigt (ohne Geschäftsführer):

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 22 31
Angestellte 10 39
32 70
Auszubildende 1 2
33 72

2. Anteilsbesitz

An folgenden Unternehmen hält die Gesellschaft am 31. Dezember 2023 mehr als 20 % der Geschäftsanteile:

Firma / Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital (gesamt)
EUR
Ergebnis 2023
EUR
ESB IRON CZ s.r.o., Slavicin/ Tschechische Republik 75,0 133.015,66 35.650,50
TSC Rol Containers SARL, Tara Jin/ Republik Rumänien 33,3 61,20 -271.159,00
TSC Ukraine LCC, St. Berehove (Transkarpien)/Republik Ukraine 33,0 1.500.300,00 64.513,00

3. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft für das Geschäftsjahres 2023 ist Herr Kaufmann Christian Oel, Rüthen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt sowie von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Einzelvertretungsberechtigung und die Befreiung sind im Handelsregister eingetragen.

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 a HGB sind gemäß § 286 Absatz 4 HGB unterblieben.

4. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft beeinflussen, eingetreten.

5. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahres 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 1.434.054,31 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Rüthen, 31. Mai 2024

ESB Engineering - System - Bau GmbH

gez. Christian Oel

Anlagespiegel

Anschaffungs- und HerstellungskostenAbschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 01.01.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen 118.562,60 0,00 0,00 118.562,60 118.417,60
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 436.550,09 58.684,29 0,00 495.234,38 232.588,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.063.381,48 72.487,30 20.533,20 1.115.335,58 828.845,48
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.050,00 0,00 0,00 2.050,00 0,00
1.501.981,57 131.171,59 20.533,20 1.612.619,96 1.061.433,98
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 99.782,15 250.690,00 0,00 350.472,15 0,00
Genossenschaftsanteile 150,00 0,00 0,00 150,00 0,00
99.932,15 250.690,00 0,00 350.622,15 0,00
GESAMT 1.720.476,32 381.861,59 20.533,20 2.081.804,71 1.179.851,58
Buchwert
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen 137,00 0,00 118.554,60 8,00 145,00
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 49.617,29 0,00 282.205,79 213.028,59 203.961,59
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 151.516,30 20.533,20 959.828,58 155.507,00 234.536,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 2.050,00 2.050,00
201.133,59 20.533,20 1.242.034,37 370.585,59 440.547,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 350.472,15 99.782,15
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 150,00 150,00
0,00 0,00 0,00 350.622,15 99.932,15
GESAMT 201.270,59 20.533,20 1.360.588,97 721.215,74 540.624,74

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die ESB Engineering - System - Bau GmbH, Rüthen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ESB Engineering - System - Bau GmbH, Rüthen, bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESB Engineering - System - Bau GmbH, Rüthen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümer, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichend geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Soest, 8. August 2024

BINNEWIES | HENKELMANN GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

Henkelmann, Wirtschaftsprüfer

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