Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 5620
Vorher
AHD - Versicherungs-Vermittlungsdienst Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
12.3.1974
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
der Groß- und Einzelhandel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen und Anhängern aller Art sowie mit (Kraftfahrzeug-)Ersatz- und Zubehörteilen für eigene und fremde Rechnung, der Einzelhandel mit Schmierstoffen für eigene oder fremde Rechnung, die Ausführung sämtlicher Kraftfahrzeugreparaturen und Kraftfahrzeugpflegedienste, die Vermietung von Kraftfahrzeugen aller Art sowie die Vermittlung von Versicherungen, Finanzierungen und Kfz-Leasing

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Conrad
seit 16.9.2014
Prokura
Thorsten Voigt
seit 1.12.2003
Geschäftsführer
Oliver Voigt
seit 1.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Oliver VoigtAUTO DIRECT Rental + Marketing GmbH
50.00%
Thorsten VoigtAUTO DIRECT Rental + Marketing GmbH
50.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Saarbrücken
490.000 €
49.00%
Saarbrücken
490.000 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Dechent GmbH

Saarbrücken

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 66.765,00 1.790,00
II. Sachanlagen 1.327.724,12 1.976.000,12
1.394.489,12 1.977.790,12
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.271.315,67 2.486.916,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.843.535,87 19.585.836,86
- Davon Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.389.863,83)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.235.506,51 906.888,78
10.350.358,05 22.979.642,00
11.744.847,17 24.957.432,12

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzgewinn/-verlust
1. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.655.646,52 2.272.460,26
2. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 203.362,14 5.883.186,26
2.859.008,66 8.155.646,52
3.859.008,66 9.155.646,52
B. Rückstellungen 2.069.748,00 2.235.786,00
C. Verbindlichkeiten 5.816.090,51 13.565.999,60
11.744.847,17 24.957.432,12

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.189.282,26 11.593.090,35
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.220.174,39 -3.364.544,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -689.586,94 -741.164,81
-3.909.761,33 -4.105.709,77
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 288.390,58 -319.840,97
-288.390,58 -319.840,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.845.148,73 -2.042.073,19
5. Betriebsergebnis 145.981,62 5.125.466,42
6. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 832.695,19
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 316.805,45 76.373,50
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -208.965,06 -126.064,93
9. Finanzergebnis 107.840,39 783.003,76
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag -75.529,28 -18.573,01
11. Ergebnis nach Steuern 178.292,73 5.889.897,17
12. sonstige Steuern 25.069,41 -6.710,91
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 203.362,14 5.883.186,26
14. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.655.646,52 2.272.460,26
15. Bilanzgewinn/-verlust 2.859.008,66 8.155.646,52

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

ALLGEMEINE ANMERKUNGEN

ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT

Die Autohaus Dechent GmbH hat ihren Sitz in Saarbrücken und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken (HR B 5620).

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ist die Autohaus Dechent GmbH eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

/ GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von drei Jahren zeitanteilig abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten den Anschaffungspreis, die Nebenkosten sowie die Kostenminderungen, die dem Vermögensgegenstand einzeln zuordenbar sind. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Vorführwagen und Mietwagen wurden im Anlagevermögen ausgewiesen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter die nach dem 1. Januar 2023 angeschafft wurden, werden mit Anschaffungskosten bis EUR 800 im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) bzw. der Barwertmethode gebildet. Als handelsrechtlicher Rechnungszins wird pauschal der von der Bundesbank veröffentlichte Abzinsungssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren berücksichtigt. Aufgrund der am 17.03.2016 in Kraft getretenen Änderung des HGB wurde die Durchschnittsbildung des Abzinsungssatzes von sieben auf zehn Jahre verändert. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 (6) HGB beträgt 10.938 EURO.

Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt.

Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

// ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1 / IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind vor allem erworbene EDV-Software und Lizenzen sowie der Geschäfts- oder Firmenwert.

2 / VORRÄTE

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Unfertige Leistungen 8 43
Neuwagen 463 118
Gebrauchtwagen 1.585 2.083
Ersatzteile 216 243
Vorräte 2.272 2.487

3 / RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen werden gebildet, wenn eine Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die wahrscheinlich zu einem Abfluss von Finanzmitteln führt und deren Höhe zuverlässig schätzbar ist. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres wahrscheinlichen Eintritts berücksichtigt und nicht mit Rückgriffansprüchen verrechnet.

4 / VERBINDLICHKEITEN

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022
% %
Kurzfristiges Fremdkapital
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 70 1,2 24 0,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinsituten 26 0,4 26 0,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 459 7,9 289 2,1
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 114 2,0 0 -
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 4.846 83,3 12.920 95,2
Sonstige Verbindlichkeiten 303 5,2 299 2,2
5.818 100,0 13.558 99,9
Mittelfristiges Fremdkapital
Sonstige Verbindlichkeiten 0 - 8 0,1
Sonstige Verbindlichkeiten 5.818 100,0 13.566 100,0

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 154 (VJ TEUR 67).

5 / SICHERUNGSRECHTE IM SINNE DES § 285 NR. 1 LIT. B) HGB

Sicherungsübereignet sind die vom Hersteller zinsfrei einkaufsfinanzierten Fahrzeuge.

/// ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND-VERLUSTRECHNUNG

1. ZINSEN

Die Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 204 (Vorjahr TEUR 9). Der Zinsaufwand aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen beträgt TEUR 33 (Vorjahr TEUR 38).

/V ERGÄNZENDE ANGABEN

1 / SONSTIGE VERPFLICHTUNGEN

Es bestehen Mietzinsverpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 737 (Vorjahr TEUR 749) bezogen auf die Restlaufzeit der Mietverträge für die Betriebsstätten.

Die Mietverpflichtungen bestehen gegenüber nahe stehenden Unternehmen.

2 / IM JAHRESDURCHSCHNITT BESCHÄFTIGTE MITARBEITER

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer
Vollzeit 30 29
Angestellte
Vollzeit 35 44
Teilzeit 8 8
Beschäftigte Arbeitnehmer 73 81
Auszubildende 20 16
Belegschaft 93 97

Von den Personalaufwendungen entfallen TEUR 49 (VJ TEUR 63) auf Altersvorsorge.

3 / GESCHÄFTSFÜHRER

Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:

Herr Thorsten Voigt, Kaufmann, Saarbrücken

Herr Oliver Voigt, Kaufmann, Saarbrücken .

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. Den einzelnen Geschäftsführern wurden weder Vorschüsse noch Kredite gewährt, noch wurden zu Ihren Gunsten Haftungsverhältnisse begründet.

4 / Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EURO 2.859.008,66 auf neue Rechnung vorzutragen.

6 / Nachtragsbericht

Über den 31. Dezember 2023 ergaben sich keine weiteren Ereignisse von besonderer Bedeutung.

Die Unternehmensfortführung ist nicht gefährdet.

 

Saarbrücken, den 22. Januar 2025

Autohaus Dechent GmbH

Thorsten Voigt

Oliver Voigt

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 11. Februar 2025 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 186.809,23 74.048,66 52.983,32 207.874,57
186.809,23 74.048,66 52.983,32 207.874,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.496,00 0,00 0,00 5.496,00
2. technische Anlagen und Maschinen 281.587,75 1.350,00 73.431,63 209.506,12
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.374.477,30 969.663,92 1.806.934,83 3.537.206,39
4.848.370,28 1.045.062,58 1.933.349,78 3.960.083,08
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 185.019,23 9.048,66 52.958,32 141.109,57
185.019,23 9.048,66 52.958,32 141.109,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.495,00 0,00 0,00 5.495,00
2. technische Anlagen und Maschinen 247.206,70 8.067,00 73.397,63 181.876,07
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.432.859,23 271.274,92 467.020,83 2.237.113,32
2.870.580,16 288.390,58 593.376,78 2.565.593,96
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 66.765,00 1.790,00
66.765,00 1.790,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 27.630,05 34.381,05
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.300.093,07 1.941.618,07
1.394.489,12 1.977.790,12

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Autohaus Dechent GmbH

GRUNDSÄTZE

Die Darstellung des Lageberichtes erfolgt gemäß den Darstellungsrichtlinien nach DRS 20.

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die Autohaus Dechent GmbH ist Opel Servicepartner an 2 Standorten im Saarland sowie Suzuki Vertragspartner in Saarbrücken. Die Gesellschaft betreibt ihr operatives Geschäft in:

Opel u. Suzuki, Mainzer Str. 168, 66121 Saarbrücken

Opel, Kohlenstr. 64, 66386 St. Ingbert

Neben dem Neuwagengeschäft betreibt die Autohaus Dechent GmbH den Vertrieb von Jahreswagen, Gebrauchtwagen, Ersatzteilen und Zubehör und bietet umfangreiche Werkstattleistungen (inkl. eigener Lackiererei) an.

WIRTSCHAFTSBERICHT

I. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Gesamtwirtschaftliche Situation

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2023 verbessert und ist durch die Corona- Pandemie und den Krieg in der Ukraine weiterhin gekennzeichnet. Lieferketten sind zum Teil immer noch gestört und die Inflation setzt sich fort, was zu steigenden Zinsen führt, wobei die Wirtschaftsleistung abnimmt. Das Bruttoinlandsprodukt sank preisbereinigt um 0,3 Prozent im Vergleich zu 2022. Die Zahl der Erwerbstätigen lag nahezu unverändert bei 45,8 Mio. Personen. Die Ausgaben des Staates sanken 2023 um 0,9%%; die Staatseinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,2%. Die privaten Konsumausgaben stiegen sich um 6,3%.

Die Sparquote (Anteil am verfügbaren Einkommen) lag mit 10,4% knapp unter dem Vorjahresniveau.

Wenig erfreulich waren in diesem Zusammenhang die steigenden Konditionen für Verbraucherkredite.

Entwicklung der Branche

Die Rahmenbedingungen bleiben in der deutschen Automobilbranche - (Exporte der Automobilhersteller ausgenommen) - bedingt durch Auswirkungen der Pandemie und Lieferengpässen weiter stark unter den Vorjahren. Die Erstzulassungen waren zwar zum Vorjahr mit 2,84 Mio. Fahrzeugen 7,3% höher als 2022. Die Zahl der Hersteller- oder Händlerzulassungen nahm weiter ab, was weiter zu einer Verbesserung der Verkaufspreise führte. Die Besitzumschreibungen bei Gebrauchtwagen stiegen um 6,9% auf 6,03 Mio. an, weil für die Verbraucher genügend Angebot zur Verfügung stand. Der Trend beim Privatmarkt weg vom Neuwagen hin zur Tageszulassung oder zum jungen Gebrauchtwagen (Jahreswagen) setzt sich bei Lieferzeiten von bis 9 Monaten und gestiegenen Neuwagenpreisen immer mehr fort.

Im Service lagen die Markenwerkstätten wieder 6% vor den Freien Betriebe (Marktanteil von 44%, freie Werkstätten 38%, andere 18%). Zwar ließen bei den unter 3 Jahre alten Fahrzeugen 78% Wartungsarbeiten in Markenservicebetrieben durchführen, und auch bei Fahrzeugen unter 6 Jahren stieg der Wert auf 69%; bei älteren Fahrzeugen sinkt diese Quote jedoch weiter kontinuierlich. Die freien Werkstätten gewinnen dort zunehmend Marktanteile. Das Durchschnittsalter des Pkw- Bestandes beträgt 10,2 Jahre, d.h. vielfach wird diese Klientel nicht mehr von den Serviceangeboten der Markenwerkstatt erreicht.

Das plötzliche Aus für die staatliche Förderung von E-Autos führt bei Pkw-Verbrennern wieder zu einem Anstieg der Zulassungszahlen (Benziner 978.660/ +13,3%; Diesel 486.581/ +3,0%). Alternative Antriebe lagen weiter mit Ausnahme der Plug-In-Hybride (Förderung lief bereits 2022 aus) im Plus: Plug-In-Hybride (175.724/ -51.5%) und Elektro-Antriebe (524.219/ +11,4%). Der Marktanteil der Alternativantriebe beträgt nur noch 24,6%. Ohne eine staatliche Förderung und preislich günstige Elektrofahrzeuge werden 2030 die Ziele von 15 Mio. Elektroautos nicht erreichbar sein.

Stieg der Pkw-Gesamtmarkt um 7,3% auf 2,84 Mio. Zulassungen, lag der Opel Marktanteil nur bei 5,1% (+0,2%); der von Suzuki bei 0,9% (+61,2%). Der Folgen der Corona-Pandemie (u.a. Homeoffice) und die internationalen Lieferengpässen sind auch 2023 merklich zu spüren, was mit einer Kaufzurückhaltung bei Privat- und Gewerbekunden einhergeht. Die Reduzierung der Verkaufshilfen durch die Hersteller setzt sich bis Sommer 2023 weiter fort. Der anhaltende Nachfrageüberhang veranlasst die Hersteller dazu, vorrangig teure Fahrzeuge mit hohen Margen zu priorisieren, was im Handel zu Rückgängen im Auftragseingang führt.

Der Handel bleibt in der Erfüllung von margenrelevanten Standards bedingt durch die neuen Händlerverträge auch in den Folgejahren weiter stark an die Hersteller gebunden. Viele Hersteller planen die Einführung eines Agenturgeschäftes.

2. Umsatz und Ergebnisentwicklung

Der operative Rohertrag 1 liegt bei T€ 5.994 (+2,5%). Die Umsätze bei Neuwagen sind um 44,7 % gesunken. Bei Gebrauchtwagen sind die Umsätze um 4,5% gestiegen und im Ersatzteile- und Service-Bereich um 4,0 % gesunken.

Der Personalaufwand verringerte sich um T€ 196 auf T€ 3.910. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr betrugen T€ 1.845. Sie enthalten im Wesentlichen Mieten, Raumkosten und Grundstücksaufwendungen sowie Betriebs- und Verwaltungsaufwand. Gemessen an der allgemeinen Ertragsentwicklung im Kfz-Handel ist das Geschäftsjahr 2023 für die Autohaus Dechent GmbH als noch zufriedenstellend zu bezeichnen.

Der Absatz von Neuwagen (NW, VFW) lag um 137 Einheiten (-69,2%) unter dem Vorjahr. Es wurden 28 Gebrauchtwagen +4,1%) mehr als im Vorjahr abgesetzt. Die Entwicklung des Jahreswagengeschäftes gestaltet sich stabiler, weil die Belieferung von Autovermietern und Werksangehörigen durch die Hersteller wieder angelaufen ist. Bei den echten Gebrauchtwagen (> 36 Monate) bleibt es weiter schwierig, da gute, preislich attraktive Fahrzeuge im freien Zukauf immer seltener zu finden sind. Aufgrund des geringen Angebotes aber einer großen Nachfrage lassen sich zumindest bessere Bruttoerträge erzielen, auch wenn viele Inzahlungnahmen vom Halter privat verkauft werden oder in den Händlerbörsen gehen, da wegen der Sachmangelhaftung eine Vermarktung an Endverbraucher mit zu hohen Risiken verbunden wäre.

1 Ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge

Fahrzeuqverkäufe 2023:

Neuwagen: 01-12/2023 = 61 Fahrzeuge
Gebrauchtwagen: 01-12/2023 = 704 Fahrzeuge

3. Geschäftsergebnis

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen lag bei T€ 434 (EBITDA) nach T€ 5.445 im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des im Vorjahr angefallenen Gewinns aus der Veräußerung einer Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 5.288 entwickelte sich das Betriebsergebnis im Geschäftsjahr positiv.

4. Beschaffung

Das Unternehmen bezieht den Großteil seiner Waren von der Opel Automobile GmbH und der Suzuki Deutschland GmbH. Hierzu zählen Neuwagen, Jahres- und Dienstwagen sowie Originalersatzteile und Zubehör beider Marken. Gebrauchtwagen werden hauptsächlich durch den Zukauf vom Hersteller, die Inzahlungnahme bei Neuwagen- und die Rücknahmen von Leasing- und Kreditgeschäften bezogen.

5. Investitionen

In 2023 wurden ca. T€ 74 in IT-Sicherheit und die Neugestaltung der Webseite investiert.

6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus eigenen Mitteln. Die Finanzierung des Umlaufvermögens erfolgte mit gruppeneigenen Mitteln, vor allem aus Mitteln der WV Vermögens- Verwaltung-Voigt GmbH. Die vom Hersteller/ Importeur angebotene Zinsfreistellung für Neu- und Jahreswagen wird genutzt, danach werden die Fahrzeuge abgelöst, ohne die Kreditlinien von anderen Banken zu nutzen.

7. Umweltschutz 2

Das Unternehmen beteiligt sich aktiv am Umweltschutz. Es gibt festgelegte Abläufe und Verfahrensanweisungen bezüglich des Umweltschutzes. Es gibt einen festgelegten Entsorgungsplan und hierfür zuständige Mitarbeiter.

2 Da es sich um lageberichtsfremde Angaben handelt, wurde die Aussagen dieses Abschnittes nicht durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft.

8. Sonstige wichtige Ereignisse

Neben den bestehenden Vertriebsaktivitäten arbeiten wir für beide Standorte an einer Mehrmarkenstrategie.

II. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen verändert sich um TEUR -13.213 auf TEUR 11.745. Die Vermögenslage hat sich wie folgt verändert: Neuwagen TEUR +346, Gebrauchtwagen TEUR -498 und Teile TEUR -27, Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR -2.390, Forderungen gegen nahestehende Unternehmen TEUR -6.020 und Forderungen gegen Gesellschafter TEUR -5.334. Im Sachanlagevermögen kam es zum Abbau des Bestandes an Vorführwagen (TEUR -477) und auch an Mietwagen (TEUR -161).

Das gezeichnete Kapital ist unverändert. Der Bilanzgewinn verändert sich vor allem durch die eine Gewinnausschüttung von TEUR 5.500. Die Eigenkapitalquote beträgt 32,8%.

2. Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Berichtsjahr mit TEUR 1.210 positiv.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -176. Unter Berücksichtigung des positiven Cashflows aus Investitionstätigkeit (TEUR 2896) hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus den liquiden Mitteln abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.330 auf TEUR 2.211 erhöht.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet.

3. Ertragslage

Gleichwohl die Umsatzerlöse um TEUR -2.126 gesunken sind, erhöhte sich der Rohertrag 3 um 2,5%. Die Umsatzerlöse veränderten sich zum Vorjahr bei Gebrauchtwagen um +4,5%, bei Neuwagen - 44,7%, Teile -5,0% und Service um -2,4%.

Der Personalaufwand ist um TEUR -196 auf TEUR 3.910 gesunken, was vor allem auf altersbedingten Personalabbau zurückzuführen ist.

III PROGNOSE -, CHANCEN-UND RISIKOBERICHT

1. Prognose

Das Jahr 2024 ist durch die Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten geprägt. Neben den weiterhin hohen Energiekosten kommen die Auswirkungen der Inflation in Europa und die massive Zinsanhebung der EZB, um dem entgegenzuwirken, hinzu. Dies führt bei gestiegenen Preisen und höheren Zinsen zu einer merklichen Kaufzurückhaltung. Die Auftragsbestände der Hersteller sind abgebaut, die Lieferzeiten werden wieder kürzer und im kompletten Jahr gibt es wieder zahlreiche Verkaufsförderungsprogramme, um Nachfrage und Auftragseingang zu beleben. Serviceleistungen werden auf stabilem Niveau in Anspruch genommen, weil die Verbraucher länger fahren. Der Fachkräftemangel sorgt für Wartezeiten bei den Serviceterminen. Wir gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung auch im Jahr 2025 fortsetzt.

3 Ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge

Nach deutlichen Rückgängen im Vorjahr bleibt der Pkw-Gesamtmarkt auch 2024 abermals unter 3,0 Mio. Zulassungen. Der Wandel in der Branche in Richtung E-Mobilität soll weiterhin ein großer Schwerpunkt unserer Branche bleiben, da die Hersteller 2025 Ihre CO 2 -Vorgaben auf den Handel abwälzen werden, um Strafzahlungen zu vermeiden. Vor allem die private Nachfrage nach Elektro- und Plugin-Hybrid-Fahrzeugen ist seit dem Wegfall der staatlichen Förderung fast komplett eingebrochen.

Wir bleiben als markengebundenes Autohaus von der gesamt- und weltwirtschaftlichen Lage und zudem von der strategischen Ausrichtung der Hersteller und deren Vertriebs- und Preispolitik abhängig.

Finanzielle Leistungsindikatoren 4

Für unsere interne Unternehmenssteuerung betrachten wir diverse Kennzahlen, deren Entwicklung regelmäßig durch Gegenüberstellung mit den Planzahlen und den Vorjahreszahlen analysiert werden.

Neben Umsatz-, Kosten- und Ergebnisentwicklung verwenden wir hierbei auch Kennzahlen zur Kapitalstruktur, Liquidität und Finanzkraft sowie zur Erfolgsstruktur und Rentabilität. Darüber hinaus nutzen wir auch branchentypische Kennzahlen wie Standtagestatistik bei Gebrauchtwagen und zur Werkstattauslastung für die Steuerung unseres Unternehmens.

Im Geschäftsjahr 2024 stiegen die Fahrzeugabsätze um +4,7%. Die Umsatzerlöse gingen in diesem Zeitraum um -6,1% zurück.

Bei den Gebraucht- und Jahreswagen reduzierten sich die durchschnittlichen Standtage um 47,6%, bei gleichzeitigem Bestandsabbau um -6,1%.

Der Werkstattumsatz stieg um +3,8%.

Aufgrund der bisherigen Entwicklungen und dem Wegfall des Ergebnisabführungsvertrags rechnen wir für 2024 und 2025 mit einem ähnlichen Ergebnis wie 2023.

2. Chancen und Risiken

Es besteht weiter eine Nachfrageschwäche bei batterieelektrischen Fahrzeugen(Plug-In-Hybride und Elektrofahrzeuge). Das Agentursystem hat nicht zu einer Belebung geführt. Hohe Preise gegenüber Verbrennern und Einschränkungen bei der Reichweite und beim Laden sind die Hauptfaktoren. Da aber die Hersteller aufgrund der EU-Emissionsvorgaben ihr Verbrenner-Angebot schrittweise ausdünnen müssen, kann zukünftig das Neuwagen-Absatzpotential insgesamt beeinträchtigt werden. Die Transaktionspreise für E-Mobile werden weiter zum Teil deutlich sinken müssen, ohne dass der Normalkunde wirklich erreicht werden kann. Dazu fehlt es noch an bezahlbaren "Jedermann-Autos" die erst Ende 2025 bis 2026 von den europäischen Herstellern angeboten werden. Europa versucht sich mit Zöllen auf günstige Elektrofahrzeuge aus Asien zu schützen. Um die europäische Automobilindustrie zu schützen, wir über eine Verschiebung der CO 2 -Ziel diskutiert. Attraktiven Konditionen werden die Kaufbereitschaft der Verbraucher anstoßen, denn schließ gab es in den letzten vier Jahren einen gewissen Nachfragestau.

4 Die quantitativen Angaben zum Geschäftsverlauf 2024 wurden noch nicht durch einen Wirtschaftsprüfer geprüft.

Durch die stabile Nachfrage bei Gebraucht- und Jahreswagen bei mindestens sechs Millionen Pkw- Umschreibungen in Deutschland ergeben sich im Verkauf weitere Ertragschancen, auch wenn die Preise durch zum Teil deutlich sinkende NW-Preise wieder sinken werden. Aktiver Ankauf, aggressives Bestandsmanagement und konsequente Preisanpassung sind weiterhin das A und O um den Gebrauchtwagenbereich als Ertragsbringer optimal zu nutzen.

Große Herausforderungen erwarten uns im Servicebereich. Zwar behält der Aftersalesbereich seine Bedeutung und wird diese u.U. aubauen, denn Fahrzeuge benötigen auch in Zukunft Service, gerade bei dem immer älter werdenden Fahrzeugbestand auf unseren Straßen; aber auch die neuen Technoliegen erfordern qualifiziertes Fachpersonal. Vielen offenen Stellen für produktive Mitarbeiter stehen inzwischen fast schon astronomisch hoch anmutenden Stunden-Verrechnungssätzen gegenüber. Investitionen in Ausbildung, Personal und intelligentes Datenmanagement bieten im Service die konstanteste Größe. Wir wollen mit unserem qualifizierten Personal gestärkt ins nächste Jahr starten, denn Personal mit Knowhow in unserer Branche ist extern schwer zu finden. Daher setzen wir auch zukünftig auf die Ausbildung junger Menschen in den Berufen des Kfz-Handels und - Handwerks.

 

Saarbrücken, den 22.01.2025

Die Geschäftsführung

Thorsten Voigt

Oliver Voigt

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Dechent GmbH, Saarbrücken

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Dechent GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Dechent GmbH, Saarbrücken, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist,, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 24. Januar 2025

Förderer, Keil & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Salz, Wirtschaftsprüfer

Rafael Karwecki, Wirtschaftsprüfer

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