Großhandel mit Altmaterialien und Reststoffen
Metaform - HSM GmbH
Bessemerweg 7, 58706 Menden (Sauerland), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robin Schulz seit 3.6.2025 | Prokura |
Stephan Liebschwager seit 26.9.2018 | Prokura |
Frank May seit 14.1.2010 | Prokura |
Stefan Maaß seit 19.3.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metaform - HSM GmbHMendenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Metaform-HSM GmbH mit Sitz in Menden weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf. Gemäß § 267 Abs. 4 HGB treten noch keine Rechtsfolgen ein, die Gesellschaft ist demgemäß prüfungspflichtig. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf Grundlage der Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des HGB und GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Sie wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit um Zwischenergebnisse erweitert. Die Metaform-HSM GmbH mit Sitz in Menden ist unter HRB 4801 beim Amtsgericht Arnsberg eingetragen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie zur Währungsumrechnung Die Bilanzierung und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgte nach folgenden Grundsätzen: Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen. Angefallene Eigenleistungen sind berücksichtigt. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen erfolgen planmäßig auf der Grundlage der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern der den einzelnen Vermögensgegenständen am Bilanzstichtag beizumessende Wert niedriger war, wurde dieser angesetzt. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden neben direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der durch die Fertigung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Bei der Bewertung des in den Vorräten enthaltenen Edelstahls wurde von dem Verbrauchsfolgeverfahren nach der Lifo-Methode Gebrauch gemacht. Bei Ansatz der Notierung auf den Bilanzstichtag ergäbe sich für das gesamte im Vorratsvermögen ausgewiesene Edelstahl ein um TEUR 41 höherer Wert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bewertet. Mögliche Ausfallrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nominalwert bzw. unter zeitanteiliger Abgrenzung angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83% p.a. angesetzt (im Vorjahr: 1,78% p.a.). Die Pensionsrückstellung für leistungsorientierte Versorgungspläne ist nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit Methode) entsprechend den Vorgaben nach HGB unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung bewertet. Im Einzelnen wird von einer jährlichen Rentenanpassung von 0% p.a. sowie einer Steigerungsrate der Gehälter von 0% p.a. ausgegangen. Die Rückstellung für Garantieleistungen wurde entsprechend den Erfahrungswerten der Vorjahre angesetzt und beträgt 0,5% des garantiebehafteten Umsatzes. Daneben sind Rückstellungen für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB passiviert. Der Ansatz der Verbindlichkeit gegenüber dem Pensionssicherungsverein erfolgte zum Barwert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Darlehen der ehemaligen Gesellschafterin, Frau Hannelore Maaß-Kleibl, in Höhe von TEUR 40,9 ausgewiesen. Gemäß besonderer Vereinbarung ist hierfür der qualifizierte Rangrücktritt erklärt worden. Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Umrechnung der Anteile an der York Metal Products Inc. erfolgte mit dem zum Anschaffungszeitpunkt gültigen Wechselkurs. Der folgende Wechselkurs wurde berücksichtigt:
III. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens wird wie folgt dargestellt: Anlagespiegel
Zur Verbesserung der Kapitalstruktur sowie der Liquidität wurden im Rahmen des sog. "echten Factorings" Forderungen an einen Factor verkauft. Hieraus ergibt sich im Berichtszeitraum ein Betrag im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB i.H.v. TEUR 848,5. Vom Gesamtbetrag der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben EUR 1.902 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das Gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2023 unverändert EUR 270.000 und ist voll eingezahlt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 1.675. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Von den Verbindlichkeiten insgesamt haben EUR 1.332.319 eine Restlaufzeit kleiner gleich einem Jahr, EUR 1.723.986 von mehr als einem Jahr und EUR 475.091 von mehr als 5 Jahre. EUR 2.014.286 der Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Kreditinstituten, davon haben EUR 316.065 eine Laufzeit von kleiner gleich einem Jahr, EUR 1.698.220 von mehr als einem Jahr und EUR 475.091 von mehr als 5 Jahren. EUR 17.387 der Verbindlichkeiten bestehen gegenüber dem Gesellschafter und haben eine Laufzeit von kleiner gleich einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten sind EUR 2.014.286 durch Sicherungsübereignung von Maschinen abgesichert. Daneben besteht ein Sicherheitenpoolvertrag, dieser umfasst eine Mantelzession für nicht vom Factor angekaufte Forderungen aus L+L, eine Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie eine Raumsicherungsübereignung des Inventars in den Räumlichkeiten der Betriebsstätte in Menden. Hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurde der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensions- Rückstellung in Höhe von TEUR 5,1 berücksichtigt. V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Der Mitarbeiterbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Daneben bestehen durchschnittlich 2 Ausbildungsverhältnisse (Vj.: 4). 2. Beziehungen zu Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Gesellschaft hält 21% der Anteile der York Metal Products Inc., 310 Rayette Road- Unit 2 in Kanada. Das Eigenkapital zum 30.06.2023 beträgt CAD 13.467.795 der Jahresüberschuss 2022/2023 beträgt CAD 3.694.184. 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Mit dem Gesellschafter besteht ein langfristiger Gebäudemietvertrag mit einer jährlichen Zahlungsverpflichtung von TEUR 415,1. Der Mietvertrag wurde auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Am Bilanzstichtag bestanden Leasingverpflichtungen mit folgenden Fälligkeiten (in EUR):
4. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. Übrige Angaben Im Geschäftsjahr war Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stefan Maaß als Geschäftsführer bestellt. Er ist zur alleinigen Vertretung befugt und von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge unterbleibt unter Anwendung der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
Menden, 31.03.2024 gez. Stefan Maaß Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 24.06.2024 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Metaform-HSM GmbH gehört zu den mittelständischen Unternehmen in dem Bereich der Stanz- und Umformtechnik. Das Unternehmen mit Sitz in Menden (Sauerland) produziert und vertreibt Halbzeuge aus Stahl und Edelstahl weltweit. Unser seit 1985 bestehendes Unternehmen hat sich im Laufe der Zeit von einem allgemeinen Stanzunternehmen mit Schwerpunkt Beleuchtung zu einem Nischenspezialisten in der Metallumformung entwickelt. Wir verstehen uns als Spezialist und Problemlöser im Bereich Stanzen und Rollumformung für die metallverarbeitende Industrie, hier speziell für den Abgasbereich der Automotive-Industrie. Als "Build to Print"-Lieferant bieten wir unseren Kunden durchdachte und effiziente Lösungen von der Werkzeugplanung über die technische Umsetzung bis hin zur Serienbelieferung aus einer Hand. Des Weiteren entwickeln wir mit unseren Partnern Stanz- und Folgeverbundwerkzeuge, um unseren Kunden die bestmögliche Herstellung ihrer Stanzteile zu gewährleisten. 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wurde durch hohe Energiepreise, zunehmende Inflation, die ökonomische Instabilität wichtiger internationaler Partner, verstärkte geopolitische Unsicherheiten infolge militärischer Konflikte und herausfordernde Finanzierungsbedingungen belastet. Demzufolge sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3% - kalenderbereinigt betrug der Wirtschaftsrückgang 0,1% - im Vergleich zum Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) ging im Jahr 2023 um 2,0% zurück. Positive Impulse gingen trotz dieser Herausforderungen vor allem von der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau aus. Dagegen mussten energieintensive Branchen, wie die Chemie- und die Metallindustrie erneut Rückgänge bei Produktion und Wertschöpfung hinnehmen. Trotz der konjunkturellen Schwächephase zeigt sich der Arbeitsmarkt hingegen stabil. Im Jahr 2023 war ein Anstieg bei der Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland um 0,7 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Nach spürbaren Lohnsteigerungen sowie staatlichen Entlastungsmaßnahmen erhöhten sich im Jahr 2023 die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte gegenüber dem Vorjahr um 5,9%. Gemäß den Prognosen internationaler Organisationen ist für das Jahr 2024 mit einer moderaten Erholung des Welthandelsvolumens zu rechnen - auch wenn das weltweite BIP mit einer Zuwachsrate von rund 3% nur unterdurchschnittlich expandieren dürfte. Eine vorübergehende Erholung in der Metall- und Elektroindustrie um 2,6% im Jahresdurchschnitt 2023 wurde hauptsächlich durch Nachholeffekte im ersten Halbjahr ermöglicht, welche durch eine verbesserte Verfügbarkeit von Materialien und aufgestaute Bestellungen angetrieben wurden. Im vierten Quartal 2023 verzeichnete die branchenweite Produktion jedoch einen Rückgang um 1,8% gegenüber dem vorherigen Quartal. Das Auftragsvolumen fiel im Jahr 2023 um 5,1% im Vergleich zum Vorjahr. Eine IBU-Konjunkturumfrage im Oktober 2023 zeigt, dass 43% der Unternehmen ihre Lage als schlecht oder sogar sehr schlecht bewerten. Dies ist vor allem auf einen signifikanten Auftragsrückgang im letzten Quartal des Jahres 2023 zurückzuführen. Neben einem schwachen Inlandsgeschäft sinken vor allem die Erlöse außerhalb der Eurozone. Drei Viertel der Wertschöpfung eines Automobils entstehen bei den Zulieferern, vornehmlich bei den Unternehmen der Metallbearbeitung und -verarbeitung. Der Fahrzeugbau ist mit einem Umsatz von 509 Milliarden Euro (Stand 2022) der stärkste Wirtschaftszweig der Metall- und Elektroindustrie und beeinflusst die Branche entsprechend stark. Als Zulieferer mit einem hohen Automotive-Anteil ist daher die Entwicklung der Automobilindustrie maßgeblich für unsere wirtschaftliche Lage. 2. Ertragslage Unser Umsatz ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 16,4% gesunken. Die Gesamtleistung beträgt im Berichtszeitraum TEUR 12.852. Dies entspricht einer Verminderung gegenüber dem Vorjahr von 16,7%. Nach einer mit 45,4% der Gesamtleistung gesunkenen Wareneinsatzquote (Vj.: 48,6%) verringert sich der Rohertrag absolut um TEUR 931 auf TEUR 7.143. Sein relativer Anteil erhöht sich von 52,3% auf 55,6% der Gesamtleistung. Unter der Position Materialeinsatz sind Kosten für Leiharbeiter in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 46) ausgewiesen, deren Anteil in Bezug auf die Gesamtleistung sich von 0,3% im Vorjahr auf 0,4 erhöhte. Der durchschnittliche Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr von 97 auf 100 erhöht. Die absoluten Personalkosten nahmen um TEUR 184 gegenüber 2022 ab, wegen der gesunkenen Gesamtleistung stieg ihr relativer Anteil von 31,1% der Gesamtleistung auf 35,9%. Die durchschnittlichen Personalkosten je Arbeitnehmer betragen TEUR 46,2 und sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3,3 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 163 auf TEUR 1.888 gesunken, dies entspricht einer Veränderung von 8%. 3. Finanzlage Die angefallenen finanziellen Verpflichtungen wurden in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen erfüllt. Der Cash-Flow ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 921 auf TEUR 670 gefallen. Er errechnet sich nach DVFA/SG wie folgt (in TEUR):
4. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist saldiert nach Investitionen, Abschreibungen und Anlagenabgängen insgesamt um TEUR 411 auf TEUR 3.613 gesunken. Damit beträgt der Anteil an der Bilanzsumme 51,5% (Vj.: 49,8%). Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 122 gesunken, sie machen einen Anteil an der Bilanzsumme von 28,4% (Vj.: 26,2%) aus. Die liquiden Mittel sind im Vorjahresvergleich um TEUR 634 auf TEUR 407 gesunken. Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss auf TEUR 3.310. Bei einer um TEUR 1.062 gesunkenen Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 38,5% im Vorjahr auf 47,1%. Die Rückstellungen für Steuern sind im Vorjahresvergleich um TEUR 361 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Berichtsjahresende TEUR 668 (Vj.: TEUR 998). Die Bankverbindlichkeiten sind um TEUR 415 auf TEUR 2.014 gesunken. Davon haben rund 84,3% eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung sind sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. 5. Leistungsindikatoren Zur wertorientierten Unternehmenssteuerung bedienen wir uns entsprechender Bilanz-, Liquiditäts- sowie GuV-Kennzahlen. Im finanzbezogenen Bereich werden als Kennzahlen der Umsatz sowie das Betriebsergebnis verwendet. Daneben werden auch das EBIT sowie das EBITDA zur Unternehmenssteuerung herangezogen. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.520 bzw. 16,4% gesunken, je Mitarbeiter verringerte sich der Umsatz von TEUR 158 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 128. Das EBITDA resultiert aus dem um das Zinsergebnis, die Ertragssteuern, die Abschreibungen und die außerordentlichen Ergebniseffekte bereinigten Jahresüberschuss. Das EBITDA für das Berichtsjahr ergibt sich wie folgt (in TEUR):
Das EBITDA des Geschäftsjahrs 2023 verringert sich um TEUR 581 auf TEUR 636. Das EBIT dient als zweite wesentliche finanzielle Steuerungsgröße des Unternehmens. Es resultiert aus dem um Abschreibungen geminderten EBITDA (in TEUR):
Im Geschäftsjahr 2023 betrug das EBIT TEUR 148 und ist damit um TEUR 620 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. In Bezug auf die genannten steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren werden keine separaten Prognosewerte aufgestellt. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden ebenfalls nicht herangezogen. 6. Prognosebericht Für das Jahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein weltweites Wachstum von 3,1%, das sowohl von einer unerwartet stabilen Konjunktur in den USA und in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern als auch von fiskalischen Anreizen in China angetrieben wird. Laut World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird für die USA ein Wachstum von 2,1%, für China von 4,6% und für Frankreich von 1,0% erwartet. Für Deutschland wird dagegen nur ein geringes Wachstum von 0,5% prognostiziert: von den sechs untersuchten Wirtschaftsregionen und 16 vom IWF bewerteten Ländern schneidet keines schlechter ab. Im Jahr 2024 wird die deutsche Wirtschaftslage voraussichtlich von verschiedenen Risikofaktoren beeinflusst werden, z.B. Haushaltsdefizite, wirtschaftspolitische Unsicherheiten, Folgen der Konflikte in der Ukraine und im Gazastreifen sowie die Entwicklung von Löhnen und Inflation. Das Ifo-Institut senkte seine zunächst veröffentlichte Prognose von einem Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 von 1,4% auf 0,9%. Dieser Rückgang ist auch auf eine schwache Entwicklung im letzten Quartal 2023 und eine nur schleppende Erholung zurückzuführen, die von Unsicherheit aufgrund der anhaltenden Sparneigung und geringen Investitionsbereitschaft geprägt ist. Eine weitere Absenkung auf 0,7% Wachstum kündigte das Ifo-Institut im Januar 2024 in Folge der Konsolidierungsmaßnahmen im Bundeshaushalt mit Einsparungen in Höhe von 19 Milliarden Euro an. Diese führen zu einer Mehrbelastung bzw. geringerer Entlastung von Unternehmen und Haushalten sowie zu Ausgabenkürzungen des Staates mit konjunkturellen Auswirkungen. In der Tendenz sollte sich die Lage jedoch durch steigende Löhne, sinkende Energiepreise, ein niedrigeres Zinsniveau, eine rückläufige Inflationsrate und schließlich durch eine Stabilisierung der Kaufkraft erholen. Prognosen zur Folge werde die Inflationsrate in der zweiten Jahreshälfte auf 2% zurückgehen, bei dienstleistungsnahen Konsumgütern aber deutlich über 3% bleiben. Eine weitere Verbesserung ist beim Leistungsbilanzsaldo zu verzeichnen, das von 285 Mrd. Euro im Jahr 2023 auf 316 Mrd. Euro im Jahr 2024 ansteigen soll und damit 7,5% der jährlichen Wirtschaftsleistung ausmachen würde. Laut einer Prognose des Verbands der Automobilindustrie (VDA) wird im Jahr 2024 das Produktionsvolumen der deutschen Automobilindustrie bei 4,1 Mio. Fahrzeugen und damit 28% unter dem Rekordwert von 2016 erwartet. Die Produktion von Pkw mit Verbrennungsmotor (inkl. Plug-in- Hybride, PHEV) wird um 7% auf 2,9 Mio. Fahrzeuge sinken. Die Produktion von Elektrofahrzeugen (BEV) soll dagegen um 25% auf 1,2 Mio. Fahrzeuge steigen. Trotz des Rückgangs spielt die Autoindustrie in der deutschen Wirtschaft weiterhin eine wichtige Rolle. Der weltweite Automobilmarkt soll lt. einer VDA-Prognose von 75,6 Mio. Einheiten im Jahr 2023 auf 77,4 Mio. Einheiten im darauffolgenden Jahr ansteigen. Dennoch bleiben auch diese Zahlen unter den historischen Höchstständen, was die anhaltenden Herausforderungen für die Branche unterstreicht. Es wird für Deutschland eine Seitwärtsbewegung (0 bis 2%) und für den Weltmarkt eine Steigerung von 2 bis 4% erwartet. Der konservativen Prognose des VDA schließt sich auch die VIA Consult an. Materialeffekte sind in dieser Prognose nicht berücksichtigt. Unter diesen Rahmenbedingungen sehen wir für das Geschäftsjahr 2024 einen sehr volatilen Markt, in dem wir unsere Produktionsnische weiterhin nutzen wollen. Dabei bewegt sich der Auftragseingang für die ersten 4 Monate des laufenden Jahres auf niedrigem Niveau. Die Investitionen für 2024 werden vorrangig in die Standortsicherung gehen. Für den Prognosezeitraum 01.01. - 31.12.2024 erwarten wir sowohl das Umsatz- als auch Ergebnisniveau leicht unterhalb von 2023, in dessen Folge werden auch die finanzielle Leistungsindikatoren leicht rückläufig erwartet. Dennoch gehen wir bei annähernd gleichbleibenden konjunkturellen Rahmendaten weiterhin von einer positiven Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus. Die Prognose des Lageberichts aus dem Vorjahr ist dabei eingetroffen, wobei der Ergebnisrückgang wegen einer schwächeren zweiten Jahreshälfte 2023 etwas deutlicher ausfiel als zunächst von uns im März 2023 prognostiziert. 7. Chancen und Risiken a) Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Lage unserer Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 unverändert stabil geblieben. Neue wesentliche Geschäftsrisiken sind nicht erkennbar. Für das Erkennen dieser Risiken ist ein Kontrollsystem eingerichtet. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um das Maß der Risiken besser bewerten und handhaben zu können. Die konjunkturellen Aussichten für 2024 sind aber derzeit sehr gemischt. Horrende Energiepreise und weiterhin eine schwierige Marktlage hat die Zulieferindustrie sehr in Bedrängnis gebracht. Der Blick auf die strukturellen Herausforderungen in der metallverarbeitenden Industrie hat sich noch einmal verschärft. Der Wandel in der Automobilindustrie, beeinflusst durch die Klima- und Energiepolitik, geht weiter entschieden voran. Die deutschen Automobilzulieferer und Metallverarbeiter scheinen weiterhin in einer Dauerkrise gefangen, gerade auch im Vergleich mit der globalen Konkurrenz. Kurzfristig sind daher Kreativität und Konsequenz gefragt. Mittelfristig muss die Branche ihr Geschäftsmodell auf das "New Normal" ausrichten - den Strukturwandel und dauerhaft höhere Energiepreise. So werden die meisten Autozulieferer auf einen Maßnahmen-Mix zurückgreifen müssen, bestehend aus der Weitergabe von Preiserhöhungen, Einsparungen, höherer Effizienz, Beiträgen der Mitarbeiter sowie Unterstützung seitens der Gesellschafter und Finanzierer. Für die Metaform-HSM GmbH mit ihrem Standort in Deutschland werden die beschriebenen Faktoren ebenso zunehmend bedeutsam. Es gilt die Organisationsstrukturen zukunftsfähig zu gestalten und sich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Die Metaform-HSM GmbH steht in Zukunft vor zahlreichen regulatorischen Herausforderungen in verschiedenen Feldern. Es werden Kapazitäten, Know-How, Kosten und Zeit benötigt, um insbesondere die neuen Anforderungen und Gesetze erfüllen zu können. Ertragsorientierte Risiken Die Risiken aus der Entwicklung der Rohstoffeinkaufspreise werden durch Einbezug in die Preiskalkulation berücksichtigt. Neben dem Rohstoff-Basispreis ist bei den Edelmetallen der entsprechende Legierungszuschlag ein Kostenfaktor, welcher durch uns nicht beeinflussbar ist. Dieser Zuschlag kann zwar an die Kunden weiter gegeben werden, durch Schwankungen im Zeitraum zwischen Bezug des Vormaterials und Verkauf der Fertigprodukte können aber ergebniswirksame Folgen für unsere Gesellschaft entstehen. Diesen Risiken bei fallenden Zuschlägen stehen entsprechende Chancen bei steigenden Zuschlägen gegenüber. Insgesamt sind die Durchlaufzeiten des Materials im Betrieb relativ kurz, so dass wir keine besonderen, über das normale Maß hinausgehenden Risiken sehen. Auch ist das Vormaterial im ausreichenden Maße verfügbar. Im Erdgasbezug für unsere Heizungen haben wir weiterhin mit den allgemeinen Kostensteigerungen zum Vorjahr zu kämpfen. Auf Grund eines längerfristigen Stromliefervertrags (bis Ende 2027 fix) betreffen uns die Energiepreissteigerungen nicht direkt. ie Möglichkeit eine Lohnerhöhung in 2024 durchzuführen ist derzeit noch ungewiss. Der Facharbeitermangel macht sich auch an unserem Standort bemerkbar und wird daher in Zukunft einen Großteil unserer Aufmerksamkeit haben. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Durch eine Streuung im Debitorenbereich bestehen aus unserer Sicht keine wesentlichen Abhängigkeiten von Einzelkunden. Im Rahmen eines Factoringvertrags übernimmt der Factor innerhalb einer Limitfestsetzung das Risiko für den Delkrederefall. Zudem besteht bei einer Kreditversicherungsgesellschaft eine Versicherung zum Schutz vor Forderungsausfällen. Aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sehen wir derzeit kein Zinsänderungsrisiko. Mögliche Währungsrisiken bestehen wegen des überwiegenden Exports in das EURO- Währungsgebiet ebenfalls nicht. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir geringe Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden können. b) Chancenbericht Vor dem Hintergrund, dass wir in einem hochinvestiven Marktsegment der Rollumformung agieren, gehen wir weiter davon aus, dass sich auf unserer sog. TIER-2-Ebene neuer Wettbewerb nur bedingt oder gar nicht entwickeln wird. Insbesondere im Bereich unserer Technologien sind wir in Zusammenarbeit mit unseren Zulieferern gut aufgestellt. Ähnliche Technologien, auf die ein möglicher Wettbewerb zugreifen könnte, haben z.Z. nicht die gleiche Qualität. Anders sieht es im Bereich unserer Kunden aus, hier stehen wir im Wettbewerb mit ihren "make oder buy"- Entscheidungen. Wir gehen aber davon aus, dass unsere Kunden ihre eigenen Investitionstätigkeiten in den nächsten Jahren weiter reduzieren werden und wir mit unseren vorhandenen, modernen Technologien in dieses Vakuum hineinstoßen können. Der Vermieter unserer Produktionshallen hat mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage begonnen, die Inbetriebnahme soll bis Mitte 2024 erfolgen. Mit der dann möglichen Nutzung von Sonnenstrom können wir die Autarkie von fossilen Energieträgern deutlich erhöhen und so unsere externen Energiekosten verlässlicher kalkulieren. c) Gesamtaussage Die Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir mittelfristig in einem sich globalisierendem Wettbewerbsumfeld. Dem damit verbundenen Kostendruck sowie den Auswirkungen auf die Lieferketten sehen wir uns gut gewappnet. Für alle bekannten wesentlichen Risiken wurden Rückstellungen in ausreichend erscheinendem Umfang gebildet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Wir werden wie andere Zulieferer auch zunehmend vor der Herausforderung stehen, kundenspezifische Anforderungen zu erkennen und sämtliche Aspekte in die Betriebsorganisation und die Arbeitsabläufe zu integrieren. Es kann davon ausgegangen werden, dass zusätzliche Anforderungen wie CO 2 -Bilanzierungen und weitere ökologische, ökonomische und soziale Vorgaben die Kostenstrukturen weiter belasten werden. Gleichermaßen kann die Einhaltung dieser Anforderungen eine Möglichkeit darstellen, insbesondere bei einfach zu fertigenden Teilen sich über den Preis hinaus vom Wettbewerb abzuheben. 8. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Unsere Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, daher sind Forderungsausfälle die Ausnahme. Zum Schutz vor Forderungsausfällen im Kundenbereich wurde eine Kreditversicherung abgeschlossen. Hierdurch erscheinen wesentliche Risiken, auch im Exportgeschäft, hinreichend abgesichert. Im Rahmen eines Factoringvertrags übernimmt der Factor innerhalb einer Limitfestsetzung das Risiko für den Delkrederefall. Zudem informieren wir uns vor Eingehung einer neuen wesentlichen Geschäftsbeziehung über die Bonität des potenziellen Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird laufend ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. 9. Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen nicht.
Menden, 31.03.2024 gez. der Geschäftsführer, Stefan Maaß In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Metaform-HSM GmbH, Menden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metaform - HSM GmbH, Menden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metaform - HSM GmbH, Menden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Menden, den 12.06.2024 ziegler
audit/tax 21 GmbH
Ziegler, Wirtschaftsprüfer |
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