ECOSOIL Nord-West GmbH
Bövinghauser Straße, 44805 Bochum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Teja Albin Ruppert seit 18.11.2025 | Prokura |
Frank Wappler seit 12.10.2021 | Geschäftsführer |
Frank Krejci seit 7.12.2018 | Prokura |
Timm Droop seit 11.4.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECOSOIL Nord-West GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ECOSOIL Nord-West GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie den relevanten Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz wurde nach § 266 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) vorgenommen. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gesellschaft wird unter der HRB-Nr. 16002 beim Amtsgericht Bochum geführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgt gemäß den §§ 252 ff. HGB und den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB und gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB unter der Prämisse der Unternehmensfortführung (going-concern-Prinzip). Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren angesetzt. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, wenn ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Die Sachanlagen haben eine voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 37 Jahren. Anlagenzugänge des Geschäftsjahres wurden grundsätzlich linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt; sofern zum Abschlussstichtag Gründe für voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder bei verminderter Marktgängigkeit mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten abzüglich erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen angesetzt. Soweit die Herstellungskosten nicht durch die voraussichtlichen Verkaufserlöse gedeckt sind, erfolgen zur verlustfreien Bewertung Abschreibungen auf den niedrigeren Wert am Abschlussstichtag. Der Herstellungskostenansatz bei den unfertigen Erzeugnissen beinhaltet neben den Einzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu ihrem Nennbetrag in Höhe ihrer Anschaffungskosten abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % vorgenommen. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgten zum Nennbetrag in Höhe ihrer Anschaffungskosten. Guthaben bei Kreditinstituten Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Eigenkapital Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages und zum Abschlussstichtag vorliegender Beschlüsse. Rückstellungen Rückstellungen für Jubiläumsgelder werden versicherungsmathematisch auf Basis der Richttafeln 2018 G von Professor Klaus Heubeck sowie einem Rechnungszins von 1,74 % anhand der projected unit credit method ermittelt. Aufwand aus der Abzinsung der Verpflichtung ist in Höhe von 1 T€ enthalten. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre angesetzt. Es wird der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Abzinsungszinssatz verwendet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Mitzugehörigkeitsvermerk Im Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind T€ 285 (Vorjahr T€ 257) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie T€ 365 Darlehensforderungen (Vorjahr T€ 360) und T€ 119 (Vorjahr T€ 65) sonstige Vermögensgegenstände enthalten. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von T€ 314 (Vorjahr T€ 84) sowie Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 27 (Vorjahr T€ 27) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 717 (Vorjahr T€ 512) im Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In folgenden Bilanzpositionen sind Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 58 (Vorjahr T€ 24) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 60. Im Bilanzgewinn sind T€ 5.363 Gewinnvortrag aus den Vorjahren enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Rekultivierungsleistungen (T€ 485), Entsorgungskosten (T€ 513), Personalkosten (T€ 558), ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 418), sowie sonstige Rückstellungen (T€ 102). Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Fristigkeitsangaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.866.666,61 durch Grundschulden abgesichert. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Anteilsbesitz von mehr als 20 %
2. Aufgliederung des Umsatzes Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland erzielt und gliedern sich wie folgt auf:
3. Geschäftsführung Geschäftsführer war während des Geschäftsjahres Herr Dr. Hans-Hermann Hüttemann, Dipl. Ökonom, Sprockhövel Herr Frank Wappler, Dipl. Betriebswirt, Essen Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 4.084 für Miet- und Pachtverträge sowie Leasing für Fahrzeuge. Die Miet- und Pachtverträge sind in der Regel mit einer Mindestlaufzeit von 3 bis 12 Monaten ausgestattet. Lediglich das Verwaltungsgebäude hat eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren. Die Leasingverträge sind in der Regel mit einer Mindestlaufzeit von 36 bis 60 Monaten ausgestattet. Die ECOSOIL Nord-West GmbH hat Bürgschaftsverträge mit mehreren Anbietern abgeschlossen. Hierfür liegen umfangreiche Sicherheiten in Form von abgetretenen Termingeldern vor. Aufgrund von Erfahrungswerten aus der Vergangenheit schätzen wir die Inanspruchnahme als gering ein. Laufende Bankkonten sind in Höhe von T€ 936 abgetreten bzw. verpfändet. Weitere Angaben a) Zahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (§ 267 HGB) stellt sich wie folgt dar:
b) Konzernbeziehungen Die Capsicum GmbH, München stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen auf. Dieser Konzernabschluss hat nach § 291 Absatz 2 HGB befreiende Wirkung für die ECOSOIL Nord-West GmbH. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gegeben. c) Zinssicherung Die zur Finanzierung aufgenommenen Darlehen enthalten Vereinbarungen über die Zahlung von variablen Zinsen. Zur Sicherstellung einer gleichbleibenden bzw. planbaren zukünftigen Zinsbelastung wurden mit den jeweiligen Kreditinstituten fristenkongruente Zinsswap-Geschäfte mit einem Nominalwert von 4.000.000,00 € abgeschlossen, die die variable Verzinsung in eine feste Verzinsung umwandeln. Der beizulegende Zeitwert (Marktwert) der abgeschlossenen Zinsswap-Geschäfte beläuft sich zum 13.12.2023 auf -353 TEUR. Die Bewertung der Zinsswaps erfolgte nach § 255 Abs. 4 S. 2 HGB durch die Kreditinstitute, mit denen die Zinsswap-Geschäfte geschlossen wurden bzw. durch von ihnen beauftragte Kreditinstitute. Die Bewertung erfolgt auf den am Bilanzstichtag zur Verfügung stehenden Marktdaten sowie unter Verwendung von allgemein anerkannter Bewertungsmodelle. Es wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die Sicherungsbeziehungen durch die Bildung von Bewertungseinheiten (BWE) zur Absicherung der Zinsänderungsrisiken bilanziell nachzuvollziehen. Die Mikro-BWE zwischen den Zinsswaps (Sicherungsgeschäfte) und Finanzierungsdarlehen (Grundgeschäfte) beziehen sich auf Zinszahlungen in einem Zeitraum bis zum September 2034. d) Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Bochum, 23. Februar 2024 ECOSOIL Nord-West GmbH Dr. Hans-Hermann Hüttemann Frank Wappler Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Das Geschäftsmodell der ECOSOIL Nord-West GmbH basiert auf drei Geschäftsfeldern:
Sitz und zentrale Verwaltung der Gesellschaft samt Bauhof ist Bochum-Gerthe. Die Bodenbehandlungsanlage und das Recycling-Centrum befinden sich in Castrop-Rauxel. Weitere eigene Standorte bzw. im Unternehmensverbund genutzte Standorte befinden sich in Ennepetal, Niederwallach bei Wesel, Wetter/Volmarstein sowie in Werne (Westfalen). Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag 48 Angestellte (Vorjahr 48) und 78 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr 75). Bei den gewerblichen Mitarbeitern handelt es sich um qualifizierte Geräteführer und Maschinisten sowie einige Kraftfahrer von Spezialfahrzeugen. Zusätzliche Qualifikationen bestehen für Arbeiten in kontaminierten Bereichen. Zur Weiterbildung der Mitarbeiter werden gemäß dem betrieblichen Bedarf interne und externe Lehrgänge genutzt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen "Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen. Im Hochbau gingen die realen Auftragseingänge um 11,4 % zurück und lagen mit 49,1 Milliarden Euro nominal 5,0 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -19,8 % (nominal: -13,4 %) die größten Einbußen und das niedrigste nominale Jahresergebnis seit 2018. Der Tiefbau stieg im Vergleich zum Vorjahr real um 3,0 % und steigerte sich nominal um 12,2 % auf 53,2 Milliarden Euro. Großaufträge, vor allem im Bahnstreckenausbau und beim Bau der Kabeltrassen Südlink und Süd-Ost-Link trugen maßgeblich zum vorliegenden Ergebnis bei. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte absolut einen Höchstwert von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro.[...] Zum Jahresende 2023 zeigte sich das Marktgeschehen leicht belebt. So lag lag der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Dezember 2023, saison- und kalenderbereinigt 7,9 % höher als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich stieg der reale Auftragseingang im Dezember 2023 kalenderbereinigt um 4,2 %. Der Auftragseingang betrug rund 8,6 Milliarden Euro. Das waren nominal (nicht preisbereinigt) 1,7 % mehr als im Dezember 2022." (Quelle: Destatis - Pressemitteilung Nr. 068 vom 23.02.2024, "Hohe Baukosten haben neben anderen Faktoren in den letzten Monaten zu einem Rückgang von Bauvorhaben geführt. Die Preise für Baumaterialien bleiben auch im 1. Halbjahr 2023 auf einem hohen Niveau - trotz unterschiedlicher Entwicklungen bei den verschiedenen Baustoffen wie Holz, Zement oder Stahl. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gab es Preissteigerungen im 1. Halbjahr 2023 insbesondere bei allen mineralischen Baustoffen: Zement (+41,7 %), Kalk und gebrannter Gips (+39,7 %), Dachziegel aus keramischen Stoffen (+28,7 %), Frischbeton (+27,7 %), Bausand (+22,7 %) oder Mörtel (+18,6 %) verteuerten sich gegenüber dem Vorjahreshalbjahr deutlich." (Quelle: Destatis - Pressemitteilung Nr. N 055 vom 17.10.2023) 2. Geschäftsverlauf Die handelsrechtliche Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Hinsichtlich des Unternehmenserfolges erwirtschaftete die Gesellschaft in 2023 jedoch ein Ergebnis vor Steuern (EBT), welches unter dem des Vorjahres liegt. Die zuvor beschriebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere gestiegene Beschaffungskosten, Transport- und Entsorgungspreise sowie die abflachende Baukonjunktur strahlten dabei in leicht divergierender Intensität nach den Bereichen Projektgeschäft und Stoffstrommanagement auch deutlich auf die Gesellschaft ab. Im Projektgeschäft wurden Schlussrechnungen in Höhe von insgesamt 5,9 Mio. € (Vorjahr 5,5 Mio. €) gelegt. Die handelsrechtliche Gesamtleistung (Umsatz zzgl. Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen) hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd 6,9% auf 31.065 T€ (Vorjahr 29.058 T€) erhöht. Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2023 gliedern sich wie folgt nach den Geschäftsbereichen auf:
Hierbei schloss die Gesellschaft in 2023 mit einem Ergebnis in Höhe von 721,1 T€ vor Ertragssteuern ab. Das Bestandsvolumen an unfertigen Erzeugnissen betrug zum 31.12.2023 10.928,5 T€ (Vorjahr 6.098,3 T€). Nach Saldierung der erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 10.255,8 T€ (Vorjahr 4.353,1 T€) ergibt sich der saldierte Bestandswert der unfertigen Erzeugnisse von 672,6 T€ (Vorjahr 1.745,2 T€). Der Auftragsbestand lag zum 31. Dezember 2023 mit 3.781 T€ für den Bereich des Projektgeschäftes unter dem Vorjahres-Niveau (Vorjahr 7.454 T€). In diesem Wert sind anteilige Volumina aus bestehenden ARGEN und den damit verbundenen Beistellungsleistungen nicht enthalten. Das Engagement der ECOSOIL Nord-West GmbH in ARGEN ist seit mehreren Jahren auf einem hohen Niveau und von entsprechender Bedeutung. 3. Darstellung der Lage a) Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft mit 31.065 T€ eine um rd. 6,9% höhere Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr sowie sonstige betriebliche Erträge von 1.787 T€, denen vor allem weiterhin inflationsbedingt höhere Materialaufwendungen von 20.678 T€ (+6,8 % gegenüber dem Vorjahr) gegenüberstanden. Damit erzielte die Gesellschaft ein zum Vorjahr ähnliches Rohergebnis von 12.174 T€ (Vorjahr 12.047 T€). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 300 T€ Beteiligungserträge aus ARGEN enthalten, die das oben genannte Engagement der Gesellschaft in ARGEN widerspiegeln und rein operativen Ergebnis-Charakter haben. Weiterhin konnte die Rückstellung zur Rekultivierung einer Deponie angepasst werden. Hier konnten erhebliche Optimierungen in der operativen Abwicklung erreicht werden. Nach Personalaufwendungen in Höhe von 8.077 T€, Abschreibungen auf das Anlagevermögen von 1.307 T€ sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1.893 T€, weist die ECOSOIL Nord-West GmbH ein Betriebsergebnis von 896 T€ aus. Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss - nach Zinsergebnis und nach Steuern - in Höhe von 477 T€ (Vj. 543 T€) aus. b) Vermögenslage Das Eigenkapital der Gesellschaft konnte weiter auf 6.132 T€ erhöht werden. Die Eigenkapitalquote betrug 35,8 %. Für die Gesellschaft bestehen zwei KK-Linien bei den Hausbanken, welche zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen wurden. Im Rahmen einer größeren Investition zur Portfolioerweiterung im Geschäftsbereich Stoffstrommanagement / Recycling bestehen seit 2019 laufende Finanzierungsdarlehen. Für das Geschäftsjahr 2024 sind Sachanlagen-Investitionen (primär für maschinelle Einrichtungen sowie der Standortentwicklung für eine weitere Bodenbehandlungsanlage) von rd. 2.775 T€ geplant. Die Investitionen werden überwiegend Banken- oder Leasingfinanziert sein. Lediglich 150 T€ sind aus dem laufenden Cash-Flow hierfür budgetiert. c) Finanzlage Aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte ein positiver operativer Cash-Flow in Höhe von 618 T€ erzielt werden. Darin enthalten sind Abschreibungen in Höhe von 1.307 T€. Zur Zukunftssicherung wurden im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in Höhe von 1.715 T€ getätigt. Ein größerer Anteil hiervon entfiel auf die Modernisierung maschineller Einrichtungen. Insgesamt beträgt die Liquidität der Gesellschaft 2.230 T€. Die Gesellschaft ist hiermit sowie mit den KK-Linien unter Berücksichtigung des geplanten Cash-Flows ausreichend finanziert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Gesamtleistung, Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und Auftragsbestand als wesentliche Kenngrößen. 5. Gesamtaussage Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023 übersteigt erneut die prognostizierten Erwartungen aus 2022. Die Auftragslage in 2023 lag über den Ansätzen aus der Planung für das Geschäftsjahr. Das Ergebnis 2023 liegt unter dem Vorjahresniveau, jedoch trotz der Kostensteigerungen auf Höhe des Planwertes bzw. der Prognose für das Geschäftsjahr. C. Prognosebericht Das Unternehmen hat sich auf die weiterhin nur schwer einschätzbaren Entwicklungen der Markt- und Wettbewerbsbedingungen für die folgenden Geschäftsjahre eingestellt, die entsprechend in der jährlichen Planung Berücksichtigung fanden. Hierin wurde auch den zurzeit geltenden Konjunkturdaten bzw. der derzeit aktuellen allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung Rechnung getragen. Unter der Annahme einer grundsätzlich stagnierenden, ggf. auch rückläufigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und eine dieser auch folgenden Branchenentwicklung geht die Gesellschaft davon aus, bei einer ähnlichen Gesamtleistung unter Margenverbesserung und Fokussierungen in den Geschäftsaktivitäten eine Stabilisierung des Geschäftsergebnisses in 2024 auf einem ähnlichen Niveau (EBT-Ebene) wie im Vorjahr erzielen zu können. Auf Basis dieser Annahmen und den für das Geschäftsjahr 2024 geplanten Investitionen geht die Gesellschaft für das darauffolgende Jahr 2025 von einer stabilen Entwicklung von Umsatz und Periodenergebnis über dem Vorjahresniveau (2024) aus. Der Umfang möglicher weiterer wirtschaftlicher Folgen aus der aktuellen allgemeinen wie speziell der Baukonjunkturlage lassen sich derzeit nicht qualifiziert einschätzen. Das Unternehmen hält aber gegenwärtig an seiner Prognose für das kommende Jahr fest. Der strategische Ausbau wie auch Umbau im Segment Stoffstrommanagement / Recycling (Verwertung/Deponierung von Reststoffen wie auch die Behandlung dieser Materialien) wird konsequent fortgeführt. Nach der Verlegung der Aktivitäten der Bodenbehandlung von Bochum an den bestehenden Standort des Recycling-Centrums in Castrop-Rauxel in 2022 wurde eine Konzentration des Gesamtportfolios in diesem Geschäftsbereich unter Optimierung der Ressourcen im Geschäftsjahr 2023 weiter fortgesetzt. Zur regionalen Ausweitung im Segment Stoffstrommanagement wird die Gesellschaft im Frühjahr 2024 einen weiteren Standort zur Bodenbehandlung in Bochum in Betrieb nehmen. Die entsprechenden Vorbereitungen laufen aktuell. Das Stoffstrom- / Recyclinggeschäft mit dem deutlich niedrigeren wirtschaftlichen Risikopotential wird weiterhin höheres Gewicht behalten. Hierzu sind die bisherige erfolgreiche Strategie der Gesellschaft sowie der wirtschaftliche Erfolg der Beteiligungsgesellschaften im Vergleich heranzuziehen. Mit dem Auftragsbestand für das Projektgeschäft zum 31.12.2023 in Höhe von 3.781 T€ (und einen zusätzlich anteiligen ARGE-Volumen i.H.v. ca. 2.000 TEUR) sowie mit den laufenden Akquisitionserfolgen in 2024 ist die Auftragslage im Geschäftsbereich Projekte als befriedigend zu bezeichnen. Für das Geschäftsjahr 2024 beträgt die Planleistung im Geschäftsbereich Projekte rund 11,7 Mio. €. Für bekannte Risiken insbesondere aus dem Projektgeschäft ist nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand angemessen Vorsorge getroffen worden. Die Geschäftsführung plant eine Gesamtleistung für 2024 annähernd auf dem Niveau des Jahres 2023 sowie ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, welches um einen niedrigen zweistelligen Prozentsatz unter dem Vorjahr liegt. Es werden Steigerungen bei den Rohstoffpreisen und Personalkosten erwartet, welche nicht umgehend an die Kunden weitergegeben werden können. ECOSOIL Nord-West verfügt über ausreichende Avallinien zur Absicherung des Projektgeschäftes sowie über eine ausreichende Finanzierung (u.a. zwei KK-Linien bei den Hausbanken). Aufgrund der genannten Sachverhalte ist der Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährdet. D. Chancen und Risikobericht Bei Durchführung von Aufträgen in unseren Geschäftsfeldern ist das Erzielen von Erträgen in der Regel ohne Risiko nicht möglich. Die Unternehmensleitung verfolgt aber eine risikoaverse Unternehmensstrategie. Unternehmerische Risiken sollen nur dann bewusst eingegangen werden, wenn die Chancen die Risiken deutlich überwiegen und die Risiken beherrschbar bleiben. Um Risiken, die sich aus den vielfältigen steuerlichen, handels- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen ergeben können zu begegnen, stützen wir unsere Entscheidung und Gestaltung der Geschäftsprozesse auf eine umfangreiche rechtliche Beratung, sowohl durch unsere speziell geschulten Mitarbeiter, als auch auf externe Fachleute. Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation unseres Unternehmens ergab, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Das Ziel der Risikostrategie besteht darin, die mit der Erzielung von Erträgen verbundenen Risiken früh zu erkennen und bestehende Risiken zu beherrschen. Dies soll unter anderem durch folgende Maßnahmen gewährleistet werden:
Folgende Risikopotentiale wurden für das Unternehmen identifiziert:
Markt- und Branchenrisiken Die ECOSOIL Nord-West GmbH ist unverändert unmittelbar abhängig von Investitionen der Industrie, der Immobilienwirtschaft und der öffentlichen Körperschaften bezüglich einzuleitender Sanierungsmaßnahmen und Rekultivierungsmaßnahmen. Die Einschätzungen der Unternehmensverbände lassen für das Geschäftsjahr 2024 tendenziell ein Marktvolumen auf Vorjahresniveau erwarten. Nach wie vor steht die Baukonjunkturlage jedoch unter dem Eindruck massiv gestiegener Baukosten sowie des aktuellen Zinsniveaus. Insbesondere das Investitionsverhalten privater Auftragsgeber ist vor diesem Hintergrund eher erschwert zu prognostizieren. Am Markt platzierte Ausschreibungen und Projekte sind in der Regel durch eine erhöhte Anzahl von Bietern umkämpft und stehen unter Preisdruck. Qualitätsrisiken Durch intensiven Informationsaustausch mit den Kunden sind wir permanent bemüht, einen hohen Qualitätsstandard bei Ausführung unserer Projekte zu gewährleisten. Die Umweltschutzauflagen werden durch unsere QM-Mitarbeiter überwacht. Die Gesellschaft ist zertifiziert nach SCC und Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001:2015). Weiterhin ist die Gesellschaft als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert sowie anerkannter BU-Fachbetrieb. Darüber hinaus besteht eine Zertifizierung als Fachbetrieb nach WHG. Die Zertifizierung für Energiemanagement nach ISO 50001 wird in 2023 das Qualitätsmanagement abrunden. Ausfallrisiken Im Bereich des Umlaufvermögens wird dem Risiko des Ausfalls von Forderungen durch ein effizientes Debitorenmanagement begegnet. Durch Bildung von Wertberichtigungen ist im Rahmen des Jahresabschlusses ausreichend Risikovorsorge getroffen. Zu dem werden Forderungsrisiken im Bereich des Stoffstrommanagements über eine bestehende Warenkreditversicherung abgesichert. Liquiditätsrisiken Die Liquiditätsversorgung wird durch die implementierte Liquiditätsplanung laufend überwacht und ausreichend zeitnah gesteuert. Basierend auf den der Gesellschaft zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln sowie der bestehenden Finanzierungen geht die Gesellschaft davon aus, dass bei näherungsweiser Erreichung der Planwerte für das laufende Geschäftsjahr keine wesentlichen Liquiditätsrisiken bestehen. Mittelfristig können, für den Fall einer signifikant unter dem aktuellen Umsatzniveau liegenden Umsatzentwicklung, Liquiditätsrisiken für die Gesellschaft nicht ausgeschlossen werden. Sonstige Risiken Wie bereits unter "C. Prognosebericht" erwähnt, lässt sich der Umfang weiterer möglicher wirtschaftlicher Folgen aus der aktuellen Wirtschafts- und Konjunkturlage derzeit nur schwer qualifiziert einschätzen. Im angelaufenen Geschäftsjahr 2024 waren bislang keine negativen Auswirkungen festzustellen. Zur Eindämmung der Risiken bestehen in der Gesellschaft zahlreiche Maßnahmen und Anweisungen, die dem Erhalt der Gesundheit der Mitarbeiter sowie dem Erhalt der Leistungsfähigkeit der Gesellschaft dienen, um bestehende und zukünftige Aufträge unserer Kunden wirtschaftlich abzuwickeln zu können. Aufgrund der teilweise schnelllebigen Entwicklung werden diese Maßnahmen regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Sonstige spezielle Risiken - außer den jedes Unternehmen betreffenden Unternehmensrisiken - sind zurzeit nicht zu erkennen. Chancen Für das Projektgeschäft erwarten wir für uns aufgrund der engen Verzahnung mit dem Stoffstrommanagement / Recycling eine weiterhin stabile Entwicklung, die sich auf das bestehende Auftragsvolumen positiv auswirken wird. Das Stoffstrom- / Recyclinggeschäft ist bzw. wird durch die getätigten und geplanten Erweiterungsinvestitionen weiter ausgebaut. Damit wird die Ergebnislage des Unternehmens mittelfristig verbessert und gefestigt. E. Zweigniederlassungen ECOSOIL Nord West GmbH, hat neben dem Hauptsitz in Bochum Betriebsstätten in Castrop- Rauxel, in Niederwallach bei Wesel und in Werne (Westfalen).
Bochum, den 20. März 2024 ECOSOIL Nord-West GmbH Dr. Hans-Hermann Hüttemann, Geschäftsführer Wappler, Geschäftsführer C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der ECOSOIL Nord-West GmbH, Bochum, unter dem Datum vom 29. April 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ECOSOIL Nord-West GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ecosoil Nord-West GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ecosoil Nord-West GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlich falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. F. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2023 der ECOSOIL Nord-West GmbH, Bochum, erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW PS 450 n.F.). Zu dem von uns erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk verweisen wir auf Abschnitt C "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks".
München, 29. April 2024 Akanthus
GmbH
Dr. Andreas Koller, Wirtschaftsprüfer Susanne Wiegräfe, Wirtschaftsprüferin Niederschrift über die Gesellschafterversammlung am 22. Mai 2024 in SenftenbergDie unterzeichnende ECOSOIL Holding GmbH, mit Sitz in Senftenberg ist alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter der HRB-Nr. 16002 eingetragenen ECOSOIL Nord-West GmbH mit Sitz in Bochum. Unter Verzicht auf alle nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen hält die ECOSOIL Holding GmbH hiermit eine Gesellschafterversammlung der ECOSOIL Nord-West GmbH ab und beschließt Folgendes:
Senftenberg, 22.05.2024 Für die ECOSOIL Holding GmbH Dr. Hans-Hermann Hüttemann Frank Wappler |
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