Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 185
Vorher
Medicke Metallbau GmbH
Eingetragen
10.7.1990
Branche
Herstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Entwicklung, Planung, Fertigung und Vertrieb von Fenster-, Türen- und Fassadensystemen, Stahlkonstrukionen und Vorhangfassaden unterschiedlicher Materialien sowie Handel mit Roh- und Fertigprodukten des Bau- und Baunebengewerbes.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Karnagel
seit 8.1.2026
Prokura
Lars Liebert
seit 6.1.2025
Prokura
Nadine Leonhardt
seit 6.1.2025
Prokura
Bianca Glaesner
seit 25.10.2024
Prokura
Stefan Marinitsch
seit 2.8.2024
Prokura
János Schillinger
seit 2.8.2024
Prokura
Dirk Rippke
seit 25.5.2023
Prokura
Jens Boettcher
seit 6.10.2020
Prokura
Yvonne Schnabel
seit 11.6.2019
Prokura
Tom Schubert
seit 23.1.2014
Prokura
Marcus Werner Medicke
seit 24.6.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MEDICKE INVEST I GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEDICKE GmbH

Glauchau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die MEDICKE GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das im Bereich des qualitativ hochwertigen, anspruchsvollen Fassadenbaus tätig ist. Wir entwickeln, planen, fertigen und montieren projektbezogen sowohl Fenster und Türen aus Aluminium, Stahl und Kunststoff, als auch Pfosten-Riegel-, Vorhang- und Elementfassaden u. a. aus Blech oder Leichtbeton für Großprojekte in Deutschland.

Unsere Auftraggeber sind bedeutende Industrieunternehmen, gewerbliche Projektentwickler, Bauunternehmen und Generalbauunternehmen, aber auch private Investoren. Unser Augenmerk liegt auf der ganzheitlichen Planung und Erstellung von Gebäudehüllen vorwiegend für Büro-, Handelsgewerbe- und Wohnimmobilien sowie für integrative Fassaden an historischer Bausubstanz.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere leistungsfähige Planungs- und Entwicklungsabteilung befasst sich mit architektonischen und wirtschaftlichen Konstruktionen moderner Element- und Vorhangfassaden nach Kundenwunsch. Dafür setzen wir z. B. innovative Befestigungslösungen ein und verwenden neuartige Materialien, die wir mit Partnern wie Universitäten entwickelt haben.

Nach unserer Beobachtung gewinnen Aspekte der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz unserer Gebäudehüllen zunehmend an Bedeutung. Wir haben diesbezügliche Kundenanforderungen aufgegriffen und entwickeln unter qualitativen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten Alternativen zu konventionellen Gebäudehüllen - dazu haben wir uns vernetzt u. a. durch unsere Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).

Des Weiteren befassen wir uns mit der Entwicklung neuer, funktionaler und optisch ansprechender Elemente z. B. bei Leichtbeton-Fassaden-Nisthilfen, Begrünungsgefäße u. a. m. und bieten dadurch dem Kunden die Möglichkeit der Gestaltung öffentlicher Räume an.

3. Zweigniederlassungen

Unser Unternehmen verfügt, neben dem Hauptsitz in Glauchau (hier sind im Jahresdurchschnitt 130 Mitarbeiter (Metallbau) beschäftigt gewesen), über folgende Niederlassungen und Betriebsstätten (in Klammern: Schwerpunkttätigkeit):

NL Borna: 67 Mitarbeiter (Elementebau)
NL Leipzig: 40 Mitarbeiter (Fertigung von metallischen Vorhang-Fassaden)
NL Berlin: 24 Mitarbeiter (Projektmanagement und Vertrieb)
NL Steigra: 22 Mitarbeiter (Kunststoff- und Aluminiumelemente-Fertigung
BS Chemnitz/Penig: 5 Mitarbeiter (Fertigung Faserbeton-Elemente)

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Umsatz des Bauhauptgewerbes lag laut Statistischen Bundesamt im ersten Halbjahr 2022 bei ca. 47 Mrd. EUR und damit etwa 13 % über dem Vorjahr. Im gleichen Zeitraum stiegen die Preise um ca. 16 %, d. h. per Saldo ist ein preisbereinigter Rückgang um fast 3 % zu verzeichnen. Im zweiten Halbjahr hat sich durch das Fortbestehen der multiplen Krisenlagen der Trend verstetigt, so dass im Jahresvergleich zwar noch ein Umsatzwachstum von etwas mehr als 10 % zu Buche steht; jedoch konterkariert der gegenüber den Verbraucherpreisen überdurchschnittliche Preisanstieg im Baugewerbe von mehr als 15 % für alle gewerblichen Gebäudearten das Umsatzwachstum.

Die Ergebnisse der Neubewertungen von Bauprojekten beginnen negativ auf die Nachfrage zurückzuschlagen. Im Wohnungsbau ist im ersten Quartal 2023, gemessen an der Anzahl von Bauanträgen und -genehmigungen, ein Einbruch zu verzeichnen.

Im Segment des Wirtschaftshochbaus entwickelte sich nach der Corona-Pandemie zwar ein Aufholprozess, so dass über alle Gebäudetypen zweistellige Zuwachsraten verzeichnet wurden, die Entwicklung am langen Ende bleibt jedoch abzuwarten.

Die Branche ist traditionell gekennzeichnet vom hohen Kostendruck und von Zyklen.

2. Geschäftsverlauf

Der weiter hohe Auftragsbestand und dessen Bearbeitung bewirkt erneut eine Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen inkl. geleisteter Anzahlungen um 21,6 Mio. € auf nun 74,5 Mio. € (Vorjahr: 52,9 Mio. €).

Die Steigerung des Rohertrags (Umsatz zzgl. Bestandsaufbau zzgl. aktivierte Eigenleistungen abzgl. Bestandsabbau abzgl. Materialaufwand) um 15,6 % resultiert überwiegend aus der höheren Unternehmensleistung, aber auch aus Baupreissteigerungen.

Die Personalrekrutierung und -entwicklung hat weiter einen hohen Stellenwert. Im laufenden Geschäftsjahr konnten wir 10 (Vorjahr: 24) neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für das Unternehmen gewinnen. Gemeinsam mit Dienstleistern können wir die weiter hohe Nachfrage unserer Auftraggeber an MEDICKE-Leistungsangeboten bedienen und die Kunden zufriedenstellen.

Dem wachsenden Wunsch der Kunden nach frühzeitiger und kooperativer Beratung zur Umsetzung kreativer Entwürfe konnten wir, nach Gewinnen von Spezialisten, durch die Bereitstellung sogenannter Pre-Construction-Services aus eigener Hand gerecht werden.

Parallel zum laufenden Geschäft führten wir unseren Produktionshallen- und Büroneubau am Standort der NL Borna fort und konnten Richtfest feiern.

Im ersten Halbjahr haben wir zudem Betriebsstätten auf gemieteten Grundstücken in Chemnitz und Penig für die Fertigung von Faserbeton-Elementen aufgebaut und auch die Produktion für zwei Bauvorhaben gestartet, so dass wir jetzt über eigene Kompetenzen und Kapazitäten für dieses interessante und nachgefragte Gestaltungselement verfügen.

Insgesamt sind wir mit dem Verlauf des von schwierigem Umfeld gekennzeichneten Geschäftsjahres 2022 zufrieden.

3. Lage des Unternehmens

Die Lage des Unternehmens ist geprägt vom operativen Geschäft auf einem hohen Niveau. Teilweise waren die Kapazitäten voll beschäftigt oder (insbesondere im ersten Halbjahr während der Corona-Pandemie) nur eingeschränkt verfügbar, so dass vermehrt auf Dienstleister zurückgegriffen werden musste, was zu einer überproportionalen Steigerung der bezogenen Fremdleistungen führte. Die Beeinträchtigung von Lieferketten betraf MEDICKE nur teilweise sowie temporär (da überwiegend innereuropäischer Bezug) und erforderte zusätzliche Anstrengungen beim Ein- (Abwehr von Preissteigerungen und Zusatzkosten z. B. für Energie) und Verkauf (Durchsetzung von nötigen Preisanpassungen).

Im Geschäftsjahr begann sich zwar die Corona-Thematik aufzulösen, jedoch wurde die Hoffnung auf Normalität durch den Beginn des Krieges in der Ukraine genommen und neue, krisenartige Herausforderungen (Energieverfügbarkeit und -preise, allgemeiner Preisauftrieb, Zinsanstieg, zunehmende Regulatorik, Verunsicherung der Bürger und damit auch der Belegschaft u. a. m.) mussten durch erhöhte Anstrengungen bewältigt werden.

a) Ertragslage

Der Rohertrag wurde im Geschäftsjahr 2022 mit T€ 24.189,0 im Vergleich zu T€ 20.924,3 im Vorjahr erneut gesteigert. Der absolute Anstieg des Rohertrags um T€ 3.264,7 ist auf die deutlich höhere Gesamtleistung zurückzuführen. Dabei konnte die Material- und Fremdleistungsquote nicht ganz auf Vorjahresniveau (72,5 %) gehalten werden; diese liegt nun bei 75,7 % und ist neben Preissteigerungen und vermehrter Fremdleistung auch auf das Vorziehen von Beschaffungen (Block statt Sequenz) zur Materialsicherung zurückzuführen.

Die Zunahme der Personalkosten von T€ 12.550,4 auf T€ 13.941,9 resultiert aus dem quantitativen und qualitativen Aufbau des Mitarbeiterstammes für die höhere Leistung sowie aus üblichen Entgeltanhebungen - relativ sank der Personalaufwand um 2,5 %.

Der Jahresüberschuss lag bei T€ 1.358,6 T€ (Vorjahr:T€ 780,7) und übertraf die Prognose. Neben den nicht konkret zu beziffernden Corona-Mehraufwendungen waren temporäre Störungen bei der Verfügbarkeit von Material und menschlicher Arbeit sowie Preisübertreibungen dafür im zweiten "Corona-Jahr" ursächlich. Dazu waren die kriegsbedingten Preissteigerungen nicht vollständig abzuwenden und die Mehrkosten konnten nicht vollumfänglich an die Auftraggeber weitergegeben werden.

b) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr um T€ 3.894,3 auf T€ 22.251,6 gestiegen, was im Wesentlichen (im Folgenden abgekürzt: i. W.) und wie bereits im Jahr 2021 auf die baulichen Investitionen für den Neubau einer Fertigungs- und Bürostätte in der NL Borna sowie Maschineninvestitionen an verschiedenen Standorten zurückzuführen ist.

Gleichzeitig ist aber das Umlaufvermögen um T€ 3.441,3 gesunken, was i. W. auf geringere Bankguthaben zurückzuführen ist - hier wurden unseres Erachtens die Übertreibungen des ersten Corona-Jahres korrigiert sowie dem Zinsanstieg (keine Negativverzinsung von Bankguthaben mehr) Rechnung getragen.

Per Saldo ist eine nur geringe Zunahme des Vermögens/eine Bilanzsummenerhöhung in Höhe von T€ 488,9 bzw. um 1,3 % zu konstatieren.

Der erzielte Jahresüberschuss führt (nach Berücksichtigung einer Kapitalmaßnahme: Dividendenausschüttung und Rückführung von Ausleihungen an Gesellschafter) zu einer absoluten Erhöhung des Eigenkapitals auf T€ 9.615,4 (Vorjahr: T€ 8.516,8) - das entspricht einer Eigenkapitalquote von 25,7 % (Vorjahr: 23,1 %). Unter Einbeziehung von 70 % des Sonderpostens für Investitionszuschüsse ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 31,0 % (Vorjahr: 27,5 %) bei nahezu konstanter Bilanzsumme.

c) Finanzlage

Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag T€ 4.039,6 und lagen damit deutlich unter dem Vorjahr mit T€ 8.639,7. Nach unserer Beobachtung entspricht das dem Niveau vor der Corona-Pandemie, während der es (auch durch sogenannte Verwahrentgelte "gefördert") zu Übertreibungen kam. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen, die Betriebsmittelkreditlinien der Hausbank und die flankierenden Avalkreditrahmen bei den Kautionsversicherern sicherten bei weiter gestiegener Leistung jederzeit die Liquidität.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und aus Mietkäufen betragen zum Stichtag T€ 9.368,7 nach T€ 8.349,0 im Vorjahr. Von den Darlehen bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 7.571,8 betreffen T€ 7.075,5 langfristige Immobilienfinanzierungen. Die Erhöhung um T€ 800 ist der Saldo aus Tilgungen in den Bestandsdarlehen und aus Neuaufnahmen i. W. zur anteiligen Refinanzierung der Investitionen für den Neubau in der NL Borna.

4. Finanzielle Leistungsindikationen

Der hauptsächliche Leistungsindikator für unsere interne Unternehmenssteuerung ist der Deckungsbeitrag des jeweiligen Projekts. Für dessen Überwachung erfolgt eine laufende Fortschreibung des Auftragswertes sowie der zuzuordnenden Kosten. Daneben überwachen wir den Arbeitsvorrat, die Rohertragsentwicklung und die Geldbestände.

III. Chancen- und Risikobericht

Die Corona-Pandemie war zu Beginn des Geschäftsjahres auf höchstem Infektionsniveau und bestimmte das gesellschaftliche und wirtschaftlichen Leben, dem wir uns als Wirtschaftssubjekt nicht entziehen konnten und wo wir unserer Verantwortung für die Beschäftigten nachgekommen sind. Der im Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine überlagerte die Herausforderungen und brachte neue hervor. Durch die verhängten Sanktionen sind zwar keine MEDICKE-Absatzmärkte und -Lieferketten direkt betroffen, jedoch können wir uns von den bisher i. W. energiebezogenen Auswirkungen wie Preissteigerungen nicht abkoppeln.

Es wird zunehmend schwieriger, Entwicklungen vorauszusehen, da der sogenannte Krisenmodus anhält und früher als normal bezeichnete Umfeldbedingungen noch nicht absehbar sind - wir agieren im gegebenen Umfeld umsichtig, können jedoch die tatsächlichen Auswirkungen nicht abschließend einschätzen.

Das Unternehmen ist neben den vorstehend genannten Einflüssen den typischen Risiken aus der Abwicklung von Projekten ausgesetzt. Risiken auf Grund unzureichender Vorplanungen durch die Auftraggeber, verzögerte oder fehlerhafte Vorleistungen anderer Gewerke, sowie die hohe Komplexität der Aufträge sind branchentypisch und werden durch umsichtiges Agieren bestmöglich mitigiert.

Der für das operative Geschäft benötigte Liquiditätsbedarf wird durch Kundenanzahlungen, eigene finanzielle Mittel sowie durch Avalkreditrahmen namhafter Kautionsversicherer und durch einen Universalkreditrahmen der Hausbank sichergestellt. Unter der Annahme, dass die bereitgestellten Kreditlinien und Bürgschaftsrahmen der Gesellschaft weiter zur Verfügung stehen sowie mit den Kunden Voraus- und Abschlagszahlungen vereinbart werden können, ist die Gesellschaft finanziell gut aufgestellt.

Sowohl der aktuelle Auftragsbestand des Unternehmens als auch die Diversifikation in den Bereichen Aluminium-Elemente- und -Vorhangfassaden, Faserbeton-, Stahl-, Glas- und Kunststoff-Elemente führen im Gesamtkontext zu einem ausgewogenen Kunden- und Produktmix, der bei einer effektiven Abwicklung der Aufträge zur Gewinnung und Festigung neuer und bestehender Kunden (wir arbeiten ganz überwiegend mit solventen Bestandskunden) beiträgt. Währungsrisiken bestehen aufgrund ausschließlicher Faktura in EUR nicht.

Die Angebotspreisbindung ist im Einklang mit Preisbindungen für die wesentlichen Materialien, so dass Preisänderungsrisiken zeitlich begrenzt sind. Partiell werden Preisgleitklauseln vereinbart bzw. größere Baukostensteigerungen während verlängerter Projektlaufzeiten mit dem Kunden kooperativ und in begrenztem Maße nachgeregelt. Ergänzend haben wir unbenannte Jahreskontrakte bei den Hauptlieferanten vereinbart. Alternative Lieferantenbeziehungen im In- und Ausland sind auf- und werden ausgebaut.

Um das in der Vergabe von Leistungen an Nachunternehmer liegende Risiko zu minimieren, erfolgt die Darstellung der Leistung klar und deutlich in Wort und Bild und wird zur Auftragsgrundlage. Darüber hinaus erfolgen die Auftragsvergaben für Lieferungen und Leistungen im Vier-Augen-Prinzip. Zur Sicherung von Durchsatz und Qualität entwickeln wir Nachunternehmer kooperativ, möglichst über mehrere Bauvorhaben, weiter.

Die Anforderungen im Bereich der IT hinsichtlich der Verfügbarkeit von Systemen und Daten bleiben hoch. Wir investieren im Bereich der IT hohe sechsstellige Beträge in Systeme und Menschen und verfügen über eine leistungsfähige IT-Abteilung. Die Mitarbeiter dieser bilden sich regelmäßig fort und sorgen für eine hohe Betriebssicherheit bei Erhalt der nötigen Flexibilität für Anforderungsänderungen.

Unsere fachliche Kompetenz und langjährige Erfahrung im Projektgeschäft qualifizieren uns auch für komplexe und umfangreiche Fassadenlösungen, für die unverändert eine ausreichend hohe Nachfrage besteht. Durch die Vielzahl anspruchsvoller Referenzen und wegen des guten Leumunds unserer Auftraggeber ist es uns gelungen, die Marke MEDICKE als leistungsfähigen und verlässlichen Wertschöpfungspartner zu etablieren.

Die Einführung neuer Normen und Richtlinien im Fassadenbau, zunehmende Forderungen nach integralen Planungsprozessen (Building Information Modeling) und die Etablierung regulierter Prozessabläufe auf den Baustellen (Lean-Construction) macht es für ausländische Teilnehmer nach wie vor schwierig, in den deutschen Markt vorzustoßen - das ist für uns Herausforderung und Vorteil zugleich.

Risiken der künftigen Entwicklung, die einzeln oder zusammen bestandsgefährdend wirken könnten, sind derzeit nicht ersichtlich.

IV. Prognosebericht

Die Abkehr von der Negativ- und Niedrigzinspolitik im europäischen Raum führte bereits zur Neubewertung von Bauinvestitionen. Die Folgen dieser Politik sind, je nach Investor und Objektart, unterschiedlich. Nach unserer Beobachtung werden Projekte zunehmend mittels Gestaltungsvarianten modifiziert, die wir jedoch in unserem Produktportfolio abbilden können.

Wir sehen es besonders im aktuellen Umfeld als notwendig an, dem Kunden rund um die Gebäudehülle alles aus einer Hand anzubieten und über eine tiefe Wertschöpfung zu verfügen.

Für die zunehmenden Kundenüberlegungen zu nachhaltigeren Gebäudehüllen und zu energetischen Sanierungsmöglichkeiten bei Bestandsbauten stehen wir als ergebnisoffener und leistungsfähiger Fachansprechpartner zur Verfügung.

Der Bestand an offenen Leistungen (Auftragsbestand abzgl. unfertige Leistungen) belief sich per Stichtag auf 149 Mio. € (Vorjahr: 145 Mio. €) und ergibt, bezogen auf die Kapazitäten, eine rechnerische Reichweite von ca. zwei Jahren. In den deutschen Metropolen und Oberzentren sehen wir für Neubau und Bestandssanierung eine ausreichende Nachfrage und sind zu zahlreichen Projekten im intensiven Dialog.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird, ausgehend von unserem Wirtschaftsplan, eine Verstetigung der Eigenleistung und damit des Rohertrages erwartet; das Ergebnis prognostizieren wir mindestens in Höhe des Vorjahres. Der Wirtschaftsplan basiert auf der Annahme, dass insbesondere die Auswirkungen der Zins- und Baukostensteigerungen etwa denen des abgelaufenen Geschäftsjahres entsprechen und die ordnungspolitischen Maßnahmen, wie z. B. die aktuelle Reform des Gebäudeenergiegesetzes, den Bausektor nicht übermäßig belasten.

 

Glauchau, 10.07.2023

gez. Marcus Medicke, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

EUR 31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 294.338,00 342.045,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.079,00 170.302,00
430.417,00 512.347,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.479.758,37 9.794.431,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.649.053,00 2.945.822,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.981.937,43 1.729.004,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.210.154,61 2.874.391,78
21.320.903,41 17.343.649,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500.000,00 500.000,00
2. Genossenschaftsanteile 250,00 1.270,00
500.250,00 501.270,00
22.251.570,41 18.357.266,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.386.202,53 1.682.250,00
2. In Arbeit befindliche Aufträge 62.473.729,00 45.449.556,00
3. Geleistete Anzahlungen 12.068.067,97 7.484.939,94
4. Erhaltene Anzahlungen -75.927.999,50 -54.616.745,94
0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.573.897,20 8.750.269,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 702.114,16 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.578.968,35 945.835,98
10.854.979,71 9.696.105,08
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.039.602,96 8.639.729,22
14.894.582,67 18.335.834,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 266.325,26 230.493,45
Bilanzsumme 37.412.478,34 36.923.594,33

Passiva

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 2.238.831,32 2.498.831,32
III. Gewinnrücklagen 5.767.932,35 4.987.241,71
IV. Jahresüberschuss 1.358.594,22 780.690,64
9.615.357,89 8.516.763,67
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 2.856.981,87 2.353.017,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 476.389,67 99.864,50
2. Sonstige Rückstellungen 2.172.818,00 2.279.280,00
2.649.207,67 2.379.144,50
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.571.764,62 6.771.312,26
2. Verbindlichkeiten aus Mietkauf 1.796.946,12 1.577.684,35
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.490.542,04 10.289.343,47
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.817.944,86 3.551.492,86
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 296.495,24 68.459,47
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.252.077,49 1.315.256,20
22.225.770,37 23.573.548,61
E. Passive latente Steuern 65.160,54 101.120,55
Bilanzsumme 37.412.478,34 36.923.594,33

Gewinn- und Verlustrechnung

EUR 2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 82.144.325,50 72.935.092,02
2. Erhöhung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge 17.024.173,00 2.987.295,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 475.420,00 186.790,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 841.341,49 324.190,66
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -29.489.630,41 -18.899.552,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -45.965.282,49 -36.285.297,90
-75.454.912,90 -55.184.850,75
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.580.825,19 -10.462.862,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.373.046,79 -2.105.613,40
davon für Altersversorgung EUR 56.034,24 (Vj. EUR 56.018,15)
c) Zuschüsse 11.927,55 18.104,94
-13.953.871,98 -12.550.370,73
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.700.542,70 -1.493.387,88
b) Auflösung Sonderposten 115.794,00 115.921,00
-1.584.748,70 -1.377.466,88
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.507.373,01 -5.520.445,80
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.525,69 17.437,42
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -873.798,01 -606.704,31
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -719.077,42 -385.622,44
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 35.960,01 (Vj. EUR 15.552,09)
12. Ergebnis nach Steuern 1.414.931,21 825.344,19
13. Sonstige Steuern -56.336,99 -44.653,55
14. Jahresüberschuss 1.358.594,22 780.690,64

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die MEDICKE GmbH hat ihren Sitz in Glauchau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 185 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der MEDICKE GmbH wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden gemäß § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten. Abschreibungen erfolgten linear pro rata temporis. Dabei wird eine Nutzungsdauer von 10 Jahren angesetzt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige Abschreibungen vermindert wurden.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die zulässigen Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für geringwertige Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 wurde aus Vereinfachungsgründen erstmals im Geschäftsjahr 2018 ein Sammelposten gem. § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der über 5 Jahre einheitlich mit 20 % abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Durchschnittspreisen, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

In Arbeit befindliche Aufträge wurden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Dabei wurden sowohl die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten als auch die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten und projektbezogene Avalgebühren einbezogen. Sofern erforderlich, wurden gemäß dem Grundsatz verlustfreier Bewertung Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen wurden zum Nennbetrag bewertet.

Vom Bestand der Vorräte werden die erhaltenen Anzahlungen insoweit offen abgesetzt, als dadurch der Gesamtbestand der Vorräte nicht negativ wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Risiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

In dem Sonderposten für Zuschüsse werden von der SAB Sächsischen Aufbaubank - Förderbank erhaltene Investitionszuschüsse für Investitionen in das Anlagevermögen ausgewiesen. Dieser wird gemäß der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände verteilt und jährlich aufgelöst. Die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens werden offen von den Abschreibungen abgesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die in den erhaltenen Anzahlungen enthaltenen Vorauszahlungen sind branchenüblich durch Avalkredite gesichert.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter i. H. v. € 382.996 (Vorjahr: € 574.590) enthalten; davon haben € 0 (Vorjahr: € 532.312) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagien i. H. v. € 1.000 (Vorjahr: € 1.250) enthalten.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:

bis 1 Jahr (Vorjahr)
1 bis 5 Jahre (Vorjahr)
mehr als 5 Jahre (Vorjahr)
Summe (Vorjahr)
Verbindlichkeiten gegenüber 1.070.714 3.526.341 2.974.709 7.571.765
Kreditinstituten (1.136.805) (3.601.957) (2.032.551) (6.771.312)
Verbindlichkeiten aus Mietkauf 476.675 1.233.016 87.255 1.796.946
(402.361) (1.126.402) (48.922) (1.577.684)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.490.542 0 0 3.490.542
(10.289.343) (0) (0) (10.289.343)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.817.945 0 0 7.817.945
(3.551.493) (0) (0) (3.551.493)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 296.495 0 0 296.495
(68.459) (0) (0) (68.459)
sonstige Verbindlichkeiten 1.228.827 0 23.250 1.252.077
(1.092.006) (200.000) (23.250) (1.315.256)
Gesamt 14.381.199 4.759.358 3.085.214 22.225.770
(16.540.467) (4.928.359) (2.104.723) (23.573.549)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. € 7.571.765 sind durch Buchgrundschulden, durch Sicherungsübereignung diverser Maschinen, durch Raumsicherungsübereignung der Waren und des Inventars, durch Abtretung von Miet- und Pachtforderungen sowie durch Globalzession der Forderungen von A - Z besichert. Weiterhin sind über Mietkauf erworbene Finanzierungsobjekte als Sicherheiten vertraglich vereinbart.

Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die Verbindlichkeiten aus Mietkauf enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. € 83.846 (Vorjahr: € 173.103).

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. € 226.482 (Vorjahr: € 239.760).

Passive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus handelsrechtlich aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30,05 %

Die latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:

01.01.2022
Veränderung
31.12.2022
Passive Steuerlatenz 101.120,55 -35.960,01 65.160,54

V. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr betreffen ausschließlich Inlandsumsätze.

VI. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von € 607.919 (Vorjahr: € 491.115).

Haftungsverhältnisse

Zugunsten unserer Tochtergesellschaft wurden selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften über gesamt T€ 174,0 gegenüber Dritten eingegangen. Diese betreffen Mietkauffinanzierungen.

Zum 30.06.2023 wurde die MEDICKE GmbH diesbezüglich vollständig enthaftet.

Ausschüttungssperre

Zum 31.12.2022 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB i. H. v. insgesamt € 205.889, die in voller Höhe auf die Aktivierung von Entwicklungskosten, abzüglich darauf entfallenden passiven latenten Steuern, entfallen.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022 waren, neben den Geschäftsführern, durchschnittlich beschäftigt:

2022
Technisch/ kaufmännische Arbeitnehmer 173
Gewerbliche Arbeitnehmer 115
Gesamt 288

Verbundene Unternehmen

Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 31.12.2022 an folgendem Unternehmen mindestens die Hälfte der Anteile:

Gesellschaft Beteiligungsquote 31.12.2022
%
Eigenkapital 31.12.2022
TEUR
Jahresergebnis 31.12.2022
TEUR
ela mechanische Sicherheitstechnik GmbH 100 497 49
(100) (448) (-29)

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung obliegt entsprechend der Satzung den Geschäftsführern:

Herrn Marcus Medicke, Waldenburg

Herrn Thomas Geißler, Untermeitingen (bis 31.05.2022)

Die Schutzklausel gem. § 286 Abs.4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer wurden endfällige Darlehen mit einer Laufzeit bis 2023 i. H. v. insgesamt T€ 400,0 (Vorjahr: T€ 553,1), Endstand T€ 383,0 (Vorjahr: T€ 574,6) gewährt. Die verbleibenden Darlehen sind mit 2,0 % p. a. verzinst. Dem steht ein durch den Gesellschafter-Geschäftsführer der Gesellschaft gegebenes, unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenes Darlehen i. H. v. T€ 200,0 gegenüber.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 58 zzgl. Spesen und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

 

Glauchau, 10.07.2023

gez. Marcus Medicke, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 477.065,00 0,00 0,00 0,00 477.065,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 630.358,46 40.627,40 0,00 0,00 670.985,86
1.107.423,46 40.627,40 0,00 0,00 1.148.050,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.744.174,57 12.529,19 0,00 0,00 12.756.703,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.524.585,73 1.353.049,39 0,00 37.604,00 7.840.031,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.389.091,97 903.100,72 0,00 11.599,00 5.280.593,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.874.391,78 3.335.762,83 0,00 0,00 6.210.154,61
26.532.244,05 5.604.442,13 0,00 49.203,00 32.087.483,18
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500.000,00 0,00 0,00 0,00 500.000,00
2. Genossenschaftsanteile 1.270,00 0,00 0,00 1.020,00 250,00
501.270,00 0,00 0,00 1.020,00 500.250,00
28.140.937,51 5.645.069,53 0,00 50.223,00 33.735.784,04
Abschreibungen
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 135.020,00 47.707,00 0,00 0,00 182.727,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 460.056,46 74.850,40 0,00 0,00 534.906,86
595.076,46 122.557,40 0,00 0,00 717.633,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.949.743,20 327.202,19 0,00 0,00 3.276.945,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.578.763,73 612.214,39 0,00 0,00 4.190.978,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.660.087,54 638.568,72 0,00 0,00 3.298.656,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.188.594,47 1.577.985,30 0,00 0,00 10.766.579,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.783.670,93 1.700.542,70 0,00 0,00 11.484.213,63
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 294.338,00 342.045,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.079,00 170.302,00
430.417,00 512.347,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.479.758,37 9.794.431,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.649.053,00 2.945.822,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.981.937,43 1.729.004,43
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.210.154,61 2.874.391,78
21.320.903,41 17.343.649,58
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 500.000,00 500.000,00
2. Genossenschaftsanteile 250,00 1.270,00
500.250,00 501.270,00
22.251.570,41 18.357.266,58

Bestätigungsvermerk

Für die Offenlegung wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Nachstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss:

An die MEDICKE GmbH, Glauchau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MEDICKE GmbH, Glauchau - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEDICKE GmbH, Glauchau, für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von wp.net festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) und von wp.net festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leimen/Dresden, 10.07.2023

ALLKURA Treuhand-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Sperker, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Kaul, Wirtschaftsprüferin

Entsprechenserklärung

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 22. Juli 2023 festgestellt.

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