Vattenfall Europe Information Services GmbH
Amerigo-Vespucci-Platz, 20457 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Dr. Sperling seit 26.8.2014 | Geschäftsführer |
Ulf-Arne Dr. Stolzke seit 29.8.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Vattenfall AB | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vattenfall Europe Information Services GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des UnternehmensGeschäft und organisatorische StrukturDie Unternehmen des deutschen Teilkonzerns von Vattenfall (VF) sind auf verschiedenen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv. Dazu gehören die Strom- und Wärmeerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energieträgern sowie der Vertrieb und die Wärmeverteilung. Die VF-Gruppe gliedert sich grenzübergreifend in sechs Business Areas: Customers & Solutions, Distribution, Generation, Heat, Markets und Wind. Die Business Areas sind wiederum in Business Units und Operating Units untergliedert. Den unternehmensweiten Stabsfunktionen zugeordnete Fachabteilungen unterstützen das Business und üben eine funktionale Steuerung im Rahmen ihres Zuständigkeitsbereichs aus. Die Vattenfall Europe Information Services GmbH, Hamburg, (VE IS) führt Tätigkeiten in der übergreifenden Vattenfall-IT (VIT) aus. Die VIT ist ein Teil der zentralen Strategiefunktion (sog. Staff Function) der Vattenfall AB (VAB) und berichtet über den Chief Information Officer (CIO) als Leiter der VIT direkt an den Head of Strategy von VAB. NachhaltigkeitNachhaltigkeit ist ein grundlegender und vollständig integrierter Bestandteil der Geschäftstätigkeit und Strategie von Vattenfall. Die Strategie von Vattenfall spiegelt die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung wider, von denen sechs Ziele für das Unternehmen am relevantesten sind und zu denen Vattenfall den bedeutendsten globalen Beitrag leisten kann. Vattenfall konzentriert sich in seinen Geschäftsaktivitäten auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen, die Erhöhung der Kreislaufwirtschaft, die Zusammenarbeit mit Lieferanten zur nachhaltigen Beschaffung von Waren und Dienstleistungen, den Schutz der Artenvielfalt und die Förderung der sozialen Nachhaltigkeit. Die Business Areas bei Vattenfall sind für ihre Nachhaltigkeitsleistung direkt verantwortlich und sind daher verpflichtet, soziale und ökologische Themen in ihren jeweiligen Strategien und Geschäftsplänen zu berücksichtigen. Diese werden dann auf Konzernebene zusammengefasst, wo die wichtigsten sozialen Ziele (Mitarbeiterengagement und Lost-Time-Injury-Häufigkeitsrate) und ein ökologisches Ziel (CO 2 -Emissionen) gleiches Gewicht wie die finanziellen Ziele erhalten. Im Jahr 2023 hat VIT die Focus Area Sustainability IT in die ihre Strategie aufgenommen. Ein spezifischer Treiber für die VE IS ist hier der Bereich Workplace (wie etwa der Einsatz, die Verwendung und Nachnutzung von Arbeitsplatzgeräten, z. B. Notebooks). Dieser Bereich wird funktional von einem Geschäftsführer der VE IS verantwortet. Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im VF-Konzern ist überwiegend in der Strategiefunktion und bei der Tochtergesellschaft Vattenfall Innovation GmbH, Hamburg, und in den produzierenden Bereichen angesiedelt. Die VE IS leistet hierbei im Rahmen ihrer IT-Dienstleistungen Unterstützung und ist mit dem Team IT-Architektur und Technologiestrategie eng eingebunden. WirtschaftsberichtRahmenbedingungenPolitisches und wirtschaftliches UmfeldDie sich wandelnde Energiebranche und Digitalisierungsbemühungen führen zu kontinuierlich neuen Themen für die VE IS. Schwerpunkte der IT-Aktivitäten des VF-Konzerns sind die Konsolidierung, Harmonisierung und Standardisierung von übergreifenden IT-Prozessen innerhalb der Wertschöpfungsketten der Business Areas und Staff Functions sowie die Herauslösung von verkauften Einheiten aus der IT-Systemarchitektur des VF-Konzerns. Die Projekttätigkeiten zur Digitalisierung der Geschäftsprozesse in verschiedenen Unternehmensteilen der VF-Gruppe gewinnen immer mehr an Bedeutung. Im Rahmen der VIT treibt die VE IS den Aufbau und die Nutzung von mehreren Plattformen voran. Die Microsoft 365 Plattform ist zentrale Basis unmittelbarer Dienstleistungen an die Endanwender für Kollaboration (Office 365, Outlook, TEAMS) und Security (Microsoft Defender). Die Plattformen bedienen sich primär den Azure Cloud Angeboten von Microsoft. Für die stärker regulierten Geschäftsfelder werden zusätzlich dedizierte on-premise Lösungen durch die VE IS angeboten. Im Jahr 2023 hat die VE IS die Aktivitäten der VIT im Umfeld der Bewertung, Erprobung und dem Einsatz von sogenannter künstlicher Intelligenz (KI) vorangetrieben und in Teilen geleitet. Aufbauend auf den technischen Lösungen von Microsoft wurden VF-spezifische Lösungen im Umfeld von MyChatGPT, Document Search & Chat, Microsoft GitHub Developer Platform und Microsoft Office 365 CoPilot entwickelt. Wesentlich neben der technischen Implementierung ist dabei Schulung von Mitarbeitern (in der VIT und auf Kundenseite) sowie die pro-aktive Einbindung der (internationalen) Mitbestimmungsgremien, um eine zügige Überführung in den Produktionsbetrieb zu ermöglichen. Die VE IS ist am Aufbau des neuen Gruppen-Rechenzentrums in Schweden involviert. Um die spezifischen regulatorischen Anforderungen zu erfüllen, sind VE IS Mitarbeiter - entsprechend den Anforderungen - nicht nur nach deutschen, sondern auch nach schwedischen regulatorischen Anforderungen sicherheitsüberprüft und klassifiziert ("vetted"). Das Jahr 2023 war wie schon 2022 durch die Folgen des Krieges in der Ukraine geprägt. Dies hat sich in drei Dimensionen dargestellt. Erstens setzten sich die Supply Chain Herausforderungen, die schon durch Covid-19 in den beiden vergangenen Jahren auftraten, fort. Die Beschaffung von insbesondere Hardware ist weiterhin langwierig, aber es kam nur noch selten zu Lieferausfällen. Durch Umplanung, Lieferantenwechsel und verlängerter Nutzungsdauern konnte der Einfluss auf das operative Geschäft minimiert werden. Zweitens sorgte die volatile Marktpreisentwicklung bei Strom und Gas für sehr hohe Handelsvolumina und staatliche regulatorische Eingriffe. Beides verursachte zum einen deutlich erhöhte Marktkommunikation von VF mit den Marktpartnern und zum anderen wiederholte Anpassungen von Abrechnungsmodellen und deren Kommunikation an die Kunden. Der nach unserer Einschätzung außerordentlich engagierte Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VE IS ermöglichte die fristgerechte Umsetzung der Anforderungen. Drittens hat sich die Bedrohungslage in Bezug auf Cyberangriffe im Jahr 2023 weiter verschärft, insbesondere nach dem Terroranschlag der Hamas in Israel. Die VE IS hat hier im Rahmen der VIT diverse Maßnahmen zur zusätzlichen Absicherung von Systemen, deren Überwachung und der Abwehr von Angriffen ergriffen. WettbewerbsumfeldDie VE IS erbringt IT-Dienstleistungen im Wesentlichen für Gesellschaften der VF-Gruppe und in geringem Maße für ehemalige Unternehmen des Konzerns im Energiewirtschaftssektor. Für die erfolgten Unternehmensverkäufe der VF-Gruppe bietet die VE IS in einem begrenzten zeitlichen und inhaltlichen Umfang noch IT-Dienstleistungen an. Die VE IS strebt im Rahmen permanenter Prozessoptimierungen an, die Ausgaben für den laufenden Betrieb von Applikationen und Infrastruktur zu senken. Hierzu werden die erbrachten Dienstleistungen regelmäßig am Markt gespiegelt und, sofern standardisierte Leistungspakete durch Marktteilnehmer kostengünstiger erbracht werden können, auch Outsourcing und Outtasking Szenarien geprüft. Der im Jahr 2022 erfolgten Neuausschreibung bestimmter Dienste im Bereich der Themenkomplexe Workplace und Netzwerk folgte die Transformation im Jahr 2023. Sie gliedert sich in drei Bereiche. Workplace, Übernahme und Eingliederung spezifischer Themen in die VIT und Übergabe des On Site supports vom bisherigen Anbieter DXC an Fujitsu wurden abgeschlossen. Die Übertragung der Wide Area Network Leistungen von DXC an die beiden neuen Anbieter GlobalConnect für die nordischen Länder und Deutsche Telekom für die restlichen Länder in der VF-Gruppe wurde größtenteils abgeschlossen. Bei der Fortführung der Local Area Network Aufgaben durch den Anbieter DXC mit dessen Unterauftragnehmer AT&T kam es zu einer Vollintegration zu DXC, da AT&T sich entschlossen hat, diese Dienstleistungen in Europa nicht mehr anzubieten. Lage des UnternehmensFinanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenWesentlicher finanzieller Leistungsindikator der VE IS innerhalb des deutschen Teilkonzerns von VF ist das Ergebnis nach Steuern. Der bedeutendste nichtfinanzielle Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit. Die Qualität der erbrachten Dienstleitungen wird regelmäßig über Kundenzufriedenheitsbefragungen überprüft. Für 2023 lag die Kundenzufriedenheit bei 88 % und damit oberhalb des vorgegebenen Benchmarks von 80 %. Die VE IS ist funktional in die Matrixorganisation der VIT eingebunden. Hieraus leiten sich folgende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren ab, die in der funktionalen Struktur gemessen werden: Im strategischen Bereich "empowering our people" verfolgen wir die Detailziele "Health Maturity" (auf Basis von quartalsweisen Mitarbeiterumfragen), "female manager hires" und "my opinion engagement" (auf Basis einer jährlichen Mitarbeiterbefragung). Darüber hinaus verfolgen wir im strategischen Bereich "high performing operations" u. a. die "Customer Satisfaction", Entwicklungsfortschritte in "digitalization & IT transformation" und "critical incidents" (Anzahl und Dauer von Großstörungen). GeschäftsverlaufDer Geschäftsfokus der VE IS hat sich im Jahr 2023 weiterhin auf die IT-Betreuung der Geschäftseinheiten des VF-Konzerns gerichtet. Der Anteil des konzerninternen IT-Geschäftes am Gesamtumsatz der VE IS hat sich von 91 % auf 97 % erhöht. Ursächlich dafür ist die Abnahme und schließlich Beendigung der Weiterbetreuung der Stromnetz Berlin GmbH nach dem Ausscheiden aus dem Konzernverbund. Die Orientierung der IT innerhalb des VF-Konzerns, zusammengefasst unter "One IT", hatte maßgeblichen Einfluss auf die strategische Ausrichtung der VE IS. Vor dem Hintergrund der knappen Ressourcenverfügbarkeit in den lokalen Märkten sollen die verfügbaren Ressourcen auf die IT-Anforderungen des VF-Konzerns konzentriert werden. Außerhalb des Konzerns werden im Wesentlichen Leistungen an Unternehmen im Energiewirtschaftssektor erbracht. Diese waren ehemals Bestandteil der VF-Gruppe. Infolge der Fokussierung als Cost Center auf den VF-Konzern wird dieses Geschäft gegenüber früheren Geschäftsjahren kontinuierlich zurückgenommen. Wesentlicher Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2023 war die Fortführung der länderübergreifenden Konsolidierung der Service Level Agreements (SLA) für die Länder Deutschland, Niederlande und Schweden mit dem größten operativen Geschäft, sowie der Länder Dänemark, Finnland, Frankreich und Großbritannien. Darüber hinaus lag der Fokus auf dem Auf- und Ausbau von Plattformlösungen sowie auf umfassenden Maßnahmen zur stärkeren Absicherung der Vattenfall IT Landschaft gegen IT Security Angriffe. Operativ war das Geschäft durch das "working from home"-Konzept geprägt. Darüber hinaus wurde die IT-Sicherheitsinfrastruktur unter Leitung von Managern der VE IS gestärkt. Bestehende Lösungen zum Schutz vor Angriffen wurden durch leistungsfähigere ersetzt, das Security-Monitoring ausgebaut und das Krisenmanagement wiederholt geprobt. Die VE IS hat entgegen ihrer Prognose des Vorjahres ein leicht negatives Ergebnis erzielt. Ursächlich dafür waren im Wesentlichen erhöhte Personalaufwendungen aufgrund von Gehaltsanpassungen und Einmalzahlungen nach dem Tarifabschluss 2023, daraus resultierende Zuführungen zu Pensionsrückstellungen sowie Zuwendungen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Inflationsausgleich. Die VE IS hatte in 2023 durchgängig einen positiven Liquiditätsstand. ErtragslageGewinn- und Verlustrechnung
Das Ergebnis nach Steuern weist einen Verlust von 2,2 Mio. € (Vorjahr: Gewinn von 1,6 Mio. €) aus. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Vattenfall GmbH wird dieser Verlust vollständig übernommen und das Geschäftsjahr mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis abgeschlossen. Folgende Faktoren haben das Jahresergebnis wesentlich beeinflusst: Die Zunahme der Umsatzerlöse um 12,1 Mio. € auf 196,6 Mio. € ist vor allem auf einen Anstieg der Leistungen für konzerninterne IT-Gesellschaften im Ausland zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 0,2 Mio. € auf 0,5 Mio. €. Im Berichtsjahr sind höhere Erträge aus der Auflösung von sonstigen Personal- und Lieferantenrückstellungen enthalten. Die operativen Aufwendungen entwickelten sich wie folgt: Der Materialaufwand erhöhte sich, dem Anstieg der Umsatzerlöse folgend, im Geschäftsjahr um 11,7 Mio. € auf 135,0 Mio. € Der Personalaufwand wuchs um 4,0 Mio. € auf 36,3 Mio. €, im Wesentlichen durch im Jahr 2023 gestiegene Gehälter, Einmalzahlungen, Inflationsausgleichsprämien und Zuführungen zu Pensionsrückstellungen. Die Abschreibungen reduzierten sich um 0,2 Mio. € auf 6,8 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht um 1,1 Mio. € auf 20,9 Mio. €. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. €. Es beinhaltet Zinserträge aus der Verzinsung der Cashpool-Forderungen an die Vattenfall GmbH, denen Zinsaufwendungen für die Aufzinsung von Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen sowie Zinsaufwendungen aus der Abzinsung eines weiteren gewährten Gründungsstocks gemäß § 178 Absatz 5 VAG an die Pensionskasse der Bewag VVaG gegenüberstehen. Vermögens- und Finanzlage
Die Veränderung des Anlagevermögens resultiert aus planmäßigen Abschreibungen sowie aus Zugängen an Büro- und Geschäftsausstattung und Standard-Software. Zudem wird ein weiterer im Geschäftsjahr gewährter und ausgezahlter Gründungsstock an die Pensionskasse der Bewag VVaG innerhalb des Finanzanlagevermögens ausgewiesen. Die Abnahme des Umlaufvermögens ist im Wesentlichen auf einen geringeren Bestand an Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Abschlussstichtag zurückzuführen. Langfristige Fremdmittel betreffen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Diese sind im Wesentlichen aufgrund von Gehaltsanpassungen und einem Inflationsausgleich angestiegen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 2,7 %. Auf Grund der Integration der Gesellschaft in das konzernweite Cashpooling haben sich keine unmittelbaren Auswirkungen der Finanzmarktsituation auf die Finanzierung der Gesellschaft ergeben. Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)
Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023 jederzeit ihren Verpflichtungen nachkommen. Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr beruht auf höheren operativen Aufwendungen. Zusätzlich wirkte sich der Abbau von Verbindlichkeiten und der Aufbau von Forderungen im Geschäftsjahr mindernd aus. Der Mittelzufluss im Vorjahr ist im Wesentlichen auf geringere Ausgaben für Fremd-, Personal- und Serviceleistungen sowie einem geringeren Abbau von Rückstellungen zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit entfällt im Wesentlichen auf die Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung und Standard-Software. Ferner wurde an die Pensionskasse der Bewag VVaG ein weiterer Gründungsstock gemäß § 178 Absatz 5 VAG ausgezahlt. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrifft die Verlustabführung an die Vattenfall GmbH (VF GmbH). GesamtaussageDie wirtschaftliche Lage des Unternehmens wird von der Geschäftsführung insgesamt positiv beurteilt. Mitarbeiterinnen und MitarbeiterAm 31. Dezember 2023 beschäftigte die VE IS 327 (Vorjahr: 318) aktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (im Folgenden: Mitarbeiter), ohne Auszubildende. Der erfolgreichen Neueinstellung von 38 Mitarbeitern standen 29 Abgänge aufgrund arbeitnehmerseitig veranlassten Vertragsbeendigungen, Wechseln zu anderen Vattenfall-Konzerngesellschaften oder zur Stromnetz Berlin GmbH sowie Renteneintritten gegenüber. PrognoseberichtAm 19. Dezember 2023 hat die VF GmbH die Anteile an der Vattenfall Wärme Berlin AG und ihren zugehörigen Tochterunternehmen mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2024 an das Land Berlin verkauft. Der Vollzug ist für das zweite Quartal 2024 geplant und steht noch unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen Freigabe sowie der Zustimmung des Berliner Abgeordnetenhauses. Die Umsetzung des Verkaufs zieht ein umfangreiches Ausgliederungsprojekt nach sich, das zeitlich begrenzt zusätzliche Aufwendungen und Erlöse generiert. Nach Abschluss dieses Projekts wird mit einer weiteren dauerhaften Absenkung von IT-Dienstleistungen in den Folgejahren gerechnet. Die funktionale VIT strebt den Aufbau von neuen Personalkapazitäten an. Die VE IS wird sich auch hier aktiv einbringen. Über die bereits in den Jahren 2022 und 2023 erfolgte Aufstockung des Personals hinaus beabsichtigt die VE IS einen weiteren Personalaufbau, der die Abgänge durch altersbedingtes Ausscheiden mehr als ausgleichen soll. Die VE IS Geschäftsführung ist über ihre funktionale Verantwortung in diese Aktivitäten eingebunden. Des Weiteren finden in Teilen des operativen Geschäfts umfangreiche Projekttätigkeiten zur Digitalisierung von Prozessen und der Einführung von künstlicher Intelligenz statt. Nach dem Verkauf der Vattenfall Wärme Berlin AG an das Land Berlin ist im Rahmen von Personaltransfers mit Abgängen dorthin zu rechnen, da die Vattenfall Wärme Berlin AG im Rahmen der Herauslösung aus dem Konzernverbund einen eigenen IT-Bereich aufbauen wird. Einflüsse aus den Strukturänderungen werden entsprechende Auswirkungen auf Umsatz und Kosten der VE IS haben. Ein Schwerpunkt in den kommenden Jahren liegt in der ständigen Überprüfung und Optimierung von Prozessen sowie in der Verbesserung der Kosteneffizienz. Hierzu gehört auch, dass weiterhin standardisierbare Leistungspakete auf mögliche Outsourcing Szenarien hin überprüft werden. Angesichts der sich wieder stabilisierenden Supply Chains und der bereits umgesetzten staatlichen Eingriffe in den Gas- und Strommarkt erwartet die VE IS für 2024 keine spezifischen Auswirkungen auf die VE IS. Die Gesellschaft erwartet für das Jahr 2024 ein leicht positives Ergebnis nach Steuern. Bezüglich der Kundenzufriedenheit wird angestrebt, diese auf dem hohen Niveau des letzten Jahres zu halten. Chancen- und RisikoberichtRisikomanagementMit Unterstützung des zentralen Risikomanagements werden die Risiken der Gesellschaft sukzessiv über ein spezielles Risikomanagementsheet gepflegt und überwacht. Das Risikomanagementsheet wird jährlich um zusätzliche Einschätzungen zur Informationssicherheit erweitert, so dass risikominimierende Maßnahmen besser auf ihre Wirksamkeit hin bewertet werden können. Wesentlicher Bestandteil ist die quantitative Bewertung der Risiken durch die Berechnung unterschiedlicher Szenarien. Die Ergebnisse hieraus finden Niederschlag im für die VE IS zentral erstellten Risikobericht sowie im Risikobericht der VF GmbH. Relevante Einzelrisiken und die Gesamtrisikolage der VE IS werden monatlich an die Geschäftsführung berichtet. Bei wesentlichen Veränderungen werden die zuständigen Entscheidungsträger als Risikoeigner informiert und es erfolgt eine entsprechende Bewertungsanpassung im Risikomanagementsheet durch den Risikokoordinator und VE IS Security Officer. Spezielle technische und infrastrukturelle Risiken der IT werden monatlich über einen internen Risikobericht der IT-Sicherheit erfasst und hinsichtlich "Eintrittswahrscheinlichkeit" und "Auswirkung" bewertet und zusammengefasst. In diesem Risikobericht werden Security Kennwerte und konkrete Maßnahmen zur Risikominimierung beschrieben. Die Wirksamkeit der Maßnahmen wird fortlaufend kontrolliert, unter anderem durch ein selbst entwickeltes Sicherheitsframework nach ISO 27001. Je nach Bedrohungspotential werden hier auch kurzfristig Maßnahmen aus Sicherheitsprojekten und -vorfällen abgebildet und nachverfolgt. BranchenrisikenEine starke Beachtung findet weiterhin das Risiko des Ausfalls von Applikationen durch technische und menschliche Einflüsse, sei es durch Unachtsamkeit oder durch Herstellerfehler in Hard- und Software. Auch im Jahr 2023 wurden verschiedene Projekte vorangetrieben, welche das Risiko kompensieren. So wurde alte Hardware sukzessiv ausgetauscht und das automatisierte Einspielen von Softwareupdates professionalisiert. Viele dieser Aktivitäten werden auch im folgenden Jahr noch weiter vorangetrieben. Schwachstellen und die Auswirkungen infrastrukturbasierter Risiken werden dabei minimiert. Im Rahmen der jährlichen Abschlussprüfung wird die rechnungslegungsrelevante IT-Umgebung durch einen externen Wirtschaftsprüfer geprüft. Es haben sich keine wesentlichen Feststellungen ergeben. Die zentralen wirtschaftlich relevanten Systeme werden auch in diesem Jahr auf einem hohen und sicheren Niveau betrieben. Des Weiteren regeln konzernweite Sicherheitsrichtlinien geeignete organisatorische, technische und softwareseitige Vorkehrungen für Zugangskontrollen, Zugriffsrechte, Viren- und Datenschutz. Die Absicherung und somit die Minimierung der Risiken ist in diesem Jahr kontinuierlich durch geeignete Maßnahmen erweitert worden. Nach Beginn des Aufbaus eines Security Operation Centers (SOC) innerhalb der VIT im Jahr 2016 wird dieses fortlaufend verbessert. Entsprechend der insgesamt angespannteren Sicherheitslage in der Energiebranche wächst seine Bedeutung für Vattenfall und die VE IS. Die Leitung des SOC unterliegt funktional dem VE IS Management und kann äußere technische Bedrohungen erkennen und diesen begegnen. Im Jahr 2023 hat die VE IS umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen ergriffen, um potenziellen Bedrohungen noch besser begegnen zu können. Schwerpunkt war hierbei die Modernisierung der bestehenden bzw. Ablösung der vorhandenen Systeme zur Abwehr von Ransomware Angriffen. Das Krisenmanagement wurde im Jahr 2023 mehrmals geprobt. Im Rahmen der PikePerch Übung erfolgte dies auch als integrierte Übung mit den anderen VIT Kollegen und Kolleginnen, sowie der zentralen CS&R Funktion der VF-Gruppe. UmfeldrisikenDie personalbezogenen Risiken betreffen die Situation auf dem Arbeitsmarkt, die internationale Konzernentwicklung und die daraus resultierenden organisationsbedingten Änderungen, die zu Unsicherheiten, aber auch zu Entwicklungsmöglichkeiten der Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens führen. Angesichts der sich weiter stabilisierenden Supply Chains und den bereits umgesetzten staatlichen Eingriffen in den Gas- und Strommarkt erwartet die VE IS für 2024 eine Beruhigung der allgemeinen Rahmenbedingungen und hieraus keine spezifischen Auswirkungen auf die VE IS. Der Ambition, den Anteil interner Mitarbeiter an der Leistungserbringung zu erhöhen, steht eine starke Nachfrage nach IT-Fachkräften außerhalb des Konzerns gegenüber. Hieraus resultiert das Risiko, dass Leistungsträger die VE IS verlassen. Eine individuelle Kompetenzentwicklung, attraktive Gehaltsentwicklungen, internationales Arbeiten sowie systematische Schulungs- und Qualifikationsprogramme wirken dem Verlust von Leistungsträgern entgegen. Durch die Internationalisierung der IT-Tätigkeiten und den internationalen Einsatz von Software gibt es Bedarf an einer VF-einheitlichen Lizenzierungsstrategie. Für das aufgenommene Lizenzrisiko wurden verschiedene Kompensationen erarbeitet und umgesetzt. Durch die Vereinheitlichungen des Bestellprozesses und der automatisierten Lizenzmessung auf Softwarebasis stellt Unterlizensierung für die VIT und somit für die VE IS ein akzeptables Risiko dar. ChancenIn den verschiedenen Geschäftsbereichen der VF-Gruppe gibt es Bestrebungen, bestehende Applikationslösungen zu modernisieren oder zu erneuern, insbesondere im Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Mobile Webtechnology, Cloud und Billing, aber auch im Enterprise Asset Management und Analytik und Device Connectivity Umfeld sowie Robotics. Der Aufbau eines neuen VF-weiten Rechenzentrums in Schweden bietet der VE IS in den Bereichen Netzwerk und Active Directory weiterhin Wachstumschancen. Neben bereits im Einsatz befindlichen lokal in Schweden durch VAB aufzubauenden Ressourcen, kann die VE IS durch Planungs- und Designtätigkeiten aus Deutschland heraus wachsen. Im Rahmen von Begleitprojekten bei Unternehmensverkäufen der VF-Gruppe können etwaige Dissynergien durch Volumenreduktionen abgefedert werden und weiterer Kompetenzaufbau bei den Mitarbeitern erfolgen. Die VE IS ist über die funktionale IT in allen Plattformthemen für das Unternehmen aktiv eingebunden und entwickelt interne Mitarbeiter gezielt in zukunftsfähige Technologien und Rollen. GesamtrisikolageFür die Gesellschaft ergab sich im Jahr 2023 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Auch für das Geschäftsjahr 2024 sind keine derartigen Risiken erkennbar. Jahresabschlusszum 31. Dezember 2023der Vattenfall Europe Information Services GmbH, Hamburg,HRB 86516, Amtsgericht HamburgBilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
AnhangAllgemeine VorbemerkungenDer Jahresabschluss der Vattenfall Europe Information Services GmbH (VE IS) wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Alle Werte sind in Millionen Euro ausgewiesen. Im Bericht dargestellte Beträge in Höhe von 0,0 Mio. € stellen Rundungen und ein "-" eine Fehlanzeige dar. Zur übersichtlicheren Darstellung sind in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die VE IS wird in den Konzernabschluss der Vattenfall AB (VAB) mit Sitz in Solna/Schweden einbezogen. VAB stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser wird nach den Vorschriften der von der EU-Kommission übernommenen IAS/IFRS erstellt und im Bundesanzeiger offengelegt. Des Weiteren ist er beim Bolagsverket in Sundsvall erhältlich. Dort ist die Gesellschaft in das Register unter der Nummer 556036-2138 eingetragen. Zwischen der Vattenfall GmbH, Berlin, (VF GmbH) und der VE IS besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die VE IS ist in den körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Organkreis der VF GmbH einbezogen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Erstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. AKTIVA AnlagevermögenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Von dem Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird kein Gebrauch gemacht. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten in angemessenem Umfang anteilige Gemeinkosten. Verwaltungsgemeinkosten und Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Für angeschaffte oder hergestellte Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese betragen im Wesentlichen bei den Immateriellen Vermögensgegenständen 0 bis 5 Jahre, bei den Sachanlagen 0 bis 23 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ausleihungen werden mit ihrem Nennwert angesetzt bzw., soweit erforderlich, auf den Bilanzstichtag abgezinst. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn bei dauerhafter Wertminderung der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Sofern die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten des Vermögensgegenstands. UmlaufvermögenForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. PASSIVARückstellungenDie Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in notwendigem Umfang Rechnung. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen erfassten Jubiläumszuwendungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Verpflichtungen aus Aufstockungsbeträgen und dem angesammelten Erfüllungsrückstand bei Altersteilzeitverträgen sind mit dem versicherungsmathematischen Barwert angesetzt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Prämissen
Für die Abzinsung werden auf den 31. Dezember 2023 hochgerechnete Zinssätze angewandt. Basis für die Hochrechnung sind die von der Deutschen Bundesbank ermittelten und am 30. November 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze. Bei Pensionsrückstellungen sind zur Durchschnittszinsermittlung die vergangenen zehn Geschäftsjahre, bei den anderen Rückstellungen die vergangenen sieben Geschäftsjahre einzubeziehen. Für langfristige Pensions- und Personalrückstellungen wird eine Restlaufzeit von 15 Jahren und bei Altersteilzeitrückstellungen von 3 Jahren angenommen. Soweit Pensionsverpflichtungen mit dem Aktivwert einer Versicherung rückgedeckt sind, werden diese mit den jeweiligen Rückstellungen saldiert. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsnehmers zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte Überschussbeteiligung). Zur Erfüllung der gesetzlichen und tarifvertraglichen Verpflichtungen hinsichtlich des Insolvenzschutzes von Wertguthaben der Mitarbeiter des über die VF GmbH geführten Teilkonzerns von VAB haben die VF GmbH und der Vattenfall Europe Treuhand e.V. eine Treuhandvereinbarung geschlossen. Anstelle der Übertragung von Vermögensmitteln auf den Treuhandverein hat die VF GmbH von ihrem Recht Gebrauch gemacht, die Wertguthaben durch die Gestellung von Bankbürgschaften zu sichern. Die Bankbürgschaften sind ausdrücklich für den Sicherungsfall im Sinne der Treuhandvereinbarung abgeschlossen und verpflichten die Bank auf Antrag des Treuhandvereins im Sicherungsfall zur Zahlung des angeforderten Betrags. Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und sonstigen Rückstellungen wird im Zinsergebnis erfasst. Das Ergebnis aus Zinssatzanpassungen wird mit den anderen Zuführungsbeträgen zur Rückstellung im zugehörigen Aufwandsposten verrechnet. Im Falle eines sich daraus ergebenden Ertrags wird dieser innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen. Die anderen sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die zum 30. November 2023 veröffentlichten Daten wurden dafür auf den 31. Dezember 2023 hochgerechnet. Die anzuwendenden Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank regelmäßig veröffentlicht. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente SteuernDie VE IS ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der VF GmbH einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden unter Berücksichtigung steuerlicher Verlustvorträge auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. WÄHRUNGSUMRECHNUNGGeschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung bewertet. Am Bilanzstichtag erfolgt für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten eine Umrechnung mit dem Devisenkassamittelkurs. Das Niederstwertprinzip für Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und das Höchstwertprinzip für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden im Wertansatz beachtet. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten im Berichtsjahr 2023 ist in der Entwicklung des Anlagevermögens, beigefügt als Anlage, dargestellt. Der Zugang in den sonstigen Ausleihungen, 3,1 Mio. €, betrifft die Gewährung eines weiteren Gründungsstocks gemäß § 178 Absatz 5 VAG an die Pensionskasse der Bewag VVaG. Der vereinbarte Zins liegt aufgrund der Zinsentwicklung unterhalb der marktüblichen Verzinsung, weshalb eine Abzinsung vorgenommen wurde. Die Abzinsung wird im Anlagenspiegel als Abschreibung und in der Gewinn- und Verlustrechnung innerhalb des Zinsergebnisses als Abschreibung auf Finanzanlagen ausgewiesen. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 46,5 Mio. € (Vorjahr: 58,5 Mio. €) verzinsliche kurzfristige Geldanlagen bei der Gesellschafterin VF GmbH und 14,6 Mio. € (Vorjahr: 12,3 Mio. €) im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen aus im Dezember erbrachten Projektleistungen und IT-Services. Forderungen gegen die Gesellschafterin VF GmbH bestehen in Höhe von 52,2 Mio. € (Vorjahr: 63,1 Mio. €). (3) RechnungsabgrenzungspostenDie aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Vorauszahlungen für zukünftig anfallende Aufwendungen, im Wesentlichen Jahresrechnungen für Wartungen und Support, die den Bilanzstichtag überschreiten. (4) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der VF GmbH gehalten. (5) Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um Aktivwerte bei Rückdeckungsversicherungen. Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgezinst. Bei einem Ansatz dieser Rückstellungen unter Anwendung einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ergäbe sich eine um 0,7 Mio. € höhere Rückstellung.
Der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen. Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. (6) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Keine der Verbindlichkeiten ist durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(7) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von 140,0 Mio. € (Vorjahr: 137,4 Mio. €) in Deutschland und in Höhe von 56,6 Mio. € (Vorjahr: 47,1 Mio. €) in Schweden, Niederlande und Polen erzielt. (8) Sonstige betriebliche Erträge
In den übrigen Erträgen sind 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) aus der Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung enthalten. Davon sind 0,0 Mio. € unrealisiert. (9) Materialaufwand
(10) Personalaufwand
Mitarbeiter im JahresdurchschnittIm Jahresdurchschnitt wurden 320 (Vorjahr: 313) Angestellte beschäftigt. (11) AbschreibungenDie Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind im Einzelnen aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen. (12) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Serviceleistungen, Mieten und Pachten sowie sonstige Verwaltungsaufwendungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus Abgängen aus dem Anlagevermögen in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €) und Aufwendungen aus der Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) enthalten. Honorare des AbschlussprüfersFür Tätigkeiten des Abschlussprüfers PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurden 41 T€ (Vorjahr: 41 T€) berechnet. Die Honorare entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen. (13) Zinsergebnis
Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und Personalrückstellungen wird unter den "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Es handelt es sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus den Aktivwerten. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen (1,0 Mio. €; Vorjahr 1,1 Mio. €) mit Erträgen aus den zugehörigen Aktivwerten (0,0 Mio. €; Vorjahr 0,1 Mio. €) verrechnet. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen die Abzinsung eines weiteren gewährten Gründungsstocks gemäß § 178 Absatz 5 VAG an die Pensionskasse der Bewag VVaG. MindeststeuerZum 31. Dezember 2023 wurden die BEPS Pillar Two Regelungen (MinBestRL-UmsG) bereits in deutsches Recht überführt (MinStG). Das Unternehmen fällt in den Anwendungsbereich dieser Regelungen. Der Vattenfall-Konzern hat im Vorfeld des Abschlussstichtags eine erste indikative Analyse durchgeführt, um die grundsätzliche Betroffenheit und die Jurisdiktionen zu ermitteln, aus denen das Unternehmen möglichen Auswirkungen im Zusammenhang mit einer Pillar Two Top-Up Tax (Steuererhöhungsbetrag) ausgesetzt ist. Dabei wurde zunächst geprüft, ob die CbCR-Safe-Harbour Regelungen einschlägig sind, was für die Jurisdiktion, in der die VE IS ansässig ist, insoweit zutrifft. Der hiernach vereinfacht berechnete effektive Steuersatz für die Konzernunternehmen der sogenannten Mindeststeuergruppe innerhalb des deutschen Steuerhoheitsgebiets übersteigt den Übergangssteuersatz von 15%, weshalb sich ein möglicher Steuererhöhungsbetrag voraussichtlich auf Null reduziert. Erläuterungen zur KapitalflussrechnungIn der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in Anlehnung an die Empfehlungen des DRS 21 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Abweichend zum DRS 21 werden Cashpool-Forderungen in den Finanzmittelfonds einbezogen. Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode betrifft verzinsliche kurzfristige Cashpool-Forderungen gegen VF GmbH in Höhe von 46,5 Mio. €. Sonstige AngabenAußerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle VerpflichtungenAm 31. Dezember 2023 bestand ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €) gegenüber externen Anbietern. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden im Umfang von 21,4 Mio. € (Vorjahr: 4,8 Mio. €)aus Mietverträgen, darunter gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 20,5 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €). HaftungsverhältnisseFür bestimmte bestehende Pensionsverpflichtungen wurde teilweise auch die Gestaltung über Unterstützungs- und Pensionskassen, darunter die Pensionskasse der Bewag, gewählt. Die Gesellschaft macht grundsätzlich vom Passivierungswahlrecht nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB Gebrauch und verzichtet auf die Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen. Sofern zukünftig das Vermögen der Pensionskasse der Bewag nicht ausreicht, die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen, gilt die Subsidiärhaftung durch die Gesellschaft. Nach den durch die Pensionskasse der Bewag übermittelten Angaben werden die für sämtliche Trägerunternehmen insgesamt gebildeten Deckungsrückstellungen durch die Zeitwerte des Anlagevermögens überdeckt. Die Gesellschaft hat dabei für die Untersuchung eines Fehlbetrages unterstellt, dass Deckungsrückstellungen und Vermögen der Pensionskasse einer Gleichgewichtung unterliegen, da detaillierte Angaben nach Trägerunternehmen nicht vorliegen. Angaben zu den Organen der GesellschaftDie Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung sind in einer gesonderten Übersicht als Anlage dargestellt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der VE IS erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr eine Vergütung von 1 T€ (Vorjahr: 2 T€). Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergaben sich nicht.
Hamburg, 15. Februar 2024 Geschäftsführung der Vattenfall Europe Information Services GmbH Dr. Ulf Arne Stolzke Dr. Sven Sperling Entwicklung des Anlagevermögens
Mitglieder des AufsichtsratsZerbst, Jens Vorsitzender Head of IT, Vattenfall AB Petzold, Heiko (bis 31. Januar 2024) Stellvertretender Vorsitzender IT-Ingenieur, Vattenfall Europe Information Services GmbH Huthöfer, Sylvia (seit 6. November 2023) Director Energy Trading & Risk Management, Vattenfall Energy Trading GmbH Marks, Robin Gewerkschaftssekretär ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Scholz, Michael Application Consultant, Vattenfall Europe Information Services GmbH Zurawski, Robert Geschäftsführer Vattenfall GmbH und Geschäftsführer Vattenfall Europe Windkraft GmbH Im Jahr 2023 ausgeschiedenes AufsichtsratsmitgliedPytel, Anna (bis 5. November 2023) Leiterin Business Control Berlin, Vattenfall Wärme Berlin AG Im Jahr 2024 berufenes AufsichtsratsmitgliedKolbe, Andreas (seit 12. Februar 2024) Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Vattenfall Europe Information Services GmbH GeschäftsführungStolzke, Dr. Ulf Arne Human Resources / Client & Services Sperling, Dr. Sven Transformation Corporate IT BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Vattenfall Europe Information Services GmbH, HamburgPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Vattenfall Europe Information Services GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vattenfall Europe Information Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 23. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stefanie Bartel, Wirtschaftsprüferin ppa. Rene Strobach, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 8. April 2024 festgestellt. |
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