Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 510380
Vorher
Altstadtsee 211. V V GmbHVolution Ventilation Deutschland GmbH
Eingetragen
7.2.2014
Branche
Herstellung von SolarwärmekollektorenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
ist die Beratung, die Entwicklung und die Herstellung ökologischer Haustechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Olaf Elbinger
seit 15.7.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Volution Ventilation Group LtdGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Volution Management Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

inVENTer GmbH

Löberschütz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2022 bis zum 31.07.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die inVENTer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der inVENTer GmbH, Löberschütz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der inVENTer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. August 2022 bis zum 31. Juli 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen-stehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, 21. Dezember 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bätz, Wirtschaftsprüfer

Klimpke, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Juli 2023

Aktiva

31.07.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.313.048,66 3.107
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.522.102,00 1.791
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 707
4.835.150,66 5.605
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 171.277,00 164
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.652,00 45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 772.990,00 646
982.919,00 855
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 18.750.000,00 0
18.750.000,00 0
24.568.069,66 6.460
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 961.024,87 1.059
2. Unfertige Erzeugnisse 184.288,23 150
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 719.351,34 588
1.864.664,44 1797
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 602.610,65 939
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 154.452,70 14.084
davon gegenüber Gesellschafter EUR 3.900 (Vj. TEUR 3.900)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 19.780,28 13
776.843,63 15.037
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.455.477,75 1.161
4.096.985,82 17.995
C. Rechnungsabgrenzungsposten 118.435,62 157
28.783.491,10 24.612

Passiva

31.07.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 3.795.000,00 3.795
III. Gewinnvortrag 17.735.726,15 11.973
IV. Jahresüberschuss 3.607.321,76 5.763
25.163.047,91 21.556
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.320.981,30 1.315
2. Sonstige Rückstellungen 910.797,76 1.124
2.231.779,06 2.439
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 660.248,94 79
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 178.184,44 259
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 318.848,95 68
davon gegenüber Gesellschafter EUR 307.512,06 (Vj. TEUR 69)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 231.381,80 211
davon aus Steuern EUR 33.740,05 (Vj. TEUR 38)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 11.695,45 (Vj. TEUR 11)
1.388.664,13 617
28.783.491,10 24.612

Gewinn- und Verlustrechnung für 2022/23 (1.8.2022 bis 31.7.2023)

01.08.2021 bis 31.07.2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 20.902.758,16 25.746
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 121.226,03 153
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 188.448,17 166
4. Sonstige betriebliche Erträge 170.051,27 156
21.382.483,63 26.221
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.093.123,74 5.526
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.449,77 12
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.239.293,66 3.053
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 758.589,35 687
davon für Altersversorgung EUR 9.142,00 (Vj. TEUR 8)
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.402.431,91 1.458
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.692.892,18 7.797
17.194.780,61 18.533
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 841.413,74 354
davon an verbundene Unternehmen EUR 841.404,62 (Vj. TEUR 354)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.552,00 0
838.861,74 354
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.413.543,00 2.275
12. Ergebnis nach Steuern 3.613.021,76 5.768
13. Sonstige Steuern 5.700,00 5
14. Jahresüberschuss 3.607.321,76 5.763

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/23

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.8.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.7.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.619.121,14 417.963,56 0,00 707.115,50 14.744.200,20
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.032.414,26 0,00 0,00 0,00 4.032.414,26
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 707.115,50 0,00 0,00 -707.115,50 0,00
18.358.650,90 417.963,56 0,00 0,00 18.776.614,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 266.782,90 12.538,51 -1.406,00 7.031,01 284.946,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 91.672,12 0,00 0,00 0,00 91.672,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.778.956,34 260.131,29 -42.421,59 68.259,49 2.064.925,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 146.282,91 -70.992,41 -75.290,50 0,00
2.137.411,36 418.952,71 -114.820,00 0,00 2.441.544,07
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 18.950.000,00 -200.000,00 0,00 18.750.000,00
0,00 18.950.000,00 -200.000,00 0,00 18.750.000,00
20.496.062,26 19.786.916,27 -314.820,00 0,00 39.968.158,53
Kumulierte Abschreibungen
1.8.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.7.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.512.562,10 918.589,44 0,00 0,00 11.431.151,54
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.241.350,26 268.962,00 0,00 0,00 2.510.312,26
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
12.753.912,36 1.187.551,44 0,00 0,00 13.941.463,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.415,73 12.570,68 -1.405,00 88,01 113.669,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 46.440,12 6.580,00 0,00 0,00 53.020,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.133.158,34 194.191,29 -36.864,59 1.450,49 1.291.935,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.538,50 0,00 -1.538,50 0,00
1.282.014,19 214.880,47 -38.269,59 0,00 1.458.625,07
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
14.035.926,55 1.402.431,91 -38.269,59 0,00 15.400.088,87
Buchwerte
31.7.2023 31.7.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.313.048,66 3.107
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.522.102,00 1.791
3. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 707
4.835.150,66 5.605
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 171.277,00 164
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.652,00 45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 772.990,00 646
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0
982.919,00 855
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 18.750.000,00 0
18.750.000,00 0
24.568.069,66 6.460

Anhang zum 31. Juli 2023

der inVENTer GmbH, Löberschütz

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma inVENTer GmbH mit Sitz in Löberschütz im Handelsregister des Amtsgerichts Jena unter der Nummer HRB 510380 eingetragen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Firmenwert wird planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Bei der Bestimmung der Nutzungsdauer wurden insbesondere die Stabilität und die Zukunftsaussicht der Branche und des Unternehmens berücksichtigt. Die Branche in dem sich das Unternehmen bewegt ist zwar eine relativ junge Branche jedoch auf Grund der aktuellen Entwicklungen im Bereich Umwelt und Energie besitzt sie ein sehr hohes Entwicklungspotential. Für die künftige Entwicklung ist branchen- und unternehmensbezogen mit keinen wesentlichen Änderungen zu rechnen. Eine voraussichtliche Bestandsdauer von 15 Jahren ist daher angemessen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden beim Zugang voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Das Finanzanlagevermögen, welches aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen besteht, wird zum Nennwert bewertet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibung berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1% berücksichtigt.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei den Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert der Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautenden Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 durch die Neuklassifizierung der Ausleihen an verbundene Unternehme (langfristiger Charakter) um 18,12 Mio. € erhöht.

Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 188,5 aktiviert.

2. Angabe zu Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 12,9 (Vj. TEUR 14.085,3). Die starke Veränderung ergibt aus der Reklassifizierung der langfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in das Anlagevermögen.

Art der Forderung zum 31.07.2023 Gesamtbetrag 31.07.2023 davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 Jahr größer 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 602,6 599,1 3,5
gegenüber verbundenen Unternehmen 154,5 154,5 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 19,8 10,4 9,4
Summe 776,9 764,0 12,9

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Forderungen in Höhe von 154,5 TEUR.

3. Angaben zu Sonstigen Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 910,8) beinhalten im Wesentlichen, Rückstellungen für Provisionen im Vertriebsbereich (TEUR 461,2), Rückstellungen im Personalbereich (TEUR 85,3), Rückstellung für sonstige Kosten (TEUR 41,3) sowie Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 208,0).

4. Angabe zu Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft gegenüber der Gesellschafterin, Volution Management Holding GmbH, in Höhe von 307.512,06 EUR.

Zum 31. Juli 2023 gliedern sich die Verbindlichkeiten und Fristigkeiten wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31. Juli 2023 Gesamtbetrag 31. Juli 2023 davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
erhaltene Anz. auf Bestellungen 660,2 660,2 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 178,2 178,2 0,0 0,0
verbundene Unternehmen 318,8 318,8 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 231,4 231,4 0,0 0,0
Summe 1.388,6 1.388,6 0,0 0,0

Zum 31. Juli 2022 gliedern sich die Verbindlichkeiten und deren Fristigkeiten wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31. Juli 2022 Gesamtbetrag 31. Juli 2022 davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
erhaltene Anz. auf Bestellungen 78,7 78,7 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 259,1 259,1 0,0 0,0
verbundene Unternehmen 68,5 68,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 210,1 210,1 0,0 0,0
Summe 616,4 616,4 0,0 0,0

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 219.681 EUR aus einem Mietvertrag mit einer Laufzeit von 0,75 Jahren, für die genutzten Gewerberäume.

VI. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresgewinn für das Jahr 2022/2023 (1. August 2022 bis 31. Juli 2023) in Höhe von 3.607.321,76 € auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Sonstige Pflichtangaben

1. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgende Person geführt:

Frau Annett Wettig, Dipl.-Kauffrau, Apolda

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden im Berichtsjahr nicht durchgeführt.

3. Ausschüttungssperre

Aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 234,3 besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Gewinnausschüttungssperre.

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug 81,5 (Vj. 78).

5. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Volution Ventilation Group Ltd., Crawley, West Sussex/England, einbezogen. Der Konzernabschluss wird in Fleming Way Crawley, West Sussex, RH10 9YX, England veröffentlicht.

6. Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüferleistungen 41.700,00 EUR.

7. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage zur Folge gehabt hätten.

 

Löberschütz, 21.12.2023

Annett Wettig, Geschäftsführerin

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.8.2022 bis 31.7.2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die inVENTer GmbH entwickelt, produziert und vertreibt innovative und hocheffiziente Komfortlüftungssysteme für Wohnräume. Sie ist einer der führenden Anbieter dezentraler Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung in Deutschland und Europa (Quellen: interne BDH-Statistik Verkaufszahlen dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung in Deutschland, nur für Teilnehmer monatlich erhältlich; Interconnection-Studie Zusammenfassung 2022).

Die Gesellschaft wurde im Jahr 2014 neu gegründet und übernahm zum 17. April 2014 das inVENTer-Geschäft der Öko-Haustechnik inVENTer GmbH im Rahmen eines Asset Deal Kaufvertrages. Seitdem ist sie eine 100%ige Tochtergesellschaft der Volution Management Holding GmbH und gehört zu der Volution Group plc mit Sitz in Großbritannien.

Das Geschäftsjahr 2022/2023 war von den Auswirkungen des Russisch-Ukrainischen Krieges gekennzeichnet. Energiekosten- und sonstige Preisinflation, steigende Zinsen und reduzierte Neubaufördermittel führten zu einem Rückgang von Baugenehmigungen und Neubauprojekten. Der Einfamilienhausmarkt kam fast zum Erliegen. Dies sorgte insbesondere im 2. Geschäftshalbjahr zu einem starken Umsatzrückgang in der inVENTer (Januar 2023 bis August 2023: -38% und der gesamten Lüftungsindustrie (Januar 2023 bis August 2023: -34%). (Quelle: BDH-Statistik).

Die inVENTer GmbH verzeichnete deshalb erstmals seit Gründung einen Umsatzrückgang. Kosteneinsparmaßnahmen wurden umgehend eingeleitet. Umfangreiche Investitionen in neue Produkte und in die Optimierung von Prozessen die der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens dienen wurden fortgesetzt.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1 Ertragslage

Als wesentliche finanzielle Kennzahlen dienen der inVENTer GmbH Umsatzerlöse, Rohertrag 1 und EBITDA (Gewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern).

Die wesentlichen finanziellen Kennzahlen Umsatz und EBITDA lagen unter den Planwerten.

1 Errechnet sich als Summe aus den Umsatzerlösen (inkl. Erlösschmälerungen) Bestandsveränderungen, sonstigen betrieblichen Erträgen und Materialaufwendungen

Der Umsatz hatte sich im Berichtszeitraum negativ entwickelt und liegt 18,8 % unter dem Vorjahr und lag damit deutlich unter dem prognostizierten Wachstum.

Aufgrund des starken Umsatzrückgangs, steigender Rohstoffpreise und höherer Kapazitäten in der Fertigung sank der Rohertrag um 21,3% und die Rohmarge um 2,5- % Punkte gegenüber dem Vorjahr. Die eingeleiteten Kosteneinsparungsmaßnahmen begannen erst im letzten Quartal zu greifen, weshalb das EBITDA um 38,8 % zurückging.

Der Jahresüberschuss ging zurück um 37,4 %, gegenüber dem Vorjahr.

in tausend Euro 1.8.2022 bis 31.7.2023 1.8.2021 bis 31.7.2022
Umsatzerlöse 20.903 25.746
Rohertrag 16.281 20.683
Rohmarge 77,8 % 80,3 %
EBITDA 5.590 9.146
Jahresüberschuss +3.607 +5.763

2.2 Finanzlage

Die inVENTer GmbH hat keine langfristigen Verbindlichkeiten.

Die Liquidität der inVENTer GmbH war und ist gesichert. Die Gesellschaft konnte und kann Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen.

2.3 Vermögenslage

Die wesentlichen Vermögensgegenstände der inVENTer GmbH sind der Unternehmenswert (inkl. Mitarbeiterstamm, Vertriebsstruktur, technisches Knowhow, Lieferantenbeziehungen), sowie die Marke "inVENTer" als immaterielles Anlagevermögen. Die in den Vermögensgegenständen aktivierten Entwicklungskosten betragen 1.013,7 TEUR. Die Gebäude sind im Besitz einer anderen Tochtergesellschaft der Unternehmensgruppe und werden angemietet.

3. Risiken und Chancen

3.1 Wirtschaftliche Risiken und Chancen

Volkswirtschaftliche Risiken bestehen weiterhin in den nicht abschätzbaren Folgen des Kriegs in der Ukraine, der Inflation und Zinsentwicklung sowie deren weiteren Auswirkungen auf die Baukonjunktur. Die Ankündigung des "Heizungsgesetzes" im April 2023 und die anhaltende Debatte dazu inklusive der versprochenen Fördermittelprogramme führt zu einer zusätzlichen Verunsicherung der Investoren im Bereich "Bau" und in eine Haltung des "Abwartens".

Ein weiteres volkswirtschaftliches Risiko, was ebenso die inVENTer betrifft, ist der demographische Wandel in Deutschland und der Fach- bzw. Arbeitskräftemangel.

Andererseits führen steigende Energiekosten zu einer höheren Rentabilität von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Die Klimaziele der Bundesregierung und der EU stehen fest und können nur durch energieeffiziente Sanierungen erreicht werden, der Einbau von Lüftungsanlagen wird z.B. über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) subventioniert. Über die Verbandsarbeit versuchen wir weiterhin das Thema "Wärmerückgewinnung" stärker in den Fokus der Politik und der gesetzlichen Rahmenbedingungen zu rücken, auch wenn es beim aktuellen GEG-Entwurf leider noch nicht gelungen ist. 2

3.2 Betriebliche Risiken und Chancen

Bestehende und drohende Risiken werden durch ein konsequentes Risikomanagement erfasst, bewertet und vorgebeugt. Das Unternehmen ist seit Juni 2017 EN ISO 9001 zertifiziert und wurde im Juli 2023 rezertifiziert.

Ein hohes Risiko besteht in der steigenden Cyberkriminalität. Dem wird durch regelmäßige IT-Sicherheitstrainings und kontinuierliche Investitionen in aktuelle Hard- und Software vorgebeugt.

Hohe Investitionen wurden in der Forschung und Entwicklung eingesetzt, um neue Produkte speziell für den Sanierungsmarkt herauszubringen, die für neue Umsatzpotentiale sorgen.

Das Vertriebsnetz mit erfahrenen Handelsvertretern und eigenen Außendienstmitarbeitern wurde weiter ausgebaut.

3.3 Finanzierungsrisiken und -chancen

2 Lüftung mit Wärmerückgewinnung gehört jetzt ins GEG! - Tagesspiegel Background (https://background.tagesspiegel.de/energie-klima/lueftung-mit-waermerueckgewinnung-gehoert-jetzt-ins-geg)

Dem Zahlungsausfallrisiko wird durch Bonitätsprüfungen, einen hohen Anteil an Vorkasserechnungen und striktes Mahnwesen konsequent vorgebeugt.

Bestandsgefährdende Risiken gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht und sind aus Sicht der Geschäftsführung für die Zukunft nicht zu erwarten.

4. Prognosebericht

Trotz der in 3.1. genannten volkswirtschaftlichen Risiken gehen wir davon aus, dass die Chancen für die Haustechnik- und insbesondere die Lüftungsbranche überwiegen und spätestens im Geschäftsjahr 2024/2025 wieder für Wachstum sorgen werden.

Für das Berichtsjahr 2023/2024 plant die Geschäftsführung einen weiteren Umsatzrückgang im unteren einstelligen Prozentbereich, wobei ein Jahresüberschuss von ca. TEUR 4.993 erwartet wird.

Die Rohmarge soll durch eine aktuelle Verkaufspreiserhöhung konstant gehalten werden. Der Mitarbeiterstamm soll gehalten werden. InVENTer wird weiterhin konsequent in die Entwicklung neuer Produkte investieren.

Wir danken allen Mitarbeitern und Geschäftspartnern für die Unterstützung in dem herausfordernden vergangenen Geschäftsjahr und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

Löberschütz, 21. Dezember 2023

Annett Wettig

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