Lippert-Unipol GmbHLiquidiert

Ringstraße 10, 35099 Burgwald, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 5780
Eingetragen
2.12.1965
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung, der Vertrieb und der Handel von Schleif- und Polierwerkzeugen, sonstigen Schleif- und Poliereinrichtungen und -gegenständen einschließlich Polierbzw. Schleifmittel- zusätzen wie Pasten, Fette, Emulsionen und dergleichen, welche der Oberflächen- behandlung bzw. bearbeitung von Metallen, Holz, Glas und Kunststoffen dienen. Die Gesellschaft ist außer- dem berechtigt, andere Unter- nehmen zu errichten oder zu erwerben, Zweigniederlassungen zu gründen und alles zu tun, was der Förderung des Gesellschaftszwecks dienlich ist. Die Gesellschaft ist berechtigt, auch andere Erzeugnisse herzustellen, zu be- und verarbeiten, zu erwerben und zu vertreiben.

Historie

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Management

NameRolle
Reinhold Klein
seit 1.10.2010
Prokura
Philip Gerst
seit 1.10.2010
Prokura
Geschäftsführer
Kay Hanselmann
seit 1.10.2010
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lippert-Unipol GmbH Schleif- und Poliermittelwerk

Epfenbach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage des Konzerns

Die Lippert-Unipol GmbH beschäftigte sich auch im Geschäftsjahr 2008 mit der Herstellung, dem Vertrieb und dem Handel von Werkzeugen und Pasten für Schleif-, Bürst- und Polieroperationen in der Oberflächentechnik.

Das Unternehmen hat einen zusätzlichen inländischen Standort in Haan, wo die Pastenproduktion angesiedelt ist. Der Beteiligungskreis der Gesellschaft umfasst insgesamt 4 Gesellschaften. Diese haben Ihren Sitz in Frankreich, Portugal, China und Indien. Bei der Gesellschaft in Indien handelt es sich um ein Joint-Venture. Der Anteil wurde hier im Laufe des Jahres 2008 auf 95 % erhöht. Die Gesellschaft in Großbritannien wurde im September 2008 von der Osborn-UK übernommen.

Der Geschäftsverlauf des Unternehmens im Geschäftsjahr 2008 ist nicht zufriedenstellend; das ganze Geschäftsjahr verlief mit mäßigen Umsätzen; zusätzlich wurde zum Ende des Geschäftsjahres der Umsatz durch einen Marktrückgang im Zusammenhang mit der Banken- und Wirtschaftskrise beeinträchtigt. Dies betrifft alle Geschäftsbereiche. Zur Ergebnissicherung wurden Kostensenkungsmaßnahmen eingeleitet.

II. Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Lippert-Unipol GmbH und der Tochtergesellschaften

Ertragslage des Konzerns und der Tochtergesellschaften:

Der Umsatz des Geschäftsjahres blieb, insbesondere wegen der Beeinträchtigungen durch die Finanz-und Wirtschaftskrise im vierten Quartal weit hinter den Erwartungen zurück.

Als erheblicher Zusatzeffekt ist der Buchverlust in Höhe von 900.000 € aus dem Verkauf der Lippert-Unipol UK an die Osborn-UK zu erwähnen.

Die Auftrags- und Umsatzrückgänge betraf in unterschiedlichem Ausmaß nahezu alle Produktbereiche.

Diesem Umsatzrückgang begegneten wir durch Kostensenkungsmaßnahmen im Sach- und Personalkostenbereich. Die Kostenreduzierung konnte die durch den Umsatzrückgang verursachten Margenverluste teilweise auffangen, jedoch nicht vollständig ausgleichen.

Vermögens- und Finanzlage des Lippert-Unipol GmbH und der Tochtergesellschaften:

Der Cash-Flow aus dem operativen Ergebnis hat sich in der zweiten Jahreshälfte abgeschwächt. Dies konnte zum Teil durch eine Reduzierung des Working Capital kompensiert werden.

Die Zahlungsfähigkeit aller Konzerngesellschaften war jederzeit gewährleistet.

In der indischen Tochtergesellschaft wurde eine Kapitalerhöhung durchgeführt, um die dortigen Investitionen in den Ausbau der Bürstenfertigung sicherzustellen.

Von der Finanzkrise ist die Lippert-Unipol GmbH indirekt betroffen, als damit zu rechnen ist, dass durch die verschlechterte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und der Einzelgesellschaften aufgrund der konjunkturellen Situation Fremdfinanzierungen erschwert werden.

III. Risiken und Chancen der künftigen Geschäftsentwicklung

Im ersten Quartal 2009 sind die Umsätze gegenüber 2008 noch einmal deutlich zurückgegangen.

Die Lippert-Unipol GmbH ist wesentlich abhängig von der weiteren Entwicklung der Automo-bilindustrie. Produktionsrückgänge bei unseren Kunden führen unmittelbar zu Umsatzrückgängen. Sowohl das Ausmaß als auch der Zeitverlauf der erwarteten Erholung der Automobilindustrie sowie sonstigen Industrien sind kaum abzuschätzen.

Im Kreise von Kunden und Wettbewerbern ist im Geschäftsjahr 2009 mit Zahlungsschwierigkeiten und dem Ausscheiden von Marktteilnehmern zu rechnen.

Außerdem wird der zukünftige Geschäftserfolg davon abhängen, inwieweit Kunden ihre Fertigung in Niedriglohnländer verlagern und wir diese Kunden weiter an uns binden können.

Bei einer weiteren Konjunkturabkühlung ist der Erfolg der Unternehmensgruppe in erster Linie davon abhängig, inwieweit und wie schnell die Kostenstrukturen angepasst werden können. Bei einer konjunkturellen Erholung und bei einer Erhöhung der Stückzahlen in der Automobilindustrie werden die bereits durchgeführten Kostensenkungsmaßnahmen zu einer raschen Verbesserung der Ergebnissituation beitragen.

Aufgrund der Vielzahl von Kunden und der breiten Streuung der Geschäftstätigkeit ist zwar für das Geschäftsjahr 2009 mit Forderungsausfällen aufgrund der konjunkturell angespannten Situation zu rechnen; existenzbedrohende Einzelausfälle sind jedoch nicht zu erwarten.

Möglicherweise wird es im Geschäftsjahr 2009 eine Marktbereinigung im Wettbewerberumfeld geben. Dies ist eine Chance, das Produkt- und Kundenspektrum zu ergänzen und unsere Marktposition zu stärken.

Das vergleichsweise niedrige Zinsniveau sowie staatliche Programme zur Finanzierung mittelständischer Unternehmen beeinflussen die Finanzierungssituation; ein Risiko besteht in einer möglicherweise restriktiveren Kreditvergabe durch die Banken.

IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag hat sich die Konjunktur weiter abgekühlt. Die Automobilindustrie befindet sich in einer Krise. Dies birgt Risiken für den Erfolg der Unternehmensgruppe durch einen nachhaltigen Umsatzrückgang. Im übrigen haben sich nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.

V. Ausblick

Die Einschätzung der weiteren Geschäftsentwicklung für die Lippert-Unipol GmbH ist so unsicher wie nie zuvor. Wesentliche Einflussfaktoren sind die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die zukünftige Struktur und die Entwicklung des Automobilsektors sowie die unserer Kunden und Lieferanten.

Auf diese Unsicherheit reagieren wir durch eine Anpassung unserer Strukturen auf ein deutlich geringeres Umsatzniveau als im abgelaufenen Geschäftsjahr, eine Reduzierung des Break-Even-Punktes und eine Flexibilisierung von Kosten.

Für das Jahr 2009 wird sich aufgrund unserer Planungen das Ergebnis höchstens auf dem Niveau des Jahres 2008 bewegen. Wir rechnen allerdings eher mit einem negativen operativen Ergebnis für das Jahr 2009.

 

Epfenbach, 24.04.2009

Dr. Florestan von Boxberg

Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2008

AKTIVA

  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.293.462,57 6.629.630,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.203.502,00 1.183.740,00
II. Sachanlagen 1.191.452,63 1.387.107,51
III. Finanzanlagen 4.898.507,94 4.058.783,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.258.522,54 6.668.582,68
I. Vorräte 1.906.230,00 1.890.331,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.160.117,32 4.351.725,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 192.175,22 426.525,60
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 8.538,93
  11.551.985,11 13.306.752,12

PASSIVA

   
  31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.681.618,08 3.639.500,56
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 3.539.500,56 3.539.500,56
III. Jahresfehlbetrag -957.882,48 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 434.654,00 505.937,00
C. VERBINDLICHKEITEN 8.435.713,03 9.161.314,56
- davon aus Steuern: EUR 46.647,58 (Vorjahr: EUR 49.560,66)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.493,67 (Vorjahr: EUR 9.856,91)    
  11.551.985,11 13.306.752,12

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008

  2008
EUR
2007
EUR
1. Bruttoergebnis vom Umsatz 5.347.356,79 5.916.200,07
2. Forschungs- und Entwicklungskosten -280.277,51 -283.059,68
3. Vertriebskosten -3.461.569,39 -3.707.783,30
4. Allgemeine Verwaltungskosten -1.537.422,24 -1.744.339,70
5. Sonstige betriebliche Erträge 284.211,29 172.932,98
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.044.274,68 -257.901,45
7. Betriebsergebnis -691.975,74 96.048,92
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 261.595,51 140.312,36
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 259.214,09 (Vorjahr: EUR 140.079,30)    
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -546.658,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -527.502,25 -571.895,66
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 527.502,25 (Vorjahr: EUR 541.101,58)    
11. Finanzergebnis -265.906,74 -978.241,30
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -957.882,48 -882.192,38
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -17.371,92
14. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 899.564,30
15. Jahresfehlbetrag -957.882,48 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die damit verbundenen Ausweis- und Gliederungsvorschriften wurden beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind teilweise im Anhang zu finden.

Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften einen Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht.

Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 betragen, werden gem. § 6 Abs. 2a EStG seit dem 1. Januar 2008 als Sammelposten pro Jahr ausgewiesen und linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, anteilige Verwaltungsgemeinkosten und Abschreibungen einbezogen.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurde dahingehend im Geschäftsjahr 2008 geändert, dass der Materialgemeinkostenzuschlag auf aktuelle Gegebenheiten angepasst wurde. Hieraus ergab sich ein einmaliger Ergebniseffekt von rd. TEUR 300.

Durch die Umstellung auf ein neues Warenwirtschaftssystem konnten keine Wertabschläge für Ungängigkeit ermittelt werden.

Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Pensionsrückstellungen wurden mit dem Teilwert gemäß § 6a EStG auf Basis der neuen Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck und eines Rechnungszinssatzes von 6 % angesetzt.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Forderungen werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Geldkurs am Bilanzstichtag, Verbindlichkeiten mit dem höheren Briefkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2008 ist diesem Anhang als Anlage A beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und in den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 100.000 und wird in voller Höhe von der Muttergesellschaft Jason GmbH, Sulzbach-Rosenberg, gehalten.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen (TEUR 295) betreffen Abfindungs- und Gehaltsnachzahlungen (TEUR 90), ausstehende Rechnungen (TEUR 43), Jahresabschlusskosten (TEUR 40), Prozesskosten (TEUR 40) Versicherungen (TEUR 26), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 22), Kundenboni (TEUR 21), Zeitkonten der Arbeitnehmer (TEUR 8) und Rückstellungen für Rücklieferungen und Reklamationen (TEUR 5).

Verbindlichkeiten

  Davon mit einer Restlaufzeit  
  Gesamtbetrag 31.12.2008
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Gesamtbetrag 31.12.2007
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 496.425,96 496.425,96 0,00 0,00 484.824,95
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.842.785,73 7.842.785,73 0,00 0,00 8.545.901,23
Sonstige Verbindlichkeiten 96.501,34 96.501,34 0,00 0,00 130.588,38
  8.435.713,03 8.435.713,03 0,00 0,00 9.161.314,56

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 7.723.472,16 gegenüber der Gesellschafterin Jason GmbH, Sulzbach-Rosenberg, enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Jason GmbH, Sulzbach-Rosenberg sind bis zu einem Betrag von EUR 7.723.472,16 durch folgende Sicherheiten der Berichtsgesellschaft gesichert; eine Buchgrundschuld, eine Sicherungsübereignung der Vorräte (Roh-, Hilfs- uns Betriebsstoffe sowie unfertige und fertige Erzeugnisse) sowie der Maschinen und technischen Anlagen, Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Versicherungsansprüche aus Schaden-, Feuer- und Betriebsunterbrechungsversicherungen und sonstige Sicherheiten in Form einer Negativerklärung wegen der Veräußerung von Geschäftsanteilen an der Firma Lippert-Unipol GmbH.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen ausschließlich auf das Tätigkeitsgebiet Oberflächentechnik.

Angaben und Aufgliederung des Material- und Personalaufwands

Materialaufwand:

  31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
1. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.371,00 10.740,00
2. Aufwendungen für bezogene Leistungen 92,00 0,00
  9.463,00 10.740,00

Personalaufwand:

  31.12.2008
TEUR
31.12.2007
TEUR
1. Löhne und Gehälter 3.704,00 3.940,00
2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 760,00 841,00
(-davon für Altersversorgung) 17,00 15,00
  4.464,00 4.781,00

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Es besteht gegenüber der Jason GmbH, Sulzbach eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von TEUR 1.750.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An sonstigen finanziellen Verpfichtungen sind im Jahresdurchschnitt an Leasingraten insgesamt TEUR 296 und an Mieten und Pachten TEUR 81 zu leisten.

Anzahl Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 96 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 105).

Angaben zum Mutterunternehmen

Die Jason Holding GmbH, Sulzbach-Rosenberg, als Mutterunternehmen stellt den Konzernabschluss für die Unternehmen der Lippert-Unipol Gruppe unter Einbeziehnung der Gesellschaft auf.

Bezüge der Geschäftsführer

Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB.

Mitglieder der Geschäftsführer

Als Geschäftsführer war Herr Dr. Florestan von Boxberg bestellt. Herr Dr. Florestan von Boxberg ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

31. Dezember 2008, den 31. Dezember 2008

Dr. Florestan von Boxberg

Geschäftsführer

  ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
  1. Jan. 2008
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2008
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 455.409,31 126.774,50 0,00 582.183,81
Geschäfts- oder Firmenwert 1.300.000,00 0,00 0,00 1.300.000,00
  1.755.409,31 126.774,50 0,00 1.882.183,81
SACHANLAGEN        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.550.636,87 0,00 0,00 1.550.636,87
Technische Anlagen und Maschinen 3.865.243,82 65.247,97 0,00 3.930.491,79
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.774.109,15 43.530,14 47.594,21 2.770.045,08
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 39.409,56 34.238,95 32.764,54 40.883,97
  8.229.399,40 143.017,06 80.358,75 8.292.057,71
FINANZANLAGEN        
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.680.152,54 539.724,94 1.404.209,65 5.815.667,83
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.000.000,00 1.300.000,00 0,00 3.300.000,00
  8.680.152,54 1.839.724,94 1.404.209,65 9.115.667,83
  18.664.961,25 2.109.516,50 1.484.568,40 19.289.909,35
  AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  1. Jan. 2008
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2008
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 376.669,31 17.012,50 0,00 393.681,81
Geschäfts- oder Firmenwert 195.000,00 90.000,00 0,00 285.000,00
  571.669,31 107.012,50 0,00 678.681,81
SACHANLAGEN        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.322.254,92 14.233,29 0,00 1.336.488,21
Technische Anlagen und Maschinen 3.268.145,82 151.996,97 0,00 3.420.142,79
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.251.891,15 128.791,14 36.708,21 2.343.974,08
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.842.291,89 295.021,40 36.708,21 7.100.605,08
FINANZANLAGEN        
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.621.369,54 0,00 404.209,65 4.217.159,89
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.621.369,54 0,00 404.209,65 4.217.159,89
  12.035.330,74 402.033,90 440.917,86 11.996.446,78
  NETTOBUCHWERTE
  31. Dez. 2008
EUR
31. Dez. 2007
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 188.502,00 78.740,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1.015.000,00 1.105.000,00
  1.203.502,00 1.183.740,00
SACHANLAGEN    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 214.148,66 228.381,95
Technische Anlagen und Maschinen 510.349,00 597.098,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 426.071,00 522.218,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.883,97 39.409,56
  1.191.452,63 1.387.107,51
FINANZANLAGEN    
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.598.507,94 2.058.783,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.300.000,00 2.000.000,00
  4.898.507,94 4.058.783,00
  7.293.462,57 6.629.630,51

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lippert-Unipol GmbH Schleif- und Poliermittelwerk für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Siegen, den 20. Mai 2009

SiegRevision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer

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