JMF Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonas Peter seit 2.2.2018 | Geschäftsführer |
Christian Peter seit 2.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JMF Metallbautechnik GmbHGrabfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die JMF Metallbautechnik GmbH erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die JMF Metallbautechnik GmbH entwickelt seit 1992 gemeinsam mit den Kunden (Architekten, Bauherren und Privatpersonen) deren Projekte. Die Gesellschaft gliedert sich in die Bereiche Projektleitung, Kalkulation, Büromanagement, Planung, Konstruktion, Fertigung und Montage. An unserem einzigen Standort in Grabfeld OT Jüchsen bei Meiningen produzieren wir auf einer Hallenfläche von rund 2.400 m 2 Fenster, Fassaden, Türanlagen, Rauch- und Brandschutztüren, automatische Türsysteme und Wintergärten in Aluminium- und Stahlbauweise. Zur Verarbeitung kommen nach ISO 9001 zertifizierte Markenprodukte. A. 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und Montage sowie der Vertrieb von Fenstern und Türen mit Zubehör, Fassaden, Fassadenteile und Wintergärten in Aluminiumbauweise oder in anderen Metallen sowie Sonnenschutzanlagen. Forschung und Entwicklung wird von unserer Gesellschaft nicht betrieben. A. 2. Steuerungssystem Die Verantwortung für die strategische Entwicklung und Gesamtsteuerung des Unternehmens obliegt der Geschäftsführung der Gesellschaft. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt anhand der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, der Kontrolle der Bankbestände und der Analyse der Auftragseingänge sowie der noch nicht vollständig abgearbeiteten Aufträge. Auf diesen Daten setzt unsere kurzfristige Planung und Steuerung des Unternehmens auf. B. Wirtschaftsbericht B. 1. Gesamtwirtschaft und branchenbezogene Rahmenbedingungen B. 1. 1. Gesamtwirtschaft Insbesondere die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie beeinträchtigten 2023 die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 Prozent. 2022 hatte es noch merklich um 1,8 Prozent zugelegt. Die Inflationsrate verminderte sich 2023 zwar von 6,9 Prozent im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 Prozent. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch. Die bereits Ende 2022 im Zuge des Ukrainekriegs eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte im Wesentlichen das gesamte Jahr 2023 an. Dabei überlagerten sich die dämpfenden Einflüsse vielfach. Die bis ins Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Vor allem die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, die Materialengpässe und die teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen dämpften die Konjunktur zum Jahresbeginn. Im weiteren Verlauf belasteten dann vor allem die von den westlichen Notenbanken mit Blick auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland sowie von den hohen Unsicherheiten, etwa hinsichtlich der Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und des wirtschaftspolitischen Kurses in Deutschland nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023. Als Reaktion auf dieses Urteil musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen. Nach einem durch die Erholung von der Coronakrise kräftigen Zuwachs um 3,9 Prozent im Jahr 2022 gingen die privaten Konsumausgaben 2023 preisbereinigt um 0,7 Prozent zurück. Hauptgrund: der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise. Dieser dämpfte die Kaufkraft vieler Haushalte deutlich. Vor allem in Bereichen, in denen die Preise auf dem hohen Stand des Vorjahres verharrten oder sogar weiter zulegten, waren die Ausgaben rückläufig. Die Privathaushalte gaben insbesondere für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte 6,3 Prozent sowie für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren 4,5 Prozent weniger aus. Und dies trotz der vielfach deutlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie der insgesamt robusten Arbeitsmarktlage. Auch die staatlichen Konsumausgaben verminderten sich mit dem Wegfall von pandemiebedingten Sonderausgaben. Während der Staatskonsum 2022 noch um 1,6 Prozent stieg, sank er nun um deutliche 1,5 Prozent. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit einem Beitrag von 0,7 Prozentpunkten wesentlich zum Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts bei. Ähnlich wie im Vorjahr war die Investitionskonjunktur gespalten. Einerseits legten die Investitionen in Ausrüstungen wie Fahrzeuge und Maschinen erneut zu, wenn auch schwächer als 2022 (3,0 Prozent nach 4,0 Prozent). Hier stüzten die abnehmenden Lieferengpässe die Entwicklung. Sie ermöglichten eine sukzessive Abarbeitung der aufgestauten Auftragsbestände. Andererseits gaben die Bauinvestitionen, die im Vorjahr bereits um 1,8 Prozent gesunken waren, weiter nach. Sie wurden noch stärker als die Ausrüstungsinvestitionen durch die rasant steigenden Leitzinsen ausgebremst. Trotz eines witterungsbedingt günstigen Jahresauftakts verminderten sie sich um 2,7 Prozent. Neben dem zinsbedingten Nachfragerückgang, von dem der Wohnungsbau noch stärker als der Gewerbebau betroffen war, belastete die nur langsam nachlassende Baupreisdynamik das Investitionsgeschehen. Alles in allem ging von den Bruttoanlageinvestitionen mit 0,1 Prozentpunkten ein leicht negativer Impuls für das preisbereinigte Wirtschaftswachstum aus. Die staatlichen Einnahmen expandierten 2023 stärker als die Ausgaben. Dieses Einnahmenwachstum resultierte nicht zuletzt aus steigenden Sozialbeiträgen und höheren Verkaufserlösen. So wurden etwa die Umsätze der meisten Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs mit der Einführung des 49-Euro-Tickets dem Sektor Staat zugerechnet. Stärkste Treiber des Ausgabenwachstums waren Anpassungen bei den Renten und Pensionen sowie höhere Zinsaufwendungen. Hinzu kamen umfangreiche Mehrausgaben zur Abmilderung der Energiekrise, wie die Zahlungen für die Gas-, Fernwärme- und Strompreisbremsen der Bundesregierung. Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit gab in Relation zum nominal kräftig gestiegenen Bruttoinlandsprodukt leicht von 2,5 Prozent im Vorjahr auf 2,1 Prozent nach. Die staatliche Schuldenquote, die 2022 noch bei 66,1 Prozent lag, dürfte auf rund 65 Prozent gesunken sein. Trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt solide. Zwar stieg die statistische Arbeitslosenzahl, nicht zuletzt auch aufgrund der verstärkten Erfassung Geflüchteter, von 2,4 Millionen Menschen (2022) auf 2,6 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7 Prozent aber nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und lag nur leicht über den 5,3 Prozent des Jahres 2022. Zudem hielt der Beschäftigungsaufbau an. Die Erwerbstätigenzahl kletterte gegenüber 2022 um gut 300.000 auf einen neuen Rekordwert von rund 45,9 Millionen Menschen. Nachdem die jährliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex 2022 mit 6,9 Prozent den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hatte, ging sie 2023 etwas zurück. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate bei 5,9 Prozent. Die Monatswerte zeigten dabei jedoch einen klar rückläufigen Trend. So fiel die Inflationsrate ausgehend von den im Januar und Februar mit jeweils 8,7 Prozent markierten Maximalwerten bis November und Dezember auf Jahrestiefstände von 3,2 und 3,7 Prozent. Generell verschoben sich die Triebkräfte der Inflation: weg von den Importpreisen, hin zur Binnenteuerung. Verantwortlich für den Rückgang der Gesamtteuerung war vor allem der nachlassende Preisanstieg bei Energie. Angesichts staatlicher Entlastungsmaßnahmen und rückläufiger Notierungen für Energieträger verteuerten sich Energieprodukte 2023 um unterdurchschnittliche 5,3 Prozent. Im Vorjahr war dieser Anstieg mit 29,7 Prozent enorm. Bei Nahrungsmitteln hielt hingegen der hohe Preisauftrieb nahezu ungebremst an. Sie verteuerten sich um 12,4 Prozent, nach einer Erhöhung um 13,4 Prozent im Vorjahr. Quelle: Jahresbericht 2023 des Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken - BVR B. 1. 2. Branchensituation Die Baukonjunktur präsentierte sich abermals schwach. Nach einem deutlichen Rückgang im Vorjahr um 3,3 Prozent verminderte sich die preisbereinigte Bruttowertschöpfung des Baugewerbes 2023 nochmals. Allerdings war die Veränderungsrate mit 0,2 Prozent deutlich niedriger. Hemmend auf die Aktivitäten des Wirtschaftsbereichs wirkten vor allem die weiterhin hohen Baukosten, der anhaltende Mangel an Arbeitskräften und die, wegen der gestiegenen Zinsen, verschlechterten Finanzierungsbedingungen. Hiervon war insbesondere der Hochbau betroffen. Die Geschäfte im Tiefbau und im Ausbaugewerbe entwickelten sich vergleichsweise besser. Darauf deuten unter anderem die amtlichen Umsatzdaten hin, die allerdings nicht preisbereinigt, sondern lediglich in jeweiligen Preisen verfügbar sind. So expandierte der baugewerbliche Umsatz im Hochbau in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum lediglich um 1,1 Prozent. Im Tiefbau und im Ausbaugewerbe kam es hingegen zu kräftigen Zuwächsen um 12,2 und 15,7 Prozent. Befördert wurde dies sowohl durch einen regen Straßenbau sowie durch eine hohe Nachfrage nach energetischen Sanierungen. Trotz der allgemeinen Schwäche hielt der Stellenaufbau im Baugewerbe an. Die Erwerbstätigenzahl kletterte um 0,5 Prozent auf 2,6 Millionen Personen. Das Handwerk meisterte die vielfältigen Probleme des Jahres 2023 vergleichsweise gut. Darauf lässt der Geschäftsklimaindikator des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks schließen. Nach einem Rückgang im Vorjahr stieg er wieder über die Marke von 100 Punkten, die eine Grenze zwischen einer positiven und einer negativen Konjunkturlage markiert. Differenziert nach den einzelnen Gewerbezweigen zeigten sich aber recht unterschiedliche Entwicklungen. Dies verdeutlichen die Umsatzdaten der amtlichen Handwerksberichterstattung, die ebenfalls nur in jeweiligen Preisen vorliegen. Demnach übertraf der Umsatz des gesamten Handwerks in den ersten drei Quartalen seinen entsprechenden Vorjahreswert um 6,5 Prozent. Besonders deutlich fiel das Wachstum mit 9,0 Prozent im Kraftfahrzeuggewerbe sowie mit 8,0 Prozent im Ausbaugewerbe aus. Begünstigt wurde dies durch eine spürbare Belebung der Neuwagen- und Gebrauchtwagenmärkte sowie durch die hohe Nachfrage nach Energieeffizienzmaßnahmen und Photovoltaik-Anlagen. Im Handwerk für den gewerblichen Bedarf (5,8 Prozent) und in den Bauhauptgewerken (1,2 Prozent) stiegen die Umsätze demgegenüber weniger deutlich. Dies verwundert angesichts der allgemein schwachen Industrie- und Baukonjunktur nicht. Quelle: Jahresbericht 2023 des Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken - BVR Insbesondere die Verfügbarkeit von Rohstoffen sowie von qualifizierten Mitarbeitern, die Lieferkettenproblematik und der Anstieg insbesondere der Energiekosten machte dem Metallbauhandwerk auch in 2023 zu schaffen. B. 2. Geschäftsverlauf Unsere finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis und das Jahresergebnis vor Steuern. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft ein Rohergebnis in Höhe von 5,6 Mio. EUR nach 4,9 Mio. EUR im Vorjahr erwirtschaftet. Bei unseren Planungen für das Geschäftsjahr 2023 waren wir von einem Rohergebnis in Höhe von 5,5 Mio. EUR ausgegangen. Im Vorjahr enthielt das Rohergebnis mit TEUR 346 die Auflösung von Rückstellungen, so dass sich unter Berücksichtigung dieses Effekts ein Anstieg von rund einer Million Euro eingestellt hat. Der Anstieg resultiert auf der Fertigstellung einer höheren Anzahl an Projekten der langfristigen Fertigung. Bei den Aufwandspositionen Personalaufwand, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen waren Steigerungen von insgesamt TEUR 138 zu verzeichnen. Das Jahresergebnis vor Steuern ist von TEUR 986 um TEUR 520 auf TEUR 1.506 gestiegen. Dies liegt im Rahmen unserer vorjährigen Einschätzungen. B. 3. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
Der Rohertrag, der die Umsatzerlöse, die Bestandsveränderungen und die Materialaufwendungen zusammenfasst, hat sich um 22,3 % = TEUR 1.003,2 erhöht. Der Anstieg beruht auf einem höheren abrechenbaren Volumen an langfristigen Fertigungen. Diesem stand nur ein relativ geringer Rückgang an fertigen und unfertigen Leistungen gegenüber, so dass sich die unfertigen Leistungen um TEUR 880 verringert haben. Die ordentlichen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 75,0 = 1,9 % erhöht. Sowohl die Personalaufwendungen als auch die ordentlichen betrieblichen Aufwendungen sind geringfügig um TEUR 47,9 = 1,6 % bzw. TEUR 7,2 = 0,9 % gestiegen. Ein leichter Anstieg um TEUR 19,8 = 12,5 % war bei den Abschreibungen zu verzeichnen. Das Betriebsergebnis ist wegen des Anstiegs der ordentlichen betrieblichen Erträge bei einem relativ geringen Anstieg der ordentlichen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 918,7 = 142,7 % gestiegen. Das negative neutrale Ergebnis beinhaltet mit TEUR 1,1 nach TEUR 345,6 im Vorjahr Auflösungen von Rückstellungen. Es ist geprägt durch die Zuführung zu Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 50,6. Nach Abzug der Ertragsteuern von TEUR 440,4 (Vj.: TEUR 266,3) ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.065,9 nach TEUR 719,4 im Vorjahr. B. 4. Vermögenlage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Die Bilanzsumme hat sich um 13,0 % erhöht. Das Anlagevermögen hat sich bei Abschreibungen in Höhe von TEUR 178,6, Zugängen von TEUR 446,8 und Abgängen zu Buchwerten von TEUR 13,7 um TEUR 110,1 auf TEUR 1.081,0 erhöht. Die wesentlichen Betriebsgrundstücke sind gepachtet. Wesentliche Positionen des Umlaufvermögens sind die Vorräte, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die liquiden Mittel. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich um TEUR 20,8 leicht rückläufig auf TEUR 339,7 entwickelt. Von den unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 9.741,1 (Vj.: TEUR 10.621,2) haben wir die von unseren Kunden erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 9.533,9 (Vj.: TEUR 9.641,7) abgesetzt. Der Rückgang beruht darauf, dass weniger Projekte zum Jahresende noch nicht fertiggestellt bzw. abgenommen waren und sich die Produktivität insgesamt verbessert hat. Die Forderungen sind von TEUR 708,2 im Vorjahr auf TEUR 1.064,2 gestiegen. Von diesen wurden Pauschalwertberichtigungen und eine Einzelwertberichtigung abgesetzt. Der Zahlungsmittelbestand hat sich um TEUR 1.399,9 erhöht und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 5.349,4. Der Sonderposten beinhaltet Umweltboni für die Anschaffung von drei Elektrofahrzeugen und Investitionszuschüsse für Maschinen und eine Halle. Die Rückstellungen setzen sich mit TEUR 449,5 aus Steuerrückstellungen und mit TEUR 467,7 aus den sonstigen Rückstellungen zusammen. Bei den sonstigen Rückstellungen ist ein Anstieg von TEUR 127,8 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf gestiegenen Rückstellungen im Personalbereich und auf höheren Gewährleistungsrückstellungen beruht. Einer Darlehensaufnahme in Höhe von TEUR 100,0 zur Finanzierung einer Maschine standen Darlehenstilgungen in Höhe von TEUR 21,6 gegenüber, so dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 25,0 auf TEUR 103,4 gestiegen sind. Zum Bilanzstichtag bestanden noch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 255,5 (Vj.: TEUR 689,2). Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 102,4 auf TEUR 241,7 rückläufig entwickelt. Sie beinhalten im Wesentlichen Dezember-Löhne und Gehälter TEUR 124,2; (Vj.: TEUR 124,8) und Steuern TEUR 114,4 (Vj.: TEUR 26,4). Aufgrund des Jahresüberschusses hat sich das Eigenkapital von TEUR 5.709,5 im Vorjahr auf TEUR 6.775,3 erhöht. Es beläuft sich auf 81,1 % an der Bilanzsumme nach 77,3 % im Vorjahr. B. 5. Finanzlage Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgt 626,8 % (Vj.: 679,0 %) durch Eigenkapital. Das nicht zur Finanzierung des Anlagevermögens benötigte Eigenkapital in Höhe von TEUR 5.694,3 dient der Finanzierung des Umlaufvermögens. Die Liquidität 2. Grades beträgt 464,4 % nach 293,8 % im Vorjahr, d. h. dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten in diesem Umfange durch die liquiden Mittel und kurzfristig liquidierbare Forderungen abgedeckt sind. Unter Berücksichtigung der Vorräte beträgt der Liquiditätsgrad 3. 503,7 % nach 395,1 % im Vorjahr. Bei Abschreibungen von TEUR 178,6 und einem Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEUR 127,8 ergibt sich unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses ein Jahres-Cashflow von TEUR 1.372,3. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Nachfolgend werden die Chancen und Risiken dargestellt, die für die JMF Metallbautechnik GmbH im Berichtsjahr und im Prognosezeitraum von wesentlicher Bedeutung sind. C. 1. Absatzchancen und -risiken Die JMF Metallbautechnik GmbH bietet ihre Leistungen unter Berücksichtigung der Kundenwünsche in terminlicher und technischer Hinsicht mit einer hohen Flexibilität an. Unser diversifiziertes Produktportfolio wird von der öffentlichen Hand, von Generalunternehmen und Privatkunden in Anspruch genommen, so dass Nachfrageveränderungen bei den Kundengruppen zurzeit ausgeglichen werden können. Wir verfügen über eine weit gestreute Kundschaft in Deutschland, so dass die Abhängigkeiten in Bezug auf den Absatz unserer Leistungen zurzeit nicht wesentlich sind. Insbesondere die den öffentlichen Haushalten auferlegten Restriktionen können dazu führen, dass geplante Großprojekte abgesagt, verschoben oder in geringerem Umfang zur Ausführung kommen. Dies kann zum Rückgang unserer Auslastung und unserer Umsätze führen. Ständige Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter in allen Bereichen unseres Unternehmens sichern einen hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den unseren Markterfolg bildet. Wir sind ein in Bezug auf das Schweißen von Stahl- und Aluminiumtragwerken zertifizierter Betrieb. C. 2. Beschaffungsrisiken Bei unserer Tätigkeit sind wir insbesondere auf die Beschaffung von Aluminium und Stahl angewiesen. Engpässe aufgrund von Lieferkettenproblematiken können dazu führen, dass wir Aufträge nicht oder nicht fristgerecht erfüllen können. Es ist nicht ausgeschlossen, das angekündigte Zollmaßnahmen auf Aluminium und Stahl durch die Regierung der U.S.A. zu Preisrückgängen auch auf dem deutschen Markt führen können. Höhere Energie- und Kraftstoffpreise konnten wir in der Vergangenheit nicht vollständig an unsere Kunden weitergeben, um nicht unsere Konkurrenzfähigkeit einzubüßen. Dies gilt auch für die Zukunft. C. 3. Liquiditätsrisiken und Preisänderungsrisiken Die JMF Metallbautechnik GmbH hält ausreichende liquide Mittel vor, um unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können. Projektbezogen vereinbaren wir mit unseren Kunden Abschlagszahlungen, mit dem Ziel den Fertigstellungsgrad unserer Leistungen mit Kundenanzahlungen abzudecken. Preisänderungsrisiken bestehen insbesondere bei langfristigen Aufträgen in Bezug auf die Eindeckung mit Material um diese bearbeiten zu können. C. 4. Forderungsrisiken Unsere Kunden zahlen überwiegend in den vereinbarten Fristen unsere Forderungsausfallrisiken sehen wir deshalb als gering an. Auch die Vereinbarung von Abschlagszahlungen und der Überwachung der Zahlungseingänge führt dazu, dass die Risiken daraus überschaubar bleiben. C. 5. Ukraine-Krieg, weitere Verschärfung der Marktengpässe, Unterbrechung der Lieferketten und die Entwicklung der Energie- und Kraftstoffpreise Was aus Sicht des Jahres 2024 für die nahezu letzten drei Jahre galt, wird auch sicher für die nachfolgenden Jahre eine starke Bedeutung haben wird, nämlich die Auswirkungen und auch die Folgewirkungen des Ukraine-Krieges. Die Energiepreise und die dadurch zusätzlich befeuerte Inflation waren schon vor Beginn des Krieges in Gang gesetzt und haben auch die Entwicklung der Inflation in 2023 und 2024 mit geprägt. Die Auswirkungen für unser Unternehmen können wir für die Zukunft nicht abschließend beurteilen. C. 6. Entwicklungsbeeinträchtigende und Bestandsgefährdende Risiken Die Eigenkapital- und Liquiditätssituation unserer Gesellschaft sind gut. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass insbesondere Generalunternehmen, bei denen wir als Subunternehmer tätig sind, aufgrund des Fortfalls von Großaufträgen wegen hoher Baupreise, der Lieferkettenproblematik oder Insolvenzen von Kunden in Mitleidenschaft gezogen und ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können. Auch hier steuern wir durch die Hereinnahme von Abschlagszahlungen gegen. Der Fach- und Hilfskräftemangel kann die Entwicklung unserer Gesellschaft beeinflussen. Zurzeit sind unsere Kapazitäten ausgelastet. Durch einen Mangel an Mitarbeitern ausgelöste Kapazitätsengpässe liegen aktuell nicht vor. D. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht) Aufgrund der Aufträge des Jahres 2024 erwarten wir einen Rückgang des Rohergebnisses auf das Niveau des Geschäftsjahres 2022 von ca. 5,0 Mio. EUR. Zum Ende des Geschäftsjahres 2024 erwarten wir einen Überschuss vor Steuern von ca. 0,8 Mio. EUR. Die betriebswirtschaftliche Auswertung zum September 2024 bestätigt unsere Prognose, dort wird ein Rohergebnis in Höhe von 3,6 Mio. EUR und ein Überschuss vor Steuern von 0,5 Mio. EUR ausgewiesen.
Grabfeld, 30. Oktober 2024 JMF Metallbautechnik GmbH Die Geschäftsführung Christian Peter, Geschäftsführer Jonas Peter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussAngaben Registergericht: JMF Metallbautechnik GmbH mit Sitz in 98631 Grabfeld Amtsgericht Jena HRB 305858 Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne des § 267 I HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungungen erfolgen linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Soweit die Herstellungskosten durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie den durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens. Soweit die Herstellungskosten durch die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse nicht gedeckt sind, werden besondere Abschläge zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen und durch ggf. notwendige Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Es wurden Einzelwertberichtigungen auf Forderung aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 50 TEUR vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i.H. von Euro 20.299,81 (Vj. Euro 13.592,40) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ausleihungen an Mitarbeiter i.H.v. Euro 15.000,00 (Vj Euro 9.100,00), davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.500,00 (Vj Euro 3.000,00) und einer Restlaufzeit größer einem Jahr Euro 12.500,00 (Vj Euro 6.100,00) enthalten. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag nicht (Vj. Euro 0,00). Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag i.H. von Euro 5.659.451,92 (Vj Euro 4.940.101,20) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen im Personalbereich in Höhe von Euro 257.154,57 (Vj. Euro 199.242,31) und für Gewährleistungen in Höhe von Euro 153.432,80 (Vj. Euro 98.546,33). Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte und ähnliche Rechte (Sicherungsübereignungen und Eigentumsvorbehalte) gesichert sind, beträgt Euro 358.859,70 (Vj. Euro 714.156,96). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 114.432,34 (Vj. Euro 26.573,57), aus sozialer Sicherheit in Höhe von Euro 1.316,64 (Vj. Euro 3.059,12) und keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vj. Euro 0,00) enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält Euro 18.989,85 (Vj. Euro 41.659,88) aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse. Haftungsverhältnisse nach § 251 und § 268 VII HGB waren nicht zu vermerken. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüferleistungen beläuft sich für das Geschäftsjahr 2023 auf Euro 15.000,00. Weitere Vergütungen werden dem Abschlussprüfer nicht gewährt. Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
IV. Sonstige PflichtangabenWährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Christian Peter und Jonas Peter jeweils als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer. Auf die Pflichtangabe zur Vergütung des Geschäftsführers nach § 285 Nr. 9a HGB wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Auf die Pflichtangabe zu gewährten Bezügen für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen nach § 285 Nr. 9b HGB wurde aufgrund der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die folgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.065.883,72 auf neue Rechnung vorzutragen.
Grabfeld, den 30.10.2024 JMF Metallbautechnik GmbH gez. Christian Peter, Geschäftsführer gez. Jonas Peter, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde am 06.03.2025 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die JMF Metallbautechnik GmbH, Grabfeld OT Jüchsen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JMF Metallbautechnik GmbH, Grabfeld OT Jüchsen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JMF Metallbautechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 6. März 2025 WP Mittelstand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Frank Heerdt Diplom-Ökonom, Wirtschaftsprüfer |
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