Stammdaten

Register
Amtsgericht Aurich HRB 204622
Eingetragen
12.8.2009
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
Erwerb, Halten sowie Veräußern von Immobilien, insbesondere Hotels und Ferienwohnungen, sowie deren Betrieb und alle damit zusammenhängenden und diesen Unternehmensgegenstand fördernden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Maria Kuhl
seit 12.11.2025
Geschäftsführer
Romina Gaupels
seit 12.11.2025
Geschäftsführer
Bodo Gerd Janssen
seit 7.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

80.00% identifiziert20.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
72.00%
C****** J******
8.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
UPTOUR GmbH
Germany
80.00%
Landhotel Friesland Beteiligungs GmbH & Co. KG
Germany
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Immobest Select GmbH

Emden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft ist überwiegend im Bereich des Hoteltourismus tätig. Durch die Lage des Hotels nahe Wilhelmshaven und der deutschen Nordseeküste zählen vorwiegend Privatkunden zum Kundenstamm. Darüber hinaus zählen jedoch auch zunehmend Unternehmen zu den Kunden des Hotels, die dort Konferenzen und Tagungen abhalten.

Die Gesellschaft hält keine Beteiligung an anderen Unternehmen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Bereiche Forschung und Entwicklung zählen nicht zu den Kernkompetenzen des Unternehmens.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Veröffentlichungen ist die Marktsituation der Hotel- u. Tourismusbranche in Deutschland im abgelaufenen Kalenderjahr 2022 gemessen an der Entwicklung des Umsatzes (+8,2%) bzw. an der Anzahl der Übernachtungen (+45,3%) gem. den Branchenstatistiken der Dehoga im Bundestrend gestiegen. Im Jahr 2022 gab es 450,8 Millionen mehr Übernachtungen in Deutschland, als im Jahr 2021. Die Tourismusbranche in Deutschland hat sich im Jahr 2022 teilweise von der Corona-Krise erholt, aber noch nicht die Übernachtungszahlen (-9,1 %) vor der Pandemie erreicht. Im Bundesdurchschnitt konnte die Auslastung um +0,8 %-Punkte auf 71,5 % gesteigert werden. Für das Bundesland Niedersachsen ergab sich eine durchschnittliche Auslastung von 53,0 %, welche unter dem deutschen Durchschnitt liegt.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1.143 TEuro auf 3.920 TEuro gestiegen, ansonsten spiegeln sich die Auswirkungen der hohen Inflation, steigende Zinsen sowie wirtschaftliche und politische Unsicherheiten wider.

Die Personalkosten haben sich bei einem höheren Personalbestand, gegenüber dem Vorjahr um 15,2 % erhöht, jedoch konnte damit der gestiegene Mindestlohn und die für das Hotel- und Gaststättengewerbe tariflich vereinbarten Lohnsteigerungen abgefangen werden. Bei den variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergaben sich Mehrkosten von 26,5 %.

Zu den wesentlichen Tätigkeiten im Jahr 2022 gehören insbesondere:

Ferien- und Wellness-Tourismus

Konferenz- und Tagungsveranstaltungen Restaurationsleistungen

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die Umsatzsparten basieren weiterhin auf den Unternehmensbereichen

Logis (Übernachtung)

Restauration

Wellness- und Bäderanwendungen

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist nach wie vor angespannt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ist es uns nicht immer gelungen unsere Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Unsere Forderungen wurden dank der in der Hotelbranche, zumindest bei Ferientouristen, üblichen Barzahlung im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Unsere Kapitalstruktur hat sich allerdings durch den Ausweis eines Jahresfehlbetrages leicht verschlechtert

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen stichtagsbezogen 73,9 % der Bilanzsumme aus. Für die Finanzierung des Anlagevermögens, insbesondere der im Anlagevermögen enthaltenen Immobilien wurden durch die Banken entsprechende Kreditmittel als Annuitätendarlehen zur Verfügung gestellt, die regelmäßig bedient werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2,5 % der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr auf Grund des Ausweises eines Jahresfehlbetrages verschlechtert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite, Materialeinsatzquote, Personaleinsatzquote und den Cash Flow heran. Alle stehen unter dem Einfluss der Pandemie.

Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 6,1 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 11,2 %-Punkte gesunken. Die Gesamtkapitalrendite ist von 4,8 % im Vorjahr auf -1,9 % im lfd. Geschäftsjahr gesunken.

Die Materialeinsatzquote beläuft sich auf 19,0 % und ist mit 0,5 %-Punkte über dem Vorjahresniveau. Die Personaleinsatzquote ist von 58,8 % des Vorjahres auf 48,2 % gesunken.

Es konnte ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 722,6 TEuro (Vorjahr: 41,7 TEuro) erwirtschaftet werden, so dass die Investitons- und Finanzierungstätigkeit nahezu finanziert werden konnten.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als mittelmäßig zu bezeichnen.

III. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft bietet seit März 2020 verschiedene herausfordernde und unsichere Rahmenbedingungen. Trotz der aktuellen Herausforderungen blicken wir optimistisch in die Zukunft. Mit der fortschreitenden Entwicklung von Geschäftsreisen und eine noch engere Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern erwarten wir eine stetige Verbesserung der Geschäftslage. Wir werden weiterhin flexibel agieren und uns an die sich ändernden Marktbedingungen anpassen, um unsere Gastfreundschaft zu zeigen und langfristigen Erfolg zu sichern.

Die Ratenpolitik konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden. Die budgetierte Belegung wurde mit 3,67 % überstiegen.

Im Rahmen der betriebenen Umstellung der Unternehmensfinanzierung werden Zinsbindung und Konditionen aktuell neu verhandelt. In diesem Zusammenhang erhöhen wir durch längere Zinsbindungen nicht nur die Planbarkeit, sondern legen darüber hinaus die Basis für zukunftssichernde Investitionsvorhaben

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die weitere Entwicklung wird maßgeblich von der Entwicklung der Gesamtwirtschaft abhängen. Sollten sich die weltweiten Turbulenzen auf den Märkten verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und dadurch die Nachfrage nach unseren Leistungen bzw. insgesamt touristischer Leistungserbringer negativ beeinflussen.

Ertragsorientierte Risiken

Um die durch die Verbreitung des Corona-Virus verursachten Einschränkungen und damit einhergenden Umsatzausfälle zu kompensieren, wurden zwei Darlehen in Höhe von insgesamt 350 TEuro aufgenommen. Außerdem wurde ein Cashpool, mit der Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG als Leader eingerichtet, womit alle Zahlungen über das Clearing sichergestellt werden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, liegen in unserer Branche nicht vor. Falls die Krise andauern und die Umsätze über einen längeren Zeitraum ausbleiben sollten, reichen die zur Verfügung stehenden Mittel ohne staatliche Unterstützung in Form von Kurzarbeitergeld oder Zuschüssen wenige Monate zur Deckung der Fixkosten. Darüber hinaus wären wir auf Beihilfen oder auch Darlehen durch Banken oder die Mutter angewiesen.

Zur Sicherung der Liquidität sind Investitionen und Ausgaben auf das absolut notwenige Minimum reduziert worden.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität in unseren Kernbereichen Logis, Restauration und Wellness sowie im nachhaltig ausbaufähigen Bereich der Konferenzen und Tagungen für den unternehmerisch tätigen Kunden begegnen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und die flüssigen Mittel.

Die Gesellschaft verfügt über einen zwar ständig wechselnden aber solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird laufend ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Emden, 11. Juni 2024

gez. Bodo Janssen

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 5.538.721,91 5.469.003,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 5.538.718,91 5.469.000,85
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.156.722,91 5.035.380,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 381.996,00 405.082,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 28.537,94
B. Umlaufvermögen 565.767,09 339.535,03
I. Vorräte 44.048,92 44.815,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 318.386,25 135.075,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.398,98 1.831,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 203.331,92 159.644,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.673,10 64.514,07
Aktiva 6.170.162,10 5.873.052,95

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 202.429,27 443.854,01
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.970.558,02 2.970.558,02
III. Verlustvortrag 2.551.704,01 2.696.639,06
IV. Jahresfehlbetrag 241.424,74 -144.935,05
B. Rückstellungen 46.480,00 42.900,00
C. Verbindlichkeiten 5.921.252,83 5.386.298,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.557.972,54 4.879.054,16
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 282.009,39 300.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.275.963,15 4.579.054,16
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 90.850,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 90.850,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.363.280,29 416.394,78
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.363.280,29 416.394,78
Passiva 6.170.162,10 5.873.052,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 3.330.989,88 3.227.332,75
2. Personalaufwand 1.920.106,60 1.667.022,80
a) Löhne und Gehälter 1.543.678,24 1.259.456,84
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 376.428,36 407.565,96
davon für Altersversorgung 4.145,00 12.583,62
3. Abschreibungen 272.623,45 291.421,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 272.623,45 291.421,02
davon außerplanmäßige Abschreibungen 23.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.252.553,93 989.845,06
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 105.978,27 112.828,94
6. Ergebnis nach Steuern -220.272,37 166.214,93
7. sonstige Steuern 21.152,37 21.279,88
8. Jahresfehlbetrag 241.424,74 -144.935,05

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem Gliederungsschema gem. § 266 HGB.

Die Gesellschaft ist gem. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Immobest Select GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Emden
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aurich
Register-Nr.: HRB 204622

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 und Abs. 2 HGB vorgenommen.

Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten bewertet und planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibung wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem besonderen Brutto-Anlagenspiegel dargestellt. (§ 268 Abs. 2 HGB).

Für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro betragen, wurde im Berichtsjahr ein Sammelposten gebildet und mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wiederbeschaffungskosten i.S. von § 255 bzw. § 253 HGB bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Aufgrund des geringen allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos wurde keine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag wurden keine Forderungen einzelwertberichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben, die Aufwendungen künftiger Perioden darstellen, sind in einem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten dargestellt (§ 250 Abs.1 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Als passive Rechnungsabgrenzung werden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem nachstehenden Anlagespiegel.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.345,80 0,00 0,00 0,00 24.345,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.000,00 0,00 0,00 0,00 10.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 34.345,80 0,00 0,00 0,00 34.345,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.349.686,11 317.533,43 0,00 0,00 7.667.219,54
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.295.962,72 40.277,12 0,00 -13.068,90 1.349.308,74
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.537,94 0,00 15.469,04 13.068,90 0,00
Summe Sachanlagen 8.674.186,77 357.810,55 15.469,04 0,00 9.016.528,28
Summe Anlagevermögen 8.708.532,57 357.810,55 15.469,04 0,00 9.050.874,08
Abschreibungen
01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.343,80 0,00 0,00 0,00 24.343,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.999,00 0,00 0,00 0,00 9.999,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 34.342,80 0,00 0,00 0,00 34.342,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.314.305,20 196.191,43 0,00 0,00 2.510.496,63
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 890.880,72 76.432,02 0,00 0,00 967.312,74
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.205.185,92 272.623,45 0,00 0,00 3.477.809,37
Summe Anlagevermögen 3.239.528,72 272.623,45 0,00 0,00 3.512.152,17
Buchwerte
31.12.2022
Euro
31.12.2021
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 2,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.156.722,91 5.035.380,91
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 381.996,00 405.082,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 28.537,94
Summe Sachanlagen 5.538.718,91 5.469.000,85
Summe Anlagevermögen 5.538.721,91 5.469.003,85

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert in Ansatz gebracht.

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von 32 TEuro (Vorjahr: 35 TEuro) enhalten.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und dessen Prüfung in Höhe von 28 TEuro sowie für Aufbewahrungsverpflichtungen in Höhe von 11 TEuro.

Laufzeit
Art der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > als 5 Jahre
2022
Euro
2021
Euro
2022
Euro
2021
Euro
2022
Euro
2021
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 576.390,15 600.000,00 2.878.153,80 1.220.000,00 1.103.428,59 3.059.054,16
erhaltene Anzahlungen 135.228,93 154.448,87 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 153.601,14 88.658,68 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 90.850,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.074.450,22 173.287,23 0,00 0,00 0,00 0,00
- davon aus Steuern 21.605,17 11.173,32
- davon im Rahmen sozialer Sicherheiten 0,00 0,00
1.939.670,44 1.107.244,78 2.878.153,80 1.220.000,00 1.103.428,59 3.059.054,16
Summe
Art der Verbindlichkeit 2022
Euro
2021
Euro
Sicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.557.972,54 4.879.054,16 1, 2, 3, 4
erhaltene Anzahlungen 135.228,93 154.448,87
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 153.601,14 88.658,68
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 90.850,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.074.450,22 173.287,23
- davon aus Steuern
- davon im Rahmen sozialer Sicherheiten
5.921.252,83 5.386.298,94

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Grundpfandrechte an unbeweglichen Sachen

2 = Höchstbetragsbürgschaft

3 = Raumsicherungsübereignung des Inventars

4 = Abtretungserklärungen

Im Rahmen des Maßnahmenpaketes der Bundesregierung zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise wurde nach Prüfung durch das Kreditinstitut ein KfW-Schnellkredit in Höhe von insgesamt 300 TEuro mit einer 100 %igen Haftungsfreistellung gewährt. Die Restlaufzeit wurde aufgrund der besonderen Bedingungen lt. Merkblatt KfW Schnellkredit 2020 mit "bis zu einem Jahr" festgelegt.

Sonstige Angaben

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert in Höhe von 25.000,00 Euro angesetzt. Die Gesellschafterverhältnisse stellen sich wie folgt dar:

Upstalsboom Kultur & Entwicklung GmbH mit 20.000,00 Euro (80,0 %)

(vormals UPONTIS GmbH)

Landhotel Friesland Beteiligungs GmbH & Co.KG mit 5.000,00 Euro (20,0 %)

Anzahl der Arbeitnehmer

Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 67 Arbeitnehmer (Vorjahr: 64 Arbeitnehmer) (§ 267 Abs. 1 Nr. 3 und 5 HGB) beschäftigt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 241.424,74 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Janssen, Bodo Gerd, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB.

Befreiungsvorschriften

Zur Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird die Befreiungsvorschrift nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Angaben werden auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer gemäß § 288 Abs. 2 S. 2 HGB übermittelt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Emden, 11. Juni 2024

gez. Bodo Janssen

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Immobest Select GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Immobest Select GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Immobest Select GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Detmold, 11. Juni 2024

HWP Hinrichs & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jochen Mischer, Wirtschaftsprüfer

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