Vermittlung von Krediten
DEA International GmbHLiquidiert
22297 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RWE Dea International GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss1. Allgemeines Die RWE Dea International GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr auf die Aufstellung eines Lageberichts aufgrund der Erleichterungsvorschriften des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB für kleine Kapitalgesellschaften verzichtet. Der Jahresabschluss der RWE Dea International GmbH für das Geschäftsjahr 2010 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Form des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft wendet die Bilanzierungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) erstmalig für das Geschäftsjahr 2010 an. Die Umstellung erfolgte zum 1. Januar 2010. Die Vorjahreszahlen gemäß § 265 Abs. 2 Satz 1 HGB wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht an die geänderten Bewertungsmethoden angepasst. Wesentliche Auswirkungen durch die erstmalige Anwendung des BilMoG ergeben sich dabei im Bereich der Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr aufgrund der erfolgswirksamen Bewertung mit dem Devisenkassamittelkurs. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Innerhalb der Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nennwert oder zum Sicherungskurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei der Ausleihung in Fremdwährung wird die Differenz zwischen Ausgabebetrag und der Bewertung zum Sicherungskurs der Ausleihung gleichmäßig über die Laufzeit des Sicherungsgeschäfts verteilt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
1) Die Angaben beziehen sich auf den
Jahresabschluss 2009.
Die in fremder Währung gewährte Ausleihung ist verzinslich. Die Verzinsung erfolgt zu marktüblichen Konditionen. Im Übrigen sind Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zum Nominalwert bilanziert. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem von der Deutschen Bundesbank im Oktober 2010 veröffentlichten, ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Forderungen, Verbindlichkeiten und flüssigen Mitteln in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet und die Änderungen erfolgswirksam erfasst. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt weiterhin die Anwendung des Imparitätsprinzips. B. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter zu entnehmen. Die aus der planmäßigen Verteilung der Differenzen zwischen dem Ausgabebetrag der Ausleihung und der Bewertung zum Sicherungskurs resultierenden Beträge werden im Anlagengitter als Abgänge ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt der Ausweis unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen. Die verbleibenden Abgänge in Höhe von T€ 1.149 resultieren aus der vorzeitigen Ablösung eines EUR-Darlehens. 2. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt T€ 52. Es besteht weiterhin eine Kapitalrücklage in Höhe von T€ 290.689. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ein bedingt rückzahlbares Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland, die als Ausleihungen zu gleichen Konditionen an die RWE Dea Norge AS weitergereicht wurden. Die bedingt rückzahlbaren Darlehen sind unter der Bedingung, dass in einem geförderten Vorhaben oder in mehreren Vorhaben, die zusammen ein Haftungsgebiet bilden, eine Aufnahme der regelmäßigen Förderung erfolgt, nach Ablauf eines Zeitraumes von zwei Jahren nach Produktionsbeginn zu verzinsen und in Raten über 6 Jahre oder in einer Einmalzahlung zu tilgen. Die Verbindlichkeiten sind durch Abtretung künftiger Öl- und Gasförderungen gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind innerhalb eines Jahres fällig. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben T€ 65.000 eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren. Alle anderen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren liegen nicht vor. 4. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Währungsrisiken werden eine Fremdwährungsausleihung in norwegischen Kronen (T€ 312.434) sowie die Cash Flows aus deren Zinsen mit einem Betrag von insgesamt T€ 360.000 in Bewertungseinheiten einbezogen. Hierbei handelt es sich um Mikrohedges. Die abgesicherte Fremdwährungsausleihung wird nach drei Jahren und die dazugehörigen Zinszahlungen werden innerhalb des nächsten Jahres fällig. Darüber hinaus bilden Derivate, die zur Absicherung eines mittlerweile entfallenen Grundgeschäftes vorgesehen waren, und die abgeschlossenen Gegengeschäfte in identischer Höhe eine Bewertungseinheit. Es handelt sich um Mikrohedge; eine Drohverlustrückstellung ist nur für den Überhang der negativen Marktwerte zu bilden. Im Berichtsjahr wurde daher eine Rückstellung in Höhe von T€ 688 berücksichtigt. Die Effektivität der Sicherungsgeschäfte wird prospektiv und retrospektiv überprüft, um sicherzustellen, dass sich gegenläufige Zahlungsströme ausgleichen. Das Nominalvolumen der im Folgenden dargestellten Sicherungsgeschäfte wird unsaldiert angegeben. Es stellt die Summe aller Kauf- und Verkaufsbeträge dar, die den Geschäften zu Grunde liegen. Die Höhe des Nominalvolumens erlaubt Rückschlüsse auf den Umfang des Einsatzes von Derivaten, gibt aber nicht das Risiko der RWE Dea International GmbH aus dem Einsatz von Derivaten wieder.
Bei den Derivaten bestehen Ausfallrisiken in Höhe der positiven beizulegenden Zeitwerte der Derivate. Der Umfang der abgesicherten Risiken aus originären Grundgeschäften entspricht dem Zeitwert der Sicherungsinstrumente. Diese Risiken werden durch hohe Anforderungen an die Bonität unserer Vertragspartner minimiert. Im Berichtsjahr erfolgten ausschließlich Transaktionen mit Gesellschaften des RWE- Konzerns. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Personalaufwand und Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr keine Mitarbeiter. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1.262 (Vorjahr T€ 6.790) enthalten. 3. Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis beinhaltet außerordentliche Erträge aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 1. Januar 2010 in Höhe von T€ 4.584. Diese entfallen in voller Höhe auf unrealisierte Gewinne aus der Fremdwährungsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten. 4. Erträge aus der Verlustübernahme Zwischen der RWE Dea International GmbH und der RWE Dea AG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, aufgrund dessen der Verlust von T€ 27.325 übernommen (Vorjahr T€ 14.557) wurde. D. Ergänzende Angaben1. Mutterunternehmen Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den gemäß IFRS aufgestellten Konzernabschluss per 31.12.2010 der RWE Aktiengesellschaft, Essen, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der RWE Aktiengesellschaft, Opernplatz 1, 45128 Essen, erhältlich und wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und nach Einreichung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. 2. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr die folgenden Personen an:
Alle Geschäftsführer sind bei der RWE Dea AG, Hamburg angestellt und üben dort den oben angegebenen Beruf aus. Die Geschäftsführer haben für ihre Tätigkeit von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten.
Hamburg, 28. Januar 2011 RWE Dea International GmbH Dr. Manfred Dworatzek, Geschäftsführung Dr. Themas Kremski, Geschäftsführung Christoph Schlichter, Geschäftsführung Sylvia Weber, Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Geschäftsführung der RWE Dea International GmbH, Hamburg: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der RWE Dea International GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Essen, 9. Februar 2011 PricewaterhouseCoopers
ppa. Michael Servos, Wirtschaftsprüfer ppa. Bernd Kottmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist am 11. März 2011 festgestellt worden. |
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