Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 32817
Vorher
Partzsch Vermögensverwaltung Nr. 1 GmbH
Eingetragen
13.11.2019
Branche
Herstellung von Elektromotoren und GeneratorenReparatur und Instandhaltung von elektrischen AusrüstungenReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Gegenstand
industrielle Fertigung und Reparatur von Elektromotoren und Generatoren

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Partzsch
seit 11.9.2024
Prokura
Annett Licht
seit 7.4.2022
Prokura
Sonja Leutert
seit 27.1.2021
Prokura
Armin Füssel
seit 27.1.2021
Prokura
René Tauscher
seit 27.1.2021
Prokura
Holger Klotsche
seit 27.1.2021
Prokura
Thomas Götze
seit 27.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Döbeln
251.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Partzsch Elektromotoren GmbH

Döbeln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Partzsch Elektromotoren GmbH ist ein familiengeführtes Traditionsunternehmen. Auf rund 35.000 m 2 Produktionsfläche, ausgestattet mit neuesten Technologien, wird ein Komplettservice für rotierende elektrische Maschinen von 100 kW bis 250.000 kVA und bis zu 120 t Gewicht angeboten.

Die Gesellschaft ist spezialisiert auf die Instandsetzung, Reparatur, Wartung und Neufertigung und bietet alle Leistungen sowohl als Komplettanbieter als auch als Teilleistungen an.

Die Partzsch Elektromotoren GmbH ist ein zertifiziertes Unternehmen und handelt nach den Richtlinien der DIN EN ISO 9001.

1.2. Forschung und Entwicklung

Forschungsaktivitäten werden von der Gesellschaft grundsätzlich nicht verfolgt. Entwicklungstätigkeiten werden in geringem Umfang kunden-/projektbezogen durchgeführt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren im Berichtsjahr maßgeblich geprägt vom Krieg in der Ukraine und dem Israelisch-palästinensischen Konflikt sowie von den Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) als Reaktion auf die Inflation.

Es kam weltweit zu Liefer- und Materialengpässen, Beeinträchtigung der globalen Lieferketten und massiven Energie- und Rohstoffpreiserhöhungen.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist 2023 um 0,3 % (Vj. +1,8 %) gesunken und lag damit noch unter den Erwartungen. In der Eurozone betrug das Wirtschaftswachstum 0,7 % (Vj. 3,3 %).

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau blickt auf ein schwaches Jahr 2023 zurück. Nach Informationen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sind die Auftragseingänge in den vergangenen Jahren zweistellig zurückgegangen. Die Auftragsbestände sind weiterhin hoch, können aber nicht mehr flächendeckend die Produktion stützen.

2.2. Geschäftsverlauf

Die unverändert schwierigen Rahmenbedingungen hatten keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf des Unternehmens. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 18 % auf TEUR 57.984 erhöht. Es wurde ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.287 (Vj. TEUR 870) erzielt.

Die Geschäftsentwicklung liegt damit beim Umsatz deutlich über den Prognosen und dem geplanten Wert. Diese Entwicklung resultiert neben höheren Absatzmengen und -preisen vor allem aus dem starken Anstieg des Kupferpreises und der Energiekosten, was sich im Materialeinsatz widerspiegelt.

Der Fokus des Unternehmens liegt weiterhin vorrangig im Reparaturbereich, da sich mit dem Produktionsstandort Deutschland ein erheblicher, preislicher Wettbewerbsnachteil für die Neufertigung ergibt (zu hohe Personal- und Energiekosten).

Die Auslastung des Unternehmens war im Berichtsjahr durchgehend auf einem stabilen Niveau sichergestellt.

2.3. Darstellung der Lage

2.3.1. Ertragslage

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 10 % auf TEUR 56.184 (Vj. TEUR 51.304) gestiegen. Dies resultiert aus der erhöhten Anfrageintensität der Kunden in Verbindung mit teils erheblichen Preissteigerungen der zugrundeliegenden Rohstoffe (v.a. Kupfer). Der Preisanstieg im Materialbereich und bei den Energiekosten konnte vollständig an die Kunden weitergereicht werden. Die Materialintensität ist mit 59 % (Vj. 59 %) gleich geblieben.

Die Personalkosten erhöhten sich aufgrund einer allgemeingültigen Entgelterhöhung von 4,0% und der zusätzlichen Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie um 11% auf TEUR 13.313. Die Personalintensität hat sich dadurch auf 24 % (Vj. 23 %) erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 9 % auf TEUR 6.362 gestiegen. Hier spiegeln sich neben periodenfremden Gewährleistungskosten und höheren Reparatur- und Instandhaltungskosten ebenfalls die Preissteigerungen in allen Bereichen wieder. Zusätzlich musste eine Rückstellung für beschädigtes Epoxid-Harz vom Kunden gebildet werden.

Vor dem Hintergrund der Erhöhung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank (EZB) von 2,5% im Dezember 2022 auf 4,5% im September 2023 haben sich die Zinsaufwendungen deutlich, um 48 %, auf TEUR 822 erhöht.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10 % auf TEUR 30.164 reduziert.

Das Anlagevermögen ist aufgrund relativ niedriger Investitionen um 6 % auf TEUR 12.265 zurückgegangen. Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen Ersatzinvestitionen vorgenommen unter anderem in eine neue VPI-Anlage (TEUR 500). Die Finanzierung hierzu erfolgte aus Fremdfinanzierungen der Hausbanken und eigenen Mitteln.

Die Vorräte sind um 19 % auf TEUR 11.405 gesunken. Diese Reduzierung resultiert aus der Umstellung des Portfolios. Im Geschäftsjahr 2023 wurden deutlich weniger materialintensive Produkte wie beispielsweise Komplettgeneratoren produziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind demzufolge auch um 15 % auf TEUR 3.836 gesunken.

Das Unternehmen verfügt zum Bilanzstichtag über ein bilanzielles Eigenkapital von TEUR 9.793 (Vorjahr TEUR 8.918). Dies entspricht einer bilanziellen Eigenkapitalquote von 32 % (Vorjahr 27 %).

Unsere Finanzlage hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert und ist als stabil zu bezeichnen. Zur Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs greifen wir regelmäßig auf die bei unseren Hausbanken bestehenden kurzfristigen Kontokorrentkredite zurück. Das vorhandene Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen mittelfristige und langfristige Investitionskredite sowie Verbindlichkeiten im Kurzfristbereich durch die Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien. Der Posten hat sich um 18 % auf TEUR 9.632 vermindert.

Die Gesamtverbindlichkeiten haben sich um 22 % auf TEUR 17.615 reduziert.

2.3.3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als Kernsteuerungsgrößen auf Unternehmensebene v.a. die Gesamtleistung, die Materialkosten- und Personalkostenquote sowie die Auslastung unseres Unternehmens heran.

2.3.4. Umwelt- und Arbeitnehmerbelange

Mit der Erstellung eines Energie- und Klimaberichts wird im Unternehmen an einer stetigen Verbesserung im Bereich Umweltschutz gearbeitet. Perspektivisch werden die vorhandenen Photovoltaikanlagen zur eigenen Energieversorgung genutzt.

Einem wesentlichen Aspekt im Unternehmen ordnen wir den Arbeitnehmerbelangen zu. Die Themen "Attraktivität als Arbeitgeber" und der damit verbundenen Fachkräftegewinnung haben eine ähnlich hohe Priorität wie das Thema "Chancengerechtigkeit".

2.4. Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als stabil einzuschätzen. Das geplante Ergebnis konnte im Berichtsjahr erreicht werden.

3. Voraussichtliche künftige Entwicklung einschließlich wesentlicher Chancen und Risiken

3.1. Prognosebericht

Mit dem gestiegen Preisniveau insbesondere bei der Rohstoffbeschaffung und bei den Personalkosten, den Krisenherden in der Ukraine und in Israel und den anhaltenden hohen Zinskosten wird das Geschäftsjahr 2024 eine große Herausforderung, nicht nur für unser Unternehmen, sondern für den gesamten Mittelstand.

Die Prognosen sind daher derzeit mit einer gewissen Unsicherheit behaftet. Wir haben bei unseren Planungen unterstellt, dass die o.g. Faktoren die Weltwirtschaft nicht dauerhaft belasten und sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder stabilisieren.

Aktuell haben wir eine befriedigende Kapazitätsauslastung. Mit dem derzeitigen Auftragsbestand, dem voraussichtlichen Auftragseingang bis Jahresende und den aktuell geführten Vertragsverhandlungen ist die Auslastung unseres Unternehmens mittelfristig sichergestellt.

Für das Jahr 2024 gehen wir auf Basis unserer Geschäftsplanung von einem moderaten Umsatz- und Ergebnisrückgang aus. Die Liquidität ist gemäß unserer Finanzplanung mittelfristig gesichert.

3.2. Risikobericht

Für das Jahr 2024 wird in Deutschland aktuell ein geringes Wirtschaftswachstum von 0,3% prognostiziert. Die Aussichten, auch im Maschinen- und Anlagenbau, sind sehr verhalten. Die Weltwirtschaft soll um ca. 2 - 3 % wachsen.

Unser Geschäftsumfeld wird durch die weltweiten konjunkturellen Bedingungen beeinflusst. Die Unsicherheiten über die zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben bestehen. Wirtschaftliche Auseinandersetzungen zwischen den USA und China, zunehmender weltweiter Protektionismus und die Ukraine-Krise wirken sich belastend auf die globalen Handelsbeziehungen aus.

Für das Gesamtjahr 2024 wird derzeit eine Inflation von ca. 2 - 3 % prognostiziert.

Ein dauerhaft hohes Preisniveau für Rohstoffe und Energie oder Störungen in den globalen Lieferketten könnten unsere Geschäftsentwicklung nachteilig beeinflussen. Die Auswirkungen hieraus sind nicht planbar und können sich negativ auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken.

Wir versuchen stets, uns vorausschauend den Rahmenbedingungen zu stellen und uns der aktuellen Marktlage anzupassen.

Vorrangiges Ziel unseres Risikomanagements ist es, den Bestand des Unternehmens langfristig zu sichern und Einzelrisiken angemessen zu begegnen. Im Berichtsjahr waren alle Risiken begrenzt und überschaubar.

Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die finanzwirtschaftlichen Risiken des Unternehmens sind begrenzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstitute und Verbindlichkeiten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Leitzinsen wurden durch die EZB in mehreren Schritten auf aktuell 4,25 % angehoben. Dadurch erhöhen sich die Finanzierungskosten für unser Unternehmen deutlich. Um den enormen Zinssteigerungen, vor allem im variablen Kurzfristbereich, entgegenzuwirken, wurden bereits im Jahr 2022 zwei Caps abschlossen.

Derivative Finanzinstrumente sind grundsätzlich einem Ausfallrisiko aus der möglichen Nichterfüllung seitens der anderen Vertragspartei ausgesetzt. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, schließen wir derartige Verträge ausschließlich mit unseren Hausbanken ab.

Beschaffungsrisiken werden maßgeblich von der Entwicklung der Kupfer- und Stahlpreise bestimmt und können erheblichen Einfluss auf die Ertragslage und die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft haben. Je nach Marktsituation können die Einkaufspreise für Rohstoffe und Energie erheblich schwanken.

Aufgrund der hohen Maschinen- und Anlagenintensität wirken sich Energiepreissteigerungen sehr deutlich auf unser Unternehmen aus.

Neben der konjunkturellen Preis- und Mengenentwicklung sind wir ferner von der Entwicklung wichtiger Kunden und Branchen abhängig.

Die leistungswirtschaftlichen Risiken aus der Abwicklung von Aufträgen werden gut gesteuert und sind deshalb begrenzt.

3.3. Chancenbericht

Laut aktuellen Prognosen soll die Wirtschaftsleistung 2024 sowohl weltweit als auch im Euroraum moderat um ca. 2-3 % wachsen.

Auf der Beschaffungs- und Einkaufseite können wir auf ein breites Angebot von Lieferanten zurückgreifen. Die Partzsch Elektromotoren GmbH kann außerdem auf eine hohe Produkt- und Abnehmervielfalt verweisen, wodurch wir uns eine gute Wettbewerbspositionierung erarbeitet haben.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiter durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, maximale Kundenzufriedenheit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Unsere größten Chancen liegen in unserem Differenzierungspotential gegenüber dem Wettbewerb.

Chancen sehen wir auch in der Steigerung der Effektivität mit transparenten Fertigungsprozessen und damit verbundenen attraktiven Lieferzeiten. Weiterhin ist ein Ziel, durch die schnellen Entscheidungsstrukturen im Unternehmen von den derzeitigen Verschiebungen in den Märkten zu profitieren und größere Umsatzvolumen aus der Zusammenarbeit mit den Bestandskunden zu generieren.

Der Chancenmanagementprozess ist in unsere internen Controllingprozesse integriert und wird auf Grundlage der Unternehmensstrategie in den operativen Geschäftseinheiten durchgeführt. Im Rahmen der Strategie- und Planungsprozesse werden die Geschäfte analysiert und nach potenzielle Marktchancen bewertet. In diesem Zusammenhang werden Investitionsmöglichkeiten vor allem hinsichtlich ihres potenziellen Wertbeitrags geprüft und priorisiert, um eine effektive Zuweisung von finanziellen Mitteln, Materialien und Produktionskräften von Ressourcen sicherzustellen. Wir investieren gezielt in Wachstumsmärkte, um vor Ort die Chancen der dynamischen Entwicklung und der Nähe zu den Kunden zu nutzen.

Den Ansprüchen an ganzheitliche Lösungen, hoher Flexibilität und das Anbieten von Zusatz- und Nebenleistungen Rechnung zu tragen, sind weiterhin die wesentlichen Herausforderungen des operativen Geschäfts. Hierzu konnten wir auch im Berichtsjahr unsere strategischen Partnerschaften erfolgreich pflegen und weiterentwickeln. In der Zusammenarbeit mit der Partzsch Unternehmensgruppe ergibt sich ein umfassendes Produkt- und Leistungsspektrum rund um die elektrische Maschine, für Partner und Kunden, weit über die Grenzen Europas hinaus.

3.4. Gesamtaussage

Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen derzeit keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden.

 

Döbeln, den 28. Juni 2024

gez. Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 805.678,00 344.099,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 114.412,36 435.626,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 920.091,36 779.726,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.495,00 38.514,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.642.621,00 10.422.636,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.527.115,00 1.566.234,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 139.689,86 308.729,76
Summe Sachanlagen 11.344.920,86 12.336.113,76
Summe Anlagevermögen 12.265.012,22 13.115.840,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.027.159,59 6.051.803,05
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 6.163.105,00 7.991.201,00
3. Geleistete Anzahlungen 214.384,99 33.092,70
Summe Vorräte 11.404.649,58 14.076.096,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.836.429,60 4.505.125,82
2. Sonstige Vermögensgegenstände 689.884,34 1.248.369,97
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.526.313,94 5.753.495,79
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.580.026,61 138.389,05
Summe Umlaufvermögen 17.510.990,13 19.967.981,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 165.741,03 137.295,23
D. Aktive latente Steuern 222.431,65 109.988,75
E. Bilanzsumme Aktiva 30.164.175,03 33.331.105,83

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 251.000,00 251.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 251.000,00 (Vj: 251.000,00)
II. Kapitalrücklage 7.609.722,77 7.609.722,77
III. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 1.932.035,18 1.057.719,01
Summe Gewinnrücklagen 1.932.035,18 1.057.719,01
Summe Eigenkapital 9.792.757,95 8.918.441,78
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 806.518,16 954.366,20
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 122.001,68 4.309,20
2. Sonstige Rückstellungen 1.746.862,00 844.671,00
Summe Rückstellungen 1.868.863,68 848.980,20
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.632.197,95 11.731.784,01
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.856.335,81 3.099.042,25
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.508.610,86 6.343.340,11
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.617.432,62 1.435.151,28
- davon aus Steuern: 272.639,31 (Vj: 98.252,03)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 2.961,62 (Vj: 2.841,75)
Summe Verbindlichkeiten 17.614.577,24 22.609.317,65
E. Rechnungsabgrenzungsposten 81.458,00 0,00
F. Bilanzsumme Passiva 30.164.175,03 33.331.105,83

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 57.983.823,64 48.937.697,89
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.828.096,00 2.340.335,04
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 27.911,64 25.827,76
4. Sonstige betriebliche Erträge 997.444,75 381.528,19
5. Materialaufwand
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -28.703.621,06 -26.921.923,65
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.630.171,80 -3.531.375,28
Summe Materialaufwand -33.333.792,86 -30.453.298,93
6. Rohergebnis 23.847.291,17 21.232.089,95
7. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -10.965.770,44 -9.654.689,93
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.347.272,09 -2.329.321,11
- davon für Altersversorgung: -22.030,98 (Vj: -21.965,07)
Summe Personalaufwand -13.313.042,53 -11.984.011,04
8. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.072.255,85 -2.007.408,11
Summe Abschreibungen -2.072.255,85 -2.007.408,11
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.362.023,87 -5.823.675,77
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.002,28 9.289,98
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -822.327,43 -556.506,33
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -359.058,78 -261.706,03
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: 112.442,90 (Vj: 0,00)
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: 0,00 (Vj: -1.335,48)
13. Ergebnis nach Steuern 927.584,99 608.072,65
14. Sonstige Steuern -53.268,82 -55.132,99
15. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 874.316,17 552.939,66
16. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 104.779,35
17. Einstellungen in Gewinnrücklagen -874.316,17 -657.719,01
18. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Partzsch Elektromotoren GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Döbeln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Register-Nr.: 32817

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Für Zugänge von selbstständig nutzbaren und bewertbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von mehr als 250,00 EUR, aber nicht mehr als 1.000,00 EUR, wurde ein Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG gebildet.

Der Sammelposten ist im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden 4 Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufzulösen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit dem LIFO-Verfahren ermittelt. Dabei wurde für den Wertansatz gleichartiger Wirtschaftsgüter des Vorratsvermögens unterstellt, dass die zuletzt angeschafften oder hergestellten Wirtschaftsgüter zuerst verbraucht oder veräußert worden sind.

Die "Unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen" werden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Im Einzelnen werden in die Herstellungskosten Material- und Personaleinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Für Risiken aus dem Auftragsbestand werden im Rahmen der verlustfreien Bewertung Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel wurden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtage, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, gebildet.

Latente Steuern werden für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Schulden im handelsrechtlichen Jahresabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht, d.h. eine sich ergebende Steuerentlastung wird unter dem Posten "Aktive latente Steuern" in der Bilanz angesetzt. Der Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern in der Bilanz erfolgt grundsätzlich saldiert.

Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen werden jeweils in einem passivisch gebildeten Sonderposten erfasst. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert beibehalten.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Sonstige Vermögensgegenstände

Der Posten enthält Forderungen gegen Gesellschaftern in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 6.314,19 EUR).

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 67.525,01 EUR (Vorjahr: 172.039,65 EUR).

Latente Steuern

Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 29,1 % ermittelt. Sie verteilen sich auf folgende Positionen:

latente Steuern /TEUR aktiv passiv
Vorräte 1
sonstige Vermögensgegenstände 1
sonstige Rückstellungen 222
Summe latente Steuern (unsaldiert) 223 1
Saldierung -1
Summe laut Bilanz 222

Eigenkapital

In Höhe der aktivierten latenten Steuern von 222.431,65 EUR besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten, Gewährleistungen und Abschluss & Prüfung.

Verbindlichkeiten

Angabe der Restlaufzeiten (RLZ):

Art der Verbindlichkeit (Vj.-Werte in Klammern) Gesamtbetrag RLZ < 1 Jahr RLZ > 1 Jahr RLZ > 5 Jahre
Verb. gegenüber Kreditinstituten 9.632 6.629 3.003 96
(11.732) (8.329) (3.403) (418)
erhaltene Anzahlungen 3.856 3.856 0 0
(3.099) (3.099) (0) (0)
Verb. aus Lieferungen und Leistungen 2.509 2.509 0 0
(6.343) (6.343) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 1.617 1.617 0 0
(1.435) (1.435) (0) (0)
Summe 17.614 14.611 3.003 96
(22.609) (19.206) (3.403) (418)

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat die Gesellschaft folgende Sicherheiten gestellt:

- Sicherungsübertragung Warenlager

- Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens

- Verpfändung eines Bankkontos über 140 TEUR

- Sicherungsabtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 2.633,97 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) enthalten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

- aus Bürgschaften TEUR 2.742
- aus gesamtschuldnerischer Mithaft für Verbindlichkeiten von Dritten TEUR 9.763
- aus Raumsicherungsübertragung Waren und Negativerklärung bezügl. Veräußerung, Belastung und sonst. Verfügungen über Sachanlagevermögen für Verbindlichkeiten von Dritten TEUR 9.680
- Avalverbindlichkeiten für Anzahlungs-, Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften TEUR 1.732

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Als Gründe hierfür sind zu nennen:

- die Kapitaldienste für die betreffenden Bankverbindlichkeiten erfolgen fristgemäß

- eine Inanspruchnahme aus den Avalverbindlichkeiten droht nicht, da wir die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden vertragsgemäß erfüllen

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 12,26 EUR (Vj. 51,23 EUR) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 80,40 EUR (Vorjahr 66,24 EUR) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wesentliche periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 81 enthalten. Diese betreffen vor allem die Kosten eines Vergleiches sowie die Kosten für die Beantragung der Forschungszulage für die Vorjahre.

Sonstige Angaben

Derivative Finanzinstrumente

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Derivate zur Absicherung von Zinsrisiken:

laufende Nummer Produkt Währung Nominalbetrag
(TEUR)
Fälligkeit beizulegender Zeitwert in TEUR (Barwert)
1 Zinsoption Cap EUR 4.000 30.06.2027 -72
2 Zinsswap EUR 950 30.09.2028 -13

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
- Arbeiter 189
- Angestellte 106
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 295

Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Thomas Götze ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. (FH) Elektrotechnik Master of business Administration

Von der Schutzklausel im Hinblick auf die Gesamtbezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für den Abschlussprüfer als Aufwand erfasste Honorar im Geschäftsjahr 2023 beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 15 TEUR. Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen oder sonstige Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Bilanz der Partzsch Elektromotoren GmbH wurde unter vollständiger Ergebnisverwendung aufgestellt. Der Jahresüberschuss des Berichtsjahres wurde in andere Gewinnrücklagen eingestellt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.

 

Döbeln, 28. Juni 2024

gez. Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.373.274,11 309.747,60 17.237,50 360.000,00 2.025.784,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.000,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 435.626,50 38.785,86 0,00 -360.000,00 114.412,36
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.813.900,61 348.533,46 17.237,50 0,00 2.145.196,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 156.034,20 6.025,00 0,00 0,00 162.059,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.400.845,25 124.490,23 954.539,00 673.984,11 38.244.780,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.450.311,98 280.786,50 249.212,28 13.812,41 6.495.698,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 308.729,76 523.064,41 4.307,79 -687.796,52 139.689,86
Summe Sachanlagen 45.315.921,19 934.366,14 1.208.059,07 0,00 45.042.228,26
Summe Anlagevermögen 47.129.821,80 1.282.899,60 1.225.296,57 0,00 47.187.424,83

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.029.175,11 208.163,60 17.232,50 1.220.106,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.999,00 0,00 0,00 4.999,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.034.174,11 208.163,60 17.232,50 1.225.105,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 117.520,20 9.044,00 0,00 126.564,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.978.209,25 1.521.702,34 897.752,00 28.602.159,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.884.077,98 333.345,91 248.840,28 4.968.583,61
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 32.979.807,43 1.864.092,25 1.146.592,28 33.697.307,40
Summe Anlagevermögen 34.013.981,54 2.072.255,85 1.163.824,78 34.922.412,61

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 805.678,00 344.099,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
3. Geleistete Anzahlungen 114.412,36 435.626,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 920.091,36 779.726,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.495,00 38.514,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.642.621,00 10.422.636,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.527.115,00 1.566.234,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 139.689,86 308.729,76
Summe Sachanlagen 11.344.920,86 12.336.113,76
Summe Anlagevermögen 12.265.012,22 13.115.840,26

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Partzsch Elektromotoren GmbH, Döbeln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Partzsch Elektromotoren GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Partzsch Elektromotoren GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, den 28. Juni 2024

AuditConsult Westsachsen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erik Starec, Wirtschaftsprüfer

Entsprechenserklärung

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28.06.2024 festgestellt.

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