Schechtl Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maria Schechtl seit 2.6.2004 | Geschäftsführer |
Armin Sebastian Dörringer seit 6.4.2001 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schechtl Maschinenbau GmbHEdlingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die Firma SCHECHTL Maschinenbau GmbH mit Standort Edling in Oberbayern ist seit mehr als 100 Jahren Hersteller von Tafelscheren und Schwenkbiegemaschinen für den Dünnblechbereich. Die Maschinen von SCHECHTL sind ein Synonym für Präzision und Langlebigkeit. SCHECHTL gelingt es, diese Erfolgsfaktoren mit hoher Innovationskraft zu verbinden. Die Maschinen kommen sowohl in Handwerksbetrieben von Spenglern, Klempnern, Dachdeckern, Fassaden- und Lüftungsbauern zum Einsatz, wie auch in allen Industriebetrieben, in denen Stahl-, Edelstahl- und Aluminiumbleche verarbeitet werden. Die Produktion unserer Maschinen findet ausschließlich in Deutschland statt, während sie weltweit mit Schwerpunkten derzeit Europa und USA vertrieben werden. Parallel prüfen wir aber auch stets, ob neue Absatzmärkte wie beispielsweise Brasilien oder Indien erschlossen werden können. An die Qualität unserer Maschinen einschließlich Service stellen wir hohe Ansprüche hinsichtlich Hochwertigkeit, Langlebigkeit sowie Zuverlässigkeit. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem die Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft schon in 2019 merklich nachgelassen hatte, hat die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2020 in eine tiefe Rezession gestürzt. Trotz einer kräftigen Erholung im zweiten Halbjahr 2020 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt der Weltwirtschaft in 2020 gegenüber dem Vorjahr um 3,3 % (Jahresgutachten des Sachverständigenrates). Von der Rezession waren die fortgeschrittenen Volkswirtschaften mit einem Minus von 4,6 % deutlich stärker betroffen als die Schwellenländer (-0,9 %). Dabei war die Erholung im zweiten Halbjahr 2020 stark von der Entwicklung der Infektionszahlen abhängig. Neben einer Vielzahl von Eindämmungsmaßnahmen reagierten die Staaten auch mit umfangreichen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen wie beispielsweise Schutzschirmen, Leitzinssenkungen oder Kurzarbeit. Das verarbeitende Gewerbe blieb weitestgehend von Unterbrechungen der Produktion und der Störung internationaler Lieferketten verschont. In den USA ging das Bruttoinlandsprodukt in 2020 um 3,5 % zurück. Nach dem Einbruch aufgrund Corona war die Wirtschaftsleistung im Sommer noch um 7,5 % gestiegen, die Erholung setzte sich aber mit einem Anstieg um gut 1 % gegenüber dem Vorquartal im Schlussquartal nur noch gedämpft fort. Ende Dezember traten fiskalische Unterstützungsmaßnahmen von etwas mehr als 4 % des Bruttoinlandsprodukts in Kraft. Neben einmaligen Transferzahlungen an die Haushalte wurden insbesondere die Arbeitslosenhilfen angehoben. Die Arbeitslosenquote stieg im Frühjahr auf fast 15 %, ging aber bis Februar 2021 wieder auf 6,2 % zurück. Sie lag damit aber noch um 2,7 % höher als im Februar 2020. Während die Konsumenten in den beiden letzten Monaten wegen pandemiebedingter Belastungen ihre Ausgaben merklich einschränkten, stiegen die Investitionen in gewerbliche Ausrüstungen und den privaten Wohnungsbau nochmals stark an. Die Ausfuhren insbesondere nach China zogen spürbar an. Auch in Russland hat sich die Erholung nach dem Einbruch zum Jahresende fortgesetzt, insgesamt sank das Bruttoinlandsprodukt aber um 3,2 %. Angesichts eines herben Einbruchs bei den Ölexporten verlief der Rückgang jedoch vergleichsweise mild. China, relevant wegen seiner Auswirkungen auf den Welt- und Stahlmarkt, war dagegen die einzige große Volkswirtschaft, die im Krisenjahr gewachsen ist (BIP +2,1 %). Das Wachstum wurde wesentlich von der Industrie getragen. Verschont von einer zweiten Infektionswelle wuchsen die Warenexporte auf US-Dollar-Basis um 17 % gegenüber dem Vorjahr. Profitiert hat die Exportwirtschaft dabei von der starken Ausweitung des Warenkonsums in vielen Industrieländern. Entsprechend sank auch die Arbeitslosenquote im Dezember 2020 auf den Stand des Vorjahres. Der Euroraum war mit einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 6,8 % in 2020 stärker betroffen als die übrigen fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Der Rückgang fiel damit auch deutlich stärker aus als in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 (4,5 % Rückgang). Nach der Erholung im Sommer bremsten die neuerlichen Eindämmungsmaßnahmen diese zum Jahresende. Hier zeigte sich aber eine Zweiteilung der Wirtschaft: Von den Einschränkungen war vor allem der (kontaktintensive) Dienstleistungsbereich betroffen. Dagegen wirkten die Maßnahmenverschärfungen nicht unmittelbar auf Industrie und Bau. Diese konnten von der zügigen Erholung des Welthandels und der robusten Baunachfrage profitieren. Dagegen litt zum Jahresende insbesondere der private Verbrauch in den Bereichen Gastgewerbe sowie persönliche Dienstleistungen. Die stärksten Impulse gingen im Schlussquartal vom Außenhandel aus. Im Vereinigten Königreich verstärkte sich das Infektionsgeschehen bereits im Herbst wieder. Zum Jahresende einigten sich die EU und das Vereinigten Königreich auf ein vorläufiges Handels- und Kooperationsabkommen und vermieden damit einen ungeordneten Brexit. Mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 9,9 % war das Vereinigte Königreich aber noch stärker belastet als der Euroraum. Die deutsche Wirtschaft konnte sich der Entwicklung der Weltwirtschaft nicht entziehen: Nach dem Einbruch im Frühjahr und einer Erholung im Sommer wurde diese im letzten Quartal 2020 durch den Anstieg des Infektionsgeschehens wieder gebremst. mit einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 5,3 % fiel das Minus zwar stärker aus als im Durchschnitt der fortgeschrittenen Volkswirtschaften, jedoch geringer als im Euroraum. Auch in Deutschland trafen die Einschränkungen durch die Pandemie insbesondere den Dienstleistungsbereich, während beispielsweise die Bauwirtschaft von der Pandemie kaum beeinträchtigt war. Durch die Belebung des Welthandels zum Jahresende erhöhten sich auch die deutschen Exporte insbesondere in Drittstaaten wieder. Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz verschärfter Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im Herbst verhältnismäßig robust. Der Beschäftigungsstand konnte im Vergleich zum Sommer etwa gehalten werden. Insbesondere bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung konnte mehr als die Hälfte des Stellenverlustes im Frühjahr wieder ausgeglichen werden. Das Bauhauptgewerbe hat lt. Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) in Deutschland 2020 einen Umsatz von 143 Mrd. Euro erzielt, nominal 5,9 % mehr als 2019 (real). Während aber die Investitionszurückhaltung insbesondere der Dienstleistungsbranche nur ein leichtes Umsatzplus von 1,2 % der im Wirtschaftsbau tätigen Betriebe ermöglichte, legte der Umsatz im Wohnungsbau mit einem Plus von 10,5 % nochmals deutlich zu. Der Wohnungsbau stellt seit Jahren die bedeutendste Bausparte dar, in 2020 entfielen 61,5 % aller Bauinvestitionen auf ihn. Nach wie vor werden niedrige oder rückläufige Hypothekenzinsen, ein stabiler Arbeitsmarkt, wachsende verfügbare Einkommen der privaten Haushalte, der Zuzug nach Deutschland, die Wanderung in Ballungsgebiete, steigende Mieten und das Interesse der Investoren an wertbeständigen Anlagen als Treiber der Entwicklung gesehen Mit der weiteren Steigerung der Genehmigung von mehr als 368.400 Wohnungen in 2020 näherte sich dieser Wert in einer kontinuierlichen Aufwärtsbewegung dem Spitzenwert von 2016 von mehr als 375.000 Genehmigung immer näher an. Wie das Statistische Bundesamt zudem mitgeteilt hat, befanden sich von den 2020 genehmigten Wohnungen rund 320.200 Neubauwohnungen in neu gebauten bzw. neu zu bauenden Wohngebäuden (+2,9 % gegenüber 2019). Diese Entwicklung ist überwiegend auf die Zunahme von Baugenehmigungen für Wohnungen in Zweifamilienhäusern zurückzuführen (+20,5 %). Dahinter blieb die Anzahl Genehmigungen für Einfamilienhäuser (+2,4 %) und Mehrfamilienhäuser (+0,4 %) zurück. Die Zahl der Baugenehmigungen als geplante Bauvorhaben stellt einen wichtigen Frühindikator zur Einschätzung der zukünftigen Bauaktivität dar. Der Weltmaschinenumsatz war nach Schätzungen des VDMA in 2020 mit rund 2,585 Bio. Euro gegenüber dem Vorjahr nominal um 5,3 Prozent gessunken. Zwar konnte der deutsche Maschinenbau Rang 3 des Welt-Rankings hinter China und den USA verteidigen, musste aber mit geschätzt 271 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr einen Einbruch von nominal fast 13 Prozent hinnehmen. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2020 hat sich der positive Geschäftsverlauf der Schechtl Maschinenbau GmbH der Vorjahre auf hohem Niveau knapp bestätigt. Dem geringfügigen Anstieg der Gesamtleistung gegenüber 2019 standen leichte Rückgänge der Personalkosten und des Materialeinsatzes gegenüber. Ein Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen insbesondere durch höhere Reparaturen und Instandhaltungen führten zu einem leicht rückläufigen Gewinn. Dennoch konnte das erhoffte Jahresergebnis wieder erreicht werden. Ertragslage Die positive Ertragslage konnte auch im Geschäftsjahr 2020 knapp behauptet werden. Es konnte ein Umsatzwachstum von 2,0 % (Vorjahr: 2,3 %) auf TEUR 24.822 verzeichnet werden. Während der Inlandsumsatz mit TEUR 9.843 (Vj. TEUR 9.989) leicht zurückging, zeichnete der Auslandsumsatz mit TEUR 14.981 (Vj. TEUR 14.343) mit einem Anstieg um 4,5 % für das Umsatzwachstum verantwortlich. Der Anteil des Umsatzes im Ausland am Gesamtumsatz erhöhte sich damit auf 60,4 % (Vj. 58,9 %). Dagegen waren die Erlöse aus Maschinenverkäufen in den USA nach den schwachen Vorjahren weiter rückläufig (Rückgang um TEUR 309, Vj. EUR 189). Mit EU-Umsätzen von TEUR 7.166 (Vj. TEUR 6.363) konnte der Rückgang des Vorjahres wieder aufgeholt werden. Damit war die EU für die positive Entwicklung des Exports verantwortlich. Entsprechend dem gesamten Trend konnten die Umsätze in Russland trotz der anhaltend schwierigen Lage vor Ort mit TEUR 287 (Vj. TEUR 288) auf niedrigem Niveau etwa gehalten werden. Die Gesamtleistung liegt mit TEUR 24.517 etwas über dem Vorjahresniveau (TEUR 24.366). Der Jahresüberschuss verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.186 leicht auf TEUR 2.084. Dies ist angesichts der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung und gegen den Trend des deutschen Maschinenbaus positiv. Der Materialeinsatz war mit TEUR 10.186 (Vj. TEUR 10.270) auf hohem Niveau stabil, sein Anteil an der Gesamtleistung ist mit 41,5 % weiter leicht rückläufig (Vj. 42,1 %). Allerdings liegt die Materialeinsatzquote im Verhältnis zur Gesamtleistung immer noch deutlich über den Jahren vor 2018. Auch der Personalaufwand sank leicht um TEUR 248 auf TEUR 7.010. Hier verminderte sich das Verhältnis zur Gesamtleistung mit 28,6 % um etwas mehr als einen Prozentpunkt (Vj. 29,8 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich insbesondere aufgrund höherer Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung um TEUR 516 auf TEUR 4.084. Der auch pandemiebedingte Rückgang der Werbe- und Reisekosten (TEUR -79) sowie geringere Kosten der Warenabgabe dämpften diesen Anstieg. Der Ertragsteueraufwand beträgt im Geschäftsjahr TEUR 878 gegenüber TEUR 867 im Vorjahr. Finanzlage Eine solide Finanzierungspolitik ist für das Unternehmen eine wichtige Grundlage für ein profitables Wachstum. Die Finanzlage der Schechtl Maschinenbau GmbH ist gleichbleibend stabil. Zum 31.12.2020 waren mit TEUR 18.265 (Vj. TEUR 17.073) ausreichend liquide Mittel vorhanden. Die Gesellschaft ist weitgehend mit Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals auf 93,0 % (Vj. 90,2 %) verbessert. Die Verbindlichkeiten verminderten sich um TEUR 572 auf TEUR 1.133. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit deckt den Mittelbedarf aus Investitions- und Finanzierungsbedarf. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist gut, es wird bei den Banken fast ausschließlich auf Guthabenbasis gearbeitet. Langfristige Bankdarlehen bestehen nicht. Vermögenslage Die Vermögenslage der Schechtl Maschinenbau GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert gut. Der Anteil des langfristigen Vermögens am Gesamtvermögen ist wieder auf 8,8 % gestiegen (Vj. 7,0 %). Dagegen ist das Fremdkapital ist im Verhältnis zum Gesamtvermögen auf 7,0 % zurückgegangen (Vj. 9,8 %). Die Investitionen ins Anlagevermögen betrugen TEUR 1.037. Weiteres Anlagevermögen wird überwiegend langfristig zu gepachtet. Die immateriellen Wirtschaftsgüter nahmen von TEUR 88 auf TEUR 216 zu, der Bestand der technischen Anlagen und Maschinen erhöhte sich geringfügig um TEUR 26 auf TEUR 649, geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau stiegen um TEUR 454 auf TEUR 658. Das Vorratsvermögen erhöhte sich geringfügig um TEUR 110 auf TEUR 5.700. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderte sich um TEUR 313 auf TEUR 1.159. Der Anteil der liquiden Mittel am Gesamtvermögen erhöhte sich von 64,3% im Vorjahr auf 65,3 % in 2020. 3. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Prognosebericht Die kräftige Erholung der Weltwirtschaft in 2021 aufgrund des nachlassenden Pandemiegeschehens mit einem in etwa erwarteten Wachstum von 6,0 % des weltweiten BIP wurde durch den Ukrainekonflikt und den auch durch diesen mitverursachten Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise sowie der Inflation rasch wieder auf 3,3 % Wachstum in 2022 eingebremst. Für 2023 wird ein Wachstum des weltweiten BIP von 2,2 % erwartet und für 2024 dann 2,7 % (Konjunkturprognose des Sachverständigenrats). Einer der Wachstumsmotoren ist China nach Beendigung der Null-Covid-Strategie Ende 2022 (erwartetes Wachstum jeweils 5,6 %). Die hohe Inflation dämpft nach den Prognosen das Wachstum jedoch bis ins Jahr 2024 hinein. Eine niedrigere Wachstumsprognose gilt aufgrund der stärkeren Betroffenheit durch die Ukrainekrise (hohe Energiepreise, Russland-Sanktionen) für den Euro-Raum (0,7 % bzw. 1,6 % Anstieg BIP). Allerdings ist sowohl auf dem Energiesektor wie auch bei der Inflation eine leichte Entspannung festzustellen. In Deutschland soll die Wirtschaft insbesondere aufgrund der Belastung mit hohen Energiepreisen mit 0,2 % bzw. 1,3 %nur sehr moderat wachsen. In 2020 konnte die Schechtl Maschinenbau GmbH gegenüber dem allgemeinen Trend eine Umsatzsteigerung um 2,0 % auf TEUR 24.822 erzielt, in 2021 nochmals geringfügig auf TEUR 24.936. Dies war der robusten Lage in der Bauwirtschaft geschuldet, deren Endkunden von den Auswirkungen der Pandemie kaum betroffen waren. In 2021 war der Export stabil, während sich im Inland ein leichtes Wachstum abzeichnet, so dass das Jahresergebnis 2021 nochmal steigen wird. Wegen der schwierigen Beschaffung und der steigenden Energiepreise ist aber ein deutlicher Anstieg des Materialeinsatzes zu verzeichnen. Auch die Personalkosten entwickelten sich in 2021 wieder nach oben, in 2022 war dagegen ein Rückgang zu verzeichnen. Dies sollte insgesamt spätestens in 2022 zu einem deutlich niedrigeren Ergebnis führen. Zum Jahresende 2021 musste sogar Kurzarbeit beantragt werden. Zwischenzeitlich waren trotz aller Bemühungen vermehrt Lieferkettenprobleme und Probleme bei der Materialbeschaffung festzustellen, denen zum Trotz durch flexible Auftragsbearbeitung die Produktion meist auf hohem Niveau gehalten werden konnte. Da jedoch insbesondere elektronische Komponenten von den Lieferengpässen betroffen waren, hatte dies Auswirkung vor allem bei den hochwertigen Maschinen zur Folge. Zudem verursachten die Lieferengpässe Umstellungen in der Produktion, die mit deutlichem Mehraufwand und schlechterer Produktivität verbunden waren. War die Baubranche zunächst von der Pandemie weitgehend verschont geblieben, trafen die Ukrainekrise mit explodierenden Material- und Energiepreisen sowie die Inflation mit steigenden Zinsen die Branche hart. Hinzu kommen nach wie vor Engpässe bei der Beschaffung von Baumaterialien und Unsicherheiten über politische Vorgaben. Dies führte auch zu stark gestiegenen Stornierungen im Wohnungsbau. Die Unsicherheit der Handwerker spiegelt sich in einem schwachen und wankelmütigen Auftragseingang wieder. Hier zehrten wir allerdings wie die Industrie allgemein von einem hohen Auftragsbestand. In den USA profitierten wir seit Mitte 2018 vom niedrigen Euro. Nachdem die Steuerpolitik des ausgeschiedenen Präsidenten Unternehmensinvestitionen begünstigt hatten, führten offensichtlich Ungewissheiten über den Ausgang der Präsidentschaftswahlen zu einer Zurückhaltung bei den Unternehmensinvestitionen 2020. In 2021 war aber eine deutliche Belebung spürbar und auch aktuell ist dort der Konsum ein Treiber der Konjunktur. Die Nachfrage aus den USA bleibt nach wie vor auf hohem Niveau stabil. Auch in Europa war die Nachfrage lange stabil. Nach dem Anstieg der Umsätze in 2020 war mit einer Stabilisierung auf etwas niedrigerem Niveau zu rechnen. Während jedoch Skandinavien seit längerer Zeit etwas schwächelte, hat sich die Nachfrage dort auch aufgrund des Zinsanstiegs erheblich reduziert. Zeigte sich der Markt in Frankreich lange als äußerst robust, machen sich dort die schon länger erkennbaren wirtschaftlichen Probleme nun negativ auf den Absatz bemerkbar. In Russland herrschen nach wie vor Liquiditätsprobleme, allerdings ist der geringe Absatz auf direktem Wege aufgrund der Exportbeschränkungen praktisch zum Erliegen gekommen. Daneben testen wir nach wie vor neue Märkte, was jedoch bislang keine nennenswerten Erfolge bringt. Bislang konnten wir mit viel Aufwand und unzähligen Gesprächen und Verhandlungen mit Lieferanten Produktionsausfälle weitgehend vermeiden. Aufgrund des guten Auftragsbestandes hoffen wir so, auch weiterhin einen guten Output und damit Absatz halten zu können. Trotz Corona-Pandemie gab es kaum Stornierungen von Aufträgen. Ausgefallene Messen wurden durch individuelle Beratungen weitgehend kompensiert. Die Einrichtung eines Verkaufsbüros in Hennef mit entsprechender Verkürzung der Anfahrtswege bereits vor Corona erwies sich hier als Glücksfall. Risikobericht Der wichtigste Faktor in unserem Unternehmen sind die Mitarbeiter. Angesichts der Pandemie steht die Gesundheit der Mitarbeiter an erster Stelle, denn eine Schließung der Produktion aufgrund Infektion könnte zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Die Einschränkungen durch die Pandemie verliefen in erträglichem Maß. Quarantäne-Anordnungen sollten aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens nicht mehr zu erwarten sein. Wenn der allgemeine Fachkräftemangel auch Schechtl erfasst, könnte dies die Erreichung unserer Produktionsziele gefährden. Bislang ist dies noch nicht erkennbar. Außerdem versuchen wir dem durch eigene Ausbildung und gutes Betriebsklima entgegen zu wirken. Der Personalstamm konnte gerade in der Fertigung verjüngt werden. Nach Ablauf der Einarbeitungszeit schlägt sich dies in höherer Produktivität und Einsatzbereitschaft nieder. Starke Wechselkursschwankungen, vor allem die aktuelle Verschlechterung des Verhältnisses Euro zum US-Dollar, können das Ergebnis belasten. Allerdings wird wieder vermehrt in Euro fakturiert. Zudem können aufgrund der eigenen stabilen finanziellen Lage US-$-Guthaben bis zum Erreichen eines günstigeren Kurses in Fremdwährung gehalten werden. Die weitere Entwicklung in den USA ist nur schwer prognostizierbar, allerdings zeigte sich die dortige Wirtschaft insbesondere zuletzt als recht robust. Die USA waren von der Corona-Pandemie besonders stark getroffen. Die Regierung versuchte dies aber mit weitreichenden Stützungsmaßnahmen abzufedern, was die Verschuldung zusätzlich in die Höhe treibt. Eine langfristige Lösung der Probleme mit der ausufernden Verschuldung steht aus, wird aber dort auch nicht übermäßig thematisiert. Die Problematik einer Haushaltssperre kommt immer wieder auf. Allerdings konnte ein Billionen schweres staatliches Investitionspaket aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress nicht verabschiedet werden. Zölle auf zu verarbeitendes Metall hatten die Preise für Endkunden auf Metalldächer um etwa 30 % erhöht, was möglicherweise Ausweichreaktionen auf Alternativen zur Folge haben kann. Trotz Abschluss eines Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ist der Handel vielen neuen Hürden ausgesetzt. Auch die Arbeitskräftemigration ist eingeschränkt. Während der Corona-Pandemie kam es bereits zu Einschränkungen im Warenverkehr. Auch die Staatsschuldenkrise mit Ihren Auswirkungen auf den Euro-Raum ist lange nicht ausgestanden. Zuletzt wurde sie durch die Corona-Pandemie weitgehend überlagert, sie könnte aber durch die steigenden Zinsen aufgrund der hohen Inflation wieder befeuert werden. Stahl ist für die Schechtl Maschinenbau GmbH ein wichtiger Rohstoff für die Produktion aller Maschinen. Nachdem der durchschnittliche Stahlpreis Westeuropa Warmband Mitte 2020 knapp über 400 € je Tonne lag, hat er sich bis August 2021 fast verdreifacht. Die Hersteller hatten den Ausstoß künstlich verknappt und diese Handhabung bislang weitgehend beibehalten. In Folge der Ukrainekrise und der damit verbundenen Energie- und Rohstoffknappheit war im Frühjahr 2022 nochmals ein weiterer Anstieg zu verzeichnen, ehe dann zur Jahresmitte eine erhebliche Entspannung eintrat. Ein dauerhafter Wiederanstieg kann das Ergebnis durch höhere Einstandspreise stärker belasten oder auch zu Kapazitätsengpässen führen. Im Gegensatz zu elektronischen Komponenten ist hier ein Ausweichen auf die Produktion anderer Maschinen nicht möglich. Auch die angesprochenen Engpässe bei der Lieferung von Elektroteilen schränken die Produktion ein. Bislang konnte aber aufgrund des breit gefächerten Sortiments zeitweise auf andere Maschinen ausgewichen werden. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes können höhere Einstandspreise möglicherweise nicht rechtzeitig über Preisanpassungen an die Kunden weitergegeben werden. Eine Gefahr besteht auch für die Baukonjunktur aufgrund politischer und aktuell insbesondere wirtschaftlicher Unsicherheiten, aus Angst vor einer Immobilienblase und enorme Unsicherheiten über die Entwicklung der Baumaterialpreise. Der Fachkräftemangel bei unseren Endkunden kann dort zum Ausfall von Umsatzchancen und zur Verschiebung von Investitionen führen. Durch den Anstieg der Inflation wurde ein Zinsanstieg ausgelöst, der wiederum Investitionen beim Wohnungsbau bremsen kann. Chancenbericht Eine Chance wird darin gesehen, dass die zuletzt nachlassende Baukonjunktur sich bei einer Entspannung der Auftragslage und einer Normalisierung der Materialpreise mittelfristig wieder stabilisiert. Auch die zuletzt wieder sinkenden Energiepreise können hier entspannend wirken. Gleichzeitig bietet der erstarkte US-Dollar gerade in den USA gute Exportchancen. Die Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden ist für die Schechtl Maschinenbau GmbH wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells. Wünsche nach Sonderfertigungen werden neben der Serienproduktion an uns herangetragen und können aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen erfüllt werden. Diese werden auch preislich honoriert. Auch Innovationen sowie die neuesten Techniken mit hoher Qualität gehören zu unseren Erfolgsfaktoren. Wirtschaftsprogramme zur Umstellung auf stromsparendere Maschinen und CNC-Förderung können den Absatz zusätzlich fördern. Die Reduzierung hoher Lieferzeiten und des hohen Auftragsbestandes aufgrund eines besser getakteten Fertigungsprozesses oder möglicherweise nachlassender Auftragseingänge verbessert die Chancen auf rechtzeitige Reaktionsmöglichkeiten auf höhere Einstandspreise. Der Trend zu größeren Maschinen hilft hier zusätzlich, da diese Investitionen von Kunden längerfristig geplant werden. Das Augenmerk auf gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter zahlt sich in schwierigen Zeiten durch geringe Produktionsausfälle aus. Insbesondere das hohe Engagement in der Beschaffung trägt hoffentlich auch künftig positive Früchte. In 2019 wurde ein Erbbaurechtsvertrag über ein Grundstück unweit des bisherigen Standortes geschlossen. Dort entsteht ein Neubau für Montage, Lackierung und Auslieferung. Neben der Beseitigung der beengten Verhältnisse am bisherigen Standort erwarten wir uns auch ein Rationalisierungspotential durch verbesserte Betriebsabläufe.
Edling, im Oktober 2022 Maria Schechtl BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1 ALLGEMEINE ANGABENDie Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Register-Nr.: 785 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB). Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Das allgemeine Forderungsrisiko wurde ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die liquiden Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Guthaben bei Kreditinstituten wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Differenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Fällt eine Zahlung in das Geschäftsjahr und die entsprechende zeitraumbezogene Leistung in das Folgejahr, so wird der Wert der noch zu erbringenden Leistungen am Bilanzstichtag in dem aktiven Posten der Rechnungsabgrenzung festgehalten. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist vollständig einbezahlt. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten und für Gewährleistungen ohne rechtliche Verpflichtung werden Rückstellungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungsbeträge werden nur abgezinst, wenn die Restlaufzeit der zugrundeliegenden Verbindlichkeiten größer ein Jahr beträgt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Differenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 3 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1.3 Seite 5 zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den gesamten Forderungen weisen wie schon im Vorjahr keine Forderungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen von TEUR 157 (Vj. TEUR 103) wurden in Höhe von TEUR 108 (Vj. TEUR 103) für das laufende Jahr gebildet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 344 (Vj. TEUR 375) sowie Gewährleistung in Höhe von TEUR 186 (Vj. TEUR 210). Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen mit TEUR 49 (Vj. TEUR 53). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen mit TEUR 341 (Vj. TEUR 369) zu einem großen Teil aus Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (kreditorische Debitoren). Des Weiteren sind Verbindlichkeiten aus Steuern mit TEUR 165 (Vj. TEUR 438) enthalten. 4 ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen insbesondere aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 102 (Vj. 4 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Pachtaufwendungen in Höhe von TEUR 831 (Vj. TEUR 820), Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen in Höhe von TEUR 877 (Vj. TEUR 569), Werbe- und Reisekosten in Höhe von TEUR 274 (Vj. TEUR 352), Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 602 (Vj. TEUR 654) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 262 (Vj. Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 77) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Für das laufende Geschäftsjahr ergaben sich Steueraufwendungen von TEUR 878 (Vj. TEUR 867). 5 SONSTIGE ANGABENZahl der beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 103 Personen (Vj. 107) beschäftigt. Davon waren 25 (Vj. 25) Arbeitnehmer im kaufmännischen Bereich beschäftigt. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird durch Frau Maria Schechtl, Bankkauffrau, Edling, wahrgenommen. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung bzw. der früheren Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag. Im Geschäftsjahr 2020 resultierte hieraus ein Aufwand mit einem Festbetrag von TEUR 831 (Vj. 820 TEUR) gegenüber einem nahestehenden Unternehmen. Für 2021 wird hier der gleiche Betrag erwartet. Weiter besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung aus drei Mietverträgen in Höhe von TEUR 50 (Vj. TEUR 47) pro Jahr. Die Verträge dienen der langfristigen Überlassung von Vermögensgegenständen. Zudem wurde in 2019 ein Erbbaurechtsvertrag über ein Grundstück unweit des bisherigen Standortes für den Neubau von Montagen, Lackierung und Auslieferung geschlossen, aus dem eine Zahlung von TEUR 14 in 2020 resultiert (TEUR 50 in 2021). Zum Ende des Wirtschaftsjahres bestanden offene Aufträge von TEUR 11.572 (Vj. TEUR 8.224). Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die Folgen der seit Ende Februar 2022 fortschreitenden Ukraine-Krise vor allem im Bereich der Preisentwicklung auf den Energiesektor sind noch nicht abschätzbar, können sich jedoch auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage spürbar auswirken. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.084.304,47 mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Edling, den 27. Oktober 2022 gez. Maria Schechtl Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.11.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGENABSCHLUSSPRÜFERS An die Schechtl Maschinenbau GmbH, Edling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schechtl Maschinenbau GmbH, Edling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schechtl Maschinenbau GmbH, Edling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 27. Oktober 2022 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Armin Weber, Wirtschaftsprüfer Johannes Steiger, Wirtschaftsprüfer |
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