Beteiligungsgesellschaften
GEA CFS Germany GmbHLiquidiert
49076 Osnabrück, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lasse Hansen seit 12.7.2012 | Geschäftsführer |
Michael Dipl.Betriebswirt Kämpfert seit 12.7.2012 | Prokura |
Ewald Bögel seit 12.7.2012 | Prokura |
Armin Reichel seit 12.7.2012 | Prokura |
Horst Waldner seit 12.7.2012 | Prokura |
Peter Kamm seit 12.7.2012 | Geschäftsführer |
Hans Magon seit 12.7.2012 | Geschäftsführer |
Manuel Heitbrink seit 12.7.2012 | Prokura |
Bernd Klinkert seit 12.7.2012 | Prokura |
Lothar Schroeder seit 12.7.2012 | Prokura |
Philippe Martin seit 12.7.2012 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CFS Germany GmbHOsnabrückJahresabschluss zum 28. Februar 2009 und Lagebericht vom 1. März 2008 bis 28. Februar 2009LageberichtA. Allgemeinesa) Rechtliche Struktur Die CFS Germany GmbH besteht aus der Hauptniederlassung Osnabrück sowie der Zweigniederlassung Wallau. Die Grundstücke und Gebäude der Niederlassung Wallau sind Eigentum der CFS Real Estate GmbH mit Sitz in Wallau. Die CFS Germany GmbH ist durch einen Ergebnisabführungsvertrag mit der CFS Holding GmbH in Wallau verbunden. Außerdem besteht mit dieser eine körperschaftsteuerliche, gewerbesteuerliche und umsatzsteuerliche Organschaft. b) Geschäftsaktivitäten der Niederlassungen Osnabrück und Wallau Die Niederlassung in Osnabrück ist die CFS Vertriebs- und Serviceeinheit, die sämtliche Produkte und Leistungen der CFS Gruppe in Deutschland vertreibt und darüber hinaus auch als Regional Office die Vertriebs- und Serviceeinheit für Central & Eastern Europe darstellt. Die Niederlassung in Wallau ist der CFS Produktionsstandort inklusive der entsprechenden Engineering-, Verkaufsabwicklungs- und Kundendienstfunktionen für Thermoformer (Tiefziehverpackungsmaschinen), Etikettier- und Drucktechnik sowie Cutmaster (Schneidmischer). Aber auch andere CFS-Funktionen, wie Produktentwicklung, Produktmanagement sowie Anwendungsberatung und -unterstützung operieren vom Standort Wallau aus. B. Geschäftsverlauf sowie Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschafta) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung der relevanten Branchen und Märkte Sowohl die Umsätze (-4,9 %) als auch die Auftragseingänge lagen unter dem Niveau des Vorjahres. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Entwicklung der für uns relevanten Branchen waren im Geschäftsjahr 2008/09 gekennzeichnet von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich im 2. Halbjahr durch rückläufige Auftragseingänge bemerkbar machte. Zwar waren die Absatzmärkte unserer Kunden im Lebensmittelbereich weniger von der Krise berührt und somit ein unveränderter Investitionsbedarf zu verzeichnen, jedoch gestaltete sich für einige Kundengruppen vor allem im osteuropäischen Raum die Finanzierung ihrer Investitionen schwieriger als im Vorjahreszeitraum. Der US-$ verzeichnete eine schwache Tendenz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres, aber eine deutlich stärkere Entwicklung in der 2. Jahreshälfte. Diese Rahmenbedingungen sowie vorrangig auch die in den USA schon früh einsetzende Finanz- und Wirtschaftskrise führten vor allem bei großen Kunden dort zu einer deutlichen Investitionszurückhaltung. b) Produkt-, Angebots,- und Sortimentspolitik Die CFS Germany GmbH ist eingebunden in den CFS-Konzern. Dieser ist ein weltweiter Lieferant von Veredelungs-, Verarbeitungs- und Verpackungslösungen (Einzelkomponenten und Komplettsysteme), überwiegend für die Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte - und Käseindustrie. CFS bietet die Expertise für besondere Anwendungsbereiche mit kompetenten Teams für die Entwicklung von neuen Produkten, kompletten Anwendungslösungen sowie Installation und Support. Die Produktionsstätten des CFS-Konzerns liegen in den Niederlanden, Deutschland, Dänemark und den USA. Die CFS-Kunden werden weltweit durch ein Netz von qualifizierten Verkaufsorganisationen und Agenten betreut. c) Investitionspolitik Investitionen betrafen im Wesentlichen die Modernisierung und Erhaltung unserer Produktions- und IT-Infrastruktur und wurden überwiegend am Standort Wallau getätigt. Sie betrafen im Berichtszeitraum in erster Linie den Ersatzbedarf an IT-Ausrüstungsgegenständen sowie Software, beispielsweise mit dem Ziel einer effizienteren Maschinenauslegung. d) Finanzierung Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erfolgt durch die frei verfügbaren Mittelzuflüsse des Geschäftsjahres. Darüber hinaus sind wir in das Cash-Pool-Verfahren der CFS Holding GmbH eingebunden. Wir verweisen ferner zu unseren Ausführungen in Abschnitt g). e) Personalentwicklung und sonstige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern lag in 2008/09 nahezu konstant bei 525 (Vorjahr 526). Um den weiter zunehmenden Einlastungschwankungen zu begegnen und deren Auswirkungen auf Reaktionszeit und Kosten abzufedern, haben wir unsere Maßnahmen zur Flexibilisierung weiter verstärkt. Neben der verstärkten Nutzung der Möglichkeiten der Arbeitszeit-Flexibilisierung gehören hierzu das "Capacity balancing" mit Schwestergesellschaften, d.h. die standortübergreifende Nutzung von Kapazitäten und Kompetenzen, die Beschäftigung von Leiharbeitskräften und befristet eingestellten Mitarbeitern, sowie gezieltes "Outsourcing - Insourcing" abhängig von der Beschäftigungslage. Alle genannten Maßnahmen dienen der Absicherung der bestehenden Arbeitsplätze bei gleichzeitiger Sicherstellung der Ergebnissituation. Nach Maßgabe der rückläufigen Auslastung im letzten Quartal des Geschäftsjahres haben wir die Anzahl der Leiharbeitskräfte auf ein Minimum reduziert sowie angesparte Zeitguthaben der Mitarbeiter reduziert. f) Analyse der Vermögenslage
Insgesamt ist der Anteil der lang- und mittelfristigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme im Berichtsjahr um 1,6 Prozentpunkte gesunken und beträgt nunmehr 4,5 %. Das Anlagevermögen hat sich um T€ 885 verringert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Abschreibung der gewerblichen Schutzrechte und ähnlicher Rechte sowie der Sachanlagen. Die Finanzanlagen betreffen 100 % der Anteile an der CFS Wallau Verwaltungs-GmbH, Biedenkopf-Wallau. Als langfristige sonstige Vermögensgegenstände werden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen ausgewiesen. Die kurzfristig gebundenen Vermögenswerte (Umlaufvermögen) erhöhten sich um T€ 441. Ihr Anteil an der um T€ 373 (0,7%) auf T€ 50.228 gesunkenen Bilanzsumme erhöhte sich von 93,9 % auf 95,5 %. Hauptursache ist der Anstieg der flüssigen Mittel um T€ 654 bei gleichzeitiger Reduzierung der Vorräte (T€ -5.394 / 34,5%) und Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (T€ 5.207/ 16,7%) Die Erhöhung der Forderungen basiert im Wesentlichen auf einem gestiegenen Cash-Pool-Saldo gegenüber der Gesellschafterin. Die deutliche Reduzierung der Vorräte ist zunächst mit rd. T€ 2.400 der rückläufigen Auftragslage geschuldet (Teilelager und Ware in Arbeit) und weiterhin zurückzuführen auf eine planmäßige Reduzierung des Bestandes an Demo- und Mietmaschinen um rd. T€ 900 sowie eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T€ 1.864 im Hinblick auf eine Neuausrichtung unserer Bevorratungsstrategie für Ersatzteile und 2nd-Hand-Maschinen. Die langfristigen Mittel innerhalb der Passiva sind absolut um T€ 304 auf T€ 9.385 gesunken. Dies ist vorrangig durch die Minderung der Altersteilzeitverpflichtungen bedingt. Im Verhältnis zur Bilanzsumme hat sich ihr Anteil von 19,1 % auf 18,7 % verringert. Das kurzfristige Fremdkapital verblieb mit T€ 30.359 nahezu unverändert zum Vorjahr (T€ 30.428). Sein Anteil an der Bilanzsumme beträgt 60,4% (VJ: 60,1%). g) Analyse der Finanzlage Im Geschäftsjahr 2008/09 konnte ein Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.707 erzielt werden. Nach Berücksichtigung des Mittelabflusses aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 176 und dem Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von T€ 877 aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der CFS Holding GmbH ergibt sich ein positiver Saldo von T€ 654, der den Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2008/09 gegenüber dem Vorjahr entsprechend auf T€ 1.012 erhöht hat. Aufgrund der Einbindung in die Finanzierung und das Cash-Pool-Verfahren der CFS-Gruppe ist die Liquidität der Gesellschaft gewährleistet. Die stichtagsbezogene Darstellung der Finanzstruktur und Liquiditätslage ist aus der Vermögens- und Kapitalstruktur abgeleitet:
h) Analyse der Ertragslage Der Umsatz reduzierte sich aus den o.a. Gründen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 6.780 (4,9%) auf T€ 132.363. Korrespondierend dazu verminderten sich die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren um T€ 3.474 (4,1%). Der Rückgang der Personalaufwendungen resultiert im Wesentlichen aus einer geringeren Beschäftigungslage im letzten Geschäftsquartal. Die geringeren Abschreibungen (T€ -209 / 16,5%) sind hauptsächlich durch die letztmalige Abschreibung der gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte zum 31.12.2008 bedingt. Auf Grundlage des General Service Agreements vom 2. Dezember 2002 mit der niederländischen Konzernmutter in Bakel wurde der Gesellschaft für Dienstleistungen der Konzernmutter für das Geschäftsjahr 2008/09 ein Betrag von T€ 2.675 in Rechnung gestellt. Für das Geschäftsjahr 2007/08 erfolgte darüber hinaus im Berichtsjahr eine Nachbelastung in Höhe von T€ 869 (auf T€ 2.460 des Vorjahres), so dass das Ergebnis 2008/09 um insgesamt T€ 3.544 (Vorjahr: T€ 3.182) durch das General Service Agreement belastet wurde. Insgesamt konnten wir im Geschäftsjahr 2008/09 ein Ergebnis vor Steuern von T€ 813 erzielen. Die Umsatzrendite vor Steuern beläuft sich dabei auf 0,6 %. i) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die CFS-Gruppe begegnet der schwierigen Marktsituation durch Restrukturierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen sowie durch konsequentes Forderungs- und Liquiditätsmanagement. Darüber hinaus versuchen wir, den Personalbedarf entsprechend der Auftragslage durch Nutzung flexibler Arbeitszeitmodelle zu steuern. Um darüber hinaus gehende Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und diesen zu begegnen setzt CFS einen Schwerpunkt auf das Qualitätswesen sowie das Finanz- und Business-Controlling. Das frühzeitige Erkennen von Schlüsselrisiken wird dabei durch entsprechende Planungs- und Informationssysteme abgedeckt. Veränderungen in den Rahmenbedingungen werden analysiert und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung oder -bewältigung eingeleitet. Hinsichtlich der möglichen Risiken aus unseren Geschäften in Fremdwährungen haben wir in einem geringen Umfang Währungsabsicherungen vorgenommen. Zum Stichtag 28. Februar 2009 bestehen für mehrere Forderungen Sicherungsgeschäfte in Höhe von T€ 754 (= Buchwert) zur Absicherung von Wechselkursrisiken gegenüber den Fremdwährungen Britisches Pfund (GBP), US-Dollar (USD) und südafrikanischer Rand (ZRA). Der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag der Fremdwährungsforderungen beläuft sich auf T€ 756. Neben diesen allgemeinen Markt- und Branchenrisiken sehen wir keine weiteren, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken. Unter Berücksichtigung aller externen Einflüsse ist ein konservatives Budget für das Geschäftsjahr 2009/10 erstellt und genehmigt worden. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr bei leicht geringeren Umsatzerlösen ein ausgeglichenes Ergebnis. j) Forschung und Entwicklung CFS Germany wird die Entwicklung in neue Produkte und Technologien auch in 2009/10 mit erheblichen Mitteln fortsetzen. Schwerpunkt hier wird die Fertigstellung sowie Weiterentwicklung einer neuen Generation von Tiefziehern und Etikettier-maschinen sein. Mit diesen Weiterentwicklungen wird CFS seine Position stärken und ausbauen, um die Wettbewerbsfähigkeit speziell in den etablierten Märkten wie Nordamerika und Europa zu verbessern. k) Besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres lag unter dem Bestand zum Jahresbeginn. Der weitere Geschäftsverlauf in den ersten vier Monaten des neuen Geschäftsjahres reflektiert die z.T. angespannte Finanzlage unserer Kunden, so erfolgen Zahlungseingänge der Kunden teilweise verzögert. Der Auftragsbestand der Maschinenprojekte liegt ca. 8% unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Die Auftragseingänge seit Mai 09 entwickeln sich jedoch überaus positiv; ob dies eine Trendwende markiert, muss zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch als offen gelten. Darüber hinaus gibt es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.
29. September 2009 Peter Kamm Heinz-Josef Püttmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
AnhangAllgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der CFS Germany GmbH, Osnabrück, wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist gem. § 267 Abs. 3 HGB als große Kapitalgesellschaft anzusehen. Bestehende Wahlrechte hinsichtlich des Ausweises von Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden in der Form ausgeübt, dass diese in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern entsprechend linear (pro rata temporis) abgeschrieben. Die Sachanlagen werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den Material-, Fertigungs- und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Die beweglichen Anlagegüter werden planmäßig linear nach Maßgabe der steuerlichen Nutzungsdauer abgeschrieben, wobei der Abschreibungsbetrag auf Zugänge pro rata temporis ermittelt wird. Für Geringwertige Wirtschaftsgüter mit jeweiligen Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der planmäßig linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Der Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist - bezogen auf den vorliegenden Abschluss - marginal. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. 2. Umlaufvermögen In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bzw. mit einem durchschnittlichen Einkaufspreis bewertet. Unfertige und Fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (siehe Sachanlagen) unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerdauer oder verminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Ausnahme der nach versicherungsmathematischen Verfahren bewerteten Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen zu Nominalwerten bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1% des um die Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestands angesetzt. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bewertet. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. 3. Passiva Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis der Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck und eines Zinsfußes von 6 % errechnet. Die Bewertung der Rückstellung für Arbeitnehmerjubiläen erfolgt nach versicherungsmathematischen Methoden unter Verwendung eines Zinssatzes von 5,5 %. Der als Abfindung zu bewertende Teilbetrag der Rückstellung für Altersteilzeit ist mit einem Zinssatz von 6,0 % abgezinst und bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert bilanziert. 4. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Einstandskurs bzw. Sicherungskurs am Tage des Geschäftsvorfalles bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem Kurs zum Bilanzstichtag bewertet. II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). In den Abschreibungen für Sachanlagen ist die Abschreibung des Sammelpostens für geringwertige Wirtschaftsgüter mit T€ 8 enthalten. Die ausgewiesenen Finanzanlagen betreffen 100% der Anteile an der CFS Wallau Verwaltungs-GmbH, Biedenkopf-Wallau. Das Eigenkapital der CFS Wallau Verwaltungs-GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag 28.02.2009 auf T€ 101 (Vorjahr T€ 95), das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2008/2009 beträgt T€ 6 (Vorjahr T€ 6). 2. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter beinhalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 5.168 (Vorjahr T€ 5.916). Der restliche Betrag betrifft solche aus dem Finanzverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen für Pensionszusagen in Höhe von T€ 375 (Vorjahr T€ 304). Die flüssigen Mittel betreffen im Wesentlichen frei verfügbare Guthaben bei mehreren Kreditinstituten und den Kassenbestand. 3. Eigenkapital Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i.V.m. § 5 GmbHG ausgewiesen. Es ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklage sowie der Gewinnvortrag resultieren aus dem Zeitraum vor Begründung des Organschaftsverhältnisses mit der CFS Holding GmbH, Biedenkopf-Wallau. Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen, Nachlaufkosten zu im Geschäftsjahr fakturierten Projekten, ausstehende Rechnungen sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich. Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Höhe von T€ 4.616 solche gegenüber verbundenen Unternehmen. 5. Verbindlichkeiten Die in den Verbindlichkeiten enthaltenen Anzahlungen zur Finanzierung von Kundenaufträgen sind mit einem Betrag von T€ 847 (Vorjahr T€ 1.362) durch Konzern- und Bankbürgschaften gesichert. In den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind Anzahlungen in Höhe von T€ 266 enthalten, die verbundenen Unternehmen zuzuordnen sind. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegen Gesellschafter beinhalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 6.172. Der Restbetrag umfasst im Wesentlichen solche aus dem Finanzverkehr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. 6. Haftungsverhältnisse Sämtliche Vermögenswerte der Gesellschaft sind als Sicherheit für die Verbindlichkeiten der CFS Holdings B.V., Bakel/Niederlande, sicherungsübereignet. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:
III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gliedern sich wie folgt auf:
2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 152 (Vorjahr T€ 259). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen für Dienstleistungen sowie konzerninterne Leistungsverrechnung in Höhe von T€ 1.546 (Vorjahr T€ 722) enthalten. 3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages und aufgrund der Tatsache, dass die Organträgerin keine Steuerumlagen erhebt, wird das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nicht belastet. IV. Ergänzende Angaben1. Gesellschafter Gesellschafter ist die CFS Holding GmbH, Biedenkopf-Wallau mit 100 %. 2. Geschäftsführer Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2008/2009 waren die Herren Diplom-Ingenieur Heinz Josef Püttmann, Coesfeld (Vertrieb und kaufmännische Geschäftsführung Niederlassung Osnabrück) Diplom-Ingenieur Peter Kamm, Dautphetal-Holzhausen (Produktion und kaufmännische Geschäftsführung Niederlassung Wallau) Von der Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. 3. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer an beiden Standorten betrug im Geschäftsjahr:
4. Beziehungen zu Mutterunternehmen Die Konzernobergesellschaft CFS Holdings B.V. Bakel (Niederlande), stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der CFS Germany GmbH einbezogen ist und der am Sitz der Konzernobergesellschaft eingesehen werden kann. Für den kleinsten Konzernkreis CFS Holding GmbH, Biedenkopf-Wallau, wird unter Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 291 HGB kein Konzernabschluss aufgestellt. 5. Sicherungsgeschäfte Zum Stichtag 28. Februar 2009 bestehen für mehrere Forderungen Sicherungsgeschäfte in Höhe von T€ 754 (= Buchwert) zur Absicherung von Wechselkursrisiken gegenüber den Fremdwährungen Britisches Pfund (GBP), US-Dollar (USD) und südafrikanischer Rand (ZRA). Der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag der Fremdwährungsforderungen beläuft sich auf T€ 756. 6. Angaben zum Jahresergebnis Gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 20. November 2003 wird der Gewinn in Höhe von T€ 877 an die CFS Holding GmbH, Biedenkopf-Wallau abgeführt.
Osnabrück, den 29. September 2009 Geschäftsführer Heinz Josef Püttmann Peter Kamm Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CFS Germany GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. März 2008 bis 28. Februar 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Siegen, den 30. September 2009 PricewaterhouseCoopers
ppa. Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Timotheus Hofmeister, Wirtschaftsprüfer |
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