Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 200258
Vorher
CeH4-technologies GmbH
Eingetragen
27.4.2006
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und ErdgasWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Anlagenbau sowie Service- und Consultingleistungen im Umfeld der Energieversorgung und alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Grüning
seit 22.7.2020
Prokura
Michael Titz
seit 8.11.2017
Geschäftsführer
Florian Peter Hupka
seit 8.11.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Celle
82.000 €
41.00%
Celle
82.000 €
41.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CeH4 technologies GmbH

Celle

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Wirtschaftsbericht

1. Darstellung zur Branche

Das Jahr 2022 hat die gesamte Weltwirtschaft durcheinandergeworfen und die Wichtigkeit der Diversifizierung hervorgehoben.

Russland als strategischer Energielieferant ist ersetzt worden. Der Bau von LNG-Anlandungsterminals in Deutschland zeigt den Weg für eine weitere Möglichkeit der gasförmigen Energieträger. Hier wurden und werden neue Lieferverträge mit verschiedenen Erdgaslieferanten geschlossen, so dass ein einzelner Impact nicht mehr solch eine Bedeutung haben kann. Mit dem Atomausstieg 2023 und dem geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung stehen in Deutschland bis 2038, evtl. auch schon bis 2035, zwei wesentliche Primärenergieträger für die zukünftige Stromerzeugung nicht mehr zur Verfügung. PV-Anlagen und Wind sind alleine nicht in der Lage, eine sichere Stromversorgung Europas zu gewährleisten. Um Blackouts zu vermeiden, sieht auch die Bundesregierung daher weiterhin Bedarf an der Verstromung von Gas. Somit ist Erdgas stärker in den Fokus gerückt, um die Versorgungssicherheit in der Stromversorgung sowohl während des erforderlichen weiteren Ausbaus erneuerbarer Energieträger als auch bei möglichen Dunkelflauten zu gewährleisten.

Insbesondere durch die fortschreitende Digitalisierung in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen entsteht eine zunehmende Abhängigkeit von einer sicheren Stromversorgung. Die Kombination von Power-to-Gas-Technologie und vorhandener, gut ausgebauter Gasnetzinfrastruktur bietet einen Lösungsansatz für das bisher ungelöste Stromspeicherproblem. Hierbei wird durch die elektrolytische Umwandlung von H2O mit Hilfe von überschüssigem, regenerativ erzeugtem Strom H2 oder synthetisches Erdgas erzeugt. Dieses wird in das Gasnetz eingespeist und kann für eine spätere, bedarfsgerechte Wiederverwendung bspw. zur Stromerzeugung gespeichert werden. Zudem gibt es konkrete Pläne von Norwegen, dem fossilen Erdgas H2 beizumischen, was die CO 2 -Bilanz dieses Primärenergieträgers weiter verbessern und die Bedeutung von Erdgas als Brückentechnologie zusätzlich stärken würde.

Auch werden alle LNG-Terminals so konzipiert, dass zukünftig Wasserstoff über den Seeweg geliefert werden kann, wobei hier eher ein leitungsgebundener Transport in Frage kommen wird.

Die heutigen Anlagen können, mit kleineren Anpassungen, zukünftig auch mit Wasserstoff oder anderen Gasgemischen betrieben werden.

Außerdem wird erwartet, dass sich der Energieträger Wasserstoff in der Zukunft weiter als eine "grüne" Alternative im Primärenergieträgersegment durchsetzen wird. Seitens der Transportnetzbetreiber und der Bundesnetzagentur gibt es konkrete Überlegungen, eine eigenständige Wasserstoff-Netzinfrastruktur aufzubauen, um den energieintensiven Branchen wie Stahl und Chemie den für die Transformation von fossilen zu regenerativen Energien erforderlichen Wasserstoff möglichst auch als regenerative Alternative zur Verfügung stellen zu können.

2. Unternehmensvorstellung

Die Geschäftstätigkeit der CeH4 technologies GmbH besteht in der Herstellung, Wartung und Instandsetzung von Gastechnischen Anlagen im Bereich der Energieversorgung. Neben dem umfangreichen Anwendungs-Know-how auf dem Gebiet der Gas-Anlagentechnik hat sich die Gesellschaft in den letzten Jahren besonderes Technologie-Know-how im Bereich Biogaseinspeiseanlagen, Wasserstoffeinspeise- & Wasserstoffmischanlagen, Kompressorentechnologie sowie von Entspannungsturbinen aus eigener Produktion angeeignet. Dadurch ist die Gesellschaft in der Lage, dem Kunden anspruchsvolle Servicekonzepte auf Basis der teilweise hohen Verfügbarkeitsanforderungen anzubieten. Mit einem Pool von über 24 mobilen Not-Anlagen unterschiedlicher Leistungsbereiche kann die Gesellschaft Ihren Kunden bei einer Havarie oder dem Umbau von Gasdruckregel- und Messanlagen ein weiteres Dienstleistungselement für eine sichere und unterbrechungsfreie Gasversorgung anbieten. Damit verfügt die Gesellschaft über ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland. Der Sitz der Gesellschaft sowie die Produktion sind in Celle. Es gibt weitere Servicestandorte in Kassel, Dätgen, Westerstede und Essen.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 schloss das Unternehmen trotz des Krieges in der Ukraine und dem Krieg zwischen Israel und Gaza mit einer Umsatzsteigerung von rund 23 % und einer Steigerung der Gesamtleistung um 27 % ab. Damit hat sich die Zuversicht aus dem letzten Lagebericht in Hinblick auf die Auftragslage insgesamt übertroffen. Im Bereich Service und Dienstleistungen konnte das Umsatzniveau des Vorjahres um 6 % erhöht werden und bleibt somit in schwierigen Jahren eine gute Basis des Umsatzes.

Im Anlagenbau hat sich die Situation nach den Verzögerungen aus dem letzten Jahr etwas entspannt. Auf Grund der äußerst guten Auftragslage für die gesamte Branche, inkl. der Lieferanten, ist allerdings mit verlängerten Projektlaufzeiten zu rechnen.

Der absolute Umsatz lag bei 21.635 T€, die Gesamtleistung bei 25.322 T€ und einem EBIT von 1.811 T€.

Darüber hinaus zeigt der Auftragsbestand zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres eine äußerst gute Auslastung bis ins 2. Quartal 2025. Die Liquidität war und ist zu jedem Zeitpunkt, durch ausreichend freie Kreditlinien bei verschiedenen Geschäftsbanken, gesichert.

4. Wichtige Vorgänge des Berichtsjahres

Im Jahr 2023 sind die Herren Andreas Truttenbach und Thomas Plocher aus der Geschäftsführung ausgeschieden, so dass die Gesellschaft nur noch durch die Herren Michael Titz und Florian Peter Hupka vertreten wird.

Auf Grund neuer Regularien zur Emissionsvermeidung in der EU, hat die Gesellschaft mobile Kleinverdichter entwickelt, um Ressourcen zu schonen. Hiervon wurde auch einer für den eigenen Mietpark gebaut. Mit einem weiteren neu gebauten Heizanhänger konnte somit der Mietpark weiter vergrößert werden.

Es hat sich die Möglichkeit ergeben, die Nachbargrundstücke in Celle zu erwerben, was somit in der Planung ist und im Jahr 2024 vollzogen werden soll.

Der Übergangsstandort Velbert wurde auf Grund der guten Entwicklung in einen neuen Standort in Essen überführt. Somit kann die Gesellschaft ihren Anspruch, direkt beim Kunden zu sein, weiter ausbauen.

5. Beschaffungsmarkt

Im Geschäftsjahr verlief die Preisentwicklung an den Beschaffungsmärkten im Inland und dem Rest der Welt wie erwartet stetig aufwärts. Gleichzeitig sind die Lieferzeiten weiterhin auf hohem Niveau geblieben. Dies sind Vorgänge, die in allen Bereichen zu beobachten sind und sich voraussichtlich in naher Zukunft nicht signifikant ändern werden.

6. Investitionen

Es wurde weiter in Software investiert. Beispielsweise ist nun eine Einsatzplanung per Software möglich, die auch den Austausch aller einsatzbezogenen Daten ermöglicht.

7. Personal

Im Jahresdurchschnitt waren insgesamt 80 Mitarbeiter (Vorjahr 82) an den Standorten beschäftigt. Das Besetzen offener Stellen, insbesondere im Montagebereich, ist weiterhin eine große Herausforderung. Um diesem Fachkräftemangel zu begegnen, ist die Internetseite neugestaltet worden, um auch hier attraktiver für Bewerber zu sein. Weiterhin sind Recruiting-Maßnahmen in den standortbezogenen Regionen über Social-Media unternommen worden.

Insgesamt werden die in den letzten Jahren vorgenommenen Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit durch die Möglichkeit "mobile working" zu verrichten, der Aufbau von Stundenkonten auch für die Angestellten, sowie im gewerblichen Bereich z.B. eine erhöhte Auslöse und geänderte Überstundenregelungen als Attraktivitätssteigerung, positiv aufgenommen. Darüber hinaus werden gesundheitsfördernde Maßnahmen und weitere Benefits angeboten.

8. Forschung und Entwicklung

Die CeH4 betreibt keine aktive Forschung und Entwicklung. Sie ist aber stets bestrebt, dem Kunden passgenaue und qualitativ hochwertige Anlagen zu liefern. Infolgedessen ist CeH4 regelmäßig als Anwendungspartner an Forschungs- und Entwicklungsprojekten beteiligt.

II. Prognosebericht

Nachdem schon die vergangenen Jahre mit einer guten Prognose gestartet haben, sind auch die Aussichten für das Jahr 2024 sehr gut. Das Unternehmen geht mit der höchsten Bestandsquote der Firmengeschichte in das neue Jahr, worauf diese Einschätzung basiert. Auch im Bereich Service ist weiterhin eine positive Entwicklung zu erwarten.

Auf Grund der Tätigkeiten im Bereich der Kritischen Infrastruktur und Energieversorgung ist auch bei weiterhin andauernden Krisen nicht mit größeren Problemen für das Unternehmen zu rechnen.

Als limitierenden Faktor sehen wir jedoch nach wie vor die Personalkapazitäten im Montagebereich.

Weitere Risiken sind, dass Wettbewerber versuchen werden, technologisch aufzuschließen und unsere Marktstellung angreifen. Aufgrund der zum Teil sehr hohen Projektvolumina ist es erforderlich, bereits in der Akquisitionsphase eine enge finanztechnische Analyse durchzuführen, um die zu erwartenden Zahlungsströme über der Projektzeitachse bereits in der Angebotsphase zu planen. Das erkennbare Ausfallrisiko einzelner Forderungen sowie das allgemeine Kreditrisiko werden durch regelmäßige Kontrollen durch das Forderungsmanagement, das Einholen von Kreditinformationen sowie unser auf Kundennähe basierendes Frühwarnsystem minimiert und gegebenenfalls durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Da die Gesellschaft generell geschäftliche Aktivitäten nur in Euro abwickelt, bestehen keine Währungsrisiken.

Gegenüber IT-Risiken, welche vermehrt im Zuge der Digitalisierung entstehen, ist CeH4 durch die Private-Cloud Lösung gut aufgestellt. Mit der Hilfe von Firewall, Mail-Filter, einheitlichem Virenschutzprogramm auf allen Rechnern, Web-Filter und weiteren Instrumenten werden firmenbezogene und persönliche Daten sehr gut geschützt.

 

Celle, im Januar 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.802.964,46 5.441.918,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 904.529,00 1.003.838,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 727.923,00 780.229,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 176.606,00 223.609,00
II. Sachanlagen 3.898.435,46 4.438.080,88
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.424.189,55 1.486.976,55
2. technische Anlagen und Maschinen 519.211,00 897.073,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.955.034,91 2.054.031,33
B. Umlaufvermögen 7.439.531,79 10.407.384,52
I. Vorräte 2.691.361,64 4.729.228,94
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.931.534,13 1.767.293,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.856.897,98 5.659.610,85
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 168.679,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.856.897,98 5.490.931,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 313.810,74 356.125,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 891.272,17 18.544,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.526,59 4.680,00
Aktiva 12.253.022,84 15.853.983,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.056.501,03 4.056.501,03
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 198.000,00 198.000,00
III. Gewinnvortrag 3.658.501,03 3.658.501,03
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.219.383,69 474.975,00
C. Verbindlichkeiten 6.977.138,12 11.322.507,37
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 348.837,24 3.308.328,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 348.837,24 3.008.328,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 300.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.324.390,16 729.021,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.324.390,16 729.021,85
3. sonstige Verbindlichkeiten 5.303.910,72 7.285.156,84
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.303.910,72 7.285.156,84
Passiva 12.253.022,84 15.853.983,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.760.196,79 8.821.005,30
2. Personalaufwand 5.602.735,57 4.959.512,77
a) Löhne und Gehälter 4.669.745,95 4.126.219,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 932.989,62 833.293,22
3. Abschreibungen 653.688,59 331.093,66
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 588.122,69 331.093,66
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 65.565,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.692.646,64 2.374.409,14
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.052,54 28.983,71
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 324.618,66 79.153,35
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 48.582,21 38.023,24
8. Ergebnis nach Steuern 1.460.977,66 1.067.796,85
9. sonstige Steuern 14.118,69 12.883,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.446.858,97 1.054.913,85
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CeH4 technologies GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Celle
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Lüneburg
Register-Nr.: HRB 200258

Ansatz, Bewertung und Ausweis erfolgen gemäß den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wird von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB Gebrauch gemacht.

Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wird von den größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HGB Gebrauch gemacht.

Bei Ausweiswahlrechten zwischen der Angabe im Anhang oder in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Angabe bevorzugt im Anhang.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es waren grundsätzlich handelsrechtliche Bilanzierungsgebote zu befolgen, die auch steuerrechtlich verbindlich sind. Zwingende Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften werden bei der Ermittlung der steuerlichen Bemessungsgrundlagen entsprechend berücksichtigt.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahrs stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahrs überein.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln und vorsichtig bewertet.

Im Einzelnen werden folgende Bewertungsmethoden angewendet:

Die Bewertung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagen werden nach den steuerlichen Regeln des § 6 Absatz 2 und Absatz 2a Einkommensteuergesetz abgeschrieben. Ihr Ausweis erfolgt gemäß der Fiktion des Abgangs im Jahr der Vollabschreibung.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet.

Kassenbestand und Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nominalwert passiviert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
davon FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 505.921,26 7.715,00 0,00 0,00 0,00 513.636,26
Geschäfts- oder Firmenwert 787.853,86 0,00 0,00 0,00 0,00 787.853,86
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.293.775,12 7.715,00 0,00 0,00 0,00 1.301.490,12
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.782.908,62 0,00 0,00 0,00 0,00 1.782.908,62
Technische Anlagen und Maschinen 2.084.156,24 121.439,24 0,00 590.815,45 0,00 1.614.780,03
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.284.869,40 336.206,36 0,00 57.769,26 0,00 3.563.306,50
Summe Sachanlagen 7.151.934,26 457.645,60 0,00 648.584,71 0,00 6.960.995,15
Summe Anlagevermögen 8.445.709,38 465.360,60 0,00 648.584,71 0,00 8.262.485,27
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 282.312,26 54.718,00 0,00 0,00 0,00 337.030,26
Geschäfts- oder Firmenwert 7.624,86 52.306,00 0,00 0,00 0,00 59.930,86
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 289.937,12 107.024,00 0,00 0,00 0,00 396.961,12
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 295.932,07 62.787,00 0,00 0,00 0,00 358.719,07
Technische Anlagen und Maschinen 1.109.380,24 163.437,24 0,00 177.248,45 0,00 1.095.569,03
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.307.215,07 320.440,35 0,00 19.383,83 0,00 1.608.271,59
Summe Sachanlagen 2.712.527,38 546.664,59 0,00 196.632,28 0,00 3.062.559,69
Summe Anlagevermögen 3.002.464,50 653.688,59 0,00 196.632,28 0,00 3.459.520,81
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 176.606,00 223.609,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 727.923,00 780.229,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 904.529,00 1.003.838,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.424.189,55 1.486.976,55
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 519.211,00 974.776,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.955.034,91 1.976.328,33
Summe Sachanlagen 0,00 3.898.435,46 4.438.080,88
Summe Anlagevermögen 0,00 4.802.964,46 5.441.918,88

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene und aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer basiert darauf, dass für diesen Zeitraum positive Erfolgsbeiträge aus dem Erwerb erwartet werden.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 439.299,72 € (Vorjahr: 350 T€).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 477.699,72 € (Vorjahr: 494 T€).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden wesentlichen Rückstellungsarten enthalten:

T€
Personalkosten 244
Gewährleistungsanprüche 178
ausstehende Lieferantenrechnungen 734

Verbindlichkeitenspiegel

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die zusätzlichen Angaben zu den Verbindlichkeiten im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 T€ kleiner 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
größer 5 Jahre
T€
davon gesichert
T€
Sicherungsvermerk
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 349 349 0 0 0 --
Vorjahr: 3.271 2.922 349 0 0 --
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.545 1.545 0 0 0 --
Vorjahr: 3.284 3.284 0 0 0 --
Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen 1.644 1.267 0 0 0 --
Vorjahr: 790 790 0 0 0 --
Sonstige Verbindlichkeiten 3.773 1.179 2.581 13 0 --
Vorjahr: 3.978 3.669 28 0 0 --
Summe 7.311 4.340 2.581 13 0
Vorjahr: 11.323 10.665 377 0 0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.324.390,16 € (Vorjahr: 711 T€).

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB:

T€
Schuldbeitritt 23.550
davon für verbundene Unternehmen 2.500

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als sehr gering eingeschätzt. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen derzeit nicht vor.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 28
Angestellte 49
Leitende Angestellte 3
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gesamt 80

Angaben zur Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:
Florian Peter Hupka ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. (FH)
Michael Titz ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. (FH)
Andreas Truttenbach (bis 30.09.) ausgeübter Beruf: Kaufmann
Thomas Plocher (bis 30.09.) ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 256.000,00 € gewährt.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr Vorschüsse in Höhe von 192.000,00 € gewährt.

Die der Geschäftsführung gewährten Kredite haben sich wie folgt entwickelt:

Stand 1. Januar 2023 325.348,99
Neuvergaben im Geschäftsjahr 192.000,00
Zinsen im Geschäftsjahr 9.350,74
Rückzahlungen im Geschäftsjahr 49.000,01
Stand 31. Dezember 2023 477.699,72
Angabe der wesentlichen Kreditkonditionen:
Auszahlungsbetrag: 588.160,00
Rückzahlungsbetrag: 588.160,00
Zinssatz: 2,00 %
Laufzeit in Jahren: 10
Sicherheiten: Verpfändung Geschäftsanteile

E. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Celle, 2. Mai 2024

gez. Florian Hupka

gez. Michael Titz

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die CeH4 technologies GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der CeH4 technologies GmbH, Celle, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CeH4 technologies GmbH, Celle, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für wengier komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

gez. Jürgen M. Liebhart, Wirtschaftsprüfer

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