Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 2126
Eingetragen
5.3.1981
Branche
Herstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenHerstellung von Karosserien, Aufbauten und AnhängernHerstellung von Personenkraftwagen und Personenkraftwagenmotoren
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Fahrzeugen und Fahrzeuganhängern sowie der Handel mit Wohnwagen und Wohnmobilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nico Leibe
seit 31.1.2023
Prokura
Hans-Peter Neuss
seit 5.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

11.00% identifiziert89.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
H********* N****
11.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Neuss eGbR
89.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neuss eGbR
Germany
44.500 DM
89.00%
H********* N***
5.500 DM
11.00%

Beteiligungen

NameAnteil
25.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neuß GmbH

Immenstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Neuß GmbH verkauft und handelt an Ihrem Sitz in Immenstadt mit neuen und gebrauchten Wohnwagen, Reisemobilen sowie Anhängern und bietet darüber hinaus Vermietung, Reparatur- bzw. Werkstattdienstleistungen und den Service für diese Fahrzeuge an. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1950. Seit Gesellschaftsgründung haben wir uns über die Jahre hinweg zu einem kompetenten Partner im Bereich der Caravan-Branche entwickelt. Unser Schwerpunkt liegt hierbei nach wie vor im Neuwagengeschäft, wobei die Angebotspalette abgerundet wird durch die Bereiche Gebrauchtwagen, Vermietung und Zubehörshop sowie einem Service-/Werkstattbereich. Zum Portfolio des Caravan-Handels gehören Handelsmarken vieler Marktführer der Branche, sodass vom Premium- bis zum Low-Cost-Bereich Wohnwagen und Wohnmobile zur Auswahl stehen. Die Kunden finden somit eine vielfältige Auswahl an Markenprodukten, welche den gesamten Caravan- und Wohnmobilbereich abdecken. Unser Kundenstamm umfasst sowohl private als auch gewerbliche Abnehmer. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich keine wesentlichen Änderungen ergeben.

2. Zweigniederlassungsbericht

Zweigniederlassungen bestehen nicht.

3. Forschung und Entwicklung

Unsere Tätigkeit bezieht sich auf den Handel sowie den Service der vertriebenen Fahrzeuge. Im Bereich der Forschung und Entwicklung sind wir nicht tätig. Wünsche und Anregungen unserer Kunden tragen wir jedoch an unsere Lieferanten heran.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der Wirtschaft 2023 wurde wieder stark vom Ukraine-Krieg aber auch den Energiepreisen, Zinserhöhungen und steigenden Personalkosten geprägt.

Die Lieferfähigkeit der Hersteller und die weiterhin hohe Nachfrage hat positive Auswirkung auf den Markt. Der Trend zur Produktvielfalt hält auch in 2023 an und lässt die Reisemobil-Branche weiterhin wachsen. Ein wichtiger Aspekt im Handelsgeschäft bleibt die Präsentation des Angebotes vor Ort, Marktplätze und Handelsplattformen im Internet haben an Bedeutung deutlich zugenommen. Die Präsentation unseres Unternehmens im Bereich Social-Media ist zur Gewinnung von neuen Kundenklientel essenziell wichtig geworden.

Angesichts der weiter angespannten Wirtschaftslage bewegt sich die Freizeitbranche weiter auf einem bemerkenswert soliden Niveau. Nach den außergewöhnlichen Verkaufszahlen der ersten Corona-Jahre hat sich der Markt 2023 wieder normalisiert.

Gemäß Statistik des Caravaning Industrie Verband e.V. (CIVD) setzte die Caravaning-Branche trotz globalen Lieferkettenprobleme, welche die Produktion von Freizeitfahrzeugen massiv behinderte, allein in Deutschland 15,3, Milliarden Euro um. Dies entspricht einer Steigerung von 8,8 % zum Jahr 2022. Ausschlaggebend war hierfür vor allem die besserte Liefersituation bei Neufahrzeugen. Das Gebrauchtwagengeschäft sowie das Zubehörgeschäft waren in 2023 gleichbleibend. Deutschland bleibt weiter der größte Caravaning-Markt Europas. Ähnlich wie in anderen Wirtschaftsbereichen führten Faktoren wie gestiegenen Produktionskosten und die eingeschränkte Verfügbarkeit von Neufahrzeugen zu steigenden Fahrzeugpreisen.

Der andauernde Urlaubstrend "Caravaning" lässt sich auch anhand der Zulassungszahlen von Reisemobilen und Caravans abbilden. Erneut wurden ca. 90.000 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen.

Dank der verbesserten Verfügbarkeit von Fahrzeug-Chassis steigerte sich die Reisemobilproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 18,3 Prozent. Wie erwartet wurde durch die verbesserte Chassis-Verfügbarkeit bei Reisemobilen die Produktion an Caravans wieder zurückgefahren.

Bei genauer Betrachtung der Rahmenbedingungen wird ersichtlich, dass die deutsche Caravaning-Industrie weiterhin vor großen Herausforderungen steht: Neben dem branchenübergreifenden Fachkräftemangel und der steigenden Energie- sowie Materialkosten treten teilweise noch Engpässe in der Logistik auf.

2. Geschäftsverlauf

Insgesamt können wir auf ein befriedigendes Geschäftsjahr blicken. Den geplanten Umsatz konnten wir leider nicht erreichen. Im Bereich der Entlohnung des Personals mussten wir uns erwartungsgemäß dem Markt anpassen. Dies hat sich dementsprechend im Gesamtergebnis niedergeschlagen.

Hinsichtlich des Vermietungsgeschäftes lässt sich eine positive Entwicklung abbilden. Gegenüber dem Vorjahr haben wir unseren Umsatz nochmals um rund 40% erhöht. Grund hierfür ist der andauernde Wunsch nach individuellem und naturnahem Urlaub. Diese Entwicklung hält auch im Jahr 2024 an. Unsere Kapazitäten sind weiterhin gut ausgelastet.

Den in der Werkstatt sowie dem Teilebereich erzielte Umsatz konnten wir nur leicht steigern. Ein bedeutender Faktor hierbei ist die weitestgehend vollständig ausgelastete Kapazität in diesem Bereich.

Der Gesamtumsatz aus 2022 konnte dennoch übertroffen werden. Die Umsatzsteigerung beträgt TEUR 6.896.

Bei dieser Ausgangssituation sind wir mit dem Gesamtergebnis in Höhe von TEUR 142 nicht zufrieden.

3. Lage

Die Lage unseres Unternehmens ist wie in den Vorjahren als gut zu bezeichnen.

a) Ertragslage

In den Umsatzerlösen spiegelt sich der deutschlandweite Trend der Caravan-Branche wieder. Verglichen mit den Vorjahren 2021 und 2022 konnte eine Umsatzsteigerung verzeichnet werden. Zum Vorjahr ergab sich insgesamt eine Steigerung von TEUR 6.896 auf TEUR 29.229. Von den Gesamterlösen entfallen TEUR 19.630 auf Neuwagen (- TEUR 3.520) und TEUR 4.075 (-TEUR 2.266) auf Gebrauchtwagen.

Die Aufwendungen für den Einkauf von Caravans und Wohnmobilen und Zubehör haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.343 gesteigert.

Das Rohergebnis liegt mit TEUR 5.316 absolut um TEUR 283 über dem des Vorjahres (TEUR 5.033), die Handelsspanne ist im Vergleich zum Vorjahr (19,49%) jedoch um 2,78 % auf 16,71 % gesunken. Der Anstieg des Rohertrags ist wie auch im vergangenen Jahr auf die starke Nachfrage und die verbesserte Umsatzsituation zurückzuführen. Allerdings sind die Margen bei den Fahrzeugverkäufen rückläufig, was sich wiederum in der verminderten Handelsspanne niederschlägt. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben in 2023 eine negative Veränderung von rund TEUR 248 auf TEUR 432 gemacht. Trotz erneutem Hagelschaden in 2023 fielen die Versicherungsentschädigungen geringer aus, was den Großteil des Rückgangs dieser Erträge ausmacht.

Die Personalkosten haben sich um TEUR 182 erhöht. Der Personalstamm liegt mit insgesamt 75 Mitarbeitern um 1 Mitarbeiter höher dem Niveau des Vorjahres. Dennoch hat sich die Personalaufwandsquote im Vergleich zum Vorjahr um rund 2,5% auf 10,77% verringert, da trotz fast identischer Mitarbeiterzahl der Umsatz deutlich gesteigert werden konnte. Unter Berücksichtigung der Unternehmensgröße sind wir jedoch nach wie vor der Meinung, dass die Personalkosten zu hoch sind. Aufgrund des Inflationsanstieges, welcher noch immer der wirtschaftlichen Situation geschuldet ist und der weiterhin zwingend notwendigen Mitarbeiterbindung waren die Lohnanpassungen nichtsdestotrotz unerlässlich.

Die Abschreibungen sind um lediglich TEUR 1 gestiegen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 175 erhöht. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist vor allem auf die vermehrten Werbe- und Fortbildungsmaßnahmen sowie diverse Instandhaltungsmaßnahmen an den gemieteten Betriebsgebäuden zurückzuführen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag liegen mit TEUR 84 um TEUR 97 unterhalb des Vorjahreswertes. Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 142 hat sich zum Vorjahr um TEUR 293 reduziert. Die Umsatzrendite beläuft sich auf 0,49% (Vorjahr 1,95%).

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage im Unternehmen ist durchwegs konstant. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und auch Forderungen unsererseits innerhalb der gewährten Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Soweit die Möglichkeit zur Inanspruchnahme eines Skontoabzuges besteht, wird dieser grundsätzlich in Anspruch genommen. Einen Skontoabzug im Rahmen unseres eigenen Verkaufsgeschäftes bieten wir im Regelfall nicht an.

Es ist aufgrund unserer Kreditlinien und der Vereinbarungen mit unseren Lieferanten grundsätzlich sichergestellt, dass sämtliche Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden können. Wesentliche Investitionen 2023 waren die Erweiterung der Servicebüros und die Errichtung eines Hagelschutznetz. Für 2024 ist die Neuausrichtung und Gestaltung unseres Zubehörshops geplant.

c) Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote liegt bei rund 25% und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7% verschlechtert. Diese Veränderung resultiert aus der gestiegenen Bilanzsumme.

Trotz der Verringerung zum Vorjahr ist die Eigenkapitalquote noch als solide anzusehen und entspricht einer angemessenen Quote im Branchendurchschnitt.

Die Verbindlichkeiten betragen 73% der Bilanzsumme (Vorjahr 64%). Hiervon entfallen rund 83% auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Diese Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich gegenüber Fahrzeugfinanzierungsbanken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich entsprechend der abgebildeten Erhöhung des Fahrzeugbestandes im Umlaufvermögen im Berichtszeitraum absolut um TEUR 4.556 vermehrt.

Wir haben stets ausreichend Kreditlinien zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Hier werden mit TEUR 592 insgesamt TEUR 269 höher ausgewiesen als im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Gegebenheiten und des erzielten Ergebnisses des abgelaufenen Geschäftsjahres ist die Vermögenslage unserer Gesellschaft unverändert als solide zu bezeichnen. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für stabil.

4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung unseres Unternehmens werden als finanzielle Leistungsindikatoren überwiegend Umsatz und Ergebnis herangezogen. Bedeutsame und aussagekräftige Kennzahlen sind hierbei insbesondere die Umsatzrendite und der Umsatz je Mitarbeiter. In 2023 konnten wir lediglich eine Umsatzrendite von 0,49 % gegenüber dem Vorjahr mit 1,95% erzielen. Je Mitarbeiter wurde in 2023 ein Umsatz von TEUR 389 erzielt. Dies entspricht einer Verbesserung von rund TEUR 88 zum Vorjahr. Für diese Berechnung waren im Berichtsjahr 75 (Vorjahr 74) Mitarbeiter heranzuziehen. Der Umsatzzuwachs je Mitarbeiter ergibt sich aufgrund der verbesserten Einsatzmöglichkeit der Mitarbeiter durch angepasste Arbeitsabläufe, die durch diverse Schulungen erreicht werden konnten. Zukunftsbetrachtet sind hier gegebenenfalls weitere Einsparungen bzw. Optimierungen möglich.

Außerhalb des finanziellen Bereichs erfolgt eine direkte Befragung unserer Kunden zur Kundenzufriedenheit, welche zusätzlich durch Online-Rezessionen bestätigt werden kann. Größtenteils ergibt sich hieraus eine positive Resonanz. Ein weiterer nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter. Die Identifikation mit dem Unternehmen und das erbrachte Engagement für die Ziele des Unternehmens leisten einen entscheidenden Beitrag für den Unternehmenserfolg. Zudem verfügen wir über einen langjährigen Mitarbeiterstamm mit nur geringer Fluktuation. Der konstante Mitarbeiterstamm unterstreicht dies nochmal und bestätigt eine mitarbeiterfreundliche Führungsweise und Arbeitsatmosphäre.

Auch der Terminvorlauf in der Werkstatt stellt einen wichtigen Gesichtspunkt für die Steuerung des Service- und Werkstattbereichs dar. Durch regelmäßige Planungsgespräche zwischen Serviceteam und Geschäftsführung sollten optimale Auslastungsgegebenheiten im Service- und Werkstattbereich erreicht werden. Verlängerte Vorlaufzeiten bürgen zum einen das Risiko, dass Kunden von Aufträgen zurücktreten, andererseits bietet eine lange Vorlaufzeit eine gute organisatorische und finanzielle Planungsgrundlage.

5. Gesamtaussage

Vorstehende Punkte sprechen für die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens, sodass wir für die kommenden Jahre inklusive derer Herausforderungen angemessen gerüstet sind. Dennoch verursachen die gestiegenen Zinsen für die Kredite und der damit verbundene Druck auf die Kreditlinien auch bei uns finanzielle Belastungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen vermehrt Rabatte gewährt und insgesamt Preisanpassungen vorgenommen werden. Es ist daher anzunehmen, dass sich die Ergebnisse zukünftig insgesamt auf einem gemäßigteren Level, bewegen werden, auch wenn die Nachfrage der Kunden nach wie vor auf einem sehr guten Niveau ist.

Es ist zudem absehbar, dass die kontinuierlich ansteigenden Lagerbestände bei Wohnwagen zu Überbeständen bei Herstellern und sinkenden Margen bei Händlern führen werden. Allerdings gehen wir davon aus, dass die Risiken aufgrund der langjährigen Erfahrungen der Fahrzeughersteller erkannt und berücksichtigt werden.

Im Ergebnis schätzen wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin als solide ein. Dies ermöglicht uns auch in Zukunft wieder stabile und positive Ergebnisse zu erwirtschaften.

III. Prognosebericht

Die Neuß GmbH agiert überwiegend überregional und ist deshalb im Rahmen ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, welche Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage haben können.

Zudem sind wir der weiteren Zinsentwicklungen und dem daraus hervorgehenden Zinsrisiko ausgesetzt, da die zum Absatz bestimmten Fahrzeuge größtenteils fremd finanziert werden.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Geschäftsleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik, die sich in der Vergangenheit als erfolgreich erwiesen hat. Eine gravierende Anpassung ist daher unseres Erachtens nicht vorzunehmen. Ausfällen und Bonitätsrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen entgegengewirkt. Vor Eingehen neuer Geschäftsbeziehungen wird stets eine Bonitätsprüfung der Kunden durchgeführt. Ausfallrisiken werden über ein entsprechendes Debitorenmanagement sowie das effiziente Mahnwesen minimiert.

Um die positive Entwicklung unseres Unternehmens dennoch zukünftig fortzusetzen, werden wir unsere Verkaufsstrategie den Markterfordernissen anpassen.

Die anhaltend hohe Nachfrage nach neuen und gebrauchten Freizeitfahrzeugen kann durch die wiedergewonnene Lieferfähigkeit der Fahrzeughersteller wieder bedient werden. Wir erwarten aufgrund der Überproduktion von Wohnwagen jedoch sinkende Margen im Bereich Neuwagengeschäft. Durch das Überangebot im Markt besteht für den Gebrauchtwagenbereich eine Chance der Preisnormalisierung. Eine Ergebnisprognose ist durch die sich stetig verändernden wirtschaftlichen Bedingungen nur schwer möglich und spekulativ.

Die Umgestaltung des Zubehörshop wurde auf Seiten der GmbH im Jahr 2024 abgeschlossen. Weiter Investitionen sind für 2024 nicht geplant oder wurden zurückgestellt.

In den abgelaufenen Monaten des neuen Geschäftsjahres verlief die Umsatzentwicklung wie geplant. Wir sind in der Lage unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Ausschlaggebende, uns betreffende Änderungen der Wirtschafts- und Branchenentwicklung werden erkannt und berücksichtigt. Das Jahr 2024 kann daher voraussichtlich auf ähnlichem Niveau wie das des abgelaufenen Jahres abgeschlossen werden.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre und des nach wie vor gestiegenen Freizeitwertes sehen wir für unsere Branche im kommenden Jahr Chancen aber auch Ergebnisrisiken.

Auch wenn die gesamtwirtschaftlichen Risiken infolge der Inflation und weltpolitischen Entwicklung und der damit verbundenen Beeinträchtigungen der weltwirtschaftlichen Aktivitäten sicherlich weiterhin zu spüren sein werden, gehen wir davon aus, dass auch hier unsere über die Jahre gewonnene Erfahrung uns dazu dient, die kommenden Jahre erfolgreich abzuschließen.

Ertragsorientierte und finanzwirtschaftliche Risiken

Die Wettbewerbsrisiken sind wie auch in den vergangenen Jahren unverändert. Wir gehen aber davon aus, dass wir gegenüber dieser Risiken durch die bereits getroffenen Maßnahmen gut gerüstet sind und auch langfristig unsere Marktstellung behaupten können. Sinkende Margen sowie stark steigende Zinsaufwendungen werden sich auch in 2024, sowie voraussichtlich darüber hinaus, negativ auf die Ertragslage auswirken.

Mit Liquiditätsrisiken und -engpässen ist aufgrund unserer stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation nur bedingt zu rechnen. Die derzeit hohen Fahrzeugbestände lassen sich allerdings nur schwer zu vertretbaren Verkaufspreisen reduzieren. Dadurch erhöhen sich die durchschnittlichen Standtage der Fahrzeuge. Der Fahrzeugbestand ist weitgehend über kurzfristige Kredite finanziert. Durch die gestiegenen Zinsen an den Kapitalmärkten sowie dem erheblich gestiegenen Fahrzeugbestand hat sich auch die Zinslast der Gesellschaft deutlich erhöht. Diese Faktoren in Verbindung mit den aufgrund der Überkapazität am Markt vorherrschenden sinkenden Margen wirken sich direkt und erheblich auf die Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft aus. Der Beherrschung dieser Risiken räumt die Geschäftsführung in den kommenden Jahren oberste Priorität ein.

Weitere, darüber hinausgehende, Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden können, sind nach derzeitigen Erkenntnissen der Geschäftsführung derzeit nicht gegeben.

2. Chancenbericht

Unsere Lieferanten verfügen teilweise über eine sehr starke Marktstellung innerhalb der Branche. Mit den verfügbaren Handelsmarken besetzt unsere Gesellschaft relevante und unabhängige Segmente der Caravan-Branche. Immer mehr Hersteller legen Wert auf umweltfreundliche Materialien und Produktionsverfahren. Vernetzte Fahrzeuge und digitale Services werden immer wichtiger.

Aus Sicht der Geschäftsführung wird die Neuß GmbH durch ihre ebenfalls gute Marktstellung, den modernen Unternehmensauftritt und den hohen Bekanntheitsgrad überregional besucht. Auch aufgrund unserer langjährigen Erfahrung am Markt sind wir für den Wettbewerb gut aufgestellt und erwarten weiterhin eine positive Entwicklung mit vorzeigbaren Ergebnissen.

Trotz der weiterhin bestehenden Unsicherheiten aufgrund der Inflation und der weltpolitischen Entwicklung hält bislang die Nachfrage nach Urlaubsmöglichkeiten an. Die Absatzchancen für die Vermietung und den Verkauf von Freizeitmobilen, die einen Urlaub in den eigenen Räumlichkeiten ermöglichen, bestehen daher nach wie vor.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Im Hinblick auf das strukturierte Mahnwesen sind Forderungsausfälle nur in Ausnahmefällen gegeben. Die Lieferantenverbindlichkeiten könnten ebenfalls innerhalb der vorgegebenen und vereinbarten Zahlungsfristen abgebaut werden. Wir schätzen daher das Risiko der von uns genutzten Finanzinstrumente als äußert gering ein.

 

Immenstadt, den 13.12.2024

Neuß GmbH

Hans-Peter Neuß, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 819.016,00 700.652,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.939,00 21.795,00
II. Sachanlagen 764.042,00 661.097,43
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.804,00 12.569,00
2. technische Anlagen und Maschinen 336.085,00 46.635,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.653,00 386.558,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.500,00 215.335,43
III. Finanzanlagen 34.035,00 17.760,00
1. Beteiligungen 23.775,00 17.500,00
2. Sonstige Finanzanlagen 10.260,00 260,00
B. Umlaufvermögen 20.338.908,13 15.294.913,60
I. Vorräte 16.691.594,87 10.968.133,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.566.505,72 4.032.864,25
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.877,90 2.628,07
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.562.627,82 4.030.236,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.163.316,88 1.052.505,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 80.807,54 293.915,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.355,47 24.023,10
Summe Aktiva 21.181.279,60 16.019.589,13

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.240.315,38 5.097.958,80
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 6.646,79 6.646,79
III. Gewinnvortrag 5.065.747,42 4.629.692,70
IV. Jahresüberschuss 142.356,58 436.054,72
B. Rückstellungen 585.260,69 630.341,34
C. Verbindlichkeiten 15.355.535,46 10.291.238,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.775.493,24 8.219.107,35
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.775.493,24 8.219.107,35
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.580.042,22 2.072.131,22
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.580.042,22 2.072.131,22
D. Rechnungsabgrenzungsposten 168,07 50,42
Summe Passiva 21.181.279,60 16.019.589,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.316.264,28 5.033.691,31
2. Personalaufwand 3.148.097,41 2.965.938,00
a) Löhne und Gehälter 2.536.343,29 2.376.672,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 611.754,12 589.265,40
davon für Altersversorgung 57.239,96 73.437,53
3. Abschreibungen 170.062,25 168.796,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 170.062,25 168.796,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.295.542,37 1.120.378,50
5. Erträge aus Beteiligungen 1.257,63 2.635,87
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.437,59 11.267,97
davon Erträge aus Abzinsung 300,00 200,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 520.491,63 165.736,64
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 11.759,00 6.650,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 84.732,07 182.228,72
9. Ergebnis nach Steuern 153.033,77 444.516,91
10. sonstige Steuern 10.677,19 8.462,19
11. Jahresüberschuss 142.356,58 436.054,72

Anhang

Anlagenspiegel zum 31.Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.083,81 11.290,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 49.083,81 11.290,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.318,81
2. technische Anlagen und Maschinen 148.843,65 42.460,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 793.801,33 92.247,82 59.060,27
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.335,43 136.132,50
Summe Sachanlagen 1.193.299,22 270.840,32 59.060,27
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 17.500,00 6.275,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 10.000,00
3. Genossenschaftsanteile 260,00
Summe Finanzanlagen 17.760,00 16.275,00
Summe Anlagevermögen 1.260.143,03 298.405,82 59.060,27
B. Umlaufvermögen
Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 1.370.467,84 913.268,01 628.170,97
Summe Umlaufvermögen 1.370.467,84 913.268,01 628.170,97
Summe Anlage- und Umlaufvermögen 2.630.610,87 1.211.673,83 687.231,24
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.374,31
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 60.374,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.318,81
2. technische Anlagen und Maschinen 277.967,93 469.271,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.988,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277.967,93- 73.500,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.405.079,27
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 23.775,00
2. sonstige Ausleihungen 10.000,00
3. Genossenschaftsanteile 260,00
Summe Finanzanlagen 34.035,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.499.488,58
B. Umlaufvermögen
Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 1.655.564,88
Summe Umlaufvermögen 1.655.564,88
Summe Anlage- und Umlaufvermögen 0,00 3.155.053,46
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro
Zuschreibung Geschäftsjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.288,81 12.146,50 39.435,31
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 27.288,81 12.146,50 39.435,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.749,81 1.765,00 24.514,81
2. technische Anlagen und Maschinen 102.208,65 30.977,93 133.186,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 407.243,33 125.172,82 49.080,27 483.335,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 532.201,79 157.915,75 49.080,27 641.037,27
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 559.490,60 170.062,25 49.080,27 680.472,58
B. Umlaufvermögen
Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 141.742,84 151.758,01 69.639,97 223.860,88
Summe Umlaufvermögen 141.742,84 151.758,01 69.639,97 223.860,88
Summe Anlage- und Umlaufvermögen 701.233,44 321.820,26 118.720,24 904.333,46
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
Euro
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.939,00 21.795,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 20.939,00 21.795,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.804,00 12.569,00
2. technische Anlagen und Maschinen 336.085,00 46.635,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.653,00 386.558,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.500,00 215.335,43
Summe Sachanlagen 764.042,00 661.097,43
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 23.775,00 17.500,00
2. sonstige Ausleihungen 10.000,00 0
3. Genossenschaftsanteile 260 260
Summe Finanzanlagen 34.035,00 17.760,00
Summe Anlagevermögen 819.016,00 700.652,43
B. Umlaufvermögen
Vorräte
fertige Erzeugnisse und Waren 1.431.704,00 1.228.725,00
Summe Umlaufvermögen 1.431.704,00 1.228.725,00
Summe Anlage- und Umlaufvermögen 2.250.720,00 1.929.377,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Neuß GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft hat aus Gründen der Klarheit der Darstellung Vermerke, die wahlweise in den Anhang aufgenommen werden können, weitgehend im Anhang dargestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Neuß GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Immenstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kempten (Allgäu)
Register-Nr.: HRB 2126

Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Gegenüber dem Vorjahr blieben die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden weitestgehend unverändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Auch bei den Finanzanlagen werden Wertaufholungen bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungkosten angesetzt. Sofern erforderlich wurden Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestand und Bankguthaben werden zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftig kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Abzinsung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Soweit erforderlich wurden die Rückstellungen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen. Dieser ist Bestandteil des Anhangs.

Forderungen und Sonstige Vermögengegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 1.163 (Vorjahr: T€ 1.053).

In den sonstigen Forderungen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 1.407 (VJ: T€ 1.296) enthalten. Weiterhin ist in den sonstigen Vermögensgegenständen ein Darlehen an die bisherige Geschäftsführerin in Höhe von T€ 42 (VJ: T€ 41) enthalten. Das Darlehen wird mit 1% jährlich verzinst.

Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen werden unter Anwendung des PUC-Verfahrens mit dem nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB durch die Bundesbank veröffentlichten Zinssatz von 1,82% unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 (G) und einer Rententrendannahme von 0,0 % angesetzt. Der Erfüllungsbetrag beträgt am Bilanzstichtag T€ 291. Das mit den Pensionsverpflichtungen verrechnete Deckungsvermögen wurde mit dem Zeitwert in Höhe von T€ 122 bewertet.

Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag gem. § 253 (6) HGB beträgt T€ 1 (VJ: T€ 5).

Im Personalaufwand wurden aufgrund der Saldierung der Pensionsrückstellungen mit dem zur Sicherung verpfändetem Deckungsvermögen Erträge aus der Anpassung der Pensionsrückstellung in Höhe von T€ 24 mit Aufwendungen aus Bewertung des Deckungvermögens in Höhe von T€ 4 verrechnet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im wesentlichen Beträge für Gewährleistungen, Personal- sowie Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die vertraglichen Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt auf:

Verbindlichkeiten Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren
EUR
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
EUR
Gesamtbetrag
EUR
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.775.493,24 0,00 0,00 12.775.493,24
(8.219.107,35) (0,00) (0,00) (8.219.107,35)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.495.748,29 0,00 0,00 1.495.748,29
(1.311.022,96) (0,00) (0,00) (1.311.022,96)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 592.077,79 0,00 0,00 592.077,79
(322.569,59) (0,00) (0,00) (322.569,59)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 492.216,14 0,00 0,00 492.216,14
(438.538,67) (0,00) (0,00) (438.538,67)
15.355.535,46 0,00 0,00 15.355.535,46
(10.291.238,57) (0,00) (0,00) (10.291.238,57)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit T€ 12.775 (VJ: T€ 8.219) durch Sicherungsübereignung des Fahrzeugbestands gesichert.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 34 (VJ: T€ 34) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 76 (VJ: T€ 150) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 17 (VJ: T€ 21) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsaufwendungen ist der Zinsanteil aus der Veränderung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 12 (VJ: T€ 7) enthalten.

Sonstige Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Etragslage sowie ergänzende Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen in folgender Höhe:

31.12.2023
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr 305
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren 592
Restlaufzeit über 5 Jahre 0
897

Vorteile von Miet- und Leasingverträgen liegen in der Bilanzneutralität sowie Schonung der Liquidität. Allerdings erwirbt der Miet-/Leasingnehmer kein Eigentum am Miet-/ Leasinggegenstand und hat somit bei Nichtnutzung nur eingeschränkte Möglichkeiten einer Verwertung.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 142.356,58 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.065.747,42 auf neue Rechnung vorzutragen.

Name der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt.

Herrn Hans-Peter Neuß, Kaufmann

Von § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 45,00
Gewerbliche Arbeitnehmer 30,00
75,00

Beteiligungsunternehmen

Es werden folgende Anteile an Unternehmen mit einer Beteiligungsquote von mindestens 20% gehalten:

Firmenname/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
Borderless Events GmbH, Kempten 25,10% T€ -19 T€ 12

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Immenstadt, den 16.12.2024

Neuß GmbH

Hans-Peter Neuß, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Neuß GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Neuß GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Neuß GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schongau, den 13.12.2024

Oberland Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beckstein, Wirtschaftsprüfer

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