Institute für Factoring-Geschäfte
Bayernets GmbH
Poccistraße 7, 80336 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kathrin Hartung seit 29.12.2021 | Prokura |
Matthias Dr. Jenn seit 29.11.2016 | Geschäftsführer |
Richard Unterseer seit 2.2.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (12)
| Name | Anteil |
|---|---|
Landeshauptstadt MünchenEigenbeteiligung | 33.27% |
Landeshauptstadt München | 32.40% |
Stadt Augsburg | 12.29% |
Stadt Augsburg | 8.50% |
TIGAS-Wärme Tirol GmbH | 5.91% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
bayernets GmbHMünchenJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftsverlauf und Umfeld Geschäftstätigkeit der bayernets. Die bayernets GmbH, München, ("bayernets") ist der bayerische Fernleitungsnetzbetreiber. Als Teil des europäischen Gastransportsystems transportiert das Unternehmen Gas effizient, sicher und umweltschonend durch Süddeutschland. Sie leistet einen zentralen Beitrag für die Versorgungssicherheit in ihrem eigenen und angrenzenden Netzgebieten und hat sich nachhaltiges Handeln zum Ziel gesetzt. Durch einen sicheren Betrieb, bedarfsgerechte Optimierung und Ausbau sorgt die bayernets für ein leistungsfähiges Transportnetz. Sie gestaltet die Energiewende durch Planung des Wasserstoffkernnetzes und stellt Überlegungen für ein CO 2 -Transportnetz für eine klimaneutrale Zukunft an. Geschäftsverlauf der bayernets. Das 17. Geschäftsjahr der bayernets verlief sehr gut. Die Umsatzerlöse lagen mit TEUR 196.221 auch in 2023 über dem Vorjahreswert (TEUR 143.892). Es gibt konsistente Mehreinnahmen zu den Plandaten bei den Kapazitätsbuchungen an Speicher-, Grenzübergangs- und Netzanschlusspunkten für Industrieunternehmen. Die Gründe dafür sind auch in diesem Jahr hauptsächlich auf die Auswirkungen des Angriffs Russlands auf die Ukraine zurückzuführen. Das Jahresergebnis lag mit TEUR 18.271 planmäßig unter dem des Vorjahres (TEUR 23.326). Schwerpunkte 2023 Das Jahr 2023 wurde in weiten Teilen von der seit 2022 bestehenden Energiekrise dominiert. Das BMWK hat am 23. Juni 2022 die Alarmstufe des Notfallplans Gas ausgerufen. Diese galt auch in 2023 fort. Die allgemeinen energiepolitischen und -wirtschaftlichen Auswirkungen des Angriffs Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 sind erheblich und schlagen sich im Gastransportgeschäft durch weitreichende Änderungen insbesondere in den Transportbedarfen und Gasflüssen nieder, die laufend zu bewerten sind und auf die flexibel reagiert werden muss. Gemeinsam mit den Fernleitungsnetzbetreibern ("FNB") und der Trading Hub Europe GmbH ("THE") unterstützt die bayernets die Bemühungen des BMWK und der Bundesnetzagentur ("BNetzA"), das hohe Niveau der Versorgungssicherheit auch in den jetzt möglichen neuen Szenarien zu erhalten. Die bayernets beteiligt sich aktiv an den Gesprächen zur Erarbeitung von Notfallprozessen und -maßnahmen sowie der dazugehörigen Kommunikation zwischen den Netzbetreibern, Behörden und Stakeholdern. Die diesbezüglichen Arbeiten auf Branchenebene und im Unternehmen haben einen Reifegrad erreicht, mit dem nunmehr deutlich besser auf kritische Entwicklungen reagiert werden kann. Die Veränderungen der deutschen Energielandschaft haben großen Einfluss auf die Netzentwicklungsplanung Gas. In Abstimmung mit der BNetzA haben die bayernets und die anderen FNB den neuen geopolitischen Herausforderungen Rechnung getragen. Auf Basis des Teilneubescheids eines ergänzten Szenariorahmens wurden weitere Varianten zum vollständigen Ersatz russischer Gasmengen modelliert und am 16. Dezember 2022 zur Konsultation gestellt. Am 21. Dezember 2023 hat die BNetzA mit ihrem Änderungsverlangen den NEP 2022 - 2032 und die geplanten Netzausbaumaßnahmen der bayernets bestätigt. Eine weitere wesentliche Aktivität der bayernets im Jahr 2023 war, die Investitionsprojekte gemäß dem deutschen Netzentwicklungsplan Gas ("NEP") weiter voranzutreiben. Das Projekt zum Bau der Gastransportleitung AUGUSTA dient der Erhöhung der Überspeisekapazität zwischen der bayernets und der terranets bw GmbH sowie der Netzverstärkung für die geplanten Kraftwerke im Raum Ulm. Nach erfolgreichem Abschluss des Raumordnungsverfahrens im April 2022 hat die bayernets auch in diesem Jahr wichtige Meilensteine erreicht. So wurde am 31. Mai 2023 der Antrag auf Planfeststellung bei der Regierung von Schwaben eingereicht. Nach Auslegung der Planfeststellungsunterlagen und Erhalt der Einwendungen durch private Betroffene und Träger öffentlicher Belange werden diese derzeit von bayernets ausgewertet. Zur Förderung der Akzeptanz bei den betroffenen Grundstückseigentümern wurde mit dem Bayerischen Bauernverband ("BBV") eine Rahmenvereinbarung zu Wegerechten und Entschädigungen verhandelt und am 20. Oktober 2023 erfolgreich abgeschlossen. Nach einer gemeinsamen Informationsveranstaltung mit dem BBV erfolgt nun die Sicherung der für das Netzausbauprojekt notwendigen Wegerechte. Im Versorgungsgebiet der bayernets liegen zum aktuellen Zeitpunkt drei Kraftwerksanfragen an den Standorten Zolling, Gundremmingen und Leipheim (2. Ausbaustufe) vor. Im Hinblick auf die Energiewende und die Abschaltung von Kern- und Kohlekraftwerken haben Gaskraftwerke aufgrund der möglichen schnellen Anfahrprozesse das Potenzial, das Stromnetz im Bedarfsfall kurzfristig und lokal/regional zu stabilisieren. Auch ein zukünftiger Betrieb mit Wasserstoff ist für diese Projekte relevant. Die bayernets engagiert sich bei zahlreichen Wasserstoff-Projektvorhaben und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Bayern. Im Rahmen dieses Engagements bringt die bayernets Expertise zum Wasserstofftransport sowie die jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und Realisierung großer Infrastrukturprojekte ein. Außerdem hat die bayernets durch den langjährigen Dialog und die Zusammenarbeit mit Netzkunden ein besonderes Verständnis für die Anforderungen zukünftiger Wasserstoffnetznutzer. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem schnellen Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur in Südbayern. Mit dem Projekt HyPipe Bavaria - The Hydrogen Hub hat die bayernets im Dezember 2022 einen Antrag als Projects of Common Interest bei der EU-Kommission gestellt. Damit wurde der Grundstein für ein Wasserstofftransportnetz in Bayern gelegt, welches nahezu vollständig durch die Umstellung bestehender Erdgasleitungen realisiert wird. Das PCI-Projekt ermöglicht potenziellen Bedarfsschwerpunkten (u. a. Chemiedreieck Burghausen, Raffinerien im Raum Ingolstadt, Städten wie München, Landshut, Ingolstadt und Ulm) eine Anbindung an ein nationales und europäisches Wasserstoffnetz. HyPipe Bavaria -The Hydrogen Hub ist ein Drehkreuz für die europäische Wasserstoffversorgung und verbindet Wasserstoffbedarfsregionen mit zahlreichen potenziellen Erzeugungsregionen im In- und Ausland. Die Europäische Kommission hat im November 2023 die Bedeutung des Projekts HyPipe Bavaria-The Hydrogen Hub als Drehkreuz für die europäische Wasserstoffversorgung mit der Listung als Projects of Common Interest in Form eines Delegierten Rechtsakts bestätigt. Mit rund 450 Kilometern ist das H2-Transportnetz der bayernets, welches zu 85 Prozent durch die Umstellung bestehender Erdgasleitungen realisiert wird, wichtiger Bestandteil des aktuellen Planungsstandes des Wasserstoff-Kernnetzes insbesondere für die bayerischen Wasserstoffbedarfsregionen. Durch die Planungen des Wasserstoff-Kernnetzes (Konsultation des Entwurfs durch die BNetzA bis zum 8. Januar 2024) schafft die bayernets die benötigten überregionalen Wasserstoff-Transportleitungen zur Anbindung Bayerns an die Wasserstoff-Importrouten aus Ost-, Süd-Ost- und Südeuropa sowie aus Nordafrika. In 2021 hat die BNetzA mit ihrer Festlegung zur EK-Verzinsung für die vierte Regulierungsperiode eine weitere starke Absenkung der EK-Verzinsung beschlossen. Wie über 900 andere Netzbetreiber in Deutschland hat auch die bayernets gegen diese Festlegung Beschwerde eingelegt, da diese der aktuellen Zinsentwicklung zuwider läuft. Das Verfahren wird mittlerweile vor dem BGH geführt. Mit dem Ziel der Klimaneutralität in 2045 muss die Gasversorgung in Deutschland bis zu diesem Datum eine erhebliche Transformation bewältigen. Insbesondere bei den notwendigen Neuinvestitionen in die Erdgasinfrastruktur, aber auch bei allen jüngeren Bestandsanlagen ist die Diskrepanz zum bestehenden Regulierungsrahmen mit Nutzungsdauern von bis zu 65 Jahren für die regulatorische Amortisation einer Investition offensichtlich. Für Neuinvestitionen hat die BNetzA mit ihrer "Festlegung von kalkulatorischen Nutzungsdauern von Erdgasleitungsinfrastrukturen" ("KANU") bereits ermöglicht, dass alle Neuinvestitionen der Gasnetzbetreiber bis 2045 kalkulatorisch vollständig abgeschrieben werden können. Für Bestandsanlagen ist derzeit eine ähnliche BNetzA-Festlegung in Vorbereitung. Geplant ist, dass zusätzlich zu einer Verkürzung der Nutzungsdauern auch eine degressive Abschreibung ermöglicht wird. Angesichts einer perspektivisch sinkenden Gasnachfrage kann so die schrumpfende Anzahl der zukünftigen Gaskunden durch ein zeitliches Vorziehen der regulatorischen Amortisation entlastet werden. Gemäß REGENT und REGENT 2021 werden die Transportentgelte mittels einer deutschlandweit einheitlichen Briefmarke berechnet. Der Referenzpreis für das Jahr 2022 lag bei 3,51 EUR/(kWh/h)/a und somit niedriger als der Referenzpreis für 2021. Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der in der Folge gestoppten Gaslieferungen aus Russland ist der Referenzpreis für 2023 dagegen massiv gestiegen und liegt nun bei 6,03 EUR/(kWh/h)/a. Der Referenzpreis für das Jahr 2024 ist allerdings wieder gesunken und liegt bei 5,10 EUR/(kWh/h)/a. Ein wesentlicher Einflussfaktor, der zu dieser Entgeltsenkung ggü. 2023 beigetragen hat, sind die im Vergleich zur letzten Entgeltberechnung deutlich gesunkenen Treibenergiekosten in Folge der aktuellen Entspannung auf den Energiemärkten. Die Beteiligungen der bayernets an der THE und an der PRISMA European Capacity Platform GmbH ("PRISMA") haben sich unter enger Mitwirkung der bayernets weiterhin erfolgreich entwickelt. Im Bereich der Kapazitätsvermarktung wurden zum 15. November 2022 unter der Kurzbezeichnung TRUD!Y zusätzliche DZK-Kapazitäten zwischen Überackern und Kiefersfelden/Pfronten in einer Größenordnung von 250 MW geschaffen, die es Tirol ermöglicht, Gasmengen aus dem Markgebiet Ost oder Mengen der Sicherheitsreserve aus den Speichern Haidach und 7Fields auf fester Basis nach Tirol zu transportieren. TRUD!Y wurde auf österreichischer Seite im Oktober 2023 unter Beteiligung der bayernets in die Prozesskette der MOL-Ausgleichsenergie-Abrufe integriert. Darüber hinaus wurde ein Prozess zur Umsetzung des bilateralen Abkommens zur gemeinsamen Nutzung der Speicheranlagen Haidach und 7Fields zwischen Deutschland und Österreich vom 17. Februar 2023 unter allen Beteiligten abgestimmt. Die bayernets übernimmt dabei eine wesentliche Aufgabe bei der Umsetzung. Bestehende Netzengpässe in den Fernleitungsnetzen zur Versorgung der Kunden am Netz der bayernets konnten u. a. durch die in den letzten Jahren abgeschlossenen Netzausbaumaßnahmen für den Kapazitätsbedarf beseitigt werden, so dass auch im Berichtsjahr 2023 für nachgelagerte Netzbetreiber und eigene Netzkunden die angefragten festen Kapazitäten dauerhaft fest zur Verfügung standen. Eine Ausschreibung von Lastflusszusagen war auch im Berichtsjahr nicht erforderlich. bayernets hat sich 2023 wiederholt einer externen Überprüfung ihrer Organisationsstruktur, Verfahren und Prozesse unterzogen. Die Re-Zertifizierung im Rahmen des "Technischen Sicherheitsmanagement" (TSM-System) des DVGW wurde erfolgreich erreicht. bayernets erfüllt damit die Qualitätsvorgaben der Sicherung eines langfristig angelegten, leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen. Das Re-Zertifizierungsaudit des Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) zur Erfüllung der Anforderungen des IT-Sicherheitskataloges gem. § 11 Abs. 1a EnWG im Mai 2023 verlief ebenfalls erfolgreich. Die finanziellen Leistungsindikatoren lassen sich durch die nachfolgende Darstellung der Ertragslage sowie Vermögens- und Finanzlage verdeutlichen: Ertragslage Umsatzerlöse, Sonstige betriebliche Erträge. Die Umsatzerlöse haben sich insbesondere aufgrund des höheren einheitlichen Netzentgeltes im Marktgebiet (Festlegung AMELIE) deutlich auf TEUR 196.221 (Vorjahr: TEUR 143.892) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit TEUR 2.735 vor allem aufgrund höherer Rückstellungsauflösungen über dem Vorjahresniveau (TEUR 1.476). Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und Sonstige Aufwendungen. Der Materialaufwand ist mit TEUR 131.714 (Vorjahr: TEUR 73.409) korrespondierend zu den Umsatzerlösen stark gestiegen. Der Anstieg resultiert aus den um TEUR 57.477 erhöhten Ausgleichszahlungen an andere Fernleitungsnetzbetreiber aufgrund des einheitlichen Netzentgelts im Marktgebiet (vgl. Umsatzerlöse). Der Personalaufwand liegt mit TEUR 16.720 (Vorjahr: TEUR 15.693) aufgrund der Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst leicht über Vorjahresniveau. Die Abschreibungen blieben mit TEUR 23.694 (Vorjahr: TEUR 25.541) im Vergleich zu 2022 aufgrund der zu Beginn des Jahres großenteils ausgelaufenen Abschreibung der Verdichterstation Haiming unter dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit TEUR 8.162 (Vorjahr: TEUR 6.723) hauptsächlich infolge gestiegener Kosten für das Verwaltungsgebäude sowie die Geschäftsausstattung und aufgrund höherer Beratungs- und Dienstleistungsausgaben über dem Vorjahreswert. Ergebnis. Das EBIT für das Geschäftsjahr 2023 liegt mit TEUR 22.803 deutlich unter dem des Vorjahres (TEUR 27.599). Das Finanzergebnis ist wie im Vorjahr insbesondere aufgrund von Darlehenszinsen mit TEUR 3.485 negativ (Vorjahr: TEUR -3.302). Nach Abzug von Körperschaftsteueraufwendungen auf die Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter in Höhe von TEUR 856 und sonstiger Steuern in Höhe von TEUR 192 ergibt sich ein Jahresergebnis von TEUR 18.271 (Vorjahr: TEUR 23.326). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Bayerngas GmbH ist das Ergebnis an die Organträgerin abzuführen, so dass der Jahresüberschuss EUR 0 beträgt. Vermögens- und Finanzlage
Die Reduktion der Bilanzsumme um TEUR 13.921 ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Abnahme des Bestands an Flüssigen Mitteln um TEUR 12.260 und die gegenüber den Investitionen des Sachanlagevermögens um TEUR 2.042 höhere Abschreibung zurückzuführen. Auf der Passivseite ist die Reduktion vor allem auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch planmäßige Tilgungen in Höhe von TEUR 15.482 und die Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Bayerngas GmbH um TEUR 4.973 (insbesondere aufgrund niedrigerer Restgewinnabführung) zurückzuführen. Kompensiert wurde die Reduktion der Passivseite im Wesentlichen durch den Anstieg von Rückstellungen (TEUR 3.749) und den Anstieg von Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (TEUR 2.024). Die Eigenkapitalquote beträgt 40,5 % (Vorjahr: 39,1 %). Zur Absicherung der laufenden Liquidität steht der bayernets bei der Commerzbank AG ein Darlehensrahmen in Höhe von insgesamt EUR 20 Mio. zur Verfügung, der zum Bilanzstichtag nicht beansprucht war. Personal. Zum Jahresende 2023 waren bei der bayernets einschließlich der Geschäftsführung 151 (Vorjahr: 145) Mitarbeitende tätig. Tätigkeitsabschluss 2023 Nach dem Energiewirtschaftsgesetz ("EnWG") haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen jeweils getrennte Konten zu führen und für jede ihrer Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG einen gesonderten Tätigkeitsabschluss aufzustellen. Mit ihrem Tätigkeitsabschluss 2023 erfüllt die bayernets die Berichtspflicht: In der internen Rechnungslegung führt die bayernets gemäß § 6b EnWG jeweils getrennte Konten für die Tätigkeit Gasfernleitung sowie für andere Tätigkeiten außerhalb des Gassektors. Für die Tätigkeit Gasfernleitung wird darüber hinaus eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellt. Die Umsatzerlöse der Tätigkeit Gasfernleitung betragen einschließlich der Umsätze aus allgemeinen Umlagen TEUR 195.459 (Vorjahr: TEUR 143.343) und umfassen damit fast ausschließlich den Gesamtumsatz des Unternehmens. Nach Berücksichtigung der anderen aktivierten Eigenleistungen (TEUR 4.138), der sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 2.337), des Materialaufwands (TEUR 131.349), des Personalaufwands (TEUR 16.720), der Abschreibungen (TEUR 23.694) sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen einschließlich Kostenumlagen (TEUR 7.624) wird im Tätigkeitsbereich Gasfernleitung ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 22.547 (Vorjahr: TEUR 27.314) erzielt. Unter Einbeziehung des negativen Finanzergebnisses von TEUR -3.485 (Vorjahr: TEUR -3.302) und der Steuern weist der Tätigkeitsbereich Gasfernleitung ein Jahresergebnis von TEUR 18.015 (Vorjahr: TEUR 23.042) aus. Zum Bilanzstichtag beläuft sich die Bilanzsumme des Tätigkeitsbereichs Gasfernleitung auf TEUR 370.278 (Vorjahr: TEUR 384.414). Auf der Aktivseite beinhaltet sie im Wesentlichen mit TEUR 360.062 das Anlagevermögen, mit TEUR 2.146 Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie mit TEUR 7.354 flüssige Mittel. Dem stehen auf der Passivseite mit TEUR 152.606 Eigenkapital und Baukostenzuschüsse, mit TEUR 46.368 Rückstellungen, mit TEUR 169.882 Verbindlichkeiten und mit TEUR 1.388 Rechnungsabgrenzungsposten gegenüber. Chancen- und Risikobericht Ziele des Risikomanagements. Zielsetzung des Risikomanagementsystems ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolges. Das Risikomanagement dient der kontrollierten Risikosteuerung. Darunter wird das bewusste Eingehen von Risiken aufgrund einer umfassenden Risikokenntnis verstanden. Grundlage für das Risikomanagement bildet die unternehmensweit verbindliche Risikorichtlinie. Risikomanagementprozess. Das Risikomanagement ist ein kontinuierlicher, in die Aufbau- und Ablauforganisation des Unternehmens integrierter Prozess zur Identifikation, Bewertung, Überwachung und Steuerung der Risiken. Zudem umfasst der Prozess alle Maßnahmen zur Vermeidung, Übertragung oder Reduzierung von Risiken sowie die Risikoberichterstattung. Er betrifft sämtliche Unternehmensbereiche. Die Erhebung der Risikolage erfolgt halbjährlich im Rahmen der Risikoinventur. Es handelt sich um einen standardisierten Prozess, der mit der Risikodokumentation sowie der Risikoberichterstattung an die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat abschließt. Bedeutende Risikoentwicklungen zwischen den Stichtagen der Risikoinventur werden im Rahmen der Ad-hoc-Berichterstattung gemeldet. Der Risikomanagementprozess stellt sicher, dass wesentliche Risiken frühzeitig erkannt und - sofern möglich und notwendig - risikoreduzierende Maßnahmen eingeleitet werden können. Als Risiko wird dabei ein Ereignis bezeichnet, das zu einer negativen Abweichung gegenüber der Wirtschafts- und Mittelfristplanung - bezogen auf das Ergebnis vor Steuern und/oder die Liquidität - führt. Die Risikobewertung erfolgt anhand der jeweils gültigen Risikomatrix. Bei dem Schadenserwartungswert handelt es sich um das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensauswirkung. Auf Basis des Schadenserwartungswertes wird eine Kategorisierung der Risiken nach folgender Systematik vorgenommen:
Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung Regulatorische Risiken. Das regulatorische Umfeld hat wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung eines FNB. Ertragslage und Ertragsaussichten sind unmittelbar von Entscheidungen der Regulierungsbehörden abhängig. Diese können erheblichen, auch negativen, Einfluss auf das Jahresergebnis sowie die Liquiditätssituation des Unternehmens haben. Wesentliche Parameter sind dabei die anerkennungsfähigen Kosten, der unternehmensspezifische Effizienzwert, die EK-Verzinsung sowie der Xgen . Das Ausgangsniveau der Kosten sowie der Effizienzwert werden durch die BNetzA für die vierte Regulierunsperiode von 2023 bis 2027 festgelegt werden. Obschon die BNetzA bereits im Mai/Juni 2023 das Gutachten des Beraterkonsortiums zum Effizienzvergleich für die vierte Regulierungsperiode mit Stand zur Anhörung der Erlösobergrenze nach eigener Aussage "als einen Teil der Anhörung der Erlösobergrenze" konsultiert hatte, liegt der Gesamt-Entwurf der unternehmensindividuellen EOG-Festlegung auch zum Berichtszeitpunkt noch nicht zur Anhörung vor. Aus dem durch die BNetzA veröffentlichten Gutachten ergibt sich auf Basis dieser Parameter für die bayernets ein Effizienzwert von 100 %. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass die BNetzA das finale Modell aus dem Gutachten noch einmal anpassen und den vorab mitgeteilten Effizienzwert abändern würde. Aktuell konsultiert die BNetzA eine Festlegung für die Bestimmung des kalkulatorischen Eigenkapitalzinssatzes für Neuanlagen im Kapitalkostenaufschlag. Die beabsichtigte Neuregelung bezieht sich rein auf Neuinvestitionen im Rahmen des Kapitalkostenaufschlags, nicht auf Bestandsanlagen, IMA oder Biogas-Investitionen und kann damit der Zinswende bestenfalls teilweise Rechnung tragen. Zur Festlegung des Xgen für die vierte Regulierungsperiode hat die BNetzA am 6. September 2023 einen Wert von 0,75 zur Konsultation gestellt. Eine Entscheidung der Behörde ist noch nicht ergangen. Verzögerungen im Prozess ergeben sich daraus, dass die BNetzA nach einem BGH Urteil den Effizienzvergleich der VNB wiederholen muss. Die Effizienzwerte gehen wiederum in die Xgen Ermittlung mit ein. Auch das Regime zur Anerkennung der Investitionskosten - IMA gem. § 23 ARegV und ab 2023 der Kapitalkostenabgleich - und die jeweilige Ausgestaltung durch die BNetzA haben großen Einfluss auf die Ertragslage. Bzgl. der Anträge auf Kapitalkostenaufschlag für die Jahre 2023 und 2024 hat die bayernets noch keine BNetzA-Beschlüsse erhalten. Investitionsrisiken. Durch die sich aus den nationalen und europäischen Netzentwicklungsplänen ergebenden Investitionserfordernisse entstehen Risiken in Bezug auf die Umsetzung der Ausbaumaßnahmen. Einfluss auf die derzeitige Risikosituation haben Bauarbeiten zur Errichtung von Gasdruckregel- und Messanlagen. Dabei umfassen die Projektrisiken Schäden aus mangelhafter Bauausführung, Umweltschäden oder auch Klagen zur Projektausführung. Mittels Einleitung geeigneter Maßnahmen zur Risikoreduzierung, beispielsweise Qualitätssicherungsmaßnahmen, werden die bestehenden Projektrisiken adäquat gesteuert. Technische Risiken. Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur steht für die bayernets die Gewährleistung der Versorgungssicherheit im Fokus. Um Schäden an Leitungen und Stationen zu minimieren, werden technische Regelwerke vollumfänglich umgesetzt. Es bestehen unternehmensinterne Konzepte zur Sicherung eines störungsfreien Betriebs. Um finanzielle Risiken aus Schadensereignissen zu minimieren, besteht ein umfangreiches Versicherungskonzept. Beteiligungsrisiken. Im Zuge der Beteiligung an der THE bestehen Risiken aus dem Bilanzkreismanagement. Hierbei handelt es sich insbesondere um Liquiditätsrisiken aus dem Kauf und Verkauf von Regel- und Ausgleichsenergie zu unterschiedlichen Preisen und/oder Zeitpunkten. Temporär auftretende Liquiditätslücken sind durch die bayernets als Letztverantwortliche zu schließen. Operationelle Risiken. Die operationellen Risiken haben wesentlichen Einfluss auf die derzeitige Risikosituation. Sie umfassen insbesondere Prozess-, Rechts-, Personal- und IT-Risiken. Die Minimierung operationeller Risiken erfolgt mittels einer effizienten Gestaltung der Ablauf- und Aufbauorganisation sowie unternehmensweiten Richtlinien und Arbeitsanweisungen. Zudem hat die bayernets ein Informations-Sicherheits-Management-System ("ISMS") nach den Anforderungen des Informationssicherheitsgesetzes sowie dem Anforderungskatalog der BNetzA eingeführt und entwickelt dieses kontinuierlich weiter. Die bayernets ist nach der ISO-Norm 27001 zertifiziert. Die zur Sicherstellung der Schlüsselprozesse während der SARS-CoV-2 Pandemie erforderlichen Maßnahmen entsprechend des betrieblichen Pandemieplans wurden ab Mai 2023 beendet. Zusammenfassung der Risikolage. Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Risiken zu verzeichnen, die den Bestand der bayernets gefährden. Der Risikomanagementprozess ist geeignet, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Bestehende Risiken werden durch risikoreduzierende Maßnahmen auf ein beherrschbares Maß beschränkt. Zum Beurteilungsstichtag sind auch für die kommenden Jahre keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich. Chancen der künftigen Geschäftsentwicklung. Die bayernets beteiligt sich an der zukünftigen Ausgestaltung der nationalen und europäischen Transportinfrastruktur Gas und Wasserstoff, beispielsweise über die Vereinigung der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber FNB Gas e.V. und den Verband Europäischer Fernleitungsnetzbetreiber für Gas - ENTSOG. Die Gastransportinfrastruktur kann durch die Umstellung von Gasleitungen für den Wasserstofftransport sowie durch die intelligente Kopplung von Strom- und Gasnetzen mit Power-to-Gas einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Die bayernets arbeitet, insbesondere mit ihrem Beitrag zur Entwicklung eines deutschen Wasserstoff-Kernnetzes, dem PCI-Projekt HyPipe Bavaria - The Hydrogen Hub und den Überlegungen über ein bayerisches CO 2 -Transportnetz intensiv an ihrem Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft. Prognosebericht Wesentliche Einflussfaktoren. Die Stabilität des Regulierungsrahmens bedeutet für die bayernets im Wesentlichen auch eine stabile Ertragssituation. Die Höhe der Erträge wird dabei zusätzlich zu der individuellen Festlegung der Erlösobergrenze für die jeweilige Regulierungsperiode (Ausgangsniveau und Effizienzwert) wesentlich durch die regulatorischen Vorgaben zur EK-Verzinsung und vom Xgen mitbestimmt. Einfluss auf die Ertragssituation hat die Einführung des Kapitalkostenabgleichs, der ab 2028 das System der IMA gem. § 23 ARegV vollständig ablösen wird. Die letzten IMA-Genehmigungen werden 2027 auslaufen. Bis dahin hat auch die Ausgestaltung der Anerkennung von Investitionskosten gemäß § 23 ARegV durch die BNetzA großen Einfluss auf die Erträge der bayernets. Investitionen. Durch den rechtsverbindlichen NEP Gas 2022 - 2032 wurden die geplanten Netzausbaumaßnahmen der bayernets bestätigt und ihr damit ermöglicht, die Investitionen im Rahmen der gemeinsamen Netzentwicklung zu vollziehen. Dies betrifft i. W. den Bau der Gastransportleitung AUGUSTA, die der Netzertüchtigung für die Anbindung bestehender und weiterer Gaskraftwerke im Raum Ulm sowie einem erhöhten Gastransport nach Baden-Württemberg dient. Für die bayernets ist entscheidend, dass die regulatorische Behandlung der NEP-Investitionen deren Rendite auch langfristig sichern muss. Die regulatorischen Rahmenbedingungen werden als wesentliches Element jeweils in die Entscheidung zum optimalen Investitions- und Ausbauzeitpunkt einbezogen. PRISMA. Die Erweiterung von PRISMA verläuft weiterhin positiv. THE. Der deutschlandweite Marktgebietsverantwortliche THE nimmt zur Gewährleistung der Versorgungsicherheit seit 2022 zusätzlich gesetzliche Aufgaben wie die Durchführung von Maßnahmen zur Erreichung bestimmter Füllstände von Speicheranlagen zu festgelegten Stichtagen gem. § 35 EnWG wahr. Ausblick Der Erhalt der technischen Anlagen sowie der Versorgungssicherheit steht unverändert im Fokus des Unternehmens. Die erarbeiteten Notfallprozesse und -maßnahmen sowie die dazugehörige Kommunikation zwischen den Netzbetreibern, Behörden und Stakeholdern sind geeignet auf mögliche kritische Gasmangelsituationen sachgerecht reagieren zu können. Es werden für den Winter 2023/2024 keine Versorgungseinschränkungen erwartet. Regelmäßige Analysen, Prüfungen und - sofern erforderlich - Anpassungen bestehender Prozesse und Maßnahmen sollen auch weiterhin den ordnungsgemäßen Netzbetrieb sicherstellen. U. a. durch die von der THE im Auftrag des BMWK ergriffenen Maßnahmen zur Füllung der deutschen Gasspeicher weisen die Speicher in Süddeutschland und Österreich mit Wirkung auf das Netz der bayernets überdurchschnittlich hohe Füllstände auf. Die Leistungsreserven dieser Speicher sind perspektivisch ausreichend, um bei einem erwartungsgemäßen Verlauf des Winters 2023/2024 die Versorgung aller Kunden sicherzustellen. Durch die aktive Mitwirkung in der nationalen und europäischen Netzentwicklungsplanung Gas und Wasserstoff wird sich die bayernets auch künftig für eine wirtschaftlich sinnvolle Optimierung und einen erforderlichen nachhaltigen Ausbau des süddeutschen Gastransportnetzes engagieren. Mit Start der integrierten Netzenwicklungsplanung Gas und Wasserstoff wird die bayernets die Leistungsfähigkeit ihres Transportnetzes durch Netzoptimierungen, Umstellungen und Neubaumaßnahmen den sich ändernden Anforderungen anpassen, bestehende und zukünftige Kapazitätsbedarfe gesichert decken und ein Wasserstoff-Transportnetz aufbauen. Auf regulatorischer und politischer Ebene bezieht die bayernets Position und arbeitet an der Weiterentwicklung der Regulierungsvorgaben auf nationaler und europäischer Ebene mit. Hierbei stehen weiterhin sowohl die Anpassung des aktuellen Regulierungsregimes an die Anforderungen der Transformation des Gassektors als auch die Entwicklung eines tragfähigen Regulierungsrahmens für die künftige Wasserstoffinfrastruktur im Fokus. Die im Dezember 2023 erzielte Einigung im Trilog zwischen EU-Kommission, Europäischem Parlament und Rat zum Gas- und Wasserstoffpaket ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Auf Veränderungen der spezifischen Marktsituation reagiert die bayernets laufend mit entsprechenden Anpassungen der - überwiegend automatisierten - Marktprozesse und investiert hierfür in geeignete IT-Systeme. Die bayernets beteiligt sich durch zahlreiche Aktivitäten an der Gestaltung einer klimaneutralen Zukunft und bringt in diesem Zusammenhang den Beitrag der Gastransportinfrastruktur zu einer gelingenden Energiewende in den politischen Diskurs ein. Auf dem Weg zur klimaneutralen Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten liegt der Fokus des Unternehmens zum einen auf der Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Südbayern während der Transformationsphase und zum anderen mit dem PCI-Projekt HyPipe Bavaria - The Hydrogen Hub auf der Planung sowie dem Aufbau der Wasserstoff- Infrastruktur in Bayern als Teil des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes. Im Rahmen dieser Aktivitäten werden die Planungen für die leitungsgebundene Wasserstoff-Versorgung in Bayern, beginnend mit den Industriezentren Burghausen und Ingolstadt, weiter vorangetrieben. Das Jahresergebnis 2023 fällt erwartungsgemäß geringer aus als das Vorjahresergebnis, aber höher als geplant. Für das kommende Wirtschaftsjahr 2024 rechnet die bayernets, bei niedrigeren Umsatzerlösen und sinkendem Materialaufwand, mit einem leicht niedrigeren Jahresergebnis als 2023.
München, 18. Januar 2024 Die Geschäftsführung Dr. Matthias Jenn BILANZ zum 31. Dezember 2023der bayernets GmbH, MünchenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023der bayernets GmbH, München
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der bayernets GmbH, MünchenAllgemeine Angaben Die bayernets GmbH hat ihren Sitz in 80336 München, Poccistraße 7, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 165761 eingetragen. Der Jahresabschluss der bayernets GmbH wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Dabei wurde branchenspezifischen Besonderheiten durch die Erweiterung von Posten der Bilanz Rechnung getragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der aktivierten Eigenleistungen werden unter Berücksichtigung der nach § 255 Abs. 2 HGB einzubeziehenden Einzel- und Gemeinkosten ermittelt. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden linear bzw. degressiv abgeschrieben. Die Gesellschaft macht vom Komponentenansatz im Sinne des IDW Rechnungslegungshinweises HFA 1.016 Gebrauch. Bei dieser Methode wird ein Vermögensgegenstand in seine wesentlichen Komponenten zerlegt. Die Ausgabe für den Ersatz einer Komponente wird nicht erfolgswirksam im Zeitpunkt der Ausgabe als Erhaltungsaufwand erfasst, sondern als nachträgliche Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert und anschließend über die Nutzungsdauer der betreffenden Komponente abgeschrieben. Für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die verzinslichen Ausleihungen sind zum Nominalwert angesetzt. Gegebenenfalls kommt ein niedrigerer beizulegender Wert zum Ansatz. Die Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) werden zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert. Bestandsrisiken wird durch entsprechende Abwertungen Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nominalwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden berücksichtigt. Im Hinblick auf das latente Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Mit den sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreichendem Maße Rechnung getragen. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, welcher von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird. Langfristige Rückstellungen werden nach der Nettomethode erfasst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Soweit Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewendet werden können, wird die "Einfrierungsmethode" angewendet. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Aufgrund des mit der Bayerngas GmbH bestehenden ertragsteuerlichen Organschaftsverhältnisses waren keine Angaben zu latenten Steuern veranlasst. Die Realisierung von Umsatzerlösen erfolgt zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Die übrigen Erträge und die Betriebsaufwendungen werden im Zeitpunkt der wirtschaftlichen Verursachung realisiert. Entwicklung des AnlagevermögensGeschäftsjahr 2023
Erläuterungen zur Bilanz Finanzanlagen Anteilsbesitz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Gegenüber verbundenen Unternehmen besteht eine sonstige Forderung in Höhe von T€ 287 gegen die Muttergesellschaft Bayerngas GmbH (Vorjahr T€ 12 gegen M-net Telekommunikations GmbH). Gegenüber dem Beteiligungsunternehmen Trading Hub Europe GmbH besteht eine sonstige Forderung in Höhe von T€ 734 (Vorjahr T€ 26). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen vorausbezahlte Dienstleistungen und Beiträge. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt zum 31.12.2023 T€ 1.692. Nach der Kapitalerhöhung in 2017 sind am Stammkapital der bayernets die Bayerngas GmbH mit T€ 1.000 (59,09 %), die Stadtwerke München GmbH mit T€ 548 (32,40 %) und die Stadtwerke Augsburg Holding GmbH mit T€ 144 (8,51 %) beteiligt. Die Kapitalrücklage (T€ 148.470) enthält mit T€ 10.562 das im Rahmen der Ausgliederung des Teilbetriebs "Gasnetz" durch die Bayerngas GmbH mit Wirkung zum 1. Januar 2012 auf bayernets übertragene Nettovermögen, soweit dieses die gewährten Geschäftsanteile (T€ 500) überstieg sowie mit T€ 137.908 das Agio aus der Kapitalerhöhung vom 23.02.2017. Die Gewinnrücklagen (T€ 48) resultieren aus Einstellungen im Zusammenhang mit der erstmaligen Bewertung von Rückstellungen nach den Vorschriften des BilMoG im Geschäftsjahr 2010. Der Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 0 (Vorjahr T€ 0). Aufgrund des mit der Gesellschafterin Bayerngas GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrags sind entstehende Jahresüberschüsse an die Bayerngas GmbH abzuführen. Empfangene Baukostenzuschüsse Hierbei handelt es sich um von Stadtwerken, Weiterverteilern und Industriekunden erhaltene Baukostenzuschüsse. Die vereinnahmten Zuschüsse werden analog der Abschreibung des bezuschussten Vermögensgegenstandes aufgelöst. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für das Regulierungskonto nach § 5 ARegV, für noch ausstehende Rechnungen, für Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen im Leitungsnetz sowie für Personalkosten gebildet. Mit den sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in ausreichendem Maße Rechnung getragen. Verbindlichkeiten (in Klammern Vorjahreswerte)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 411 (Vorjahr T€ 1.071) durch Grundschulden gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen mit T€ 16.693 (Vorjahr T€ 21.666) gegenüber der Muttergesellschaft Bayerngas GmbH und beinhalten mit T€ 16.685 (Vorjahr T€ 21.662) die Verbindlichkeit aufgrund der restlichen Ergebnisabführung. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.218 (Vorjahr T€ 200). Passive Rechnungsabgrenzungsposten In diesem Posten sind abzugrenzende Transportentgelte der Folgejahre enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten nahezu ausschließlich Transportleistungen von Erdgas. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält im Wesentlichen Schadensersatzleistungen, Kostenerstattungen sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 2.071 (Vorjahr T€ 659) und Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 105 (Vorjahr T€ 72). Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet neben Energieeinsatz die Aufwendungen für Fremdleistungen, insbesondere für Betrieb und Unterhalt des Gastransportnetzes sowie die Biogaskostenerstattungen an nachgelagerte Netzbetreiber und die Ausgleichszahlungen an andere Fernleitungsnetzbetreiber aufgrund des einheitlichen Netzentgeltes im Marktgebiet (Festlegung AMELIE). Personalaufwand Im Geschäftsjahr waren wie im Vorjahr ein Geschäftsführer und durchschnittlich 147 (Vorjahr 143) Angestellte beschäftigt. Davon war ein (Vorjahr zwei) Arbeitnehmer kurzfristig bzw. geringfügig beschäftigt. Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige betriebliche Aufwendungen fallen im Wesentlichen für Kosten im Zusammenhang mit dem Verwaltungsgebäude, für Beratungsleistungen, für Versicherungen und Beiträge, für Wartung und Reparaturen der Betriebs- und Geschäftsausstattung, für Personalnebenkosten, für Reisen und Kommunikation an. Finanzergebnis Im Geschäftsjahr lagen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von T€ 590 (Vorjahr T€ 276) vor. Der Effekt aus der Zinssatzänderung bei der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen beträgt T€ 285 (Vorjahr T€ 64). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen belaufen sich auf T€ 4.075 (Vorjahr T€ 3.578). Darin sind Zinsaufwendungen an die Muttergesellschaft Bayerngas GmbH (verbundenes Unternehmen) in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 59) enthalten. Die Zinsaufwendungen aufgrund der Aufzinsung von Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB betragen T€ 200 (Vorjahr T€ 108). Ergebnisverwendung Aufgrund des mit der Muttergesellschaft Bayerngas GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrags ist der Jahresüberschuss 2023 an die Bayerngas GmbH abzuführen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen belaufen sich auf ca. T€ 19.956 (Vorjahr T€ 19.886). Sie resultieren aus Miet-, Pacht- und Wartungsverträgen. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 2.000 (Vorjahr T€ 1.997). Das Bestellobligo für das Investitionsprojekt Gastransportleitung "AUGUSTA" beträgt T€ 9.121 zum Stichtag (Vorjahr T€ 3.469; im Vorjahr bestand darüber hinaus ein Bestellobligo für das Investitionsprojekt Gastransportleitung "MONACO" in Höhe von T€ 2.391 und für die Verdichterstation Wertingen in Höhe von T€ 2.178). Am 22.09.2016 unterzeichnete die bayernets GmbH einen Fremdfinanzierungsvertrag mit einer Gesamtkreditzusage in Höhe von T€ 177.800. Die Kredite dienen der Finanzierung langfristiger Investitionsmaßnahmen, insbesondere der Gastransportleitung "MONACO" sowie der Verdichterstation Wertingen. Die Unternehmensfinanzierung wurde zu gleichen Teilen durch ein Bankenkonsortium, bestehend aus vier Geschäfts- und Landesbanken, übernommen. Während der 15-jährigen Kreditlaufzeit fungiert die Bayerische Landesbank als Konsortialagent. Die Tilgung ist quartalsweise zu entrichten. Die Zinsstruktur ist variabel ausgestaltet. Zwecks Minimierung der daraus resultierenden Zinsänderungsrisiken erfolgte mit jeder Inanspruchnahme der Abschluss von Zinssicherungsgeschäften. Haftungsverhältnisse Die bayernets GmbH ist Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband Bayern e.V. und gewährt ihren Mitarbeitern eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung nach Maßgabe des Tarifvertrages über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes - Altersvorsorge-TV-Kommunal - (ATV-K). Zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem ATV-K gegenüber den anspruchsberechtigten Mitarbeitern ist die bayernets GmbH Mitglied in der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden (ZVK). Die ZVK finanziert die Versorgungsverpflichtungen im Abrechnungsverband I, dem die bayernets GmbH angehört, im Rahmen einer Mischfinanzierung aus Umlage- und Kapitaldeckungsverfahren. Die vom Arbeitgeber zu tragenden Regelsätze betragen seit Januar 2013 3,75% für Umlagen und 4% für den Zusatzbetrag. Die umlagepflichtige Gehaltssumme betrug in 2023 T€ 10.741 (Vorjahr T€ 10.466) für 148 Mitarbeitende (Vorjahr 145 Mitarbeitende). Die Gesamtaufwendungen für die Zusatzversorgung betrugen im Geschäftsjahr T€ 829 (Vorjahr T€ 809). Bildung von Bewertungseinheiten Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken aus dem o.g. Fremdfinanzierungsvertrag vom 22.09.2016 wurden derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) über ein Gesamtvolumen in Höhe von T€ 160.400 abgeschlossen. Das Darlehen sowie die Zinssicherungsgeschäfte wurden bilanziell zu Mikro-Hedges zusammengefasst. Während der Laufzeit von Grund- und Sicherungsgeschäften besteht eine Sicherungsbeziehung. Die prospektive Wirksamkeit wird mit der sog. Critical-term-match-Methode nachgewiesen. Für die Vergangenheit lässt sich die Wirksamkeit anhand sich ausgleichender Zahlungsströme nachweisen. Die Zinsswaps weisen zum Stichtag einen positiven Marktwert von T€ 6.700 (Vorjahr T€ 11.903) und einen negativen Marktwert von T€ 276 (Vorjahr T€ 0) aus:
Anwendungsbereich Mindeststeuergesetz Die bayernets zählt zu den Einheiten des Stadtwerke München Konzerns im Sinne des § 4 Abs. 1 MinStG und fällt somit unter den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Von der künftigen Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung werden keine zusätzlichen Steuerbelastungen erwartet. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen (Angabe nach § 6b Abs. 2 EnWG) Mit der Bayerngas Energy GmbH wurden Geschäfte in Höhe von T€ 994 (Vorjahr T€ 2.609) für Transportleistungen getätigt. Mit dem verbundenen Unternehmen SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG wurden Geschäfte in Höhe von T€ 54.915 für Transportleistungen getätigt (Vorjahr T€ 35.291). Für Biogaskostenerstattungen an die SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG sind Aufwendungen in Höhe von T€ 2.674 (Vorjahr T€ 2.477) angefallen. Bei der SWM Versorgungs GmbH entstanden Energiebezugskosten in Höhe von T€ 1.220 (Vorjahr T€ 4.936). Mit dem Beteiligungsunternehmen Trading Hub Europe GmbH wurden im Wesentlichen Geschäfte aufgrund des Bilanzkreismanagements in Höhe von T€ 1.607 getätigt (Vorjahr T€ 1.521). Mit dem Beteiligungsunternehmen PRISMA European Capacity Platform GmbH wurden im Wesentlichen Geschäfte aufgrund des Betriebs der Plattform für die Vergabe von Kapazitäten in Höhe von T€ 187 (Vorjahr T€ 171) getätigt. Mit anderen assoziierten Unternehmen gab es keine nennenswerten Geschäfte im abgelaufenen Geschäftsjahr. Sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen vorgenommen. Aufsichtsrat Günter Bauer, Geschäftsführer der Bayerngas GmbH, München Vorsitzender Dr. Thomas Meerpohl, Prokurist der Stadtwerke München GmbH, München stellvertretender Vorsitzender Alfred Müllner, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH, Augsburg bis 31.08.2023 Dr. Michael Hofmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH, Augsburg seit 30.10.2023 Andreas Rau, Geschäftsführer der NET4GAS s.r.o., Prag Dr. Rudolf Starzer, Geschäftsführer der Trans Austria Gasleitung GmbH, Wien im Ruhestand Geschäftsführer Dr. Matthias Jenn Konzernabschluss Die Bayerngas GmbH (HRB 5551), München, stellt für den kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss, in den unsere Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 einbezogen ist, auf. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und bekanntgemacht. Die Stadtwerke München GmbH (HRB 121920), München, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Konzernabschluss, in den unsere Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 einbezogen ist, auf. Dieser Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und bekanntgemacht. Honorare des Abschlussprüfers Die Gesellschaft verzichtet auf die Angabe zum Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB aufgrund der Aufnahme dieser Angabe in den Konzernabschluss der Bayerngas GmbH. Sonstiges Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates beliefen auf T€ 15 (Vorjahr T€ 13). Wesentliche Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Berichtszeitraumes sind nicht eingetreten.
München, 18. Januar 2024 Die Geschäftsführung Dr. Matthias Jenn Tätigkeitsabschluss "Gasfernleitung" der bayernets GmbH zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 EnWGErgänzende Angaben zum Tätigkeitsabschluss "Gasfernleitung" zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b Abs. 3 S. 7 EnWG Erläuterung zur Bilanz Die Bilanzpositionen werden in einem ersten Schritt direkt den einzelnen Tätigkeitsbereichen zugeordnet. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich oder sinnvoll ist, erfolgt die Zuordnung mittels Verteilungsschlüssel. Anlagevermögen In den Anlagenspiegeln der Tätigkeitsbereiche sind die Aufgliederung sowie die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens dargestellt. Das Anlagevermögen des Tätigkeitsbereichs Gasfernleitung ist identisch mit dem Anlagevermögen des Gesamtunternehmens. Im Übrigen wird auf den Anhang der bayernets GmbH verwiesen. Entwicklung des AnlagevermögensGeschäftsjahr 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Tätigkeitsbereiches Gasfernleitung haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind ohne Saldierung mit Verbindlichkeiten ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Dieser Posten beinhaltet im Wesentlichen vorausbezahlte Gebühren. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten (in Klammern Vorjahreswerte)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 411 (Vorjahr T€ 1.071) durch Grundschulden gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen mit T€ 16.459 gegenüber der Muttergesellschaft Bayerngas GmbH und beinhalten mit T€ 16.451 die Verbindlichkeit aufgrund der restlichen Ergebnisabführung. Sämtliche Verbindlichkeiten sind ohne Saldierung mit Forderungen ausgewiesen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten In diesem Posten sind abzugrenzende Transportentgelte der Folgejahre enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Alle Erträge und Aufwendungen der Tätigkeit Gasfernleitung und anderen Tätigkeiten außerhalb des Gasbereichs werden über eine Zusatzkontierung auf den Kostenstellen direkt zugeordnet. Innerbetriebliche Leistungsverrechnungen zwischen den Tätigkeiten werden durch zusätzliche Posten innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung gezeigt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus der Tätigkeit Gasfernleitung umfassen mit TEUR 195.337 nahezu den Gesamtumsatz der bayernets GmbH in Höhe von TEUR 196.221. Ohne Berücksichtigung von Erlösen aus der Auflösung von Ertragszuschüssen, ohne Biogas- und Marktraumumstellungsumlagen, ohne Erlöse aus Dienstleistungserbringungen und ohne Zuführungen, Auflösungen sowie Verwendungen von Rückstellungen hinsichtlich des Regulierungskontos betragen die Erlöse aus Netzentgelten TEUR 169.319. Finanzergebnis Im Berichtsjahr lagen sonstige Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von T€ 590 (Vorjahr T€ 276) vor. Der Effekt aus der Zinssatzänderung bei der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen beträgt T€ 285 (Vorjahr T€ 64). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen belaufen sich auf T€ 4.075 (Vorjahr T€ 3.578). Darin sind Zinsaufwendungen an die Muttergesellschaft Bayerngas GmbH (verbundenes Unternehmen) in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 59) enthalten. Die Zinsaufwendungen aufgrund der Aufzinsung von Rückstellungen gemäß § 253 Abs. 2 HGB betragen T€ 200 (Vorjahr T€ 108). Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne Die Gewinnabführung an die Gesellschafterin Bayerngas GmbH aus der Tätigkeit Gasfernleitung umfasst mit T€ 18.015 (Vorjahr T€ 23.042) den größten Teil des insgesamt abzuführenden Gewinns der bayernets GmbH in Höhe von T€ 18.271 (Vorjahr T€ 23.326). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen belaufen sich auf ca. T€ 19.956 (Vorjahr T€ 19.886). Sie resultieren aus Miet-, Pacht- und Wartungsverträgen. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 2.000 (Vorjahr T€ 1.997). Das Bestellobligo für das Investitionsprojekt Gastransportleitung "AUGUSTA" beträgt T€ 9.121 zum Stichtag (Vorjahr T€ 3.469; im Vorjahr bestand darüber hinaus ein Bestellobligo für das Investitionsprojekt Gastransportleitung "MONACO" in Höhe von T€ 2.391 und für die Verdichterstation Wertingen in Höhe von T€ 2.178). Am 22.09.2016 unterzeichnete die bayernets GmbH einen Fremdfinanzierungsvertrag mit einer Gesamtkreditzusage in Höhe von T€ 177.800. Die Kredite dienen der Finanzierung langfristiger Investitionsmaßnahmen, insbesondere der Gastransportleitung "MONACO" sowie der Verdichterstation Wertingen. Die Unternehmensfinanzierung wurde zu gleichen Teilen durch ein Bankenkonsortium, bestehend aus vier Geschäfts- und Landesbanken, übernommen. Während der 15-jährigen Kreditlaufzeit fungiert die Bayerische Landesbank als Konsortialagent. Die Tilgung ist quartalsweise zu entrichten. Die Zinsstruktur ist variabel ausgestaltet. Zwecks Minimierung der daraus resultierenden Zinsänderungsrisiken erfolgte mit jeder Inanspruchnahme der Abschluss von Zinssicherungsgeschäften. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen Die Geschäftsbeziehungen mit den verbundenen Unternehmen Bayerngas Energy GmbH und SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG sowie den Beteiligungsunternehmen Trading Hub Europe GmbH und PRISMA European Capacity Platform GmbH betreffen im Wesentlichen die Tätigkeit Gasfernleitung. Hierzu verweisen wir auf die Angaben im Anhang der bayernets GmbH. Übersicht von verbundenen, vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen, die gegenüber dem Tätigkeitsbereich Gasfernleitung Dienstleistungen erbringen oder Netzinfrastruktur überlassen Im Berichtsjahr lagen keine Überlassungen von Netzinfrastruktur oder Dienstleistungen vor, die von verbundenen, vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen an den Tätigkeitsbereich Gasfernleitung der bayernets erbracht wurden. Bilanz zum 31. Dezember 2023der bayernets GmbH, MünchenAKTIVA
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Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2023der bayernets GmbH, München
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die bayernets GmbH, München VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der bayernets GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der bayernets GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6B ABS. 3 ENWG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit Gasfernleitung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n. F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Duisburg, den 14. März 2024 PKF
Fasselt
Jahn, Wirtschaftsprüfer Reisch, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der bayernets GmbH wurde am 08. Mai 2024 festgestellt. |
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