Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 490154
Eingetragen
28.8.1974
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Bau von Maschinen, die Herstellung von Formen für die Betonsteinindustrie und der Handel mit diesen Gegenständen. Gegenstand des Unternehmens ist des Weiteren das Halten, die Verwaltung sowie die Verpachtung von Grundbesitz.

Historie

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Management

NameRolle
Bekim Nesimi
seit 6.11.2025
Prokura
Geschäftsführer
Klaus Dornacher
seit 22.7.2024
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
11.20%
1.17%
D***** B******
1.08%

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rampf Holding GmbH
Germany
530.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rampf Formen GmbH

Allmendingen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Lagebericht

1 Wirtschaftsbericht

1.1 Allgemeines

Die Rampf Formen GmbH entwickelt und produziert Stahlformen für die Betonsteinindustrie. Rampf ist weltweit tätig und zählt in dieser Branche zu den führenden Unternehmen.

1.2 Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Jahr 2014 mit 3,3 % gegenüber dem Vorjahr nicht verändert (Vorjahr 3,3 %).

Maßgeblich dafür verantwortlich waren die unverändert existierende europäische Schuldenkrise und die damit verbundene Rezession in der Eurozone.

Im Laufe des Jahres 2014 stieg das Bruttoinlandsprodukt BIP im Euroraum um 0,9 %.

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %). Offensichtlich konnte sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren.

Kalenderbereinigt errechnet sich ebenfalls eine BIP-Wachstumsrate von 1,5 %, da im Jahr 2014 annähernd gleich viele Arbeitstage wie im Vorjahr zur Verfügung standen.

Fast alle Wirtschaftsbereiche konnten zur Belebung der deutschen Wirtschaft beitragen. Insbesondere im Baugewerbe kam es - unter anderem begünstigt durch die extrem milde Witterung in den Wintermonaten - im Jahr 2014 zu einem kräftigen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 2,7 %. Das Produzierende Gewerbe, das ohne das Baugewerbe gut ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung ausmacht, konnte ebenfalls spürbar um 1,1 % zulegen. Daneben entwickelten sich auch die Dienstleistungsbereiche überwiegend positiv. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Zentralbanken der Industriestaaten haben trotz der durchaus positiveren Entwicklung ihre expansive Politik durch niedrige Zinsen und großzügige Liquiditätsbereitstellung fortgesetzt.

Hinter den Durchschnittswerten der Entwicklung in Europa verbirgt sich eine starke Divergenz. So konnte Deutschland ein Wachstum in Höhe von 1,5 % verzeichnen, was gegenüber dem Vorjahr (0,3 %) eine Beschleunigung des Wachstums darstellt.

Sehr viel ungünstiger verlief die konjunkturelle Entwicklung in den meisten anderen Staaten der Eurozone. Die französische Wirtschaft wuchs leicht mit 1,03 % und leidet unverändert unter hartnäckig hohen Staatsdefiziten und einer bislang weitgehend fehlenden Reformperspektive. Unter den im Zentrum der Krise stehenden Volkswirtschaften konnte Irland ein positives Wachstum in Höhe von 1,7 % und Portugal in Höhe von 1,17 % erzielen. Griechenland befindet sich weiterhin in der Rezession, konnte jedoch ein kleines Wachstum in Höhe von 0,6 % erreichen. Die Krise ist auch in Spanien (0,87 %) und Italien (0,63 %) weiterhin sichtbar, mildert sich jedoch durch leichtes Wachstum ein wenig ab. Belgien (1,22 %) und die Niederlande (0,83 %) konnten sich ebenfalls ein wenig erholen.

Die höchsten Wachstumsraten in der Europäischen Union waren in den baltischen Staaten zu verzeichnen mit dem Spitzenwert von 3,77 % in Lettland. Polen und die Slowakei weisen ein Wachstum von 3,09 % bzw. 2,3 % auf und liegen damit deutlich über den Werten von 2013. Das Vereinigte Königreich konnte ein Wachstum von 2,88 % erreichen.

Trotz sinkender Ölpreise konnten die Golfstaaten noch ein moderates Wachstum erzielen, dieses betrug in den Vereinigten Arabischen Emiraten 4,36 %, in Saudi-Arabien 4,09 % und in Katar 5,87 %. Die indische Wirtschaft entwickelt sich mit 5,42 % weiterhin positiv. In den USA belief sich das Wachstum für das Gesamtjahr auf 2,77 %. Der Verband Südostasiatischer Nationen (Mitglieder u.a. Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand) weist ein Wachstum von 6,1 % auf - die Union Südamerikanischer Nationen (Mitglieder u.a. Argentinien, Brasilien) ein Wachstum von 1,1 %. Russland wuchs um 1,33 %, Japan um 1,35 % und China um 7,54 %.

Bauwirtschaft

Die Bauwirtschaft erzielte 2014 ein Umsatzplus von 3,0 % und damit einen Umsatz von 217 Mrd. Euro über alle Bereiche. Damit lag die Bruttowertschöpfung des Baugewerbes mit plus 2,7 % deutlich über dem Durchschnitt der gesamten Volkswirtschaft mit plus 1,5 %.

Die positive Entwicklung ist zum wiederholten Male vom Wohnungsbau ausgegangen, wo der Umsatz mit 6,0 % im Plus lag. Für den Ausbaubereich insgesamt geht die Bundesvereinigung Bauwirtschaft von einem Umsatz von 78,5 Mrd. Euro aus, was einer Steigerung von 2,0 % gegenüber 2013 gleichkommt. Und auch der Bereich Gebäudetechnik erwartet eine Umsatzsteigerung von 2,0 % auf 58 Mrd. Euro. Trotz der erkennbaren Umsatzsteigerung gab es keine adäquate Entwicklung der Erträge.

Ein wesentlicher Einflussfaktor für unser Unternehmen ist die europäische Baukonjunktur, diese entwickelte sich 2014 im Durchschnitt weiterhin leicht rückläufig.

In Polen hat sich in 2014 die Bautätigkeit belebt. Moderne Nutzbauten entstehen, die häufig Umweltzertifikate erhalten. Die Anzahl der Baugenehmigungen für Wohneinheiten stieg. Die EU stellt große Beträge zur Steigerung der Energieeffizienz bestehender Gebäude bereit. Der Schwerpunkt liegt auf Nutzbauten. Hier sind deutsche Techniklösungen gefragt. Public-Private-Partnership Projekte (PPP) sind im Kommen und werden auch im Bereich der Gebäudesanierung genutzt.

Die britische Bauwirtschaft hat sich im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin erholt, in Griechenland, Italien, Frankreich und Spanien ist die Stimmung eher getrübt.

Die Entwicklung der österreichischen Bauwirtschaft war 2014 von einem sehr kräftigen Umsatzplus im 1. Halbjahr, nicht zuletzt aufgrund des günstigen Wetters, und einer merklichen Abschwächung in der zweiten Jahreshälfte geprägt.

Im Norden der Europäischen Union gelang es nur der Bauwirtschaft in Schweden sich weiter zu erholen während die Bauinvestitionen in Dänemark und Finnland stagnieren bzw. sinken.

Außerhalb der Europäischen Union ist das Expansionstempo der norwegischen Bauinvestitionen zurückgegangen und erwies sich als Konjunkturbremse.

Trotz des strengen Winters geht die Erholung der US-Bauwirtschaft in 2014 weiter voran. Zu Jahresbeginn hat der US-Gebäudebau im 1. Halbjahr 2014 um rund 9 % zugelegt. Die Perspektiven in diesem Sektor bleiben angesichts der wieder verbesserten Konjunkturaussichten gut. Der Aufschwung im Wohnungsbau hat zwar gegenüber den beiden Vorjahren an Stärke verloren, dafür kommt aber inzwischen zunehmend der Wirtschaftsbau in Fahrt. Im öffentlichen Sektor sind die Auftragschancen weiterhin begrenzt.

1.3 Auftragseingang und Umsatzentwicklung

Beim Auftragseingang war gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von rund 10 % (VJ -7 %) zu verzeichnen, dieser resultiert aus allen Märkten.

1.4 Produktion

Die Gesamtleistung betrug im Berichtsjahr 37,2 Mio. Euro, was einer Steigerung von 5,2 % zum Vorjahr entspricht.

1.5 Beschaffung

Die Beschaffung von Stahl ist eine zentrale Managementaufgabe. Die Rohstahlproduktion blieb im Berichtsjahr mit 42,9 Mio. Tonnen etwa auf der des Vorjahres (2013: 42,6 Mio. Tonnen). Die deutsche Stahlindustrie will im neuen Jahr ihre Produktion erneut etwas steigern. Die Rohstahlproduktion werde voraussichtlich um 1 % auf 43,3 Millionen Tonnen ausgeweitet.

Zentraler Risikofaktor für die Stahlmärkte bleibt die Rohstoffversorgung. Insbesondere Eisenerz und Kokskohle sind aufgrund zunehmender Marktkonzentration im Bergbau schwierig zu prognostizierende Preisbestandteile. Bei Rampf verlief die Entwicklung der Stahleinstandspreise uneinheitlich. Die Beschaffungspreise für normale Stahlgüten waren leicht rückläufig, während die Preise für Sondergüten im Wesentlichen unverändert blieben.

1.6 Personal

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 201 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) (VJ 216) beschäftigt. Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 23 Auszubildende (VJ 26). Freiwillige Leistungen wurden in eingeschränkten Rahmen gewährt.

1.7 Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 813 (VJ TEUR 714) getätigt. Die Finanzierung erfolgte aus dem Cash-Flow.

1.8 Ergebnis-, Vermögens-, Ertragslage, Liquidität

Im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen ist die Rampf Holding Verwaltungs-GmbH sowie die Rampf Beteiligungs GmbH mit der Rampf Formen GmbH verschmolzen worden.

Aufgrund des positiven Ergebnisses hat sich das Eigenkapital auf 8,0 Mio. Euro erhöht, die Eigenkapitalquote verbessert sich mit 27,8 % um 1,4 %-Punkte gegenüber der des Vorjahres (VJ 26,4 %).

Die Gesamtleistung erhöht sich im Berichtsjahr um 5,2 % auf TEUR 37.194 (VJ TEUR 35.342). Die Materialquote zur Gesamtleistung verringert sich und betrug 50,2 % (VJ 51,2 %). Die Personalaufwandsquote zur Gesamtleistung konnte verringert werden und lag in der Berichtsperiode bei 31,8 % (VJ 33,0 %).

Um den nachhaltigen Turnaround der Gesellschaft zu ermöglichen, sind weiterhin Restrukturierungsmaßnahmen geplant und teilweise umgesetzt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist insgesamt belastet von Kosten dieser Maßnahmen in Höhe von 101 TEUR. Berücksichtigt man diesen Effekt, verbessert sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

t GJ 2014 GJ 2013
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 675 TEUR -1.559 TEUR
Enthaltene Sondereffekte -101 TEUR -1.415 TEUR
Ergebnis ohne Sondereffekte 776 TEUR -144 TEUR

Das außerordentliche Ergebnis ist durch die Übergangsvorschrift für Pensionsrückstellungen (1/15 Regelung) mit TEUR -141 belastet.

Die Gesellschaft arbeitet seit November 2010 ohne Betriebsmittelkredite von Banken. Die vorhandenen Barmittel waren im Berichtsjahr jederzeit ausreichend um jegliche finanziellen Verpflichtungen innerhalb der Fälligkeiten zu regulieren.

Die wesentlichen Kennzahlen stellen sich wie folgt dar:

  Berichtsjahr 2014 Berichtsjahr 2013 Abweichung
  TEUR % TEUR % TEUR %
Bilanzsumme 28.732 100,0% 28.169 100,0% +563 +2,0%
Eigenkapital 7.986 27,8% 7.444 26,4% +542 +7,3%
Anlagevermögen 20.604 71,7% 20.851 74,0% -247 -1,2%
Gesamtleistung 37.194   35.342   +1.852 +5,2%
EBT 517   -1.700   +2.217 -130,4%
Cash-Flow 2.435   67   +2.368 3.534,3%

1.9 Ausblick und Prognose

Laut einer neuen Prognose des Internationalen Währungsfonds soll die Weltwirtschaft 2015 um 3,5 % wachsen (zuvor hatte der Währungsfonds noch mit 3,8 % gerechnet). Die Weltwirtschaft profitiert zwar von fallenden Ölpreisen jedoch wird das Wachstum insbesondere durch die schwachen Wachstumswerte der Schwellen- und Entwicklungsländer wie Indien, Mexiko, Russland aber auch China und Brasilien gedämpft.

Für die Euro-Zone gehen die IWF-Ökonomen dagegen von einer leicht positiven Entwicklung aus: Für das kommende Jahr geht der IWF davon aus, dass die Euro-Zone mit einem Plus von 1,2 % wachsen wird.

Für Deutschland sieht die Schätzung etwas besser aus: In 2015 soll das Wachstum dann 1,3 % zulegen.

Mit Sorge blicken die IWF-Ökonomen auf Russland: Die Aussichten für Russlands Wirtschaft wurden drastisch nach unten gesenkt. Die dortige Wirtschaft dürfte wegen der geringeren Einnahmen aus Ölexporten und den politischen Spannungen in 2014 um 3,0 % schrumpfen, sagte der IWF voraus. Auch für das Jahr 2015 wurde ein Minus von 3,0 % vorausgesagt. Bisher hatte der IWF für 2015 noch ein leichtes Plus veranschlagt.

Damit bleibt die Situation in der Eurozone fragil. Die notwendigen Konsolidierungs-maßnahmen und die anhaltende Verunsicherung von Konsumenten und Investoren erlauben keine rasche und durchgreifende Erholung. Die bereits im vergangenen Jahr genannten Probleme haben nach wie vor Gültigkeit: Griechenland ist unverändert überschuldet; Frankreich weist weiterhin eine schwindende Konjunktur auf. In den USA ist das Staatsdefizit gefährlich hoch, hinzu kommt noch die instabile Situation in der Ukraine und Russland.

1.10 Entwicklung bei Rampf

Trotz der instabilen Entwicklung der Weltwirtschaft planen wir für das Jahr 2015 mit einer moderaten Steigerung der Umsatzerlöse und mit einem positiven Ergebnis. Darüber hinaus wird mit einem deutlichen Anstieg des Auftragseingangs gerechnet. Die Liquidität ist auf Basis dieser Planungen gesichert.

2 Forschungsbericht

Die F&E-Schwerpunkte liegen weiterhin in der Fortentwicklung und Verbesserung von Produktions- und Herstellprozessen sowie der Entwicklung innovativer Produkte.

3 Risikobericht

Die Gesellschaft ist weltweit aktiv. Ihre Geschäftstätigkeit birgt wie jedes unternehmerische Handeln vielfältige Chancen und Risiken. Wir beobachten Unsicherheitsfaktoren und Veränderungen im Umfeld bzw. innerhalb des Unternehmens laufend im Rahmen unseres täglichen Geschäfts und bewerten sowie steuern diese so weit wie möglich, um Chancen und Risiken zu minimieren. Das Management von Chancen und Risiken ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmensführung und unerlässlich für eine langfristige positive Entwicklung von Rampf.

Folgende Risiken beobachten wir laufend:

Konjunkturrisiken:

Risiken aus den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ergeben sich aus den Unsicherheiten im Euroraum, der Schuldenkrise im Euroraum und der Situation an den internationalen Finanzmärkten. Naturkatastrophen können sich an den Märkten zusätzlich negativ auswirken.

Markt- und Wettbewerbsrisiken:

Kundenseitige Konzentrationstendenzen bestehen weitgehend nicht. Durch ein intensives Forderungsmanagement in Verbindung mit einer Warenkreditversicherung wird versucht, Zahlungsausfälle zu vermeiden. Währungsrisiken müssen aus Wettbewerbsgründen getragen werden. Diesen begegnen wir durch vorsichtige Kalkulation und ggf. durch Devisentermingeschäfte.

Produktionsrisiken:

Mit vorbeugenden und umfassenden Wartungsmaßnahmen vermeiden wir Produktionsausfälle. Effiziente Organisationsstrukturen sichern zusätzlich den reibungslosen Ablauf in der Fertigung. Das Risiko von Bedienfehlern ist aufgrund der fachlichen Kompetenz unserer Mitarbeiter sehr gering.

Beschaffungsrisiken:

Den Einkaufsrisiken im Stahlbeschaffungssegment begegnen wir durch sorgfältige Auswahl unserer Lieferanten und jahrelanger partnerschaftlicher Zusammenarbeit.

Risiken im IT-Bereich:

Risiken im IT-Bereich verringert Rampf durch moderne Technologien, stetige Investitionen in Neuerungen und redundante Systeme in strategisch wichtigen Bereichen sowie gezielte Vorkehrungen zum Datenschutz auf ein Mindestmaß.

Finanzrisiken:

Die Liquidität ist aus heutiger Sicht und auf Basis der für das Geschäftsjahr 2015 vorliegenden Planungen gesichert. Alle im Jahr 2014 gestarteten Maßnahmen zur Sicherung des Fortbestands des Unternehmens wurden erfolgreich beendet. Aktuell gestartete Maßnahmen sollen die nachhaltige Ertragskraft des Unternehmens steigern und sichern.

Prozessrisiken:

Die Gesellschaft ist derzeit nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt.

4 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

 

Allmendingen, den 8. April 2015

Rampf Formen GmbH
Allmendingen

Der Geschäftsführer

gez. Dr. Peter Dauben

Bilanz

Aktiva

        Vorjahr
  EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   758.357,45   720
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 7.666.149,87     8.030
2. Technische Anlagen und Maschinen 780.563,16     1.072
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.353.232,02     1.359
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 505.496,47     412
    10.305.441,52   10.873
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.628.909,13     6.660
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.483.340,51     1.463
3. Übrige Finanzanlagen 427.873,87     1.135
    9.540.123,51   9.258
      20.603.922,48 20.851
B. UMLAUFVERMÖGEN        
I. Vorräte   2.454.955,51   1.775
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 889.964,70     470
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.909.850,38     3.980
    2.799.815,08   4.450
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   2.754.597,32   1.033
      8.009.367,91 7.258
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN     118.878,53 60
      28.732.168,92 28.169

Passiva

       
        Vorjahr
    EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL        
I. Gezeichnetes Kapital   530.000,00   500
II. Kapitalrücklage   11.253.334,52   11.253
III. Verlustvortrag   -4.308.658,80   -2.544
IV. Jahresüberschuss (i.Vj. -fehlbetrag)   511.546,77   -1.765
      7.986.222,49 7.444
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGENANTEIL     0,00 17
C. RÜCKSTELLUNGEN     12.944.862,00 12.451
D. VERBINDLICHKEITEN        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   2.735.480,78   4.190
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   28.550,26   12
3. Übrige Verbindlichkeiten   5.037.053,39   4.055
      7.801.084,43 8.257
      28.732.168,92 28.169

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.562.320,73 283.011,45 0,00 38.377,46 2.806.954,72
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 13.279.484,92 20.072,04 53.350,87 221.594,94 13.131.312,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.254.628,27 99.140,32 0,00 30.149,89 14.323.618,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.065.986,02 205.508,24 58.308,95 29.032,52 6.300.770,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 411.569,79 205.586,50 -111.659,82 0,00 505.496,47
  34.011.669,00 530.307,10 0,00 280.777,35 34.261.198,75
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 15.179.444,01 1.650.000,00 0,00 1.546.720,52 15.282.723,49
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.358.521,53 511.930,00 0,00 539.820,12 2.330.631,41
3. Übrige Finanzanlagen 1.134.694,21 2.923,63 0,00 709.743,97 427.873,87
  18.672.659,75 2.164.853,63 0,00 2.796.284,61 18.041.228,77
  55.246.649,48 2.978.172,18 0,00 3.115.439,42 55.109.382,24
  Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.841.824,75 245.149,98 0,00 38.377,46 2.048.597,27
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 5.249.436,11 215.726,91 0,00 0,00 5.465.163,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.182.427,11 390.778,32 0,00 30.149,89 13.543.055,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.706.877,51 269.693,68 0,00 29.032,52 4.947.538,67
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00   0,00 0,00
  23.138.740,73 876.198,91 0,00 59.182,41 23.955.757,23
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.519.345,23 0,00 0,00 865.530,87 7.653.814,36
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 895.360,90 11.930,00 0,00 60.000,00 847.290,90
3. Übrige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  9.414.706,13 11.930,00 0,00 925.530,87 8.501.105,26
  34.395.271,61 1.133.278,89 0,00 1.023.090,74 34.505.459,76
  Buchwerte
31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 758.357,45 720.495,98
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 7.666.149,87 8.030.048,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 780.563,16 1.072.201,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.353.232,02 1.359.108,51
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 505.496,47 411.569,79
  10.305.441,52 10.872.928,27
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.628.909,13 6.660.098,78
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.483.340,51 1.463.160,63
3. Übrige Finanzanlagen 427.873,87 1.134.694,21
  9.540.123,51 9.257.953,62
  20.603.922,48 20.851.377,87

Gewinn- und Verlustrechnung

      Vorjahr
  EUR TEUR
1. Rohergebnis   20.133.832,16 18.525
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 10.005.083,26   9.445
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.810.624,29   2.204
3. Abschreibungen      
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.121.348,89 1.254
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.049.568,85   6.516
    17.986.625,29 19.419
5. Erträge aus Beteiligungen 94.885,10   243
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 26.147,47   129
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.258,35   62
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 11.930,00   15
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.637.229,56   1.084
    -1.471.868,64 -665
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   675.338,23 -1.559
11. Außerordentliche Aufwendungen   158.617,93 141
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.196,95   58
13. Sonstige Steuern 6.370,48   7
    5.173,53 65
14. Jahresüberschuss (i.Vj. -fehlbetrag)   511.546,77 -1.765

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt.

Die Grundsätze der Bewertungs- und Gliederungsstetigkeit wurden unter Berücksichtigung des BilMoG beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Wie im Vorjahr wurde das Bilanzierungswahlrecht hinsichtlich der Aktivierung von Aktivüberhängen bei latenten Steueransprüchen nicht in Anspruch genommen.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Im Jahr 2014 führten weitere Restrukturierungsmaßnahmen in der Firmengruppe dazu, dass die Rampf Beteiligungs GmbH, Allmendingen, und die Rampf Holding Verwaltungs-GmbH, Allmendingen, als übertragende Rechtsträger mit Wirkung zum 1. Januar 2014 (Verschmelzungsstichtag) ihr Vermögen als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten auf die Rampf Formen GmbH übertragen haben.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wertansätze in der Vorjahresbilanz wurden unverändert als Bilanzvorträge auf neue Rechnung übernommen. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter nach der linearen Methode vorgenommen. Falls erforderlich wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wird.

Für den Aktivposten Werkzeuge wurde gemäß § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert angesetzt. Der Festwert wurde letztmals zum 31. Dezember 2011 körperlich aufgenommen.

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennbetrag angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen monatsbezogenen Einkaufspreisen unter Berücksichtigung des handelsrechtlichen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Halbfabrikate sind zu Herstellungskosten bewertet unter Berücksichtigung des jeweiligen Fertigungsgrads. Hierzu werden neben durchschnittlichen Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage der Kostenträgerrechnung unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Standard- und Normteile werden seit 2011 aufgrund des überwiegenden Fremdbezugs unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen.

Bei den Fertigerzeugnissen erfolgt die Bewertung retrograd. Von den Verkaufspreisen wird ein Abschlag in Höhe von 20 % für Vertriebskosten, kalkulatorischen Gewinn und steuerlich nicht aktivierungspflichtigen Gemeinkosten vorgenommen. Einer verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Anzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Für die Werte der Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten vor. Die Pensionsrückstellungen nach der allgemeinen Versorgungsordnung der Gesellschaft werden nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) mit einem Rechnungszins von 4,53 % und einem Rententrend gemäß den individuellen Regelungen ermittelt.

Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Pensionszusagen an aktive Anwärter wurden in 2009 mittels einzelvertraglicher Vereinbarungen mit den Begünstigten mit dem Stand zum 31. Dezember 2008 eingefroren, indem die bis dahin erworbenen Ansprüche festgeschrieben wurden. Ein weiteres Anwachsen der Ansprüche auf die Betriebsrente findet dadurch nicht mehr statt. Ebenfalls vereinbart wurde die Beschränkung der Dynamisierung zukünftiger Renten auf die gesetzliche Mindesterhöhung.

Die Pensionsrückstellungen nach den Einzelzusagen werden ebenfalls nach der Projected Unit Credit Methode mit einem Rechnungszins von 4,53 % und einem Rententrend mit 6,0 % alle 3 Jahre ermittelt. Als Rechnungsgrundlage dienten ebenfalls die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Der nach Art. 67 Abs. 2 EGHGB nicht bilanzierte Teil der Pensionsrückstellungen beträgt zum 31. Dezember 2014 für die allgemeine Versorgungsordnung EUR 1.369.694,00 und für die Einzelzusagen EUR 39.410,00. Die nicht bilanzierten Rückstellungen in Höhe von insgesamt EUR 1.409.104,00 entsprechen 10/15tel des Zuführungsbetrags auf Grund der geänderten Bewertung.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Von den Verbindlichkeiten sind keine rechtlich nach dem Bilanzstichtag entstanden. Verbindlichkeiten werden größtenteils in Euro in Rechnung gestellt. Sofern zum Bilanzstichtag die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Währungsumrechnung

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres, ist im Anlagespiegel, der Bestandteil dieses Anhangs ist, dargestellt.

2. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten beinhaltet ein Disagio in Höhe von EUR 8.653,80.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen beinhalten in Höhe von EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 4) Ausleihungen gegen Gesellschafter.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit Restlaufzeiten von über einem Jahr in Höhe von EUR 6.642,00 (i.Vj. TEUR 10) enthalten.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten und Restlaufzeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Darstellung:

    Restlaufzeiten    
Gesamt
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
besicherte Beträge
TEUR
Art und Form der Sicherheit
1 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.735 1.474 1.261 0 2.735 1 / 3 / 4
Vorjahr 4.190 1.454 2.736 0 4.190 1 / 2 / 3 / 4
2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29 29 0 0 0  
Vorjahr 12 12 0 0 0  
3 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.972 1.972 0 0 0  
Vorjahr 1.066 1.066 0 0 0  
4 Übrige Verbindlichkeiten 3.065 3.065 0 0 2.079 5
Vorjahr 2.989 2.989 0 0 2.099 5
GESAMT 7.801 6.540 1.261 0 4.814  
Vorjahr 8.257 5.521 2.736 0 6.289  

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Grundschulden

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen/Sicherungsübereignung

3 = gesamtschuldnerische Haftung von verbundenen Unternehmen (der Gesellschafterin)

4 = Verpfändung von Festgeld-Kontoguthaben

5 = AXA, Verpfändung Direktversicherungen

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich im Berichtsjahr in voller Höhe um ein konzerninternes Darlehen der Rampf Holding GmbH und um Verrechnungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 527.710,38 (i.Vj. TEUR 477) enthalten. Sie resultieren insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus Buchgewinnen von Abgängen des Anlagevermögens. Darüberhinaus beinhalten sie die Auflösung einer nicht in Anspruch genommenen 6b-Rücklage. Im Rohergebnis sind zudem Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 47.247,81 (i.Vj. TEUR 38) enthalten.

2. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind EUR 76.310,17 (i.Vj. TEUR 430) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 162) enthalten. Sie enthalten zudem Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 25.147,41 (i.Vj. TEUR 77).

4. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

Die Erträge stammen - wie bereits im Vorjahr - fast ausschließlich aus verbundenen Unternehmen.

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträgen sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 54.115,66 (i.Vj. TEUR 46) enthalten.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 65.452,29 (i.Vj. TEUR 83) sowie solche aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 1.244.250,58 (i.Vj. TEUR 571). Darin enthalten ist zudem seit 2014 der Aufwand aus der Änderung des Rechnungszinssatzes der Pensionsrückstellungen.

7. Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen 1/15tel aus der Auflösung des Unterschiedsbetrags der Pensionsrückstellungen zwischen dem Wert nach neuem Recht (BilMoG) und nach bisherigem Recht.

8. Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen tatsächliche Ertragsteuern für vorangegangene Geschäftsjahre.

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

2. Außerbilanzielle Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB)

Seit dem 1. Januar 2013 werden offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoring-Gesellschaft verkauft. Zweck und Vorteil dieser Handlungsweise liegen darin, dass das Unternehmen seine Liquidität besser steuern kann und gleichzeitig das Ausfallrisiko durch den Übergang des Bonitätsrisikos reduziert. Nennenswerte Risiken entstehen hierdurch nicht.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:

    Fälligkeiten
  Gesamt
TEUR
2015
TEUR
2016
TEUR
2017
TEUR
2018
TEUR
2019
TEUR
Leasingverträge 429 238 136 48 7 0

4. Beschäftigte

Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen (§ 285 Nr. 7 HGB):

Beschäftigtenzahl (im Jahresdurchschnitt) 2014 2013
Arbeiter 112 119
Angestellte 89 96
  201 215

5. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2014 setzt sich die Geschäftsführung der Gesellschaft wie folgt zusammen:

- Herr Dr.-Ing. Peter Dauben, Bad Sassendorf

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Für Geschäftsführer, ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene sind im Jahresabschluss Pensionsrückstellungen in Höhe von rund TEUR 1.205 enthalten.

6. Beteiligungsunternehmen gem. § 285 Nr. 11 HGB

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 Prozent der Anteile besitzt - setzten sich wie folgt zusammen:

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe des Anteils am Kapital
%
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
TEUR
Stichtag der vorliegenden Information
Via Domo GmbH, 89604 Allmendingen 100 -930 -29 31.12.2014
Rampf Formen Kft., 6791 Szeged, Ungarn 100 2.447 48 31.12.2014
Rampf Formen (Taicang) Co. Ltd. 215400 Taicang City, China 100 -123 -172 31.12.2014
Rampf Formen Polska Sp.z o.o., 50-541 Wroclaw, Polen 100 117 3 31.12.2014
Rampf Molds Industries Inc., 21740 Hagerstown, Maryland, USA 100 5.926 100 31.12.2014
F3B Moulds SAS 79144 Cerizay, Frankreich 100 1.164 163 31.12.2014

7. Muttergesellschaft gem. § 285 Nr. 14 HGB

Name Sitz
Rampf Holding GmbH Allmendingen

Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens wird beim Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Allmendingen, 19. März 2015

Rampf Formen GmbH
Allmendingen

Der Geschäftsführer

gez. Dr. Peter Dauben

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Rampf Formen GmbH, Allmendingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Rampf Formen GmbH, Allmendingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 21. April 2015

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Bernd Weber, Wirtschaftsprüfer

gez. Carsten Grill, Wirtschaftsprüfer

Feststellungs- und Gewinnverwendungsbeschluss

Die Feststellung des Jahresabschlusses 2014 der Rampf Formen GmbH, Allmendingen, erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 1. Juni 2015. Des Weiteren wurde beschlossen, dass der Bilanzverlust in Höhe von EUR -3.797.112,03, bestehend aus Jahresüberschuss (EUR 511.546,77) und Verlustvortrag (EUR -4.308.658,80), auf neue Rechnung vorgetragen wird.

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