Hypatos GmbH
Potsdam
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2024 EUR |
31.12.2023 EUR |
| A. Anlagevermögen |
1.568.926,93 |
1.343.490,26 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
130.002,00 |
190.002,00 |
| II. Sachanlagen |
744,00 |
1.794,00 |
| III. Finanzanlagen |
1.438.180,93 |
1.151.694,26 |
| B. Umlaufvermögen |
7.103.551,78 |
4.430.685,52 |
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
2.997.458,70 |
849.287,36 |
| davon gegen Gesellschafter |
1.393.749,63 |
|
| II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks |
4.106.093,08 |
3.581.398,16 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten |
153.178,19 |
172.554,45 |
| Aktiva |
8.825.656,90
|
5.946.730,23 |
Passiva
|
|
31.12.2024 EUR |
31.12.2023 EUR |
| A. Eigenkapital |
5.029.007,36 |
3.700.693,60 |
| I. ausgegebenes Kapital |
194.811,00 |
143.159,00 |
| 1. Gezeichnetes Kapital |
196.717,00 |
145.079,00 |
| 2. eigene Anteile |
-1.906,00 |
-1.920,00 |
| II. Kapitalrücklage |
36.626.721,37 |
29.084.624,71 |
| III. Verlustvortrag |
25.527.090,11 |
17.283.453,65 |
| IV. Jahresfehlbetrag |
6.265.434,90 |
8.243.636,46 |
| B. Rückstellungen |
264.934,65 |
98.322,17 |
| C. Verbindlichkeiten |
1.530.420,05 |
1.217.196,27 |
| davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.530.420,05 |
1.217.196,27 |
| davon gegenüber Gesellschaftern |
29,00 |
|
| D. Rechnungsabgrenzungsposten |
2.001.294,84 |
930.518,19 |
| Summe Passiva |
8.825.656,90 |
5.946.730,23 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Potsdam. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Potsdam unter der Nummer HRB 33671 eingetragen.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften
des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften
für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften
wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.
Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH im
Sinne von § 267 Abs. 1 HGB auf.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB
gewählt.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden
ist von einer positiven Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen
worden. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft in der Vergangenheit
keine nachhaltigen Gewinne erzielt hat. Es handelt sich hierbei um planmäßige Verluste,
die sich durch Produktentwicklung, Markteinführung und Wachstum des jungen Unternehmens
ergeben. Der Bestand der Gesellschaft ist von der erfolgreichen Umsetzung des Unternehmenskonzeptes
und der Generierung entsprechender Umsatzerlöse sowie der Bereitstellung von weiteren
liquiden Mitteln seitens der bestehenden sowie potenziellen neuen Gesellschaftern
abhängig. Für den Fall, dass diese Ereignisse nicht eintreten und keine Zuführung
weiterer liquider Mittel erfolgt, ist der Bestand, respektive die Fortführung der
Unternehmenstätigkeit in dem geplanten Umfang, gefährdet.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss unter Zugrundelegung der Going-Concern-Prämisse
gemäß § 252 Abs. 1 Nummer 2 HGB aufgestellt.
AKTIVA
Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen
Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei
werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
von zwei bis drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit
Anschaffungskosten unter EUR 150; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam
erfasst.
Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer
Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen
grundsätzlich zeitanteilig. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens
beträgt ein bis 5 Jahre.
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet.
Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern
des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr
der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten,
vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut
EUR 250 nicht übersteigen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr
als EUR 250 und nicht mehr als EUR 800 sind unter Angabe des Tages der Anschaffung
sowie der Anschaffungskosten in das Anlagenverzeichnis aufgenommen, gleichzeitig
in voller Höhe abgeschrieben und fiktiv als Abgang erfasst worden (Abgangsfiktion).
Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips
bewertet.
Liegen für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Anhaltspunkte für eine dauernde
Wertminderung vor, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren
Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken
behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen
werden abgeschrieben.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen
bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
PASSIVA
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Sonstige Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.
Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende
objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit
von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz, herausgegeben von der Deutschen Bundesbank, der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen und Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie
Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
Erläuterungen zu Bilanzposten und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Finanzanlagen Die Gesellschaft ist alleinige Gesellschafterin der Hypatos Inc. mit Sitz in den USA.
Es bestehen Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.433.467 (Vj. EUR 1.146.980).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit
von unter einem Jahr.
Im Berichtsjahr erfolgte eine Ausweisänderung des Spendesk-Guthabens. Im Vorjahr wurde
das Guthaben in Höhe von EUR 72.733 in den Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen.
Im Zuge einer zutreffenden Bilanzierung wurde der Vorjahresbetrag in die sonstigen
Vermögensgegenstände umgegliedert.
Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt EUR 196.717. Die Gesellschaft
hält eigene Anteile mit einem Wert von EUR 1.906.
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen
gebildet. Sie belaufen sich auf EUR 264.935 (Vj. EUR 98.322) und bestehen im Wesentlichen
aus Rückstellungen für Personalverpflichtungen, ausstehende Rechnungen sowie Jahresabschlusserstellung.
Die sonstigen Rückstellungen haben jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten liegt wie im Vorjahr vollständig innerhalb
des nächsten Jahres. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus
Steuern in Höhe von EUR 92.425 (Vj. EUR 94.276) und im Rahmen der sozialen Sicherheit
in Höhe von EUR 12.148 (Vj. EUR 11.410) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung
aus Forschungszulagen für die Jahre 2020 – 2023 in Höhe von EUR 1.197.360, weitere
periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 29.129 (Vj. EUR 51.071) sowie Erträge aus der
Währungsumrechnung in Höhe von EUR 477 (Vj. EUR 661) enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe
von EUR 49.935 (Vj. EUR 1.951) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe
von EUR 2.858 (Vj. EUR 7.313) enthalten.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen
in Höhe von EUR 48.941 (Vj. EUR 41.580) enthalten.
Sonstige Angaben
Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 35 Mitarbeiter (Vj. 41 Mitarbeiter) beschäftigt.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 185)
aus Miet- und Lizenzverträgen. Es bestehen keine Verpflichtungen von mehr als 5 Jahren.
Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:
Familienname
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Vorname
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Erxleben
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Ulrich
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Ein gesetzliches Aufsichtsorgan existiert nicht.
Vorgänge besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Mit Gesellschafterbeschluss vom 29. November 2024 wurde ein vom Kalenderjahr abweichendes
Wirtschaftsjahr beschlossen. Mit Wirkung ab 2025 endet das Geschäftsjahr am 31. Januar
eines jeden Jahres. Das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2025 bis zum 31. Januar 2025
ist ein Rumpfgeschäftsjahr.
sonstige Berichtsbestandteile
Potsdam, den 26.06.2025 gez. Ulrich Erxleben
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.09.2025 festgestellt.
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