Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 11640
Vorher
Mondopharm GmbHDr. Fischer Pharma GmbHDr. Fischer Medical Care GmbH
Eingetragen
15.6.2011
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und AltenpflegebedarfHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
der Handel mit Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten, der Handel mit Medizinprodukten, das Herstellen von Arzneimitteln, pharmazeutischen Produkten und Medizinprodukten, der Transport, die Lagerung und das Umverpacken, Abfüllen oder Kennzeichnen von Arzneimitteln und Medizinprodukten. Der Import, Export und Reimport von Arzneimitteln, pharmazeutischen Produkten und Medizinprodukten. Die Erbringung von Beratungsleistungen und Dienstleistungen im pharmazeutischen und medizinischen Bereich, der Erwerb und Vertrieb von Vermögensgegenständen im Bereich Pharmazie und Medizintechnik. Die Beteiligung an und die Verwaltung von anderen Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Tom Keller
seit 31.7.2024
Prokura
Attila Strauss
seit 9.12.2022
Geschäftsführer
Paul Tabert
seit 8.2.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

M1 Aesthetics GmbH

Schönefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Die M1 Aesthetics GmbH ist als modernes Health-Care Unternehmen auf die Vermarktung pharmazeutischer, medizinischer und medizintechnischer Produkte für die ästhetische Chirurgie und kosmetische Dermatologie spezialisiert. Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie steht die Vermarktung von Markenprodukten an Ärzte, Apotheken und Großhändler.

1.2 Forschung und Entwicklung

Wir führen keine Forschung und Entwicklung durch.

Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Kernmarkt der Geschäftsaktivitäten war im abgelaufenen Geschäftsjahr Deutschland, wobei mittlerweile ein Anteil von über 40% des Umsatzes mit ausländischen Kunden getätigt wird. Hintergrund ist die internationale Expansion einzelner Kunden sowie die gezielte Nutzung von internationalen Vertriebswegen in der EU.

Das deutsche (aber auch europäische) Wirtschaftswachstum zeigte sich im Jahr 2019 schwach und mit nachlassender Dynamik aufgrund weiter ansteigender Risiken und protektionistischer Handelshemmnisse. Nach einem preisbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 1,5 % im Jahr 2018 stieg das BIP in 2019 preisbereinigt lediglich um 0,6 Prozentpunkte.

Die Treiber des Wirtschaftsaufschwungs waren neben dem anhaltenden Immobilienboom und den staatlichen Konsumausgaben die privaten Konsumausgaben (+ 2,6 %; nominell gegenüber dem Vorjahr). Auch im vierten Jahr in Folge konnte der deutsche Staat mehr Geld einnehmen und einen Überschuss bei Bund, Ländern und Gemeinden von 61,9 Mrd. EUR erreichen, wovon allerdings 24,1 Mrd. EUR als Einmalbetrag von den großen Energiekonzernen zu verbuchen war.

Ausblick:

Verschiedene Wirtschaftsforschungsinstitute erwarteten ursprünglich für das Jahr 2020 eine leichte Verbesserung des Wachstums der deutschen Wirtschaft. Die Bundesregierung ging zuletzt von einer realen Wachstumsrate von ca. + 1,1 % aus. Durch die massiven Verwerfungen auf allen Märkten durch die Corona-Pandemie seit März 2020 wurden diese Prognosen aber vollständig überholt. Eine verlässliche Prognose über die tatsächliche Entwicklung der deutschen und internationalen Volkswirtschaften ist dabei kaum abzugeben und wird maßgeblich von der Dauer der Pandemie-bedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens abhängen.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesundheitswirtschaft weist im Vergleich zur Gesamtwirtschaft überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Sie ist in den letzten zehn Jahren mit 4,1 Prozent pro Jahr stärker gewachsen als die deutsche Volkswirtschaft insgesamt. Die deutsche Gesundheitswirtschaft beschäftigt 7,6 Millionen Menschen und erwirtschaftet knapp 370 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 12,1 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Damit entsteht jeder achte Euro Bruttowertschöpfung in Deutschland in der Gesundheitswirtschaft. Hierzu tragen vor allem die Pharma- und die Medizinproduktebranche bei.

Die Beschäftigtenzahlen in der Gesundheitswirtschaft steigen stärker als im Durchschnitt der deutschen Wirtschaft. Seit 2007 hat die Gesundheitswirtschaft mehr als 1,6 Millionen Stellen geschaffen. Sie beschäftigt inzwischen fast so viele Erwerbstätige wie das gesamte verarbeitende Gewerbe. Mittlerweile arbeiten in der Gesundheitswirtschaft 7,6 Millionen Menschen, also jeder sechste Erwerbstätige.

Der Arzneimittel- und Medizinproduktehandel ist integraler Bestandteil des Gesundheitsmarktes. Er profitiert von der allgemeinen Marktentwicklung, weshalb auch in den kommenden Jahren - im Gleichschritt mit der erwarteten positiven Entwicklung des allgemeinen Gesundheitsmarktes - ein stetiger Aufwärtstrend des Handelssegmentes im Gesundheitsbereich einstellen wird.

2.2 Geschäftsverlauf

Die M1 Aesthetics GmbH vertreibt als Großhändler pharmazeutische Produkte (Arzneimittel), Medizinprodukte sowie medizintechnische Produkte für die ästhetische Chirurgie und kosmetische Dermatologie.

Der Umsatz stieg im Jahr 2019 auf Mio. EUR 51,1 (Vorjahr Mio. EUR 45,1). Der Umsatz ist somit um gut 13 % gestiegen. Die Umsatzsteigerung im Jahr 2019 wurde maßgeblich durch eine Ausweitung der Absatzmengen mit den Bestandskunden getragen.

Der Jahresüberschuss beträgt im Geschäftsjahr 2019 TEUR 5.233 (Vorjahr TEUR 3.356). Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2019 TEUR 6.914 (Vorjahr TEUR 4.410).

Die M1 Aesthetics GmbH und alle Mitarbeiter orientieren sich in der täglichen Arbeit in erster Linie an den Bedürfnissen der Kunden. Service, Qualität und Verlässlichkeit sind wesentliche Inhalte unserer Kundenorientierung und gleichzeitig Treiber des weiteren Wachstums.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Die Umsätze des Unternehmens sind im Wesentlichen mit pharmazeutischen Produkten (Arzneimittel), Medizinprodukten sowie medizintechnischen Produkten erzielt worden

Der Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz veränderte sich von 88 % in 2018 auf 83 % im Jahr 2019.

Die Personalkostenquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert (ca. 0,81 % in 2018 und 0,78 % in 2019). Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

Die Profitabilität des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Der Jahresüberschuss beträgt auch im Geschäftsjahr 2019 rd. 10,2 % des Umsatzes (Vorjahr 7,4 %).

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich in 2019 im Vergleich zum Jahr 2018 aufgrund der Verlängerung der Bilanzsumme (höhere Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung) sowie der weitgehenden Vorabausschüttung des Jahresergebnisses an die Alleingesellschafterin verschlechtert. Die Eigenkapitalquote ist von 73,3% in 2018 auf 32,0 % in 2019 gesunken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich deutlich erhöht und betragen zum Bilanzstichtag 42,4 % (Vorjahr 0,2 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt.

Vermögenslage

Die Vorräte sind im Vorjahresvergleich um Mio. EUR 0,2 gestiegen.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind von Mio. EUR 4,6 in 2018 auf Mio. EUR 8,0 gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen im Jahresvergleich von Mio. EUR 0,03 in 2018 auf Mio. EUR 5,7. Es bestehen keine Anzeichen für etwaige Forderungsausfälle.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite, EBIT, EBITDA, Umsatz pro Mitarbeiter und Umsatzrendite heran.

Das EBIT beträgt 6.911 TEUR (Vorjahr 4.409 TEUR). Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2019 TEUR 6.914 (Vorjahr TEUR 4.410).

Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern liegt im Geschäftsjahr bei 100 % (Vorjahr 58 %).

Die Gesamtkapitalrentabilität nach Steuern beträgt im Geschäftsjahr 35 % (Vorjahr 42 %).

Die Umsatzrendite stieg auf 10,2 % (Vorjahr: 7,4 %). Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresüberschuss im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Diese Kennzahlen zeigen eine Steigerung der Profitabilität im Geschäftsjahr 2019.

Die Gesellschaft arbeitet insgesamt profitabel und die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Beginn des Jahres 2020 war in herausragender Weise von der weltweiten Verbreitung der Corona-Pandemie geprägt. Ging man zunächst davon aus, dass die Pandemiegeschehen auf den asiatischen Kontinent beschränkt bleiben würde, ergab sich ab Februar 2020 (zunächst in Italien und dann auch im gesamten Europa) ein sprunghafter Anstieg der Erkrankungsfälle in Europa. Dies führte ab Mitte März 2020 zu einer weitgehenden Stilllegung (teilweise mit Ausgangssperren) des öffentlichen Lebens in vielen europäischen Ländern. Auch in Deutschland wurde durch die Schließung der Schulen und Betreuungseinrichtungen sowie die Schließung vieler Ladengeschäfte eine Ausdünnung der Kontaktintensität im täglichen Leben durch politische Entscheidungen forciert. Die M1 Aesthetics war hierdurch ebenso betroffen, da ab Mitte März 2020 viele Betriebe der ästhetischen Medizin (Kliniken, Arztpraxen) aufgrund des elektiven Behandlungsspektrums entweder schließen mussten oder ihre Tätigkeiten massiv herunterfahren mussten. Dieses hatte einen unmittelbaren Einfluss auf die Umsatzlage des Unternehmens.

Prognosebericht

Wir beurteilen die mittelfristige Entwicklung der M1 Aesthetics weiterhin positiv und gehen in den kommenden Jahren von einer nachhaltigen Fortsetzung des deutlichen Wachstumskurses aus.

Für das Jahr 2020 haben sich die Voraussetzungen der geschäftlichen Entwicklung jedoch deutlich eingetrübt, da mit der Schließung vieler Klinik- und Praxisbetriebe ab Mitte März 2020 der maßgebliche Umsatz- und Ertrags'motor' der Gesellschaft zum Stillstand gekommen ist.

Mit jeder Woche der Schließung von Klinik- und Praxisbetrieben ist ein Umsatzanteil von ca. 2 % des Jahresumsatzes betroffen. Lag die Prognose der Umsatzsteigerung für die M1 Aesthetics für das Jahr 2020 vor Eintritt der Corona-Pandemie noch bei ca. 20% gegenüber dem Vorjahr, so ist diese Prognose nun deutlich zurück zu nehmen. Vor diesem Hintergrund geht die Gesellschaft von einem im Vorjahresvergleich stagnierenden oder nur im einstelligen Prozentsatz wachsenden Umsatzwachstum in 2020 aus.

Nach einer 'Normalisierung' der Lage (was zeitlich nur schwer einschätzbar ist) geht die Gesellschaft von einer Rückkehr zum vormaligen Wachstumstrend aus.

Auf Grundlage der langfristigen Wachstumsstrategie des Unternehmens planen wir eine Fortsetzung des Umsatzwachstums auch in den kommenden Jahren. Der EBIT soll auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen.

5 Risikobericht

Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nur in einem untergeordneten Masse.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Service, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Zur Minimierung der geschäftlichen Risiken diversifizieren wir unsere Bezugsquellen europaweit. Unsere hohen Qualitätsansprüche sichern wir durch eine sorgfältige Lieferantenqualifikation und -auswahl sowie ein aktives Lieferantenmanagement ab.

5.1 Risikobericht

5.1.1 Branchenspezifische Risiken:

Ein starker Margendruck im Pharmamarkt sowie der permanente Wandel des Beschaffungsmarktes und Preisunterschiede bei der Beschaffung der Produkte können einen negativen Einfluss auf unsere Umsatz- und Ergebnissituation haben.

5.1.2 Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund von neuen Mitbewerbern in der Branche zugenommen. Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich stabil geblieben sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten damit verbunden.

Zur Abfederung weiterer Ertragsrisiken ist schließlich der umfangreiche Versicherungsschutz der M1 Aesthetics zu nennen. Neben einer Haftpflichtversicherung besteht eine Betriebsunterbrechungsversicherung, welche die Kostenrisiken aus einer Betriebsunterbrechung in Folge eines Sachschadensereignisses abdeckt.

5.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Wesentliche Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht.

Die Liquiditätslage ist als gut zu bewerten; es sind keine Engpässe zu erwarten.

5.1.4 Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die seit Februar 2020 um sich greifende Corona-Pandemie setzt die deutsche aber auch die weltweite Wirtschaft vor erhebliche Herausforderungen. Lieferketten brechen zusammen und das Verhalten von Konsumenten ändert sich in schneller und kaum abschätzbarer Folge. Zudem greift der Staat mit umfangreichen Maßnehmen in das öffentliche Leben ein mit dem Ziel, den Umfang der sozialen Kontakte zu reduzieren. Das Ausmaß der wirtschaftlichen Eintrübung lässt sich zum Zeitpunkt dieser Berichterstellung noch nicht im Ansatz quantifizieren, jedoch ist damit zu rechnen, dass das Ausgabeverhalten im privaten Konsum deutlich beeinträchtigt wird. Damit ist zumindest auf kürzere (vielleicht aber auch auf mittlere) Sicht, das gesamtwirtschaftliche Umfeld der Geschäftsentwicklung der M1 Aesthetics deutlich negativ betroffen.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland ist jedoch langfristig positiv. Gerade der private Konsum wird das gesamtwirtschaftliche Wachstum künftig wieder unterstützen. Hierzu gehören auch die Leistungen der Marktsegmente der M1 Aesthetics.

5.2 Chancenbericht

Der Gesundheitsmarkt ist und bleibt ein Wachstumsmarkt. Durch unsere Spezialisierung in den Therapiegebieten pharmazeutischer, medizinischer und medizintechnischer Produkte für die ästhetische Chirurgie und kosmetische Dermatologie werden wir von diesem Wachstum weiter partizipieren.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Zur Minimierung der geschäftlichen Risiken diversifizieren wir unsere Bezugsquellen europaweit. Unsere hohen Qualitätsansprüche sichern wir durch eine sorgfältige Lieferantenqualifikation und -auswahl sowie ein aktives Lieferantenmanagement ab.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

5.3 Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Einkaufspreisen und dem stagnierenden Verkaufspreisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

6 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Im Geschäftsjahr 2019 sind lediglich Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 1,8 vorgenommen worden.

Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

7 Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Schönefeld, 18.03.2020

M1 Aesthetics GmbH

Dr. Walter von Horstig, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 13.266,00 3.975,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.428,00 3,00
II. Sachanlagen 11.838,00 3.972,00
B. Umlaufvermögen 16.285.404,92 7.902.647,93
I. Vorräte 1.296.472,45 1.113.733,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.712.412,72 5.326.957,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.276.519,75 1.461.957,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 484,07 1.243,09
Summe Aktiva 16.299.154,99 7.907.866,02

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 5.220.747,52 5.799.607,37
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.963.088,33 4.963.088,33
III. Bilanzgewinn 232.659,19 811.519,04
B. Rückstellungen 894.863,61 980.995,75
C. Verbindlichkeiten 10.183.543,86 1.127.262,90
Summe Passiva 16.299.154,99 7.907.866,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 8.767.860,41 5.574.292,93
2. Personalaufwand 399.721,18 367.634,21
a) Löhne und Gehälter 332.334,36 303.502,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 67.386,82 64.131,64
3. Abschreibungen 2.796,84 1.440,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.796,84 1.440,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.453.937,06 796.510,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.146,43 41.556,48
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen 0,00 17.354,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.111,12 21.121,60
davon an verbundene Unternehmen 11.111,12 21.111,11
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.670.462,24 1.073.038,83
8. Ergebnis nach Steuern 5.232.978,40 3.356.104,27
9. sonstige Steuern 319,21 286,00
Jahresüberschuss 5.232.659,19 3.355.818,27

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 -544.299,23
2. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung für das Geschäftsjahr 5.000.000,00 2.000.000,00
3. Bilanzgewinn 232.659,19 811.519,04

Anhang

1 Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die M1 Aesthetics GmbH hat ihren Sitz in Schönefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter HRB11640CB eingetragen.

2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Für Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von 250 EUR bis 1.000 EUR wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr ein Sammelposten gebildet, der im Erwerbsjahr und in den folgenden 4 Jahren zu je einem Fünftel abgeschrieben wird.

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Bankguthaben werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben bis zum Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

4 Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Entwicklung der Anschaffungswerte
Stand 01.01.2019
EUR
Zugänge (davon Zinsen für Fremdkapital)
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.951,21 1.500,00 0,00 0,00 9.451,21
Zwischensumme 7.951,21 1.500,00 0,00 0,00 9.451,21
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.523,49 700,00 0,00 0,00 5.223,49
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.910,74 9.887,84 0,00 0,00 45.798,58
Zwischensumme 40.434,23 10.587,84 0,00 0,00 51.022,07
Summe Anlagevermögen 48.385,44 12.087,84 0,00 0,00 60.473,28
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2019
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Umbuchungen
EUR
Zuschreibunge n
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.948,21 75,00 0,00 0,00 0,00 8.023,21
Zwischensumme 7.948,21 75,00 0,00 0,00 0,00 8.023,21
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 4.522,49 35,00 0,00 0,00 0,00 4.557,49
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.939,74 2.686,84 0,00 0,00 0,00 34.626,58
Zwischensumme 36.462,23 2.721,84 0,00 0,00 0,00 39.184,07
Summe Anlagevermögen 44.410,44 2.796,84 0,00 0,00 0,00 47.207,28
Buchwert
Restbuchwert 31.12.2018
EUR
Restbuchwert 31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 1.428,00
Zwischensumme 3,00 1.428,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1,00 666,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.971,00 11.172,00
Zwischensumme 3.972,00 11.838,00
Summe Anlagevermögen 3.975,00 13.266,00

Vorräte

Der in der Bilanz zusammengefasste Posten "Vorräte" gliedert sich wie folgt auf:
2019
2018
1. Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00
2. unfertige Erzeugnisse 0,00 0,00
3. fertige Erzeugnisse 1.291.347,24 1.113.733,19

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von € 4.332.956,15 (Vorjahr € 32.173,67) ausgewiesen.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind auch Forderungen gegenüber der Gesellschfterin M1 Kliniken AG in Höhe von € 1.318.750,00 (Vorjahr: € 0,00).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 19,7 T€, Rückstellungen zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten in Höhe von 6,2 T€ sowie weitere Rückstellungen von 4,1 T€.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin M1 Kliniken AG enthalten, die sich wie folgt zusammensetzen:

Verbindlichkeit EUR
Verbindlichkeit aus Darlehen mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr inkl. Zinsen 1.758.055,56
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 178.500,00
Summe 1.936.555,56

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB vorhanden. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

5 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der in der GuV zusammengefasste Posten "Materialaufwand" gliedert sich wie folgt
2019
2018
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 42.355.867,23 39.559.164,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.194,00 0,00

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind eine Vielzahl von Posten enthalten. Darunter fallen vor Allem Beratungsleistungen, Werbe- und Versicherungskosten sowie Mietaufwendungen und Transportkosten.

6 Sonstige Pflichtangaben

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Vorname Name Funktion Vertretungsbefugnis
Dr. Walter von Horstig Geschäftsführer Alleinvertretungsberechtigt

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Die Muttergesellschaft M1 Kliniken AG, Berlin, erstellt einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelgt.

Geschäfte mit nahestehenden Personen sind ausschließlich zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen (§ 285 Nr. 21 HGB).

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, vom Jahresüberschuss in Höhe von € 5.232.659,19 einen Betrag von € 232.659,19 auf neue Rechnung vorzutragen. Im Geschäftsjahr wurden bereits € 5.000.000,00 an die Gesellschafterin M1 Kliniken AG ausgeschüttet.

7 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Schönefeld, den 26.02.2020

Dr. Walter von Horstig, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gesellschafter und die Geschäftsführung der M1 Aesthetics GmbH, Schönefeld

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der M1 Aesthetics GmbH, Schönefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der M1 Aesthetics GmbH, Schönefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Berlin, 09. April 2020

Dipl.-Kfm. Harry Haseloff, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 10.7.2020.

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